Nachrichten aus der großen weiten Welt

12.08.2014 Intimität und Klangästhetik

GFDK - Indigo

Der simple Albumtitel "LP 1" steht für eines der vielversprechendsten Debütalben des Jahres 2014. Die 25-jährige Britin Tahliah Barnett alias FKA twigs katapultierte sich aus eigener Kraft ins Spotlight der englischen Medien.

Zwei EPs mit insgesamt acht Songs hat die Künstlerin mit spanisch-jamaikanischen Wurzeln bislang veröffentlicht - genug Material, um sich auf der renommierten BBC-Liste "Sound of 2014" und der "Spotlight of 2014"-Liste des Musikdienstes Spotify wiederzufinden.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Nun erscheint ihr Debütalbum über Young Turks Recordings (u. a. The XX). FKA twigs kreierte ihre Songs alleine im heimischen Studio, dazu produzierte sie abstrakte Videos, die schnell millionenfach angeschaut wurden. Schnell hatte sie damit ihren eigenen Stil definiert. Die Presse war sofort begeistert und beschrieb sie als eine Mischung aus den mädchenhaften Gesangsmomenten Janet Jacksons, der atmenden Intimität von The XX und der schwebenden Klangästhetik von Massive Attack. Das Vinyl erscheint mit Downloadcode.

 

 

Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Schlachthofstr. 36 a
D-21079 Hamburg
mail (at) indigo.de

mehr

11.08.2014 Aktuelle Single "Can't Do Without You"

GFDK - Agentur vonWelt

Für die vergangenen vier Jahre galt die Binsenweisheit: Wo Dan Snaith ist, da ist oben!

Sein letztes Caribou Album „Swim“ erschien 2010 und war ein Durchbruch zu einer völlig neuen, sehr viel breiteren Hörerschicht. Zwischen all den Touren und Auszeichnungen, die dem Album folgten, schaffte es der Kanadier sogar noch, ein neues clubkompatibles Alter Ego namens Daphni zu erfinden. Auch das schaffte es wieder nach ganz oben - oder je nach Sichtweise nach ganz vorn.

Seither kommen eine Menge Epigonen und holen auf. Was macht man also, wenn es oben plötzlich ‘busy’ wird und die anderen auch in Bestform auftreten? Ganz einfach: man ändert die Spielregeln. Und genau das macht „Our Love“, das neue Album von Dan Snaith, alias Caribou.

Es ist ein Game Changer und eine klare Ansage: macht Ihr nur weiter „Swim“ nach. Ich bin dann schon mal wieder ganz woanders.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die Welt kann sich ab dem 3. Oktober davon überzeugen. „Our Love“ ist erfrischend anders. Ein spielerischer Mix aus digitaler Pop-Produktion, mutierten Hip-Hop-Beats, futuristischem R&B Gebasse und ein durch einen UK-Garage-Fleischwolf gedrehtes Shuffle. „Our Love“ ist ein Soul Album. Ein R&B Album. Eine Pop Platte und ein Blick in die Zukunft. „Our Love“ ist mal hier eine Kollaboration mit Owen Pallett, mal da eine Kollaboration mit Jessy Lanza. „Our Love“ ist da, wo oben ist.

Dan Snaith erklärt selbst:

Our Love“ ist meine Antwort auf die Fragen, die der Erfolg von „Swim“ plötzlich aufwarf. Früher ging ich in mein isoliertes Studio und machte Musik für mich. Und dass ein paar Hörer damit später eine Verbindung eingehen würden, das war mehr oder weniger das Tüpfelchen auf dem i. Doch seit dem immensen Erfolg von SWIM und diesen unfassbar emotionalen Reaktionen auf meine Musik, stellten sich mir andere Fragen.

Ich begann über die Liebe der Fans nachzudenken, die uns da Abend für Abend entgegen geschleudert wird - im Club oder auf Tour. Irgendwas hat das in mir ausgelöst, so dass ich mir vorstelle, diese Fans sitzen jetzt neben mir und ich mache meine Musik nicht mehr nur für mich, sondern ein wenig auch für sie.

