Nachrichten aus der großen weiten Welt

02.07.2014 urlaubsfeeling

GFDK - teNeues

Ibiza ist eine Insel der Gegensätze. Sie ist zugleich Zufluchtsort für Hippies wie für die Schönen und Reichen der Welt, für Aussteiger ebenso wie für Partygänger.

Sie alle lieben den Charme der Insel, die traumhaften Strände und Landschaften, genießen die salzige Luft, die von den Salzfeldern herweht, und die Partys mit den namhaftesten DJs der Welt. Reizvolle und anregende Gegensätze zeigen sich auch in der Architektur der Insel.

Von jahrhundertealten Fincas im typischen spanischen Stil bis hin zu einzigartig modernen Häusern - die Inselbewohner pflegen einen exklusiven und kosmopolitischen Wohnstil. Egal ob futuristisch schön oder doch eher klassisch elegant, alle Interieurs sind einzigartig und versprühen einen warmen, einladenden Charme.

Einrichtungs-Highlights der besonderen Art

Anke Rice und Clarisse Grumbach-Palme öffnen die Türen zu den spektakulärsten Interieurs der weißen Insel und präsentieren Einrichtungs-Highlights, bei denen stilvolle Gestaltung und außergewöhnliche Materialien eine aufregende Verbindung eingehen.


Living in Style Ibiza
Herausgegeben von
Anke Rice & Clarisse Grumbach-Palme
Texte von Tiny von Wedel

erschienen bei teNeues

Size: 25 x 32 cm / 9 5/6 x 12 3/5 in.
220 pp., Hardcover with jacket
c. 250 color photographs
Text in English, German, and Spanish
€ 49.90 $ 59.95 £ 45
ISBN 978-3-8327-9805-5
 
arehn@teneues.de

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02.07.2014 Der innere Rhythmus

GFDK - KlassikAkzente

Richard Reed Parry ist als Mitglied der Band Arcade Fire bekannt. Nun legt er sein Solodebüt mit Eigenkompositionen vor, denen ein faszinierendes Konzept zugrunde liegt: "Music for Heart and Breath" ist an Puls und Atem der Musiker gekoppelt.

Wie lässt sich Musik so eng wie möglich mit unserem Körper verbinden? Ist eine Musik denkbar, die direkt aus unserem Inneren kommt? Richard Reed Parry hat sich diese Fragen vor langer Zeit zum ersten Mal gestellt. Er hat Klangforschung und zeitgenössischen Tanz studiert, bevor er sich 2002 der kanadischen Band Arcade Fire anschloss. Im Studium hörte er eine Vielzahl elektroakustischer Kompositionen, zu denen er größtenteils keinen Zugang fand. "Das war zwar intellektuell reizvoll, doch stellte diese Musik keinen Bezug zu meinem Körper her", sagt er. Als Gegenentwurf erfand er eine buchstäblich organische Musik: Richard Reed Parrys "Music for Heart and Breath" ist an Körperfunktionen gekoppelt. Gestaltungsparameter der Aufführung sind Atem- und Herzfrequenzen der Musiker. Zu diesem Zweck trägt jeder Interpret ein Stethoskop.

Irisierende Schönheit

Im Eröffnungsstück des Albums führt der Komponist sein Konzept exemplarisch vor. Eine Geige spielt, Pizzicato. Unablässig wiederholt sie eine Figur aus zwei Impulsen unterschiedlicher Tonhöhe, etwa 80 Mal pro Minute – das Schlagen eines Herzes. Oboe, Trompete, Flöte, Bratsche und Cello kommen nacheinander dazu, alle spielen eine pochende Zweitonfigur. Jede Stimme folgt ihrem eigenen Zeitgeber, dem Puls des jeweiligen Spielers. Dadurch verschieben sich die Stimmeinsätze kontinuierlich gegeneinander.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ein tempo rubato, hervorgerufen durch Schwankungen der Herzfrequenz, verleiht den einzelnen Stimmen zusätzliche innere Elastizität. So entsteht ein polymorphes Klanggewebe von irisierender Schönheit, dessen grafische Repräsentation man sich in Form von sechs übereinandergelegten EKG-Herzspannungskurven vorstellen kann. Vor diesem Hintergrund etabliert sich bald eine neue Klangschicht: Die Geige wird nun mit gestrichenem Bogen gespielt, ihre Klanggesten folgen dem Ein- und Ausatmen des Geigers …

Kontrolliertes Chaos

Als Gesamtheit aller Stimmen besitzt dieses faszinierende Stück weder Takt noch Metrum. Gleichwohl existiert eine zeitliche Gliederung, resultierend aus Vorgaben des Komponisten zur Anzahl der Wiederholungen der Zweitonfigur, zur Veränderung von Tonhöhen, Dynamik und Spieltechniken. Es geht hier wie auf dem gesamten Album um das Wechselspiel zwischen Organisation und Chaos. Richard Reed Parry experimentiert im weiteren Verlauf mit verschiedensten Konstellationen erkennbarer Ordnung und freien Fließens sowie mit variierenden Besetzungen (Duett, Quartett, Sextett, Nonett, Orchester). Für das Orchesterstück etwa entschied er, als Zeitmaß allen Spielern den Herzschlag des Dirigenten (Nico Muhly) vorzugeben.

