Nachrichten aus der großen weiten Welt

25.07.2014 Die letzten 3 Sinfonien

GFDK - Edel

Hartmut Haenchen hat in den letzten 34 Jahren mit seinem Kammerorchester Carl Philip Emanuel Bach  „Interpretationsgeschichte“ (FAZ) geschrieben. Sämtliche Sinfonien des Namenspatrons wurden auf CD eingespielt und als Konzertrepertoire neu erschlossen. Daneben reichte das Repertoire von zahlreichen Wiederentdeckungen bis zu den großen Klassikern und in die Moderne. Mit seinen Musikern hat Harmut Haenchen in Berlin über 120 Konzerte ohne Honorierung gegeben, um die Berliner Musikgeschichte wieder ins Bewußtsein zu rücken.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Am 1. Mai 2014 ging diese Ära unwiderruflich zu Ende, und das Kammerorchester und sein künstlerischer Leiter verabschiedeten sich im Konzerthaus Berlin von ihrem Publikum mit den drei letzten Sinfonien von W. A. Mozart. Angesichts dieses besonderen Moments schöpften die Musiker noch einmal aus ihrer gemeinsamen Erfahrung und Ensemblekultur, und so wurde diese Krönung Mozartscher Sinfonik zu einem umfassenden Schlußakkord: Ein motivierter und inspirierter Live-Ausklang voller Freude und Wehmut, vor allem aber mit dem Gefühl künstlerischer Erfüllung. Clemens Haustein resümierte in der Berliner Zeitung: "Bei Haenchen und seinen Musikern erhält jedes der drei Werke seinen ganz eigenen Ton (...) Klangschön und klar wird das dargeboten, mit Sinn für das Maßvolle wie für theatralische Wirkung. (...) Zu hören gibt es das bei den großen Sinfonieorchestern nur selten – aus Mangel an Probezeit, aus Mangel an stilistischer Flexibilität. Vom Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach in Zukunft leider auch nicht mehr. Das ist jammerschade. Es bleiben mehr als 50 Platteneinspielungen." Dazu zählt nun auch der abschließende Mitschnitt dieses Abends.

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)
Die letzten drei Sinfonien (1788)

[1] - [4] Sinfonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543
[5] - [8] Sinfonie Nr. 40 g-Moll, KV 550
[9] - [12] Sinfonie Nr. 41 C-Dur, KV 551 ("Jupiter")

KAMMERORCHESTER CARL PHILIPP EMANUEL BACH
HARTMUT HAENCHEN



Edel:Kultur
Hasko Witte - Promotion
Neumühlen 17
22763 Hamburg
hasko.witte@edel.com

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24.07.2014 kreative Leichtigkeit

GFDK - Rough Trade

"Hard Believer" wurde in 17 Tagen im legendären Sound Factory Studio in Hollywood aufgenommen, erneut in Zusammenarbeit mit Produzent Billy Bush (Garbage, Beck, Foster the People).

Urban, bluesy und lebendig ist das Album, eine meisterhafte Sammlung von Songs eines Künstlers auf dem Gipfel seiner kreativen Energie. "We wanted to go deeper this time, and be more ambitious with the music to move the sound forward without losing touch of where we're from.", Fin Greenall.

Nachdem Fink von Ninja Tune unter Vertrag genommen wurde, sich vom gefragten Club-DJ und Electronic-Produzenten zum Songschreiber für Acts wie Amy Winehouse, John Legend oder Professor Green mauserte, bestieg er selbst die Bühnen dieser Welt mit seinen Bandkollegen Guy Whittaker und Tim Thornton, um seine eigenen Songs zu spielen und verbuchte für seine Live-Qualitäten, als auch seine ersten vier Studioalben, allseits das Lob der Kritiker und Fans.

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Sein neues Album "Hard Believer" erscheint auf Greenalls frisch gegründetem Label R'COUP'D in enger Kooperation mit Ninja Tune. Fink sind Fin Greenall (Vocals/Guitar) zusammen mit Tim Thornton (Drums/Guitar) und Guy Whittaker (Bass). Das neue Album erscheint als CD inklusive Bonus Disc mit vier Akustikversionen ausgewählter Albumsongs, als Standard Mini Gatefold CD (ohne Bonus Disc), 2LP inklusive MP3 Downloade Code und digital.