„Our Love“ ist das Resultat dieses Denkprozesses. Und auch Thema. So blöd das klingt, die Liebe ist das große Thema dieser Platte. Nicht die Liebe aus Trash Romanen oder Hallmark Grußkarten. Die Liebe zwischen Menschen, die sich seit Ewigkeiten schon kennen, und deren Liebe es sich zwischen ihnen bereits bequem gemacht hat. Die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern, oder auch die Liebe zwischen uns und unseren Hörern. Ach, das klingt alles furchtbar käsig, erschließt sich aber besser, wenn Ihr das ganze Album gehört habt.”

 

 

Agentur von Welt

Julia Stephan

mehr

11.08.2014 stilistisch vielfältig

GFDK - ECM Records

Es gibt nur wenige Musiker, die es wie Stefano Bollani schaffen, übersprudelnde technische Virtuosität mit einer außergewöhnlichen musikalischen Feingeistigkeit zu verknüpfen. Genauso sehr begeistert er sein Publikum aber auch mit einer schier unglaublichen stilistischen Vielseitigkeit.

Mal improvisiert er solo oder im Duo mit Partnern wie Enrico Rava und Chick Corea, mal unternimmt mit brasilianischen Musikern Ausflüge in flirrende südliche Klanggefilde, dann arbeitet er mit klassischen Orchestern und jazzigen Bigbands oder gar mit dem populären Italo-Rapper Jovanotti zusammen. Mit jedem neuen Album überrascht einen Bollani aufs Neue.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das ist auch bei "Joy In Spite Of Everything", dem wohl bislang schönsten und lyrischsten Album des Pianisten,  nicht anders. Aufgenommen hat er es mit den Musikern der dänischen Rhythmusgruppe, die ihn schon 2009 bei der Einspielung des ECM-Albums "Stone In The Water" begleitete (Bassist Jesper Bodilsen und Drummer Morten Lund) sowie zwei amerikanischen Gästen der Extraklasse: Gitarrist Bill Frisell und Tenorsaxophonist Mark Turner. Das Album erscheint am 24. August, kann aber schon bei iTunes vorbestellt werden. Zum Dank erhält man dann den exklusiven iTunes-Bonus-Track "Easy Healing".

Quelle: JazzEcho

mehr

10.08.2014 Thriller, Politdrama und Familiensaga

Redaktion - Kiepenheuer & Witsch

Der Konflikt Israel und Palästina ist aktueller denn je, vor dem Hintergrund der neuesten Eskalationen. Die Idee zum Thema "Naher Osten" kam Frank Schätzing bei einem Frühstück mit Freunden vor 3 Jahren. Das Thema war viel diskutiert und so interessant, dass Frank Schätzing tiefer einsteigen wollte, um das Ganze besser zu verstehen.

Scharon-Komplott?

Schätzing dachte damals, dass Ariel Scharon das Ruder noch hätte herumreissen können und glaubte  bei Scharons Hirnschlag nicht an einen Unfall. Anm. der Red.:  Am 18. Dezember 2005 erlitt Scharon einen leichten Schlaganfall und lag bis Anfang 2014 im Wachkoma bis schliesslich seine inneren Organe versagten. Scharon hatte sich für den Abzug der Israelis aus dem Gaza-Streifen und Teile des Westjordanlandes eingesetzt. Sein Vorstoß im Dezember 2003 wurde als der "Scharon Plan" bekannt und stark von der politischen Rechtes des Landes Israel kritisiert.

Der Nahe Osten ist für Frank Schätzing die Stellschraube des Weltgeschehens

Tom Hagen, gefeierter Star unter den Krisenberichterstattern, ist nicht zimperlich, wenn es um eine gute Story geht. Die Länder des Nahen Ostens sind sein Spezialgebiet, seine Reportagen Berichte aus der Hölle. Doch in Afghanistan verlässt ihn sein Glück. Eine nächtliche Geiselbefreiung endet im Desaster. Hagens Ruf ist ruiniert, verzweifelt kämpft er um sein Comeback. Drei Jahre später bietet sich die Gelegenheit in Tel Aviv, als ihm Daten des israelischen Inlandgeheimdienstes zugespielt werden. Hagen ergreift die Chance - und setzt ungewollt eine tödliche Kettenreaktion in Gang...

