Nachrichten aus der großen weiten Welt

24.03.2019 Ein wahres Märchen

GFDK - Kultur und Medien - Filme

Weil ihr geliebter Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John Chester ihr Apartment. Das Paar verlässt daraufhin die Großstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirklichung eines langgehegten großen Traums: die Gründung einer eigenen Farm.

Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt.

Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10.000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen. Unter ihnen ein erstaunliches Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn „Greasy“.

Zwischen fragilen Wasserleitungen, gierigen Schnecken, zu allem entschlossenen Kojoten und einem neuen alten Ökosystem, erkennen die Chesters, dass in der großen Vernetzung des Lebens alle ihren Beitrag leisten können – im Vertrauen auf die Weisheit der Natur und das Leben selbst.

Zwei Träumer aus der großen Stadt, die sich dazu entscheiden einfach loszulegen:  Ohne politische Agenda und ohne Dogmatismus zeigt UNSERE GROSSE KLEINE FARM eine unerschrockene Odyssee, bei der es nicht nur um ökologische Landwirtschaft, sondern vielmehr darum geht, wie die beiden sich mit ihren eigenen Händen ein kleines Paradies, eine Familie und eine neue Heimat erschaffen. Ein wahres Märchen.

Optimistischer Pragmatismus, emotionale Erfolgsmomente und dramatische Rückschläge machen den Film zu einem Dokument bedingungsloser Hingabe und der größtmöglichen Liebe zu allem, was lebt. In einer Hommage an die unendliche Vielfalt und Eigendynamik der Natur fängt der mit drei Emmys ausgezeichnete Filmemacher John Chester einzigartige Momente von berückender Schönheit aus der ihn umgebenden Tier- und Pflanzenwelt ein.

Nach seinem Triumph in Telluride, Toronto und Sundance lief UNSERE GROSSE KLEINE FARM zuletzt in der Reihe „Kulinarisches Kino“ auf der Berlinale. Beim AFI Fest, dem Hamptons International Film Festival sowie beim Festival in Palm Springs gewann der Film die Publikumspreise.

UNSERE GROSSE KLEINE FARM startet am 11. Juli 2019 in den deutschen Kinos im Verleih von Prokino.

„Ein Film, der zu Tatendrang und unerschöpflichem Optimismus anregt.“
THE HOLLYWOOD REPORTER

„Wer denkt, es sei schwer einen guten Film zu machen,
sollte mal versuchen Schweine und Hühner zu züchten.“
SCREEN

„Frische Luft für die Seele.“
VARIETY

„Für alle, die davon träumen, der Großstadt zu entfliehen und ihr eigenes Ding zu machen.“
INDIEWIRE

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22.03.2019 Ein Rettungsteam von VIER PFOTEN

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Nach wochenlangen zähen Verhandlungen ist es nun offiziell: Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN wird Ende März über 40 Tiere aus Gazas ältestem und berüchtigtstem Zoo retten. Der Zoo in Rafah sorgte seit Anfang des Jahres mehrmals für schreckliche Schlagzeilen.

Mitte Januar sind dort vier Löwenwelpen erfroren, nur wenige Wochen später gingen schockierende Aufnahmen einer verstümmelten Löwin um die Welt.

Ihr wurden mit einer Gartenschere brutal die Krallen entfernt, damit Zoobesucher mit ihr spielen können, ohne sich dabei zu verletzen. VIER PFOTEN wird alle geretteten Tiere vorerst in Tierschutzzentren in Jordanien unterbringen.

Für die über 40 Tiere – darunter fünf Löwen, eine Hyäne, mehrere Affen, Wölfe, Stachelschweine, Füchse, Katzen und Hunde – des Zoos in Rafah hat das jahrelange Leiden bald ein Ende. Der Zoobesitzer hat endlich eingewilligt, die Tiere an VIER PFOTEN zu übergeben.

Ein Rettungsteam von VIER PFOTEN wird Ende März mehrere Tage vor Ort in Gaza sein, um die Tiere zu untersuchen und in ihre Transportkäfige zu verladen. Danach startet die knapp 300 Kilometer lange Reise mit mehreren LKWs nach Jordanien.

Dort werden die ehemaligen Zoobewohner unter anderem im Wildtierschutzzentrum „Al Ma’wa for Nature and Wildlife“ – ein gemeinsames Projekt von VIER PFOTEN und der Princess Alia Foundation – untergebracht. „Wir sind froh, diesem Horror endlich ein Ende zu setzen.

Viel zu lange mussten die Tiere des Rafah Zoos unter unvorstellbar furchtbaren Bedingungen leben. Über 40 Tiere in nur wenigen Tagen zu evakuieren, wird ein logistischer, mentaler und körperlicher Kraftakt – es ist unsere bisher größte Rettungsmission“, sagt VIER PFOTEN Tierarzt und Leiter der Mission Dr. Amir Khalil, der 2014 und 2016 bereits zwei Zoos in Gaza evakuierte.

Rafah Zoo: Verstümmelte Löwin, ausgestopfte Tiere und erfrorene Löwenwelpen

Anfang 2019 machte Gazas ältester Zoo in Rafah weltweit auf sich aufmerksam. Aufgrund des harschen Wetters und den schlechten Haltungsbedingungen erfroren dort vier Löwenwelpen. Nur wenige Wochen später wurde eine erst 14-monatige Löwin durch das brutale und laienhafte Entfernen ihrer Krallen für immer verstümmelt.

Der Zoobesitzer kündigte an, die Krallen ihrer Brüder ebenfalls zu entfernen – auch ohne Hilfe eines Tierarztes. Er behauptete zudem, das Bein eines verletzten Fuchses mit einer Kreissäge selbst amputiert zu haben. Eröffnet wurde der Rafah Zoo 1999 an der ägyptischen Grenze.

Von dort werden durch unterirdische Tunnel immer wieder Wildtiere nach und aus Gaza geschmuggelt. Viele der Tiere kamen seit der Eröffnung des Zoos bei Raketenangriffen und Kriegsgefechten ums Leben. Einige von ihnen sind nach wie vor ausgestopft im Rafah Zoo ausgestellt.

VIER PFOTEN: Zahlreiche Einsätze in Gaza

Seit 2014 ist VIER PFOTEN in Gaza aktiv und hat bereits zwei Zoos – Al-Bisan Zoo und Khan Younis Zoo – in der Region evakuiert und geschlossen. Die ehemaligen Zoobewohner wurden in VIER PFOTEN eigene Tierschutzzentren überstellt.

Auch der Zoo in Rafah ist für die internationale Tierschutzorganisation kein Unbekannter. 2015 verkaufte der Zoobesitzer die zwei Löwenwelpen Max und Mona an einen Einheimischen, der sie seinen Enkeln schenkte. Fotos der beiden Löwen inmitten eines Flüchtlingslagers gingen um die Welt.

VIER PFOTEN konfiszierte die Tiere und brachte sie nach Jordanien. Im Vorfeld ihrer jüngsten Rettungsmission startete VIER PFOTEN eine Petition, die bereits fast 150.000 Menschen weltweit unterzeichneten. Gemeinsam mit VIER PFOTEN forderten sie die endgültige Schließung des Rafah Zoos.

