Nachrichten aus der großen weiten Welt

22.06.2014 An Extended Performance!

GFDK - networking media

Was zunächst in einem Fiasko zu enden schien, erhob sich wie ein Phoenix aus der Asche: Das sechste Studio-Album “A Passion Play” von JETHRO TULL spielte sich trotz katastrophaler Umstände auf Platz 1 der US-Charts und definierte den Progressive Rock-Sound der 70er Jahre. Das legendäre Album erscheint nun von Steven Wilson neu gemischt als Doppel-CD, Doppel-DVD (Audio und Video) und zum Download mit den verworfenen Aufnahmen aus dem Château d’Hérouville.

Nach “Benefit” (1970), “Aqualung” (1971) und “Thick As A Brick” (1972) ritten JETHRO TULL auf dem Kamm einer Erfolgswelle der Popularität. Im Zuge der Tour zu “Thick As A Brick” bespielten sie die größten Arenen auf beiden Seiten des Ozeans, doch gerade der Erfolg von “Thick As A Brick” stellte sie vor neue Herausforderungen: Was macht man nach einem opulenten Konzept-Album, das aus nur einem Song von 44 Minuten Länge besteht? Die Antwort: Ein Doppelalbum, das wieder aus einzelnen Songs bestehen sollte.

In diesem Jahr gingen JETHRO TULL zum ersten Mal in ihrer fünfjährigen Karriere mit unverändertem Line-Up ins Studio – und wieder mit klarer Aufgabenverteilung. Gründungsmitglied und Bandleader Ian Anderson schrieb seine Songs auf akustischer Gitarre, Flöte und diesmal auch Saxophon, und Gitarrist Martin Barre, Bassmann Jeffrey Hammond-Hammond, Drummer Barriemore Barlow und Keyboarder John Evans sorgten für das perfekte Umfeld für Andersons Kompositionen. Die nächste Frage lautete also: In welches Studio sollte man gehen?

Zwei Kriterien standen im Vordergrund: Zum Einen sollte das Studio sich auf dem Festland befinden – schon aus steuerlichen Gründen. Zum Anderen musste es ein Studio mit einem guten Ruf sein und der Band ein bequemes Umfeld liefern. Das Château d’Hérouville bei Paris schien auf den ersten Blick perfekt zu sein: Elton John hatte hier sein Album “Honky Château” aufgenommen, Pink Floyd spielten hier ihren Film-Soundtrack “Obscured By Clouds” ein. Es gab einen Wohnbereich und das Studio war sehr gut ausgerüstet – offenbar die perfekte Wahl. Was sollte also noch schiefgehen? Alles.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die Aufnahmen endeten in einem Desaster. Zunächst gab es technische Probleme mit dem Studio. Dann gab es da den Wohnbereich… die Band musste sich einen gemeinsamen Schlafraum teilen, der sehr spärlich ausgerüstet war. Das wäre noch tolerierbar gewesen, wenn sie die einzigen Bewohner gewesen wären. Unglücklicherweise mussten sie sich die Betten mit einer Vielzahl von einheimischen Bettwanzen teilen. Und um das Fass zum Überlaufen zu bringen, zogen sich alle Bandmitglieder eine üble Nahrungsmittelvergiftung zu, die eine Folge des Inhouse-Caterings war. Es überrascht nicht, dass sie sich entschieden, wieder nach Hause zu fahren und das bis dahin aufgenommenes Material von ungefähr einer Stunde Länge links liegen zu lassen. JETHRO TULL fingen von vorn an und schrieben ein komplett neues Album, anstatt irgendwie zu versuchen, die Begeisterung wiederzubeleben und die Band auf etwas einzuschwören, was bereits gescheitert war.

