18.07.2014 italien

Buchtipp: Künstlergärten und historische Gartenkunst aus zwei Jahrtausenden im Herzen Italiens

von: GFDK - Parthas Verlag Berlin

Wer eine Reise nach Zentralitalien plant und sich für Gartenkunst begeistern kann, sollte unbedingt Tassilo Mozers Kunstreiseführer »Gartenkunst & Künstlergärten« mitnehmen.

Was verbindet Niki de Saint-Phalle und Daniel Spoerri mit dem Renaissancefürsten Vicino Orsini und dem antiken Kaiser Hadrian? Sie alle haben in räumlicher Nähe zueinander einen Garten gestaltet.

Geschichte der Gartenkunst

Kenntnisreich und unterhaltsam beschreibt der Bildhauer 90 herausragende Denkmale aus der Geschichte der Gartenkunst – von der römischen Antike über das Mittelalter bis in unsere Gegenwart, von Land Art über Skulpturen-Parks bis hin zu historischen Künstlergärten. Mit diesem Führer durch Zentralitalien, der ausführliche Service-Informationen für Besucher bietet, lassen sich zahlreiche Gartenparadiese in Umbrien, Latium und der Toskana entdecken – u. a. von Niki de Saint-Phalle, Daniel Spoerri, Vicino Orsini und Kaiser Hadrian.

Land Art, Skulpturen-Parcours, Künstlergärten

Dabei können wir – territorial auf das Zentrum Italiens mit seinen Regionen Latium, Umbrien und der Toskana beschränkt – die ganze Bandbreite einer Entwicklung von der Kunst der Gärtner hin zu Künstlern, die Gärten gestalten, kennenlernen. Zudem versammelt dieser Band einige herausragende Objekte der Land Art und Skulpturen-Parcours.

Historische Gartenkunst aus zwei Jahrtausenden

Der ideale Reisebegleiter beschreibt die beschriebenen künstlerischen Paradiese nicht entlang einer historischen Zeitschiene geordnet, sondern rein geografisch. Ein ausführlicher Serviceteil, GPS-Daten und Kartenmaterial bieten wertvolle Hinweise bei der Erkundung der Anlagen.

Tassilo Mozer wurde 1963 in Ulm geboren. Nach einigen Semestern Kunstgeschichte, Italienisch und Soziologie in Heidelberg studierte er Kunst an den Akademien in Florenz und Bologna. 1992 schloss er mit dem Diplom in Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti in Bologna ab. Seitdem arbeitete er als freier Künstler und führte kunstinteressierte Reisegruppen in der italienischen Renaissancemetropole Florenz zu bekannten und weniger bekannten Orten. Für seine Skulpturen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, mehrfach stellte er in Galerien und Museen in Deutschland und Italien aus.

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