Nachrichten aus der großen weiten Welt

05.06.2021 in Kooperation mit Geuer & Geuer

GFDK - Kultur und Medien

„Malen ist für mich wie atmen.“ Julian Schnabel -„Es muss dir in den Magen schlagen. Zu viel Theorie steht nur im Weg." Jiři Georg Dokoupil

Osthaus Museum Hagen präsentiert: Jiři Georg Dokoupil und Julian Schnabel Two Czechoslovakians Walk into a Bar -Collaboration Paintings - Kuratiert wird die Ausstellung von Reiner Opoku. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer statt.

Spektakuläre Premieren-Ausstellung in Hagen: Von Sonntag, dem 27. Juni 2021, bis Sonntag, dem 15. August 2021, präsentiert das Osthaus Museum Hagen am Museumsplatz 1 dreizehn großformatige Gemälde der beiden Kunstlegenden Julian Schnabel und Jiři  Georg Dokoupil.

Unter dem Titel „Two Czechoslovakians Walk into a Bar“ werden  Werke gezeigt, die im Jahr 2015 während eines Besuchs von Julian Schnabel im Berliner Atelier Dokoupils gemeinsam realisiert wurden. Parallel dazu sind in den Kabinetträumen sowie in der Unteren Galerie auch Grafiken des New Yorker Künstlers Julian Schnabel aus den späten 70er Jahren bis 2021 zu sehen.

Hintergrund der Ausstellung:

Der Titel nimmt einerseits Bezug auf die Herkunft des Vaters von Julian Schnabel und die von Georg Dokoupil: Tschechoslowakei. Andererseits vermittelt er die lockere Atmosphäre, in der Bilder entstehen können, wenn zwei große Künstler sich verstehend begegnen.

Das Ergebnis dieses malerischen Dialogs sind faszinierende Kunstwerke, die Spontaneität und Humor versprühen: Auf den Pinselschlag des einen folgte die Antwort des anderen, auf Linie folgte Farbe, auf geschlossene Form eine offene.

Die Materialien: Acrylfarbe, Sprayfarbe, Seifenlaugen auf Leinwand und Linoleumböden. Jenseits ihrer künstlerischen Vergangenheit, die wilde und expressive Werke hervorbrachte, zeigen diese Arbeiten eine Substanz und Tiefe von beeindruckender Intensität.

Jiři Georg Dokoupil,

Jiři Georg Dokoupil, geboren in der Tschechoslowakei, ist in den 1980er Jahren Mitglied der Kölner Künstlergruppe Mülheimer Freiheit, deren Mitglieder Hans Peter Adamski (geb. 1947), Peter Bömmels (geb. 1951), Walter Dahn (geb. 1954), Jiři Georg Dokoupil (geb. 1954), Gerard Kever (geb. 1956) und Gerhard Naschberger (geb. 1955) im wild-expressionistischen Stil Bilder herstellten, die großes Aufsehen in der damals von Konzeptkunst beherrschten Kunstszene erregten.

Es war die Zeit der Neuen Wilden, die mit schwungvollem und heftigem Pinselstrich, einer kräftigen Farbigkeit expressiv abstrakte wie auch sinnlich gegenständliche Bilder in großem Format malten.

In dieser Zeit entstanden auch Gemeinschaftsarbeiten, beispielsweise jene von Dokoupil mit Walter Dahn. Nach dieser wilden Phase veränderte Jiři Georg Dokoupi seine Malerei.

Sein Drang, sich durch sehr unterschiedliche Bilder auch selbst Klarheit über Weltdinge zu verschaffen, bescherte der Kunstszene in den Jahrzehnten danach ein sehr anschauliches Bildspektrum, ein reiches Œuvre mit Werken, die er unter anderem mit Ruß, Muttermilch, Reifenabdrücken und zuletzt auch mit Seifenlaugen realisierte.

Julian Schnabel

„Alles kann Vorlage für ein Gemälde sein – ein anderes Gemälde, ein Schmutzfleck“, sagt Julian Schnabel. Die Weltbilder des 1951 geborenen New Yorker Malers, Bildhauers und Filmemachers Julian Schnabel wurden in Deutschland zum ersten Mal bewusst in der Ausstellung „Zeitgeist“ 1982 in Berlin wahrgenommen.

