Nachrichten aus der großen weiten Welt

04.06.2014 einzigartiger Tribut an Gregg Allman

GFDK - JazzEcho

Gregg Allman hat ein Rock'n'Roll-Leben geführt, wie es im Buche steht. Voller Höhen und Tiefen, Tragödien und Erfolgen, Sex, Drogen, Alkohol und sechs Ehen (u.a. mit Cher). Erzählt hat er es 2012 in seiner Autobiographie "My Cross To Bear", die auf der Bestsellerliste der New York Times landete und unter dem Titel "Midnight Rider" verfilmt werden sollte.

Doch schon am ersten Drehtag im Februar 2014 gab es einen dramatischen tödlichen Unfall. Und Allman beschwor den Regisseur eindringlich, das Projekt abzubrechen. Wenige Wochen zuvor war die Welt für Gregg Allman noch in Ordnung gewesen. Unter der musikalischen Leitung von Produzent Don Was hatte er sich mit zahlreichen Größen des Southern Rock, Soul, Country und Rhythm’n’Blues in Atlantas historischem Fox Theatre zu einem vierstündigen Marathon-Konzert eingefunden.

Gefeiert wurden an diesem Abend des 10. Januar 2014 Gregg Allmans Songs und seine einzigartige Stimme. Aufgezeichnet wurde das Ereignis unter dem Titel "All My Friends: Celebrating the Songs & Voice of Gregg Allman" für ein Multimedia-Paket, das aus einer DVD sowie zwei CDs besteht (und auch im Blu-Ray-Format erhältlich ist).

"Diese Show war ein absoluter Höhepunkt meines Lebens", sagte Allman hinterher begeistert. "Es war großartig, all diese alten Freunde wiederzusehen. Und alle waren so liebenswürdig und legten ihr ganzes Herz und ihre ganze Seele in die Interpretationen meiner Songs. Es war eine ganz besondere Nacht!" Das war es wirklich, zumal das Publikum den wahrscheinlichen letzten Auftritt der Allman Brothers Band erlebte. Zumindest in der Besetzung mit den beiden Gitarristen Warren Haynes und Derek Trucks, die sich in Zukunft eigenen musikalischen Projekte widmen wollen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Dass Gregg Allman ein ungemein vielseitig talentierter Künstler und Songwriter ist, spiegelt sich in den Darbietungen und der Bandbreite der an diesem Tribute-Konzert beteiligten Musiker wider. Einige der Gäste gehören dem erweiterten "Familienkreis" der Allman Brothers Band an: Etwa die scheidenden ABB-Gitarristen Haynes und Trucks (der hier auch mit Susan Tedeschi, seiner Frau und regelmäßigen musikalischen Partnerin, zu hören ist), Keyboarder Chuck Leavell und Gitarrist Jack Pearson oder Greggs talentierter Sohn Devon Allman.

Produzent Don Was lud nicht nur Allman-Zeitgenossen wie Jackson Browne, Dr. John, John Hiatt, Taj Mahal, Wet-Willie-Sänger Jimmy Hall und den klassischen Soulman Sam Moore (von Sam and Dave) ein, sondern auch jüngere Rock- und Bluesmusiker wie Robert Randolph, Keb’ Mo’, Pat Monahan von Train und die Band Widespread Panic. Die Country-Szene wird wiederum durch Gastauftritte von Eric Church, Trace Adkins, Vince Gill, Martina McBride, Zac Brown, Brantley Gilbert und Jess Franklin repräsentiert.

Quelle: JazzEcho

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03.06.2014 Brüsseler Delikatessen

GFDK - Gottfried Böhmer

Russlands Außenminister Sergej Lawrow versteht die Welt nicht mehr.

„Wir sind über die Entwicklung in der Ukraine äußerst besorgt“, sagte er am Montag. „Jeden Tag kommen dort Menschen ums Leben, die Zivilbevölkerung wird immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Gegen sie werden Armee, Fliegerkräfte und schwere Waffen eingesetzt. Ganze Wohnviertel werden unter Beschuss genommen. All das kann man faktisch in Live-Übertragung beobachten. Leider verheimlichen die meisten Medien diese Informationen und zeigen völlig andere Bilder.“

„Ich habe mir heute mit Verwunderung mehrere Nachrichtensendungen von Euronews angesehen, in denen die Ukraine überhaupt mit keinem Wort erwähnt wurde“, fügte er hinzu.