Finanziell unterstützt wird die Rettung der Tiere auch durch eine großzügige Spende des amerikanischen Journalisten und Geschäftsmannes Eric S. Margolis.

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19.03.2019 BÄRENWALD Ninh Binh

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Ein weiterer Erfolg gegen die grausame Haltung von Bären in Vietnam: Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN konnte am 11. und 12. März insgesamt fünf Kragenbären retten. Trotz dieser geglückten Rettungsmission gibt es für VIER PFOTEN weiterhin viel zu tun:

Die Nachfrage nach Bärengalle für angeblich heilende Zwecke ist in Asien noch immer hoch; in Vietnam leiden nach wie vor rund 800 Bären unter widrigsten Umständen auf Bärenfarmen.

VIER PFOTEN gelang es, fünf ehemalige Gallebären – Keo, Lim, Dieu, San und Khoai Lang – aus den vietnamesischen Provinzen Binh Duong und Dong Nai zu befreien.

Nachdem die Bären vor dem langen Transfer einzeln untersucht wurden, legte das Team über 1.600 Kilometer während einer 40-stündigen Fahrt zurück, um die Tiere in ihr neues Zuhause, den BÄRENWALD Ninh Binh, zu bringen.

„Wir sind glücklich, dass wir alle fünf Bären aus ihren Käfigen befreien konnten. Die ersten Untersuchungen haben uns einige gesundheitliche Probleme aufgezeigt, die wir aber in den nächsten Wochen im BÄRENWALD Ninh Binh mit Sicherheit gut behandeln können.

Bärin Keo lag bei unserer Ankunft depressiv in ihrem Käfig. Die Untersuchung der Bärin zeigte, dass sie unter massiven Schmerzen gelitten haben muss. Die Zähne sind in einem furchtbar schlechten Zustand und sie leidet an starken Entzündungen der Leber und Gallenblase.

Bär San leidet an massivem Haarausfall, bedingt durch die grausamen und unhygienischen Haltungsbedingungen. Der Zustand der Gallenblasen aller untersuchten Bären zeigt, dass ihnen in der Vergangenheit regelmäßig Gallensaft abgezapft wurde“, sagt Dr. Johanna Painer, Tierärztin an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, die die Rettungen und den Transfer begleitete.

Ungeklärte Todesfälle auf Bärenfarm

VIER PFOTEN hatte eigentlich geplant, sieben Gallebären aus der Provinz Dong Nai im Süden Vietnams zu retten und in den BÄRENWALD zu bringen. Tragische Umstände durchkreuzten jedoch diesen Plan, nachdem vier Bären binnen einer Woche auf bisher ungeklärte Weise auf derselben Farm ums Leben gekommen sind.

VIER PFOTEN verlangt nun von den vietnamesischen Behörden eine gründliche Untersuchung der Todesursache. Immer wieder kommt es vor, dass Bärenbesitzer ihre Tiere töten, um noch ein letztes Mal Kapital aus ihren Organen zu schlagen. Sollte das bei den vier verstorbenen Bären der Fall sein, fordert VIER PFOTEN ein strenges Durchgreifen gegen die Verantwortlichen.

Schutzzentrum wird Platz für insgesamt 100 Bären bieten

Im Schutzzentrum in Ninh Binh können sich alle fünf geretteten Bären von den Strapazen ihrer Vergangenheit erholen. Zwölf Artgenossen genießen bereits ihr neues Leben im naturnahen Bärenwald. Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird der BÄRENWALD Ninh Binh 10 Hektar Land umfassen und Platz für bis zu 100 gerettete Bären bieten.

Das nach modernsten Haltungsstandards erbaute Schutzzentrum verfügt über eine eigene Tierklinik, eine Quarantänestation, zwei Bärenhäuser und vier Außengehege. Einheimische und Touristen aus aller Welt können sich seit der offiziellen Eröffnung am 7. März 2019 ein Bild davon machen, wie ehemals gequälte Farmbären ihre natürlichen Instinkte allmählich wiedererlangen und bärengerecht leben.

In den großzügig angelegten Freiluftgehegen stehen den Bären Teiche, Bäume, Kletter- und Versteckmöglichkeiten zur Beschäftigung  zur Verfügung. Der BÄRENWALD stellt nicht nur ein neues Zuhause für ehemalige Gallebären dar, er soll auch als Bildungs- und Aufklärungsstätte den Tier- und Artenschutz in Vietnam voranbringen.

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18.03.2019 Augen schließen, Vibrations fühlen

GFDK - Kultur und Medien

„Be groovy or leave, man.“ (Bob Dylan)

Groove – Künstler wie Miles Davis, Charlie Parker und John Coltrane kannten sein Geheimnis, hatten dieses intuitive Gespür, im richtigen Moment das Richtige zu tun, den richtigen Ton zu spielen. Wenn Musiker gemeinsam im Groove sind, entsteht dieser besondere Moment. Körper und Geist werden eins mit der Musik und den Zuhörern.

Dann heißt es: Augen schließen, Vibrations fühlen. Let´s groove! Genau das wird auf den 24. Hildener Jazztagen passieren.

„In diesem Jahr ist die halbe Welt bei uns zu Gast“, erklärt Peter Baumgärtner, Jazzdrummer und kreativer Kopf des Festivals. Er betont: „Es spielen Künstler brasilianischer, chilenischer, kubanischer, libanesischer und südafrikanischer Herkunft. Ihr musikalischer Background ist vielfältig, aber etwas haben sie alle gemeinsam: Sie grooven. Garantiert!“

Freuen darf man sich besonders auf: Schlagzeug-Legende Wolfgang Haffner, der bei der „International Jazznight“ in der Stadthalle auftritt. Weltstars wie Al Jarreau, Pat Metheny und Hildegard Knef haben ebenso mit ihm gearbeitet wie Stefan Raab, Helge Schneider, Wolfgang Niedecken oder Xavier Naidoo. Sie alle liebten seinen feinfühligen, unverwechselbaren „Haffner Touch“. Aber das ist noch lange nicht alles:

Dienstag, 18. Juni 2019

Los geht´s im Kunstraum Gewerbepark-Süd an der Hofstraße 64 mit einer echten Entdeckung: Um 20.00 Uhr kredenzen Pianist Henrique Gomide aus Brasilien, der chilenische Bassist Jean Louc Cammas und der niederländische Schlagzeuger Antoine Duijkers gemeinsam einen Sommercocktail aus Jazz und Latin, gemischt mit einem gehörigen Schuss afrikanischer Rhythmen.

Besonders wichtig ist dem NAU Trio das gegenseitige Interesse an der Kultur der anderen. Das ist in ihrem Zusammenspiel unüberhörbar.

Mittwoch, 19. Juni 2019

Neben hochkarätigen Profis erhalten in Hilden traditionell auch immer talentierte junge Musiker die Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren. Die Teilnehmer des Jazzworkshops stellen um 19.15 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal der Musikschule Hilden an der Gerresheimer Straße 20 ihr Programm vor, das sie mit viel Liebe und Leidenschaft erarbeitet haben.

