Nachrichten aus der großen weiten Welt

21.08.2014 Setzt zum Höhenflug an

GFDK - Sony Music

Um zum Höhenflug ansetzen zu können, müssen Schmetterling zunächst ihre Flügel ausbreiten. Dazu benötigen die wohl putzigsten aller Insekten allerdings auch eine gehörige Portion Mut. Ist die Farbenpracht  ihrer Schwingen leuchtend genug, dauert es natürlich nicht allzu lange, bis sie auch den neugierigen Geschöpfen in ihrer Umgebung ins Auge fallen. Und sorgen sie überdies für bezaubernde Klänge, so spitzen sich auch alsbald alle Ohren. 

Natürlich: einige sind glücklich und zufrieden damit, auf ihrem eignen kleinen Fleckchen zu verweilen, um es dort mit ihren wunderbaren Farben ordentlich krachen zu lassen. Doch ihre Bewunderer wünschen sich nichts mehr, als dass sie sich aufmachen, um auch andere Gefilde mit ihrem Liebreiz  zu entzücken. Und genau dies geschah einem exotischen Geschöpf aus East London, das es schon immer gereizt hatte, einen Schritt weiter zu gehen – also hörte es auf die Rufe und begab sich auf die Reise. Und jetzt, im Jahr 2014, setzt es zum ganz großen Höhenflug an, erforscht eine neue Welt auf größere und mutigere Art und Weise denn je - und nimmt uns mit sich.   

Mit dabei ist auch eine Schar legendärer Musik-Ikonen, Sänger, Songwriter und Produzenten, darunter Pharrell Williams, Diane Warren, John Legend und Raphael Saadiq. Doch Paloma Faith ging nicht von sich auf diese „höheren Wesen“ zu – sie selbst machten ihr ihre Aufwartung. Pharrell z.B. sang ihr beim Met Ball einen ihrer frühen Songs, “New York”, vor, schnappte sich ihr Handy, tippte seine Nummer ein und sagte nur: „Ich bin bereit zu arbeiten“. Grammy-Preisträgerin Diane Warren (Cher, Maria Carey, Whitney Houston etc.) rief Paloma wiederholt an, um sie zu bitten, einen Song anzuhören, den sie geschrieben hatte und sich dabei ihre Stimme vorgestellt hatte. (Paloma singt eigentlich keine Songs, die sich nicht selbst geschrieben hat, aber als Warren sie zum x-ten Mal anrief, völlig überraschend am 1. Weihnachtsfeiertag, und ihr den Song am Klavier vorspielte, bevor Paloma überhaupt etwas sagen konnte, kapituliere sie… sie hatte sich sofort in das Lied verliebt.)

Es sind aber auch einige Musiker mit an Bord, die Paloma seit Teenager-Tagen bewundert. John Legends „Ordinary People“ sang sie im Badezimmer und bewunderte Raphael Saadiq seit den Neunzigern, als sie ein großer Fan seiner New Jack Swing-Formation Tony! Toni! Toné! war. Dazu kommen diverse Mercury-Rize-nominierte Freunde aus der näheren Umgebung – wie z.B. ihr Londoner Kollege Plan B oder Jessie Ware-Produzent und The Invsible-Frontmann Dave Okumu. Ein Foto ihrer ganzen „Gang“ auf einem Haufen ist nach wie vor ihr Herzenswunsch – jene Clique, die ihr das Abheben zum derzeitigen Höhenflug letzten Endes ermöglichte.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Es ist recht offensichtlich, was diese Menschen in Paloma sehen. Spätestens nach den melancholischen Torch-Songs ihres Platin-veredelten, zweiten Albums „Fall To Grace“, war aller Welt klar, über welch Talent, Soul, Charme, Charisma und Pfiffigkeit die junge Britin verfügt. Das Mädchen aus Hackney hat die Begabung, ihren persönlichen Musikstil weiter zu entwickeln und die Beziehung zu jener Musik zu vertiefen, die sie ihr ganzes Leben lang über alles liebt: klassischer Upbeat-Soul von den Sechzigern bis zu den Neunzigern, aufgebretzelt für die Party und mit skalpellscharfer moderner Kante.  

