Nachrichten aus der großen weiten Welt

29.08.2014 Single „Keine Sterne in Athen“ ft. Stephan Remmler

GFDK - MCS Team Berlin

Live immer noch einen draufzusetzen, ist für LaBrassBanda noch nie ein Problem gewesen.

Die notorisch vollgasfreudigen Blasmusik-Tanzpop-Wahnsinnsknaben aus dem Chiemgau haben in den letzten Jahren so viele Clubs, Hallen, Bierzelte und Festivals, ja sogar einen ESC-Vorentscheid schwindlig gespielt, dass sie dafür längst ein bisschen weltberühmt sind: Kaum eine lebende Liveband hat einen dermaßen kurzen Draht zu ihrem Publikum – wo bei anderen Bands der gern zitierte „Funke überspringt“, findet zwischen LaBrassBanda und ihren Fans ein ungedimmter Energiefluss statt; quasi Standleitung.

Was aber tut diese Band, wenn sie mal einen Gang oder vier zurückschalten will? Die Idee und die Lust darauf, sich mal von einer ganz anderen, ruhigen Seite zu präsentieren und ein stromloses, akustisches, unverstärktes - woanders nennen sie es „unplugged“ – Konzert aufzunehmen, trug die mittlerweile zum Oktett gewachsene Band um Meisterhirn Stefan Dettl schon länger mit sich herum. Ein Konzert im Kuhstall – das klingt aufs erste wie ein Gag und originell. Aber die tiefere Sinnhaftigkeit dieser Idee wird schnell jedem klar, der sich einmal längere Zeit in einem Kuhstall aufgehalten hat: Nichts holt dich so natürlich und vollorganisch von deinem Stresslevel herunter wie eine Kuh oder gar ein ganzer Stall voll.

„Uns war klar: Wir müssen so schön und leise und gut Musik machen, dass es den Kühen gefällt.“ Wild pulsierende Stücke wurden konsequent umarrangiert, der Band jegliche Elektrik entzogen – Kontra- statt E-Bass, Ukulele, Akustik- statt E-Gitarre. „Wir haben vier Wochen geprobt und sind immer leiser geworden, von Tag zu Tag. Und am Ende waren wir so leise, dass die Gesangsstimme quasi das lauteste Instrument war und wir komplett unverstärkt spielen konnten.“ Und dieses Erlebnis macht der Mitschnitt, der am 26.09. unter dem Titel „Kiah Royal“ (Dialekthilfe: „Kiah“, oberbairisch Mehrzahl von „Kuah“, sprich: Kühe) auf DVD, CD und Vinyl erscheint, dankenswerterweise auch für Außenstehende und Nicht-Kühe erfahrbar. Eines ist mal sicher: So besonders, so naturnah und bei sich, so konzentriert in sich ruhend und auf die Essenz ihrer Musikalität zurückgeführt, hat man LaBrassBanda noch nie gehört.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Für das neue Album verlagerte man nicht nur das Aufnahme-Equipment in das Domizil von 85 brav mampfenden Wiederkäuern im Höllthal, sondern lud auch weitere musikalische Gäste für diese besondere Session ein. Neben Rocko Schamoni und Stofferl Well (Biermösl Blosn) kam auch Trio-Altmeister Stephan Remmler, der in dieser unvergleichlichen Szenerie zusammen mit LaBrassBanda seinen Song „Keine Sterne in Athen“ aufnahm. Ein Hit der Neuen Deutschen Welle von 1986, der in dieser warmen Umgebung des Kuhstalls, gepaart mit dem akustischen Bläser-Sound der Chiemgauer, ein ganz neues Gewand verliehen bekommen hat.

Die Single „Keine Sterne in Athen“ featuring Stephan Remmler ist ab dem 12. September digital erhältlich.
Das LaBrassBanda AlbumKiah Royal“ erscheint am 26. September.


