Nachrichten aus der großen weiten Welt

08.07.2014 Im Banne fremder Götzen

GFDK - Taschen Verlag

Gegen Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die US-Amerikaner von einer Welle der Südseebegeisterung erfasst. Das unter dem Namen „Tiki-Kultur“ bekannte Phänomen griff auf alle Lebensbereiche über: die Mode, die Ess- und Trinkgewohnheiten, die Wohnkultur, die Pop-Musik und selbst die Architektur.

Zu hawaiianischen Klängen und dem Plätschern eines künstlichen Wasserfalls in einem Tiki-Restaurant exotische Cocktails zu schlürfen galt als Inbegriff des guten Lebens und war eine sozialverträgliche kleine Flucht vor dem Konformitätsdruck Suburbias und einer biederen Leistungsgesellschaft mit Krawattenzwang. Doch das Glück unter Palmen währte nicht sehr lange.

Flowerpower in der Südsee

Schon zu Zeiten der Flowerpower-Bewegung galt diese Art des Eskapismus als anrüchig, und aus dem harmlosen Liebäugeln mit der Verwilderung wurde ein Kainsmal des Spießertums. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts waren fast alle Spuren dieser einst blühenden Tikikultur getilgt und dämmerten in Trödelläden, Garagen, auf Dachböden und in verriegelten alten Restaurants ihrem endgültigen Vergessen entgegen. Stadtarchäologen wie Sven Kirsten ist es zu verdanken, dass sie wiederentdeckt und über ein subkulturelles Tiki-Revival einem breiteren Publikum bekannt wurden. Seine beiden bei TASCHEN erschienenen Bände The Book of Tiki und Tiki Modern sind unverzichtbare Referenzwerke für Sammler wie Fans.

Kulturgeschichte der Südsee

Dieses Buch nun widmet sich dem kulturgeschichtlichen Hintergrund dieser speziellen Form der Südseebegeisterung, von den frühesten Anfängen mit der „Entdeckung“ der Südseeinseln durch James Cook in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts über Herman Melvilles Südseeabenteuergeschichten wie Moby Dick und Gauguins überbordende Exotikgemälde bis hin zu den Dschungelfantasien aus der Traumfabrik Hollywood. Mit Tiki Pop, das in Zusammenhang mit einer Ausstellung im renommierten Musée du quai Branly (24.06.–28.09.2014) in Paris erscheint, schließt Sven Kirsten nun seine Forschung zur Tiki-Kultur ab und und zeichnet anhand Hunderter bisher unveröffentlichter Bilder noch einmal die Geschichte des Popkulturphänomens Tiki nach, von seinen frühesten Wurzeln bis zu seiner spektakulären Blüte und seinem schließlichen Niedergang.


c.waiblinger@taschen.com

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08.07.2014 ab 5.08. erhältlich

GFDK - bangup bullet

Das amerikanische Synthpop-Trio „Faded Paper Figures” stellt mit „Spare Me" die nächste Sinlgeauskopplung ihres vierten Langspielers „Relics” (VÖ: 05.08) auf ihrer Bandcamp- Seite als kostenlosen Stream nebst Lyrics zur Verfügung. Der Song drückt die Verzweiflung aus, die Menschen manchmal in Beziehungen fühlen. Er beginnt ein wenig dunkel und melancholisch, doch gleichzeitig auch kühn und elegant.

Der Titel verkörpert ein Gefühl dafür, wie herzzerreißend schön unsere Beziehungen am Ende sein können, wenn auch nur für „die Hälfte der Zeit". Die analoge Aufnahme verleiht dem Musikstück einen Vintage-Effekt – es wurde fast ausschließlich über ein Korg MS-20 und ein Roland Jupiter 4 aufgenommen –, aber die Tiefe der Gitarren und Harmonien sowie die klare, starke und energische Stimme der Sängerin Heather Alden, lässt es vertraut, aktuell und voll von pulsierender Energie wirken.

Bands lösen sich normalerweise nach dem College auf. Leute ziehen weg, entwickeln sich auseinander, bekommen Arbeit. Es war gut, solange es hielt. Richtig? Aber was passiert, wenn die Musik so gut ist, die Zuhörer so hingebungsvoll sind, der Ehrgeiz, weiter zu machen, so stark ist, dass selbst die zeitraubende Tagesarbeit einen nicht davon abhalten kann?