Ein außergewöhnliches Klangprojekt  erwartet die Zuhörer dann um 20 Uhr: Zum 10-jährigen Bestehen der renommierten Konzertreihe „Klang Art im Skulpturenpark“ entstand in der Nachbarstadt Wuppertal die Idee einer Verbindung von Kammermusik und Jazz-Solisten, mit der Vergabe von Auftragskompositionen an drei Protagonisten des Wuppertaler Jazz:

An Roman Babik, Mathias Haus, Jan Kazda und der Kammerphilharmonie Wuppertal von Werner Dickel, Professor der Musikhochschule Köln/Wuppertal und langjähriges Mitglied des weltweit bekannten Ensemble Modern.

Die Komponisten beziehen sich bei ihren musikalischen Werken auf die Kunst und die Naturerscheinungen des Parks. Der Titel des Konzerts „Der Wald schaut und hört gespannt zu“, stammt von dem Bildhauer Tony Cragg, dem Begründer des Skulpturenparks in Wuppertal.

Kammerphilharmonie Wuppertal, Leitung: Werner Dickel

Roman Babik, p/comp

Mathias Haus, vibe/comp

Jan Kazda, b/comp

Luisa Horst, perc /dr

Donnerstag, 20. Juni 2019

Good Vibrations unter freiem Himmel sind ab 15 Uhr im Wohnstift Haus Horst an der Horster Allee 12 – 22 angesagt. Opening-Act bei „Jazz im Park“ sind  Woodhouse feat. Gaby Goldberg unter der musikalischen Leitung des Drummers und Arrangeurs Rolf Drese.

Das Septett präsentiert Songs aus dem „Great American Songbook“ in frisch-frechen Interpretationen. Da kann eine Ballade wie „Misty“ auch mal zu einer rund groovenden Samba werden. Ob Traditional Jazz, Modern Swing, Bossa Nova oder Jazzrock – diese Formation beherrscht sämtliche Spielarten meisterlich.

Hinderik Leeuwe, tp,flh  Waldemar Kowalski,  sax ,cl  Horst Janßen ,trb  Georg Derks, p  Michael Schöneich, b

 Rolf Drese, dr/arr  Gaby Goldberg, voc    

“Gypsy Jazz Today” lautet das Motto des Pianisten Jermaine Landsberger, der anschließend mit seinem Trio und dem Gaststar, dem jungen Violinisten Sandro Roy, auftritt. Landsberger gilt als stilprägender Pianist und Avantgardist der europäischen Gypsy-Jazz Szene, der sein kraftvolles und melodisches Pianospiel mit Elementen der Gypsytradition würzt.

Sandro Roy stammt aus einer Sinti-Familie, sein Vater war Jazz-Gitarrist, seine Mutter ist entfernt mit Django Reinhardt verwandt, und sein Großonkel spielte Violine bei den Wiener Symphonikern. Mehr musikalisches Talent kann man nicht in die Wiege gelegt bekommen.

Vielfach preisgekrönt zählt Sandro Roy, der in der Klassik wie im Jazz zu brillieren weiß, zu den aufregendsten Nachwuchsviolinisten Europas. „Ich spiele genauso gern Bach wie Django Reinhardt", betonte Roy in der Augsburger Allgemeinen.

Beim Konzert in Hilden sorgt Matthias Gmelin am Schlagzeug für den swingenden Drive und die Bass-Saiten zupft Martin Gjakonovski.

Rockband, Blaskapelle oder Streichquartett – das Vokalorchester NRW ist alles! Um 18.45 Uhr werden Kategorien wie „Free Jazz“ oder „Weltmusik“ in der Reformationskirche am Markt 18 überflüssig, obwohl man sie sicher hier und da durchblitzen hört.

Der rote Faden sind die Tiefen, die Weiten, die Intensitäten, aber vor allem die Freiheiten der menschlichen Stimme. Das heißt: Orchestrale Improvisationen ohne Holz, Saiten und Blech. Bigband Arrangements ohne Bigband. Elektropop ohne Kabel und Steckdose. Stattdessen volle Stimme und Seele!

Alex Morsey, Julia Zipprick, Anke Jochmaring, Lisa Charlotte Müller, Bianca Körne, Lutz Ewel, Christina Michel, Matthias Ortmann, Christopher Klassen,  Niklas Genschel, Eva  Buchmann,  Simon Herwig, Hannah Köpf, Sonja Katharina Mross, Imke Johanne Spöring, Than Mai Kieu ,  Judith Simon, Til Brückner, Julia Wendel

MASAA (arabisch: Abenddämmerung), das derzeit wohl spannendste Ethno-Jazz-Quartett auf deutschen Konzertbühnen, gibt sich um 20.30 Uhr im Silo der Gottschalksmühle, Mühle 64, die Ehre.

Tief empfundene arabische Verse, die der gebürtige Libanese Rabih Lahoud voller Hingabe intoniert, verschmelzen mit zeitgenössischem Jazz.

Orient und Okzident gehen eine lyrische Liason ein. MASAA wurde 2017 mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet und Rabih Lahoud für den „ECHO Jazz“ in der Sparte "bester nationaler Sänger" nominiert. Seine kongenialen Partner sind Reentko Dirks an der Gitarre, der Trompeter Marcus Rust sowie Demian Kappenstein am Schlagzeug.  

Freitag, 21. Juni 2019

Im QQ TEC an der Forststraße 73 entführt der Ausnahmegitarrist Frank Wingold, Professor für Jazzgitarre an der Musikhochschule in Osnabrück, das Publikum mit seinem Trio um 19.30 Uhr in eine musikalisch hochspannende, mehrdimensionale Parallelwelt.

Texturen und fließende Strukturen greifen ineinander, bilden ein schillerndes Ganzes jenseits der festgelegten Instrumenten-Rollen. Gemeinsam mit Star-Drummer Jonas Burgwinkel und dem ebenso gefeierten Bassisten Robert Landfermann bringt der „Saitengelehrte“ diese außergewöhnliche Mischung aus Virtuosität und ästhetischem Einfühlungsvermögen auf die Bühne. Ein akustischer Leckerbissen!

Kraftvoll spritzige Grooves, explosiver Swing, poetische Balladen - Saxofonistin Karolina Strassmayer, Drummer Drori Mondlak, Pianist Rainer Böhm und  Bassist Hans Glawischnig rocken ab 21 Uhr mit ihrer Formation KLARO! das Haus.

Ihr Projekt “Soul Miners” verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse zeitgenössischer Musik.

Die amerikanische Jazzpresse hat Karolina Strassmayer zu den „Top Five Altsaxophonisten” (Downbeat Magazine) gekürt und nennt sie „one of the most interesting alto saxophonists” (Jazz Perspectives). Egal, in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.

