Nachrichten aus der großen weiten Welt

26.07.2014 Aufgefrischt

GFDK - Indigo

Lange hatte man nichts mehr von Spoon gehört.

Vier Jahre nach dem Erscheinen von "Transference" (2010, Platz zwei der US-Billboard-Charts) meldet sich die Indie-Rock-Band aus Austin mit ihrem achten Album zurück.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

"They Want My Soul" erscheint in den USA auf Loma Vista, dem Label des ehemaligen Warner-Chefs Tom Whalley, und wird in Europa via Anti angeboten. Der vorab veröffentlichte Track "Rent I Pay" verspricht ein vertrautes, aber merkbar aufgefrischtes Wiederhören mit der 1994 gegründeten Band. Die LP-Version erscheint mit einer CD.

 

 

Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Schlachthofstr. 36 a
D-21079 Hamburg
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26.07.2014 Barock bis Klassik

GFDK - Sony Classical

Nils Mönkemeyers Begeisterung für die spanische Barockmusik geht auf das Jahr 2006 zurück. Damals trat der deutsche Bratscher und Echo Klassik-Preisträger an der Madrider Musikhochschule „Escuela Superior de Musica Reina Sofia“ eine Assistenzprofessur an. Bei der Vorbereitung für das Antrittskonzert lernte er den Reichtum der spanischen Musik kennen, die sich immer wieder der Tanz- und Volksmusik bediente.

Für sein Album „Barroco Español“ hat Mönkemeyer seine Lieblingsstücke spanischer Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts ausgewählt. „Besonders gefällt mir an der spanischen Epoche zwischen Barock und Klassik die Suche nach neuen Formen und die Vermischung von Stilelementen“, so Nils Mönkemeyer. „Kein anderes Land hat eine solche Symbiose aus Unterhaltung und Ernst geschaffen.“

Tatsächlich begegnet man in den Werken typisch spanischen Rhythmen. Antonio Solers berühmter „Fandango“ ist vom Flamenco inspiriert. Ebenfalls spanische Tänze wie den „Seguidilla“ und den „Canarios“ verarbeiteten Gasparo Sanz (1640-1710), Santiago de Murcia (1682-1732) und Jose de Nebra (1702-1768) in ihren Stücken, die Nils Mönkemeyer für sein Instrument bearbeitet hat.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Nils Mönkemeyer ergänzt sein Programm mit drei italienischen Komponisten, die erst in Spanien eine große Laufbahn einschlugen. Dazu gehört der Geiger Gaetano Brunetti (1744-1798), der Violinlehrer und Musikmeister der königlichen Familie war und als „spanischer Mozart“ bezeichnet wurde. Die von Mönkemeyer entdeckte dreisätzige Sonate verbindet Virtuosität mit galanten und folkloristischen Zügen. Vom Italiener Domenico Scarlatti (1685-1757), der sich 1733 in Sevilla niederließ, interpretiert Nils Mönkemeyer eine seiner weltberühmten Cembalo-Sonaten. Von Luigi Boccherini (1743-1805), der von 1768 bis zu seinem Tod in Spanien wirkte, spielt Mönkemeyer mit seinen Musikerfreunden nicht nur dessen bekanntes „Menuett“ aus dem Streichquintett op. 11 Nr. 5, sondern auch die Nachtmusik „Musica Notturna delle Strade di Madrid”, in der Boccherini effektvoll das nächtliche Leben in den Straßen Madrids einfing.

Begleitet wird Nils Mönkemeyer bei der Aufnahme von Sabine Erdmann (Cembalo), Klaus-Dieter Brandt (Violoncello), Andreas Arend (spanische Gitarre, Theorbe), Anja Herrmann (Percussion) und Thomas Zscherpe (Kontrabass).