Doch zuerst musste sich Paloma auf eine physische Reise begeben. Sie beschloss, ihre Heimatstadt zu verlassen und zwei Monate lang anonym in New York zu leben. Sie hörte auf, ihre Haare hochzustecken und ließ den Eyeliner Eyeliner sein. Und sie fing an, wieder Songs aus der Perspektive einen ganz normalen Mädchens zu schreiben – und nicht aus dem Blickwinkel eines BRIT Awards-nominierten Popstars. „Als ich zu ersten Mal nach New York kam, fühlte ich mich wie ein Außenseiter“, sagt sie heute. „Ich fühlte mich wirklich unsicher und war ganz weit weg von meiner ‘Comfort Zone’. Doch je beschäftigter ich war, desto besser wurde es.“ Und dann kamen auch die Songs.

Palomas Plan war es, mit dem Stadtbild zu verschmelzen und sich von alltäglichen Emotionen und Erfahrungen inspirieren zu lassen: wie man sich viel zu schnell auf Menschen einlässt, wie man sich als Frau weiterentwickeln muss, wie man Beziehungen wiederbelebt und wie man Liebe und Einsamkeit er- und überlebt. Und ja: einige der Songs sind sehr persönlich, schmunzelt sie. „Wenn jemand sagt, ihre oder seine Platte sei nicht persönlich, dann lügt sie oder er.“ Ihrer Meinung nach ist es unmöglich, unpersönliche Musik zu schreiben, selbst wenn man über jemand anderen schreibt. „Ich nehme Bezug auf Dinge, die Menschen, die ich kenne, durchgemacht haben, und lege dabei  meine eigene Hand ins Feuer. Der Albumtitel offenbarte mich kurz darauf.“  

‘A Perfect Contradiction‘ unterscheidet sich sehr ‚Fall To Grace‘“, sagt Paloma. „Die Tonalität ist ganz anders als auf dem letzten Album. Es gibt zwar einige melancholische Momente, aber es ist eher eine ‚wenn alles am Arsch ist, scheiß drauf, lass uns tanzen‘-Platte.“ Nicht, dass das etwas Negatives wäre – in der Tat ist es genau das Gegenteil. „Ich gehöre ganz bestimmt nicht zu denjenigen, die allzu sehr auf den schlechten Zeiten herumreiten. Es gibt keine Finsternis ohne Licht, es gibt keine Freude ohne Schmerz. Wenn gerade jemand mit mir Schluss gemacht hat oder ich meinen Job verloren habe, dann gehe ich aus… ich rufe meine besten Freunde an und sage: auf geht’s, zieht eure besten Klamotten an, Mädels!“    

Palomas „Benchmark-Song“ für das Album war Candi Statons „Young Hearts Run Free“, dessen Text von großer Trauer kündet, der Gesang jedoch euphorisiert dich und gibt dir Kraft. „Ich habe über Dinge nachgedacht, die hart waren, doch ich feiere sie irgendwie. Wenn du nicht ganz am Boden warst, dann kannst du gar nicht erkennen, wie es ist, wenn man sich total spitze fühlt.“ Sie scheint zu erglühen, wenn sie das sagt – man kann förmlich fühlen, wie sich ihre Flügel entfalten.

Mit den neugeschriebenen Songs im Gepäck begab sich Paloma nach Los Angeles und Miami, um sie mit einem beherzten Strich Lippenstift und frischem Lipgloss aufzuhübschen. Zum ersten Mal hatte sie das Gefühl, dass sie bei einem Album all jene Freiheiten und Möglichkeiten hatte, nach denen sie sich immer gesehnt hatte – sie konnte mit Menschen arbeiten, die ein Verständnis von Musikgeschichte haben, ganz besonders von der Geschichte des Soul. Neben den Oldschool-Sounds, die sie schon immer bewunderte, wollte sie auch die Musik von Erykah Badu und Jill Scott, den Fugees und N.E.R.D einfließen lassen. Und das Team, das sie um sich versammelt hatte, half ihr dabei. Die Songs sprechen für dich selbst: der knackige, rotzfreche Stomper „Can’t Rely On You“, der der Zusammenarbeit mit Pharrell entsprang, das treibende, beschwörende „Other Woman“, das sie mit Plan B schrieb, der schmutzige Funk von „Take Me“, das sie mit John Legend schrieb und das von einem Lover handelt, den Paloma in New York kennen lernte und die toughen Solo-Kompositionen „Impossible Heart“ und „Mouth To Mouth“. Alle zeigen ein Wesen, das endlich an sich selbst glaubt, abhebt, und der Freiheit entgegen fliegt…  