Vielleicht können wir Sergej Lawrow auf die Sprünge helfen

In Brüssel, Berlin, Paris und London hat man nun besseres zu tun als sich um den Bürgerkrieg in der Ukraine zu scheren. In der Politik gilt: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Sechs Monate haben uns die EU-Politiker und Meinungsmacher der Medien fast täglich mit der Ukraine beschäftigt und schon den dritten Weltkrieg beschworen.

Brüsseler Delikatessen - Erst kommt das Fressen, dann die Moral

Die DWN schrieben: Die Ukraine ist nach der EU-Wahl schlagartig von der politischen Agenda verschwunden. Nun geht es um die Jobs in Brüssel, um Macht, Privilegien und Eitelkeiten. Monatelang wird um die Delikatessen gekämpft, die der Steuerzahler auftischen darf. Der Dritte Weltkrieg findet nicht statt. In den Feinschmecker-Restaurants in Brüssel herrscht Gedränge. Plätze gibt es nur nach Reservierung.

Deutsche Medien haben kein Interesse an den Ost - Ukrainern

Während man sich in Brüssel um die Posten und Delikatessen prügelt, geht das Morden und Sterben in der Ukraine munter weiter, ach was rede ich, es hat gerade erst richtig angefangen. Das ist aber der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, der WELT, der ZEIT, dem ZDF und der ARD etc, kein Artikel oder Sendung mehr Wert darüber zu schreiben oder zu berichten, schließlich findet das Abschlachten in der Ost-Ukraine statt und die haben es nicht besser verdient.

Es müssen nur die richtigen sterben

Die Sonderoperationen - Strafaktionen der neuen Regierung mit ihrem Schokoladen König in Kiew nehmen Formen an, die wir nur noch als geplanten Mord beschreiben können. Für die EU, und die NATO müssen eben nur die Richtigen sterben.

Der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenministeriums Konstantin Dolgow forderte am 2. Juni 2014 eine internationale Ermittlung aller Verbrechen gegen das Völkerrecht in der Ukraine einzuleiten.

Pentagon-Chef Chuck Hagel hat sich am Dienstag 3. Juni in Brüssel mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Michail Kowal getroffen und ihm für den Professionalismus gedankt, teilt das US-Verteidigungsministerium mit. Ich frage mich was versteht Hagel unter "Professionalismus"? Töten?

Am 3. Juni hat Russland einen Resolutionsentwurf in den UN-Sicherheitsrat eingebracht, in dem aufgerufen wird, die Gewalt in der Ostukraine einzustellen und der friedlichen Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, den Raum der Militäroperation zu verlassen.

Derweil hat der Schokoladen-König aus Kiew schon mal bei der NATO um Militärhilfe angefragt wie der Oberbefehlshaber der NATO-Kriegskräfte in Europa, US General Philip Beedlove bestätigte. Bei einem Gespräch mit Journalisten in Brüssel verwies er darauf, dass zum Paket der geplanten Hilfe Waffen gehörten. Damit das hier auch alle richtig verstehen: Deutschland würde über den Umweg der NATO, Kriegswaffen an ein nicht NATO-Mitglied liefern und das in ein Bürgerkriegsgebiet.

Was sagt unsere Verfassung dazu? Was steht im Grundgesetz?

Am Vortag hatte der Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärt, dass die Nato-Außenminister bis Ende Juni Hilfsmaßnahmen für Kiew abstimmen würden. Anmerkung: Die Ukraine ist kein Nato-Mitglied, denn in ihrer Gesetzgebung ist ihr blockfreier Status verankert.

Und was machen unsere Abgeordneten?

Wer bei der Brüsseler Delikatessen-Schlacht nicht dabei sein darf reist eben nach Brasilien, da ist es auch sehr schön.

Während in der Ukraine gestorben wird sind unsere deutschen Politiker mit ganz anderem beschäftigt.
Abgeordneter praktisch sämtlicher Fraktionen entdecken ihr Interesse an Brasilien. Die Mitarbeiter der deutschen Vertretungen in dem Land schimpfen bereits über "Polit-Tourismus".