 

 

Sony Classical – Promotion
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presse_classical@sonymusic.com

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25.07.2014 "Balearic Feeling"

GFDK - idee deluxe

Der „Coco Beach Club Ibiza“ erstrahlt dieses Jahr in neuem Glanz. Noch edler, noch geschmackvoller gibt es für die Gäste am Ende des gleichnamigen Traumstrands an der Plaja d’en Bossa nicht nur die besten Delikatessen für den Gaumen, sondern auch die allerfeinste elektronische Musik auf die Ohren.

Rechtzeitig zum Start in den Sommer und zum 10 jährigen Jubiläum erscheint "Coco Beach Ibiza Vol. 3“, ein exquisites Doppelalbum, edel eingehüllt in mittelmeerblaues Schlangenleder. Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern transportiert auch zu 100% das berühmte „Balearic Feeling“. In einem gefühlvoll genialen Mix vereint COCO BEACH Resident Paul Lomax (Endless Entertainment) die angesagtesten Lounge & Deep House Produzenten dieser Tage auf diesem Album. Darunter Sounds u.a. von Marlon Hoffstadt, Stee Downes, Nicone & Sascha Braemer, Dino Lenny, Nolan feat. Amber Jolene, Artenvielfalt feat. NatNat, Worakls, Chopstick & Johnjon, Kant und noch vielen mehr.

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On Top gibt es auch noch 2 exklusive Bonus-Tracks wie den aktuellen Radio-Hit von "Rufus & P  - Good Morning“ und die noch nicht veröffentlichte Single von "Hoeger & Lomax feat. Mariana Ohrso" - Magic to me!

24 geniale Songs und Remixes verschmelzen auf 2 CDs. Der absolut perfekte Soundtrack für einen sonnendurchfluteten Start in den Sommer.

Coco Beach Ibiza Vol 3 / gemixt und kompiliert von Ibiza Legende Mr. Paul Lomax. Ein „MUST HAVE“ für jeden Musikliebhaber.


idee deluxe
Heike Hesse
Mail: hesse@ideedeluxe.de

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25.07.2014 Die letzten 3 Sinfonien

GFDK - Edel

Hartmut Haenchen hat in den letzten 34 Jahren mit seinem Kammerorchester Carl Philip Emanuel Bach  „Interpretationsgeschichte“ (FAZ) geschrieben. Sämtliche Sinfonien des Namenspatrons wurden auf CD eingespielt und als Konzertrepertoire neu erschlossen. Daneben reichte das Repertoire von zahlreichen Wiederentdeckungen bis zu den großen Klassikern und in die Moderne. Mit seinen Musikern hat Harmut Haenchen in Berlin über 120 Konzerte ohne Honorierung gegeben, um die Berliner Musikgeschichte wieder ins Bewußtsein zu rücken.

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Am 1. Mai 2014 ging diese Ära unwiderruflich zu Ende, und das Kammerorchester und sein künstlerischer Leiter verabschiedeten sich im Konzerthaus Berlin von ihrem Publikum mit den drei letzten Sinfonien von W. A. Mozart. Angesichts dieses besonderen Moments schöpften die Musiker noch einmal aus ihrer gemeinsamen Erfahrung und Ensemblekultur, und so wurde diese Krönung Mozartscher Sinfonik zu einem umfassenden Schlußakkord: Ein motivierter und inspirierter Live-Ausklang voller Freude und Wehmut, vor allem aber mit dem Gefühl künstlerischer Erfüllung. Clemens Haustein resümierte in der Berliner Zeitung: "Bei Haenchen und seinen Musikern erhält jedes der drei Werke seinen ganz eigenen Ton (...) Klangschön und klar wird das dargeboten, mit Sinn für das Maßvolle wie für theatralische Wirkung. (...) Zu hören gibt es das bei den großen Sinfonieorchestern nur selten – aus Mangel an Probezeit, aus Mangel an stilistischer Flexibilität. Vom Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach in Zukunft leider auch nicht mehr. Das ist jammerschade. Es bleiben mehr als 50 Platteneinspielungen." Dazu zählt nun auch der abschließende Mitschnitt dieses Abends.