Die verkürzt als „expressiv-gestisch“ bezeichneten Werke, vor allem aus der legendären Serie der „Plate Paintings“ – große Gemälde mit aufgeklebten Resten von zerbrochenen Tellern –, boten eine gänzlich andere Aura, eine grenzenlose Freiheit, ein Abenteuer der Malerei ohne die aufgesetzte theoretische Fundamentierung, wie sie in diesen Jahren in den USA und zum Teil auch in Europa üblich war.

Schnabel erklärt das rückblickend so: „Es gab einen Kampf zwischen dem, was das Objekt war, und einem Bild. Wo diese beiden Dinge zusammenkamen, das war der Raum, in dem ich gearbeitet habe.“

Dieser unbändige Drang, das Alltägliche in eine Sphäre der Kunst zu bringen, dauert bis heute an: In der Malerei, der Skulptur, der Performance und – seit den 1990er Jahren bis heute – im Film.

Die feinfühligen Beobachtungen und eindrücklichen Schilderungen von existentiellen Lebenssituationen und bedrohten Lebensumständen sind auch als herausragende Qualität des Filmregisseurs Julian Schnabels festzustellen, zuletzt anschaulich vermittelt in seinem hochgelobten Film über Van Gogh „At Eternity's Gate“ (deutscher Titel: Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit).

mehr

05.06.2021 30. Internationale Fredener Musiktage

GFDK - Kultur und Medien

Unter dem Thema „Plan B: Beethoven, Bach, Brahms…“ bringen die Internationalen Fredener Musiktage im Sommer Kammermusikkonzerte im Einstundenformat und nach Möglichkeit zweimal gespielt, eine Vernissage und zwei Komponistenportraits in Freden, Alfeld sowie zwei Sonderkonzerte mit dem Bundesjugendorchester in Einbeck auf die Bühnen der einzelnen Spielstätten und feiern damit ihr 30. Jubiläum.

Heute geben wir das Programm bekannt und starten den Vorverkauf.

Im Jubiläumsjahr wurden gleich zwei Auftragswerke vergeben: Bernat Vivancos komponiert auf Anregung der Sopranistin Nuria Rial die zeitgenössische Kantate „Duo Seraphim“ mit barockem Instrumentarium. Daniele Ghisi schreibt ein neues Werk für Streichorchester und Elektronik, das die camerata freden zur Uraufführung bringen wird.

Die Konzerte finden einstündig ohne Pause statt und werden, wenn möglich, zweimal gespielt. Zum Konzept gehören neben den aktuellen Schutzregeln außerdem Zugangsvoraussetzungen wie Vorlage eines Impf-, Immunitäts- oder aktuellen Testnachweises.

Intendant Utz Köster: „Ausgerechnet im vergangenen Jubiläumsjahr mussten wir die Internationalen Fredener Musiktage coronabedingt in diesen Sommer verschieben. Nun wagen wir eine neue Geburtstagsausgabe im Juli und August, selbstverständlich unter den dann geltenden Schutzvorgaben. Wir können flexibel reagieren, zum Beispiel mit einer stimmungsvollen Open-Air-Spielstätte auf dem „Fredener Festspielhügel“. Zum 30. Jubiläum erwarten wir bisherige Weggefährt*innen und neue Künstler*innen mit ausgezeichnetem Renommée."

Neben den Kammermusikkonzerten des Festival-Ensembles camerata freden werden unter anderem Jazz zum 101. Geburtstag von Charlie „Birdie“ Parker mit dem Hans Koller Quartet, Barockmusik für Kinder oder ein Gesprächskonzert mit Volker Hagedorn und dem Barockensemble la festa musicale zu hören sein. Außerdem kommt der gefeierte Schlagzeuger Christoph Sietzen erneut nach Freden, diesmal mit The Wave Quartet (vier Marimbas), und der Bariton Samuel Hasselhorn singt eine Liedermatinée im Alfelder Fagus-Werk.