Breaking News ist Thriller, Politdrama und Familiensaga zugleich

Breaking News ist ein mitreißender Thriller vor dem Hintergrund einer epischen Saga. Zwei Familien wandern Ende der zwanziger Jahre nach Palästina ein – in eine von Legenden, Kämpfen und Hoffnungen beherrschte neue Welt, wo Juden, Araber und britische Kolonialherren erbittert um die Vorherrschaft ringen. Bis in die Gegenwart, über Generationen hinweg, spiegeln und prägen beide Familien Israels atemlose Entwicklung.

Als Hagen in der jungen Ärztin Yael Kahn eine unerwartete Verbündete findet, erkennt er, dass auch sein Schicksal eng mit der Geschichte des Landes verbunden ist. Doch mit Yael an seiner Seite gehen die Probleme erst richtig los.

Frank Schätzing geht das Thema von der "Hubschrauber-Perspektive" an, um das große Ganze zu verstehen und seinen Lesern verständlich zu machen, bevor er in die Details geht. Schätzing hat den Stoff für sein Buch vor Ort recherchiert, er sprach unter anderem mit Kriegsreportern und stellte ihnen die Frage, warum sie sich diesem gefährlichen Job widmen.

Herausgekommen ist ein spannender Thriller mit politischen Sprengstoff vor einem geschichtlichem Hintergrund - eingebunden in die Geschichte zweier Familien.

Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, studierte Kommunikation, war Texter in internationalen Agenturen (BMZ, DDB) und ist Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi.
Anfang der Neunziger begann er, Novellen und Satiren zu schreiben und veröffentlichte 1995 den historischen Roman Tod und Teufel, der zunächst zum regionalen, später bundesweit zum Bestseller avancierte. Nach zwei weiteren Romanen und einem Band mit Erzählungen erschien 2000 Lautlos, ein politischer Thriller über den Weltwirtschaftsgipfel 1999, den die Presse als »schillernde Momentaufnahme des ausgehenden Jahrtausends« lobte.

Ab März im Buchhandel

Im Frühjahr 2004 gelang mit seinem Roman Der Schwarm der nationale und kurz darauf auch internationale Durchbruch. Das Buch hat seit Erscheinen eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren erreicht und wurde weltweit in 27 Sprachen übersetzt. Im März 2014 erscheint sein neuer Thriller Breaking News. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln.

gcallenberg@kiwi-verlag.de

 

mehr

10.08.2014 Ab 18. September auf Tour

GFDK - Julia Stephan

The Majority Says sind eine sechs-köpfige Indie-pop-Band aus Linköping in Schweden. Die fünf jungen Männer und Sängerin Hannah, alle Anfang 20, wecken Einnerungen an eine Symbiose aus Mumford & Sons und den Cardigans.

Wenn The Majority Says ins Studio gehen, um ihre Songs aufzunehmen, dann meist ins Kingside-Studio mitten in den schwedischen Wäldern. Nur dort gibt es laut der Band die „definitiv magische Atmosphäre, die einen ebenso magischen Sound schafft“.

„Der schwedische Winter ist unsere wichtigste Inspiration. Die Kälte, die Dunkelheit und die Schneestürme, die draußen heulen, während wir uns drinnen am Kaminfeuer wärmen...“.

Schon mit Run Alone zeigten The Majority Says ihren unwiderstehlichen Hang zu nahezu hymnischer Euphorie und ausgeprägtem Pop. während sie mit I‘m Not Gonna Say, dem kräftigen Followers und All The Things I Didn’t Do ihre Herkunft aus der rockigen Ecke des Indie-Pop offenbaren, gibt es auch stillere Momente, etwa Raindrops, und das sich prachtvoll steigernde Calling Your Name. Die außergewöhnliche Vielfalt der Instrumentierungen, die von elektronischen Elementen bis zu klassisch-akustischen Mitteln reichen, tut ihr übriges, um nicht nur eine höchst melodische Klangwelt zu schaffen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das AlbumThe Majority Says“ wurde von der Band selbst in Zusammenarbeit mit Linda Öst und Otto Wellton produziert, die in perfektem Einverständnis mit The Majority Says die Richtschnur gelegt haben:

