Nachrichten aus der großen weiten Welt

30.06.2014 meeresrauschen

GFDK - s. Fischer

Sommerlektüre! »Dieser Roman ist wie der schönste Tag am Strand – er soll nie zu Ende gehen!« Susan Elizabeth Phillips

Ellis, Dorie und Julia sind grundverschieden und beste Freundinnen, seit sie denken können. Jetzt haben sie endlich einmal den ganzen Sommer Zeit füreinander: vier Wochen lang, in einem Ferienhaus direkt am Meer mit Sonne satt – ein Urlaub zum Träumen. Doch alle drei haben ihre Geheimnisse: Ellis hat ihren Job verloren, Dorie hat ihren Mann verlassen und Julia hat Angst, ihrer großen Liebe das Ja-Wort zu geben.

Ty Bazemore wohnt nebenan, außerdem gehört ihm das schöne Ferienhaus – doch das verrät er den Frauen nicht. Als er Ellis trifft, fühlt Ty sich sofort zu ihr hingezogen. Gibt er seinen Gefühlen nach, auch wenn er damit alles auf’s Spiel setzt?

Und dann ist da noch Madison, eine Frau auf der Flucht vor ihrem alten Leben: Alles was sie jetzt braucht sind ein gutes Versteck, eine neue Identität und möglichst keine Fragen. Können ihr die drei Freundinnen helfen?

Jetzt im Buchhandel - auch als Hörbuch erhältlich

Vier Wochen im Sommer, drei Freundinnen und ein Traumhaus am Strand: die perfekte Sommerlektüre – Meeresrauschen inklusive!

Die Schriftstellerin Mary Kay Andrews wuchs in Florida, USA, auf. Sie studierte Journalismus in Georgia und arbeitete dann einige Jahre als Redakteurin. Inzwischen hat sie mehrere Romane veröffentlicht und leitet Seminare für Kreatives Schreiben. Andrews lebt mit ihrer Familie in Atlanta. Im Sommer aber zieht es sie zu ihrem liebevoll restaurierten Ferienhaus auf Tybee Island, einer wunderschönen Insel vor der Küste Georgias. Ihre in Deutschland erschienenen Romane ›Die Sommerfrauen‹, ›Sommerprickeln‹ und ›Weihnachtsglitzern‹ sind große Bestseller.

Pressestimmen

„Tolles Urlaubshörbuch!“ (Lea)

"Die Schauspielerin Rike Schmidt hat eine wohlklingende Stimme und liest gefühlvoll und authentisch den Roman der US-Autorin." (ekz.bibliotheksservice)

"Das Hörbuch der vorwiegend heiteren Wetter- und Lebenslagen liest Rike Schmid." (WAZ)

„Schauspielerin Rike Schmid liest keck, verspielt und herzlich. Sie gibt den Frauen die stimmliche Frauenpower, die wirklich alle haben.“ (denglers-buchkritik.de)

„Noch einfacher ist das Lauschen auf die gekürzte Fassung als Hörbuch, das Rike Schmid mit lockerem Tonfall liest.“ (EZ am Wochenende)

s.Fischer Verlag

mehr

30.06.2014 Ab August 2014 live unterwegs

GFDK - Warner Music

Brieftauben waren gestern. Die Fledermäuse flattern bereits und bringen den ersten Song „DNA“ vom heiß ersehnten neuen Album via Free Download auf der Bandsite direkt an die Fangemeinde. Die Herren haben sich kürzlich im Studio verschanzt und mal eben den Nachfolger ihres #1-Albums „Boombox“ eingespielt - herausgekommen sind 100% pure BEATSTEAKS.

Wie verdammt gut die Beatsteaks live sind, ist hinlänglich bekannt und wurde im vergangenen Jahr mit dem epischen Live-Album "Muffensausen" dokumentiert, das gewohnt hoch auf Platz 3 in die deutschen Charts einstieg. Nun hat die Berliner Band neue Live-Dates bekannt gegeben: Die Beatsteaks werden sich im November und Dezember auf ausgedehnte "Creep Magnet"-Hallentour durch 20 Städte begeben!

Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bereits wenige Tage nach Start des Vorverkaufs waren die ersten Dates ausverkauft, so dass prompt zwei Zusatztermine hinzukamen – bis jetzt, denn immerhin sind es bis zum Tourstart noch satte acht Monate hin. Bereits zuvor hatten Arnim Teutoburg-Weiß und Co. für August die Teilnahme an den Festivals Highfield und Rock ’N’ Heim sowie vier Clubshows angekündigt. Der Vorverkauf für die Clubshows beginnt im Juli. Eine Übersicht aller Termine findet sich unten.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht 

Die Band arbeitet derzeit an neuer Musik. Mit ihrem letzten StudioalbumBoombox“ haben die Beatsteaks 2011 ihr bislang stärkstes und erfolgreichstes Album vorgelegt. Erstmals knackten sie die Spitzenposition der deutschen Charts, gleich drei Single-Auskopplungen stiegen ebenfalls in die Hitlisten. Die anschließende Tournee geriet zu einem einzigen Siegeszug. Ausverkaufte Hallen, strahlende Gesichter, unvergessliche Shows. All das kann man sich jetzt nach Hause holen – und vieles mehr.

Denn mit „Muffensausen“ erschien im Juni 2013 das dato größte Mammut-Projekt unserer Lieblingsband aus Berlin: Auf zwei DVDs und einer CD gibt es alles, was das Beatsteaks-Herz begehrt – und mehr. Nämlich vieles, womit selbst der eingeschworenste Fan nicht gerechnet hätte. Begleitet wurde die Veröffentlichung durch „SaySaySay“, einen neuen Song der Beatsteaks. Wir sind gespannt, was 2014 noch so alles kommt!
  

Festivals 

15.-17.08. Highfield Festival, Großpösna
15.-17.08. Rock ’N’ Heim, Hockenheimring
 

Clubshows 

09.08. Rostock, Moya,
10.08. Hamburg, Markthalle
12.08. Neuruppin, JFZ
13.08. Osnabrück, Rosenhof


Hallentournee

04.11.2014 Siegen – Siegerlandhalle
07.11.2014 Wien – Gasometer
09.11.2014 Zürich – Volkshaus
11.11.2014 Erfurt – Thüringenhalle
12.11.2014 Saarbrücken – E-Werk
14.11.2014 Bremen – Pier 2
15.11.2014 Magdeburg – Stadthalle
19.11.2014 Köln – Palladium
22.11.2014 Leipzig – Arena
23.11.2014 Bielefeld – Seidenstickerhalle
25.11.2014 Dortmund – Westfalenhalle 1
28.11.2014 Berlin – Max-Schmeling-Halle
02.12.2014 Hamburg – Sporthalle
03.12.2014 Hannover – Swiss Life Hall
05.12.2014 Bamberg – Brose Arena
06.12.2014 Göttingen – Lokhalle
09.12.2014 Münster – MCC Halle Münsterland
11.12.2014 Frankfurt – Jahrhunderthalle
13.12.2014 Stuttgart – Schleyer-Halle
14.12.2014 München – Zenith
 
18.11.2014 Köln – Palladium
 
27.11. Berlin – Max-Schmeling-Halle

mehr

29.06.2014 Streichtrios des 20. Jahrhunderts

GFDK - audite

Die Gattung des Streichtrios glänzt nicht durch viele, sondern durch besondere Werke. Diese aus dem Schatten des Musiklebens zu holen, setzte sich das Thibaud Trio zum Ziel, als es sich 1994 an der Berliner Hochschule (heute: Universität) der Künste gründete.

20 Jahre Konzertieren in Europa, den USA und Japan krönt das Ensemble mit einer CD-Produktion bei audite.

Vier Streichrios aus dem ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts vermitteln einen Eindruck von der Weite der Möglichkeiten in diesem Genre: vom eleganten Spiel mit der Tradition (Dohnányi) über das Ideal konsequenter Durchbildung impulsiver Musik (Reger) bis zum Glanzstück an Virtuosität und Farbsinn bei Jean Cras, dem Zeitgenossen Ravels.

 

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das Jacques Thibaud Streichtrio spielt heute in der Besetzung Burkhard Maiß (Violine), Hannah Strijbos (Viola) und Bogdan Jianu (Violoncello). Regelmäßig konzertiert das Ensemble in Europa, Japan und Nordamerika. Schwerpunkt der Konzerttätigkeit des Trios liegt in Nordamerika, wo das Ensemble während seiner Laufbahn an hunderten verschiedenen Konzertstätten auftrat.