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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03.06.2014 im interview

GFDK - Rowohlt

Mit ihren Romanen hat Jojo Moyes Millionen Leserinnen und Leser erreicht. Die Reaktionen auf ihre seit Monaten die Bestsellerlisten dominierenden Romane sind überwältigend.

«Eine bittersüße Geschichte über Liebe, Lernen und Loslassen …» (über Ein ganzes halbes Jahr), «Ein hinreißend romantisches Buch, über das man fast seinen eigenen Liebsten vergisst …» (über Eine Handvoll Worte) – nur zwei von Hunderten begeisterter Leserstimmen. Nun erscheint Jojo Moyes' neuer Roman Weit weg und ganz nah.

Die Geschichte von vier Helden und einem chaotischen Hund

Einmal angenommen, dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher. Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand – und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast? Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?

Jojo Moyes im Interview über Ihr neues Buch

Erzählen Sie uns etwas über Ihr neues Buch?
Weit weg und ganz nah ist so anders als «Eine Handvoll Worte», wie es überhaupt nur sein kann. Jeder, der meine Bücher kennt, weiß, dass sie alle ziemlich unterschiedlich sind. Im Grunde ist auch «Weit weg und ganz nah» eine Geschichte über Hoffnung und Liebe, über all die wichtigen Themen, die ich in meinen Büchern verarbeiten möchte. Vielleicht diesmal mit dem ein oder anderen kleinen Lacher mehr …

Was ist mit Jess?
Jess ist eine alleinerziehende Mutter. Für mich ist sie eine dieser Frauen, die ich immer wieder sehe – eine stille Heldin. Sie lebt Tag für Tag ein Leben, in dem sie gerade so über die Runden kommt, und doch ist sie voller Entschlossenheit und Optimismus. Und diesen Optimismus versucht sie auch ihren Kindern mitzugeben und dabei immer fröhlich zu bleiben.

Und Ed?
Ed, hoffe ich, ist nicht eine dieser typischen männlichen Hauptfiguren. Ich versuche immer, meine Charaktere nicht so vorhersehbar zu gestalten. Er ist ein Computerfreak, der in seinem Job sehr erfolgreich ist. Er hat jede Menge Geld mit dem Verkauf seiner Software-Firma gemacht; dennoch fühlt er sich von der Businesswelt immer mehr überfordert. Am wohlsten fühlt er sich an seinem Computer; erst der Kontakt zu Jess Thomas und ihrer Familie macht ihm klar, dass es auch für ihn ein anderes Leben geben kann – und einen Weg, mit sich selbst ins Reine zu kommen.

Woher nimmt Jojo Moyes ihre Inspiration?

War es schwierig, die Parts von Nicky und Tanzie zu schreiben?
Nein, überhaupt nicht. Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern. Sie sind fünfzehn und zwölf Jahre alt, also nicht weit weg vom Alter der beiden Kids im Buch. Am meisten überrascht hat mich als Mutter von Teenagern oder Fast-Teenagern, dass sie so nett sein können. Sie sind lustig und auch ein bisschen seltsam, aber meistens bin ich einfach gerne mit Ihnen zusammen. Das wollte ich mit Tanzie und Nick rüberbringen.

Sind Ihre Figuren von jemandem aus dem wirklichen Leben inspiriert?
Von jemandem Realem inspiriert? Das würde ich Ihnen nicht erzählen, das wäre doch der schnellste Weg, um Freunde zu verlieren. Nein, meine literarischen Figuren basieren nie auf wirklichen Personen. Aber ich nutze durchaus Aspekte, Facetten von realen Personen, um daran meine Figur im Buch «aufzuhängen», wie an einen Kleiderbügel.
Bei Weit weg und ganz nah kam zum Beispiel eine der Ideen daher, dass mir eine als Putzfrau arbeitende Freundin erzählt hat, dass ihr einmal ein Arbeitgeber die Tür vor der Nase zugeschlagen hat. Dieses Bild ist mir sehr in Erinnerung geblieben – dass man jemandem auf diese Weise rabiat klarmacht, dass sie nicht zählt, nur weil sie eine Putzfrau ist.