„Unsere Produzenten erlauben nur Echtes und Authentisches“, erklärt Hanna lachend. „Billige Tricks sind nicht erlaubt!“, aber auch nicht nötig. „es geht nicht um technische Perfektion, sondern es ist das Feeling, das die Songs perfekt macht.“

Dieses Feeling haben alle sechs Bandmitglieder gemein, auch wenn jeder von ihnen seine eigenen musikalischen Vorlieben mitbringt. Der Verbindungspunkt ist die emotionale Ebene, die die Band zu einem harmonischen Ganzen werden lässt:

„Unsere Songs handeln von unseren Wünschen, unseren Gefühlen und den Lektionen, die wir gelernt haben. Wir waren eigentlich nur naive Kinder, als wir anfingen. Und auf eine gewisse Art sind wir das auch immer noch. Wir versuchen Musik zu machen, der man ihre Entstehungszeit nicht anhört. Wir versuchen unabhängig zu bleiben, daher arbeiten wir nach wie vor mit unserem kleinen schwedischen Label zusammen. Wir wollen das Beste aus beiden Welten ziehen: um die Welt touren, aber auch unser Ding machen können.“

The Majority Says sind:

Hannah Antonsson (Vocals)
Axel Engström (Bass)
Emil Berg (Gitarre)
Jonathan Lennerbrant (Gitarre) Matthias Jonasson (Drums)
Timo Krantz (Synths & Percussion)

The Majority Says auf Tour

18.09.2014 Hamburg, Reeperbahnfestival
25.10.2014 Osnabrück, Glanz & Gloria
26.10.2014 Amsterdam, Bitterzoet
28.10.2014 Nürnberg, Nürnberg Pop
30.10.2014 München, Ampere
31.10.2014 Wien, B72
02.11.2014 Oberhausen, Zentrum Altenberg
03.11.2014 Köln, Werkstatt
04.11.2014 Hannover, Lux
06.11.2014 Leipzig, Täubchenthal
07.11.2014 Weinheim, Cafe Central
08.11.2014 Stuttgart, PopNotPop Festival
09.11.2014 Wiesbaden, Räucherkammer
10.11.2014 Berlin, Grüner Salon

präsentiert von Intro und mtv.de
Tickets gibt es an allen bekannten VVK-Stellen und u.a. bei Eventim und adticket


Als Support von Philipp Poisel

23.08.2014 Dresden, Elbufer – (ausverkauft)
24.08.2014 Coburg, Schlossplatz
30.08.2014 Mönchengladbach, Hockeypark
31.08.2014 Bruchsaal, Schlossgarten

 

Agentur vonWelt

Julia Stephan

mehr

10.08.2014 Herausragende Liedinterpretationen

GFDK - OPHELIAS Culture PR

Auf der vorliegenden Neuerscheinung von OehmsClassics widmet sich der Bariton Roman Trekel, begleitet von Pianist Oliver Pohl, zum Strauss-Jahr 2014 einer Reihe von ausgewählten Liedern sowie den Vier letzten Liedern des Jubilars Richard Strauss. Ergänzt wird diese Auswahl mit Richard Wagners berühmten Wesendonck-Liedern.

Richard Strauss hinterließ insgesamt 179 Klavier- und 27 Orchesterlieder. Allein dreißig schrieb er zwischen 1883 und 1888. Aus seinen Notizen geht hervor, dass er nicht gezielt nach Texten suchte, sondern dass die Texte ihn, den unermüdlichen Leser, fanden, sofern sie seinen musikalischen Vorstellungen entsprachen. Auf der Aufnahme zu hören sind Stücke wie Zueignung, ein formal einfaches Strophenlied in C-Dur. Die Nacht, ein Stimmungsbild in weich- pastellenen Farben oder Geduld nehmen Topoi der romantischen Literatur auf: den Schmerz der Liebe oder die Klage um die vergebliche Liebe.