Neben Kammermusikkonzerten tritt das Jacques Thibaud Streichtrio auch solistisch mit Mozarts unvollendeter Sinfonia Concertante für Violine, Viola, Violoncello und Orchester auf.

 

 

Sabine Wiedemann
audite Musikproduktion
Hülsenweg 7, D-32760 Detmold

mehr

29.06.2014 allumfassenden zerbrechlichen Schönheit

GFDK - o-tone music

Die gefeierte, irische Sängerin SINÉAD O’CONNOR veröffentlicht ihr brandneues Studioalbum I’M NOT BOSSY, I’M THE BOSS am 8. August 2014 via Nettwerk Records. Die erste Single “Take Me To Church” erscheint bei uns bereits am 18. Juli 2014.

I’M NOT BOSSY,  I’M THE BOSS ist der Nachfolger des von Kritikern hoch gelobten HOW ABOUT I BE ME (AND YOU BE YOU)? aus dem Jahr 2011. I’M NOT BOSSY, I’M THE BOSS beinhaltet zwölf neue Songs, die das Beste von SINÉAD und das, was sie so besonders macht, demonstrieren; leidenschaftlich und direkt, aber mit einer allumfassenden zerbrechlichen Schönheit durchzogen. Frisch bei Nettwerk Records unter Vertrag genommen, ist I’M NOT BOSSY, I’M THE BOSS das zehnte Album in einer mehr als 25 Jahre umspannenden Karriere. SINÉAD O’CONNOR ist ein seltenes Phänomen in der Popmusik: Eine vollkommen einzigartige Künstlerin.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Von Ihrem Durchbruch mit “Mandinka” im Jahre 1987 und dem mehrfach mit Platin ausgezeichnetem internationalem Erfolg von I DO NOT WANT WHAT I HAVEN’T GOT mit dem unvergesslichen Nummer 1 Hit von Princes “Nothing Compares 2 U” in 1990 bis hin zum neuen Album, hat SINÉAD zu überraschen und zu erfreuen gewusst.

Von einer Millionen Scheiben verkaufenden Künstlerin bis hin zu ihrer furchtlosen Genre überschreitenden Vorstößen in den irischen Folk und Roots Reggae sowie Kollaborationen mit Künstlern wie Peter Gabriel, Massive Attack und The Chieftains hat SINÉAD einen einmaligen Pfad beschritten, um die ikonischste weibliche, irische Künstlerin der letzten 30 Jahre zu werden.

 

 

o-tone music
Uwe Hager
Marktlaubenstr. 1
35390 Gießen
info@o-tonemusic.de

mehr

28.06.2014 Humor, Leidenschaft, Gefühl

GFDK - Sony Music

Mit gerade einmal zwanzig Jahren hat sich George Ezra in die beneidenswerte Rolle eines Newcomers gebracht, dessen Name in aller Munde ist. Wie es dazu kommen konnten, ist dem in Hertford geborenen Saenger mit der tiefen, bluesigen Stimme allerdings selbst nicht ganz klar.

Der Hype um seine Person ist ihm aber offensichtlich nicht zu Kopf gestiegen – auch heute noch reagiert der 20-jährige auf die zahlreichen Erwähnungen in den „One To Watch in 2014“-Listen mit ungläubiger Verlegenheit. „Alle sagten mir, dass dies mein Jahr werden würde“, erinnert sich Ezra. „Das klingt natürlich sehr schön, ist aber gleichzeitig auch problematisch, denn ich plane ja auch 2015 noch am Start zu sein und lange darüber hinaus.“

In Großbritannien erschien gerade seine zweite EP „Cassy O“, sein Debütalbum „Wanted On Voyage“ folgt Ende Juni, doch in der Zwischenzeit macht er genau damit weiter, was er seit er seinem siebzehnten Lebensjahr macht, als er nach Bristol zog um Songwriting zu studieren: er schreibt Songs.

„Meine Arbeitsweise beim Songwriting ist: einfach die Klappe halten und machen“, sagt er schulterzuckend. „Das gleiche gilt auch für Auftritte. Ich werde nicht nervös, ich gehe einfach auf die Bühne und singe. Ich hebe doch jetzt nicht ab, nur weil ich Musiker bin. Ich bin nur ein Typ mit einer Gitarre, nicht mehr. Wenn dann irgendwann alles schief geht, komme ich auch nicht so sehr wie ein Depp rüber.

