20.11.2020 Der neue Film von Carolin Schmitz

Drehstart für MUTTER von Carolin Schmitz mit Anke Engelke

von: GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Am 02.11.20 haben die Dreharbeiten zu MUTTER begonnen. Der neue Film von Carolin Schmitz über das universale Thema Mutterschaft beschreibt das Phänomen aus unterschiedlichen dokumentarischen Perspektiven, vereint zu einer fiktiven Figur, dargestellt von Anke Engelke.

Gedreht wird bis zum 24.11. in Köln und Umgebung sowie in Wiesbaden und Rüsselsheim. Es produziert die Kölner Produktion Sutor Kolonko (Produzent: Ingmar Trost) in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk.

Gefördert wird die Kino-Koproduktion von der Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein sowie vom Deutschen Filmförderfonds. Den Verleih übernimmt die Filmwelt Verleihagentur.

Zum Inhalt:

MUTTER widmet sich dem komplexen Thema Mutterschaft. Der Film erzählt von Freude und Zweifel, Macht und Ohnmacht, Wut und Liebe.

Die Grundlage für das Projekt ist dokumentarischer Natur. Acht Frauen zwischen 30 und 75 erzählen von ihrem Leben und Muttersein. Allen Frauen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass Mutterschaft eine höchst ambivalente Erfahrung ist.

Für die filmische Umsetzung werden die dokumentarischen Aussagen optisch in einer fiktiven Figur - dargestellt von Anke Engelke - zusammengeführt. Die Schauspielerin integriert die Berichte der Frauen in die lakonische Erzählung über das alltägliche Leben einer Frau und Mutter.

„Es ist eine visionäre Idee, finde ich: intime Erzählungen sammeln ohne die Quellen zu offenbaren, und eine Schauspielerin als vermittelndes Instrument zu nutzen. Die Berichte der Mütter entpuppen sich beim Drehen als kleine Dramen und man staunt, erschrickt, bedauert und bewundert.

Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf: Dokumentarisches zu kombinieren mit einer Spielhandlung ist faszinierend.“ - Anke Engelke über MUTTER

Die Regisseurin:

Carolin Schmitz studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie lebt und arbeitet als freie Filmemacherin in Köln. Ihre Filme wurden auf nationalen und internationalen Festivals aufgeführt. 2006 erhielt sie für BENIDORM den Deutschen Kurzfilmpreis.

PORTRAITS DEUTSCHER ALKOHOLIKER hatte bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin Premiere (Perspektive Deutsches Kino) und wurde mit einer Lobenden Erwähnung ausgezeichnet. Für ihren Film SCHÖNHEIT uraufgeführt beim Dokumentarfilmfestival Leipzig erhielt sie das Gerd-Ruge-Projektstipendium.

Produktion:

Sutor Kolonko entwickelt und produziert anspruchsvolle Dokumentar- und Spielfilme für ein internationales Publikum. Die 2010 gegründete Filmproduktion bietet vor allem für junge AutorInnen und RegisseurInnen eine Plattform.

Zu den jüngsten Produktionen von Sutor Kolonko zählen: THE MOLE AGENT (Regie: Maite Alberdi; Sundance 2020);

DAS FREIWILLIGE JAHR (Regie: Ulrich Köhler & Henner Winckler; Internationaler Wettbewerb Locarno 2019; ausgezeichnet mit dem Hamburger Produzentenpreis 2019); RINGSIDE (Regie: André Hörmann; Berlinale Generation 14plus 2019)