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24.07.2014 musikalisches Panorama von Dvor?a?ks Welt

GFDK - Warner Classics

Hochromantisch, mit slawischem Ein- schlag, farbenreich, von Volksmusikeinflüssen geprägt und dramatisch-expressiv: Es gibt viele Möglichkeiten, das Orchesterschaffen des tschechischen Spätromantikers Antonín Dvořák zu beschreiben. Sicher ist: In den Interpretationen des Dirigenten José Serebrier finden sich alle Facetten dieses faszinierenden Œuvres. Seit Jahren hat sich der aus Uruguay stammende Maestro mit diesem und russischem Repertoire (u.a. Glasunow) einen Namen gemacht.

Nun erscheint sein fünftes Dvorák-Album – mit der achten Sinfonie und den Legenden op. 59. Es ist Serebriers Markenzeichen, die Sinfonien des großen Böhmen mit anderer Orchestermusik aus dessen Werk zu koppeln: So stehen in der Dvorák-Aufnahmeserie die Sinfonie Aus der Neuen Welt der Tschechischen Suite und den Slawischen Tänzen gegenüber. So entsteht ein musikalisches Panorama von Dvořáks Welt und seinen Werken, die oft autobiografisch motiviert sind, im Spannungsfeld zwischen Weltoffenheit und der Verbundenheit zur böhmischen Heimat – wie im Fall der Sinfonie Nr. 8.

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Nach großen Erfolgen im Ausland kehrte der Komponist auch mit diesem Werk in die Klangwelt Böhmens zurück, erschuf musikalische Landschaftsbilder. Der Zyklus Legenden, eine zehnteilige Reihe von Charakterstücken, steht zu Unrecht im Schatten der berühmten Slawischen Tänze, zeigt sich doch hier Dvořáks Erfindungsreichtum, auf den sogar Brahms neidisch war, jenseits formaler Vorgaben. Vor allem die Orchesterfassung des originalen Klavierwerks zu vier Händen gilt nach wie vor als Geheimtipp des Dvorák- Repertoires.


Warner Music Group Germany Holding GmbH – Alter Wandrahm 14 – 20457
patricia.krings@warnermusic.com

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23.07.2014 Balance zwischen Romantik und Sensibilität

GFDK - KlassikAkzente

Fionnuala Sherry - schon alleine dieser Name klingt wie Musik. Die irische Geigerin hat mit ihrem langjährigen Partner an den Tasten mit dem Album "Just The Two Of Us" einen musikalischen Lebenstraum verwirklicht.

Irisch-norwegisches Dreamteam

Die irische Geigerin Fionnuala Sherry und den norwegischen Pianisten Rolf Løvland verbindet die gemeinsame leidenschaftliche Liebe zur Musik. Und diese Liebe trägt erfolgreiche Früchte: 1995 gewann "Secret Garden" mit dem Titel "Nocturne” den Eurovision Song Contest, das war der Start für eine glanzvolle Karriere. Heute gehören die Musiker zu den erfolgreichsten Musikexporten Skandinaviens. Acht Alben hat das kreative Duo in den letzten Jahren herausgebracht, meistens findet man darauf aufwändige Arrangements aus Løvlands Feder, denn er ist nicht nur Pianist, sondern auch der Komponist und Produzent der musikalischen Ergüsse. Die beiden Künstler stehen bei ihren Programmen meistens gemeinsam mit einer Band oder sogar mit einem ganzen Orchester auf der Bühne. Mit der einzigartigen musikalischen Mischung aus der intelligenten Verknüpfung von New Age, Cross-Over Pop und Klassik haben "Secret Garden" bis heute mehr als 4,5 Millionen Alben verkauft.