Neuartige Hörerfahrung

"Es ist schon recht umständlich, weil die Musiker mit einem Stethoskop in sich hineinhören und zugleich auf die anderen hören müssen", gesteht Richard Reed Parry ein. "Doch dadurch entsteht eine Subtilität, eine Weite und ein einzigartiges Wechselspiel zwischen den Musikern und dem Stück selbst, das stets im Fluss ist und sich nie wiederholt: Jedes Stück ist eine einzigartige, zarte Kollision von Tönen, Dynamik, Zeiteinheiten und wechselnden Harmonien, dem jedes Mal wieder im wahrsten Sinne neues Leben eingehaucht wird." Seine Musik, so meint er, eröffnet eine völlig neue Hörerfahrung. "Die Musiker verstärken und übermitteln ihre subtilen physiologischen Rhythmen. Der Hörer auf der anderen Seite nimmt nicht nur Anteil an diesem intimen Vorgang, sondern hört zugleich auch in sich selbst hinein."

"Music for Heart and Breath" wurde erstmals 2011 aufgeführt. An der von Deutsche Grammophon produzierten Aufnahme wirkten Nico Muhly, Aaron und Bryce Dessner (The National), das Kronos Quartet und das yMusic Sextet mit. Das Album erscheint am 13.06. Richard Reed Parry plant eine Fortsetzung.


Quelle: KlassikAkzente

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01.07.2014 Debütalbum "Soft Friday" in den Startlöchern

GFDK - Nettwerk Music Group

Hamburg, den 27.06.14 "[‘Wake Up’ is] a blast of winning lysergic pop, it’s both two fingers up at a former lover and proof that Coves are on the path to making something truly outstanding" - NME

Die COVES liefern mit dem Video “Wake Up” eine weitere Kostprobe des am 05.09.14 erscheinendem Debütalbums SOFT FRIDAY. Der Song “Wake Up” schließt das Album ab und ist ein fester Favorit unter den COVES Fans.

“Ich erinnere mich an die Aufnahmen von ‘Wake Up’, und dass wir nur ein Song-Gerüst hatten,” entsinnt sich John Ridgard, die eine Hälfte des Psych-Pop Duos. “Beck kam vorbei, aber nichts wollte so wirklich gelingen. Wir waren richtig frustriert, also kauften wir uns ein paar Flaschen Wein. Wir waren in dieser wilden Laune und es kam einfach raus.”

“Es geht um meinen Ex,” erklärt Beck Wood die Bedeutung des Songs. “Es ging um mich, die beweist, dass ‘ich bin, wer ich bin, und du bedeutest mir einfach nichts mehr’. Es sollte ein starker Song sein, speziell für mich persönlich, um zu sagen, ‘schau mich jetzt an’.”

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

In den letzten achtzehn Monaten gewannen die COVES feste Unterstützer mit BBC1s Zane Lowe, Huw Stephens und Nick Grimshaw, 6Musics Lauren Laverne, Don Letts sowie Radcliffe & Maconie und XFM’s John Kennedy, um nur ein paar zu nennen. Ihr Cover von Chris Isaaks Klassiker “Wicked Game”  peakte auf Platz 1 bei Hype Machine und wird seitdem in der Werbung der Drama Serie “The White Queen” auf sämtlichen BBC Kanälen verwendet.

Die COVES stiegen langsam, aber elegant auf: Im letzten Jahr tourten sie mit Echo and the Bunnymen, Dutch Uncles und Eugene McGuiness, dieses Jahr mit den Band of Skulls. Den UK Release des Albums SOFT FRIDAY unterstützen die beiden mit einem Sommer vollgepackt mit Festivalauftritten, bevor sie sich dann den The Raveonettes in USA auf Tour anschließen.