So entstand schließlich “A Passion Play”, ein Album, das sich zu einem 45-minütigem Prog-Rock-Monument mit komplizierten Rhythmen, komplizierten Texten und – nun ja – kompliziertem Allem entwickelte. Bis zum nächsten Tourstart blieben noch neun Tage Zeit, und so musste es schnell gehen. Thema des Albums ist ein Zyklus um Wiedergeburt und ewiges Leben, die Erkenntnis, dass die Entscheidungen des Lebens bis in das Nachleben reichen – die alte Geschichte von Gut gegen Böse, Gott gegen den Teufel. Und – es wurde eines der beeindruckendsten Alben von JETHRO TULL: heiß diskutiert unter den Fans und auf Anhieb platziert auf Position 1 der US-Charts.

Die nun erscheinende Extended Performance-Edition von A Passion Play erscheint in einem wundervollen 2CD/2DVD-Paket, das wie ein Buch gebunden ist. Es enthält das Original-Album und das Material der Aufnahmen aus dem Château d’Hérouville, das von Steven Wilson neu gemixt wurde. Die DVDs präsentieren überdies einen ebenfalls von Wilson vorgenommenen Mix in bestem 5.1 Surround-Sound und zusätzliches Videomaterial.

Album-Veröffentlichung: 11.07.2014


Kai Manke


networking Media - Hamburg / Berlin


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22.06.2014 Internationale Größe des Modern Jazz

GFDK - JazzEcho

Zum 75. Labeljubliäum kehrt eine Blue-Note-Legende in Bestform zum Label zurück: Bobby Hutcherson startete seine Solokarriere 1963 bei Blue Note und spielte dort 22 Alben ein. Er gilt trotz seines eher seltenen Instrumentes als internationale Größe des Modern Jazz und hat auch bei Groove-Jazz-Fans den allerbesten Ruf. "Wie heißt das Ding nochmal, das du da spielst?" Mit dieser Frage foppt der Vibraphonist Jay Hoggard gerne seinen großen Instrumentalkollegen Bobby Hutcherson. Dass viele Menschen "das Ding", das seit dem Ende der 1920er Jahre fast ausschließlich im Jazz zuhause ist, noch nicht wirklich kennen, liegt sicher nicht an Hutcherson. Seit über fünf Jahrzehnten teilt sich dieser den Vibraphonisten-Thron mit Gary Burton.

In der Swing-Ära schwang als erster großer Solist Lionel Hampton das Zepter und die Klöppel. Ihm folgte als Erneuerer Mitte der 1940er Jahre Milt Jackson mit Bebop und modalem Jazz. Seinen Status als "exotisches Instrument" hat das Vibraphon trotzdem nie verloren. Aber vielleicht klingt es gerade deshalb auch heute noch in vieler Leute Ohren besonders reizvoll und unverbraucht. Vor allem wenn es von einem Meister wie Bobby Hutcherson gespielt wird. Der mittlerweile 73-jährige ist gerade zum Blue Note-Label zurückgekehrt, bei dem er zwischen 1963 und 1977 Jazzgeschichte geschrieben und viele zeitlose Klassiker aufgenommen hatte. Mit "Enjoy The View" hat er dies erneut geschafft.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Unter der Regie von Produzent und Blue Note-Präsident Don Was ging Hutcherson dafür mit einer All-Star-Band, bestehend aus Altsaxophonist David Sanborn, Hammond-Organist Joey DeFrancesco und Schlagzeuger Billy Hart, ins Studio. "Unser Ziel war es, dieses Album nach den grundlegenden ästhetischen Prinzipien aufzunehmen, die Blue Note seit 75 Jahren auszeichnen", sagt Was. "Es hat einen besonderen Charme, wenn man dies mit den Leuten macht, die dabei geholfen haben, dieses Label zu definieren. Für Bobby schließt sich hier nicht nur ein Kreis. Er weist zugleich auch einen Weg in die Zukunft." In bester Blue Note-Tradition wurde der Tag vor den Aufnahmen für Proben gebucht. Obwohl es das erste Mal war, dass Sanborn mit Hutcherson und Hart zusammenspielte, stimmte die Chemie sofort. "Don hatte beschlossen, die Probesessions mitzuschneiden", erzählt DeFrancesco. "Das war eine kluge Entscheidung, denn wir kamen hinterher zu dem Urteil, dass einige der dabei entstandenen Aufnahmen die besten Takes für das Album waren."