Das ist die Geschichte von „Faded Paper Figures“ (FPF), deren berufliche Verpflichtungen sie im Grunde genommen schon sehr in Beschlag nehmen: Heather Alden arbeitet nach ihrem Abschluss an der medizinischen Schule als Ärztin, R. John Williams ist ein Vollzeit- Dozent für Englisch an der Yale Universität – er hat gerade sein erstes Buch veröffentlicht – und Kael Alden schreibt Musik für eine Produktionsfirma in Los Angeles namens „Robot Repair“. Seine Produktionen laufen mittlerweile in mehreren Hollywood-Filmen, TV-Shows, Videospielen und Werbeclips. Wie ist das alles zusammengekommen? Und wie ist es möglich, all das am Laufen zu halten?

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Kael und Heather heiraten im Jahr 2005 und ziehen kurz danach nach Irvine in Kalifornien. Dort treffen sie R. John Williams, der auch in dieser Gegend ist und an seiner Promotion der vergleichenden Literaturwissenschaft an der UC Irvine arbeitet. Heather studiert Biologie und Kael erstellt schon fleißig Musikstücke für Film- und TV-Projekte. An einem Nachmittag im Herbst 2007, auf der Suche nach Ablenkung von seiner Doktorarbeit, schlug John seinen Freunden Kael und Heather vor, gemeinsam ein paar Songs zu schreiben. Gesagt, getan. Innerhalb von drei Wochen hatten sie ein paar Lieder geschrieben, aufgenommen und auf Myspace online gestellt

Die Reaktion der Hörer war schnell und so überwältigend, dass sie weitere Motivation daraus schöpften, einen kompletten Langspieler zu veröffentlichen. So entstand das Debütwerk „Dynamo“. Das Album wurde von der New York Post als „new music must-have“ gelistet. Und National Public Radio (NPR) nennt es „clever, faszinierend ... einfach wunderschön.“ Nach einigen Shows in Südkalifornien wurde die Combo sogar bei den OC Music Awards zur „Best Electronic Band“ ernannt.

Als John promovierte und einen Job in Yale bekam und Heather fürs Medizinstudium an der University of California zugelassen wurde, stand das Trio vor der Entscheidung, entweder über gemeinsames Songwriting aus der Ferne weiter zu machen, oder sich aufzulösen. Nach dem Erfolg von „Dynamo“ und vielen weiteren im Entstehen begriffen Stücken, entschieden sie sich, ersteres zu probieren. John kaufte Homerecording- Equipment, um es mit nach Connecticut zu nehmen, während Heather und Kael nach Los Angeles zogen, wo Robot Repair ein Studio für Kael zum Arbeiten baute.

Während der nächsten drei Jahre schickte sich die Band Tracks online hin und her. Sie tauschten sich via Videochat aus, schickten sich Notizen per E-Mail zu, all das, um zwei weitere Studioalben „New Medium“ (2010) und „The Matter“ (2012) zu schreiben. Der Sound der Band war zu diesem Zeitpunkt schon zu etwas sehr Kraftvollem und Intensivem herangewachsen. Abwechselnd spärlich und episch, harmonisch und schleifend, nachdenklich und spielerisch, emanzipierten sich FPF deutlich von ihren ursprünglichen Elektro-Pop-Anfängen.

Ihre Musik schien nun überall im Umlauf zu sein: Millionen Klicks auf Spotify, LastFM, Hype Machine und Pandora; in der ABC-Serie „Greys Anatomy“, auf MTV „The Real World“, E! und „NBCSports“. Gerade als die Band ein viertes Album in Erwägung zieht, bekommen Kael und Heather ein Baby. Viele Fans fragten sich, ob FPF in der Lage wären, ihre Songwriting-Arbeit nun noch fortsetzen zu können. Aber es scheint, als ob es nichts gibt, was die Band ausbremsen könnte. Im Gegenteil: die Musik gewinnt immer mehr an Klarheit und Brillanz.

Das Ergebnis dieser unbändigen Schaffenskraft ist nun das vierte StudioalbumRelics“, das im August 2014 erscheinen wird. Es verfügt über eine großes musikalisches sowie textliches Spektrum: von epischen Synthie-Pop-Hymnen über Fragen von Leben und Tod, bis hin zur ruhigen Meditation über den Lauf der Zeit. Die Band scheint nicht nur ihre eigene unverkennbaren Sound aus elektronischen Beats, wunderbaren Gitarrenriffs und schönen Harmonien zur Vollendung geführt zu haben, sondern fährt außerdem mit voller Kraft in eine neue Welt voller Sitar- und analogen Synthieklängen und noch eindringlicherem Gesang. Was auch immer für Emotionen und unheimliche Träume der Arbeitsalltag der einzelnen Bandmitglieder mit sich bringen mag, scheint sich für ihr Musikerleben auf jeden Fall enorm bezahlt zu machen.