Im Januar brach Ezra auf eine komplett ausverkaufte UK Tour auf, die fast zwei Monate dauerte und auf der er sich kaum einen Ruhetag gönnte. Nach dem Ende der Konzertreise begab er sich flugs nach Europa, wo sich sein Song „Budapest“ in Windeseile zu einem Hit entwickelte und in neun Ländern in den Top Ten platzieren konnte. Als er in Italien er einen Radiosender verließ, wurde er von Fans überrascht, die ihm Fotos zum Unterschreiben entgegenhielten. „Das war wirklich seltsam“, sagt Ezra. „Ein paar waren schon über dreißig und es war Dienstagnachmittag. Alles, was ich denken konnte, war: ‚Habt ihr keinen Job, wo ihr sein müsst?‘“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ezra hatte nie geplant, mit Musik Karriere zu machen, und es kommt ihm auch nicht wie ein Job vor. Dass er gleich in seinem ersten Jahr am College einen Plattenvertrag ergatterte, kam völlig unerwartet. Von der  Performance beim Internet-Kanal Bristol Couch, durch die die Musikwelt erstmals auf ihn aufmerksam wurde, ist ihm lediglich die Erinnerung an die Couch geblieben. „Die war aufblasbar, damit man sie herumtragen kann“, erinnert er sich. „Im aufgeblasenen Zustand sah sie aber aus wie Leder. Also wenn man ein Sofa braucht, ist das vermutlich ein ziemlich guter Kauf.“

Als er mit achtzehn von Columbia Records gesignt wurde, hatte er nach eigenen Aussagen „gerade einmal vier oder fünf Songs – und ungefähr die doppelte Zahl an Gigs auf dem Buckel. Das kam alles sehr früh. Ich hatte gerade erst meinen Manager getroffen und beschlossen, alles erst einmal ein Jahr so laufen zu lassen, bevor wir versuchen, irgendjemanden zu kontaktieren.“

Doch zu spät: Ezras beherzter und fast schon absurd eingängiger Blues-, Country- und Folk-inspirierter Pop schlug bereits erste Wellen. Das britische Newcomer-Format BBC Introducing fand großen Gefallen an seinem Song „Angry Hill“, den Ezra Anfang 2012 auf seine Website hochgeladen hatte (und der später auf seiner Debüt-EP „Did You Hear The Rain?“ zu finden sein würde).

Im Sommer 2013 trat er auf der BBC Introducing-Bühne beim legendären Glastonbury-Festival auf und bekam große Augen, als sich Massen von Fans ins Zelt drängten und seine Texte mitsangen. Im Herbst wurde der Song „Budapest“ (ebenfalls von der Debüt-EP) als Gratis-Download online gestellt und schnell von einigen Radio 1 DJs aufgegriffen und gespielt, noch lange bevor sie offiziell bemustert worden waren.   

Einige Songs auf dem Debütalbum „Wanted On Voyage“ gehen auf Ezras College-Zeiten zurück. Ein Großteil des Albums wurde auch durch eine Reise inspiriert, die er ganz alleine im vergangenen Sommer unternahm. Der Song „Budapest“ handelt zum Teil davon, dass es einem nicht gelingt, bis nach Budapest zu kommen, greift jedoch auf der anderen Seite auf surreale Art und Weise die uralte Idee auf, alles für ein Mädchen zu opfern. „Cassy O‘“ beschreibt den Wunsch, dass die Reise niemals enden wird.

„Ich besuchte Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Malmö, Wien, Mailand und Barcelona“, berichtet Ezra. „Es war das erste Mal, dass ich jemals etwas über einen längeren Zeitraum ganz alleine gemacht habe. Und es war toll. Ich habe festgestellt, dass ich mich selbst ganz gut leiden kann.“

Ezra nahm eine Gitarre mit und verdingte sich hier und da als Straßenmusiker, meist war er jedoch auf der Reise, sah die Lichter vorbeihuschen und füllte seine Reisetagebücher mit seinen Erfahrungen – was er gesehen hatte, welche Gespräche er zufällig mitgehört hatte, was in seinem Kopf zu vorging. „Es war meine Art mit dem Druck umzugehen, einen Plattenvertrag unterschrieben zu haben“, sagt er.