"Ich bin glücklich, dass ich wieder eine Aufnahme bei Blue Note herausbringen kann", sagt Bobby Hutcherson. "Ich war diesem Label so viele Jahre lang eng verbunden. Deshalb ist es aufregend, wieder zurück zu sein.” Und dass ihm mit “Enjoy The View" ein geradezu elektrisierendes Album mit Hard-Bop, Soul-Jazz und Balladen gelungen ist, dürfte Hutcherson auch nicht gerade traurig machen.

 

Quelle: JazzEcho

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21.06.2014 kontrastiert von rhythmisch pulsierenden Widerparts

GFDK - Edel

Unwiderstehliche Tonmotive mit Ohrwurmqualitäten, lyrische Passagen, kontrastiert von rhythmisch pulsierenden Widerparts, Elektronik-Effekten und Freejazz-Eruptionen – auf „Noé“ beweist Raffaele Casarano zum wiederholten Male, dass er das komplette Vokabular der heutigen Jazzklangsprache souverän beherrscht.

Mit seiner nach zehn gemeinsamen Jahren hervorragend aufeinander abgestimmten Formation „Locomotive“ legt der Mann am Alt- und Sopransaxophon jetzt ein Album vor, das seinen Namen sicher auch über die Grenzen Italiens hinaus tragen wird.

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Mit der Verpflichtung von Giuliano Sangiorgi als Gastvokalist im bezaubernd verjazzten Volkslied „Lu rusciu de lu mare“ hat Casarano diesmal einen besonderen Coup gelandet. Als singender Frontmann der Platin-Rockband Negramaro ist Sangiorgi nicht nur seinen Landsleuten sondern auch dem internationalen Publikum seit längerem ein Begriff.

Feat.:
Raffaele Casarano (as/ss, electronics)
Mirko Signorile (piano)
Marco Bardoscia (b)
Marcello Nisi (dr)



Edel AG
Neumühlen 17
D-22763 Hamburg
Mail: info@edel.com

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21.06.2014 Selbstbewusst und unverblümt

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

„Sag mir, wie überlebst du diesen Schmerz, wenn sich jeder Tag gleich anfühlt?“, fragt Hannah Köpf im Opener ihres dritten Werks „Lonely Dancer“. Und das Schöne ist, dass sie auch gleich eine genauso simple wie sinnige Antwort liefert: „Mach einfach weiter und schreib' einen neuen Song - einen, der mich zum Mitsingen bringt.“ Die 33-jährige Kölnerin hat gleich zehn davon geschaffen.

Mit bezaubernder Vokalfrische, leuchtender Melancholie und grandiosen Arrangements schenkt sie uns einen Zyklus aus Liedern, die Country, Folk, Seventiespop und sogar Gospel antupfen. Jedes einzelne ein Rezept, wie man den Tag nicht nur überlebt, sondern zu einer kleinen Feier des stillen Glücks macht.

Die Stimme ist ihr liebstes Instrument seit Jugendtagen. Schon in der Schule kommt Hannah Köpf, ermutigt durch einen Lehrer, auf Abwege von ihrer klassischen Klavierausbildung. Schülerband, Gesangsunterricht, Gitarrenversuche, die Entdeckung ihres Talents zum Songwriting, Konservatorium in Amsterdam – Station für Station tastet sich die Kölnerin an ihre eigene Sprache, ihre individuelle Stimmgebung heran, schart 2007 junge Koryphäen aus ihrer Heimatstadt für eine Band um sich. Bis es 2010 endlich so weit ist, dass sie mit ihrem Erstling „Stories Untold“ in der CD-Reihe Next Generation die Fachwelt überrascht.