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)
Die letzten drei Sinfonien (1788)

[1] - [4] Sinfonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543
[5] - [8] Sinfonie Nr. 40 g-Moll, KV 550
[9] - [12] Sinfonie Nr. 41 C-Dur, KV 551 ("Jupiter")

KAMMERORCHESTER CARL PHILIPP EMANUEL BACH
HARTMUT HAENCHEN



Edel:Kultur
Hasko Witte - Promotion
Neumühlen 17
22763 Hamburg
hasko.witte@edel.com

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24.07.2014 kreative Leichtigkeit

GFDK - Rough Trade

"Hard Believer" wurde in 17 Tagen im legendären Sound Factory Studio in Hollywood aufgenommen, erneut in Zusammenarbeit mit Produzent Billy Bush (Garbage, Beck, Foster the People).

Urban, bluesy und lebendig ist das Album, eine meisterhafte Sammlung von Songs eines Künstlers auf dem Gipfel seiner kreativen Energie. "We wanted to go deeper this time, and be more ambitious with the music to move the sound forward without losing touch of where we're from.", Fin Greenall.

Nachdem Fink von Ninja Tune unter Vertrag genommen wurde, sich vom gefragten Club-DJ und Electronic-Produzenten zum Songschreiber für Acts wie Amy Winehouse, John Legend oder Professor Green mauserte, bestieg er selbst die Bühnen dieser Welt mit seinen Bandkollegen Guy Whittaker und Tim Thornton, um seine eigenen Songs zu spielen und verbuchte für seine Live-Qualitäten, als auch seine ersten vier Studioalben, allseits das Lob der Kritiker und Fans.

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Sein neues Album "Hard Believer" erscheint auf Greenalls frisch gegründetem Label R'COUP'D in enger Kooperation mit Ninja Tune. Fink sind Fin Greenall (Vocals/Guitar) zusammen mit Tim Thornton (Drums/Guitar) und Guy Whittaker (Bass). Das neue Album erscheint als CD inklusive Bonus Disc mit vier Akustikversionen ausgewählter Albumsongs, als Standard Mini Gatefold CD (ohne Bonus Disc), 2LP inklusive MP3 Downloade Code und digital.



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24.07.2014 musikalisches Panorama von Dvor?a?ks Welt

GFDK - Warner Classics

Hochromantisch, mit slawischem Ein- schlag, farbenreich, von Volksmusikeinflüssen geprägt und dramatisch-expressiv: Es gibt viele Möglichkeiten, das Orchesterschaffen des tschechischen Spätromantikers Antonín Dvořák zu beschreiben. Sicher ist: In den Interpretationen des Dirigenten José Serebrier finden sich alle Facetten dieses faszinierenden Œuvres. Seit Jahren hat sich der aus Uruguay stammende Maestro mit diesem und russischem Repertoire (u.a. Glasunow) einen Namen gemacht.

Nun erscheint sein fünftes Dvorák-Album – mit der achten Sinfonie und den Legenden op. 59. Es ist Serebriers Markenzeichen, die Sinfonien des großen Böhmen mit anderer Orchestermusik aus dessen Werk zu koppeln: So stehen in der Dvorák-Aufnahmeserie die Sinfonie Aus der Neuen Welt der Tschechischen Suite und den Slawischen Tänzen gegenüber. So entsteht ein musikalisches Panorama von Dvořáks Welt und seinen Werken, die oft autobiografisch motiviert sind, im Spannungsfeld zwischen Weltoffenheit und der Verbundenheit zur böhmischen Heimat – wie im Fall der Sinfonie Nr. 8.