„Ich bekam ein wenig Panik. Das Problem war, dass ich in Bristol lebte, nach London fuhr oder als Support mit anderen Bands auf Tour war und nichts Neues sah. Das wäre wunderbar gewesen, wenn jemand Songs über die Züge der First Great Western-Bahnlinie von mir gewollt hätte, oder darüber, wie teuer deren Sandwiches sind. Das war aber nicht der Fall, also musste etwas passieren.“ 

Wieder zurück in Bristol, las er seine Reisetagebücher und die Songs sprudelten nur so aus ihm heraus. „Als ich las, was ich geschrieben hatte, kam es mir vor, als würde mir jemand Songtexte in die Hand drücken, die fast schon fertig sind“, erinnert er sich. „Plötzlich erschien mir das Schreiben des Albums sehr einfach.“

„Wanted On Voyage” wurde zwischen Anfang November und Mitte Januar in Clapham im Süden Londons mit Produzent Cam Blackwood (London Grammar, Florence and the Machine, Paulo Nutini etc.) aufgenommen. Der Refrain „What are you waiting for?” des Album-Openers „Blame It On Me” bringt das Motto des Sängers auf den Punkt, Aufgaben einfach anzupacken und zu erledigen.

„Listen To The Man“ ist eine benebelt bluesige, sommerlich klingende Lehrstunde in Sachen Selbstvertrauen. Soundtechnisch ist der überraschendste Track auf „Wanted On Voyage“ das aufmüpfige, elektronische „Stand By Your Gun“, das klingt, als hätten sich The Blue Nile an einem Disco-Song versucht. Den lustigsten Text – und davon gibt auf der Platte einige – enthält vermutlich „Drawing Board“, eine Fantasie-Vergeltung in Richtung Ex, wenn die Beziehung den Bach runtergegangen ist.    

„Das Album klingt auf jeden Fall nach Spaß“, sagt Ezra. „Das liegt vielleicht daran, weil es so viel Spaß gemacht hat, es zu machen. Ich mag es eigentlich nicht, darüber zu reden, wovon meine Songs handeln, aber auf vielen mache ich mich über mich selbst lustig, u.a. auch bei dem Song ‚Cassy O‘, in dem ich über meine eigenen Klischee-Gedanken spotte. ‚Listen To The Man‘ ist eigentlich nur ein alberner Song, den man live toll spielen kann. Bei ‚Leaving It Up To You‘ singe ich im Refrain Falsett, was für jemanden mit einer tiefen Stimme, wie ich sie habe, nicht ganz einfach ist. Auf der Bühne behaupte ich, dass ich Mädels habe, die es für mich singen. Das ist natürlich Quatsch, aber es klingt ziemlich cool.“

Alle Songs des Albums wurden vor den Aufnahmen monatelang live gespielt. Im Studio spielte Ezra Gitarre, Bass und Keyboards, das Schlagzeug überließ er allerdings anderen. Bei „Blame It On Me“ gibt es die einzigen Streicher des Albums – eine einzige Note, gespielt auf dem Cello.

„Das Beste im Studio waren die beiden Achtziger Jahre-Keyboards, mit denen wir jede Menge verrückter Sounds machten“, sagt Ezra. „Der seltsame Beat bei ‚Did You Hear The Rain?‘ besteht aus drei Loops, die wir fanden – ein Beatboxer, ein Didgeridoo-Spieler und noch etwas anderes, an das ich mich nicht mehr erinnere. Wir schickten Loops durch Verzerrer und machten dann Beats daraus. Auf dem Album gibt es jede Menge davon und es macht wahnsinnig viel Spaß, sowas im Studio zu machen, die Quittung bekommt man dann aber, wenn man eine Band hat und versucht, die Rhythmen live zu reproduzieren.“

Es läuft nicht alles wie von ganz allein, und Ezra ist durchaus bewusst, dass es noch viele weitere Herausforderungen geben wird, die es zu überwinden gilt, doch er bewahrt sich stets eine entspannte Grundeinstellung  -  dieser Typ hat einfach einen vernünftigen Kopf auf seinen Schultern. 

„Und wenn alles schief geht, dann lache mich darüber mindestens genauso kaputt wie alle anderen.“

mehr

28.06.2014 supergeneration

Amazon Crossing

Marcus Sakey, »ein moderner Meister der Spannung« (Chicago Sun-Times) und »einer unserer besten Erzähler« (Michael Connelly), hat einen packenden Thriller geschrieben, eine Geschichte aus einer Welt, die so ganz anders und unserer doch erschreckend ähnlich ist.