Die Magie der leisen Töne

Das neue Album präsentiert nun ein ganz besonderes Projekt, das die beiden Musiker schon lange umsetzen wollten. Seit Jahren träumte das Duo davon, ein Album nur mit seinen Duetten aufzunehmen, ganz pur - nur mit Geige und Klavier. Im Alltag der Künstler sind es genau diese intimen Momente, in denen sie zu zweit musizieren, bei denen eine ganz besondere Stimmung entsteht – das wollen sie mit dem neuen Album nun auch mit dem Hörer teilen.

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Auf "Just The Two Of Us" dreht sich – wie der Titel schon verrät – alles um die innige Zweisamkeit: Künstlerisch und menschlich. Die herrlichen, gefühlvollen Melodien laden zum Träumen ein und lassen vor dem inneren Auge sofort Bilder entstehen. Das Album besteht zum Großteil aus bereits aufgenommenen Werken, die Rolf Løvland nun geschickt zu Duetten umarrangiert hat: Neben einigen der größten Hits wie "Nocturne", "You Raise Me Up" und "Songs from a Secret Garden" spielen die Musiker auf dem Album auch zwei brandneue Stücke mit den Titeln: "Just The Two Of Us" und "En Passant".

Wohlklingendes Traumland

"Just The Two Of Us" ist ein reines Akustik-Album, das vor allem durch seine authentische Ausdruckskraft überzeugt. Die beiden Künstler bezaubern mit facettenreichen Stimmungen, wenn sie virtuos auf dem schmalen Grat zwischen tiefen Gefühlen, sensiblen musikalischen Gesten und wohldosierter Romantik balancieren. Trotz des faszinierenden Schönklangs werden die Interpretationen dabei nicht kitschig. Rolf Løvland stellt ein feines Gespür dafür unter Beweis, wenn es darum geht, einzigartige Melodien zu kreieren, die einen ganz unmittelbar im Herzen berühren und die man auch unwillkürlich sofort mitsummt. Fionnuala Sherry spielt ihr Instrument nicht nur, sie spricht durch die Geige – sie schluchzt, seufzt, singt und lacht und erweckt alle Regungen der Gefühlspalette zum Leben. "Poéme" ist ein klingendes musikalisches Gedicht, "Reflection" lässt die Töne funkeln und schimmern, in "Papillon" kann man den kleinen Schmetterling förmlich flattern sehen, "Nocturne" entführt einen tief in die intimen Klangwelten von "Secret Garden" und der Hit "You Raise Me Up" spendet mit unbändiger Lust an der Musik Trost und Kraft.

"Just The Two Of Us" ist eine musikalische Umarmung, ein akustischer Seelenschmeichler, der einen beim Hören sofort die Welt vergessen lässt.

Quelle: KlassikAkzente

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22.07.2014 Live beim Open Flair Festival

GFDK - Universal Music

Die Rückkehr der Punk-Rockband aus Chicacgo wird in dieser Woche mit der Chartspitze gekrönt: Rise Against steigen mit "The Black Market" direkt auf Platz 1 in die Media Control Charts ein! Die Band kommt im Herbst auf Deutschlandtour. Zuvor spielen sie ihr einziges Europa-Festival, das Open Flair Festival am 10. August.

Allein die Albumankündigung sorgte für stürmische Begeisterung bei den Fans: Rise Against sind zurück und legten am 11. Juli ihren neues Werk "The Black Market" vor. Nachdem sie bereits mit ihrem letzten Album "Endgame" direkt die Chartspitze erobert haben, wiederholen Rise Against ihren Erfolg und steigen in dieser Woche mit "The Black Market" direkt auf Platz 1 in die Media Control Charts ein!

Konzerte in Deutschland

SPIEGEL.de schreibt: „Irgendwas machen Rise Against, ähnlich wie Bad Religion, richtig, denn im Gegensatz zu Kollegen wie The Offspring oder den furchtbaren Green Day hat die Chicago-Truppe nie die Grenze zum Schlager-Punk überschritten, das „Melodic“ bleibt hier eher Kompliment als Vorwurf.“ Und LAUT urteilt: „Alles drin, alles dran: Mit ihrem siebten Studioalbum festigen Rise Against ihren Status als Punkrock-Oberhäupter mit Alternative-Appeal. Von wegen „Endgame“: Die vier Herren aus Illinois haben scheinbar noch jede Menge vor. Gut so."