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29.08.2014 Songs eines niemals endenden Liebes-Kreuzzugs

GFDK - Rough Trade

Entstanden in den Jahren 2006 und 2007, ist das Album eine intime Kollektion voller Lo-Fi-Schlafzimmeraufnahmen, welche eine ähnliche Natur wie ihr Oscar-nominierter Track “The Moon Song” haben.

Karen O sagt über das Album: “Als ich 27 war, war ich oft am Boden. Ich war mir nicht sicher, ob ich mich jemals wieder verlieben würde. Diese Songs wurden zu jener Zeit bei mir zu Hause aufgenommen. Sie sind der Soundtrack eines niemals endenden Liebes-Kreuzzugs. Ich hoffe, dass sie Dir auf Deiner Reise eine ebenso gute Gesellschaft sind.”

Julian Casablancas zeigt sich “begeistert, glücklich uns stolz zugleich, bei der Veröffentlichung eines solch klassischen Albums dabei zu sein.” Weiter freut er sich: “Ich könnte es einfach den ganzen Tag hören! Karen ist eine absolute Größe.”

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Als Frontfrau der Yeah Yeah Yeahs war Karen O bereits für drei Grammy Awards nominiert. Die vier Studioalben der Band (“Fever To Tell” (2003), “Show Your Bones” (2006), “It’s Blitz” (2009) und “Mosquito” (2013)) wurden mit Kritikerlob überschüttet. Live waren die Yeah Yeah Yeahs weltweit auf Tour und spielten legendäre Festivals wie Glastonbury, Coachella, Lollapalooza, Bonnaroo und durften sogar eine eigene Ausgabe des All Tomorrow Parties Festival kuratieren.

Album-Veröffentlichung: 05.09.2014

 

 

Rough Trade Distribution GmbH
Mathias-Brüggen-Str. 85
D-50829 Köln
Germany

info@roughtrade.de

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28.08.2014 debüt

GFDK - Redaktion

Es gibt diesen Moment, in dem das eigene Universum zerbricht und weit und breit kein neues in Sicht ist. Über diesen Moment schreibt Karen Köhler. Ihre Figuren stellen sich mit Phantasie dem Leben entgegen, an Bord eines Kreuzfahrtschiffes namens »DeinSchiff«, in der kalifornischen Wüste oder in der sibirischen Wildnis: Kapitulieren kommt nicht in Frage.

Ihre Figuren sind wahre Meisterinnen im Überleben

Eine junge Frau sitzt mittellos und nahezu dehydriert vor einer Tankstelle im Death Valley. Als plötzlich ein Indianer vor ihr steht und ihr das Leben retten will, glaubt sie zu phantasieren. Doch das Universum setzt sich nach seinen eigenen Regeln wieder zusammen. Schon bald teilen sich die beiden einen Doppelwhopper, gehen gemeinsam ins Casino und stranden schließlich in einem dieser schäbigen Motels, die es eigentlich nur im Film gibt.

Karen Köhlers Erzählungen sind getragen von einer fröhlichen Melancholie und einer dramatischen Leichtigkeit. Karen Köhler, Jahrgang 1974, hat eigentlich Schauspiel studiert. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise wie z.B den Hamburger Literaturförderpreis. "Wir haben Raketen geangelt" ist ihr erstes Buch.

 

»Wollt ihr Geschichten, die euch wärmen in kalten, kalten

Nächten? Wollt ihr noch mal Indianer sein? Wollt ihr Raketen?

Ja, hier! Hier! Hier!«

Saša Stanišić

 

»Ich sehe UTOPIA in Toiletten, höre Metallica im Wüstenpickup,

ich esse jede einzelne italienische Postkarte und

will. dass. es. gut. wird. Mit dieser Autorin würde ich überall

hingehen.«

Sandra Hüller

Erscheint am 25. August 2014 beim Carl Hanser Verlag

henriette.kuch@hanser.de

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28.08.2014 ein sprachgenie

GFDK - S. FISCHER Verlag

Nach den fulminant gefeierten ersten zwei Bänden seiner Kafka-Biographie schließt Reiner Stach sein großes Werk mit Kafkas Kindheit und Jugend, Studium und ersten Berufsjahren ab.