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Träumerische bis neckische Kompositionen, die das Genre Jazz mit unbekümmertem Charme aufsprengen, auch wenn im Begleitsextett Kreativköpfe der Kölner Jazzszene wie der Trompeter Frederik Köster mitwirken. „Tradition und Zukunft große vokaler Kunst lodern gleichzeitig“, befindet das Magazin Jazzthetik. Denn es ist vor allem diese Stimme, die Hannah Köpf unverwechselbar macht: Klar, unprätentiös und unverbildet, ehrlich, direkt und bei alldem doch vollmundig, fruchtig. Eine Stimme, in die man sich verlieben muss. Mit ihrer zweiten Scheibe „Flying Free“ tut sie dann genau das, was der Titel schon vorgibt: Sie löst sich weiter von vorgegebenen Mustern, experimentiert mit neuen Instrumenten und Arrangements, baut Tuba, Ukulele und Kammerorchester ein.

Der Weg des Ausprobierens mündet in Hannah Köpfs drittem Streich „Lonely Dancer“ nun in eine raffinierte Songwriting-Sprache. Schon das Cover verrät einiges über die Zielsetzung: Selbstbewusst und unverblümt blickt sie uns an, doch gleichzeitig ziehen sich verspielte Linien durch das Titelbild. Die Jazz-Schublade scheint nun völlig aus dem Schatzkästchen ihrer überfließenden Kreativität ausgebaut. Dafür gibt es aus allen Untergenres der Popmusik bunte Tupfer, ganz so wie die Pfauenaugen, die Köpfs Haar auf der Rückseite der CD schmücken. Alle Songs sind meist im Doppel mit Partner und Multiinstrumentalist Tim Dudek entworfen, umgesetzt hat sie sie mit mehr als einem Dutzend einfühlsamer Begleitmusiker. Die Kleinode besitzen sämtlich den Charakter heimlicher Hits, sind melodieverliebt wie ein ganzer Schwarm Frühlingsvögel, luftig wie ein Sonnenmorgen, oder verträumt wie das Mondlicht vor dem Fenster.

Die alte Liebe der Sängerin für Joan Baez oder Joni Mitchell kommt dabei ganz subtil zum Vorschein: Gleich im Eröffnungsstück „Sing Another Song“ ist die Affinität zum Folk mit entspannten Gitarren und der atmosphärischen, weit schwingenden Melodie präsent. Im sehnsüchtigen Titelsong betören raffinierte Vokalschichtungen. Ein reizender, liebestrunkener Walzer mit Dobro, Klarinette und Schlagzeugbesen erwartet uns in „Dream Come True“. Anklänge an Country wehen vielfach hinein, zum Beispiel in „I Feel Fine“, „Where Will You Go“ und „The Lonesome Hill“ - mal swingend, mal fast hymnisch und schließlich mit einem fulminanten Acappella-Intro, das schon fast den Geist des Gospels atmet. Und weiter geht es mit stilistischen Überraschungen: „Some Would Say“ koppelt Country mit der Rhythmik alter Motown-Hits, gediegener Soul mit kompakten Bläsern und Fuzz-Gitarre erfüllt „Stay Here For A While“ - bis das mit Streichern funkelnde Finale „Hooked“ fast ein wenig an die Glanzzeiten der Carpenters erinnert.

 

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath
u.kerkau@uk-promotion.de

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20.06.2014 Essenzielle amerikanische Lieder

GFDK - Rough Trade

Seit ihrem Debütalbum im Jahr 2006 haben die Herrschaften einige essenzielle amerikanische Lieder geschaffen. Bei den Aufnahmen zu “Favorite Waitress” hatten es sich The Felice Brothers zum Ziel gesetzt, die Stimmung ihrer Liveshows einzufangen.

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Um das zu erreichen, sind sie von ihrer Heimat New York bis nach Nebraska gefahren und testeten auf dem Weg dahin ihre neuen Songs in kleineren Clubs aus. Mit dabei war auch ihr alter Freund und neuer Schlagzeuger der Band, David Estabrook.