Bei den Vier letzten Liedern handelt es sich um eine in einem längeren Zeitraum entstandene Sammlung mit einer Eichendorff-Vertonung und drei Gesängen auf Texte von Hermann Hesse, die die Auseinandersetzung mit dem Tod und Abschied thematisieren. Zu einem Zyklus – und zum Vermächtnis – sind die Lieder erst im Verlauf der Aufführungsgeschichte geworden, die nach dem Tod des Komponisten mit der Londoner Uraufführung mit Kirsten Flagstad und Wilhelm Furtwängler begann. Richard Wagners Wesendonck-Lieder basieren auf Gedichten von Mathilde Wesendonck. Ihr war der Komponist durch eine gegenseitige unerfüllte Liebe verbunden. Die Lieder entstanden in den Monaten zwischen November 1857 und Mai 1858 in seinem Zürcher Asyl. Träume und Im Treibhaus bilden nach eigener Aussage Wagners musikalische Vorstudien zu „Tristan und Isolde“.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Der Bariton Roman Trekel gilt seit vielen Jahren als einer der herausragenden Liedinterpreten seiner Generation. Seine Karriere, die an der Staatsoper Berlin begann, führte ihn an die großen Opernbühnen der Welt. Bei den Bayreuther Festspielen, vor allem in seiner Paraderolle als Wolfram von Eschenbach/Tannhäuser, konnte Trekel über elf Jahre in Folge Triumphe feiern. Mit seinem festen Liedpianisten Oliver Pohl verbindet ihn eine über zwanzigjährige Partnerschaft. Pohl studierte an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ Dirigieren und Klavier-Kammermusik. Er widmet sich gleichermaßen den Aufführungen von Opern, Konzerten, Kammermusiken und Liedern.

Heimkehr

Richard Strauss (1864–1949)
Ausgewählte Lieder Vier letzte Lieder (1948)
Richard Wagner (1813–1883)
Wesendonck-Lieder (1857/58) Roman Trekel Bariton
Oliver Pohl Klavier OC 1811

Album-Veröffentlichung: 25.08.2014

 

 

Ulrike Wilckens
OPHELIAS Culture PR
Johannisplatz 3a
D - 81667 München

mehr

09.08.2014 Ab Oktober auf Tournee

GFDK - KlassikAkzente

Anderthalb Jahrzehnte einer gefeierten Opernkarriere liegen hinter hier. Jetzt hält die lettische Sängerin Elīna Garanča erst einmal inne und erkundet geistliche und spirituelle Musik.

Was hat sie nicht alles erreicht! Von ihrem großen Vorbild, der legendären Dame Joan Sutherland, wurde ihr schon mit Anfang 20 eine "glänzende Stimme" und das Charisma einer "geborenen Diva" bescheinigt. Und es dauerte nicht lange, da bestätigte sich die Prophezeihung der Sutherland. Elīna Garanča erwarb sich den Ruf einer betörenden Diva, die jedes Publikum in ihren Bann zu ziehen vermag. Das kann sie. Das hat sie an nahezu allen großen Bühnen der Welt unter Beweis gestellt. Aber jetzt möchte sie sich einer neuen Herausforderung stellen, innehalten und in der Musik die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

In ihrem für den 12. September angekündigten neuen Album "Meditation" erkundet die seit 2005 exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag stehende Mezzosopranistin zusammen mit dem Dirigenten Karel Mark Chichon, der Deutschen Radio Philharmonie und dem Latvian Radio Choir geistliches und spirituelles Liedgut aus vier Jahrhunderten. Gregorio Allegri und Wolfgang Amadeus Mozart, Charles Gounod, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Pietro Mascagni, aber auch Gegenwartskomponisten wie William Gomez, Pēteris Vasks und Uģis Prauliņš werden auf dem Album zu hören sein. Dabei geht es Elīna Garanča nicht allein um den religiösen Sinn dieser Musik, sondern vor allem um die Seele des Menschen, der es nach Ruhe und innerem Frieden verlangt.

Die Sängerin sagt, dass sich in geistlicher und spiritueller Musik die menschliche Sehnsucht nach Glück Ausdruck verschaffe. Davon Zeugnis abzulegen, ist das Ziel, das sie mit ihrem vom Publikum schon heiß ersehnten Album verfolgt.  