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. Mit ihrem Roman «Ein ganzes halbes Jahr», der aktuell in Hollywood verfilmt wird, gelang ihr international der Durchbruch - auch in Deutschland stand der Roman monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste.

pressearchiv@rowohlt.de

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03.06.2014 Einfach nur wundervoll und bezaubernd

GFDK - ACT

Im Jahre 2009 begann für Youn Sun Nah eine Reise auf den Olymp des europäischen Jazz: Mit Ihrem ACT-Debüt „Voyage“ eroberte sie die Jazzszene ihrer Wahlheimat Frankreich im Sturm und wurde auch hierzulande als „die Entdeckung der Saison“ (Süddeutsche) gefeiert.

Mit ihrem aktuellen, 2013 erschienen Album „Lento“ vollbrachte Youn Sun Nah ihr letztes Glanzstück, das sie nicht zuletzt als musikalische Repräsentantin Süd-Koreas zur Abschlussfeier der Olympischen Spiele 2014 in Sotchi brachte.

Ein Meilenstein auf ihrem erfolgreichen Weg zum internationalen Jazzstar ist das 2010 erschiene AlbumSame Girl“. In Deutschland erhielt Youn Sun Nah dafür den ECHO Jazz als beste Sängerin international und in Frankreich avancierte es zum erfolgreichsten Jazzalbum des Jahres 2011. „Wundervoll!“, brachte es der Stern auf den Punkt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf „Same Girl“ interpretiert Youn Sun Nah Songs auf höchst eigenwillige und unverwechselbare Weise, die jeden stilistischen Käfig sprengen. Jazzstandards wie „My Favorite Things“, der Metallica-Klassiker „Enter Sandman“, Philippe Sardes „La Chanson d’Helene“, ein koreanisches Volkslied sowie Eigenkompositionen von Youn Sun Nah und Ulf Wakenius finden sich auf „Same Girl“ wieder. Wieder wird die Sängerin von Lars Danielsson am Bass, Xavier Desandre-Navarre an Percussion und allen voran von Ulf Wakenius an der Gitarre begleitet, einem veritablen All-Star-Team.

Mögen Stile und Genres von Song zu Song variieren, ist es doch immer das „Same Girl“, das die Stücke in eine unverkennbar eigene Klangwelt überführt: Youn Sun Nah.

Pressestimmen zu „Same Girl“ (CD):

„Nahs klassisch ausgebildete Stimme schlägt Brücken zwischen Genres und Kulturen. Ein Wunder!” (DER SPIEGEL)

„Sensationell! Ganz große Kunst eines wahren Stimmwunders.“ (VOGUE)

„Schillernderes, Interessanteres und Virtuoseres ist einem im Jazzgesang lange nicht untergekommen.“ (SÜDDEUTSCHE)

Besetzung

Youn Sun Nah / vocals, kalimba, music box, kazoo
Ulf Wakenius / guitars
Lars Danielsson / acoustic bass, cello
Xavier Desandre-Navarre / percussion
Special guest on track 11: Roland Brival / narration

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03.06.2014 Schwelgen in Opulenz

GFDK - Rough Trade

Ganze vier Jahre ist es her, dass Owen Pallet ein eigenes Album veröffentlicht hat.

Sehnsüchtig haben wir darauf gewartet, ließen die zahlreichen Kooperationen mit Größen wie Arcade Fire, Robbie Williams, Linkin Park oder Mika doch vermuten, dass sie ihn nicht unbeeinflußt lassen würden. Und was soll man sagen? “In Conflict”, das vierte Soloalbum des jungen Kanadiers, welches Ende Mai auf Domino erschien, ist nichts weniger als ein Meisterwerk.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Es strotzt vor eingängigen Melodien und Arrangements und bleibt doch immer besonders, schmiert niemals ab ins Beliebige. Es schwelgt in Oppulenz: Bläser, Streicher, Piano, elektronische Sounds, alles am rechten Platz und niemals überflüssig! Tipp!