Patricia Nigiani
Nettwerk Music Group
Neuer Kamp 32
20357 Hamburg
e-mail: patricia@nettwerk.com

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01.07.2014 Country-Musik aus Brooklyn

GFDK - JazzEcho

Brooklyn ist nicht gerade dafür bekannt, das Weltzentrum der Country-Musik zu sein. Ganz im Gegenteil: Um dort eine Band zu entdecken, die diese manchmal als Hillbilly defamierte Musik spielt, bräuchte man nicht eine Lupe, sondern wahrscheinlich eher ein Hubble-Teleskop.

Aber genau in diesem New Yorker Stadtteil, bekannt als Schmelztiegel für zirka 1.000 andere Musikstile, ist das TrioPuss'n Boots zu Hause. Und wenn die drei Damen auch keine waschechte Country-Musik spielen, so covern sie auf ´"No Fools, No Fun", ihrem im August erscheinenden Debütalbum für Blue Note, doch einige Songs, die man ansonsten von Johnny Cash, Neil Young, The Band, George Jones, Jeb Loy Nichols, Tom Paxton und Wilco kennt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Um endlich das große Geheimnis zu lüften, wer sich hinter dem Bandnamen versteckt: es ist kein gestiefelter Kater (auf Englisch: Puss‘n Boots), sondern drei gestiefelte Katzen: Norah Jones, Catherine Popper (die Bassistin von Ryan Adams & The Cardinals, Grace Potter & The Nocturnals) und Sasha Dobson. In New York haben sich die drei längst eine eingeschworene Fangemeinde erspielt. Mit ihrem aufregenden ersten Album möchten sie nun auch den Rest der Welt erobern. Mit gecoverten und eigenen Country-Songs, folkigem Rock und Pop. Hinterwäldlerisch klingt das alles nicht, sondern vielmehr wohltuend urban und frech. Vorab gibt’s aber erstmal eine eSingle mit dem Neil-Young-Klassiker "Down By The River", den dieser 1969 mit der Band Crazy Horse eingespielt hatte. Puss'n Boots nahmen ihre prächtige Version 2013 live im Bell House in Brooklyn auf. Das rockige Gitarrensolo spielt dabei Norah Jones.

 

Quelle: JazzEcho

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30.06.2014 Elf Duostücke wurden neu komponiert

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Elf Duostücke, außer Werner Pirchners “Himmelblau” allesamt von Christian Muthspiel neu für diese CD komponiert und ihm selbst als Posaunist, Pianist und einmal sogar Blockflötist, sowie Steve Swallow und dessen unverwechselbarem Sound auf der Bassgitarre quasi auf den Leib geschneidert, bilden einen Zyklus von Duetten, deren erstes mit dem Titel „Pas de deux tranquille“ den Grundton vorgibt.

Auf Overdubs, Loops oder elektronische Effekte wurde in diesem Fall bewusst verzichtet, um das “pure” Spiel im Duo in den Vordergrund zu stellen und somit nicht nur kompositorisch, sondern auch klanglich “simpel” zu bleiben. Raffinement in der Einfachheit und die konsequente Ausarbeitung und Weiterentwicklung einer jeweils kleinen musikalischen Zelle pro Song waren von Beginn an Zielsetzung für die Komposition des gesamten Albums, in dem auch die Abfolge der Tonarten, Modi und Tempi von Stück zu Stück eine wichtige Rolle spielt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die Linernotes zu diesem Album stammen vom Österreichischen Schriftsteller Christoph Ransmayr der u.a. dazu sehr bildhaft schreibt: „Ich erinnere mich an Sommernachmittage in den Flußlandschaften meiner Kindheit, an Schotter- und Sandbänke, auf denen meine Gefährten und ich mit Holunderflöten – abgeschnittenen Ästen, aus denen wir das Mark herausgeklopft und in die entstandenen Röhren mit einem Taschenmesser Grifflöcher geschnitten hatten – musizierten. Wenn ich den von Christian Muthspiel komponierten und von ihm gemeinsam mit seinem Gefährten Steve Swallow zum Schwirren, Fliegen, Schweben gebrachten Simple Songs folge, werden meine Hörräume manchmal zu sommerlichen Flußlandschaften, in der sich die Äste des Wilden Holunders, Steine, Gräser in Hals und Korpus einer Bassgitarre oder den Stimmzug und Schallbecher einer Posaune verwandeln und zu in mitreißender Leichtigkeit gespielten Instrumenten werden, auf denen selbst schwierigste Klangfolgen niemals etwas anderes zu sein scheinen als ein virtuoses Spiel. Denn wer das Einfache als das zu begreifen, ja hörbar zu machen versucht, was es ist, ein Grundstein nämlich unserer Welt und Wirklichkeit, muß ein Virtuose sein, wenn er einen dieser Steine zum Klingen bringt.

