Nachrichten aus der großen weiten Welt

10.08.2014 Herausragende Liedinterpretationen

GFDK - OPHELIAS Culture PR

Auf der vorliegenden Neuerscheinung von OehmsClassics widmet sich der Bariton Roman Trekel, begleitet von Pianist Oliver Pohl, zum Strauss-Jahr 2014 einer Reihe von ausgewählten Liedern sowie den Vier letzten Liedern des Jubilars Richard Strauss. Ergänzt wird diese Auswahl mit Richard Wagners berühmten Wesendonck-Liedern.

Richard Strauss hinterließ insgesamt 179 Klavier- und 27 Orchesterlieder. Allein dreißig schrieb er zwischen 1883 und 1888. Aus seinen Notizen geht hervor, dass er nicht gezielt nach Texten suchte, sondern dass die Texte ihn, den unermüdlichen Leser, fanden, sofern sie seinen musikalischen Vorstellungen entsprachen. Auf der Aufnahme zu hören sind Stücke wie Zueignung, ein formal einfaches Strophenlied in C-Dur. Die Nacht, ein Stimmungsbild in weich- pastellenen Farben oder Geduld nehmen Topoi der romantischen Literatur auf: den Schmerz der Liebe oder die Klage um die vergebliche Liebe.

Bei den Vier letzten Liedern handelt es sich um eine in einem längeren Zeitraum entstandene Sammlung mit einer Eichendorff-Vertonung und drei Gesängen auf Texte von Hermann Hesse, die die Auseinandersetzung mit dem Tod und Abschied thematisieren. Zu einem Zyklus – und zum Vermächtnis – sind die Lieder erst im Verlauf der Aufführungsgeschichte geworden, die nach dem Tod des Komponisten mit der Londoner Uraufführung mit Kirsten Flagstad und Wilhelm Furtwängler begann. Richard Wagners Wesendonck-Lieder basieren auf Gedichten von Mathilde Wesendonck. Ihr war der Komponist durch eine gegenseitige unerfüllte Liebe verbunden. Die Lieder entstanden in den Monaten zwischen November 1857 und Mai 1858 in seinem Zürcher Asyl. Träume und Im Treibhaus bilden nach eigener Aussage Wagners musikalische Vorstudien zu „Tristan und Isolde“.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Der Bariton Roman Trekel gilt seit vielen Jahren als einer der herausragenden Liedinterpreten seiner Generation. Seine Karriere, die an der Staatsoper Berlin begann, führte ihn an die großen Opernbühnen der Welt. Bei den Bayreuther Festspielen, vor allem in seiner Paraderolle als Wolfram von Eschenbach/Tannhäuser, konnte Trekel über elf Jahre in Folge Triumphe feiern. Mit seinem festen Liedpianisten Oliver Pohl verbindet ihn eine über zwanzigjährige Partnerschaft. Pohl studierte an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ Dirigieren und Klavier-Kammermusik. Er widmet sich gleichermaßen den Aufführungen von Opern, Konzerten, Kammermusiken und Liedern.

Heimkehr

Richard Strauss (1864–1949)
Ausgewählte Lieder Vier letzte Lieder (1948)
Richard Wagner (1813–1883)
Wesendonck-Lieder (1857/58) Roman Trekel Bariton
Oliver Pohl Klavier OC 1811

Album-Veröffentlichung: 25.08.2014

 

 

Ulrike Wilckens
OPHELIAS Culture PR
Johannisplatz 3a
D - 81667 München

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09.08.2014 Ab Oktober auf Tournee

GFDK - KlassikAkzente

Anderthalb Jahrzehnte einer gefeierten Opernkarriere liegen hinter hier. Jetzt hält die lettische Sängerin Elīna Garanča erst einmal inne und erkundet geistliche und spirituelle Musik.

