25.09.2016 große mediale bandbreite

Ausstellung in Neuss: Clemens Sels Museum präsentiert Werke des internationalen Symbolismus

von: GFDK - Clemens Sels Museum

Seelisch-Unterbewusstes, Träume und Visionen reflektiert die aktuelle Ausstellung des Clemens Sels Museums Neuss, die sich vom 23. Oktober bis zum 19. Februar dem Schaffen der namhaften internationalen Künstler Thomas Schütte, Peter Doig, Bjørn Melhus und Christoph Worringer und somit vier ganz eigenen »fantastischen« Welten widmet, in denen der Symbolismus seine ganz offensichtlichen Spuren hinterlassen hat.

Eine große »mediale« Bandbreite von der Malerei und der Zeichnung bis zum Video und der Skulptur verdeutlicht die faszinierenden Zusammenhänge.

 Künstler von Rang und Namen

Thomas Schütte, nach Auffassung des Kunstmagazines art Deutschlands wichtigster Bildhauer, steht neben dem schottischen Maler Peter Doig, der vor allem durch Landschaften bekannt wurde, in denen er an die traditionelle romantischen Landschaftsmalerei erinnert, zugleich aber auch abstrakte Elemente mit herkömmlichen Gegenständen verbindet.

Der deutsch-norwegische Videokünstler Bjørn Melhus verarbeitet Bild- und Klangwelten aus Unterhaltungs- und Nachrichtensendungen, Talk-Shows, Spielfilmen und Popmusik, die visuell und thematisch ineinandergreifen und sich dabei gegenseitig kommentieren und ergänzen. Der gebürtige Krefelder Christoph Worringer schließlich zählt mit seinen rätselhaften und zugleich realistischen Werken zu den fesselndsten, eindrucksvollsten Künstlern der neuen figurativen Malerei.

Ausstellung in Neuss

Dass dieses renommierte Künstler-Quartett ausgerechnet im Clemens Sels Museum Neuss erstmals eine aktuelle Plattform gefunden hat, ist kein Zufall: Das Haus am Neusser Obertor zeichnet sich durch eine in Deutschland einmalige und weltweit anerkannte Sammlung an Bildwerken des internationalen Symbolismus aus.

Zu dieser Sonderstellung in der deutschen Museumslandschaft tragen vor allem die Werke von Gustave Moreau bei. Als einziges Haus in Deutschland besitzt das Neusser Haus zwei Gemälde und zwei Aquarelle des Mannes, der als »Vater des Symbolismus« berühmt wurde.

»Geliebte Feinde – Symbolismus heute« bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, das das Thema Symbolismus mit Performance und Tanz, Lesungen und Workshops beleuchtet. Begleitet wird die Ausstellung von einem wissenschaftlich erarbeiteten, durchgehend bebilderten Katalog.