Tracklisting:

CD

01. I Am Not Afraid
02. In Conflict
03. On A Path
04. Song For Five & Six
05. The Secret Seven
06. Chorale
07. The Passions
08. The Sky Behind The Flag
09. —> (1)
10. The Riverbed
11. Infernal Fantasy
12. Soldiers Rock (Bonus Track CD)
13. —> (2) (Bonus Track CD)

LTD Edition 2LP

01. I Am Not Afraid
02. In Conflict
03. On A Path
04. Song For Five & Six
05. The Secret Seven
06. Chorale
07. The Passions
08. The Sky Behind The Flag
09. —> (1)
10. The Riverbed
11. Infernal Fantasy
12. Soldiers Rock (Bonus Track)
13. —> (2) (Bonus Track)
14. Bridle & Bit (Bonus Track LTD LP)

 

 

 

Rough Trade Distribution GmbH
Mathias-Brüggen-Str. 85
D-50829 Köln
Germany

info@roughtrade.de

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02.06.2014 situationskomik

GFDK - teNeues

Diese handliche Hardcover-Ausgabe zeigt die unverwechselbaren Hundebilder Elliott Erwitts, der zu den berühmtesten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt.

Eine besondere Hommage

In seiner innigen und originellen Hommage an den besten Freund des Menschen zeigt der Meister die Welt der Hunde in ihrer ganzen Fülle. Wir erleben Fiffis in den verschiedensten Stimmungen: vom verspielten Frechdachs bis hin zum stillen und treuen Begleiter des Menschen, vom kleinen Draufgänger bis hin zum sanften Riesen illustriert der Meisterfotograf die Charaktervielfalt und Individualität der geliebten Vierbeiner.

Fotograf Elliott Erwitt hatte ein Fabile für Hunde

Erwitts untrüglicher Sinn für Komposition verbindet sich in diesen Bildern mit der Magie des Augenblicks. Die preiswerte Ausgabe unseres Fotoklassikers gibt es als handliche Hardcover-Ausgabe.

teNeues arehn(at)teneues.de

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02.06.2014 Elftes Jahr von Martha Argerichs Progetto

GFDK - Warner Classics

Bereits elf Jahre schreibt die Pianistin Martha Argerich in Lugano mit ihrem Progetto Musikgeschichte. Die Virtuosin konzertiert hier mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen, und die Live-Mitschnitte fangen diese Ereignisse in gelöster Atmosphäre und künstlerischer Perfektion wunderbar ein.

Die Lugano-Aufnahmen gelten mittlerweile als große Fundgrube von außergewöhnlichem, selten gespieltem wie kaum aufgenommenem Repertoire für die verschiedensten Kammermusikbesetzungen oder für Klavier zu vier Händen. Nun erscheint die Produktion aus dem Jahre 2013.

Das Repertoire vereint auf 3 CDs Raritäten wie die Violinsonate von Ottorino Respighi mit Renaud Capuçon und Francesco Piemontesi oder die postume Violinsonate von Maurice Ravel mit dem Gewinner des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2012 Andrey Baranov, der als großer Newcomer zum ersten Mal in Lugano zu Gast war.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Martha Argerich, die hin und wieder auch für Repertoire außerhalb der Kammermusik sorgt, ist mit Beethovens erstem Klavierkonzert vertreten. Weitere Highlights sind Beethovens zweite Cellosonate mit Mischa Maisky und Martha Argerich, Schostakowitschs Cellosonate op. 40 mit Gautier Capuçon und Gabriela Montero sowie Debussys vierhändige Petite Suite mit Martha Argerich und Cristina Marton.

Als Mitschnitt der Uraufführung ist Offenbach/Rosenthals Gaîté parisienne-Suite in der Bearbeitung für drei Klaviere zu hören. Den fulminanten Abschluss bildet Saint-Saëns‘ Karneval der Tiere, der gleich zehn Top-Solisten zusammen mit Martha Argerich vereint.



Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14 – 20457 Hamburg Director Classics
promoclassics@warnermusic.com

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02.06.2014 Musik für die blaue Stunde

GFDK - Indigo

Amelia Rivas und Christian Pinchbeck singen nicht über emotionale, heiße und zerbrochene Liebesbeziehungen - seit sie 2010 Elephant gegründet haben, sind sie eine.