Karolina Strassmayer , as   Drori Mondlak, dr  Rainer Böhm, p Hans Glawischnig, b

Eine Institution der Jazztage ist die Reihe „Blue Note Special“ im Blue Note an der Klotzstraße 22. Ab ca. 22.45 Uhr begegnen hier zwei Youngster der deutschen Jazzszene zwei arrivierten Vollblutmusikern:

Die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel, Preisträgerin des Echo Jazz 2017, und der Drummer Moritz Baumgärtner (nicht verwandt mit Peter Baumgärtner), jazzen mit dem bekannten Gitarristen Axel Fischbacher und dem Bassisten Stefan Rademacher. Zu später Stunde wird improvisiert und gejammt, was das Zeug hält. Der Geheimtipp – nicht nur für Nachtschwärmer.

Samstag, 22. Juni 2019  

Drei Konzerte der Spitzenklasse erwarten die Besucher der „International Jazznight“ in der Stadthalle am Fritz-Gressard-Platz 1. Zum Auftakt um 19.30 Uhr betört der kubanische Pianist Ramón Vallé mit unbändiger Spielfreude, mitreißender Rhythmik und gefühlvoller Ausdruckskraft.

Die Fachpresse lobt den charismatischen Tastenvirtuosen in den höchsten Tönen: „Seine Technik ist makellos, sauber, kann kleinste Nuancen fein herausarbeiten.“ (Jazzpodium). Jazzthetik schreibt: „Valle verbindet komplexe Rhythmen mit melodischer Schönheit.“

Der 51-jährige spielt reinen, zeitgenössischen Jazz, seine kubanischen Wurzeln schwingen jedoch immer mit. „Manchmal fühle ich mich wie ein Troubadour, weil ich Geschichten erzähle, ohne Worte zu benutzen“, sagt Valle.

Seine Mission: Komplexe Rhythmen in Lebensfreude umsetzen. Bassist Omar Rodriguez Calvo, ebenfalls kubanischer Herkunft, und der niederländische Drummer Jamie Peet begleiten ihn dabei.

Gegen 21 Uhr ist es dann soweit: Vorhang auf für den Schlagzeug-Maestro! Wolfgang Haffner ist ohne Zweifel  der  bekannteste und gefragteste deutsche Drummer aller Zeiten. Die Liste der nationalen und internationalen Stars, die bereits mit ihm gearbeitet haben, ist schier endlos:

Er spielte mit der Crème de la Crème des deutschen Jazz: von Mangelsdorff über Klaus Doldinger bis Till Brönner. Auch internationale Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker oder John Abercrombie vertrauten seinem „unbestechlichen Drive und seiner inspirierenden Kreativität“.

Ob Jazz, Funk, Pop oder Electro – Haffner beherrscht sämtliche Genres populärer Musik mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. „In seinem delikaten Spiel stecken sowohl die eruptive Energie des entflammten Meisters, als auch die feinsten Klangzaubereien eines Ziseleurs der Besen und Stöcke“, so jazzzeitung.de.

Seine Trommelkunst ist auf über 400 Alben zu hören, er spielte weltweit auf den wichtigsten  Jazzfestivals  und  tourte  in  100  Ländern,  von  Japan  bis USA, von Südafrika bis Brasilien. Sein Album “Kind of Cool“ stieg auf Platz 1 in die deutschen Jazzcharts, und hielt sich außerdem fünf Wochen in den deutschen Popcharts.

In Hilden präsentiert Haffner gemeinsam mit dem Vibraphonisten Christopher Dell, Simon Oslender am Piano und Claus Fischer am Bass sein aktuelles Projekt „Kind of Spain“. Traditionelle spanische Musik verbindet sich mit Jazz; starke  Melodien  und  schöne  Harmonien, zu denen so mancher sich auf eine nächtliche Dachterasse in  Granada  träumen  mag, geben hier den Ton an.

„Mein Ziel ist immer, die Leute aus ihrem Alltag rauszuholen. Im Idealfall verschmilzt das Publikum mit der Band... Das sind die großen Momente! Wie bei allem im Leben lässt sich das aber nicht erzwingen, sondern passiert einfach“, sagt Wolfgang Haffner in einem Interview. An diesem Abend wird es wieder passieren. Ganz sicher.

Sonntag, 23. Juni 2019

Eine der schönsten Locations der Jazztage, die Grünanlage der Capio Klinik im Park an der Hagelkreuzstraße 37, wird ab 14 Uhr zum Openair-Wohnzimmer der Musikfans. Pianistin und Sängerin Natalia Kiés eröffnet den Nachmittag mit Kompositionen jenseits gängiger Genre-Schubladen.

Da sind die Einflüsse eines Frédéric Chopin ebenso präsent wie die von Sting. Ihre glasklare Stimme und ihr sensibles Pianospiel vereinen sich auf expressive Weise mit den Tiefen des Basses von Gael Petrina und den markanten Rhythmen des Schlagzeugers Simon Scheibel.

Dabei lassen die traumhaft schönen Arrangements dem Zuhörer viel Raum zum Träumen und Genießen.

Soulful Jazz und energiegeladenen Hardbop vom Feinsten zelebriert um ca. 15.30  Uhr die niederländische Formation RED. Organist Bob Wijnen lässt die Hammond blubbern, Wouter Kühne trommelt die vertracktesten Rythmen, Saxofonist Gideon Tazelaar und die bekannte Trompeterin Ellister van der Molen schicken atemberaubende Soli in den Hildener Himmel.

Großartig, wie frisch dieses Quartett die „good old days“ der 50´s und 60´s feiert. Art Blakey, Cannonball Adderley und Sonny Rollins hätten ihre helle Freude gehabt.

Um  17.00 Uhr betritt die international gefeierte Formation  Seba Kaapstad die Bühne und präsentiert ihr neues Album „Thina“. Die Songs erzählen realistisch und doch optimistisch Geschichten über Liebe und Verlust, also über das Leben. Genauer gesagt:

Stories aus dem Leben der Bandmitglieder Zoe Modiga, Ndumiso Manana, Philip Scheibel und Sebastian Schuster. Die Band erklärt das so: „Wir wollen tanzen, singen, weinen und lachen mit jedem, der gewillt ist uns seine Aufmerksamkeit zu schenken.“ Wie es schon die Zulu Worte des Titelsongs aussagen: „Mina, Nawe, Thina“ - „Ich, Du, Wir“.

Zoe Modiga, voc  Ndumiso Manana , voc  Christoph Heckeler , keys Philip Scheibel, Electronic/Percussion/Beatbox  Sebastian Schuster , b  Daniel Mudrack, dr 

Das Festival klingt traditionell im Wilhelm-Fabry-Museum an der Benrather Str. 32 a in Hilden aus. Um 18.45 Uhr treffen dort zwei Improvisatoren aufeinander:  der Hamburger   Schlagzeuger Björn Lücker und der Kölner Posaunist Andreas Schickentanz – sicherlich eine ganz ungewöhnliche Kombination! Lassen Sie sich überraschen.

Tickets:

www.hildener-jazztage.de

Festivalpass:

45,00 EUR (incl. VVKG)

Der Festivalpass beinhaltet jede Veranstaltung incl. Button.

Es besteht kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

International Jazznight

'Stadthalle Hilden'

Sa. 22.Juni – 20.00 Uhr

30,00 EUR (incl. VVKG)

Abendkasse: € 35,- oder Festivalpass.

Beinhaltet nicht den Button!