In Wyoming kann ein kleines Mädchen in der Art, wie jemand seine Arme verschränkt, seine dunkelsten Geheimnisse lesen. In New York erkennt ein Mann Muster im Auf und Ab der Börse und rafft 300 Milliarden Dollar zusammen. Man nennt sie »Abnorme« oder »Geniale«, Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seit 1980 kommt ein Prozent aller Neugeborenen »abnorm« zur Welt – und seitdem ist alles anders.

Rasanter Agententhriller

Einer von ihnen ist der Agent Nick Cooper. Seine Gabe macht ihn zum erfolgreichen Terroristenjäger. Er wird auf den vielleicht gefährlichsten Mann der Welt angesetzt, einen Genialen mit dem Blut vieler Menschen an den Händen. Um an ihn heranzukommen, muss Cooper gegen all seine Grundsätze verstoßen … und andere seinesgleichen hintergehen.

Marcus Sakeys Thriller wurden für unzählige Preise nominiert und mehrfach ausgezeichnet. Sein Roman »Im Augenblick der Angst« wurde soeben verfilmt und »Die Abnormen« wird derzeit für den Film adaptiert.
Der Autor ist außerdem Moderator der beliebten Reisesendung »Hidden City« auf dem Travel Channel, in der er regelmäßig mit Pfefferspray eingesprüht und von Hunden attackiert wird.
Bevor er sich dem Schreiben widmete, arbeitete er als Landschaftsgärtner, Bühnentischler, 3D-Animator, Filmkritiker und Grafikdesigner (ohne Zeichentalent).
Marcus Sakey lebt mit Frau und Tochter in Chicago. Besuchen Sie ihn auf seiner Website MarcusSakey.com oder folgen Sie ihm auf Facebook und Twitter, wo er unter dem einfallsreichen Nutzernamen @MarcusSakey postet.

AmazonCrossing - als Kindle Edition verfügbar

mehr

28.06.2014 Neue Songs und bekanntes Livematerial

GFDK - Indigo

Der in London lebende Singer-Songwriter Douglas Dare veröffentlicht mit "Whelm" sein Debütalbum für das Label Erased Tapes.

Bereits mit der EP "Seven Hours" konnte der Sohn eines Klavierlehrers die Kritik begeistern, für "De:bug" war es etwa die "EP des Monats". Mit dem Klavier im Fokus des Geschehens und bereichert von Schlagzeug, Bläsern und elektronischen Elementen vokalisiert Dare seine Kurzprosa und seine Gedichte nun in Albumlänge.

Zusammen mit dem Produzenten und Perkussionisten Fabian Prynn begann Dare im November 2013 mit den Arbeiten.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Nachdem in London ein Studio und ein zwar zerbeulter, aber unvergleichbar klingender Flügel gefunden waren, wurden teils neue Songs (etwa "Nile", "Swim" und "Unrest") aufgenommen, teils bekanntes Livematerial wie "Clockwork", "Caroline" und "London’s Rose" eingespielt. Textlich lehnt sich Whelm teilweise an historische Ereignisse an und erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Personen. Das Album erscheint inklusive des 20-seitigen Gedichtbands "Nine Poems", das Vinyl mit Downloadcode.

 

 

Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Schlachthofstr. 36 a
D-21079 Hamburg

mehr

27.06.2014 appell der Kulturpolitischen Gesellschaft

Prof. Dr. Oliver Scheytt

Die Kulturpolitische Gesellschaft verfolgt die Verhandlungen zum geplanten transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA mit großer Aufmerksamkeit und Besorgnis. Das TTIP kann erhebliche negative Folgen für die Kulturentwicklung in Deutschland und Europa haben.

Die Kulturpolitische Gesellschaft anerkennt dabei grundsätzlich, dass der transatlantische Handel eine wichtige Rolle für die Wirtschaftsräume sowohl der EU als auch der USA bildet und florierender Handel eine Quelle gesellschaftlichen Wohlstands ist. Maßnahmen zur Erleichterung des Handels können positive wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Der Kulturpolitischen Gesellschaft ist es vor diesem Hintergrund ein großes Anliegen, auf folgende Punkte kritisch hinzuweisen:

1. Die Bereiche Kultur und Audiovisuelles erfüllen weit über die wirtschaftliche Dimension hinausgehende Zwecke in der Gesellschaft und sind von den Verhandlungen im Handels- und Investitionsbereich vollständig auszunehmen. Nicht jeder Bereich gesellschaftlichen Lebens muss sich an der wirtschaftlichen Verwertungslogik messen lassen. Kultur ist in Europa auch ein öffentliches Gut, dessen Schutzauftrag in Deutschland durch das Grundgesetz, die Landesverfassungen, die europäischen Verträge und nicht zuletzt die UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, dem alle europäischen Mitgliedstaaten und die EU beigetreten sind, verpflichtend ausgestaltet ist.