„Faded Paper Figures“ sind:

R. John Williams (Gesang, Gitarre), Kael Alden (Keyboard, Bass, Schlagzeug, ...) & Heather Alden (Gesang)

„Relics“ - Tracklist
bangup bullet Eberswalder Str. 5 10437 Berlin
01. Breathing 4:36
02. Wake Up Dead 3:20
03. Not the End of the World (Even As We Know It) 3:47 04. Lost Stars 4:52
05. Fellaheen 3:39
06. On the Line 4:27
07. Spare Me 4:33
08. Who Will Save Us Now 4:29
09. Horizons Fall 2:19
10. Real Lies 5:12
11. What You See 3:21
12. Forked Paths 4:22

 

 

Björn Köhler

bangup bullet

Eberswalder Str. 5

10437 Berlin

mail@bangupbullet.com

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08.07.2014 emotional und tiefsinnig

GFDK - KlassikAkzente

Sie wird bereits mit der legendären Jacqueline du Pré verglichen. Jetzt publiziert Decca ein Album von Alisa Weilerstein mit Dvořáks berühmtem Cellokonzert in h-Moll – umrahmt von Cello-Fassungen romantischer Lieder.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Es muss Liebe auf den ersten Blick gewesen sein. Jedenfalls fand sie schon sehr früh zu ihrem Instrument. Alisa Weilerstein war gerade einmal 4 Jahre alt, als sie sich für das Cello entschied. Sie drängte ihre Eltern, Cello spielen zu dürfen. Das betont sie immer wieder. Es waren nicht die Eltern, die ihr das Instrument nahelegten. Es war ihr eigener Wille, sich diesem Instrument zu widmen.

Symbiotische Beziehung

Dazu muss man wissen, dass Alisa Weilerstein aus einem sehr musikalischen Elternhaus kommt. Ihr Vater Donald spielte die Erste Geige im Cleveland Quartet, und ihre Mutter ist die renommierte Pianistin Vivian Weilerstein. In einem solchen Elternhaus ist einem die Musik quasi schon in die Wiege gelegt, und dadurch erlangt das Instrument eine besondere Bedeutung. Es wird zu einem Symbol des Eigensinns, des höchstpersönlichen Ausdrucks. Das gilt natürlich auch für andere Instrumentalisten. Aber für Alisa Weilerstein gilt dies in ganz besonderen Maße. Wenn man die junge Amerikanerin spielen sieht, dann spürt man auf Anhieb, wie stark sie mit ihrem Instrument verbunden ist.

Dvořák – die Fügung

Tief verbunden fühlt sie sich auch Antonín Dvořák. "Es mag wie ein Klischee klingen", bekennt sie in einem Interview, "aber ich denke, dass Dvořák der beste Cello-Komponist war." Kein anderer Komponist habe, so Weilerstein, ein so feines Verständnis für die "menschliche Stimme des Cellos". Dabei hält sie sein Cellokonzert in h-Moll, das Dvořák während seines Amerika-Aufenthalts schrieb, für das bedeutendste dieses Genres. Sie kennt es schon sehr lange und wollte es bereits in jungen Jahren spielen. Damals besaß sie die technischen Möglichkeiten dafür noch gar nicht, und man riet ihr davon ab, sich so früh schon damit zu beschäftigen. Deshalb übte sie es heimlich. Ihr Bedürfnis war so stark, dass sie es einfach tun musste, und dieses Verlangen, diese unbedingte Sehnsucht hört man ihrer emotional tiefsinnigen und technisch perfekten Interpretation in all ihren Dimensionen an.

Leidenschaftliche Intensität

Dabei besticht ihr Spiel vor allem durch leidenschaftliche Intensität. Man hat das Gefühl, dass sie sich regelrecht hineinstürzt in das Abenteuer dieser Komposition, die von hochgespannter Sehnsucht, über Gefühle des romantischen Verliebtseins bis hin zu zehrendem Abschiedsschmerz alle Regungen abbildet, zu denen eine hochherzige Seele fähig ist. Dabei hat man niemals das Gefühl einer übermäßigen Anstrengung. Weilersteins Spiel ist durch und durch natürlich, und das kommt dem Ausdruck der einfachen, liedhaften Passagen, die so typisch für Dvořák sind, besonders zu Gute. Wenn man diese Aufnahme hört, dann weiß man, was Weilerstein meint, wenn sie von der "menschlichen Stimme des Cellos" spricht, und natürlich trägt auch der warme Klang des Tschechischen Philharmonischen Orchesters unter der Leitung des großen Jiří Bělohlávek dazu bei, dass diese Aufnahme zu einem gelungenen Ganzen wird.