Was hat sie nicht alles erreicht! Von ihrem großen Vorbild, der legendären Dame Joan Sutherland, wurde ihr schon mit Anfang 20 eine "glänzende Stimme" und das Charisma einer "geborenen Diva" bescheinigt. Und es dauerte nicht lange, da bestätigte sich die Prophezeihung der Sutherland. Elīna Garanča erwarb sich den Ruf einer betörenden Diva, die jedes Publikum in ihren Bann zu ziehen vermag. Das kann sie. Das hat sie an nahezu allen großen Bühnen der Welt unter Beweis gestellt. Aber jetzt möchte sie sich einer neuen Herausforderung stellen, innehalten und in der Musik die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

In ihrem für den 12. September angekündigten neuen Album "Meditation" erkundet die seit 2005 exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag stehende Mezzosopranistin zusammen mit dem Dirigenten Karel Mark Chichon, der Deutschen Radio Philharmonie und dem Latvian Radio Choir geistliches und spirituelles Liedgut aus vier Jahrhunderten. Gregorio Allegri und Wolfgang Amadeus Mozart, Charles Gounod, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Pietro Mascagni, aber auch Gegenwartskomponisten wie William Gomez, Pēteris Vasks und Uģis Prauliņš werden auf dem Album zu hören sein. Dabei geht es Elīna Garanča nicht allein um den religiösen Sinn dieser Musik, sondern vor allem um die Seele des Menschen, der es nach Ruhe und innerem Frieden verlangt.

Die Sängerin sagt, dass sich in geistlicher und spiritueller Musik die menschliche Sehnsucht nach Glück Ausdruck verschaffe. Davon Zeugnis abzulegen, ist das Ziel, das sie mit ihrem vom Publikum schon heiß ersehnten Album verfolgt.  

Elīna Garanča tritt als Nächstes bei den Salzburger Festspielen auf, wo sie am 22. und 26. August 2014 die Léonor in Donizettis Oper "La favorite" singen wird und am 24. August 2014 begleitet von Pianist Malcolm Martineau mit Liedern von Johannes Brahms und Sergej Rachmaninov auftritt.

Mit ihrem neuen Album "Meditation" geht sie im Oktober und Anfang November auf Tournee und wird dabei in Graz (12. Okt.), Wien (15. Okt.), Hamburg (23. Okt.), Bremen (25. Okt.), Frankfurt/M. (27. Okt.), Nürnberg (29. Okt.), München (31. Okt.) und Essen (5. Nov.) zu hören sein.

Am 20. August ist Elīna Garanča in der NDR-Sendung DAS! zu Gast (18:45 bis 19:30 Uhr).

 

Quelle: KlassikAkzente

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08.08.2014 Feel-Good-Energie

GFDK - Warner Music

Nachdem DAVID GUETTA in diesem Jahr mit einem Trio von akribisch ausgearbeiteten, club-fokussierten Tracks, die umgehend zu Beatport-Nummer-1-Triumphen wurden, eine beeindruckende Reihe von Vorgängern präsentiert und bereits einige Ibiza-Residences und Festival-Auftritte angekündigt hat, ist er nun mit einer brandneuen, heiß erwarteten Single zurück.

Lovers On The Sun heißt sein nächster Geniestreich, der die Ausnahme-Stimme des aufgehenden Sterns am Clubhimmel, Sam Martin, featured. Der Track ist der beste Beweis dafür, wie sehr sich GUETTAs Sound seit seinen Maßstäbe setzenden, Grammy-nominierten Alben One Love und Nothing But The Beat konstant weiterentwickelt hat. Lovers On The Sun wird in der nächsten Sommersaison seinen unübersehbaren Stempel in den Charts hinterlassen.

Der Song, in dem GUETTA seine eindringliche Dance-Music, in deren Zentrum die exzellenten Vocals Martins stehen, präzise auf den Punkt bringt, macht klar, wie weit seine bereits überall bewunderten Fähigkeiten als Dance-Producer inzwischen reichen. Strahlende Gitarrenmelodien, innovatives Beat-Programming und eine ganze Serie von perfekt getimeten Instrumental-Breakdowns verleihen Lovers On The Sun seine einzigartige Feel-Good-Energie, die nur die besten und größten Dance-Tracks verbreiten können. Perfekt auf den Sommer abgestimmt, unterstreicht der Track GUETTAs Fähigkeiten, elektronische Musik weit über die üblichen Bereiche der chartorientierten Möglichkeiten hinauszukatapultieren. Lovers On The Sun ist eine Crossover-Hit-Single in Startposition.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht    