Was dabei herausgekommen ist, ist in der Tat ein unverbrauchtes, fast spontan wirkendes Album mit dreizehn Songs, die dem Zuhörer nahelegen, sich die Band unbedingt auch live anzusehen. Dabei wirkt ihr Songwriting jedoch genauso durchdacht und scharfsinnig, wie man es von The Felice Brothers nun eben kennt.

 

Rough Trade Distribution GmbH
Mathias-Brüggen-Str. 85
D-50829 Köln
info@roughtrade.de

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20.06.2014 brasilianische Rhythmen und experimentelle Klänge

GFDK - Edel AG

Bei diesem Doppelalbum decken die von Arto Lindsay selbst ausgewählten Stücke all seine Persönlichkeitsmerkmale ab und liefern zugleich einen guten Überblick über das vielseitige Soloschaffen.

Disc 1 der Retrospektive versammelt ein Dutzend Highlights der Soloalben „O Corpo Sutil (The Subtle Body)“, „Mundo Civilizado“, „Noon Chill“, „Prize“, „Invoke“ und „Salt“. Es gibt hier ein Wiederhören mit Titeln der Periode 1996 bis 2004, die der Sänger/Gitarrist mit Kollegen wie Amedeo Pace (Blonde Redhead), Marisa Monte, Caetano Veloso, Vinícius Cantuária und Kassin gemeinsam geschrieben hat. Darin treffen auf einzigartige Weise Rhythmen aus der brasilianischen Popularmusik auf moderne Elektro-Sounds, wie man sie aus New Yorks Avantgardeszene kennt. Das Ergebnis dieser Begegnung: ein zeitgenössischer Latinpop feinster Güte.

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Völlig anders tönt dagegen die Art brut auf Disc 2. In Livemitschnitten aus dem Techno-Club Berghain und dem Szenetreff HBC in Berlin sowie Pete‘s Candy Store in Brooklyn erleben wir Arto Lindsay hier als unerschrockenen Experimentator, dem kein Krach zu schmerzhaft, keine Atonalität zu schrill ist. Den Kontrast zwischen seiner verletzlich-sanften Stimme und schmirgelnden Saitenklängen spielt er in diesen Solo-Performances von 2011/12 reizvoll aus. Erstmals veröffentlicht werden in diesem Rahmen der Track „Pony“ und eine famose Coverversion von Chico Buarques „Estação Derradeira“. Zudem legt der Klangabenteurer spannende Bühnenfassungen der Fremdtitel „Erotic City“ (Prince) und „Simply Beautiful“ (Al Green) vor, die sich von den früheren Studiofassungen auf „Mundo Civilizado“ (1996) wesentlich unterscheiden.


Edel AG
Neumühlen 17
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20.06.2014 parabel über das leben

GFDK - Kein & Aber

Gelangweilt von ihrem monotonen Dasein, bricht die Legehenne Sprosse eines Tages aus ihrem Gehege aus. Doch das Leben in Freiheit ist viel härter und unbarmherziger, als sie es sich vorgestellt hat. Bis sie in einem verlassenen Nest ein Ei findet und neue Hoffnung schöpft: Die Freiheit birgt nämlich auch das größte Glück.

»Eine Hymne auf das Leben, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird.« 

Bücher-Magazin

Pressestimmen

Eine Hymne auf das Leben, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird. (Bücher-Magazin)

Sprosse ist eine der sympathischsten Figuren des Jahres. Sie missachtet Regeln, ist neugierig und unermüdlich und inspiriert selbst lange nach dem Lesen noch. (Bookreporter)

Unter der Oberfläche behandelt das Buch ein zeitloses existenzielles Dilemma: dass wir uns immer mehr von der Natur und unseren Instinkten entfremden. In seiner Prägnanz und seiner philosophischen Tiefe ist der Roman ein perfekt gezeichnetes Meisterwerk. (The Star)