Der von Christian Muthspiel für das Cover und Booklet in spezieller Hinterglastechnik mit Asche und weißem Lack gemalte Bilderzyklus “Pas de deux” ergänzen auf textlicher und bildnerischer Ebene diese  Aufnahmen, die Muthspiel im letzten Jahr nach einer von einem massiven Hörsturz ausgelösten Zwangspause von mehreren Monaten  langsam – Schritt für Schritt und Song für Song – wieder zum Komponieren und Musizieren zurückfinden ließ.“

Von 17.9. bis 4.10., also kurz nach dem Veröffentlichungstermin der SIMPLE SONGS, wird die Band Christian Muthspiel 4 – in der neben dem Schweizer Matthieu Michel und dem Franzosen Franck Tortiller ebenfalls Steve Swallow mitwirkt – mit dem Programm.

Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Seaven Teares – A Tribute to John Dowland (ACT) wieder auf Tournee sein.

 

17.09.               Reutlingen (D) World of Basses

18.09.               Leipzig (D)  Leipziger Jazztage

19.09.               Regensburg (D)  Leerer Beutel

20.09.               Donaueschingen (D)  Donauhallen

22.09.               Wien (A)  Porgy & Bess

23.09.               Wels (A)  Alter Schlachthof

24.09.               Graz (A)  Stockwerk

25.09.               St. Pölten (A)  Bühne im Hof

26.09.               Innsbruck (A)  Treibhaus

27.09.               Köln (D) Altes Pfandhaus

28.09.               Münster (D)  Friedenskapelle

30.09.               Basel (CH)  Bird’s Eye

01.10.               Basel (CH)  Bird’s Eye

02.10.               Oberndorf/Neckar (D)  Klosterkirche

03.10.               Stuttgart (D) Blix

04.10.               Mürzzuschlag (A)  kunsthaus muerz

 

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath
u.kerkau@uk-promotion.de

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30.06.2014 meeresrauschen

GFDK - s. Fischer

Sommerlektüre! »Dieser Roman ist wie der schönste Tag am Strand – er soll nie zu Ende gehen!« Susan Elizabeth Phillips

Ellis, Dorie und Julia sind grundverschieden und beste Freundinnen, seit sie denken können. Jetzt haben sie endlich einmal den ganzen Sommer Zeit füreinander: vier Wochen lang, in einem Ferienhaus direkt am Meer mit Sonne satt – ein Urlaub zum Träumen. Doch alle drei haben ihre Geheimnisse: Ellis hat ihren Job verloren, Dorie hat ihren Mann verlassen und Julia hat Angst, ihrer großen Liebe das Ja-Wort zu geben.

Ty Bazemore wohnt nebenan, außerdem gehört ihm das schöne Ferienhaus – doch das verrät er den Frauen nicht. Als er Ellis trifft, fühlt Ty sich sofort zu ihr hingezogen. Gibt er seinen Gefühlen nach, auch wenn er damit alles auf’s Spiel setzt?

Und dann ist da noch Madison, eine Frau auf der Flucht vor ihrem alten Leben: Alles was sie jetzt braucht sind ein gutes Versteck, eine neue Identität und möglichst keine Fragen. Können ihr die drei Freundinnen helfen?

Jetzt im Buchhandel - auch als Hörbuch erhältlich

Vier Wochen im Sommer, drei Freundinnen und ein Traumhaus am Strand: die perfekte Sommerlektüre – Meeresrauschen inklusive!

Die Schriftstellerin Mary Kay Andrews wuchs in Florida, USA, auf. Sie studierte Journalismus in Georgia und arbeitete dann einige Jahre als Redakteurin. Inzwischen hat sie mehrere Romane veröffentlicht und leitet Seminare für Kreatives Schreiben. Andrews lebt mit ihrer Familie in Atlanta. Im Sommer aber zieht es sie zu ihrem liebevoll restaurierten Ferienhaus auf Tybee Island, einer wunderschönen Insel vor der Küste Georgias. Ihre in Deutschland erschienenen Romane ›Die Sommerfrauen‹, ›Sommerprickeln‹ und ›Weihnachtsglitzern‹ sind große Bestseller.