Die Entfaltung von Kafkas Sprachtalent, seine Bildungserlebnisse, die Reifung seiner Sexualität und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit neuen Technologien und Medien sind die entscheidenden Wegmarken. Reiner Stachs Kafka-Biographie genießt schon jetzt den Ruf eines internationalen Standardwerks, das die Möglichkeiten der literarischen Biographie neu ausgelotet hat. Erneut bietet Reiner Stach ein erzählerisch dichtes und farbiges Panorama der Zeit und zugleich die einfühlsame Studie eines außergewöhnlichen Menschen.

Das Gesamtwerk:
Kafka. Die frühen Jahre (1883 - 1910)
Kafka. Die Jahre der Entscheidung (1910 - 1915)
Kafka. Die Jahre der Erkenntnis (1916 - 1924)


DER ABSCHLUSS DER GROSSEN KAFKA-BIOGRAPHIE

Die Arbeit am dritten und letzten, chronologisch jedoch ersten Band Kafka. Die frühen Jahre wurde im April 2014 abgeschlossen. Die gesamte für die Biographie aufgewendete Arbeitszeit betrug somit achtzehn Jahre. Das Buch erscheint am 25. September 2014.

»Das Beste, was in diesem Genre hervorgebracht werden kann. Selbst ein Roman.« Imre Kertész

Pressestimmen

»Dank seiner unermüdlichen Gelehrsamkeit, seines immensen Einfühlungsvermögens und seines leidenschaftlich-gewandten Stils, gelingt es Stach, zu vermitteln, wie es gewesen ist, Franz Kafka zu sein.«
John Banville, The New York Review of Books

 

Über Reiner Stach

Reiner Stach, geb. 1951 in Rochlitz (Sachsen), arbeitete nach dem Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik und anschließender Promotion zunächst als Wissenschaftslektor und Herausgeber von Sachbüchern. 1987 erschien seine Monographie ›Kafkas erotischer Mythos‹. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung ›Kafkas Braut‹ (Frankfurt, Wien, Prag), in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte. 2002 und 2008 erschienen die ersten beiden Bände der hochgelobten dreiteiligen Kafka-Biographie. 2008 wurde Reiner Stach für ›Kafka: Die Jahre der Erkenntnis‹ mit dem Sonderpreis zum Heimito-von-Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet.

S. FISCHER Verlag 25. September 2014

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28.08.2014 Es ist Zeit für Bach

GFDK - Deutsche Grammophon

Lange war es nur ein Wunsch, bis sie sich endlich reif dafür fühlte: Die georgische Geigerin Lisa Batiashvili hat ihr erstes Bach-Album aufgenommen. An ihrer Seite musizierten ihr Ehemann François Leleux und eng befreundete Musiker.

Lisa Batiashvili antwortet auf die Frage, warum ihr erstes Bach-Album erst jetzt erscheine: „Weil man dafür reif oder wenigstens gereift sein muss.“ Wie ein Interpret „geistig-künstlerische“ Reife erwirbt, kann man bei Edwin Fischer nachlesen. Aus dem „reichen voll gefühlten Leben“, heißt es in den "Musikalischen Betrachtungen" des legendären Schweizer Pianisten, dem wir die vielleicht schönste Aufnahme von Bachs Wohltemperiertem Klavier verdanken.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Legt man diesen Maßstab an die Karriere von Lisa Batiashvili, so kann kein Zweifel bestehen: Es ist Zeit für Bach. Längst zählt die 1979 in Tiflis, Georgien geborene Geigerin zu den weltweit gefragtesten Solistinnen ihrer Generation. Sie hat mit allen großen Orchestern gespielt und genießt auch als Kammermusikerin einen ausgezeichneten Ruf. Als junges Aushängeschild der Deutschen Grammophon legt sie mit "Bach" bereits ihr drittes Soloalbum für das Label vor.