Die Bandbreite an Melodien, die leidenschaftlichen Gesänge, die schneidenden Gitarren, treibenden Basslines und knallharten Schlagzeug-Parts sind immer noch da, aber es gibt auch Passagen, die man so auf keinem der Vorgänger-Alben finden konnte. Auf "The Black Market" präsentieren sie Songs wie "The Great Die-Off", in dem Rise Against verkrusteten Traditionen eine knallharte Absage erteilen. "Awake Too Long" richtet sich gegen Kriege, wobei Rise Against keinesfalls an düsteren Details sparen. Mit "The Eco-Terrorist In Me" kehren Rise Against sogar zu jener Wut zurück, die man von ihrem Debütalbum "The Unravelling" kennt. Die erste Single "I Don’t Want To Be Here Anymore" thematisiert hingegen das Gefangensein in einer Situation und mögliche Auswegen daraus.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

In den letzten 15 Jahren, in denen sie sechs gefeierte Studioalben vorgelegt haben, sind Rise Against zu einer der größten, erfolgreichsten und anspruchsvollsten Punkbands der Welt avanciert. Ihre letzten vier Alben haben sie weltweit über vier Millionen Einheiten verkauft. Die Alben „Endgame“, „Appeal To Reason“ und „The Sufferer & The Witness“ haben zudem Gold-Status in Deutschland erreicht.

Am 10. August sind Rise Against als Headliner beim Open Flair Festival zu sehen. Im November kommen Rise Against für vier Shows nach Deutschland. 

Rise Against
plus Special Guests: Pennywise & Emily's Army präsentiert von Visions, Rock Hard, Peta2.de und Ox Fanzine/livegigs.de

16.11. Frankfurt - Festhalle
17.11. Düsseldorf - Mitsubishi Electric Halle
19.11. Hamburg - O2 World
20.11. Berlin - Velodrom

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22.07.2014 abenteuerroman

GFDK - Diogenes Verlag

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Hartmann schreibt Bücher für Erwachsene und für Kinder (Anna annA, Die wilde Sophie), die regelmäßig auf der Schweizer Bestsellerliste stehen; zuletzt Abschied von Sansibar. 1995 wurde er mit dem Schweizer Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Am 29.8.2014 feiert Lukas Hartmann seinen 70. Geburtstag

Am 27.8.2014 erscheint sein neues Jugendbuch Mein Dschinn. Diebesbanden, Verfolgungsjagden, Zauberduelle und die Suche eines Jungen nach seiner Mutter, über alle Grenzen hinweg – vereint in einem packenden Abenteuerroman für Kinder ab neun Jahren.

Worum geht es in Dschinn?

Lars, elf Jahre alt, hält es im Kinderheim nicht mehr aus. Er haut ab: Er will zu seiner Mutter, auch wenn keiner weiß, wo die ist. Ihr letzter Brief, den Lars in der Hosentasche mit sich trägt, kam aus Indien. Aber Indien ist weit weg. Gut, dass ein seltsamer alter Mann Lars zu Hilfe kommt: Kol heißt er und kennt sich mit Heilkräutern aus und vielen rätselhaften Dingen, sogar mit der Familiengeschichte von Lars?... Auf der Suche nach seiner Mutter gelangt der Junge nach Rom – wo ihn Roma-Kinder in ihr Lager mitnehmen und ihm das blitzgescheite Mädchen Suni weiterhilft – und am Ende tatsächlich nach Indien, wo Lars und seine Freunde all ihren Witz und all ihren Mut brauchen werden, um diejenigen auszutricksen, die seiner Mutter Böses wollen.

Diogenes Verlag, rg@diogenes.ch

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22.07.2014 Raum für Variationen und Freiheiten

GFDK - ACT

Als der Pianist Iiro Rantala mit seinem Solo- und ACT-Debüt „Lost Heroes“ vor drei Jahren erst den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, dann den ECHO Jazz bekam und so schlagartig in die Riege der führenden europäischen Jazzer aufstieg, hätte er es sich einfach machen und das nächste Soloalbum nachschieben können. Doch der Finne wollte den Schnitt in seiner Karriere lieber konsequent weiterführen.