Kein Wunder also, dass ihr Debütalbum eine sehr verführerische, aber auch gebrochene Platte geworden ist. Eine, die man am besten in den fortgeschrittenen Abendstunden hören sollte, oder sehr früh am Morgen. Wann auch immer genossen: "Sky Swimming" ist eine wunderbare Sammlung von Songs über Beziehungen - inklusive ihrer eigenen, die während der Aufnahmen zerbrach -, verschwommenen Erinnerungen und seltsamen Träumen.

 

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das Ganze intoniert mit Keyboards, schnappenden Melodien, gebrochenen Hip-Hop-Beats, geloopten Streichern und Amelia Rivas verführerischen Stimme, die dazu führt, dass man die Kopfhörer ganz nah ans Ohr drücken will. Die Einflüsse reichen dabei von Toro Y Moi bis Angelo Badalamenti ("Twin Peaks"), von Everything But The Girl bis zum smoothen Hip-Hop von Arrested Development. Elephant sind bereits auf dem Primavera- and Eurosonic-Festival aufgetreten und haben eine Tour mit Matthew E White hinter sich. LP erscheint mit Downloadcode.


Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Schlachthofstr. 36 a
D-21079 Hamburg
mail (at) indigo.de

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01.06.2014 Mit Bassist Anthony Jackson und Schlagzeuger Simon Philips

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Gerne erzählt sie auch heute noch die Ankedote: Nach einem ihrer frühen Konzerte in Deutschland wurde nicht sie selbst, sondern eine ihrer Freundinnen für den Auftritt gelobt. Darauf, dass Europäer Asiaten nicht gut unterscheiden können, reagierte Hiromi mit einem cleveren Kniff: Sie legte sich für die Bühne von nun an ein bisschen verrückte Frisuren zu.

Die extravagante Haarpracht ist ihr Markenzeichen geblieben - auch wenn sie das heute gar nicht mehr bräuchte. Denn kaum eine Musikerin aus Fernost dürfte mit ihrem mutigen Stilmix und ihrer eigenwilligen Spielweise so unverwechselbar sein wie die 35-jährige japanische Pianistin und Komponistin. Man erkennt sie buchstäblich mit geschlossenen Augen.

Die 1979 in Hamamatsu, Shizuoka geborene Hiromi Uehara ist das, was man getrost als „Wunderkind“ bezeichnen könnte. Bereits mit sechs Jahren tritt sie auf, eifert den großen Pianisten Erroll Garner und Oscar Peterson nach, beginnt, ihre eigene Musik zu schreiben. Doch von Beginn an besitzt sie eine Qualität, die  frühreifen Musikussen nicht unbedingt in die Wiege gelegt ist: „I could really play from my heart“, sagt sie, und zu verdanken hat sie das ihrer Lehrerin Noriko Hikida, die auf emotionales und intuitives Spiel großen Wert legt. „Die Finger dürfen nicht direkt zu den Ohren gehen, sie müssen hier Station machen“, sagt Hiromi und legt ihre Hand aufs Herz. 

Mit zwanzig siedelt sie in die Staaten über, schreibt sich am renommierten Berklee College of Music in Boston ein und lernt dort, stilistische Grenzen zu ignorieren. Sie studiert beim Bassisten Richard Evans, der sie schließlich mit dem Pianostar Ahmad Jamal bekannt macht. Die beiden nehmen die junge Japanerin unter ihre Fittiche, produzieren 2003 das Debütalbum „Another Mind“, das höchstes Kritikerlob bekommt. Es ist der Auftakt zu einer ganz und gar erstaunlichen Karriere. Bis 2008 veröffentlicht Hiromi vier weitere Alben, die ihr allesamt Awards und „Album Of The Year“-Preise einbringen. Ihre Stammband wird das quirlige Quartett mit dem schönen Namen Sonicbloom („Schallblüte“).