Jetzt im Buchhandel

Sun Mi-Hwang, 1963 geboren, ist eine koreanische Autorin und Professorin für Literatur in Seoul. Mit ihrem Roman "Das Huhn, das vom fliegen träumte" gelang der Autorin der internationale Durchbruch. In Korea veröffentlichte sie bereits über zwanzig Bücher und erhielt diverse Preise.

j.strauss@keinundaber.ch

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19.06.2014 Gray's 10. Studioalbum

GFDK - Peter Goebel

Der britische Sänger DAVID GRAY veröffentlicht sein neues Studioalbum "Mutineers" Ende Juni via Kobalt Label Services. "Mutineers" ist Gray`s 10. Studioalbum und das erste seit 4 Jahren. 21 Jahre nach seinem Debütalbum begibt sich David Gray musikalisch auf unbekanntes Gebiet, kultiviert dabei aber kämpferisch eine respektvolle Beziehung zu seiner eigenen Vergangenheit.

David`s musikalische Vergangenheit beinhaltet neben dem phänomenalen Erfolg seines Albums "White Ladder", das sich 7 Millionen mal verkauft hat und eines von drei UK Nummer 1 Alben ist, Brit und Grammy Nominierungen und seine beiden letzten Alben "Draw The Line" (2009) und "Foundling" (2010) erreichten beide die Top 10 der US- Billboard Albumcharts. Trotz all der Erfolge war der Ansatz beim neuen Album das sich Gray selbst überraschen wollte, nicht nur in der Art wie er arbeitet, sondern auch mit wem und welche Ideen er umsetzen wollte. Die Veränderung fällt hörbar auf "Mutineers", ein Album das David selbst eher in der Nachbarschaft von John Martyn`s "Small Hours" sieht, als in seinem eigenen Backkatalog. Neben der Veränderung im Klangbild merkt man in den Songs, angefangen mit dem Opener "Back In The World" bis zum Schlusssong "Gulls", das sich hier ein Künstler von seinen eigenen Erwartungen freigeschwommen hat.

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David`s Mitstreiter und Produzent während der Reise zu neuen musikalischen Horizonten war niemand anderer als Andy Barlow von LAMB. Die Spontanität bei der Entstehung des Albums erinnerte ihn öfter an die Entstehung von "White Ladder", das er damals im Studio in seinem Schlafzimmer in 1997 aufgenommen hat. "Mutineers" ist ein Album geworden, das hervorragend in die musikalische Geschichte von David Gray passt. Der Sound eines Musikers, der einen sauberen Schnitt wagt, dabei einige scharfe Kurven nimmt und dabei dennoch wieder an die Freiheit eines früheren Traums anschliesst.

David Gray spielt im April und Anfang Mai eine jetzt schon ausverkaufte US-Tour und im Juni 8 Shows in England um sein neues Album live vorzustellen.

 

 

Peter Goebel
PR Beratung & Promotion
St. Georgs Kirchhof 23
20099 Hamburg
goebel@presse-peter.de

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19.06.2014 Comeback nach fast 20 Jahren

GFDK - JazzEcho

Auf ihrem neuen Album "Business Is Bad" rechnet Karen Mantler u.a. mit Schuldeneintreibern, Rechtsanwälten und anderen unangenehmen Naturgewalten ab.

"Business Is Bad" gesteht Karen Mantler auf ihrem neuen Album, und viele in der Musikwelt werden da mit ihr  fühlen. Annähernd zwanzig Jahre sind vergangen, seit die Tochter von Carla Bley und Michael Mantler ihr letztes Opus unter eigenem Namen auf dem Label XtraWatt veröffentlichte, das ihre Eltern einst gegründet hatten, um "junge Talente auszubeuten".
In der Zwischenzeit nahm Karen für Virgin Records ein kurioses Album über Haustiere auf ("Pet Project"), gastierte auf diversen Werken ihres Vaters ("The School Of Understanding"), ihrer Mutter ("The Carla Bley Big Band Goes To Church", "Looking For America", "Appearing Nightly") und David Byrnes ("Grown Backwards"), war Mitglied der Kultrockband The Golden Palominos, wirkte in einigen Robert-Wyatt-Tribute-Bands mit, nahm an Hommagen an Disney und Nino Rota teil, spielte an Straßenecken Akkordeon, gab Mundharmonika-Unterricht und servierte Kaffee in SoHo.