Wir lieben Musik… weil sie uns glücklich macht

Nach großen Erfolgen im Ausland kehrte der Komponist auch mit diesem Werk in die Klangwelt Böhmens zurück, erschuf musikalische Landschaftsbilder. Der Zyklus Legenden, eine zehnteilige Reihe von Charakterstücken, steht zu Unrecht im Schatten der berühmten Slawischen Tänze, zeigt sich doch hier Dvořáks Erfindungsreichtum, auf den sogar Brahms neidisch war, jenseits formaler Vorgaben. Vor allem die Orchesterfassung des originalen Klavierwerks zu vier Händen gilt nach wie vor als Geheimtipp des Dvorák- Repertoires.


Warner Music Group Germany Holding GmbH – Alter Wandrahm 14 – 20457
patricia.krings@warnermusic.com

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23.07.2014 Balance zwischen Romantik und Sensibilität

GFDK - KlassikAkzente

Fionnuala Sherry - schon alleine dieser Name klingt wie Musik. Die irische Geigerin hat mit ihrem langjährigen Partner an den Tasten mit dem Album "Just The Two Of Us" einen musikalischen Lebenstraum verwirklicht.

Irisch-norwegisches Dreamteam

Die irische Geigerin Fionnuala Sherry und den norwegischen Pianisten Rolf Løvland verbindet die gemeinsame leidenschaftliche Liebe zur Musik. Und diese Liebe trägt erfolgreiche Früchte: 1995 gewann "Secret Garden" mit dem Titel "Nocturne” den Eurovision Song Contest, das war der Start für eine glanzvolle Karriere. Heute gehören die Musiker zu den erfolgreichsten Musikexporten Skandinaviens. Acht Alben hat das kreative Duo in den letzten Jahren herausgebracht, meistens findet man darauf aufwändige Arrangements aus Løvlands Feder, denn er ist nicht nur Pianist, sondern auch der Komponist und Produzent der musikalischen Ergüsse. Die beiden Künstler stehen bei ihren Programmen meistens gemeinsam mit einer Band oder sogar mit einem ganzen Orchester auf der Bühne. Mit der einzigartigen musikalischen Mischung aus der intelligenten Verknüpfung von New Age, Cross-Over Pop und Klassik haben "Secret Garden" bis heute mehr als 4,5 Millionen Alben verkauft.

Die Magie der leisen Töne

Das neue Album präsentiert nun ein ganz besonderes Projekt, das die beiden Musiker schon lange umsetzen wollten. Seit Jahren träumte das Duo davon, ein Album nur mit seinen Duetten aufzunehmen, ganz pur - nur mit Geige und Klavier. Im Alltag der Künstler sind es genau diese intimen Momente, in denen sie zu zweit musizieren, bei denen eine ganz besondere Stimmung entsteht – das wollen sie mit dem neuen Album nun auch mit dem Hörer teilen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf "Just The Two Of Us" dreht sich – wie der Titel schon verrät – alles um die innige Zweisamkeit: Künstlerisch und menschlich. Die herrlichen, gefühlvollen Melodien laden zum Träumen ein und lassen vor dem inneren Auge sofort Bilder entstehen. Das Album besteht zum Großteil aus bereits aufgenommenen Werken, die Rolf Løvland nun geschickt zu Duetten umarrangiert hat: Neben einigen der größten Hits wie "Nocturne", "You Raise Me Up" und "Songs from a Secret Garden" spielen die Musiker auf dem Album auch zwei brandneue Stücke mit den Titeln: "Just The Two Of Us" und "En Passant".

Wohlklingendes Traumland

"Just The Two Of Us" ist ein reines Akustik-Album, das vor allem durch seine authentische Ausdruckskraft überzeugt. Die beiden Künstler bezaubern mit facettenreichen Stimmungen, wenn sie virtuos auf dem schmalen Grat zwischen tiefen Gefühlen, sensiblen musikalischen Gesten und wohldosierter Romantik balancieren. Trotz des faszinierenden Schönklangs werden die Interpretationen dabei nicht kitschig. Rolf Løvland stellt ein feines Gespür dafür unter Beweis, wenn es darum geht, einzigartige Melodien zu kreieren, die einen ganz unmittelbar im Herzen berühren und die man auch unwillkürlich sofort mitsummt. Fionnuala Sherry spielt ihr Instrument nicht nur, sie spricht durch die Geige – sie schluchzt, seufzt, singt und lacht und erweckt alle Regungen der Gefühlspalette zum Leben. "Poéme" ist ein klingendes musikalisches Gedicht, "Reflection" lässt die Töne funkeln und schimmern, in "Papillon" kann man den kleinen Schmetterling förmlich flattern sehen, "Nocturne" entführt einen tief in die intimen Klangwelten von "Secret Garden" und der Hit "You Raise Me Up" spendet mit unbändiger Lust an der Musik Trost und Kraft.