2009 schließlich erfährt sie die höchsten Weihen, als Chick Corea mit ihr in Tokio auf die Bühne geht (das Konzert erscheint als Doppel-CD) und sie mit Basslegende Stanley Clarke im Studio ist. Hiromi zeigt sich als souveräne, erfindungsreiche Künstlerin in den verschiedensten Kontexten - vom Quartett über die Trio- und Duo-Arbeit bis hin zum intensiven Solo-Setting, das sie auf ihrer CD und DVD „A Place To Be“ vorführt, eine grandiose Reise durch ihre Lieblingsstädte auf dem ganzen Erdball. Denn Reisen ist zentral für Hiromis Inspiration: Überall saugt sie mit feinen Antennen die unterschiedlichsten kulturellen Eigenheiten auf, man bestaune nur ihre Fotos von Speisen aus aller Welt auf ihrer Facebook-Seite.

Für ihre jüngsten Alben hat Hiromi sich zwei einzigartige Mitstreiter an Land gezogen – und diese Trio-Konstellation zeigt, zu welchen Höhenflügen die Pianistin gerade dann fähig ist, wenn sie sich um Konventionen am wenigsten schert. Der New Yorker Bassist Anthony Jackson ist eine Koryphäe am sechssaitigen Bass, seine Teamworks spreizen sich vom Philadelphia Soul über Steely Dan bis zu Paul Simon und Till Brönner. Simon Philips hat seine verblüffenden Schlagzeugkünste in die Dienste von Toto, The Who, Peter Gabriel und Mike Oldfield gestellt. Beide sind eine Generation älter als Hiromi, beide kennen das Rock und Pop-Universum aus intensiver Anschauung. Verblüffend, wie diese drei scheinbar so unterschiedlichen Persönlichkeiten seit 2011zusammengewachsen sind und Hiromi ihre aufregendsten Alben bescheren.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Alive“, Hiromis neuntes Album lebt wesentlich von diesem spannenden Dreigestirn. Jacksons fließendes, glühendes Bassspiel und Philips kraftgeladene und trotzdem geradezu lyrische Behandlung der Percussion setzen Hiromis leidenschaftliche Improvisation wunderbar in Szene. Die neun Kompositionen sind so vielfältig wie die Stationen des Lebens selbst, und in ihnen offenbart sich ein Zusammenspiel, das von blindem Verständnis und kreativer Befeuerung geprägt ist. „Alive“ heißt für mich zweierlei“, erläutert Hiromi: „Zum einen schreibe ich Songs über die realen Gefühle des Lebens. Und zum anderen habe ich mit Simon und Anthony mittlerweile ein so großes Vertrauen, dass es sich auch im Studio anhört, als spielten wir live vor großem Publikum.“

Wie der Beginn des Lebens, so Hiromi, soll sich das Intro zum Titelstück anhören. In der Tat ist der kraftvolle, robuste Auftakt ein Spiegel des chaotischen, anarchischen Moments der Schöpfung, gefolgt von einer halsbrecherischen Jagd des Trios, einem lustvollen Hineinreiten in die Existenz. Und auch die acht weiteren Stücke pulsieren vor überschäumender Energie, wenn sie Grundcharaktere menschlichen Daseins porträtieren: Der „Wanderer“ flaniert majestätisch zwischen rasant-romantischen Spielfiguren und lässigem Swing hin und her, bietet Philips die Bühne für ein packendes Solo. Der „Dreamer“ liebäugelt mit Latin-Flair und ungeraden Takten, im „Seeker“ paaren sich  kindlicher Spieltrieb und eine gute Portion Soul. Monk'sche Kauzigkeit bestimmt den „Player“ mit einer relaxten Einlage von Jackson, von ernstem Balldenintro zu stolzem Selbstbewusstsein entwickelt sich der „Warrior“. Und auch einen Solomoment gönnt sich Hiromi: „Firefly“ ist ihre Reverenz vor den Pastellfarben der Impressionisten, bevor es mit dem gospelgetränkten „Spirit“ und dem übermütigen Disco-Blues „Life Goes On“ in die Zielkurve geht. Eine famose musikalische Typenlehre vom Menschen und zugleich ein überwältigender Trip durch die Zeitlinie des Lebens.          

Wohin wird Hiromis Reise als Nächstes gehen? Für die quicklebendige Frau aus Fernost scheint es keine Grenzen zu geben: 2013 war sie als einziger Jazzact zur „Aida Night Of The Proms“ geladen, denn in ihrem Universum fusioniert sie Klassik, Jazz, Rock und Pop so natürlich, dass sie diese Stilbegriffe nicht einmal aussprechen mag. Fest steht: Für diese Tastenmeisterin stehen alle Türen offen – ob mit oder ohne auffälligen Haarschopf.