War es doch auch eine Rückbesinnung auf seine klassischen Wurzeln: Rantala hatte ja nicht nur an der Jazzabteilung der Sibelius-Akademie in Helsinki studiert, sondern auch klassisches Klavier an der Manhattan School of Music in New York. Und mit Johann Sebastian Bach begann nicht nur im zarten Alter von sechs Jahren seine Leidenschaft für Musik, ihm blieb er bis heute verbunden: „Ich muss Bach jeden Tag spielen, ich brauche mein tägliches Quantum von seiner Musik.“ Folgerichtig dienten die Goldberg-Variationen auch als Klammer für „My History Of Jazz“, das Ende 2012 erschienene, im Quartett mit Lars Danielsson, Morten Lund und Adam Bałdych eingespielte nächste Album auf Rantalas Weg zur musikalischen Identitätsfindung.

Diesen geht er jetzt mit „Anyone With A Heart“ zu Ende. Endgültig zeigt sich Iiro Rantala als großer Neo-Romantiker jenseits aller Stil-Beschränkungen: „Ich habe Melodien schon immer geliebt“, erklärt er, „aber im aktuellen Jazz versuchen die meisten, ohne sie auszukommen. Und wenn, dann spielen sie Standards.“ „Anyone With A Heart“ schwelgt nun förmlich in Melodien, und anders als noch auf dem von großen Vorbildern inspirierten und an sie adressierten „My History Of Jazz“ hat Rantala diesmal alle Stücke - bis auf die Verbeugung vor dem Great American Songbook mit „Somewhere Over The Rainbow“ - selbst komponiert. Und er hat sie von vorneherein für die Form des klassischen Klaviertrios konzipiert: Klavier, Geige und Cello.

Eine Besetzung, die im Jazz ziemlich einmalig und dementsprechend nicht einfach zu finden ist. Der Geigenpart war indes klar. Den Polen Adam Bałdych hatte Rantala bereits für „My History of Jazz“ entdeckt, es gibt wohl derzeit keinen anderen Violinisten, der ihm so ähnlich ist: Wie Rantala überzeugt Bałdych als vollendet virtuoser Alleskönner mit einer ausgeprägten lyrischen Ader, wie bei ihm geht es mit Bałdychs Karriere gerade steil aufwärts. Blieb das Cello: „Ich hatte zwei Namen“, berichtet Rantala, „einen Dänen, der aber bereits selbst Bandleader ist, und Asja Valcic.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ich kam zu einem ihrer Auftritte im Wiener Club Porgy & Bess, wir sprachen danach über das Projekt und begannen noch an diesem Abend, zusammen zu spielen und zu üben. Ich habe alle Cello-Partien genau für ihr Cello geschrieben, ich liebe ihren Ton.“ Auch dies also eine ideale Kombination, schließlich kommt die Österreicherin ebenfalls von der Klassik, hat aber mit dem radio.string.quartet.vienna und im Duo mit Klaus Paier zur Genüge ihre Offenheit und ihren völlig eigenständigen spieltechnischen Ansatz nachgewiesen.

Zu dritt geht es bei „Anyone With A Heart“ auf eine überwältigende Reise durch die menschliche Gefühlswelt. Von heiter-selbstbewussten Pizzicato-Träumereien wie bei „Karma“ oder „A Gift“ über tiefe, fast wütend werdende Melancholie wie bei „Alone“ oder spirituelle Erhebung („Prayer“, in dem sich auch Rantalas Bach-Verehrung wiederfindet) bis zu dramatisch-rasanten Aufwallungen („Hard Score“) oder kindlicher Lust am Spiel („Happy Hippo“, für das eine Szene der Ben-Stiller-Komödie „When Polly Came Along“ Pate stand) – alles zusammengefasst im Titeltrack „Anyone With A Heart“. Das Wesen von Rantalas neuer Musik erfasst vielleicht „Freedom“ am besten, ein von Jonathan Franzens gleichnamigem Roman inspiriertes Stück: Eingebettet in eine bezwingende Melodie kann sich jeder der drei solistisch entfalten, und auch im Gruppenklang bleibt Raum für alle möglichen Variationen und Freiheiten, von Tempo- und Harmoniewechseln bis zu den Klangfarben, wie sie Rantala hier mit einem gedämpften Flügel erzeugt.

