Nachrichten aus der großen weiten Welt

16.04.2021 Rückkehr der Crash-Angst

GFDK - Kultur und Medien

Anleger zogen im ersten Quartal massiv Geld aus Gold ETFs ab, insgesamt veräußerten jene börsengehandelten Indexfonds zwischen Januar und März 215 Tonnen Gold. Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, ist die Nachfrage nach physischem Gold größer denn je.

Ein möglicher Grund: Crash-Ängste der Anleger, und der damit verbundene Wunsch, das begehrte Metall höchstpersönlich zu verwahren.

Insbesondere in Deutschland erfreut sich Gold großer Beliebtheit. Jeder vierte Bundesbürger wähnt dieses in seinem Besitz.

Insbesondere zu Beginn der Corona-Krise konnten sich diese über eine Gold-Kursrallye freuen, doch inzwischen ist Ruhe eingekehrt.

Die Goldeinlagen des weltgrößten Gold ETFs sind seit nunmehr vierzehn Wochen rückläufig. Wie die Infografik aufzeigt, gilt dies auch für bedeutende Silber ETFs, allerdings fällt der Rückfluss hier deutlich geringer aus.

Indes macht die Erhebung deutlich, dass sich ETFs als Solche mitnichten im Abwärtstrend befinden. Im Gegenteil, sie werden immer beliebter, und Anleger setzen hierbei auch verstärkt auf Sparpläne.

Gemäß Daten des Vermögensverwalters BlackRock gab es im vergangenen Jahr in Deutschland 2 Millionen aktive ETF-Sparpläne. Bis zum Jahr 2025 soll genannte Zahl auf 9 Millionen ansteigen.

„Ob und inwiefern sich Gold ETFs die nächsten Monate und Jahre bewähren, wird sich zwar erst noch zeigen müssen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

„Allerdings scheint durchaus einiges für ein weiteres Wachstum zu sprechen. Im Angesicht der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten und Inflationsszenarien können Gold-Investments eine sinnvolle Maßnahme zur Diversifikation darstellen“.

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15.04.2021 Geldanlage in Deutschland

GFDK - Kultur und Medien

Empfehlungen von Freunden, Familie sowie Kollegen spielen bei der Investment-Entscheidungsfindung die größte Rolle bei akkreditierten US-Investoren. 24 Prozent jener Investoren räumen diesen die oberste Priorität ein.

Eigene Analysen stehen an zweiter Position, erst an dritter Stelle stehen professionelle Finanzberater. Weitere Informationen rund um Kapitalmarktinvestitionen fasst Block-Builders.de in einer neuen Infografik umfassend zusammen.

Wie die Erhebung aufzeigt, handeln 54,9 Prozent der akkreditierten US-Investoren seit der Corona-Krise deutlich aktiver. Lediglich 9,8 Prozent sind seither auf den Börsen passiver unterwegs.

Große Unterschiede treten bei Investments in Kryptowährungen zutage. Etwa 40 Prozent der akkreditierten Investoren besitzen Digitalwährungen wie Bitcoin oder Ethereum, während der Anteil im US-Bevölkerungsdurchschnitt lediglich 6 Prozent beträgt.

Bei einem Blick auf Deutschland wird ersichtlich, dass es vor allen Dingen die jungen Bundesbürger sind, die ihre Kenntnisse über Geld- und Kapitalanlagen als gut einschätzen. 67 Prozent der 16 bis 25-Jährigen sind dieser Auffassung.

Bei den Bürgern ab 66 Jahren beträgt der Anteil jener, die ihre Kenntnisse als gut einschätzen, lediglich 49 Prozent.

Brisant könnte besagter Umstand vor allen Dingen deshalb sein, weil Investoren, welche ihre Kenntnisse als gut einschätzen, deutlich risikobereiter sind.

"Zwar besitzen einkommensstarke Personen im Durchschnitt auch häufiger Aktien", so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

"Doch besonders groß ist die Kluft zwischen den Vermögenden und den Otto-Normal-Verbrauchern in puncto Kryptowährungen.