Elīna Garanča tritt als Nächstes bei den Salzburger Festspielen auf, wo sie am 22. und 26. August 2014 die Léonor in Donizettis Oper "La favorite" singen wird und am 24. August 2014 begleitet von Pianist Malcolm Martineau mit Liedern von Johannes Brahms und Sergej Rachmaninov auftritt.

Mit ihrem neuen Album "Meditation" geht sie im Oktober und Anfang November auf Tournee und wird dabei in Graz (12. Okt.), Wien (15. Okt.), Hamburg (23. Okt.), Bremen (25. Okt.), Frankfurt/M. (27. Okt.), Nürnberg (29. Okt.), München (31. Okt.) und Essen (5. Nov.) zu hören sein.

Am 20. August ist Elīna Garanča in der NDR-Sendung DAS! zu Gast (18:45 bis 19:30 Uhr).

 

Quelle: KlassikAkzente

mehr

08.08.2014 Feel-Good-Energie

GFDK - Warner Music

Nachdem DAVID GUETTA in diesem Jahr mit einem Trio von akribisch ausgearbeiteten, club-fokussierten Tracks, die umgehend zu Beatport-Nummer-1-Triumphen wurden, eine beeindruckende Reihe von Vorgängern präsentiert und bereits einige Ibiza-Residences und Festival-Auftritte angekündigt hat, ist er nun mit einer brandneuen, heiß erwarteten Single zurück.

Lovers On The Sun heißt sein nächster Geniestreich, der die Ausnahme-Stimme des aufgehenden Sterns am Clubhimmel, Sam Martin, featured. Der Track ist der beste Beweis dafür, wie sehr sich GUETTAs Sound seit seinen Maßstäbe setzenden, Grammy-nominierten Alben One Love und Nothing But The Beat konstant weiterentwickelt hat. Lovers On The Sun wird in der nächsten Sommersaison seinen unübersehbaren Stempel in den Charts hinterlassen.

Der Song, in dem GUETTA seine eindringliche Dance-Music, in deren Zentrum die exzellenten Vocals Martins stehen, präzise auf den Punkt bringt, macht klar, wie weit seine bereits überall bewunderten Fähigkeiten als Dance-Producer inzwischen reichen. Strahlende Gitarrenmelodien, innovatives Beat-Programming und eine ganze Serie von perfekt getimeten Instrumental-Breakdowns verleihen Lovers On The Sun seine einzigartige Feel-Good-Energie, die nur die besten und größten Dance-Tracks verbreiten können. Perfekt auf den Sommer abgestimmt, unterstreicht der Track GUETTAs Fähigkeiten, elektronische Musik weit über die üblichen Bereiche der chartorientierten Möglichkeiten hinauszukatapultieren. Lovers On The Sun ist eine Crossover-Hit-Single in Startposition.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht    

2014 kann schon jetzt als GUETTAs umtriebigstes Jahr betrachtet werden: Höchst aktuell steht die Veröffentlichung  der letzten seiner club transmissions mit dem australischen Producer Kaz James an: Blast Off erscheint im 30. Juni im Rahmen der EP zusammen mit den beiden Electro-Smash-Hits Shot Me Down und Bad. Zudem hat er DJ-Residenzen in Pacha und Ushaia auf Ibiza sowie eine extensive Reihe von Appearances auf mehreren europäischen Festivals angekündigt. Lovers On The Sun wird 2014 auch zu einem seiner erfolgreichsten Jahre machen und erschien am 1. August.

mehr

08.08.2014 Gesellschaftsporträt

GFDK - DVA

Meist bleiben jene Romane am nachdrücklichsten in Erinnerung, die im besten Sinne unterhalten und dabei unsere Gegenwart Schicht für Schicht abtragen. Michael Kleeberg ist für genau diese Art des Erzählens gelobt und vielfach ausgezeichnet worden.

Wie »Karlmann« ist auch sein neuer Roman »Vaterjahre« wieder ein groß angelegtes Gesellschaftsporträt. Mit Charly Renn, seiner Hauptfigur, zeigt er einen modernen Jedermann, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst, und der Philosophie meistern muss. In »Vaterjahre« wird Hamburg zur Weltbühne, Charlys Familiengeschichte zum Welttheater und sein Leben zum Weltalltag der Epoche.