Pressestimmen

„Tolles Urlaubshörbuch!“ (Lea)

"Die Schauspielerin Rike Schmidt hat eine wohlklingende Stimme und liest gefühlvoll und authentisch den Roman der US-Autorin." (ekz.bibliotheksservice)

"Das Hörbuch der vorwiegend heiteren Wetter- und Lebenslagen liest Rike Schmid." (WAZ)

„Schauspielerin Rike Schmid liest keck, verspielt und herzlich. Sie gibt den Frauen die stimmliche Frauenpower, die wirklich alle haben.“ (denglers-buchkritik.de)

„Noch einfacher ist das Lauschen auf die gekürzte Fassung als Hörbuch, das Rike Schmid mit lockerem Tonfall liest.“ (EZ am Wochenende)

s.Fischer Verlag

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30.06.2014 Ab August 2014 live unterwegs

GFDK - Warner Music

Brieftauben waren gestern. Die Fledermäuse flattern bereits und bringen den ersten Song „DNA“ vom heiß ersehnten neuen Album via Free Download auf der Bandsite direkt an die Fangemeinde. Die Herren haben sich kürzlich im Studio verschanzt und mal eben den Nachfolger ihres #1-Albums „Boombox“ eingespielt - herausgekommen sind 100% pure BEATSTEAKS.

Wie verdammt gut die Beatsteaks live sind, ist hinlänglich bekannt und wurde im vergangenen Jahr mit dem epischen Live-Album "Muffensausen" dokumentiert, das gewohnt hoch auf Platz 3 in die deutschen Charts einstieg. Nun hat die Berliner Band neue Live-Dates bekannt gegeben: Die Beatsteaks werden sich im November und Dezember auf ausgedehnte "Creep Magnet"-Hallentour durch 20 Städte begeben!

Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bereits wenige Tage nach Start des Vorverkaufs waren die ersten Dates ausverkauft, so dass prompt zwei Zusatztermine hinzukamen – bis jetzt, denn immerhin sind es bis zum Tourstart noch satte acht Monate hin. Bereits zuvor hatten Arnim Teutoburg-Weiß und Co. für August die Teilnahme an den Festivals Highfield und Rock ’N’ Heim sowie vier Clubshows angekündigt. Der Vorverkauf für die Clubshows beginnt im Juli. Eine Übersicht aller Termine findet sich unten.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht 

Die Band arbeitet derzeit an neuer Musik. Mit ihrem letzten StudioalbumBoombox“ haben die Beatsteaks 2011 ihr bislang stärkstes und erfolgreichstes Album vorgelegt. Erstmals knackten sie die Spitzenposition der deutschen Charts, gleich drei Single-Auskopplungen stiegen ebenfalls in die Hitlisten. Die anschließende Tournee geriet zu einem einzigen Siegeszug. Ausverkaufte Hallen, strahlende Gesichter, unvergessliche Shows. All das kann man sich jetzt nach Hause holen – und vieles mehr.

Denn mit „Muffensausen“ erschien im Juni 2013 das dato größte Mammut-Projekt unserer Lieblingsband aus Berlin: Auf zwei DVDs und einer CD gibt es alles, was das Beatsteaks-Herz begehrt – und mehr. Nämlich vieles, womit selbst der eingeschworenste Fan nicht gerechnet hätte. Begleitet wurde die Veröffentlichung durch „SaySaySay“, einen neuen Song der Beatsteaks. Wir sind gespannt, was 2014 noch so alles kommt!
  

Festivals 

15.-17.08. Highfield Festival, Großpösna
15.-17.08. Rock ’N’ Heim, Hockenheimring
 

Clubshows 

09.08. Rostock, Moya,
10.08. Hamburg, Markthalle
12.08. Neuruppin, JFZ
13.08. Osnabrück, Rosenhof


Hallentournee

04.11.2014 Siegen – Siegerlandhalle
07.11.2014 Wien – Gasometer
09.11.2014 Zürich – Volkshaus
11.11.2014 Erfurt – Thüringenhalle
12.11.2014 Saarbrücken – E-Werk
14.11.2014 Bremen – Pier 2
15.11.2014 Magdeburg – Stadthalle
19.11.2014 Köln – Palladium
22.11.2014 Leipzig – Arena
23.11.2014 Bielefeld – Seidenstickerhalle
25.11.2014 Dortmund – Westfalenhalle 1
28.11.2014 Berlin – Max-Schmeling-Halle
02.12.2014 Hamburg – Sporthalle
03.12.2014 Hannover – Swiss Life Hall
05.12.2014 Bamberg – Brose Arena
06.12.2014 Göttingen – Lokhalle
09.12.2014 Münster – MCC Halle Münsterland
11.12.2014 Frankfurt – Jahrhunderthalle
13.12.2014 Stuttgart – Schleyer-Halle
14.12.2014 München – Zenith
 
18.11.2014 Köln – Palladium
 
27.11. Berlin – Max-Schmeling-Halle

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29.06.2014 Streichtrios des 20. Jahrhunderts

GFDK - audite

Die Gattung des Streichtrios glänzt nicht durch viele, sondern durch besondere Werke. Diese aus dem Schatten des Musiklebens zu holen, setzte sich das Thibaud Trio zum Ziel, als es sich 1994 an der Berliner Hochschule (heute: Universität) der Künste gründete.