Zum 30. Jubiläum wurden gleich zwei Kompositionsaufträge vergeben, und zwar an Bernat Vivancos und Daniele Ghisi. Vivancos komponierte auf Anregung der Sopranistin Nuria Rial die Kantate „Duo Seraphim“ für zwei Soprane und barockes Instrumentarium. Und Ghisi hat nach dem faszinierenden Trio „269 steps away from you (269 steps away from me)“ für Bassklarinette, Violine und Elektronik von 2016 ein weiteres Auftragswerk für Streichorchester und Elektronik für die beiden Festkonzerte mit der camerata freden unter Leitung von Adrian Adlam geschrieben.

Auch 2020, ohne die Pandemie, wäre das Thema der 30. Internationalen Fredener Musiktage „Plan B: Beethoven, Bach, Brahms…“ gewesen, besonders um das Beethoven-Jubiläum zu würdigen. Teil des Festival-Programms wird daher in diesem Jahr ein Beethoven-Klavierabend mit Valery Afanassiev sein. Ebenso hochkarätig ist der erneute Besuch des Quartetto di Cremona zusammen mit dem renommierten Cellisten Eckart Runge, ehemals Gründungsmitglied des Artemis Quartetts. Sie spielen Schubert und Bach Open Air auf dem Hof Habenicht-Hummelke in Freden.

Schlusspunkt des Festivals sind zwei Sonderkonzerte am 5. August in der P.S.Halle Einbeck mit dem Bundesjugendorchester unter Leitung von Elias Grandy. Auf dem Programm steht u.a. die 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Dvořák. Auch die Ausstellung bildender Kunst in der Fredener Zehntscheune vom 23. Juli bis 1. August schließt an das Motto an und zeigt mit „Beethoven and Beyond“ Arbeiten von Schüler*innen des Gymnasiums Alfeld im Dialog mit ausgewählten Werken aus 28 Jahren Ausstellungen bei den Fredener Musiktagen.

Wir würden uns sehr über ein Wiedersehen in Freden, Alfeld oder Einbeck freuen und wünschen bis dahin einen schönen Sommer! Bleiben Sie gesund.

Tickets: Festivalbüro, Am Schillerplatz 2, 31084 Freden (Leine), Tel. 05184-950179 und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Öffnungszeiten Festivalbüro: Mo und Do, 15-18 Uhr I Fr 10-12 Uhr.

Onlinetickets


Hauptförderer:
Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM), Initiative Musik Berlin, Musikförderung Niedersachsen des NDR, Stiftung Niedersachsen

Förderer:
AKB Stiftung, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, Land Niedersachsen, Katalanisches Kulturinstitut „Ramon Llull“, Landschaftsverband Hildesheim e.V., NORD/LB Kulturstiftung, GVL Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, VHV Stiftung, Friedrich Weinhagen Stiftung, Landkreis Hildesheim

Kompositionsauftragsförderer:
Bernat Vivancos: Katalanisches Kulturinstitut „Ramon Llull“, NORD/LB Kulturstiftung
Daniele Ghisi: Stiftung Niedersachsen

Projektförderer:
Niedersachsen dreht auf, Heinrich Dammann Stiftung, VGH Versicherungsbüro Dennis Pletz, Fagus GreCon GmbH

Festivalpartner:
Hahnemühle FineArt GmbH, Sappi Alfeld GmbH, Düwel BüroCenter Hildesheim, Paul Dobbratz GmbH, Volksbank Freden eG

Kultur- und Rundfunkpartner:
NDR Kultur, Deutschlandfunk Kultur, Musikland Niedersachsen, Rosen & Rüben

mehr

04.06.2021 erste Großveranstaltung Deutschlands

GFDK - Kultur und Medien

„Wir sind kurz davor, mit dem BigCityBeats - WORLD CLUB DOME als erste Großveranstaltung Deutschlands nach dem Lockdown Geschichte zu schreiben“ (Bernd Breiter, CEO BigCityBeats) Die Inzidenzzahlen sind weiterhin im Sinkflug. Deutschland liegt derzeit bei einem neuen Tiefstwert: 35,2! Rekord seit Herbst letzten Jahres.

Tendenz: sinkend. Kein Wunder also, dass die globale Event-Industrie den Startknopf gedrückt hat und noch diesen Sommer mit der Durchführung großer Festivals und Open Airs rechnet.

„Wir werden an den Eingängen zahlreiche Teststationen einrichten“, so der CEO, „sodass all unsere Gäste auf dem Gelände safe sind! Es sind weitere deutschlandweite Teststationen geplant.