Inspiriert vom Leben

Doch die Reife dieser Künstlerin lässt sich nicht allein an ihren beruflichen Erfolgen ablesen, sondern zeigt sich vor allem in ihrem dialektischen Verständnis der Beziehung von Leben und Musik: „Das Leben nur unterwegs ist mir nicht genug, ich brauche ein Leben außerhalb des Konzertlebens“, sagt sie in einem gemeinsamen Interview mit ihrem Ehemann, dem Oboisten François Leleux. „Sie will, dass das Leben die Musik inspiriert und nicht umgekehrt“, fügt er hinzu - ganz im Sinne Edwin Fischers. Höchst bedeutsam ist es für Lisa Batiashvili etwa, viel Zeit mit ihren zwei heranwachsenden Kindern zu verbringen und eine Musikschule in ihrer Heimat Georgien zu unterstützen.

Verwirklichung eines Wunschprojekts

Mit ihrem neuen Album "Bach" hat Lisa Batiashvili gleich zwei lange gehegte Träume realisiert: „Bach liegt mir sehr am Herzen, es war schon lange mein Wunsch, dieses Repertoire zu spielen. Aber besonders freut es mich natürlich, dass es sich um ein gemeinsames Projekt mit meinem Mann handelt.“ Sie hat neben François Leleux auch engste und vertrauteste Kollegen in die Arbeit am Album einbezogen und das Repertoire im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit ihnen ausgewählt. Johann Sebastian Bachs Violinkonzert BWV 1042 nahm sie mit den ihr bestens bekannten Musikern des Kammerorchesters des Bayerischen Rundfunks auf. Im Doppelkonzert BWV 1060R und in der Bearbeitung der Alt-Arie "Erbarme dich, mein Gott" aus der Matthäus-Passion tritt sie zusammen mit ihrem Ehemann in einen musikalischen Dialog.

Familiäre Atmosphäre

Lisa Batiashvili hat auch ein Werk von Carl Philipp Emanuel Bach ausgewählt, dem berühmtesten Sohn von Johann Sebastian Bach, dessen 300. Geburtstag die Klassikwelt in diesem Jahr feiert. Man kann darin vielleicht eine Art symbolischer Manifestation der familiären Atmosphäre sehen, die bei der Arbeit an diesem äußert hörenswerten Album herrschte. In der Triosonate Wq 143 von Carl Philipp Emanuel Bach geht die Geigerin eine kongeniale kammermusikalische Verbindung zum Flötisten Emmanuel Pahud und zum Cellisten Sebastian Klinger ein.

 

Quelle: KlassikAkzente

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27.08.2014 familienroman

GFDK - Frankfurter Verlagsanstalt

Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt dieses berauschende Opus über sechs Generationen.

Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weißgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester Christine, die bekannt ist für ihre atemberaubende Schönheit. Doch als der Geheimdienstler Lawrenti Beria auf sie aufmerksam wird, hat das fatale Folgen ...

Deutschland, 2006 - Bürgerkrieg in Georgien

Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias hochintelligente Urenkelin, hat mit ihrer Familie gebrochen und ist nach Berlin ausgewandert. Als ihre zwölfjährige Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen nicht mehr nach Tbilissi zurückkehren möchte, spürt Niza sie auf. Ihr wird sie die ganze Geschichte erzählen: von Stasia, die still den Zeiten trotzt, von Christine, die für ihre Schönheit einen hohen Preis zahlt, von Kitty, der alles genommen wird und die doch in London eine Stimme findet, von Kostja, der den Verlockungen der Macht verfällt und die Geschicke seiner Familie lenkt, von Kostjas rebellischer Tochter Elene und deren Töchtern Daria und Niza und von der Heißen Schokolade nach der Geheimrezeptur des Schokoladenfabrikanten, die für sechs Generationen Rettung und Unglück zugleich bereithält. Das achte Leben (Für Brilka) ist ein epochales Werk der auf Deutsch schreibenden, aus Georgien stammenden Autorin Nino Haratischwili.