2014 kann schon jetzt als GUETTAs umtriebigstes Jahr betrachtet werden: Höchst aktuell steht die Veröffentlichung  der letzten seiner club transmissions mit dem australischen Producer Kaz James an: Blast Off erscheint im 30. Juni im Rahmen der EP zusammen mit den beiden Electro-Smash-Hits Shot Me Down und Bad. Zudem hat er DJ-Residenzen in Pacha und Ushaia auf Ibiza sowie eine extensive Reihe von Appearances auf mehreren europäischen Festivals angekündigt. Lovers On The Sun wird 2014 auch zu einem seiner erfolgreichsten Jahre machen und erschien am 1. August.

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08.08.2014 Gesellschaftsporträt

GFDK - DVA

Meist bleiben jene Romane am nachdrücklichsten in Erinnerung, die im besten Sinne unterhalten und dabei unsere Gegenwart Schicht für Schicht abtragen. Michael Kleeberg ist für genau diese Art des Erzählens gelobt und vielfach ausgezeichnet worden.

Wie »Karlmann« ist auch sein neuer Roman »Vaterjahre« wieder ein groß angelegtes Gesellschaftsporträt. Mit Charly Renn, seiner Hauptfigur, zeigt er einen modernen Jedermann, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst, und der Philosophie meistern muss. In »Vaterjahre« wird Hamburg zur Weltbühne, Charlys Familiengeschichte zum Welttheater und sein Leben zum Weltalltag der Epoche.

Michael Kleeberg präsentiert diese Welt in vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, ihre Darstellung besticht durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist so groß wie seine Präzision unerbittlich.

Der Alltag eines modernen Jedermann

Ein Mann, seine Frau(en), seine Kinder, seine Familie, seine Arbeit, seine Freunde. Seine Stadt. Seine Zeit. Karlmann Renn ist ein moderner Jedermann zwischen Lächerlichkeit und Triumph, und sein Alltag, der Weltalltag unserer Epoche.

Michael Kleeberg - ein großer Geschichtenerzähler

Der Roman erzählt von der Liebe und Sorge eines Vaters, von Selbstbehauptung im Beruf, von der Konfrontation mit Kindheit und Familie, den Abgründen der Freundschaft, den Verlockungen des Ausbruchs und vom Einbruch des Todes. Es ist die Geschichte des mühevollen Reifeprozesses und der Bewährungsproben Karlmann Renns, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst und der Philosophie meistern muss.

Michael Kleeberg gestaltet seine Welt mit vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist so groß wie seine Präzision unerbittlich.

»Michael Kleeberg kann Romanszenen ausfalten, die ohne Zweifel zum Besten der deutschen Gegenwartsliteratur gehören.« Die Zeit

Erscheint am 18. August 2014 bei DVA

Christine.Liebl@dva.de

 

 

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08.08.2014 urban und stilunkonform

GFDK - Redaktion

Nomen est omen, wussten schon die alten Römer. Deshalb taten Sasha Dobson, Norah Jones und Catherine Popper gut daran, dass sie ihrem Trio nicht den erstbesten Namen gaben, der ihnen in den Sinn kam. Sonst hieße die Band heute nämlich Fangbanger, Dixie Fried oder gar Shitstorm. Nach reiflichen Überlegungen legten sie sich den Namen Puss N Boots zu, der zwar durchaus ein bisschen frivol ist, aber Charme verströmt.

Und insofern auch hervorragend zu der Musik passt, die das weibliche Trio nun schon seit 2008 macht. Damals hatten die drei in Brooklyn ansässigen Musikerinnen, deren stilistischer Background von Jazz über Rock und Pop bis zum Singer/Songwriter-Genre und Folk reicht, die ausgefallene Idee, Country-Songs

zu interpretieren. Allerdings mit einem gewissen urbanen Einschlag und nicht unbedingt stilkonform. Erst eroberten sich die "gestiefelten Katzen" damit ein Stammpublikum im Bell House in Brooklyn, dann US-weit mit Auftritten im Vorprogramm der Beastie Boys oder als Chorsängerinnen von Wilco. Und nun wollen sie mit ihrem ersten Album "No Fools, No Fun", das bei Norah Jones Hauslabel Blue Note erscheint, auch international Fans gewinnen.