Furios und verträumt

Dem dramatisch und feierlich angelegten Cellokonzert, in dem Dvořák wahrscheinlich den Tod seiner von ihm heiß begehrten Schwägerin Josefina Čermáková verarbeitete, folgt die wundervolle Cello-Fassung des Liedes "Lasst mich allein". Das Lied klingt als Zitat bereits in dem Cellokonzert an und ist der historischen Legende nach der Schwägerin gewidmet gewesen. Weilerstein spielt es erstaunlich reif, mit großem melancholischen Charme, und die äußerst diskrete Klavierbegleitung der jungen russisch-amerikanischen Pianistin Anna Polonsky rundet es elegant ab. Dagegen kommt im Rondo und im "Slawischen Tanz" wieder Weilersteins furioser Stil zur Geltung, während "Stille Wälder" und das für Cello bearbeitete Thema "Goin’ Home" aus Dvořáks 9. Sinfonie ("Aus der Neuen Welt") eine Begabung zum Träumen erkennen lassen. Ein Album wie aus einem Guss. Zusammen mit dem beigefügten Booklet-Essay aus der Feder des Dvořák-Experten Prof. Michael Beckerman mustergültig.

Quelle: KlassikAkzente

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07.07.2014 Konzerte am September

GFDK - Agentur von Welt

Die sechs jungen Schweden von "The Majority Says" sind bereit, mit ihrem neuen Album den Sommer zu vergolden. Seit heute ist das Video zu ihrer neuen Single "Silly Ghost" draußen - eine Hymne über Erinnerungen, Wiederbegegnungen und die Erkenntnis, dass manche Dinge unweigerlich der Vergangenheit angehören.

Das Album "The Majority Says" erscheint am 25. Juli 2014. In Schweden gilt die Band bereits als eine der besten Live-Künstler des Landes und als eine perfekte Symbiose aus Mumford & Sons und The Cardigans. Sie verzauberten bereits das Publikum auf dem legendären SXSW-Festival, dem Reeperbahnfestival und der Berlin Music Week.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Und mit neuem Album im Gepäck gehen The Majority Says ab September auch auf Deutschlandtour. Hier sind alle Daten im Überblick:

The Majority Says auf Tour

18.09.2014 - Hamburg, Reeperbahnfestival
25.10.2014 - Osnabrück, Glanz & Gloria
26.10.2014 - Amsterdam, Bitterzoet
28.10.2014 - Nürnberg, Nürnberg Pop
30.10.2014 - München, Ampere
31.10.2014 - Wien, B72
02.11.2014 - Oberhausen, Zentrum Altenberg
03.11.2014 - Köln, Werkstatt
04.11.2014 - Hannover, Lux
06.11.2014 - Leipzig, Täubchenthal
07.11.2014 - Weinheim, Cafe Central
08.11.2014 - Stuttgart, PopNotPop Festival
09.11.2014 - Wiesbaden, Räucherkammer
10.11.2014 - Berlin, Grüner Salon

präsentiert von Intro und mtv.de


Tickets gibt es an allen bekannten VVK-Stellen und unter anderem bei Eventim.


Julia Stephan
Agentur von Welt

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07.07.2014 schillernde figuren

GFDK - Ruth Eising

Nadine Kegele hat die seltene Gabe, Poesie und Komik zu verknüpfen. Nach ihrem Erzähldebüt „Annalieder“ legt die österreichische Autorin nun ihren Debütroman vor. In „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“ ist nicht nur das Wetter existenziell, auch die Leben der in bunten Farben schillernden Figuren sind es.

Nora bringt einen Hund um und vielleicht war es Mord. Die Füchsin füttert Blutegel, wenn sie nicht gerade Yoga macht. Vera ist Comic-Heldin im eigenen Sekt-Imperium. Und Ruth eine Lesbe, die ein Kind will, Geschlecht egal, Hauptsache kein Junge und kein Mädchen. Und während die Freunde und Freundinnen ein Leben versuchen, das sich nicht bloß gut anfühlt, sondern auch gut ist, liegt eine Mutter im Koma und stirbt – hoffentlich, wenn es nach ihrer Tochter geht.

Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb

Nadine Kegeles Romandebüt ist bereits vor Erscheinen preisgekrönt: Für eine Arbeitsfassung erhielt die Autorin 2013 den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“ beschreibt das Leben in Worten, so unglaublich treffend, als wären sie für Nadine Kegele erfunden worden.

Die Autorin Nadine Kegele ist 1980 in Bludenz/Vorarlberg geboren und lebt in Wien. Bürolehre, zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Genderstudies. Erwerbsarbeiten als Sekretärin, Finanzassistentin, Mediaplanerin, Lektorin. Aufnahme am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Stückerarbeitung in der Schreibklasse Schauspielhaus Wien. Etliche Preise und Stipendien, zuletzt Staatsstipendium für Literatur des Bundesminsterium für Unterricht, Kunst und Kultur in Österreich, Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb sowie Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin.