Lediglich 6 Prozent der US-Bürger besitzen derartige digitale Assets, wohingegen etwa 40 Prozent der akkreditierten Investoren in Bitcoin, Ethereum & Co. großes Potenzial zu sehen scheinen". 

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15.04.2021 Gaming-Stream-Anbieter

GFDK - Kultur und Medien

Die Gaming-Streaming-Plattform Twitch verzeichnet 2,18 Milliarden Zuschauerstunden im vergangenen März. Im selben Monat des Vorjahres waren es noch 1,22 Milliarden Stunden, der Anstieg schlägt mit knapp 79 Prozent zu Buche.

Das Wachstum der Gaming-Branche ist nach wie vor beachtlich – wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, steigt nicht nur das Interesse der User, sondern auch ihre Bereitschaft, für Videospiele Geld auszugeben.

Im Jahr 2014 erwarb Amazon das Start-Up Twitch aus San Francisco. Wie die Infografik aufzeigt, lagen die monatlichen Zuschauerstunden zu diesem Zeitpunkt im Vergleichsmonat März bei etwa 186 Millionen.

Das Investment scheint sich ausgezahlt zu haben, der ohnehin schon in Gang gesetzt Gaming-Trend wurde durch die Pandemie nochmals verstärkt.

Indes zeigt die Infografik, dass der Gaming-Streaming-Markt durchaus umkämpft ist. Am häufigsten wurde in den vergangenen 12 Monaten YouTube Gaming genutzt, 53 Prozent der Konsumenten gaben an, auf jener Plattform gewesen zu sein.

Bei Twitch sind es immerhin 51 Prozent, Facebook Gaming ist mit einer Nutzungsrate von 26 Prozent indes weiter abgeschlagen.

Prognosen zufolge sollen die Konsumentenausgaben für Videospiele in Deutschland bis zum Jahr 2024 auf etwa 5,36 Milliarden Euro ansteigen. Im Jahr 2019 investierten die Gamer in der Bundesrepublik noch 4,24 Milliarden Euro.

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12.04.2021 Nur Geben und nie Nehmen

GFDK - Kultur und Medien

Die emotionale Gesundheit hat für den Körper und die Seele einen ebenso hohen Stellenwert, wie es bei der körperlichen Verfassung der Fall ist. Verschiedene Dinge können Einfluss auf die Psyche nehmen.

Eine sehr starke Belastung ist eine Beziehung, die toxische Züge entwickelt, beispielsweise durch Narzissmus in der Partnerschaft.

Nur Geben und nie Nehmen

Es ist ein schleichender Prozess, dessen Auswirkungen sich häufig erst dann zeigen, wenn sie schon besonders umfangreich sind. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Ängste, Übelkeit und Kopfschmerzen sind nur einige der Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Nicht immer müssen die Auslöser vom Körper kommen. In vielen Fällen ist es die Seele, die hier betroffen ist. Die Partnerschaft kann Fluch und Segen gleichzeitig sein. In einer guten Partnerschaft herrscht Ausgeglichenheit.

Beide Partner fühlen sich wohl, haben Vertrauen und begegnen sich mit Respekt. Ganz anders sieht es aus, wenn eine Beziehung toxisch wird.

Das zeigt sich dadurch, dass es nur ein Geben ist, ein Nehmen aber nicht passiert. Betroffene brauchen eine gewisse Zeit, um das Muster zu erkennen.

Das eigene Verhalten beobachten

Wie habe ich mich in der letzten Zeit entwickelt? Sich diese Frage zu stellen ist einfach, darauf zu antworten jedoch eine Herausforderung. Wenn der Partner nur noch negative Worte übrig hat, Druck ausübt und klein hält, dann wirkt sich dies auf das Selbstbewusstsein aus.

Menschen, die früher genau wussten was sie wollten, sehen sich immer kritischer. Sie stellen sich die Frage, ob der Partner vielleicht im Recht ist.

Das eigene Verhalten ändert sich. Unsicherheit entsteht und wer sich selbst beobachtet und hinterfragt, der wird das bemerken. Herrschen nur noch Traurigkeit, Angst und Fluchtgedanken vor, wird es Zeit, etwas für sich selbst zu tun.