20 Jahre Konzertieren in Europa, den USA und Japan krönt das Ensemble mit einer CD-Produktion bei audite.

Vier Streichrios aus dem ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts vermitteln einen Eindruck von der Weite der Möglichkeiten in diesem Genre: vom eleganten Spiel mit der Tradition (Dohnányi) über das Ideal konsequenter Durchbildung impulsiver Musik (Reger) bis zum Glanzstück an Virtuosität und Farbsinn bei Jean Cras, dem Zeitgenossen Ravels.

 

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das Jacques Thibaud Streichtrio spielt heute in der Besetzung Burkhard Maiß (Violine), Hannah Strijbos (Viola) und Bogdan Jianu (Violoncello). Regelmäßig konzertiert das Ensemble in Europa, Japan und Nordamerika. Schwerpunkt der Konzerttätigkeit des Trios liegt in Nordamerika, wo das Ensemble während seiner Laufbahn an hunderten verschiedenen Konzertstätten auftrat.

Neben Kammermusikkonzerten tritt das Jacques Thibaud Streichtrio auch solistisch mit Mozarts unvollendeter Sinfonia Concertante für Violine, Viola, Violoncello und Orchester auf.

 

 

Sabine Wiedemann
audite Musikproduktion
Hülsenweg 7, D-32760 Detmold

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29.06.2014 allumfassenden zerbrechlichen Schönheit

GFDK - o-tone music

Die gefeierte, irische Sängerin SINÉAD O’CONNOR veröffentlicht ihr brandneues Studioalbum I’M NOT BOSSY, I’M THE BOSS am 8. August 2014 via Nettwerk Records. Die erste Single “Take Me To Church” erscheint bei uns bereits am 18. Juli 2014.

I’M NOT BOSSY,  I’M THE BOSS ist der Nachfolger des von Kritikern hoch gelobten HOW ABOUT I BE ME (AND YOU BE YOU)? aus dem Jahr 2011. I’M NOT BOSSY, I’M THE BOSS beinhaltet zwölf neue Songs, die das Beste von SINÉAD und das, was sie so besonders macht, demonstrieren; leidenschaftlich und direkt, aber mit einer allumfassenden zerbrechlichen Schönheit durchzogen. Frisch bei Nettwerk Records unter Vertrag genommen, ist I’M NOT BOSSY, I’M THE BOSS das zehnte Album in einer mehr als 25 Jahre umspannenden Karriere. SINÉAD O’CONNOR ist ein seltenes Phänomen in der Popmusik: Eine vollkommen einzigartige Künstlerin.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Von Ihrem Durchbruch mit “Mandinka” im Jahre 1987 und dem mehrfach mit Platin ausgezeichnetem internationalem Erfolg von I DO NOT WANT WHAT I HAVEN’T GOT mit dem unvergesslichen Nummer 1 Hit von Princes “Nothing Compares 2 U” in 1990 bis hin zum neuen Album, hat SINÉAD zu überraschen und zu erfreuen gewusst.

Von einer Millionen Scheiben verkaufenden Künstlerin bis hin zu ihrer furchtlosen Genre überschreitenden Vorstößen in den irischen Folk und Roots Reggae sowie Kollaborationen mit Künstlern wie Peter Gabriel, Massive Attack und The Chieftains hat SINÉAD einen einmaligen Pfad beschritten, um die ikonischste weibliche, irische Künstlerin der letzten 30 Jahre zu werden.

 

 

o-tone music
Uwe Hager
Marktlaubenstr. 1
35390 Gießen
info@o-tonemusic.de

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28.06.2014 Humor, Leidenschaft, Gefühl

GFDK - Sony Music

Mit gerade einmal zwanzig Jahren hat sich George Ezra in die beneidenswerte Rolle eines Newcomers gebracht, dessen Name in aller Munde ist. Wie es dazu kommen konnten, ist dem in Hertford geborenen Saenger mit der tiefen, bluesigen Stimme allerdings selbst nicht ganz klar.

Der Hype um seine Person ist ihm aber offensichtlich nicht zu Kopf gestiegen – auch heute noch reagiert der 20-jährige auf die zahlreichen Erwähnungen in den „One To Watch in 2014“-Listen mit ungläubiger Verlegenheit. „Alle sagten mir, dass dies mein Jahr werden würde“, erinnert sich Ezra. „Das klingt natürlich sehr schön, ist aber gleichzeitig auch problematisch, denn ich plane ja auch 2015 noch am Start zu sein und lange darüber hinaus.“

In Großbritannien erschien gerade seine zweite EP „Cassy O“, sein Debütalbum „Wanted On Voyage“ folgt Ende Juni, doch in der Zwischenzeit macht er genau damit weiter, was er seit er seinem siebzehnten Lebensjahr macht, als er nach Bristol zog um Songwriting zu studieren: er schreibt Songs.