Zudem werden wir die Besucherkapazität dementsprechend drosseln, um Abstände generieren zu können.“ Derzeit wird mit wissenschaftlichen Experten an einem umfassenden Sicherheitskonzept gearbeitet. Für die am 30. Juni geplante Pressekonferenz kündigt Bernd Breiter weitere Details dazu an.

„Wir waren mit der Winter Edition im Januar 2020 (unbewusst) die letzte Groß-Veranstaltung vor dem bundesweiten Lockdown – und wollen am ersten September-Wochenende die erste nach dem Lockdown sein“, so Breiter.

„Wir sind mit voller Manpower in der finalen Organisationsphase und freuen uns auf den größten Club am 3., 4. und 5. September 2021.“

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

03.06.2021 radioeins vom rbb proudly presents

GFDK - Kultur und Medien

An alle Konzertsüchtigen und Livemusikausgehungerten: Es geht wieder los mit guter Musik in Berlins schönster Location. Mit dabei sind die besten nationalen und Berliner Indie-Künstler*innen, Gute-Laune-Verbreiter und PolitProtestLiedermacher, die es zur Zeit gibt.

Sie heißen beispielsweise Rainald Grebe und Helge Schneider oder auch Danger Dan, der Antilopen Gang Rapper macht gerade Furore mit seinem Klavier-Gesangs-Album „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“.

Auch die Berliner Kult-Liedermacherin Dota, die gerade ihr neues Album „Wir rufen dich, Galaktika“ veröffentlicht hat, wird dabei sein.

Zudem gibt es ein Wiederhören mit den Indierocklegenden  Slut (Easy to love) und Die Sterne (Universal Tellerwäscher) und die Möglichkeit, Deutschlands spannendste Popavantgardistin Sophia Kennedy auf der großen Bühne zu entdecken.


Freuen kann man sich auch auf den Comeback-Auftritt von Berlins exaltiertester Spaßcombo Knorkator, die es schaffen muss, in nur 30 Minuten alle Hände nach oben zu bringen.

Mit dabei sind auch die Berliner Großstadtlyriker Isolation Berlin, Musikauskenner Dr. Pop, die radioeins Moderator*innen und die bekannte Dresdner Banda Internationale, eine Brass -Band, die sich aus geflüchteten Musikern (Syrien, Iran, Irak, Burkina Faso) zusammensetzt.

Jede Band bekommt beim großen radioeins-Abend nur eine halbe Stunde, denn Abwechslung wird großgeschrieben.

Acts:
 
Banda Internationale, Danger Dan, Die Sterne, Dota, Helge Schneider, Isolation Berlin, Knorkator, Rainald Grebe, Slut, Sophia Kennedy

mehr

03.06.2021 Summer in Berlin

GFDK - Kultur und Medien

Endlich Sommer! Nachdem das neue SCHILLER–Album „Summer in Berlin” mühelos Platz 1 der Deutschen Album Charts erklommen hat, beginnt nun die SCHILLER Open Air Saison 2021.

Erstmalig wird der Elektronik-Romantiker SCHILLER am 11. September mit einem exklusiven Programm in der Berliner Waldbühne gastieren: „Sommerluft”.

Die legendäre Location im Olympiapark Berlin bildet den Rahmen für die neu arrangierte musikalische Essenz aus über 20 Jahren SCHILLER.

Natürlich wird es auch die Highlights des Nummer Eins Albums „Summer in Berlin” zu hören geben.
Christopher von Deylen:

„Ich freue mich wirklich wahnsinnig auf diese wundervolle Gelegenheit. Ich war schon oft als Konzertbesucher in der wunderschönen Waldbühne und bin sehr glücklich, nun selbst an diesem Ort meinem Publikum begegnen zu dürfen. Die Reise geht weiter…”

mehr

02.06.2021 die Kölner Unterwasserfotografin Gaby Fey

GFDK - Kultur und Medien

Die seit 1999 in den Sommermonanten stattfindende NordArt gehört zu den größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa. Mehr als 200 ausgewählte Künstler aus aller Welt präsentieren von Samstag, dem 5. Juni 2021, bis Sonntag, dem 10. Oktober 2021, in Büdelsdorf, Schleswig-Holstein, hoch im Norden zwischen den Meeren ihre Bilder, Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen.