„Dieses Album fühlt sich nach meinem wahren Ich an – jedenfalls fast“, sagt sie strahlend. „Und auf komische Art und Weise erscheint es mir, als käme ich nach Hause. Ich habe gelernt, dass wenn du dir Selbstvertrauen beibringst, dann bist du zu weit mehr fähig… und zusammen können wir alles schaffen.“ Dies ist die Botschaft, die Paloma mit „A Perfect Contradicition“ vor allem anderen rüberbringen will – Fans auf der ganzen Welt sollen aus ihren Kokons ausbrechen und ihre wahren, aufregenden Farben erkennen. Sie sollen all die schwierigen Dinge im Leben packen und sie mit in die Lüfte nehmen… und erkennen, welch wunderschöne Schmetterlinge sie immer waren, und immer sein werden.

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20.08.2014 ein Zeitbild von 1914

GFDK - Diogenes

Christoph Poschenrieder steht mit seinem Roman Das Sandkorn auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014.

Aus einer Auswahl von 20 Romanen ermitteln die Juroren nun sechs Titel für die Shortlist, die am 10.9.2014 veröffentlicht wird. Der mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Deutsche Buchpreis wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung am 6.10.2014 verliehen. Wir drücken natürlich Christoph Poschenrieder die Daumen!

Jetzt im Buchhandel

Das Sandkorn ist ein Zeitbild von 1914 – an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg –, erzählt aus drei ungewöhnlichen Perspektiven. Ein homosexueller Kunsthistoriker aus Berlin, eine italienische Frauenrechtlerin und ein Ex-Schweizergardist erleben die Gefahren und Chancen ihrer Epoche. Eine Geschichte von Liebe und Tabu zwischen zwei Männern und einer Frau, zwischen preußischer Prüderie und süditalienischer Sinneslust. Christoph Poschenrieders Stil ist unverwechselbar, pointiert und voller Esprit.

Mehr zum Buch von Christoph Poschenrieder

Es sind die letzten Tage des Kaiserreichs, an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg. Jacob Tolmeyn, Kunsthistoriker aus Berlin, befürchtet, wegen seiner Homosexualität erpresst und verfolgt zu werden, und nimmt einen Forschungsauftrag in Süditalien an, weit weg vom gefährlichen Großstadtkiez. Doch auch unter der apulischen Sonne, bei der Vermessung der staufischen Kastelle zusammen mit seinem Assistenten Beat unter der Aufsicht von Letizia, steht er bald vor demselben Problem. Muss er nun auch in Italien vor Denunzianten zittern? Zurück in Deutschland gerät er trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in die Fänge eines Berliner Kommissars − eines Spürhunds, der einer Fährte aus Sand folgt, die Tolmeyn selbst gelegt hat.

Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Danach besuchte er die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Heute konzentriert er sich auf das literarische Schreiben. Sein Debüt Die Welt ist im Kopf mit dem jungen Schopenhauer als Hauptfigur erhielt hymnische Besprechungen und war auch international erfolgreich. Christoph Poschenrieder lebt mit seiner Frau in München.

Diogenes Februar 2014 sb@diogenes.ch

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20.08.2014 erste Frau in diesem Amt

GFDK - Charlotte Schüling

Christina Végh (43) wird neue Direktorin der kestnergesellschaft. Das 1916 gegründete Ausstellungshaus für internationale zeitgenössische Kunst zählt zu den renommiertesten und größten Kunstvereinen Europas.

Die in Zürich geborene Kunsthistorikerin wurde aus einem starken Bewerberfeld ausgewählt und wird als 11. Direktorin und erste Frau in diesem Amt die Leitung der kestnergesellschaft am 1. Mai 2015 übernehmen.