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Doch selbst wenn sie im Titel ihres neuen Albums bekennt, dass das "Geschäft schlecht läuft", auf ihren verschrobenen Humor, dem in der Jazzwelt nur Nellie McKay Paroli bieten kann, hat sich das in keinster Weise negativ ausgewirkt. Ganz in Gegenteil! Ihr Songwriting scheint dadurch noch pointierter geworden zu sein. Schneestürme, Vulkane, Rechtsanwälte und Schuldeneintreiber tun ihr bestes, um Karen in ihren Klageliedern die Stimmung zu verderben. Doch die Sängerin bewahrt stets die Ruhe und lässige Nonchalance, für die sie so bekannt ist. Ihre Stimme, ihr unverwechselbares Spiel auf der chromatischen Mundharmonika und dem Piano stehen im Vordergrund. Subtile und geschmeidige Unterstützung erhält sie dabei von dem Gitarristen und Bassklarinettisten Doug Wieselman (bekannt durch die Bands Anthony and the Johnsons, Lounge Lizards, Kamikaze Ground Crew) und dem Bassisten Kato Hideki (den man u.a. vom Trio Death Ambient und zahlreichen John-Zorn-Projekten her kennt).

 

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18.06.2014 grandiose Bergsteigersatire

GFDK - Hörverlag

Das Kultbuch – erstmals als Lesung! Die bissige Bergsteigersatire aus den 50er Jahren erzählt die abenteuerliche Geschichte einer Expedition, bei der so gut wie alles schiefgeht. Ein Missgeschick jagt das nächste, bis dann am Ende … aber Moment mal – auf welchem Gipfel sind sie da eigentlich? Jürgen von der Lippe garantiert allerbestes Lachmuskel-Training!

Der ehrgeizige Leiter rekrutiert nach bestem Wissen und Gewissen sechs sehr britische Gentlemen, doch der Navigator verfehlt den Ort der Vorbesprechung und der Übersetzer versteht die Sprache der Einheimischen nicht – schon sind versehentlich nicht 3.000, sondern 30.000 Träger engagiert.

Das ist ja DER GIPFEL!

Endlich unterwegs, ist der Arzt ständig krank und die Qualitäten des Kochs spotten jeder Beschreibung, der Hauptkletterer leidet an Antriebslosigkeit und immer wieder fällt einer von ihnen in eine Felsspalte. Ein Missgeschick jagt das nächste, bis dann am Ende – aber Moment mal – auf welchem Gipfel sind sie da eigentlich ...? Mit einem Booklettext von Bill Bryson.

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William E. Bowman (Autor)

William E. Bowman (1911–1985) war Ingenieur und begeisterter Bergsteiger, der sein Hobby aber auf die Hügel Großbritanniens beschränkte. Er schrieb in seiner Freizeit leidenschaftlich gern, vor allem Bücher zur Relativitätstheorie, die leider nie veröffentlicht wurden.

Jürgen von der Lippe (Sprecher)

Jürgen von der Lippe wurde 1948 in Bad Salzuflen an dem Flüsschen Lippe geboren, von dem er sich auch seinen Künstlernamen lieh. Schon während des (später abgebrochenen) Lehramtsstudiums begann er mit den Berliner „Gebrüdern Blattschuss“ seine Karriere als Liedermacher und ‚Blödelbarde‘. Als solcher blieb ihm auch der Erfolg in Rundfunk und Fernsehen nicht lange versagt. Den endgültigen Durchbruch zu einem der beliebtesten TV-Entertainer mit Millionenpublikum verschaffte ihm seine Show „Donnerlippchen“. Heute lebt Jürgen von der Lippe in Köln.

heike.voelker-sieber@hoerverlag.de

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