"No Fools, No Fun" - das Puss N Boots Album vereint Cover-Versionen und eigene Songs

"Ein Album war bei uns schon seit langem im Gespräch", sagt Catherine Popper, bekannt als Bassistin von Ryan Adams & the Cardinals sowie Grace Potter and the Nocturnals. "Aber den entscheidenden Anstoß erhielten wir erst, als wir Live-Aufnahmen von einem unserer Auftritte im Bell House hörten. 'No Fools, No Fun' ist eine Art ungeschönter Schnappschuss von dem, was wir machen."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf dem Programm stehen neben Songs, die man von Johnny Cash, Neil Young, The Band, George Jones, Jeb Loy Nichols, Tom Paxton und Wilco kennt, auch fünf eigene Stücke. Drei Aufnahmen stammen übrigens von dem zuvor erwähnten Live-Auftritt im Bell House: Rodney Crowells "Bull Rider", Roger Millers "Tarnished Angel" und Neil Youngs "Down By The River".

"Wir blühen bei unseren Live-Performances immer so richtig auf. Wir toben uns auf der Bühne aus", sagt Sasha Dobson, die Schlagzeug, Akustikgitarre und Bass spielt. "Die Vorstellung, dass die positive Energie dieser Band über einen kleinen Club in Brooklyn hinausreicht, ist aufregend."

JazzEcho

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07.08.2014 Sämtliche Dichtungen

GFDK - dtv

Diese Ausgabe sämtlicher Dichtungen Georg Trakls ist in Fassung und Anordnung mit der von Walther Killy und Hans Szeklenar herausgegebenen historisch-kritischen Ausgabe identisch.

Dabei wird nicht nur das beeindruckende Oeuvre des großen expressionistischen Dichters in seiner Gesamtheit vorgestellt: durch den Abdruck aller noch auffindbaren Fassungen wird zugleich Trakls Arbeitsweise, die poetische Ökonomie seines Vorgehens und die Entstehung seiner Gedichte nachvollziehbar.
Zur weiteren Veranschaulichung findet sich im Anhang dieser Taschenbuchausgabe eine Auswahl des Apparatteils der historisch-kritischen Ausgabe.

Dichter von Rang und Namen

»Seine Augen standen ganz fern.
Er war als Knabe schon im Himmel.
Daraum kamen seine Worte hervor
Auf blauen und weißen Wolken«
Else Laske-Schüler

Bald im Buchhandel

Georg Trakl, geboren am 3. Februar 1887 in Krakau, war der Sohn eines Eisenwarenhändlers. bereits während der Schulzeit in Salzburg, etwa ab 1904, entstanden seine ersten Verse. Das dichterische Schaffen wurde für den drogensüchtigen und depressiven Pharmazeuten Mittel zum Überleben. Am 4. November 1914 starb er in der Psychiatrischen Abteilung des Krakauer Garnisonsspitals. der mit vielen literarischen Zeitgenossen befreundete Dichter gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus der deutschen Literatur.

Ab November 2014 Deutscher Taschenbuch Verlag zirnbauer.thomas@dtv.de

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07.08.2014 Erste Single "Skydive

GFDK - MCS Team Berlin

O-Town, die erste Band, die ihren Erfolg durch das Fernsehen feierte, meldet sich am 22. August mit ihrem brandneuen, bahnbrechenden Album „Lines & Circles“ zurück. Es ist das erste Album der Band seit ihrer 2002er Veröffentlichung „O-Town 2“.

Auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes haben Jacob Underwood, Ashley Parker Angel, Erik-Michael Estrada, Trevor Penick und Dan Miller drei Millionen Alben verkauft, erzielten zwei US-No.1 Hits, 2 Hit-Singles und 2 Top-Twenty Alben in Deutschland und bereisten die ganze Welt mit ihren Hits wie „Liquid Dreams“ und „All Or Nothing“, die aus dem nach ihnen benannten Debüt-Album stammten. 