Christina Végh leitet seit 2004 als Direktorin den Bonner Kunstverein, der sich unter ihrer Führung zu einem der erfolgreichsten und angesehensten Kunstvereine in Deutschland entwickelt hat. Ihre kuratorische Arbeit zeichnet sich durch generationenübergreifende, experimentelle wie interdisziplinäre Ansätze aus, die das Entstehen von Kunst sowie das Format der Ausstellung befragen und zugleich aktuelle gesellschaftliche Themen verhandeln.

Mit berühmten Künstlern gearbeitet

Sie hat u.a. mit Künstlern wie Ed Atkins, Alexandra Bircken, John Baldessari, Ryan Gander, Charline von Heyl, Judith Hopf oder Christopher Williams gearbeitet. Aktuell bereitet sie Projekte mit Nicolas Party, Gabriel Lester, Haegue Yang und Jana Euler vor. Mit dem unter ihrer Leitung etablierten Kunst- und Jugendprogramm („KunstStück“), das mehrfach ausgezeichnet wurde, erreicht der Bonner Kunstverein auch Menschen aus bildungsfernen Kreisen. Von 2008 – 2014 war sie im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kunstvereine (AdKV) kulturpolitisch tätig.

Für die erfolgreiche Programmatik und Neuausrichtung der Institution, verbunden mit Fundraising und baulicher Sanierung, wurde Végh 2010 von der schweizerischen Kunstkommission des Eidgenössischen Bundesamts für Kultur mit dem Preis für Kunst- und Architekturvermittlung ausgezeichnet. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Ihre Karriere startete sie an der Kunsthalle Basel

Véghs kuratorische Laufbahn begann 2000 an der Kunsthalle Basel, wo sie mit Peter Pakesch und Adam Szymczyk arbeitete. 2003 erhielt sie ein Kuratorenstipendium bei ISCP (International Studio & Curatorial Program, New York).

Uwe Reuter, erster Vorsitzender der kestnergesellschaft: „Christina Végh wird die bisherige erfolgreiche Entwicklung der kestnergesellschaft, insbesondere auch in der zwölfjährigen Amtszeit ihres Vorgängers, Dr. Veit Görner, fortsetzen und um eigene Impulse bereichern. Für diese Aufgabe bringt Christina Végh Führungsstärke, hervorragende Kenntnisse, weitreichende Verbindungen in die internationale Kunstszene und umfassende Ausstellungserfahrungen mit. Wir freuen uns, eine so kompetente Kollegin für diese anspruchsvolle Position gefunden zu haben, die das Profil der Institution weiterentwickeln wird.“

Christina Végh freut sich auf die Zusammenarbeit

Christina Végh: „Über den Ruf an die kestnergesellschaft bin ich außerordentlich glücklich. Das traditionsreiche Haus bietet beste Voraussetzungen - außerordentliche Räume, ein sehr engagiertes Team, die juristische Form des Kunstvereins -, um eine konzentrierte Programmatik zu entwickeln und dabei die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur als Forum für Diskussion und Identitätsbildung zu betonen. Es wird mir darum gehen, die Ausstellungen nicht als einfache Folge von Werkpräsentationen zu entwickeln, sondern das exemplarische Wechselausstellungshaus als Ort der Forschung und Wissensproduktion sichtbar zu machen und neue Wege der Vermittlung miteinzuschließen. Es begeistert mich, in einer Institution zu sein, in der das außergewöhnliche Engagement einer zutiefst demokratisch geprägten Stadtgemeinschaft tragend für die Kunst ist und natürlich freue ich mich schon sehr darauf, die Landeshauptstadt Hannover als Standort für eine differenzierte Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst gemeinsam mit den Kollegen am Kunstverein Hannover und am Sprengel Museum mitgestalten zu dürfen.“

Pressekontakt

Charlotte Schüling
presse@remove-this.kestnergesellschaft.de

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20.08.2014 berühmte Opernpartien

GFDK - Warner Classics

Mit berühmten Opernpartien des italienischen wie französischen Fachs hat sie sich weltweit an die Spitze gesungen. Doch die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato gilt nicht nur als begnadete Gestalterin großer Frauenfiguren vom Barock bis zur Moderne, sondern auch als Entdeckerin zu Unrecht vergessenen Repertoires. Beides verbindet sie nun glanzvoll, virtuos und mit allen Facetten ihrer musikalischen Psychologisierungskunst in ihrem neuen Album Stella di Napoli – einer Belcanto-Hommage an die Stadt der Oper schlechthin.