Mitreißender Familienroman aus dem 20 Jahrhundert

Ein Epos mit klassischer Wucht und großer Welthaltigkeit, ein mitreißender Familienroman, der mit hoher Emotionalität über die Spanne des 20. Jahrhunderts bildhaft und eindringlich, dabei zärtlich und fantasievoll acht außergewöhnliche Schicksale in die georgisch-russischen Kriegs- und Revolutionswirren einbindet.

Nino Haratischwili  erhielt zahlreiche Literaturauszeichungen

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin und -regisseurin (mit bislang 17 Uraufführungen, u.a. am Thalia-Theater). 2010 wurde ihr der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis verliehen. Ihr Romandebüt „Juja“ (2010) war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises sowie auf der Shortlist des ZDF-aspekte-Literaturpreises und gewann 2011 den Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck. Im selben Jahr wurde sie für ihren zweiten Roman „Mein sanfter Zwilling“ (FVA 2011) mit dem Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Einakter „Die zweite Frau“ in der Anthologie „Techno der Jaguare – Neue Erzählerinnen aus Georgien“ (FVA 2013). Für ihren neuen Roman „Das achte Leben (Für Brilka)“ (FVA 2014) erhielt sie ein Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung für Recherchen in Russland und Georgien. Die Autorin lebt in Hamburg.

Frankfurter Verlagsanstalt erscheint am 1. September 2014

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27.08.2014 Mit dem Münchner Rundfunkorchester

GFDK - Sony Classical

Auf seinem Debütalbum bei Sony Classical präsentiert der in London geborene Geiger Charlie Siem glanzvolle Charakterstücke. „Under the Stars“ heißt das Album des 28-jährigen Engländers, auf dem er sowohl Originalwerke der Violinliteratur als auch Bearbeitungen des legendären Geigers Fritz Kreisler spielt – unter anderem Werke von Claude Debussy, Johannes Brahms und Peter Tschaikowsky. Begleitet wird Siem, der eine Guarneri del Gesù von 1735, spielt, die vor ihm der Jahrhundertgeiger Yehudi Menuhin besaß, vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Paul Goodwin.

Charlie Siem, der neben seiner Karriere als Musiker auch in Kampagnen für Armani und Dior zu sehen war, stellt auf seiner neuen CD seine ganze musikalische Vielfalt unter Beweis. In dem stilistisch weitgefächerten und spieltechnisch anspruchsvollen Programm zeigt er sich von seiner empfindsamen und bravourösen Seite.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Siem, der als 3-jähriger zur Geige kam und unter anderem bei Shlomo Mintz studiert hat, spannt den Bogen von der populären Elegie „Salut d'amour“ des Engländers Edward Elgar bis hin zu einer brillanten „Carmen“-Fantasie von Hubay, angelehnt an dasThema aus Bizets gleichnamiger Oper. Überhaupt basieren viele Stücke in Siems Recital auf Liedern und Arien. Das gilt auch für das zärtliche Volkslied „Hirtenmädchens Sonntag“ des Norwegers Ole Bull wie für Gabriel Faurés Chanson „Après un rêve“ oder Kreislers beliebtes, effektvolles „La Gitana“.