Den Ausweg für die eigene Gesundheit finden

Eine toxische Beziehung hinter sich zu lassen ist ein großer Schritt und nicht immer ganz einfach möglich. Hier ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen. Diese kann durch Freunde oder Familie erfolgen.

Um Hilfe zu bitten, sich auch in eine ärztliche Behandlung zu begeben und die Vergangenheit aufzuarbeiten sind die wichtigsten Schritte, um den Weg zurück in ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu finden.

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10.04.2021 Bitcoin, das Asset der Reichen?

GFDK - Kultur und Medien

74 Prozent der akkreditierten US-Investoren sind bestrebt, in den nächsten 12 Monaten Bitcoins zu kaufen. Die Mehrheit will hierbei sogar mehr als 500.000 Dollar in Bitcoin investieren. Dies geht aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervor.

Etwa 70 Prozent besagter akkreditierter US-Investoren besitzen bereits Bitcoins. Die Kluft zwischen der Normalbevölkerung könnte kaum größer sein. So halten 5 Prozent der Deutschen Kryptowährungen, in den USA beträgt der Anteil 6 Prozent.

Während Bitcoin, Ethereum & Co. bei den Vermögenden bereits im Mainstream angekommen zu sein scheinen, fristen diese in der Masse noch ein Nischendasein.

Interessanterweise sind 72 Prozent der akkreditierten Investoren der Auffassung, dass die jüngste Bitcoin-Rallye zu einer Blasenbildung geführt hat. An der Investment-Entscheidung scheint dies nichts zu ändern.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch auf beträchtliche Korrekturen stets neue Hochs folgten.

Indes zeigt die Infografik, dass es große länderspezifische Unterschiede gibt. In Australien sind bereits 12,6 Prozent der Investoren im Besitz von Bitcoin.

Die Quote der Goldbesitzer beträgt dort indes lediglich 12,1 Prozent: Das digitale Gold hat das Edelmetall in puncto Beliebtheit im Land der Kängurus überholt.

Bei dem Verhalten der Bitcoin-Besitzer zeigt sich unterdessen ein Wandel. So gibt es immer mehr Trader, die ihre Bitcoins weniger als einen Monat lang halten.

Im November gab es noch 3,56 Millionen Trader. Im März waren es bereits 5,41 Millionen.

"Bitcoin startete als Graswurzelbewegung", so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay. "Ursprünglich als Alternative zum herkömmlichen System gedacht, bei dem sich einige Wenige auf Kosten einer Mehrheit bereichern, so das kritische und nicht unumstrittene Narrativ.

Da dieser Tage allen voran Großanleger in Bitcoin investiert sind, gerät der Ursprungsgedanke immer mehr ins Wanken". 

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10.04.2021 Das stille Leuchten

GFDK - Kultur und Medien

Gottfried Helnwein präsentiert neue Werke bei Geuer in Düsseldorf

„Meine Kunst ist keine Antwort. Sie ist eine Frage.” Gottfried Helnwein

Ein kleines Mädchen mit blasser Haut und roten Lippen in einer Militäruniform. Ist das erschreckend oder irritierend? "Das eigentliche Problem ist nicht das, was auf der Leinwand zu sehen ist. Es sind die Bilder in den Köpfen der Betrachter", betont Gottfried Helnwein.

Er galt lange als "enfant terrible" der internationalen Kunstszene: Gottfried Helnwein schockierte sein Publikum mit hyperrealistischen Bildern von bandagierten, verwundeten Kindern.

Jetzt präsentiert der österreichisch-irische Starkünstler neue Gemälde und legendäre Fotoarbeiten bei Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf - seine erste Galerie-Ausstellung in Deutschland nach langer Zeit!

"Es ist eine Ehre für uns, diesen Ausnahmekünstler ausstellen zu dürfen", erklärt Galerist Dirk Geuer, und ergänzt: "In seinen aktuellen Bildern verbindet Gottfried Helnwein verführerische Schönheit mit subtilem Schrecken - das ist beeindruckend und verstörend zugleich."