Bekanntes, Unbekanntes, musikalisch Erstrangiges des Belcanto - geprägt von der blühenden neapolitanischen Operngeschichte: Dies ist das Konzept des Albums Stella di Napoli. Seit Barockzeiten wuchs die italienische Metropole zu einer Art Opernmekka heran. Hier lag gewissermaßen die Wiege des Belcanto-Gesangs. Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini oder Gaetano Donizetti begeisterten das neapolitanische Publikum.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Zusammen mit dem Musikwissenschaftler und Dirigenten Riccardo Minasi erweitert Joyce DiDonato dieses Bild – mit Arien des Rossini-Freundes Michele Carafa, mit Werken von Saverio Mercadante, Carlo Valentini und Giovanni Pacini, der mit seiner Oper Stella di Napoli der Metropole huldigte und diesem Album den Namen gab. Der Reichtum des ausgewählten Materials, das hier übrigens zum Teil in Welt-Ersteinspielungen erklingt, überraschte Sängerin wie Dirigenten: „Als wir die Auswahl trafen“, schreibt Minasi, „hatten wir große Schwierigkeiten, überhaupt etwas wegzulassen.“ Kein Zweifel: Dieses Album schlägt ein faszinierendes Opernkapitel auf!

KONZERT
20.09. Baden Baden, Festspielhaus

29.09. Essen, Philharmonie

Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg Promotion Manager Classics –
Patricia Krings
patricia.krings@warnermusic.com www.warnerclassics.de

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19.08.2014 Single ab 22.08. erhätlich

GFDK - MCS Team Berlin

Die Fantastischen Vier, diese verdammt populären Poeten der Moderne, die aus einer Zeit stammen, als HipHop noch Anarchie war, kommen als Helden zurück. Sie bringen musikgewordenes Glück aus dem Reich der Ideen mit.

Ein schlagkräftiges Argument für alle scheinbaren Utopisten, Weltverbesserer, Tristesse-Verweigerer und Vereinsgründer kredenzen die Geschichtenschreiber unter den Sprachästheten selbstverständlich auch: „Und los“. Der Smash zum Globusbereisen ist der fokuserweiternde Vorbote auf das neue AlbumRekord“ und eine gewohnt fantalisitische Good-Groove-Mucke zu dem ernsten Thema der Illusion, dass man es immer schaffen kann, wenn man nur ordentlich will.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die Fantastischen Vier haben acht Studioalben aufgenommen und unzählige Aphorismen von bleibendem Unterhaltungs- und Bildungswert ins kollektive Pop-Gedächtnis gemeißelt. Sie spielten vier Konzert- und zwei MTV-Unplugged-Alben ein und gaben ein gefeiertes „Heimspiel“ vor 65.000 Zuschauern in Stuttgart. Sie haben das erste Live- Konzert in 3D auf rund 100 Kinoleinwände übertragen. Sie sind zu viert, wie alle großen Bands der Pophistorie, und sie sind von Album zu Album besser, interessanter, relevanter und künstlerischer geworden.

„Wir wollen ne Revolution oder ne schnelle Million, irgendwie fehlt die Vision doch irgendwas findet sich schon.“

Die neue Single "Und los" von den Fantastischen Vier ist ab dem 22. August erhältlich.

 

 

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19.08.2014 Album zu Ehren mächtiger und willensstarker Frauen

GFDK - KlassikAkzente

Cecilia Bartoli hat für "St Petersburg" Opernarien aufgenommen, die im 18. Jahrhundert am russischen Zarenhof zu hören waren. Die gefeierte Mezzosopranistin sang für ihr neues Album, das im Oktober erscheint, erstmals Titel in russischer Sprache.

Die Operkunst erlebte im St Petersburg des 18. Jahrhunderts eine Blütezeit unter dem Einfluss von drei Frauen, den Zarinnen Anna (1730-40), Elisabeth (1741-62) und Katharina II., genannt die Große (1762-96). Es war ihr Bestreben, Russland nach dem Vorbild des aufgeklärten Absolutismus in Europa zu neuer Größe zu führen. Dabei erfüllte die Oper eine zentrale Funktion: Als zeitgenössisches PR-Instrument spiegelten aufwändige Opernaufführungen Glanz und Glorie des russischen Zarenhofs wider.