Czernin Verlag: 1 (August 2014)

info(at)re-book.de

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07.07.2014 mysteriös

GFDK - Sony Classical

Eine Legende wird wiederbelebt. Eine Legende, die ebenso ungeheuerlich wie wenig verbürgt ist. Der Streit zweier Operndiven, der die Musikgeschichte nachhaltig prägen sollte: Am 6. Juni 1727 beschimpften sich die Primadonnen Francesca Cuzzoni und Faustina Bordoni auf offener Bühne des King's Theatre in London – angeblich. Hat das alles so, wie in zahlreichen Quellen beschrieben, tatsächlich stattgefunden? Gab es den Skandal wirklich?

Oder war es das erste wirklich belegte Resultat eines durch die ersten Vorläufer der später sich entwickelnden Massenmedien stimulierten Theaterskandals? Simone Kermes und Vivica Genaux gehen der Legende nun mit ihrem neuen Album „Rival Queens“ musikalisch auf den Grund, mit bisher noch nie eingespielten Arien und Duetten von Händel, Hasse, Giacomelli, Sarro und vielen weiteren Zeitzeugen jenes Vorfalls, den es womöglich nie gegeben hat.

Dass Cuzzoni und Brodoni Rivalinnen waren, steht außer Frage. Und so lautet die klare Behauptung der beiden Sängerinnen: Ja, natürlich hat es ihn gegeben, diesen Streit – und wir liefern nun ein musikalische Dokument dazu! Rivalität wird hier zur kreativen Kraft. Zwei charismatische und stimmlich verschieden ausgeprägte Sängerinnen erinnern an die beiden Operndiven, ohne die viele der nun erstmals eingespielten Arien und Duette womöglich nie geschrieben, geschweige denn übermittelt und für die Nachwelt erhalten worden wären. Simone Kermes und Vivica Genaux porträtieren Francesca Cuzzoni und Faustina Bordoni. Die Cappella Gabetta begleitet das musikalisch einzigartige Porträt, das für alle Beteiligten ein klares Bekenntnis ist zu der ebenso wunderbaren wie schwierigen Aufgabe unbekannte Opernwerke von barocken Meistern zu entdecken, aufzuarbeiten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die italienische Mezzosopranistin Faustina Bordoni wurde am 30. März 1697 in Venedig geboren. Dort erhielt sie auch ihre künstlerische Ausbildung und feierte an den Theatern der Lagunenstadt erste Erfolge. 1718 stand sie erstmalig mit ihrer Rivalin Francesca Cuzzoni auf der Bühne. Georg Friedrich Händel holte sie ab 1726 nach London und schrieb für sie – wie auch für Cuzzoni – mehrere Opern. Letztendlich war es aber der Londoner Theaterskandal, der sie zu einem europaweit bekannten und gefeierten Star und in der Folge zu eine der bestbezahlten Sängerinnen Europas machte. Einen weiteren Karriereschub brachte ihr die Hochzeit mit dem Komponisten Johann Adolf Hasse im Jahre 1730 ein. Bis 1747 war sie dort unumstrittene Primadonna. Mit dem Engagement der Sängerin Regina Mingotti kam es erneut zu erbitterten Streitigkeiten, die erst mit dem Abschied Bordonis von der Bühne 1751 beigelegt werden konnten. Sie starb im hohen Alter von 84 am 4. November 1781 in Venedig. 

Weit weniger Geschick in der Ausbeute der skandalbedingten Berühmtheit legte Francesca Cuzzoni an den Tag. Auch sie, ebenfalls von Händel nach London engagiert, konnte sich nach dem Vorfall im „Haymarket Theatre“ die Engagements europaweit aussuchen, pflegte aber einen solch aufwändigen und verschwenderischen Lebensstil, dass ihre Ersparnisse und auch die Einkünfte bald nicht mehr reichten. Die am 2. April 1698 in Parma geborene Sopranistin verschuldete sich so sehr, dass sie zweimal wegen ihrer Schulden sogar ins Gefängnis musste. Der Versuch, ihrer Karriere 1748 in London noch einmal neuen Schwung zu verleihen, scheiterte kläglich. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie bis zu ihrem Tod im Jahre 1770 als verarmte Knopfmacherin in Bologna.

