31.10.2013 krieg und liebe

Die Nacht der Erinnerungen. Antonio Muñoz Molinas Roman überschreitet Spaniens Grenzen

von: btb Verlag

Madrid, kurz vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs: Ignacio Abel, ein erfolgreicher Architekt, beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit der attraktiven Amerikanerin Judith Biely. Als Ignacios Frau das Verhältnis entdeckt, versucht sie, sich umzubringen. Judith, geschockt und geplagt von Gewissensbissen, verschwindet spurlos. Auf der Suche nach ihr irrt Ignacio durch die Straßen von Madrid, in denen die politische Lage sich zuspitzt. Wie durch ein Wunder gelingt es ihm, einem Erschießungskommando zu entkommen und nach Amerika zu fliehen. Dort trifft er überraschend Judith wieder, mit der er eine letzte Nacht verbringt, die große »Nacht der Erinnerungen«.

Im Buchhandel erhältlich

»Antonio Muñoz Molina verwebt die Gedankenwelt, die unausgesprochenen Wünsche, die Unsicherheit und das Zögern seines Helden eng mit der historischen Realität, und zwar so faszinierend, dass uns außer der erzählten Geschichte der musikalisch rhythmisierte Erzählfluss selbst mitzieht. Einzigartig, sehr literarisch, ganz besonders.« (Bayerischer Rundfunk – LeseZeichen, 10.10.2011)

»Eine spannende Erzählung und zugleich ein melancholischer Nachruf auf la tercera España, auf das «dritte Spanien» zwischen den Extremen.« (Neue Zürcher Zeitung, 08.10.2011)

»In "Die Nacht der Erinnerungen" erzählt Muñoz Molina die Geschichte eines modernen und gemäßigt denkenden Architekten, der in den plötzlich ausbrechenden Wahnsinn des spanischen Bürgerkriegs gerät.« (3sat.de, 04.10.2011) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Antonio Muñoz Molina wurde 1956 im andalusischen Úbeda geboren. Sein belletristisches Werk ist vielfach preisgekrönt; so wurde er beispielsweise gleich zwei Mal mit dem spanischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet. 1995 wurde er in die Königlich Spanische Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. Muñoz Molina lebt derzeit in Madrid und New York City, wo er bis 2006 das Instituto Cervantes leitete.

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