Nach einem Crash-Kurs in der Musikindustrie in ihren frühen Zwanzigern sind Trevor Penick, Jacob Underwood, Erik-Michael Estrada und Dan Miller nun endlich wieder als Freunde und mit einer neu entfachten Leidenschaft vereint. Gemeinsame Auftritte und Musik machen ist ihr erklärtes Ziel. Dazu meint Jacob: „Mit der vollständigen Unterstützung unseres Labels und einem talentierten Team aus Familie und Freunden um uns herum wurde dieses Projekt bereits eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Und dabei haben wir gerade erst angefangen."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht



Durch die Zusammenarbeit mit dem renommierten, für den Grammy nominierten Produzenten Eddie Galan können O-Town auf „Lines & Circles“ eine beeindruckende Bandbreite ihrer Qualitäten als Songwriter unter Beweis stellen: Und zwar mit Tracks, die von den R’n’B-Grooves aus „Playing With Fire“, über die ansteckenden Hooks des Titeltracks „Lines & Circles“, bis hin zum herzzerreißenden „I Won’t Lose“ reichen. Im Zentrum des Albums steht die erste Singleauskopplung „Skydive“ (VÖ 01.08.) – eine herzergreifende Ballade, die sich durch einen überragenden Refrain auszeichnet. Es ist der Sound einer Band, die als Künstler gereift sind. Erik-Michael sagt dazu: „‚Skydive‘ führt uns zu dem zurück, wofür wir bekannt sind, eine beeindruckend produzierte Ballade mit einer ebenso kraftvollen Performance, nur dieses Mal mit einer besonderen Bitte an unsere Fans: Gebt ihr uns einen Vertrauensvorschuss?“

O-Town spielten im Juni dieses Jahres ihre ersten Konzerte in Deutschland nach über 10 Jahren Pause. Ihr Set setzte sich aus Klassikern und einer Fülle von neuen Songs zusammen. Jacob: „Es war unglaublich, die Reaktion der Fans auf das neue Material zu sehen und auch, wie viel ihnen die alten Songs immer noch bedeuten.“

Album-Veröffentlichung: 22.08.2014

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07.08.2014 Soundtrack seines Lebens

GFDK - JazzEcho

Fast könnte man glauben, Paco de Lucía habe gespürt, dass "Canción Andaluza" seine letzte Einspielung werden sollte. Denn mit den Aufnahmen für dieses Album, das er kurz vor seinem Tod fertigstellte, schloss der Gitarrist auf ebenso wunderbare wie überraschende Weise einen Kreis: Indem er zu den poetischen andalusischen Volksliedern zurückkehrte, mit denen er im südspanischen Algeciras aufgewachsen war und die er vor allem ganz am Anfang seiner Karriere oft spielte.

Für den bekannten spanischen Flamenco-Experten José Manuel Gamboa bilden diese Stücke schlicht den "Soundtrack, der Paco de Lucías Biographie begleitete". Der Flamenco-Virtuose schwelgt auf "Canción Andaluza" in Erinnerungen und Melodien.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Paco de Lucía selbst bezeichnete diese Lieder nicht wie sonst üblich als Coplas, Canciones españolas oder Tonadillas, sondern stets nur als "Canciones Andaluzas" (Andalusische Lieder), um dadurch ihre Nähe zum andalusischen Flamenco zu unterstreichen. Seine portugiesischstämmige Mutter Luzía Gomes Gonçalves hatte eine besondere Vorliebe für diese populären Lieder gehabt und sang sie dem kleinen Paco in seiner Kindheit vor. Und so interpretierte er einige dieser Titel auch gleich zu Beginn seiner Karriere auf den Alben, die er zusammen mit Ricardo Modrego ("12 Éxitos Para 2 Guitarras Flamencas", 1965) oder seinem älteren Bruder Ramón de Algeciras ("Canciones Andaluzas Para 2 Guitarras", 1967) machte.