„Meine Arbeitsweise beim Songwriting ist: einfach die Klappe halten und machen“, sagt er schulterzuckend. „Das gleiche gilt auch für Auftritte. Ich werde nicht nervös, ich gehe einfach auf die Bühne und singe. Ich hebe doch jetzt nicht ab, nur weil ich Musiker bin. Ich bin nur ein Typ mit einer Gitarre, nicht mehr. Wenn dann irgendwann alles schief geht, komme ich auch nicht so sehr wie ein Depp rüber.

Im Januar brach Ezra auf eine komplett ausverkaufte UK Tour auf, die fast zwei Monate dauerte und auf der er sich kaum einen Ruhetag gönnte. Nach dem Ende der Konzertreise begab er sich flugs nach Europa, wo sich sein Song „Budapest“ in Windeseile zu einem Hit entwickelte und in neun Ländern in den Top Ten platzieren konnte. Als er in Italien er einen Radiosender verließ, wurde er von Fans überrascht, die ihm Fotos zum Unterschreiben entgegenhielten. „Das war wirklich seltsam“, sagt Ezra. „Ein paar waren schon über dreißig und es war Dienstagnachmittag. Alles, was ich denken konnte, war: ‚Habt ihr keinen Job, wo ihr sein müsst?‘“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ezra hatte nie geplant, mit Musik Karriere zu machen, und es kommt ihm auch nicht wie ein Job vor. Dass er gleich in seinem ersten Jahr am College einen Plattenvertrag ergatterte, kam völlig unerwartet. Von der  Performance beim Internet-Kanal Bristol Couch, durch die die Musikwelt erstmals auf ihn aufmerksam wurde, ist ihm lediglich die Erinnerung an die Couch geblieben. „Die war aufblasbar, damit man sie herumtragen kann“, erinnert er sich. „Im aufgeblasenen Zustand sah sie aber aus wie Leder. Also wenn man ein Sofa braucht, ist das vermutlich ein ziemlich guter Kauf.“

Als er mit achtzehn von Columbia Records gesignt wurde, hatte er nach eigenen Aussagen „gerade einmal vier oder fünf Songs – und ungefähr die doppelte Zahl an Gigs auf dem Buckel. Das kam alles sehr früh. Ich hatte gerade erst meinen Manager getroffen und beschlossen, alles erst einmal ein Jahr so laufen zu lassen, bevor wir versuchen, irgendjemanden zu kontaktieren.“

Doch zu spät: Ezras beherzter und fast schon absurd eingängiger Blues-, Country- und Folk-inspirierter Pop schlug bereits erste Wellen. Das britische Newcomer-Format BBC Introducing fand großen Gefallen an seinem Song „Angry Hill“, den Ezra Anfang 2012 auf seine Website hochgeladen hatte (und der später auf seiner Debüt-EP „Did You Hear The Rain?“ zu finden sein würde).

Im Sommer 2013 trat er auf der BBC Introducing-Bühne beim legendären Glastonbury-Festival auf und bekam große Augen, als sich Massen von Fans ins Zelt drängten und seine Texte mitsangen. Im Herbst wurde der Song „Budapest“ (ebenfalls von der Debüt-EP) als Gratis-Download online gestellt und schnell von einigen Radio 1 DJs aufgegriffen und gespielt, noch lange bevor sie offiziell bemustert worden waren.   

Einige Songs auf dem Debütalbum „Wanted On Voyage“ gehen auf Ezras College-Zeiten zurück. Ein Großteil des Albums wurde auch durch eine Reise inspiriert, die er ganz alleine im vergangenen Sommer unternahm. Der Song „Budapest“ handelt zum Teil davon, dass es einem nicht gelingt, bis nach Budapest zu kommen, greift jedoch auf der anderen Seite auf surreale Art und Weise die uralte Idee auf, alles für ein Mädchen zu opfern. „Cassy O‘“ beschreibt den Wunsch, dass die Reise niemals enden wird.