Von Freitag, dem 9. April 2021, bis Dienstag, dem 4. Mai 2021, zeigt die Düsseldorfer Galerie unter dem Titel "Das stille Leuchten" mehr als 20 teils großformatige Werke,  darunter insgesamt 12 neue Gemälde aus den berühmten Serien "Disasters of War" und "Red Sleep", die Helnwein eigens für diese Werkschau geschaffen hat.

Kunstfans können zudem zwei Selbstporträts des Künstlers aus den frühen 80er Jahren sowie die weltbekannten Foto-Porträts aus der “Faces”-Serie von Mick Jagger, Keith Richards (Rolling Stones), Andy Warhol und anderen Persönlichkeiten bestaunen.

Der 1948 in Wien geborene Maler und Fotograf Gottfried Helnwein, der Malerei bei Rudolf Hausner an der Wiener Akademie der bildenden Künste studiert hat, gilt als einer der erfolgreichsten und bekanntesten, aber auch umstrittensten deutschsprachigen Künstler der Nachkriegszeit.

In seinen hyperrealistischen Ölgemälden thematisiert er das oftmals stille Leiden von Kindern, das zum Beispiel durch Kriegstraumata oder andere Ursachen wie Missbrauch und Gewalt hervorgerufen werden kann.

In malerisch minutiöser Perfektion stellt er kindliche Unschuld in Kontrast zu Blut, Verbandszeug, Waffen und Militäruniformen. Über die angedeutete Brutalität macht er die Verletzlichkeit und Schutzbedürftigkeit der Kinder sichtbar.

Das Museum of Modern Art in Los Angeles, die Albertina in Wien, das Ludwig Museum in Köln sowie u.a. auch das State Russian Museum in St. Petersburg führen Werke des Künstlers in ihrem Bestand.

Zu seinen Sammlern zählen u.a. Stars wie Sean Penn, Nicolas Cage, Arnold Schwarzenegger, Ben Kingsley und Marius Müller-Westernhagen. Seine große Retrospektive in der Wiener Albertina 2013 verzeichnete einen Rekordwert von über 250 000 Besuchern.

Die Düsseldorfer Ausstellung findet in Kooperation mit dem Ludwig Museum Koblenz statt, das vom 11. April bis zum 30. Mai eine große Helnwein-Retrospektive mit dem Titel „Schlaf der Vernunft“ mit über 34 teils großformatigen Gemälden präsentiert.

Anlässlich beider Ausstellungen erscheinen zwei neue Grafikeditionen des Künstlers, die über die Galerie Geuer & Geuer Art bezogen werden können.

Begleitet und unterstützt wird die Doppelausstellung von dem Nachrichtensender ntv mit einem exklusiven ntv art Spezial im April, das dem beeindruckenden Künstler und seiner eindrucksvollen Kunst gewidmet ist.

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09.04.2021 Nerz-Pelzfarmer machen fette Beute

GFDK - Kultur und Medien

Die Europäische Kommission hat heute eine massive staatliche Beihilfe in Höhe von 1,74 Milliarden Euro für dänische Nerzfarmer und verwandte Unternehmen genehmigt, die von einem Coronavirus-Ausbruch betroffen waren.

Nachdem COVID-19 im vergangenen Jahr in 290 Betrieben nachgewiesen wurde, ließ die dänische Regierung die gesamte Population von 17 Millionen Nerzen töten und setzte die Produktion mindestens bis Ende 2021 aus.

Das Hilfspaket umfasst etwa 1,2 Milliarden Euro, um Nerzfarmer direkt zu entschädigen sowie etwa 538 Millionen Euro zur Unterstützung von Nerzfarmern und verwandten Unternehmen, die bereit sind, die Produktion aufzugeben. Dazu eine Stellungnahme von Thomas Pietsch, Wildtier- und Pelzexperte bei VIER PFOTEN:

„Wir begrüßen, dass die Beihilfen teilweise dazu verwendet werden, Pelzfarmer beim Umstieg auf alternative Einkommensquellen abseits der Pelzindustrie zu unterstützen.

Das ist auch dringend notwendig, da die Nerzfarmen in der EU, abgesehen von ihren offensichtlichen Tierschutzproblemen, auch vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen.