Die erfolgreiche Mezzosopranistin Cecilia Bartoli hat diesen drei mächtigen und willensstarken Frauen ihr neues Album gewidmet. Auf "St Petersburg" interpretiert die Römerin Werke von Komponisten, die im Auftrag der Zarinnen Opern schrieben, darunter Francesco Araia, Hermann Friedrich Raupach, Vincenzo Manfredini und Domenico Cimarosa.

Cecilia Bartoli ist berühmt dafür, auf ihren Alben faszinierende Persönlichkeiten der Musikgeschichte zu porträtieren oder ungewöhnliche Praktiken wie den Kastratengesang zu beleuchten. Sie erarbeitet jede ihrer Veröffentlichungen nach akribischer Vorbereitung und mit einem Produktionsaufwand, der an Kostümfilme oder historische BBC-Dokumentationen denken lässt.

Wir lieben Musik... weil si euns glücklich macht

Für "St Petersburg" recherchierte Cecilia Bartoli im Archiv des Mariinski-Theaters, einem der bekanntesten Opern- und Balletthäuser der Welt. Dort förderte sie Werke zutage, die teils seit mehr als 200 Jahren im Dämmerlicht des Vergessens schlummerten. Gemeinsam mit dem Originalklang-Ensemble I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis hat sie diese Blütewerke der Oper am russischen Zarenhof des 18. Jahrhunderts aufgenommen. Zum ersten Mal hat Cecilia Bartoli für zwei Titel des Albums in russischer Sprache gesungen!

"St Petersburg" von Cecilia Bartoli erscheint am 10. Oktober. Vorbesteller erhalten bei iTunes die Möglichkeit, bereits vorab einen Titel vom neuen Album herunterzuladen. Hier können Sie "St Petersburg" bei iTunes vorbestellen.

Cecilia Bartoli und ihr Label Decca verkürzen die Wartezeit auf das Album mit einer Fan-Aktion: Es werden die leidenschaftlichsten und treuesten Anhänger der Opernsängerin gesucht. Die Teilnehmer sind dazu aufgerufen, unter www.ceciliabartolionline.com/superfan einen Text oder einen Link zu einem selbst gedrehten Youtube-Video zu posten. Einsendeschluss ist der 31.08.2014. Die Gewinner werden von Cecilia Bartoli persönlich ausgesucht. Details zu den Preisen werden in Kürze bekannt gegeben.

 

Quelle: KlassikAkzente

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18.08.2014 Das Girl mit Hit-Gespür

GFDK - Warner

Ihren ersten internationalen Nummer-1-Hit hatte Charli XCX bereits 2012 – als featured Artist und gleichzeitige Songschreiberin des Smashers "I Love It" von Icona Pop. Dass die Britin auch mit ihren eigenen Electro-Pop-Songs brilliert, wurde 2013 mit dem Debütalbum "True Romance" deutlich. Die Indie-Institution Pitchfork.com pries das Album mit 8,3 von 10 möglichen Punkten und folgerte: "Es lohnt sich, Charli XCX weiterzuverfolgen."

Womit wir im Jahr 2014 wären … und einem erneuten Nummer-1-Hit! Seit nunmehr sechs Wochen hält sich "Fancy" von US-Rapperin Iggy Azalea an der Spitze der US-Billboard Charts. In dem Song glänzt Charli XCX ein weiteres Mal mit der "winning combination" featured Artist und Songschreiberin – und drückt damit dem Song nicht nur ihren deutlichen Stempel auf, sondern stellt einmal mehr auch ihr herausragendes Hit-Gespür unter Beweis. Buzzfeed titelt in einem aktuellen Portrait: "Charli XCX Is The World’s Biggest Pop Star-In-Waiting".

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ein weiteren Beleg gefällig? Kein Problem, denn "Fancy" ist nicht der einzige Song, mit dem Charli XCX derzeit die Charts aufmischt: Mit ihrer Single "Boom Clap" hält sich die 21-Jährige seit nunmehr fünf Wochen in den Top 10 der amerikanischen iTunes Charts, in den Billboard Charts ist der Song ebenfalls bereits auf Platz 25, Tendenz steigend, und wird diese Woche mit Gold ausgezeichnet. "Boom Clap", ein Beitrag zum Soundtrack des Kinohits "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", ist zugleich die erste Single vom kommenden Studioalbum, an dessen Fertigstellung Charli XCX derzeit arbeitet. 