Ausstellungsort ist eine historische Eisengießerei mit 22.000 Quadratmetern Fläche sowie der dazugehörende 80.000 Quadratmeter große Skulpturenpark. Die NordArt zählt in jeder Saison mehr als 100.000 Besucher.

In diesem Jahr gehört die Kölner Unterwasserfotografin Gaby Fey zu den ausgewählten Künstlern. „Ich freue mich sehr über die Einladung zur NordArt – das ist eine große Ehre für mich“, betont die Kölnerin und fügt hinzu:

„Dass wir Künstler nach mehr als einem Jahr Stillstand unsere Werke jetzt wieder vor Publikum ausstellen dürfen, macht mich einfach nur glücklich.“

Das künstlerische Konzept von Gaby Fey ist ebenso faszinierend wie aufwendig. Unter Wasser inszeniert die „Undine der Fotografie“ weltberühmte Gemälde alter Meister – mit echten Menschen.

Drei spektakuläre Arbeiten im Großformat werden auf der NordArt präsentiert – Interpretationen von Ikonen der Kunstgeschichte, denen sie eine neue Deutung verleiht: "La Cène" nach Leonardo da Vinci (2014), "Le Radeau de la Méduse" nach Théodore Géricault (2016) und "Marianne" nach Eugéne Delacroix (2017). 

Die meisten ihrer Fotografien entstehen in einem Pool an der Côte d‘Azur, wo Gaby Fey teilweise lebt und arbeitet. Lange und intensive Planung ist notwendig, um den entscheidenden Moment in Szene setzen zu können, in dem sie auf den Auslöser drückt.

So dauerten die Vorbereitungen für „La Cène“ fast ein Jahr. Um "Le Radeau de la Méduse" realisieren zu können, wurde altes Holz aus der Provence gesucht, gesammelt, gesäubert und letztendlich mit Steinen beschwert, damit das Floß unter Wasser gehalten werden konnte.

Meine Bilder sollen vor allem Zuversicht vermitteln. Deshalb schauen die Überlebenden auf dem Floß der Medusa, abweichend von der Vorlage, ins Licht. Und meine Marianne kämpft mit ihrem Lichtschwert für eine hoffnungsvolle Zukunft“, so die Künstlerin. 

NordArt 2021

5.6.2021 – 10.10.2021

Kunstwerk Carlshütte

Vorwerksallee 3

24782 Büdelsdorf

Öffnungszeiten:

dienstags bis sonntags (inkl. Feiertage), 11-19 Uhr

montags geschlossen (inkl. Feiertage)

Am 17.7. und 18.7. ist die NordArt aufgrund von Konzerten in der Ausstellung nur eingeschränkt zu besichtigen.

Weitere Informationen unter: www.nordart.de

Kuratoren der NordArt sind Wolfgang Gramm und Inga Aru.

mehr

28.05.2021 Animationsabenteuer 100% WOLF

GFDK - Kultur und Medien

Ab dem 01. Juli 2021 können große und kleine Zuschauer*innen im Kino das wolftastische und aufregende Animationsabenteuer 100% WOLF erleben. Als sich Freddy an seinem 13. Geburtstag nicht wie geplant in einen respekteinflößenden Werwolf, sondern in einen niedlichen Pudel verwandelt, droht sein Rudel ihn zu verstoßen. Damit beginnt für den flauschigen Helden das größte Abenteuer seines Lebens.

In der deutschen Fassung von 100% WOLF werden drei Charaktere von Prominenten gesprochen. Alina FreundKurt Krömer und Hella von Sinnen leihen ihnen ihre prägnanten Stimmen.

Die junge Schauspielerin Alina Freund verzauberte die Zuschauer bereits als Lilli in „Hexe Lilli: Der Drache und das magische Buch“ und „Hexe Lilli: Die Reise nach Mandolan“ und arbeitet zudem regelmäßig auch als Synchronsprecherin. In 100% WOLF spricht sie die vielleicht kleine, aber dafür umso lebhaftere Chihuahua-Dame TWITCHY, die Freddy im Hundezwinger kennenlernt und ihn von da an begleitet.