Die Erlöse aus den niedrigen Pelzpreisen decken oft nicht einmal die Produktionskosten – ein weiteres Indiz dafür, dass die Pelzindustrie vor ihrem Untergang steht.

VIER PFOTEN fordert darüber hinaus jedoch ein EU-weites Verbot der Pelztierzucht. Pelzfarmen stellen jedoch vor allem im Zusammenhang mit COVID-19 und möglichen zukünftigen Zoonosen eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar, daher ist eine Entschädigung keine ausreichende Antwort.

Jetzt ist es an der Zeit, diese gefährliche und grausame Industrie zu beenden. Die Europäische Kommission muss die entsprechenden Schritte für eine nachhaltige Lösung einleiten.

Nach der sofortigen Genehmigung der dänischen staatlichen Beihilfe durch die Kommission müssen weitere Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Tier vor den Risiken einer Pandemie folgen.

Pelz ist darüber hinaus ein völlig unnötiger Luxusartikel, der auch von immer mehr Konsumenten abgelehnt wird. Um die Öffentlichkeit zu schützen und Tierleid zu verhindern, fordert VIER PFOTEN ein EU-weites Ende der Pelztierzucht.“

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08.04.2021 Grüne Aktien bringen höhere Rendite

GFDK - Kultur und Medien

Öl,- Gas- und Kohleaktien waren von 2011 bis 2020 weniger gewinnbringend, als Wertpapiere aus dem Bereich erneuerbare Energien. Dennoch war der Anlagebetrag im Bereich der konventionellen Energieerzeugung 1.042 Prozent größer, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Von 2011 bis 2020 investierten die Geldgeber 640 Milliarden Dollar in traditionelle Energieunternehmen. 56 Milliarden Dollar flossen hingegen in Wertpapiere im Bereich erneuerbare Energien.

Allerdings zeichnet sich eine Trendwende ab. So lagen die Erträge bei den Börsengängen im Öl,- Gas- und Kohlesektor im vergangenen Jahr bei 10 Milliarden Dollar, wohingegen Unternehmen aus der Sparte erneuerbare Energien 11 Milliarden Dollar Kapital einsammelten.

Indes zeigt die Infografik, dass erneuerbare Energien nicht nur an der Börse gefragt sind. So war der Stromverbrauch im vergangenen Corona-Krisenjahr europaweit rückläufig, dennoch wurden 51 Terawattstunden mehr Wind- und Solarstrom genutzt.

Der Kohlestrom-Verbrauch war auch über Europa hinaus weltweit rückläufig. Lediglich in China stieg jener Verbrauch um 2 Prozent.

Dass Europa bei dem Thema regenerative Energien Akzente setzt, das verdeutlicht die Infografik. Die 10 grünsten Länder befinden sich unisono in Europa.

An der Spitze befindet sich Dänemark, gefolgt von Luxembourg und der Schweiz. Deutschland wiederum befindet sich bei einem globalen Vergleich auf der zehnten Position.

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07.04.2021 Skepsis gegenüber Kryptogeld

GFDK - Kultur und Medien

In Österreich gibt es dieser Tage 157 Bitcoin-Automaten (ATMs). Damit landet das Land bei einem Vergleich mit allen EU-Staaten an erster Stelle. In Deutschland gibt es lediglich 53 dieser Automaten, wie aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervorgeht. Dennoch sind die Österreicher keineswegs unisono überzeugt von Bitcoin, Ethereum & Co.

Deutschland hat 837 Prozent mehr Einwohner als Österreich. Dennoch hat Österreich 196 Prozent mehr Bitcoin-Automaten als die Bundesrepublik.

Auch was Krypto-Exchanges anbelangt, scheint Österreich die Nase vorn zu haben. Das österreichische Krypto-Fintech Bitpanda erfreut sich größter Beliebtheit.

Wie die Infografik aufzeigt, konnte das Startup mit 230 Millionen Euro sogar deutlich mehr Venture Capital einsammeln, als die Fintechs Scalable Capital, Trade Republic und Weitere.