Es besteht kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

Festivalbutton:

Button: € 20,-

(der Button ist nicht im Vorverkauf erhältlich)

Gültig für alle Konzerte außer der International  Jazznight

Für den Donnerstagnachmittag gibt es Das Haus Horst  Bändchen für 10,00 Euro.

Weitere Infos:  www.hildener-jazztage.de

     

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17.03.2019 Dieter das muss nicht sein

GFDK - Kultur und Medien - Konzert

Diese Nachricht ist wirklich MEGA: DIETER BOHLEN kehrt zurück auf eine deutsche Bühne. Nach 16 Jahren Konzertpause hierzulande will Deutschlands erfolgreichster Komponist und Produzent es noch einmal wissen und spielt live mit Band am Samstag, den 31. August 2019 ein exklusives Open Air Konzert in Deutschland: in Berlin, auf der Zitadelle Spandau – im Gepäck die großen Hits von Modern Talking, Blue System, DSDS und viele mehr.

DIETER BOHLEN zu seiner bevorstehenden Live-Rückkehr in Deutschland: „Nach mehr als 10 Jahren möchte ich mal wieder ein großes Open Air Konzert geben. Darauf gebracht haben mich meine Instagram Follower. Sie fragen mich täglich:

Dieter, du trittst in fernen Ländern, in Moskau, Litauen und Lettland auf... Warum nicht auch in Deutschland? Da haben sie ja Recht. Deswegen möchte ich mit einem großen Konzert in Berlin meinen Fans die Möglichkeit geben, mit mir einen tollen Abend zu verbringen.

Es freut mich schon jetzt, endlich mal richtig Gas zu geben und alle meine großen Hits zu singen. Von Modern Talking über Blue System und den großen Hits von DSDS wie „We have a Dream“ bis „Midnight Lady“ werde ich alles mit meiner Band spielen. Das wird ein Hammer Abend für alle, die mich sehen wollen. Ich freue mich wahnsinnig.“

Karten für das von Concert Concept präsentierte Konzert von DIETER BOHLEN am 31. August 2019 um 19:30 Uhr auf der Zitadelle Spandau gibt es ab Donnerstag, den 14. März um 10:00 Uhr bei uns im Presale!

Verpassen Sie nicht dieses einmalige Open Air Konzert und sichern Sie sich schnell Ihre Tickets,
Ihr Team von myticket.de

 

 

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16.03.2019 Opernstars in Waiblingen

GFDK - Kultur und Medien - Konzerte

Dan Ettinger und die Stuttgarter Philharmoniker begleiten das große Abschlusskonzert

Premiere für ein musikalisches Glanzlicht: Im Rahmen der „Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen“ wird die Stauferstadt erstmals zum Treffpunkt für hochbegabten Sängernachwuchs aus aller Welt. Ins Leben gerufen haben das Projekt, das vom 23. bis zum 28. September 2019 stattfindet, die beiden Opernstars Melanie Diener und Thomas Hampson.

Die Sopranistin Melanie Diener lebt seit vielen Jahren in Waiblingen, und die Förderung des sängerischen Nachwuchses ist ihr schon seit längerem ein großes Anliegen. Für ihr kulturelles Engagement erhielt sie die Verdienstplakette der Stadt Waiblingen.

Gemeinsam mit dem Bariton Thomas Hampson entwickelte sie die Idee der internationalen Opernwerkstatt, und beide konnten die Stadt als starken Partner und Ausrichter für das Projekt gewinnen. Die Opernwerkstatt ist in dieser Form in Deutschland einzigartig:

Melanie Diener und Thomas Hampson erarbeiten vier Tage lang mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Arien und Ensembles aus Mozarts „Don Giovanni“ und Verdis „Don Carlo“. Den Abschluss der Opernwerkstatt bildet ein gemeinsames Konzert der jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Melanie Diener und Thomas Hampson in Waiblingen, das der Dirigent Dan Ettinger und die Stuttgarter Philharmoniker begleiten.

Die Teilnahme an der Opernwerkstatt ist kostenfrei, Reisekosten werden übernommen und durch die Unterbringung in Gastfamilien fallen für die jungen Sängerinnen und Sänger keine Übernachtungskosten an.

„Waiblingen ist eine Kulturstadt mit zahlreichen Initiativen für Kunst und Musik“, sagt Melanie Diener. „Gerade junge Künstlerinnen und Künstler brauchen möglichst viele Arbeits- und Auftrittsmöglichkeiten, um sich weiter zu entwickeln.

Mit unserer ersten ‚Internationalen Opernwerkstatt‘ können wir genau das anbieten. Wir wollen gezielt Techniken und musikalische Interpretationen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeiten.“

Während der Zeit der Opernwerkstatt sind mehrere kleinere Konzerte in der Stadt geplant, die, ebenso wie das Abschlusskonzert, den Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit geben, das Erarbeitete gleich umzusetzen und vor einem Publikum zu präsentieren.

„Ich bin sehr glücklich darüber, mit diesem Projekt gezielt etwas für den Nachwuchs im Opernfach tun zu können: Dank der Unterstützung der Stadt Waiblingen sowie der Partner und Sponsoren haben wir eine wirkliche Förderung geschaffen.

Gleichzeitig freue ich mich, mit der ‚Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen‘ das Renommee meiner Heimatstadt in diesem Bereich nachhaltig zu unterstützen“, so Melanie Diener weiter.

Auch für Thomas Hampson ist die Weitergabe seiner professionellen Erfahrungen an die nächste Generation junger Talente eine Motivation für die „Internationale Opernwerkstatt Waiblingen“:

„So vielem von dem, was auf der Bühne passiert und das Publikum begeistert, ist ein langer Prozess des intensiven Lernens und der Vorbereitung vorausgegangen“, sagt er.

„Junge Künstlerinnen und Künstler müssen erst einmal all die Fähigkeiten entwickeln, die sie für eine professionelle Karriere benötigen. Gerade heute ist die Erwartung an junge Sängerinnen und Sänger, die den Schritt auf die Opernbühne wagen, komplexer als jemals zuvor.

Ich empfinde es als Freude, Privileg und Vertrauensbeweis, dass ich jungen Kolleginnen und Kollegen helfen kann, sich genau die Fähigkeiten zu erarbeiten, die sie für eine lange und erfolgreiche Karriere benötigen.

Für eine Karriere in einer Kunstform, die sich ständig weiterentwickelt und die Emotionen und menschliches Verhalten in einer Sprache ausdrückt, die ‚Musik‘ heißt und an einem Ort präsentiert, der sich ‚Theater‘ nennt.“

Mit der Internationalen Opernwerkstatt erweitert die Stadt Waiblingen ihr kulturelles Engagement und widmet sich ab 2019 gezielt der Förderung junger Sängerinnen und Sänger. Die erste ‚Internationale Opernwerkstatt Waiblingen‘ wird im Rahmen des Kulturprogramms der Remstal Gartenschau 2019 ausgerichtet und soll auch in den kommenden Jahren als fester Termin in der Stadt etabliert werden.