"Just The Two Of Us" ist eine musikalische Umarmung, ein akustischer Seelenschmeichler, der einen beim Hören sofort die Welt vergessen lässt.

Quelle: KlassikAkzente

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22.07.2014 Live beim Open Flair Festival

GFDK - Universal Music

Die Rückkehr der Punk-Rockband aus Chicacgo wird in dieser Woche mit der Chartspitze gekrönt: Rise Against steigen mit "The Black Market" direkt auf Platz 1 in die Media Control Charts ein! Die Band kommt im Herbst auf Deutschlandtour. Zuvor spielen sie ihr einziges Europa-Festival, das Open Flair Festival am 10. August.

Allein die Albumankündigung sorgte für stürmische Begeisterung bei den Fans: Rise Against sind zurück und legten am 11. Juli ihren neues Werk "The Black Market" vor. Nachdem sie bereits mit ihrem letzten Album "Endgame" direkt die Chartspitze erobert haben, wiederholen Rise Against ihren Erfolg und steigen in dieser Woche mit "The Black Market" direkt auf Platz 1 in die Media Control Charts ein!

Konzerte in Deutschland

SPIEGEL.de schreibt: „Irgendwas machen Rise Against, ähnlich wie Bad Religion, richtig, denn im Gegensatz zu Kollegen wie The Offspring oder den furchtbaren Green Day hat die Chicago-Truppe nie die Grenze zum Schlager-Punk überschritten, das „Melodic“ bleibt hier eher Kompliment als Vorwurf.“ Und LAUT urteilt: „Alles drin, alles dran: Mit ihrem siebten Studioalbum festigen Rise Against ihren Status als Punkrock-Oberhäupter mit Alternative-Appeal. Von wegen „Endgame“: Die vier Herren aus Illinois haben scheinbar noch jede Menge vor. Gut so."

Die Bandbreite an Melodien, die leidenschaftlichen Gesänge, die schneidenden Gitarren, treibenden Basslines und knallharten Schlagzeug-Parts sind immer noch da, aber es gibt auch Passagen, die man so auf keinem der Vorgänger-Alben finden konnte. Auf "The Black Market" präsentieren sie Songs wie "The Great Die-Off", in dem Rise Against verkrusteten Traditionen eine knallharte Absage erteilen. "Awake Too Long" richtet sich gegen Kriege, wobei Rise Against keinesfalls an düsteren Details sparen. Mit "The Eco-Terrorist In Me" kehren Rise Against sogar zu jener Wut zurück, die man von ihrem Debütalbum "The Unravelling" kennt. Die erste Single "I Don’t Want To Be Here Anymore" thematisiert hingegen das Gefangensein in einer Situation und mögliche Auswegen daraus.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

In den letzten 15 Jahren, in denen sie sechs gefeierte Studioalben vorgelegt haben, sind Rise Against zu einer der größten, erfolgreichsten und anspruchsvollsten Punkbands der Welt avanciert. Ihre letzten vier Alben haben sie weltweit über vier Millionen Einheiten verkauft. Die Alben „Endgame“, „Appeal To Reason“ und „The Sufferer & The Witness“ haben zudem Gold-Status in Deutschland erreicht.

Am 10. August sind Rise Against als Headliner beim Open Flair Festival zu sehen. Im November kommen Rise Against für vier Shows nach Deutschland. 