Indes zeigt die Grafik, dass nur 13 Prozent der Österreicher positiv gegenüber Kryptowährungen und der Zukunft dieser eingestellt sind.

In keinem anderen Land Europas ist die Skepsis gegenüber Kryptogeld so groß wie in Österreich.

In Deutschland ist immerhin jeder Fünfte positiv eingestellt. Am optimistischen ist die Bevölkerung in der Türkei, hier liegt der Wert bei 62 Prozent.

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02.04.2021 BÄRENWALD Müritz feiert Jubiläumsjahr

GFDK - Kultur und Medien

 Der BÄRENWALD Müritz der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN hat schon das Leben vieler Braunbären verändert. Vor 15 Jahren zog mit Bär Lothar der erste Bewohner in das Schutzzentrum ein.

Seitdem haben bislang 27 Bären aus schlechter Haltung in dem riesigen Waldareal in Mecklenburg-Vorpommern ein artgemäßes Zuhause gefunden.

„Unsere Tiere haben in ihrem Leben bereits viel Leid erfahren. Alle wurden von VIER PFOTEN aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettet.

Wir sind froh, dass wir ihnen hier bei uns eine zweite Chance geben können. Rocco, Dushi, Tapsi und all die anderen Bewohner des Parks tragen zum Teil tiefe seelische und manchmal auch körperliche Narben.

Wir sind dankbar, dass wir ihnen hier ein sicheres Refugium bieten können, wo sie einfach nur Bär sein dürfen“, sagt Petra Konermann, Pressesprecherin vom BÄRENWALD Müritz.

Ein naturnahes Refugium

Am 13. Oktober 2006 zog Braunbär Lothar als erster Bewohner in den BÄRENWALD Müritz. Nachdem die globale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN das imposante Männchen gerettet hatte, konnte er bis zu seinem Tod 2019 noch zwölf friedliche Jahre im BÄRENWALD verbringen. 

Aktuell leben in Westeuropas größtem Bärenschutzreservat 15 Tiere. In dem weitläufigen Areal mit viel Wald und Wiesen, sanften Hügeln und vielen Wasserquellen können sie ihrer Natur folgen; das Gebiet bietet ihnen die idealen Voraussetzungen, um ein artgemäßes Leben zu führen.

Tatsächlich lebten bis vor 300 Jahren in der Region auch in freier Wildbahn noch Bären.

Für das Jubiläumsjahr hat das Team vom BÄRENWALD Müritz nun eine besondere Überraschung für alle großen und kleinen Bärenfreunde: Ab dem 1. April ist das „üBÄRall – und hier im Bärenwald“- Magazin mit vielen spannenden Geschichten erhältlich.

Ab 1. April erhältlich:  „üBÄRall – und hier im Bärenwald“

Als Tierschutzeinrichtung setzt sich der BÄRENWALD Müritz nicht nur für Tier- und Naturschutz ein, sondern versteht sich auch als Teil einer besonderen Region mit einer außergewöhnlichen Landschaft.

Das ab sofort erhältliche Magazin „üBÄRall – und hier im Bärenwald“ gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

 „Die Recherchen zu dem Jubiläumsmagazin haben uns Begegnungen mit interessanten Menschen beschert, über die wir in unserem Magazin berichten. Aber natürlich steht im „üBÄRall“ jede Menge Bäriges im Mittelpunkt:

Wir erinnern an einen ganz besonderen Bären, wir zeigen, was unsere Tierpfleger antreibt, und wir berichten darüber, wie es überhaupt dazu kam, dass der BÄRENWALD mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte errichtet wurde“, erzählt Petra Konermann.

Das Magazin ist komplett in Eigenregie des BÄRENWALD Müritz-Teams entstanden. Seit dem 1. April gibt es das Jubiläumsheft online oder im BÄRENWALD-Shop für 4,90 Euro zu kaufen.

Jedes verkaufte Exemplar unterstützt den BÄRENWALD bei seiner Arbeit. Ein Teil des Erlöses fließt zudem in das Projekt „Junge Riesen“, bei dem Bäume in der Nossentiner/Schwinzer Heide gepflanzt werden.

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