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18.08.2014 Release am 19.09.14

GFDK - Kai Manke

Er ist der letzte große Gentleman unter den Sängern der Republik und ein musikalisches Phänomen. Tom Gaebel macht eine Musik wie niemand sonst. Ein Sound, der an Zeiten erinnert, als Männer noch richtige Männer waren und mit Anzug und Schlips vor dem Mikrofon standen. Frank Sinatra zum Beispiel oder Dean Martin: In der einen Hand den Whiskey, in der anderen locker die Zigarette. Ganz nach dem Motto ‘Easy Living’.

Genau so augenzwinkernd entspannt fällt Gaebels neuester Album-Streich “So Good To Be Me“ aus. Einmal mehr liefert Deutschlands coolster Crooner den perfekten Soundtrack für eine Zeitreise in die ‘Swinging Sixties’. 13 Songs lang bestes Sunshine-Entertainment, für das man sich endlose Tage am Pool wünscht. Diese lebensbejahende Lässigkeit macht “Dr. Swing”, wie Gaebel von seinen Fans liebevoll genannt wird, zu seinem musikalischen Motto. Eine Mission, der er sich bereits seit seinem Debütalbum von 2005 mit aller Leidenschaft verschrieben hat.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

“Ich liebe einfach diesen grandiosen Sound aus der Zeit, als man noch in großen Studios in großer Besetzung große Songs aufgenommen hat. Genau das wollte ich auch immer machen!“ beschreibt der mehrfache Jazz-Award-Gewinner seinen musikalischen Antrieb.

“So Good To Be Me“ erscheint am 19.09.14 im Vertrieb der onpool Medien.

Über Tom Gaebel:
Seit Tom Gaebel 2005 sein Debütalbum „Introducing: Myself“ veröffentlicht hat, ist der Mann mit der unnachahmlichen Stimme aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Kein anderer Entertainer Deutschlands verbindet derart leidenschaftlich knackige Big-Band-Sounds mit der mitreißenden Leichtigkeit des Easy Listening.
Geboren in Gelsenkirchen und aufgewachsen in Ibbenbüren (Westfalen) als Zweitältester von vier Brüdern, gehörte Musik bereits seit frühester Kindheit zu seinem Leben. Von der klassischen Früh-ausbildung an Glockenspiel und Flöte über Knabenchor und Geigenunterricht kam er mit 14 Jahren zum Schlagzeug und mit 17 zur Posaune.
Seine eigentliche Berufung zum Sänger entdeckte er mit Mitte 20. Nach dem Musikstudium in den Fächern Posaune, Schlagzeug und Jazzgesang in Amsterdam (NL) zog er nach Köln und gründete 2004 seine erste eigene Big Band. Seitdem begeistert Tom Gaebel das Konzertpublikum deutschlandweit wie international, wo immer er auch samt seinem zwölfköpfigen Orchester auf der Bühne steht.
Auch im Fernsehen ist “Dr. Swing” seit vielen Jahren ein gern gesehener Gast – so etwa bei ‘TV Total’, ‘Zimmer Frei!’, ‘Die ultimative Chartshow’ oder ‘Willkommen bei Carmen Nebel’.


Kai Manke - networking Media, Hamburg
Tel.: 040 5550350
kai.manke@networking-media.de

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17.08.2014 Liebe, Wahnsinn, Weltverlorenheit

GFDK - Rough Trade

Zwischen Freverts Alben mögen schon mal halbe Dekaden vergehen, Stillstand gibt es bei ihm nicht. “Paradies der gefälschten Dinge”, Freverts Album Nummer fünf, markiert knapp drei Jahre nach seinem Vorgänger “Zettel auf dem Boden” eine gewaltige Veränderung.