Michael Kleeberg präsentiert diese Welt in vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, ihre Darstellung besticht durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist so groß wie seine Präzision unerbittlich.

Der Alltag eines modernen Jedermann

Ein Mann, seine Frau(en), seine Kinder, seine Familie, seine Arbeit, seine Freunde. Seine Stadt. Seine Zeit. Karlmann Renn ist ein moderner Jedermann zwischen Lächerlichkeit und Triumph, und sein Alltag, der Weltalltag unserer Epoche.

Michael Kleeberg - ein großer Geschichtenerzähler

Der Roman erzählt von der Liebe und Sorge eines Vaters, von Selbstbehauptung im Beruf, von der Konfrontation mit Kindheit und Familie, den Abgründen der Freundschaft, den Verlockungen des Ausbruchs und vom Einbruch des Todes. Es ist die Geschichte des mühevollen Reifeprozesses und der Bewährungsproben Karlmann Renns, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst und der Philosophie meistern muss.

Michael Kleeberg gestaltet seine Welt mit vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist so groß wie seine Präzision unerbittlich.

»Michael Kleeberg kann Romanszenen ausfalten, die ohne Zweifel zum Besten der deutschen Gegenwartsliteratur gehören.« Die Zeit

Erscheint am 18. August 2014 bei DVA

Christine.Liebl@dva.de

 

 

mehr

08.08.2014 urban und stilunkonform

GFDK - Redaktion

Nomen est omen, wussten schon die alten Römer. Deshalb taten Sasha Dobson, Norah Jones und Catherine Popper gut daran, dass sie ihrem Trio nicht den erstbesten Namen gaben, der ihnen in den Sinn kam. Sonst hieße die Band heute nämlich Fangbanger, Dixie Fried oder gar Shitstorm. Nach reiflichen Überlegungen legten sie sich den Namen Puss N Boots zu, der zwar durchaus ein bisschen frivol ist, aber Charme verströmt.

Und insofern auch hervorragend zu der Musik passt, die das weibliche Trio nun schon seit 2008 macht. Damals hatten die drei in Brooklyn ansässigen Musikerinnen, deren stilistischer Background von Jazz über Rock und Pop bis zum Singer/Songwriter-Genre und Folk reicht, die ausgefallene Idee, Country-Songs

zu interpretieren. Allerdings mit einem gewissen urbanen Einschlag und nicht unbedingt stilkonform. Erst eroberten sich die "gestiefelten Katzen" damit ein Stammpublikum im Bell House in Brooklyn, dann US-weit mit Auftritten im Vorprogramm der Beastie Boys oder als Chorsängerinnen von Wilco. Und nun wollen sie mit ihrem ersten Album "No Fools, No Fun", das bei Norah Jones Hauslabel Blue Note erscheint, auch international Fans gewinnen.

"No Fools, No Fun" - das Puss N Boots Album vereint Cover-Versionen und eigene Songs

"Ein Album war bei uns schon seit langem im Gespräch", sagt Catherine Popper, bekannt als Bassistin von Ryan Adams & the Cardinals sowie Grace Potter and the Nocturnals. "Aber den entscheidenden Anstoß erhielten wir erst, als wir Live-Aufnahmen von einem unserer Auftritte im Bell House hörten. 'No Fools, No Fun' ist eine Art ungeschönter Schnappschuss von dem, was wir machen."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf dem Programm stehen neben Songs, die man von Johnny Cash, Neil Young, The Band, George Jones, Jeb Loy Nichols, Tom Paxton und Wilco kennt, auch fünf eigene Stücke. Drei Aufnahmen stammen übrigens von dem zuvor erwähnten Live-Auftritt im Bell House: Rodney Crowells "Bull Rider", Roger Millers "Tarnished Angel" und Neil Youngs "Down By The River".

"Wir blühen bei unseren Live-Performances immer so richtig auf. Wir toben uns auf der Bühne aus", sagt Sasha Dobson, die Schlagzeug, Akustikgitarre und Bass spielt. "Die Vorstellung, dass die positive Energie dieser Band über einen kleinen Club in Brooklyn hinausreicht, ist aufregend."

JazzEcho

mehr
Treffer: 1000