Rise Against
plus Special Guests: Pennywise & Emily's Army präsentiert von Visions, Rock Hard, Peta2.de und Ox Fanzine/livegigs.de

16.11. Frankfurt - Festhalle
17.11. Düsseldorf - Mitsubishi Electric Halle
19.11. Hamburg - O2 World
20.11. Berlin - Velodrom

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22.07.2014 abenteuerroman

GFDK - Diogenes Verlag

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Hartmann schreibt Bücher für Erwachsene und für Kinder (Anna annA, Die wilde Sophie), die regelmäßig auf der Schweizer Bestsellerliste stehen; zuletzt Abschied von Sansibar. 1995 wurde er mit dem Schweizer Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Am 29.8.2014 feiert Lukas Hartmann seinen 70. Geburtstag

Am 27.8.2014 erscheint sein neues Jugendbuch Mein Dschinn. Diebesbanden, Verfolgungsjagden, Zauberduelle und die Suche eines Jungen nach seiner Mutter, über alle Grenzen hinweg – vereint in einem packenden Abenteuerroman für Kinder ab neun Jahren.

Worum geht es in Dschinn?

Lars, elf Jahre alt, hält es im Kinderheim nicht mehr aus. Er haut ab: Er will zu seiner Mutter, auch wenn keiner weiß, wo die ist. Ihr letzter Brief, den Lars in der Hosentasche mit sich trägt, kam aus Indien. Aber Indien ist weit weg. Gut, dass ein seltsamer alter Mann Lars zu Hilfe kommt: Kol heißt er und kennt sich mit Heilkräutern aus und vielen rätselhaften Dingen, sogar mit der Familiengeschichte von Lars?... Auf der Suche nach seiner Mutter gelangt der Junge nach Rom – wo ihn Roma-Kinder in ihr Lager mitnehmen und ihm das blitzgescheite Mädchen Suni weiterhilft – und am Ende tatsächlich nach Indien, wo Lars und seine Freunde all ihren Witz und all ihren Mut brauchen werden, um diejenigen auszutricksen, die seiner Mutter Böses wollen.

Diogenes Verlag, rg@diogenes.ch

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22.07.2014 Raum für Variationen und Freiheiten

GFDK - ACT

Als der Pianist Iiro Rantala mit seinem Solo- und ACT-Debüt „Lost Heroes“ vor drei Jahren erst den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, dann den ECHO Jazz bekam und so schlagartig in die Riege der führenden europäischen Jazzer aufstieg, hätte er es sich einfach machen und das nächste Soloalbum nachschieben können. Doch der Finne wollte den Schnitt in seiner Karriere lieber konsequent weiterführen.

War es doch auch eine Rückbesinnung auf seine klassischen Wurzeln: Rantala hatte ja nicht nur an der Jazzabteilung der Sibelius-Akademie in Helsinki studiert, sondern auch klassisches Klavier an der Manhattan School of Music in New York. Und mit Johann Sebastian Bach begann nicht nur im zarten Alter von sechs Jahren seine Leidenschaft für Musik, ihm blieb er bis heute verbunden: „Ich muss Bach jeden Tag spielen, ich brauche mein tägliches Quantum von seiner Musik.“ Folgerichtig dienten die Goldberg-Variationen auch als Klammer für „My History Of Jazz“, das Ende 2012 erschienene, im Quartett mit Lars Danielsson, Morten Lund und Adam Bałdych eingespielte nächste Album auf Rantalas Weg zur musikalischen Identitätsfindung.