2. Die Kulturpolitische Gesellschaft spricht sich gegen die Einführung eines Investor-Staat-Klageverfahrens einschließlich der Möglichkeit zur Anrufung privater Schiedsgerichte aus. Sowohl die EU, als auch die USA, verfügen über Justizsysteme, die zu den am höchsten entwickelten der Welt gehören. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass es einer das staatliche System umgehenden privaten Schutzmöglichkeit für Investoren bedarf. Aus rechtsstaatlichen Gründen ist eine solche Möglichkeit dringend abzulehnen.

3. Die grundlegende Bedeutung und Dimension der im Freihandelsabkommen behandelten gesellschaftlichen Bereiche erfordern höchste Transparenz unter substantieller Einbeziehung der nationalen Politik und Zivilgesellschaft. Dazu gehört insbesondere, dass die Verhandlungsführung und schließlich die Abstimmung darüber nicht ausschließlich in den Händen der EU liegen, sondern neben dem Europäischen Parlament auch die nationalen Parlamente mitentscheiden dürfen. Nur dann kann am Ende des Prozesses ein Ergebnis stehen, das auf beiden Seiten des Atlantiks in der Zivilgesellschaft akzeptiert wird und damit ausreichend legitimiert ist.


Die Kulturpolitische Gesellschaft appelliert an die Bundesregierung, nationale und europäische Standards vor allem in den Bereichen Kultur, Umwelt, Verbraucherrechte und Arbeit, die in politischen Prozessen erarbeitet wurden, nicht aufs Spiel zu setzen. Es dürfen keine Entscheidungen gefällt werden, deren Umsetzung zukünftige Möglichkeiten demokratischer politischer Gestaltung verhindern oder beeinträchtigen.

Prof. Dr. Oliver Scheytt
Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft

Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung von mehr als 1.500 persönlichen und korporativen Mitgliedern. Sie setzt sich ein für eine öffentlich verantwortete und auf allen institutionellen Ebenen aktiv gestaltete Kulturpolitik, die kulturelle Vielfalt und künstlerische Freiheit als Grundlagen einer demokratischen, interkulturellen Gesellschaft sichert und möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht.

Vorhandene Beteiligungsmöglichkeiten nutzen: EU-Konsultation zum Investitionsschutz noch bis zum 6. Juli 2014 offen.
Katharina Weinert
weinert@kupoge.de

mehr

27.06.2014 Das 6. Studioalbum schließt eine musikalische Trilogie

GFDK - Hammerl Kommunikation

(thk) Zwölf Monate nach ihrer Jubiläumstour zum Zehnjährigen haben Poets of the Fall für ihre Deutschland-Shows im Oktober erneut einen erfreulichen Anlass: Am 19. September erscheint nach zwei Jahren Plattenpause eine neue CD aus der Feder der finnischen Rock-Band. Das sechste Studioalbum „Jealous Gods“ (Odyssey Music Network/Rough Trade) schließt jene musikalische Trilogie ab, die mit „Revolution Roulette“ 2008 ihren Anfang genommen und in „Twilight Theater“ 2010 ihre Fortsetzung gefunden hatte.

Neben der Single „Daze“, die bereits am 22. August erscheint, demonstrieren zehn weitere Songs, warum Poets of the Fall seit ihrer Gründung 2003 weit über Helsinki hinaus zum Erfolgsprojekt wurden. Grundbaustein ist seit jeher ein wohldosierter Mix aus melodiösen Balladen und treibenden Alternative-Rock-Songs. Dieser breitenwirksamen Mischung ist es zu verdanken, dass die Alben eins bis vier der nordischen Formation jeweils die Spitzenposition der heimischen Charts erklommen. So wurde auch die Computerspielindustrie auf den „Best Finnish Act” (MTV Europe Music Awards, 2006) aufmerksam. Das Resultat: mehr als 20 Millionen Youtube-Klicks für das im Third-Person-Shooter „Max Payne 2“ verwendete Lied „Late Goodbye“.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

