10.04.2021 Bitcoin, das Asset der Reichen?

70 % der akkreditierten US-Investoren besitzen Bitcoins

von: GFDK - Kultur und Medien

74 Prozent der akkreditierten US-Investoren sind bestrebt, in den nächsten 12 Monaten Bitcoins zu kaufen. Die Mehrheit will hierbei sogar mehr als 500.000 Dollar in Bitcoin investieren. Dies geht aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervor.

Etwa 70 Prozent besagter akkreditierter US-Investoren besitzen bereits Bitcoins. Die Kluft zwischen der Normalbevölkerung könnte kaum größer sein. So halten 5 Prozent der Deutschen Kryptowährungen, in den USA beträgt der Anteil 6 Prozent.

Während Bitcoin, Ethereum & Co. bei den Vermögenden bereits im Mainstream angekommen zu sein scheinen, fristen diese in der Masse noch ein Nischendasein.

Interessanterweise sind 72 Prozent der akkreditierten Investoren der Auffassung, dass die jüngste Bitcoin-Rallye zu einer Blasenbildung geführt hat. An der Investment-Entscheidung scheint dies nichts zu ändern.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch auf beträchtliche Korrekturen stets neue Hochs folgten.

Indes zeigt die Infografik, dass es große länderspezifische Unterschiede gibt. In Australien sind bereits 12,6 Prozent der Investoren im Besitz von Bitcoin.

Die Quote der Goldbesitzer beträgt dort indes lediglich 12,1 Prozent: Das digitale Gold hat das Edelmetall in puncto Beliebtheit im Land der Kängurus überholt.

Bei dem Verhalten der Bitcoin-Besitzer zeigt sich unterdessen ein Wandel. So gibt es immer mehr Trader, die ihre Bitcoins weniger als einen Monat lang halten.

Im November gab es noch 3,56 Millionen Trader. Im März waren es bereits 5,41 Millionen.

"Bitcoin startete als Graswurzelbewegung", so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay. "Ursprünglich als Alternative zum herkömmlichen System gedacht, bei dem sich einige Wenige auf Kosten einer Mehrheit bereichern, so das kritische und nicht unumstrittene Narrativ.

Da dieser Tage allen voran Großanleger in Bitcoin investiert sind, gerät der Ursprungsgedanke immer mehr ins Wanken".