Zu seiner Eigenkomposition „Canopy“, die hier als Ersteinspielung mit dem English Chamber Orchestra zu hören ist, wurde Charlie Siem von einer Gruppe von Baumkletterern inspiriert, die wagemutig die Wipfel von Bäumen (auf Englisch: canopy) erklimmen. „´Canopy´ steht  für die vergängliche Schönheit des Moments, in dem sich der Kletterer einerseits darüber freut, dass er diesen uralten Baum bezwungen hat“, so Siem über das Werk. „Andererseits weiß er aber auch, dass ihm der weit gefährlichere Abstieg noch bevorsteht. Ich fand dieses Bild sehr romantisch, und indirekt bildet es die Wurzel für mein Stück.“ Zu Siems musikalischen Partnern zählen neben Dirigenten wie Yannick Nezet-Seguin und Roger Norrington, dem Oslo Philharmonic Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra London auch Pop-Größen wie Bryan Adams oder Mitglieder von The Who.

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27.08.2014 Exklusive Zusammenstellung

GFDK - Indigo

Die Besten gehen immer zu früh. Zu Ehren des am 10. Oktober 2012 viel zu jung verstorbenen Hamburger Musikers und Songwriters Nils Koppruch veröffentlicht Trocadero eine limitierte 12CD-Werkschau.

Die nummerierte, auf 2000 Exemplare beschränkte Edition enthält neben dem regulären Fink’schen Gesamtwerk und Koppruchs Solo-Aktivitäten auch eine mit "Vor und nach Fink, Liveaufnahmen, Rares & Unveröffentlichtes" betitelte CD.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ebenso birgt die Box die Gedächtniskompilation "A Tribute To Nils Koppruch + Fink", die in Form eines Doppelalbums zeitgleich als Einzelveröffentlichung auf den Markt kommt. Abgerundet wird diese exklusive Zusammenstellung durch ein umfassendes Buch, das Interviews von Tino Hanekamp und Texte von Franz Dobler und Wiglaf Droste versammelt.

 


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Schlachthofstr. 36 a
D-21079 Hamburg
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26.08.2014 unterhaltsam

GFDK - Suhrkamp Verlag

»Amandas Suche« erzählt den Weg einer furchtlosen jungen Frau, die mit allen Mitteln verteidigt, was sie liebt – ein fesselnder Roman über das kostbare Band zwischen Müttern und Töchtern und die lebensrettende Kraft der Familie.

Amanda ist lebensklug und ausgesprochen eigensinnig. Sie wächst in San Francisco auf, der Stadt der Freigeister. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Aromatherapie und steht im Mittelpunkt der örtlichen Esoterikszene. Der Vater ist Chef des Polizeidezernats und ermittelt in einer grausamen Mordserie. Auf eigene Faust beginnt Amanda Nachforschungen dazu anzustellen, unterstützt von ihrem geliebten Großvater und einigen Internetfreunden aus aller Welt. Doch als Indiana spurlos verschwindet, wird aus dem Zeitvertreib plötzlich bitterer Ernst. Und Amanda muss über sich hinauswachsen, um die eigene Mutter zu retten.

Jetzt im Buchhandel

Der vielleicht wichtigste von zahlreichen Preisen in Isabel Allendes Karriere ist der ihr 2010 verliehene "Nationale Literaturpreis" Chiles, den vor ihr erst drei Frauen erhalten haben. Isabel Allende, geboren 1942 in Lima, Peru, lebt heute in zweiter Ehe in Kalifornien. Sie war als Journalistin und Moderatorin tätig, heiratete früh und bekam zwei Kinder. Nachdem der mit ihr verwandte chilenische Präsident Salvador Allende bei einem Militärputsch 1973 ums Leben gekommen war, ging sie 1975 ins Exil nach Venezuela. 1982 wurde gleich ihr erster Roman "Das Geisterhaus" ein großer Erfolg. Von ihren weiteren Büchern bewegt besonders der 1992 erschienene Roman "Paula": Ihn schrieb Allende am Krankenbett ihrer sterbenden Tochter.