Bei der Einspielung von "Canción Andaluza" folgte Paco de Lucía seinen eigenen Gesetzen. Gesetzen, die besagen, dass alles verbesserbar ist und auch verbessert werden sollte. Der Gitarrist (der hier außerdem arabische Laute, Mandoline und weitere Saiteninstrumente spielt) verleiht diesen im Grunde simplen Liedern eine erstaunliche Komplexität, die sie aber trotzdem nicht ihres ursprünglichen Charmes beraubt. Mit einen schöneren Schlussakkord hätte der im Februar 2014 verstorbene Paco de Lucía seine erstaunliche Karriere kaum beenden können.

Quelle: JazzEcho

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06.08.2014 Musik im eleganten Fluss

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Drei Jahre nach ‚Billy Rubin‘ legt Johannes Enders endlich mit seinem genialen Quartett nach: Er klingt wie ein Original in seiner inzwischen klassischen Phase; Musik zur Erdung im chaotischen Höher-Schneller-Weiter und ein tiefgründiges Abenteuer der Intimität, in dem das zutiefst Menschliche noch stets am besten aufgehoben und transzendiert ist.

In „Mellowtonin“, einer Wortschöpfung von Johannes Enders, die als Titel über der zweiten CD dieses Quartetts steht, schwingt Milde mit und die gedehnte Artikulation, mit der Billy Hart „me-lo-dy“ ausspricht. Auch Assoziationen an Melatonin scheinen auf, an das Hormon also, das den humanen Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Seine Produktion geschieht in Abhängigkeit vom Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit. Mediziner haben Probleme damit, es nach Norm und Routine anzuwenden.

Norm und Routine sind auch dieser Musik fremd, die in sechs konzentriert entspannten Stunden im Münchner Studio entstand und auf das grandios balladenhafte „Billy Rubin“ nun mehr Bewegung folgen lässt. In größerer Vielfalt werden die Stimmungen gemischt, auf einer breiteren Palette der Tag- und Nachtseiten, um im Bild zu bleiben. Doch weil es eine typische Enders-CD ist, geraten die Ereignisse auch dann nicht außer Kontrolle, wenn es aufregender wird. Nicht dass ihnen Spontaneität fehlen würde, im Gegenteil. Alles konzentriert sich um den Moment, um den Punkt des Jetzt, aus dem sich etwas entwickelt.

Auf der Achse New York–Weilheim–Graz–Leipzig hat Johannes Enders seinen Tenorton individualisiert. In diesem, seinem bis dato wohl besten Quartett kommt er imponierend zum Tragen, schwingt sich empor und verschränkt sich mit einem schlüssigen Bandkonzept. Von Enders stammen alle Kompositionen, die Sonne atmen, naturnah sind oder wie in „Chomutov“ Klangbilder finden für eine Spurensuche im böhmischen Geburtsort des Vaters.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Allenthalben schimmern diverse Herkünfte und Sozialisationen durch diese austarierten Klänge. Doch Enders hat daraus seins destilliert. Spurenelemente amerikanischer Ahnen von Stan Getz bis John Coltrane schimmern ebenso durch wie das besonders mit Jean Paul Brodbeck geteilte Faible für eine vielleicht gar nicht so selige Hippiezeit. Doch Enders klingt nicht wie die Kopie irgendwelcher Vorbilder. Er klingt wie ein Original in seiner inzwischen klassischen Phase. Er klingt nach einer Ankunft als größtmögliches Resultat nach diversen Aufbrüchen. Diese unaufdringlich, ohne vordergründige Kraftmeierei und Eskapismus auskommende Milde klingt weise und wunderschön. Sie hat etwas Gravitätisches, das auf spirituelle Weise in sich ruht. Beseeltheit statt Norm und Routine, glutvolle Emotionalität statt anempfundener Dutzendware. Hier aufgeraute Idyllen, dort dringlich angezogenes Tempo, durchgehend getragen von faszinierender improvisatorischer Finesse, beiläufiger Power, Elastizität und Relevanz.