Thomas Vuk, Fachbereichsleiter Kultur und Sport der Stadt Waiblingen, sieht in der Opernwerkstatt damit auch die Chance, die Kunstform Oper in die Stadt hineinzutragen:

„Wir laden junge Nachwuchssängerinnen und -sänger aus Deutschland und der ganzen Welt ein, um in Waiblingen gemeinsam zu arbeiten, zu lernen und sich zu präsentieren. Das Publikum, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, sollen im Sinne der kulturellen Bildung an die Oper herangeführt werden. Teilhabe, Begegnung und Austausch sollen ermöglicht werden.“

Um diesen Zugang zu erleichtern, sind die Meisterklassen öffentlich, ebenso wie die kleineren Konzerte der Stipendiaten. Auch Andreas Hesky, Oberbürgermeister von Waiblingen, ist begeistert von dem Projekt:

„Wir freuen uns sehr und sind dankbar dafür, dass die weltbekannte Waiblinger Sopranistin Melanie Diener in Verbundenheit mit der Stadt und dem Bürgerzentrum Waiblingen gemeinsam mit Thomas Hampson die Opernwerkstatt ins Leben ruft und gestaltet.

Die Bürgerschaft ist herzlich eingeladen, Teil der Opernwerkstatt zu werden. Die Internationale Opernwerkstatt Waiblingen soll in die ganze Stadt hineinwirken.“

Beim großen Abschlusskonzert am 28. September 2019 treten sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf, unter der Leitung ihres Chefdirigenten Dan Ettinger begleiten die Stuttgarter Philharmoniker den Abend.

„Ich freue mich sehr, gemeinsam mit Melanie Diener, Thomas Hampson und meinem Orchester bei der ersten Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen dabei zu sein“, sagt Dan Ettinger. „Wenn wir neue junge Talente im Opernbereich fördern können, ist das eine hochspannende Angelegenheit für uns und unser Publikum.

Das Zusammentreffen zweier internationaler Sängerstars mit dem Nachwuchs macht Waiblingen für die Zeit der Werkstatt zu einem künstlerischen
Brennpunkt der besonderen Art.“

Die „Internationale Opernwerkstatt Waiblingen“ wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Helmut Nanz-Stiftung und der Bernd Moosmann – Meisterwerkstätte für Holzblasinstrumente GmbH.

Informationen zur Ausschreibung

Die „Internationale Opernwerkstatt Waiblingen“ richtet sich an junge Sängerinnen und Sänger zwischen 22 und 33 Jahren, die in diesem Format die Gelegenheit erhalten, vier Tage lang an einem Meisterkurs mit Melanie Diener und Thomas Hampson teilzunehmen. 

Gemeinsam werden Arien und Ensembles aus Mozarts „Don Giovanni“ und Verdis „Don Carlo“ erarbeitet, ebenso wird das Abschlusskonzert vorbereitet. Interessierte Sängerinnen und Sänger können eine Bewerbung mit aktueller Biografie und zwei Videobeispielen (auf DVD oder per Link) einreichen.

Pflichtstücke für diese beiden Aufnahmen sind eine Mozartarie und eine Arie nach Wahl. Der Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Mai 2019. Sängerinnen und Sänger, die für die Teilnahme an der Opernwerkstatt ausgewählt werden, erhalten ein Stipendium, das die Unterbringung in Gastfamilien, die Übernahme der Reisekosten und die Teilnahme an der Opernwerkstatt beinhaltet.

Alle Informationen sowie Online-Bewerbungen unter: 

www.internationale-opernwerkstatt-waiblingen.de

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16.03.2019 Die 19. JAZZTAGE DRESDEN

GFDK - Kultur und Medien - Konzerte

Vom 23. Oktober bis 24. November verwandeln die Jazztage Dresden das sächsische Elbflorenz wieder zum Jazz-Mekka. Bei bereits fast 60 bestätigten Konzerten wird es langsam Zeit, Sie, unser Publikum, in das diesjährige Gesamtprogramm einzuweihen:

Am 21. März um 13 Uhr stellt Jazztage-Intendant Kilian Forster zur diesjährigen Pressekonferenz die Konzertvielfalt des Festivals vor. Zwei Stunden später, um 15 Uhr, geht das Gesamtprogramm unter www.jazztage-dresden.de offiziell in den Verkauf.

Das Geheimnis um das Titelgesicht der diesjährigen Jazztage wird gelüftet und eine große Neuerung zur Hauptspielstätte preisgegeben.Turnusmäßig wird das Titelgesicht weiblich. Sie können gerne auf der Jazztage Dresden Facebookseite mitraten. Die ersten beiden richtigen Antworten unter dem Post erhalten je 2 Karten zu Ihrem Konzert.

Bis dahin? Durch unsere neuen Sonderkonzerte durchstöbern


Am 21. und 22. Mai finden zwei interaktive Generalproben der für die Leipziger Bachtage neu konzipierten Show von AutoAuto! Bach Driving Mad mit Christian von Richthofen, Bruno Böhmer Camacho und Kilian Forster statt.

Sie haben die exklusive Möglichkeit bei dem Ticketkauf eines beliebigen Jazztage-Konzertes dafür 2 Tickets zum Preis von nur 19€ zu erhalten. Melden Sie sich dazu direkt unter ticket@jazztage-dresden.de.

Einzigartig und sicherlich bald ausverkauft wird das übernächste JAZZnoTALK Konzert über den Dächern des Neumarkts im BrockmannundKnoedler Salon sein. Es ist uns gelungen, die A-Capella-Gruppe Naturally 7 zu ihrem 20-jährige Band-Jubiläum am 2.9. noch vorab des Abschlusskonzertes nach Dresden zu holen.


Die diesjährigen Sonderkonzerte im Überblick:

17.03.19 20:00, Luca Stricagnoli - "What If?" World Tour, Jazzclub Tonne
15.04.19 19:00, Torsten Goods - Thank You Baby, BrockmannundKnoedler Salon
21.05.19 20:00, AutoAuto! Bach Driving Mad, Scheune Gut Wildberg
22.05.19 20:00, AutoAuto! Bach Driving Mad, Scheune Gut Wildberg
02.09.19 19:00, Naturally 7 - 20 Years Tour, BrockmannundKnoedler Salon
29.09.19 20:00, Nacht der Gitarren, Dreikönigskirche

 

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15.03.2019 unvergessliche Gänsehautmomente

GFDK - Kultur und Medien- Konzerte

Vier Wochen, ein Zelt und ganz viel Musik! Delta-Konzerte zündet zum 4. Mal im Herzen der Metropolregion ein Feuerwerk für Augen und Ohren – das Zeltfestival Rhein-Neckar auf dem Mannheimer Maimarktgelände ist inzwischen zum Kult-Event aufgestiegen.

Hochkarätige Künstler wie Andreas Bourani, Nena, Midnight Oil, Namika, Joris & Co. verführen dieses Jahr tausende Fans zum mitsingen, tanzen und feiern. Die Festival-Saison kann also beginnen.

Streifenjeans, Schweißbänder, Wuschelfrisur – keine andere Musikerin hat die 80er-Jahre mit ihren Songs und ihrem Style mehr geprägt als NENA. Heute pilgern inzwischen drei Generationen zu ihren Konzerten. Am 29. Mai eröffnet sie das Festival und lässt 99 Luftballons in den Mannheimer Himmel fliegen. 