 

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath

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01.06.2014 intrigantes spiel

GFDK - DuMont Buchverlag

Capitaine Roger Blancs erster Fall Von der Frau verlassen und in die Provinz versetzt: Capitaine Roger Blanc steht vor den Trümmern seines Lebens.

Bis vor Kurzem war er erfolgreicher Korruptionsermittler in Paris, doch dabei ist er mächtigen Leuten auf die Füße getreten. Und so findet er sich bald allein in seiner neuen Behausung in der Provence wieder, einer verfallenen Ölmühle, die ihm vor Jahren ein Onkel vermacht hatte. Aber bevor Blanc sich im kleinen Ort Gadet nur ein wenig zurechtfinden kann, wird ihm ein Mordfall zugewiesen.

Mord in Midi

Unversehens verfängt sich der Capitaine in einer Intrige, die ihn tiefer in die Strukturen seiner neuen Heimat führt, als ihm lieb ist. Und auch an seine neuen Kollegen muss er sich erst gewöhnen: an seinen Partner Marius, der sich mehr für Rosé interessiert als für die Arbeit. An die temperamentvolle Computerspezialistin Fabienne, die überall hinzugehören scheint, nur nicht in dieses verschlafene Städtchen. Und an die so gefürchtete wie attraktive Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, die ausgerechnet mit ebenjenem Politiker verheiratet ist, der Blancs Karriere ruiniert hat.

Da geschieht ein zweiter Mord – und es kommt zum Showdown in den Pinienwäldern, die der Mistral gerade in ein wütendes Flammenmeer verwandelt … Die neue Krimireihe des Bestsellerautors von »Der Trümmermörder«

Seine Leidenschaft sind Kultur und Krimis

Der Autor Cay Rademacher wurde 1965 geboren und studierte Geschichte sowie Philosophie in Köln und Washington. Seit vielen Jahren schreibt er für GEO und GEO-Epoche.
Wenn ihn bei seinen Recherchen ein Ereignis oder eine Kultur besonders fesselt, dann entzündet das seine zweite schriftstellerische Leidenschaft: Krimis.

Der Trümmermörder war sein erster Bestseller

So stieß er bei Nachforschungen über das Leben im zerbombten Hamburg während des eisigen Winters 1946/47 auf den realen und nie aufgeklärten Fall des "Trümmermörders". Das inspirierte ihn zu einer Trilogie, in der er Oberinspektor Frank Stave auf Mördersuche durch die verwüstete Hansestadt schickte.
Rademacher verfasste auch einige historische Sachbücher - etwa "Drei Tage im September" über das dramatische und fast vergessene Schicksal des britischen Ozeandampfers "Athenia", der am allerersten Tag des Zweiten Weltkrieges von einem deutschen U-Boot im Atlantik versenkt wurde. Oder "Blutige Pilgerfahrt", die Geschichte des Ersten Kreuzzuges, halb wahr gewordenes Rittermärchen, halb glaubensfanatische Schauergeschichte.

Leidenschaft Südfrankreich

Nach 14 Jahren an der Elbe brach Rademacher gen Südfrankreich auf: Seit 2013 lebt er mit seiner Familie in der Provence. Die uralte Region zwischen Mittelmeer und Alpen, Camargue und Cote d'Azur hat tausend schöne Ecken - und auch einige finstere Winkel. Ein idealer Schauplatz für neue Krimis...

"Selten wurde das Mittelalter so lebensnah und glaubhaft geschildert. Ein historischer Krimi der Extraklasse, fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite."
Abenteuer Archäologie

"Nicht nur Krimi-Liebhaber, auch Geschichte-Freaks kommen bei diesem Buch auf ihre Kosten."
Oberösterreichische Neue


"Der Trümmermörder" ist eine außergewöhnliche Mischung aus Krimi, Nachkriegserzählung und Hamburger Milieustudie. Empfehlenswert nicht nur für Krimifreunde.
WDR 4

presse@dumont-buchverlag.de

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