In ihrer souveränen Unaufgeregtheit stemmt sich diese Musik gegen die Zeit und ihre Geister. Ihr elegantes Fließen ist ein probates Gegenmittel zu Zapping und Infotainment. Manchmal muss viel weniger passieren, um Räume zu schaffen, Spannung aufzubauen und sie zu halten. Dann wird Musik zum Trost im chaotischen Höher-Schneller-Weiter. Dieser Bandkosmos ist ein Glücksfall. Billy Hart, der mit seiner enormen Erfahrung jeden Moment aufladen kann mit Unverbrauchtem, Milan Nicholic mit seiner zuverlässig geerdeten Präsenz und Jean Paul Brodbeck, der das Trio zum Orchester macht. Im Zentrum steht der Gruppenklang, der aus der unbedingten Präsenz der Beteiligten resultiert. Der mündet in ein tiefgründiges Abenteuer der Intimität, in dem das zutiefst Menschliche noch stets am besten aufgehoben und transzendiert ist.

Album-Veröffentlichung: 03.10.2014

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath
u.kerkau@uk-promotion.de

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06.08.2014 Berliner Damenquartett

GFDK - Leila Benameur

Schon auf ihrem letztjährigen Debütalbum „Paradies Naiv“ haben LAING mit besonderem Vergnügen Feldforschungen am lebenden Objekt betrieben: Bisweilen unerhört entlarvende Stücke über Frau und Mann, Mann und Frau samt ihrer Marotten und all ihrer kleinen und großen Komödien und Tragödien. Mit ihrem zweiten Album „Wechselt die Beleuchtung“ werfen LAING nun ein völlig neues Licht auf den emotionalen Makrokosmos und seine unterschiedlichen Protagonisten.

Mit ihrem Edelmetall-ausgezeichneten Top 10-Hit „Morgens immer müde“ aus dem ebenso hemmungslos gefeierten Longplay-Erstling „Paradies Naiv“ haben LAING die deutschsprachige Musiklandschaft im vergangenen Jahr erst so richtig auf links, und dann wieder zurück auf Kante gezogen: Mit ihrer Multimedia-Performance aus Bühnenchoreographie und dem außergewöhnlichen Crossover aus Minimal-Elektro, Pop und R’n‘B, verbunden mit einer einzigartig filigranen Sprachästhetik demonstrierte das Berliner Damenquartett eine Art von Neuer Deutscher Unverkrampftheit, die LAING in der Folgezeit ausverkaufte Konzerthäuser sowie eine absolute Ausnahmestellung innerhalb der heimischen Szene bescherte. Ein Status, den Leadsängerin, Songwriterin und Produzentin Nicola Rost gemeinsam mit ihren Sängerinnen Johanna Marschall und Neuzugang Larissa Pesch sowie der Tänzerin und Choreographin Marisa Akeny nun noch weiter ausbaut.

Nach ihrem spektakulär stilsicheren Erstling schlägt Frontfrau Nicola Rost mit ihrer Band nun das viel beschworene „nächste Kapitel“ auf. Von vorne. Wieder auf Anfang. Leeres Blatt Papier, leerer Bildschirm. Kein Ballast; mehr als genug Platz für tausend neue Ideen. Und die Gelegenheit, die Perspektive zu ändern. Geblieben ist diese ganz besonders heftige Detailverliebtheit, mit der Nicola Rost die Gefühlswelt um sich herum bis in die kleinste Doppelchromosomenfaser seziert, mit der deutschen Sprache und den Hormonen jongliert und am Ende doch irgendwie alles auf den gleichen Nenner bekommt: Dass sich das Leben liebend gern von seiner kompliziertesten Seite zeigt und Eins immer noch die einsamste Zahl bleibt. LAING leben vom Kontrast, dem Clash, den Ecken und Kanten; textlich wie auch musikalisch. Gebrochener Charme mit zackigem Beat und messerscharf geschliffenen Lyrics ohne Kindersicherung. Was sich auf „Paradies Naiv“ oftmals silhouettenhaft und verschwommen präsentierte, das hat auf „Wechselt die Beleuchtung“ konkrete Formen angenommen „Ich finde es spannend, die Betrachtungsweise zu ändern“, so Nicola Rost über den Metapher schwangeren Albumtitel. „Wenn man die Beleuchtung wechselt, erscheinen viele Dinge in einem anderen Licht. Man kann selbst negativen Gefühlen wie Kummer und Herzschmerz einen gewissen Reiz abgewinnen, während man Positives wie Freude oder Verliebtheit völlig überraschend in einer ungünstigen Farbe wahrnimmt. Dieses Wechselspiel aus Licht und Dunkel macht die ganze Sache doch im Grunde erst spannend.“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Reize, mit denen LAING auf „Wechselt die Beleuchtung“ ganz und gar nicht geizen. Immer auf der Suche nach Spannung, nach dem geschickten Bruch und dem Wesentlichen. Das weglassen, was überflüssig ist. Extreme Gefühlszustände zwischen Euphorie, Hysterie und Tristesse, die man in mal hochdramatische, mal unverschämt freizügige, mal ganz entspannt vor sich hinfließende Hybridpopkleider verpackt. LAING teasern Vorurteile, manipulieren mit Unschuldsengelblick die gängigen Mechanismen der deutschen Sprache, brechen mal eben im Vorbeischlendern mit sämtlichen Konventionen und Erwartungshaltungen. Und sie stellen eiskalt lächelnd die Geschlechterrollen auf den Kopf. Wobei sich doch jeder irgendwann in LAINGs exemplarischen Sozialstudien wieder findet. „Meine Songs handeln nicht immer nur von Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau, sondern auch von Freundschaft. Mich interessieren die verschiedenen Verhältnisse untereinander. Die Gründe, wie sich Leute in bestimmten Situationen verhalten. Wir alle haben eines gemeinsam: Die Sehnsucht nach Halt. Sehnsucht nach Zweisamkeit. Und manchmal auch nach ein wenig Einsamkeit.“ 