Der Eiscreme-Verkäufer FOXWELL CRIPP ist mitverantwortlich für den frühen Verlust von Freddys Vater und kennt zudem das Geheimnis des verborgen lebenden Werwolfrudels. Sollte er das Rudel enttarnen, hätte das verheerende Auswirkungen.

Zum Leben erweckt ihn Kurt Krömer. Der aus Berlin stammende Comedian entdeckte sein komödiantisches Talent in den 90er-Jahren und feierte seinen großen Durchbruch mit seinem Debüt-Soloprogramm „Wir hatten doch damals auch nichts“. Seitdem ist Kurt Krömer am Theater, im Fernsehen und im Film überaus erfolgreich unterwegs.

Hella von Sinnen wurde 1988 bekannt mit der TV-Show „Alles nichts oder?!“, die sie zusammen mit Hugo Egon Balder moderierte. Seitdem ist die Komikerin mit den ausgefallenen Kostümen aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Ferner ist sie als Schauspielerin und Synchronsprecherin tätig und zusätzlich sozialpolitisch sehr aktiv.

Der von ihr gesprochene Charakter hingegen macht Freddy das Leben schwer. Der Commander kümmert sich nur scheinbar gut um die Hunde in ihrem Hundezwinger. Doch wie Freddy schnell merkt, ist es das Beste, wenn er ihren Fängen zusammen mit seinen neuen Freunden so schnell wie möglich entkommt.

Inhalt: Freddy Lupin ist kein gewöhnlicher Junge, sondern stammt aus einer Familie stolzer Werwölfe. Er kann es kaum erwarten, sich zum ersten Mal selbst zu verwandeln - wie zuvor auch sein berühmter Vater, der ehemalige Anführer des Werwolfrudels.

Doch in der Nacht seines 13. Geburtstags, als es endlich soweit sein soll, passiert etwas gänzlich Unerwartetes: Freddy verwandelt sich nicht in einen starken und respekteinflößenden Wolf, sondern in einen winzigen, niedlichen, weißen … PUDEL!

Was für ein Drama. Freddy wird von seinem Onkel auf die Straße gejagt und landet auch noch in einem Hundezwinger. In seiner größten Not lernt er die clevere Straßenhündin BATTY kennen. Gemeinsam mit ihr stürzt er sich in ein turbulentes Abenteuer, um zu beweisen, dass er trotz seines flauschigen Äußeren 100% Wolf ist.

100% WOLF basiert auf dem gleichnamigen Buch der australischen Jugendbuchautorin Jayne Lyons. Regisseur Alexs Stadermann adaptierte das Buch für die große Leinwand, produziert von Flying Bark Productions in Zusammenarbeit mit Siamese Production und ReDeFine.

Das Drehbuch schrieb Fin Edquist, der mit Alexs Stadermann bereits bei dessen Regiearbeiten „Die Biene Maja – Der Kinofilm“ und „Die Biene Maja – Die Honigspiele“ zusammenarbeitete. Mit den Stimmen von Alina Freund, Kurt Krömer und Hella von Sinnen wurden drei wichtige Charaktere prominent besetzt, die Hauptfigur Freddy auf seinem Abenteuer begleiten oder sich ihm entgegenstellen.

Sprecher*innen: Alina Freund, Kurt Krömer, Hella von Sinnen, u.v.a.
Regie: Alexs Stadermann
Drehbuch: Fin Edquist
Produzentinnen: Barbara Stephen, Alexia Gates-Foale
Koproduzentin: Francesca Hope
Executive Producer: Greg Gavanski, Bill Schultz
Produktion: Flying Bark Productions in Zusammenarbeit mit Siamese Production und ReDeFine.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

28.05.2021 388,5 Milliarden Euro auf die hohe Kante

GFDK - Kultur und Medien

Die Bürger in Deutschland legten im vergangenen Jahr 388,5 Milliarden Euro auf die hohe Kante. Damit landen sie in Europa unangefochten auf dem ersten Platz – gefolgt von Frankreich mit 260,7 Milliarden Euro. Deutlich anders sieht es hingegen in puncto Vermögen aus, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht.