Wie auch immer sich der vermeintliche Theaterskandal abgespielt haben mag, es gibt zahlreiche musikhistorische Belege dafür, dass Streitigkeiten zwischen Sängerinnen und deren Konkurrenzempfinden keinesfalls als Ausnahme zu sehen sind. In der Spottschrift „The Rival Queens“ [„Die rivalisierenden Königinnen“] spielt sich eine offenbar in Anlehnung vom Streit zwischen Cuzzoni und Bordoni inspirierte Szene im Tempel der Zwietracht ab. Händel steht schicksalsergeben daneben, während die beiden Damen übereinander herfallen. Der Streit könnte auch als Vorlage für den Zank zwischen Lucy und Polly in „The Beggar's Opera“ [1728] von John Gay und Johann Christoph Pepusch und, auf dieser Ballad Opera fußend, dem Eifersuchtsduett der rivalisierenden Bräute in der „Dreigroschenoper“ [1928] von Bertolt Brecht und Kurt Weill gedient haben. In diesem Zusammenhang ist auch das Streitduett zwischen Marcellina und Susanna aus Mozats „Le nozze di Figaro“ zu sehen.

Während sich aber die Musikwissenschaft hinsichtlich der wahren Begebenheiten des barocken Theaterskandals und seiner Folgen noch in einer Grauzone bewegt, schaffen Kermes und Genaux nun Fakten. Sie liefern mit ihrem neuen Album nicht nur eine musikalische Hommage an einen sagenumwobenen und ebenso mysteriösen wie legendären Theaterskandal, der zwei Sängerinnen zu den berühmtesten ihrer Zeit werden ließ, sondern auch ein wichtiges Dokument von 12 Neueinspielungen, die ohne die Idee eines auf einem Streit basierenden Sängerinnenporträts in dieser Form womöglich niemals eingespielt und veröffentlicht worden wären.

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06.07.2014 Eine Liebeserklärung

GFDK - networking media

Oft geht es in der Liebe ja drunter und drüber. Und trotz Stress weiß man: Diese Person ist trotz aller Probleme die Richtige. Dies Phänomen besingt Roger Cicero in seiner neuen Hitsingle "Du bist mein Sommer". Eine herrlich swingende Pop-Hommage an die Liebe und die Sonnentage.

Und weil man so eine Liebeserklärung auf unterschiedliche Art und Weise sagen kann, ruft Roger Cicero nun zu einer besonderen Aktion auf: Das große Sommer-Selfie-Video.
Filmen Sie sich mit Ihrer Kamera oder Ihrem Handy und verraten sie, wer für Sie ihr ganz persönlicher Sommer ist.

Wie diese kurzen Clips sein sollten und weitere Infos finden sich unter dem unten aufgeführten Link. Zum Beispiel werden hier regelmäßig die schönsten eingesendeten Beiträge vorgestellt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Zu gewinnen gibt es bei der Aktion auch etwas: Tickets plus Meet & Greet für Roger Ciceros "Was immer auch kommt"-Tournee. Diese beginnt mit einer Reihe von Sommerterminen und macht bis in den Herbst hinein an über 30 Orten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg Station, an vielen Abenden mit Support von Gregor Meyle & Band.

"Du bist mein Sommer" erscheint als 6-Track-EP, darauf enthalten sind neben der Album-Version auch ein vollständig neu aufgenommener und produzierter Radio-Mix sowie ein Instrumental-Take des Songs. Ein weiteres Bonbon für Cicero-Fans sind drei bisher unveröffentlichte Aufnahmen, darunter mit "Wenn es morgen schon zu Ende wär" und "I sing a Liad für di" zwei Live-Mitschnitte aus der VOX-Show "Sing meinen Song - das Tauschkonzert".


"Der Wetterbericht
Interessiert mich nicht
Scheiß' auf die Blitze
Scheiß' auf'n Donner - Du bist mein Sommer ...."

 

 

Kai Manke
networking Media - Hamburg / Berlin
Bei der Lutherbuche 30 A, 22529 Hamburg / Germany
info@networking-media.de

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06.07.2014 Brasilianisches Feuer

GFDK - Decca

Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien hat mittlerweile ihre heiße Phase erreicht. Die Engländer sind wie üblich früh ausgeschieden, aber auch einige Favoriten und Geheimtipps mussten bereits die vorzeitige Heimreise antreten. Den englischen DJ, Remixer und Produzenten Fatboy Slim, seit den 1990er Jahren eine Institution der weltweiten EDM-Gemeinde, dürfte dies nicht weiter stören.