Andreas Bourani meldet sich mit ausgewählten Konzertterminen im Zuge seiner „Im Sommer 2019 Tour“ zurück: Ob Hochzeiten und Abi-Feiern – ohne Andreas Bouranis „Auf uns“ kommt heute keine gute Party mehr aus. Auch beim Zeltfestival wollen wir uns bei seiner WM-Hymne verschwitzt in den Armen liegen und uns von seiner vier Oktaven umfassenden Stimme am 30. Mai mitreißen lassen. 

Seit einem Vierteljahrhundert verbreiten die Spanier Ska-P im Namen des Ska-Punks gute Laune in den Clubs und auf den Bühnen. Nachdem sie sich in letzter Zeit äußerst rargemacht und fünf Jahre nicht in Deutschland gespielt haben, kehren Ska-P nun im Juni 2019 nach Deutschland zurück. 

Am 1. Juni machen sie das Maimarktgelände in Mannheim unsicher. Mit dabei: Jede Menge Klassiker und natürlich ihr aktuelles Album „Game Over“. Mal Élevé, der Stimmgewaltige von Irie Révoltés wird auch mit von der Partie sein. Die große Party auf und vor der Bühne wird zusätzlich noch von Sondaschule und Jaya The Cat befeuert.

Mit „Eule findet den Beat“ verwandeln fünf Schauspieler*innen das Zelt in einen tierischen Musikpalast. Sie schlüpfen nicht nur in diverse Tierrollen, sondern greifen auch als solche zu den Instrumenten. Und wer würde schon gerne brav sitzen bleiben, wenn die HipHop-Ratte 'nen fetten Freestyle raushaut oder die Punk-Katze in Pogo-Manier über die Bühne hüpft?
 
Wer noch nie zu „In the Army now“ Luftgitarre gespielt hat, bekommt am 5. Juni Gelegenheit dazu. Ursprünglich als Londoner Schülerband namens The Scorpions gegründet, entwickelte sich Status Quo zu einer der erfolgreichsten Bands Großbritanniens.

1989 gehörten sie mit 39 Hits zur Speerspitze der Single-Acts und waren damit erfolgreicher als die Rolling Stones. Ein absoluter Pflichttermin für eingefleischten Rock-Fans dürfen sich diese Show nicht entgehen lassen.
 
Was für ein musikalisches Traumpaar! Namika & Joris nehmen am 7. Juni ihre Fans an die Hand und entführen sie mitten auf die Champs-Élysée. Wer sich dabei nicht Herz über Kopf verknallt, dem ist kaum noch zu helfen. Ein außergewöhnliches Konzert – so schön wie ein Sonnenaufgang über Paris.
 
Das letzte Drittel steht ganz im Zeichen der härteren Töne und Texte. Den Anfang macht am 18. Juni eine der arrivierten Metal-Exporte Eurpoas: Powerwolf. Am 19. Juni werden sie mit einem der wenigen Deutschland-Konzerte auf ihrer SACRAMENT OF SIN TOUR in Mannheim Halt machen. Kaum ein Trommelfell wird nicht vor Erregung zittern. 

Am 19. Juni richtet sich das Zeltfestival bereits jetzt schon auf eine legendäre Show ein. Mit „Insane in the Brain“ und „Tequila Sunrise“ haben sie wahre Evergreens der 90er gezaubert. Latin-Flavour trifft auf harte Beats und markante Texte.

Diese Mischung hat Cypress Hill quasi über Nacht zu einer der erfolgreichsten Rap-Gruppen der Geschichte aufsteigen lassen. Lasst euch die Gelegenheit nicht entgehen und erlebt Cypress Hill mit alten und neuen Songs live!
 
Den krönenden Abschluss bildet die australische Kult-Band Midnight Oil. Die Combo um Frontman Peter Garrett, der als Umweltminister zum australischen Parlament gehörte, lässt in Monnem am 21. Juni noch mal so richtig die Betten brennen.
 
Das 4. Zeltfestival wird mit fulminanten Liveshows und unvergesslichen Gänsehautmomenten aufwarten.

KICK-OFF: 4. ZELTFESTIVAL RHEIN-NECKAR 
präsentiert von Delta Konzerte und SWR3
 
Wann: 29.05.2019 - 21.06.2019
Wo: Zeltfestival Rhein-Neckar, Maimarktgelände Mannheim  

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15.03.2019 Run auf die ersten drei Konzerte

GFDK - Kultur und Medien - Konzerte

Das KonzertGut 2019 startet in seine 4. Saison. Insgesamt gibt es sieben Konzerte vom 17. März bis 20. Oktober 2019. Die Ensemble und Musiker-Auswahl ist international und erhielt weltweit bei Musikwettbewerben zahlreiche erste Preise.

Die Zuhörer können im historischen Rittersaal von der Harfe, über Trios und Streichquartette bis zum Klaviersextett diverse Instrumental-Gattungen erleben. Die Kompositionen sind breitgefächert und erstrecken sich vom 16. Jahrhundert bis heute.

Run auf die ersten drei Konzerte

Nun ist es endlich wieder soweit, die "KonzertGut"-Saison 2019 startet am Sonntag, 17. März 2019 um 17:00 Uhr im historischen Rittersaal des Rittergutes Lucklum. Im ersten Konzert ist das Xenon Saxophonquartett zu Gast, das bereits im Dezember 2018 ausverkauft war.

Ebenso ist das Konzert mit der Harfenistin Silke Aichhorn bereits ausverkauft, das am 5. Mai 2019 stattfindet. Für das Konzert vor der Sommerpause mit dem trio unico am 26. Mai 2019 ist gerade noch eine Ticket im Vorverkauf.

Der Run auf die ersten drei Konzerte, so der künstlerische Leiter Martin-Winrich Becker, ist überwältigend. "Wir freuen uns über den großen Zuspruch und vor allem auch über unsere Abonnenten, die zum ersten Mal 56,3 % der Gesamtkarten ausmachen", so Becker.


Nach der Sommerpause geht es weiter mit internationalen Ensemblen der Spitzenklasse. Am 18. August 2019 konzertiert das Trio d'Iroise, ein reines Streichtrio, im Rittersaal mit Werken von Franz Schubert, Jean Francaix und Frederick Septimus Kelly.

Das katalanische Quartet Gerhard kommt am 15. September mit einem sehr spanischen, aber auch deutschen Programm nach Lucklum. Die vier Streicher spielen Streichquartett-Kompositionen von Juan Crisóstomo de Arriaga, dem "spanischen Mozart", ihrem Namensgeber Roberto Gerhard und dem deutschen Romantiker Johannes Brahms.

Das Phacelia Ensemble aus London wird das Publikum am 29. September 2019 mit einem Jubiläumskonzert zum 200. Geburtstag von Clara Schumann überraschen. Das Klaviersextett spielt Clara Schumanns einziges Klavierkonzert a-Moll op. 7.