Nicola Rost erzählt die Geschichten, die allen irgendwann passieren. Nennt den Patient beim Namen. Vom „Karneval der Gefühle“, wenn mal wieder alles verrückt spielt. Von den Irrungen und Wirrungen, die durch das alltägliche Gefühlschaos führen und vom emotionalen Ausnahmezustand neurotischer Metropolensingles. Mal kess, mal cool. Zwischen großen Diven wie Zarah Leander oder Hildegard Knef, und der naiven Sexyness einer Audrey Hepburn in „Breakfast At Tiffany‘s“. Immer aber irgendwie vertraut. So wie mit der ersten Single „Safari“, auf der sich LAING auf ausgedehnte Kuriositätenexkursion durch das Nachtleben begeben. In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt man mit dem Bodybuilding-Track „Zeig deine Muskeln“; dem wohl ersten Popsong mit lateinischem Refrain. „Eine Art modernes Heldenepos. Wenn man ganz ehrlich ist, geht man nur ins Fitnessstudio, um Muskelpartien zu trainieren, die im Grunde absolut nutzlos sind und keinen anderen Sinn haben, als sexy auszusehen. Es hat schon etwas von Tierbeschau, aber insgeheim geht man selbst zum Training und steht ja auch irgendwie drauf...“

Mit dem fast cartoonhaft überspitzten „Sei doch bitte wieder gut“ hat das Quartett nach dem soundtechnischen Make-Over von Trude Herrs 60er Jahre-Schmonzette „Morgens immer müde“ einen weiteren Schlagerklassiker zu neuem Leben reanimiert und Heintjes schnulzigen Entschuldigungssong nach typischer LAING-Manier zu einem zynischen R’n‘B-Monster aufgepimpt. Ihr Fazit ziehen Nicola Rost und Co. schließlich mit dem augenzwinkernd „Das letzte Lied“ betitelten Rausschmeißer. Alle Pointen verschossen, alle Tränen vergossen. Höchste Zeit, nach durchlittener Nacht wieder nach Hause zu gehen. Alleine. Danke schön, das war‘s. „Ich zeige auf, wo‘s weh tut. Es ist völlig normal, auch seine Schwächen offen zu legen. Ich finde es immer sympathisch, wenn ich zu hören bekomme, dass diese zwischenmenschlichen Katastrophen auch anderen Menschen passieren und man nicht alleine ist. Wenn es bei uns irgendeine Message gibt, dann die, dass wir alledie gleichen Probleme haben. Das kann einem wirklich Trost geben.“

 

 

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Leila Benameur
Moltkestr. 82-84
50674 Köln
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