Denn der ist vor allem ein Fan des brasilianischen Fußballs, aber natürlich auch der brasilianischen Musik. Und deshalb verknüpfte er diese beide Leidenschaften und produzierte das Doppelalbum "Fatboy Slim Presents Bem Brasil", den alternativen Soundtrack zur WM. "Wenn man bedenkt, wie sehr ich auf brasilianische Musik, auf die Partys und natürlich auch den Fußball aus diesem Land stehe, war doch eigentlich klar, dass ich dieses Album aufnehmen würde", meint er. "Ein Soundtrack für den Sommer, für die Weltmeisterschaft, basierend auf brasilianischer Musik und meiner Liebe zu dieser Kultur."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf "Fatboy Slim Presents Bem Brasil" bringt der Brite einige der besten Player seiner Zunft zusammen: Carl Cox, DJ Fresh, Gregor Salto, Psychemagik, Eats Everything, Dimitri Vegas & Like Mike, Claude Von Stroke, Joey Negro u.v.a. sind vertreten und präsentieren brandneue Tracks und Remixe u.a. mit Samples von brasilianischen Klassikern wie Jorge Ben Jors "Taj Mahal", Gilberto Gils "Maracatu atômico" und "Toda menina baiana", Sérgio Mendes' "Magalenha", Joyces "Aldeia de Ogum", Elis Reginas "O cavalerio e os moinhos" oder Airto Moreiras "Celebration Suite". Eines ist sicher: dieses Doppelalbum kann man auch noch genießen, wenn die WM und der Sommer vorbei sind, und sich schon niemand mehr an die offizielle WM-Hymne erinnert.

 

Quelle: JazzEcho

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05.07.2014 Blick hinter die Kulissen

GFDK - Redaktion

Der einflussreiche Kunstberater erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des Kunstbetriebs.

Helge Achenbach (*1952 in Weidenau) ist einer der international bedeutendsten Art Consultants. Man kann ihn geradezu als Erfinder dieser Sparte bezeichnen. Was Helge Achenbach in den 40 Jahren seines aufregenden Berufslebens zwischen Siegen und Schanghai, zwischen Berlin, Tokio und Teheran, Düsseldorf und New York mit bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern erlebt hat, erzählt dieses Buch.

Helge Achenbach hat mit alle großen deutschen Künstlern zusammengearbeitet

Der studierte Sozialpädagoge spricht über seine Begegnungen mit Gerhard Richter, Jörg Immendorff, Andy Warhol, Andreas Gursky, Jeff Koons und Keith Haring. Er erinnert sich an außergewöhnliche Großprojekte und schildert den nicht immer erfreulichen Umgang mit Unternehmen, Kollegen, Sammlern und Banken.

Der Kunstanstifter ist mehr als das Resümee eines ambitionierten Berufslebens. Mit diesem Buch öffnet Helge Achenbach die Tür für einen Blick in das Getriebe des Kunstmarktes.

Helge Achenbach studierte Sozialpädagogik und eröffnete 1973 seiner erste Kunstgalerie, 1978 wurde er Art Consultant. Er gilt als Erfinder des Art Consulting in Deutschland. Er berät seit über 40 Jahren Unternehmen im Bereich Kunst und baut private Kunstsammlungen auf.

Er hat mit allen großen deutschen Künstlern zusammengearbeitet, u.a. Gerhard Richter, Andreas Gursky, Gerhard Merz, Stefan Balkenhol, Thomas Schütte. Der Kunstsammler Helge Achenbach wurde in den 80igern durch "Kunst am Bau" reich. Er sagte damals, "ich musste nur den Baukränen hinterher fahren".

Mit Kunst am Bau soll ein kultureller Mehrwert geschaffen werden, deswegen kann, sollte oder muss ein gewisser Anteil der Bauwerkskosten in ein oder mehrere Kunstwerke investiert werden, um die Kultur zu fördern. Zugleich dient diese Maßnahme der finanziellen Unterstützung der Kunst und Kultur, respektive der Künstler. In gewisser Weise wird dadurch das staatliche Mäzenatentum früherer Jahrhunderte fortgeführt Quelle: Wikipedia

Helge Achenbach
Der Kunstanstifter. Vom Sammeln und Jagen

Von Helge Achenbach, Gestaltung von Regina Rebele

Deutsch

2013. 240 Seiten, 198 Abb.

19,50 x 26,70 cm
Broschur

ISBN 978-3-7757-3676-3

presse(c)hatjecantz.de

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05.07.2014 Single "Chandelier"

GFDK - Sony Music

Für Millionen Musikfans weltweit ist sie ein einzigartiges Popgenie, für viele ein unnahbares Mysterium – und für den Musikexpress schlicht und ergreifend der „ehrlichste aller Popstars“. Am 4. Juli 2014 veröffentlichte die australische Sängerin/Produzentin/Songwriterin/Hitmacherin Sia mit „1000 Forms Of Fear“ nach vierjähriger Veröffentlichungspause nun endlich ihr heiß ersehntes neues Studioalbum. Der Longplayer, der u.a. die aktuelle Hitsingle „Chandelier” enthält, wurde von Greg Kurstin (P!nk, Kelly Clarkson, Tegan & Sara u.a.) produziert. Die Aufnahmen fanden in den Echo Studios in Los Angeles statt.