Davor erklingt das Streichquartett Nr. 2 op. 10 von Zoltán Kodály und den Schluss des Konzertes bereitet Franz Schuberts berühmtes "Forellenquintett" A-Dur D 667. Mit dem Ensemble Asterion klingt die Saison 2019 am 20. Oktober 2019 aus.

Das Ensemble mit zwei Blockflöten und Cembalo widmet sich venezianischer Musik um 1600. Tickets für dieses Konzert sind nur noch unter 0531.6180007 erhältlich. Für alle anderen Konzerte können Tickets auch online unter www.konzertgut-lucklum.de erworben werden.


"2019 ist auch wieder Deutschlandfunk Kultur", so Becker, "mit dabei und wird voraussichtlich das Konzert mit dem Londoner Phacelia Ensemble live zeitversetzt übertragen."

Tickets
Tickets von € 26 bis € 33 (ermäßigt Schüler/ Studenten vob € 16 bis € 20) zzgl. VVK
(Einlass nur mit Vorlage des Schüler/ Studenten-Ausweises)

Ticket-Büro des KonzertGutes:
Ticket-Hotline 0531.6128537 (Mo. bis Fr. v. 9 - 17 Uhr)
E-Mail ticket@konzertgut-luckum.de

 

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14.03.2019 Der Preis ist mit 50.000 € dotiert

GFDK - Kultur und Medien

Die MARIA LASSNIG STIFTUNG freut sich bekannt geben zu können, dass der biennal vergebene MARIA LASSNIG PREIS 2019 an die indische Künstlerin Sheela Gowda verliehen wird.

Die 1957 in Bhadravati, Indien geborene Künstlerin erhält ein Preisgeld von 50.000 €, sowie eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, dem institutionellen Partner des zweiten Maria Lassnig Preises.

Der Maria Lassnig Preis wurde bereits vor ihrem Tod 2014 im Alter von 94 Jahren von der bedeutenden österreichischen Künstlerin Maria Lassnig angedacht. Lassnig selbst, die sich zu ebenjenem Zeitpunkt am Zenit ihres Schaffens befand, wurde erst spät als Künstlerin anerkannt.

Diese Auszeichnung soll das Werk von Künstlerkollegen/innen einem breiteren Publikum öffnen. Der Maria Lassnig Preis ist mit 50.000 € dotiert und wird von einer Einzelausstellung der Preisträger/innen begleitet, die von einer mit der Maria Lassnig Stiftung kooperierenden Institution organisiert wird. Eine Jury, u. a. bestehend aus Vertreter/innen der Stiftung und der beteiligten Institution, vergibt die Auszeichnung.

2019 ist dieser institutionelle Partner die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, das 2010 äußerst erfolgreich eine Ausstellung zu Lassnigs 90. Geburtstag präsentierte. Die Ausstellung von Sheela Gowda, die im Frühjahr 2020 eröffnet, wird von Eva Huttenlauch, diesjähriges Jurymitglied und Sammlungsleiterin sowie Kuratorin Kunst nach 1954 am Lenbachhaus, organisiert.

Die Preisverleihung findet am 7. Juni 2019 während der Ausstellung BODY CHECK. Martin Kippenberger und Maria Lassnig statt, die vom 21. Mai bis 15. September im Lenbachhaus zu sehen ist; weitere Jurymitglieder waren Matthias Mühling und Stephanie Weber, Lenbachhaus München, und Hans Ulrich Obrist, Serpentine Gallery, London; Peter Pakesch, Vorstandsvorsitzender der Maria Lassnig Stiftung sowie die Künstlerin Katharina Grosse. 

Peter Pakesch, Vorstandsvorsitzender der Maria Lassnig Stiftung, äußert sich zum diesjährigen Preis: "Wir freuen uns, nach Cathy Wilkes 2017 die zweite Ausgabe des Preises 2019 an Sheela Gowda zu verleihen, die in ihrer frühen Ölmalerei und gerade auch in ihrer Beschäftigung mit erschwerten Arbeitsbedingungen für Frauen in der indischen Gesellschaft Themenbereiche von Maria Lassnig berührt.

Durch die Zusammenarbeit mit einer führenden internationalen Institution – nach dem MoMA PS1 dieses Mal die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München – kann die beste Plattform für die Gewinnerin oder den Gewinner sichergestellt werden.

Wir freuen uns über das Engagement des Lenbachhauses hinsichtlich der Kunst und der Anliegen von Maria Lassnig. Mit Ute Meta Bauer und Hans Ulrich Obrist konnten wir internationale Kollegen mit herausragender Expertise im Bereich zeitgenössischer Kunst gewinnen, die bei der Preisverleihung mitwirken.

Über Sheela Gowda
Sheela Gowda lebt und arbeitet in Bangalore, Indien. Sie studierte Malerei an der Ken School of Art in Bangalore sowie der Visva-Bharati University in Santiniketan und am Royal College of Art in London.

Für ihre Skulpturen und Installationen verwendet Sheela Gowda Materialien, die eine narrative Atmosphäre erzeugen und zugleich metaphorische Kraft entfalten: Kuhdung, Kumkum-Pulver, Weihrauch, Kokosfasern, aber auch Haare, Nadeln oder Fäden verbinden Konnotationen von Alltagsgebrauch mit einer poetischen Aufladung.

Damit übt die Künstlerin auch bewusste Kritik an gesellschaftspolitischen Umständen, denn viele ihrer Materialien stammen aus dem Bereich von traditionell mit Frauen assoziierter Arbeit.

Bevor Sheela Gowda sich in den 1990er Jahren Installationen und Skulptur in minimalistischer Formensprache zuwandte, arbeitete sie mit expressiver Ölmalerei, in der ihre späteren Themen bereits angelegt waren.

Das Alltagsleben der indischen Mittelschicht, Konflikte von Frauen im Arbeitswie privaten Leben sowie über die Medien vermittelte Bilder politisch-gesellschaftlicher Spannungen wurden schon früh Gegenstand ihrer künstlerischen Beschäftigung.

Sheela Gowda war bei der Kochi Muziris Biennale 2012, der Venedig Biennale 2009, der documenta 12 und der Lyon Biennale, beide 2007, vertreten. Einzelausstellungen fanden u.a. 2017 in der Ikon Gallery, Birmingham, 2015 im Para Site, Hongkong,

2014 in der daad Galerie Berlin, im Irish Museum of Modern Art, Dublin, im Centre international d'Art et du Paysage in Vassivière, 2013 in der Lunds Konsthall, Lund, im Van Abbemuseum, Eindhoven und 2010 im Office for Contemporary Art, Oslo statt, sowie sind für 2019 im Hangar Bicocca, Mailand und im Centre d'Art Bombas Gens in Valencia geplant.

Beteiligungen an Gruppenausstellungen waren 2014 im Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 2012 im Ullens Center for Contemporary Art, Beijing, 2011 im Musée d'Art Contemporain, Lyon, 2009 in der Devi Art Foundation, Neu-Delhi und der Serpentine Gallery, London sowie 2008 im Kunstmuseum Bern und 2003 im Walker Art Center, Minneapolis. 2014 war sie Finalistin des Hugo Boss Award.

 

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