2013 wurde mit „Live In Moscow” erstmals einer der fulminanten Auftritte, für die die „Herbstpoeten“ bekannt sind, auf DVD erhältlich gemacht. Wem das Bildschirmstudium nicht reicht, dem bietet sich im Oktober 2014 wieder die Gelegenheit, Poets of the Fall hautnah auf der Bühne zu erleben. Eintrittskarten für einen, laut Metal1.de, „denkwürdigen Gig“ kosten im Vorverkauf 23 Euro (zzgl. Gebühren), VIP-Tickets inklusive Meet & Greet und früherem Einlass sind – ebenfalls zuzüglich Gebühren - für 42 Euro erhältlich.


Poets of the Fall – „Jealous Gods-Tour“

12.10.14 München, Strom **

14.10.14 Frankfurt, Nachtleben **

15.10.14 Dortmund, FZW *

17.10.14 Mannheim, Alte Seilerei *

18.10.14 Köln, Luxor (EL: 18:30, B: 19:30)

19.10.14 Nürnberg, Rockfabrik *

21.10.14 Berlin, Lido *

22.10.14 Hamburg, Knust **

 

Einlass/Beginn: * = EL: 19 Uhr, B: 20 Uhr bzw. ** = EL: 20 Uhr, B: 21 Uhr



 

 

Hammerl Kommunikation
Lessingstr. 12
D-86159 Augsburg
Mail: info@hammerl-kommunikation.de

mehr

27.06.2014 Mal jazzig - mal rockig

GFDK - JazzEcho.de

Sarah McLachlan versteht es, die Regeln des Musikbusiness aus den Angeln zu heben. Seit die kanadische Songschreiberin 1988 ihr erstes Album einspielte, brachte sie nur fünf weitere reguläre Studioalben heraus.

Viele andere Künstler wären bei dieser sporadischen Arbeitsweise wohl längst weg vom Fenster gewesen. Nicht so Sarah McLachlan. Ihr scheint der Erfolg trotzdem wie ein treues Schoßhündchen zu folgen. Ihre Alben, von denen sie weltweit mehr als 40 Millionen Exemplare verkaufte, werden regelmäßig mit Mehrfach-Platin ausgezeichnet und brachten ihr bis dato drei Grammys ein. Mit "Shine On" legt Sarah McLachlan nun nach vierjähriger schöpferischer Pause ihr siebtes Studioalbum vor. Und obwohl dies wieder von ihrem langjährigen Kooperationspartner Pierre Marchand produziert wurde (er steckte schon hinter dem Album "Solace", mit dem Sarah 1991 der Durchbruch gelang und produzierte danach auch alle anderen), zeigt es die Künstlerin auf musikalischen Abwegen. Was allerdings nicht bedeutet, dass sie hier gleich eine 180-Grad-Wendung vollführt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

"Ich brauchte eine wirkliche Herausforderung", sagt die inzwischen 46-Jährige. "Ich musste mich unbedingt aus meiner Komfortzone herauswagen. Deshalb bemühte ich mich, Songs mit Leuten zu schreiben, mit denen ich vorher noch nie zusammengearbeitet hatte. Außerdem holte ich Produzenten wie Bob Rock (Metallica, The Cult, Mötley Crüe, Bon Jovi, The Offspring) an Bord, um einige der Songs in eine andere Richtung führen zu lassen. Bob drückte mir eine E-Gitarre in die Hand und erinnerte mich daran, wie sehr ich es vermisste, auf ihr zu spielen." Dadurch gewinnt "die Pop-Stimme des Mitgefühls und Trosts", wie sie die New York Times einmal nannte, ungewohnten Biss, ohne ihren eigentlichen Charme einzubüßen. Doch Sarah McLachlan hat sich auf "Shine On" nicht nur klanglich und stilistisch etwas umorientiert. Auch in ihren Texte wollte sie neue Themen anschneiden und nicht, wie sie selber sagt, "die ewig gleichen alten Herzschmerz-Geschichten erzählen, die ich schon auf anderen Alben zu Tode geritten hatte. Ich fühlte mich hoffnungsvoller, positiver, leichter und offener", sagt sie. "Und ich wollte, dass sich dies auch in den Songs widerspiegelt."

 

 

JazzEcho.de

mehr
Treffer: 1000