Pressestimmen über Isabel Allendes Krimi

»Isabel Allendes dichte und rasante Geschichte über kleine und große Verbrechen ist ausgesprochen scharfsinnig, ganz und gar charmant und unglaublich spannend!«

(Booklist)

»Allendes unverwechselbare Stimme ist von großer Klarheit, Zugänglichkeit und Offenheit und zugleich von einem verschmitzten Charme.«

(Publishers Weekly)

»In Amandas Suche schleicht das Böse auf Samtpfoten heran, um dann mit Wucht zuzuschlagen.«

(Rose-Maria Gropp Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Der neue Allende ist ein Krimi - und zwar einer, in dem es ordentlich zur Sache geht ...«

(Ulf Heise mdr.de)

»Spannend und raffiniert verknüpft Isabel Allende hinreißende Charaktere – Brillanter Krimi«

(A. Niemann Wilhelmshavener Zeitung)

»Amandas Suche ist durch die minutiöse, teils mäandernde Schilderung der Protagonisten ein ungemein faszinierendes Buch ... Der Roman ist absolut kurzweilig und fesselnd. Die Freude, die Isabel Allende ihrer Aussage nach beim Schreiben hatte, überträgt sich direkt auf den Leser. Kurzweilig und absolut fesselnd.«

(Martina Müller 3sat.de)

»... Spaß hatte ich beim Lesen dieses ›Familienwerks‹.«

(Angela Wittmann Brigitte)

 

Isabel Allendes Werk erscheint auf deutsch im Suhrkamp Verlag.

Svenja Becker lebt als Übersetzerin (u. a. Allende, Guelfenbein, Onetti) in Saarbrücken.

Suhrkamp Verlag: 3. August 2014

presse@suhrkamp.de


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26.08.2014 Neue Platte nach 6-jähriger Pause

GFDK - Sony Music

Es gibt nur wenige Bands, die auf eine vergleichbar beeindruckende Karrierebilanz zurückblicken können wie Judas Priest  - ganz abgesehen einmal von der Vielzahl an Bands, für die sie nachhaltig stilprägend waren. Im Juli hatte die Gruppe – Sänger Rob Halford, die Gitarristen Glenn Tipton und Richie Faulkner, Bassist Ian Hill und Drummer Scott Travis – ihre Fans einmal mehr mit klassischem Metal beglückt: am 11. Juli erschien das neue Studioalbum „Redeemer Of Souls”.

Mit dem neuen Longplayer, der sowohl in einer Standard Version als auch in einer Deluxe Edition mit fünf Bonustracks erschienen ost, knüpft die Band musikalisch nahtlos an ihr bisheriges Werk an: klassischer, epischer Metal-Sound, mit dem die Musiker nach eigener Aussage „die eigene Messlatte extrem hochgelegt haben“.

„‘Redeemer Of Souls’ bestärkt uns in unserer Leidenschaft für unsere Art von Judas Priest-Style Heavy Metal“, erklärt die Band. Erstmals war im Studio Gitarrist Richie Faulkner mit von der Partie, er war als Co-Writer zusammen mit Glenn Tipton und Rob Halford auch am Songwriting des Materials beteiligt. 

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Nachdem 1974 mit „Rocka Rolla“ das Judas Priest-Debütalbum erschienen war, veröffentlichte die Band in den Folgejahren einige der größten Alben der Heavy Metal-Geschichte, darunter „British Steel“ (1980), „Screaming for Vengeance“ (1982) und „Painkiller“ (1990), die u.a. die Klassiker „Breaking the Law“, „Living After Midnight“ und „You've Got Another Thing Coming“ hervorbrachten. Darüber hinaus prägten Rob Halford und Co. auch visuell das Genre nachhaltig. 2014 feiern Judas Priest ihr 40. Bandjubiläum.   

Mit „Redeemer Of Souls” beenden die Briten eine sechsjährige Veröffentlichungspause – das letzte StudioalbumNostradamus“ war 2008 erschienen und hatte Platz fünf der deutschen Charts erreicht.

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