Rantala ist sich des Risikos bewusst, dass er mit „Anyone With A Heart“ eingegangen ist: „Früher, etwa mit dem Trio Töykeät drehte sich vieles darum, zu zeigen: ‚Seht her, das können wir auch‘. Jetzt geht es mir ganz einfach um meine Melodien, das ist viel persönlicher. Aber das Einfache ist das Schwierige. Es ist ein schmaler Grat: Wird es zu einfach, dann geht das Richard Clayderman-Warnlicht an.“ Eine Gefahr, die Rantala, Bałdych und Valcic dank ihres Könnens, ihres Intellekts und ihres Geschmacks traumwandlerisch sicher umschiffen. „Anyone With A Heart“ – das ist Musik, wie sie vielleicht ein Franz Schubert oder ein Jan Sibelius auf dem heutigen Stand kreieren würden.

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21.07.2014 lächelndes geheimnis

GFDK - Buch Contact

Sie ist ein Phänomen, ein Publikumsmagnet, eine Frau voller Rätsel: Leonardo da Vincis Mona Lisa lockt Jahr für Jahr fast 8 Millionen Besuchern in den Pariser Louvre. Die Geschichte der Frau mit dem berühmten Lächeln wird immer geheimnisvoll bleiben - das kleine Renaissance-Gemälde gibt dagegen manches preis ...

Leonardo da Vincis Mona Lisa

Der Louvre in Paris zählt jedes Jahr fast 8 Millionen Besucher, die alle von einem bestimmten Bild magisch angezogen werden: Leonardo da Vincis „La Gioconda“ (ital. die Heitere).

Ein Skandal! Im August 1911 verschwindet die Mona Lisa aus dem Louvre. Drei Jahre bleibt das Bild verschollen, sogar Picasso wird verdächtigt.

Das berühmteste Kunstwerk der Welt

Geraubt 1911, war sie drei Jahre verschollen und kehrte vor 100 Jahren, 1914, in den Louvre zurück. Seitdem ist sie das berühmteste Gemälde der Welt und übt seit fast 500 Jahren eine Faszination auf die Menschen aus – auch auf Künstler aller Generationen. Während Raffael, Rubens oder Ingres sich vor dem Original verneigen und ihm nacheifern, spielen zeitgenössische Künstler mit der Mona Lisa – nicht immer respektvoll: Marcel Duchamp malt ihr einen Schnurrbart, Dalí stellt sich selbst als Mona Lisa dar, und bei Botero wird sie kugelrund. Thomas R. Hoffmann geht diesem Phänomen nach – wie immer heiter, mit viel Wissen und Begeisterung für spannende Geschichten in der Kunst.


Was macht das Bild der Florentiner Kaufmanns-Gattin so faszinierend? 

Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann ist dieser Frage in seinem charmanten und reich bebilderten Buch "Mona Lisa forever. Ikone, Vorbild, Inspiration" aus dem Belser Verlag nachgegangen. Er erzählt die Geschichte des Gemäldes und tastet sich an die rätselhafte Anziehungskraft heran, die das Bild seit Jahrhunderten ausstrahlt.
Heiter, kenntnisreich und spannend dargestellt beleuchtet Thomas R. Hoffmann alle Facetten um das Geheimnis der Mona Lisa.

Erscheint im September 2014

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21.07.2014 atemberaubend und funky

GFDK - Indigo

Das Herzstück von Jungle bildet ein Duo, das nur als J und T bekannt ist. In ihrem Studio in Shepherd’s Bush haben die beiden Jungs, die seit Kindertagen befreundet sind, Hits wie "Platoon" zusammengezimmert.