Zurück zu Sia und ihrem faszinierend-verwirrenden Bild in der Öffentlichkeit, das nicht zuletzt auf die erfrischende Diskrepanz zwischen Vorsatz und Handeln der Künstlerin selbst zurück zu führen ist. So hatte sie im vergangenen Jahr zwar überraschend ihren Rückzug aus dem Musikbiz verkündet („Ich habe mich zur Ruhe gesetzt“) und der Monetarisierung ihrer Kunst eine grundsätzliche Absage erteilt („Kommerzieller Erfolg interessiert mich nicht“), dann aber doch zahlreiche Hits für einige der größten Popstars der Welt geschrieben, darunter Rihannas „Diamonds“, Katy Perrys „Double Rainbow”, Britney Spears‘ „Perfume”, Beyoncés „Pretty Hurts”, Kylie Minogues „Kiss Me Once” und Celine Dion „Loved Me Back To Life”. 

Darüber hinaus arbeitete sie mit einigen der angesagtesten Tastemakern zusammen, darunter Angel Haze, Brooke Candy, der Produzent Diplo und The Weeknd. Mit letzteren schrieb sie den Hit „Elastic Heart“ für den Soundtrack des Blockbusters „The Hunger Games: Catching Fire“. Doch damit nicht genug: als „Featured Vocalist“ wirkte sie bei einigen Riesen-Hits mit, die sie für andere Künstler geschrieben hatte, darunter „Titanium” für David Guetta, „Beautiful Pain” für Eminem und „Wild Ones” für Flo Rida. Jüngst wurde sie von der australischen Musikrechte-Verwertungsgesellschaft APRA AMCOS als „Songwriterin des Jahres“ ausgezeichnet. Sia ist damit die erste Künstlerin, der diese Ehre zwei Jahre in Folge zu Teil wurde. Die Dankesrede ließ die Preisträgerin konsequenterweise (per Video) von einem jungen Herrn mit blonder Pagenschnitt-Perücke übermitteln – der seine Lippen gekonnt zu Sias O-Ton bewegte. 

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Kurz gesagt: ganz im Gegensatz zu ihren eingangs erwähnten Statements könnte Sia die mit Abstand meistbeschäftigste „Rentnerin“ Künstlerin im gesamten Musikbusiness sein. Sie war sensationell erfolgreich und berühmt, obwohl sie sich fest vorgenommen hatte, dies nicht zu sein. Sie ist ein Popstar, der eigentlich kein Star sein will. Sie mag es nicht, wenn Bilder von ihr gemacht werden. Sie ist kompromisslos – und ein wenig verrückt. Auf Twitter beschreibt sie sich selbst mit dem Satz: „i am sia, i was born from the bumhole of a unicorn named steve“. Im vergangenen Jahr ließ sie sich zu einem ihrer seltenen Interviews überreden, allerdings nur unter der Bedingung, dass sie auf dem Titelbild des Billboard Magazins eine Papiertüte über dem Kopf tragen dürfe. Als das Sony Music-Label RCA Records sie unter Vertrag nehmen wollte, verlangte sie eine Klausel, die ihr zusicherte, dass sie keine Tourneen und keine Interviews machen müsse, um das Album zu promoten. Das Label willigte ein. An dieser kleinen Anekdote lässt sich ablesen, WIE GUT Sia sein muss. 

Und trotz ihrer Abneigung gegenüber dem Scheinwerferlicht ist die geheimnisvolle Australierin die erfolgreichste und produktivste Songwriterin des vergangenen Jahres, ihre Tracks verkauften sich mehr als 13 Millionen Mal. Ihre Ausnahmefähigkeiten als Songwriterin melodiöser Pop-Meisterwerke schulte Sia u.a. mit einer Serie von Solo-Alben: „Hearing Is Difficult” (2001), „Colour The Small One” (2004), das u.a. das zarte „Breathe Me” enthält, das u.a. durch den Einsatz in der Schlussszene der HBO-Serie „Six Feet Under“ unvergesslich wurde, „Some People Have Real Problems“ (2008) und „We Are Born“ (2010). Außerdem ist ihre einzigartige Stimme auf Alben des britischen Downtempo-Duos Zero 7 zu hören, dem sie zu zahlreichen Awards und Ansehen in Großbritannien und vielen weiteren Ländern auf der ganzen Welt verhalf.  

Ach ja: Jüngst rief Sia die #siaselfie-Kampagne ins Leben, bei der Fans Fotos von sich selbst mit Sias Trademark-hafter blonder Pagenschnitt-Perücke auf der Seite hochladen können.

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