„Ich besuchte Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Malmö, Wien, Mailand und Barcelona“, berichtet Ezra. „Es war das erste Mal, dass ich jemals etwas über einen längeren Zeitraum ganz alleine gemacht habe. Und es war toll. Ich habe festgestellt, dass ich mich selbst ganz gut leiden kann.“

Ezra nahm eine Gitarre mit und verdingte sich hier und da als Straßenmusiker, meist war er jedoch auf der Reise, sah die Lichter vorbeihuschen und füllte seine Reisetagebücher mit seinen Erfahrungen – was er gesehen hatte, welche Gespräche er zufällig mitgehört hatte, was in seinem Kopf zu vorging. „Es war meine Art mit dem Druck umzugehen, einen Plattenvertrag unterschrieben zu haben“, sagt er.

„Ich bekam ein wenig Panik. Das Problem war, dass ich in Bristol lebte, nach London fuhr oder als Support mit anderen Bands auf Tour war und nichts Neues sah. Das wäre wunderbar gewesen, wenn jemand Songs über die Züge der First Great Western-Bahnlinie von mir gewollt hätte, oder darüber, wie teuer deren Sandwiches sind. Das war aber nicht der Fall, also musste etwas passieren.“ 

Wieder zurück in Bristol, las er seine Reisetagebücher und die Songs sprudelten nur so aus ihm heraus. „Als ich las, was ich geschrieben hatte, kam es mir vor, als würde mir jemand Songtexte in die Hand drücken, die fast schon fertig sind“, erinnert er sich. „Plötzlich erschien mir das Schreiben des Albums sehr einfach.“

„Wanted On Voyage” wurde zwischen Anfang November und Mitte Januar in Clapham im Süden Londons mit Produzent Cam Blackwood (London Grammar, Florence and the Machine, Paulo Nutini etc.) aufgenommen. Der Refrain „What are you waiting for?” des Album-Openers „Blame It On Me” bringt das Motto des Sängers auf den Punkt, Aufgaben einfach anzupacken und zu erledigen.

„Listen To The Man“ ist eine benebelt bluesige, sommerlich klingende Lehrstunde in Sachen Selbstvertrauen. Soundtechnisch ist der überraschendste Track auf „Wanted On Voyage“ das aufmüpfige, elektronische „Stand By Your Gun“, das klingt, als hätten sich The Blue Nile an einem Disco-Song versucht. Den lustigsten Text – und davon gibt auf der Platte einige – enthält vermutlich „Drawing Board“, eine Fantasie-Vergeltung in Richtung Ex, wenn die Beziehung den Bach runtergegangen ist.    

„Das Album klingt auf jeden Fall nach Spaß“, sagt Ezra. „Das liegt vielleicht daran, weil es so viel Spaß gemacht hat, es zu machen. Ich mag es eigentlich nicht, darüber zu reden, wovon meine Songs handeln, aber auf vielen mache ich mich über mich selbst lustig, u.a. auch bei dem Song ‚Cassy O‘, in dem ich über meine eigenen Klischee-Gedanken spotte. ‚Listen To The Man‘ ist eigentlich nur ein alberner Song, den man live toll spielen kann. Bei ‚Leaving It Up To You‘ singe ich im Refrain Falsett, was für jemanden mit einer tiefen Stimme, wie ich sie habe, nicht ganz einfach ist. Auf der Bühne behaupte ich, dass ich Mädels habe, die es für mich singen. Das ist natürlich Quatsch, aber es klingt ziemlich cool.“

Alle Songs des Albums wurden vor den Aufnahmen monatelang live gespielt. Im Studio spielte Ezra Gitarre, Bass und Keyboards, das Schlagzeug überließ er allerdings anderen. Bei „Blame It On Me“ gibt es die einzigen Streicher des Albums – eine einzige Note, gespielt auf dem Cello.

„Das Beste im Studio waren die beiden Achtziger Jahre-Keyboards, mit denen wir jede Menge verrückter Sounds machten“, sagt Ezra. „Der seltsame Beat bei ‚Did You Hear The Rain?‘ besteht aus drei Loops, die wir fanden – ein Beatboxer, ein Didgeridoo-Spieler und noch etwas anderes, an das ich mich nicht mehr erinnere. Wir schickten Loops durch Verzerrer und machten dann Beats daraus. Auf dem Album gibt es jede Menge davon und es macht wahnsinnig viel Spaß, sowas im Studio zu machen, die Quittung bekommt man dann aber, wenn man eine Band hat und versucht, die Rhythmen live zu reproduzieren.“

Es läuft nicht alles wie von ganz allein, und Ezra ist durchaus bewusst, dass es noch viele weitere Herausforderungen geben wird, die es zu überwinden gilt, doch er bewahrt sich stets eine entspannte Grundeinstellung  -  dieser Typ hat einfach einen vernünftigen Kopf auf seinen Schultern. 

„Und wenn alles schief geht, dann lache mich darüber mindestens genauso kaputt wie alle anderen.“

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