Grandiose selbst produzierte Videos mit der Skatecrew High Rollaz oder der atemberaubenden, sechsjährigen Breakdancerin Terra brachten Jungle nicht nur eine unglaubliche Klickzahl auf Youtube, sondern bewiesen auch den letzten Zweiflern, dass diese Band etwas Besonderes ist; rätselhafte Pressefotos vervollständigten den Kult.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Mit "Busy Earning" landeten sie in Deutschland ihren ersten Radiohit, ihre Songs werden in TV-Sendungen eingesetzt und bereits gecovert. Es steckt keine Berechnung hinter diesem unwiderstehlichen, lebensfrohen, tanzwütigen Sound: ein wenig P-Funk und "Grand Auto Theft", ein wenig Curtis Mayfield und "Tron" und ein bisschen Beach Boys, Joy Division, Marvin Gay und Can, alles in kleine Häppchen zerlegt und im alles möglich machenden London wieder zu etwas völlig Neuem zusammengesetzt. Die Rückkehr des Grooves!

 

 

 

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21.07.2014 Bald auf Arena-Tour

GFDK - DEAG

Nach der erfolgreichen Tournee im September 2013 mit ihrem UK-Top 5-Album „the minutes“ kommt die legendäre britische Sängerin Alison Moyet im Herbst zurück nach Deutschland. Alison Moyet wird im Rahmen ihrer the minutes tour im November 2014 in drei Städten auf der Bühne stehen –  am 15. November in Berlin im Huxleys.

Karten (ab 37€ zzgl. Gebühren) für das von concert concept präsentierte Berlin-Konzert am 15. November im Huxleys gibt es unter der Tickethotline 01806 – 999 000 555 (20ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 60ct/Anruf aus dem Mobilfunk), im Internet und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Konzert in Deutschland

Zu Beginn der 80er Jahre gründet Alison Moyet mit dem ehemaligen Depeche Mode-Mitglied Vince Clarke das Pop-Duo Yazoo. Der Erfolg stellt sich sofort ein, der Song „Only You“ erreicht auf Anhieb Platz 2 der britischen Charts, eine Weltkarriere beginnt. Denn auch nach der Trennung von Clarke 1983 schafft es die 1961 geborene Tochter eines Franzosen und einer Engländerin mit ihrer wandlungsfähigen Stimme, in der britischen Pop-Szene immer wieder neue Impulse zu setzen. Nach einem Brit Award mit Yazoo erscheint 1984 ihr erstes Nummer 1-Soloalbum „Alf“, das sich ein Jahr lang in den britischen Charts halten kann und mit einem Brit Award ausgezeichnet wird. Moyet tritt 1985 bei „Live Aid“ auf, 1987 erhält sie für „Rain Dancing“ den nächsten Brit Award. Das 1991 veröffentlichte Album „Hoodoo“ wird sogar für einen Grammy nominiert. 1994 kreiert sie ihre Version von Jules Sheares „Whispering Your Name“ und das folgende „Singles“-Album landet erneut an der Spitze der UK-Charts.

Nach einem umjubelten Abstecher in das Musical-Genre („Chicago“) verkauft sie von “Hometime“,  ihrem ersten Album seit acht Jahren, in kürzester Zeit 100.000 Einheiten. Das  Album „Voice“ im Jahr 2004 verkauft sich sogar über 250.000 Mal. 2008 reformiert sie mit Clarke Yazoo und tourt für 13 Wochen. Ein Best Of-Album zum 25-jährigen Bühnenjubiläum als Solo-Künstlerin festigt 2009 ihren Ruf als eine der besten Sängerinnen Großbritanniens. Nach Auftritten und Tourneen mit Michael Legrand, Nile Rodgers und Jools Holland erscheint 2013 das gefeierte Album „the minutes“, mit dem sie weiterhin tourt: Ende Juni erst begeisterte Moyet auf dem legendären Glastonbury-Festival, direkt nach den drei Deutschland-Konzerten wird sie im Dezember mit Culture Club auf große Arena-Tour durch Großbritannien gehen.

15.11.2014, 20.00 Uhr – Huxley’s

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