Die Bürger in Europa sind so reich wie nie. Die Bundesbürger legten 2020 45 Prozent mehr Geld zurück, als noch 2019. Ein nicht unerheblicher Teil des Geldes floss in den Aktienmarkt: konkret sind es 49 Milliarden Euro.

Die Pro-Kopf zurückgelegte Summe beläuft sich 2020 in Deutschland auf 4.671 Euro, der EU-Durchschnitt liegt unterdessen bei 3.121 Euro.

Wie die Infografik aufzeigt, stieg die Sparquote zuletzt merklich. Diese lag im vergangenen Jahr bei 23,48 Prozent, wohingegen es 2019 noch 18,42 Prozent waren. Im Euroraum stieg die Quote in besagtem Zeitraum von 12,94 auf 19,71 Prozent. Wer hieraus allerdings schlussfolgert, dass die Deutschen besonders vermögend sind, der irrt.

So gibt es in Deutschland nicht nur überdurchschnittlich viele Menschen ohne jegliche Ersparnisse. Auch beim Durchschnittsvermögen (Median) schneiden die Deutschen verhältnismäßig schlecht ab.

Im Jahr 2019 lag dieses bei umgerechnet 35.313 US-Dollar. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es 227.891 Dollar, doch auch in Frankreich (101.942 Dollar), Großbritannien (97.452 Dollar) und vielen weiteren Ländern sind liegt das Durchschnittsvermögen deutlich höher.

Die Gründe hierfür scheinen vielfältig zu sein, Marktbeobachter führen häufig unter anderem folgende an: die niedrige Immobilienbesitz-Quote, der Hang zum Sparbuch und die geringe Bereitschaft, in volatile Assets zu investieren.

mehr

26.05.2021 Löwentraut zeigt 20 neue Gemälde

GFDK - Kultur und Medien

„Well roar'd Lion.“ (William Shakespeare in „Ein Sommernachtstraum“ - Ein geflügelter Löwe mit Buch und erhobener Pranke ist das Wappentier von Venedig und in Stein gemeißelt allgegenwärtig.

Jetzt wurde unter der Ägide des italienischen Kulturministeriums in der legendären Biblioteca Nazionale Marciana – direkt am Markusplatz – die Ausstellung „Leonismo“ des erst 23-jährigen deutschen Malers Leon Löwentraut feierlich eröffnet.

Die Bilderschau, die noch bis zum 27. Juni läuft, ist der Startschuss der gleichnamigen Tournee mit weiteren Museumsstationen in Kulturmetropolen wie Wien, Paris und  München. 

Löwentraut zeigt 20 neue Gemälde, Exklusiv-Editionen sowie Kohlezeichnungen und begibt sich in einen spannenden Dialog mit Werken der Renaissance von Tizian, Veronese und Tintoretto, die die ehrwürdigen Säle zieren. Hauptwerk der Ausstellung ist das Werk „La Duchessa“, eine Verneigung des Künstlers vor der Stadt Venedig und der Kunst der Renaissance. 

In weiteren Werken setzt Löwentraut sich mit der barocken Formensprache des spanischen Hofmalers Diego Velázquez auseinander und übersetzt sie in den unverkennbaren Leon Löwentraut Stil aus leuchtender Farbigkeit und vibrierenden Formenrhythmen.

Darüber hinaus zeigt er erstmals sogenannte „Tondi“ (Rundbilder) auf eigens für die Ausstellung angefertigten Leinwänden: ein Format, das der junge Künstler als Hommage an die alten Meister versteht und in Venedig wieder aufgreift.

Kuratiert hat die Ausstellung der Kunstexperte und Verleger Manfred Möller, der auch die Eröffnungsrede hielt. In seiner Rede verwies Möller darauf, dass Leon Löwentraut der jüngste Künstler sei, der jemals in diesen historischen Sälen ausgestellt habe – und dass sich seine Arbeiten hier im Dialog mit den ganz Großen der Kunstgeschichte behaupten können.

Möller resümierte: „Löwentrauts Arbeiten sind frisch und haben den Funken von etwas Wunderbarem.“

Zudem gab es eine Ansprache von Stefano Campagnolo, dem Direktor der Biblioteca Nazionale Marciana. 