Diesen geht er jetzt mit „Anyone With A Heart“ zu Ende. Endgültig zeigt sich Iiro Rantala als großer Neo-Romantiker jenseits aller Stil-Beschränkungen: „Ich habe Melodien schon immer geliebt“, erklärt er, „aber im aktuellen Jazz versuchen die meisten, ohne sie auszukommen. Und wenn, dann spielen sie Standards.“ „Anyone With A Heart“ schwelgt nun förmlich in Melodien, und anders als noch auf dem von großen Vorbildern inspirierten und an sie adressierten „My History Of Jazz“ hat Rantala diesmal alle Stücke - bis auf die Verbeugung vor dem Great American Songbook mit „Somewhere Over The Rainbow“ - selbst komponiert. Und er hat sie von vorneherein für die Form des klassischen Klaviertrios konzipiert: Klavier, Geige und Cello.

Eine Besetzung, die im Jazz ziemlich einmalig und dementsprechend nicht einfach zu finden ist. Der Geigenpart war indes klar. Den Polen Adam Bałdych hatte Rantala bereits für „My History of Jazz“ entdeckt, es gibt wohl derzeit keinen anderen Violinisten, der ihm so ähnlich ist: Wie Rantala überzeugt Bałdych als vollendet virtuoser Alleskönner mit einer ausgeprägten lyrischen Ader, wie bei ihm geht es mit Bałdychs Karriere gerade steil aufwärts. Blieb das Cello: „Ich hatte zwei Namen“, berichtet Rantala, „einen Dänen, der aber bereits selbst Bandleader ist, und Asja Valcic.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ich kam zu einem ihrer Auftritte im Wiener Club Porgy & Bess, wir sprachen danach über das Projekt und begannen noch an diesem Abend, zusammen zu spielen und zu üben. Ich habe alle Cello-Partien genau für ihr Cello geschrieben, ich liebe ihren Ton.“ Auch dies also eine ideale Kombination, schließlich kommt die Österreicherin ebenfalls von der Klassik, hat aber mit dem radio.string.quartet.vienna und im Duo mit Klaus Paier zur Genüge ihre Offenheit und ihren völlig eigenständigen spieltechnischen Ansatz nachgewiesen.

Zu dritt geht es bei „Anyone With A Heart“ auf eine überwältigende Reise durch die menschliche Gefühlswelt. Von heiter-selbstbewussten Pizzicato-Träumereien wie bei „Karma“ oder „A Gift“ über tiefe, fast wütend werdende Melancholie wie bei „Alone“ oder spirituelle Erhebung („Prayer“, in dem sich auch Rantalas Bach-Verehrung wiederfindet) bis zu dramatisch-rasanten Aufwallungen („Hard Score“) oder kindlicher Lust am Spiel („Happy Hippo“, für das eine Szene der Ben-Stiller-Komödie „When Polly Came Along“ Pate stand) – alles zusammengefasst im Titeltrack „Anyone With A Heart“. Das Wesen von Rantalas neuer Musik erfasst vielleicht „Freedom“ am besten, ein von Jonathan Franzens gleichnamigem Roman inspiriertes Stück: Eingebettet in eine bezwingende Melodie kann sich jeder der drei solistisch entfalten, und auch im Gruppenklang bleibt Raum für alle möglichen Variationen und Freiheiten, von Tempo- und Harmoniewechseln bis zu den Klangfarben, wie sie Rantala hier mit einem gedämpften Flügel erzeugt.

Rantala ist sich des Risikos bewusst, dass er mit „Anyone With A Heart“ eingegangen ist: „Früher, etwa mit dem Trio Töykeät drehte sich vieles darum, zu zeigen: ‚Seht her, das können wir auch‘. Jetzt geht es mir ganz einfach um meine Melodien, das ist viel persönlicher. Aber das Einfache ist das Schwierige. Es ist ein schmaler Grat: Wird es zu einfach, dann geht das Richard Clayderman-Warnlicht an.“ Eine Gefahr, die Rantala, Bałdych und Valcic dank ihres Könnens, ihres Intellekts und ihres Geschmacks traumwandlerisch sicher umschiffen. „Anyone With A Heart“ – das ist Musik, wie sie vielleicht ein Franz Schubert oder ein Jan Sibelius auf dem heutigen Stand kreieren würden.

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