Der Künstler wechselte Plattenfirma und Konzertagentur. Gemixt wurden die Aufnahmen diesmal von Olsen Involtini (Seeed, Peter Fox), der mehr Opulenz, aber auch gewagtere Dynamik in den Sound bringt. Großes Kino, das an Meilensteile des orchestralen Pop erinnert und Freverts Erkundungen falscher und echter Paradiese weite, lichte Klangräume öffnet.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

So können die Lieder musikalisch und lyrisch noch weitere Bögen schlagen, locken den Hörer noch tiefer in fremdes Terrain, um ihn dort mit angenehmsten Melodien und unangenehmsten Wahrheiten zu konfrontieren. Aber gerade darin liegt die Schönheit und Gemeinheit dieses Werks: die Akkorde führen den Weg in unverhoffte Richtungen, der Hörer wird hineingezogen in eine fremdartig schillernde Welt, in der er doch an jeder Ecke auf eigene Erfahrungen zurückgeworfen wird. Und auf einmal ist man dann mittendrin, in der Liebe, dem Wahnsinn, der Weltverlorenheit. In diesem Paradies mit doppelten Boden. Dieses Album wird Sie erst betören, dann verstören!

Album-Veröffentlichung: 22.08.2014



Rough Trade Distribution GmbH
Mathias-Brüggen-Str. 85
D-50829 Köln
Germany

info@roughtrade.de

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17.08.2014 Mit Sopranistin Elena Pankratova

GFDK - Hasko Witte

Im März 2014 jährte sich der Geburtstag Modest Mussorgskys bereits zum 175. Mal. Und doch ist seine Musik bis heute nicht so zu hören, wie sie von ihm tatsächlich niedergeschrieben wurde. Wohlmeinende Kollegen und Verleger waren der Ansicht, etliche „Fehler“ und Ungeschicklichkeiten des „genialen Dilettanten“ müssten ganz in seinem Sinne verbessert werden.

Aber auch mangelhafte russische Reproduktionen der Manuskripte in Faksimileausgaben haben Spuren in den Noten hinterlassen. Lange Zeit blieb dies unentdeckt, da die Originalhandschriften – obwohl in russischen Bibliotheken lagernd – nur schwer zugänglich waren und nach wie vor sind.

Der russische Pianist Andrej Hoteev ist seit seiner Entdeckung von Tschaikowskys 3. Klavierkonzert in unverfälschter Gestalt bekannt dafür, den Quellen auf den Grund zu gehen. So nutzte er die sich unverhofft bietende Gelegenheit, Mussorgskys Handschriften einzusehen, und wurde auch bei ihm fündig: Sowohl bei den „Bildern einer Ausstellung“ als auch den „Liedern und Tänzen des Todes“ fanden sich zahlreiche Abweichungen zu den herkömmlichen Notenausgaben (allein in jedem der vier Lieder an über 60 Stellen), die der Musik buchstäblich an die Substanz gehen. Die nun vorliegende Einspielung beider Werke, die der Pianist zusammen mit der russischen Sängerin Elena Pankratova vorlegt, fördert die unkonventionelle, urwüchsige Musik wieder zutage, die dem Komponisten ursprünglich vorschwebte. Im CD-Beiheft sind die wichtigsten Abweichungen auch anhand von Abbildungen aus den Manuskripten nachvollziehbar dokumentiert.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Besondere Beachtung verdient noch, dass die Lieder hier ohne die übliche Transponierung in den tatsächlich vorgesehenen Tonarten gesungen werden, da Elena Pankratova über einen Stimmumfang verfügt, der Sopran und Mezzosopran vereint. Erst kürzlich wurde die Sängerin in München als Färberin sowie als Turandot im Mariinski-Theater bejubelt. Für eine Stimme wie ihre sind die Lieder geschrieben, die in dieser Aufnahme nun auch in den richtigen Tonartenverhältnissen und mit dem Ausdruck der verschiedenen Stimmlagen wieder dem entsprechen, was dem Komponisten vorschwebte.

MODEST PETROWITSCH MUSSORGSKY (1839–1881)

„Bilder einer Ausstellung“ Erinnerung an Viktor Hartmann

Lieder und Tänze des Todes

ELENA PANKRATOVA, Sopran
ANDREJ HOTEEV, Klavier

Gespielt aus den Originalhandschriften

Album-Veröffentlichung: 29.08.2014

 

 

Edel:Kultur
Hasko Witte - Promotion
Neumühlen 17
22763 Hamburg
hasko.witte@edel.com

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