Zur Ausstellung erscheint in der Edition Minerva, die auf hochwertige Kunstpublikationen spezialisiert ist, ein Katalog zur Ausstellung sowie eine aufwendige, auf 50 Stück limitierte „LL“-Portfoliomappe mit jeweils drei von Hand nachbearbeiteten, nummerierten und signierten Editionen von Leon Löwentraut. Für Ende 2021 ist ein umfassender Bildband in Arbeit.

Die Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig zählt zu den größten Bibliotheken Italiens und beherbergt bedeutende Sammlungen für griechische, lateinische und italienische Handschriften, darunter sogar das Testament von Marco Polo.

Die 1468 gegründete Bibliothek mit ihren prunkvollen, monumentalen Räumen wacht über einen Bestand von über einer Million Bänden.

Größtenteils von Jacopo Sansovino erbaut und von Vincenzo Scamozzi fertiggestellt, bilden die Sale Monumentali mit Ehrentreppe, Vestibül und historischem Lesesaal, ausgestaltet von Venedigs berühmtesten Künstlern der Renaissance, die Highlights der Bibliothek. Einst genutzt von großen Gelehrten, brillanten Strategen und gekrönten Häuptern finden hier heute Ausstellungen statt.

Leon Löwentraut zählt zu den gefragtesten Künstlern der Gegenwart. Seine Werke waren bereits in New York, London, Kopenhagen, Singapur sowie im Puschkin-Museum in St. Petersburg, im Palazzo Medici Riccardi in Florenz und im renommierten Osthaus Museum in Hagen ausgestellt.

Ausstellung:

Sale Monumentali della Biblioteca Nazionale Marciana

Eingang zur Ausstellung über Museo Correr

Piazza San Marco n.52 - Ala Napoleonica

I - 30124 Venedig

www.marciana.venezia.sbn.it

Öffnungszeiten: 11.00-17.00 Uhr (aufgrund der COVID-19-Pandemie können sich die Öffnungszeiten kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld Ihres Besuches auf der Homepage des Museo Correr https://correr.visitmuve.it/)

mehr

26.05.2021 Eine Ausstellung des Atelier Jungwirth

GFDK - Kultur und Medien

Der 1950 geborene Fotograf wurde mit seinen Reportageaufnahmen weltberühmt. McCurry bereiste nicht nur zahlreiche Krisenregionen in aller Welt, er wurde auch durch seine Bilder vom Anschlag auf die Twin Towers in seiner Heimatstadt New York einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Steve McCurry ist vor allem für seine sensiblen Porträts von Menschen vielfach ausgezeichnet worden. Er wurde „Magazine Photographer of the Year“ und gewann vier erste Preise beim World Press Photo Contest.

McCurrys berühmtestes Bild ist „Afghan Girl“, aufgenommen in einem Flüchtlingslager in Pakistan. Das Porträt war 1985 auf dem Cover des National Geographic zu sehen und wurde seither unter anderem von Amnesty International vielfach verwendet. Es ist das weltweit am öftesten publizierte Foto einer Privatperson.

Seit 1986 ist McCurry Magnum-Fotograf.

Mit Superlativen soll man vorsichtig sein, aber diese Ausstellung wird hierzulande eines der am meisten beachteten Kulturereignisse in den kommenden Monaten werden, da sie für den Restart des Kunst- und Kulturbereiches den idealen Raum bietet, in dem reale Begegnungen in einem spannenden und sicheren Ambiente stattfinden.

Nicht nur die Bilder von McCurry werden die Besucher fesseln, auch die Präsentation der Bilder spielt eine zusätzliche Rolle.

Insgesamt stehen für die Ausstellung 2.200 m2 zur Verfügung. Die Bildformate sind zwischen 2 x 3 m und 4 x 6 m, alleine die Bildflächen aller 140 Arbeiten betragen insgesamt 1.188 m2 und jedes einzelne dieser farbintensiven Bilder ist hinterleuchtet!

Eine Ausstellung des Atelier Jungwirth in Graz ab 18. Juni 2021

Alle ausgestellten Bilder können erworben werden.

Atelier Jungwirth

Opernring 12
8010 Graz
+43.316.815505

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Freitag 14–17 Uhr,
Samstag 11–15 Uhr
und auf Anfrage

mail@remove-this.atelierjungwirth.com

 

mehr
Treffer: 1000