Nachrichten aus der großen weiten Welt

02.12.2021 Kanjo Také: Intangible World

GFDK - Kultur und Medien

„Die  Dinge, die ich mache, habe ich noch nie zuvor gesehen.“(Kanjo Také) In einer großen Retrospektive präsentiert die Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. auf Schloss Reuschenberg mit der Ausstellung „Intangible World“ mehr als 50 Werke des Düsseldorfer Multimedia-Künstlers Kanjo Také.

Highlight der Ausstellungseröffnung: Riesige Manga-Figuren, die um 17 Uhr auf einem ca. 10 Meter hohen Wasser-Schild im Schlossweiher erstrahlen. 

Darüber hinaus wird im Schwimmbad des Schlosses die „Cosmo-Video-Rauminstallation“ gezeigt - eine Projektion ohne Horizont, in der sich eine Weltkugel, bestehend aus ineinander verflochtenen Menschenkörpern aller Hautfarben, zu Klängen aus dem Kosmos bewegt.

Es gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen).

„Wir freuen uns sehr, das umfangreiche Schaffen dieses Ausnahmekünstlers bei uns vorstellen zu können“, betont Beate Düsterberg, Kuratorin und Mitgründerin der Initiative. Sie ergänzt: „Intangible World führt über drei Etagen in eine Welt des Nicht-Fassbaren, in der jeder Besucher sein ganz persönliches Abenteuer erleben kann.“

Zu sehen sind Digital Paintings, Fotografien, Zeichnungen, Malerei und Videos aus den Jahren 2009 bis heute – darunter auch Takés berühmte Geisha-Serie und die mehrteiligen Tafelbilderreihen „Evolution“ oder „Hokkaido“.

„Kunst ist der einzige Ort für freies Denken“, erklärt Kanjo Také, der in Düsseldorf lebt und arbeitet. Seine steile Karriere als international erfolgreicher Art Director beendete er 2005 - seitdem arbeitet er nur noch als freier Künstler. Weltweites Aufsehen erregte er, als er 2003 als einziger Fotokünstler die Foto-Mangas schuf.

Als Wanderer zwischen kulturellen Welten experimentiert Kanjo Také immer wieder mit neuen Techniken, kombiniert Fotografie mit Malerei, Collagentechnik und Videokunst.

Jede Sequenz ist zugleich ein intuitiv durchdachter Gedankengang und eine eindrucksvoll komponierte Bildfolge. Themen seiner Breitwandpanoramen, Stillleben, Landschaften und artifizielle Digital Paintings: Motive und geheimnisvolle Symbole aus der Heimat - Deutschland und Japan. 

Professor Dieter Ronte, bekannter Kunsthistoriker und ehemaliger Museumsdirektor in Wien, Hannover und Bonn, erklärt: „Kanjo Také ist der Meister der digitalen Malerei.

Sein bildnerisches Vermögen garantiert ihm eine Eigenständigkeit, die ästhetische Erfindungen erlaubt, die in der heutigen medialen, digitalen Malerei und Fotografie einmalig sind“.

Kanjo Také

„Intangible World“

28. November 2021 bis Ende März 2022 

Schloss Reuschenberg

Gerhard-Hoehme-Allee 1

41466 Neuss

Kanjo Také studierte Malerei im spanischen Granada und Visuelle Kommunikation und Fotografie an der Hochschule der Künste Berlin. Als Art Director arbeitete er für internationale Agenturen in Tokio, New York, London, Zürich und Hamburg. Seine Werke wurden unter anderem bereits in Venedig, Taipeh, Miami, Shanghai, Tokio und Abu Dhabi gezeigt.

Der Verein Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, außergewöhnliche Kunst- und Kulturprojekte zu fördern sowie Künstler und deren Projekte zu unterstützen.

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30.11.2021 Immobilien 13 % teurer als noch vor einem Jahr

GFDK - Kultur und Medien

Nur noch 4,8 Prozent der Bundesbürger zwischen 30 und 44 Jahren können sich rein rechnerisch Wohneigentum leisten. Noch im Jahr 2010 waren es 8,7 Prozent. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, wollen zwar immer mehr Deutsche Immobilien erwerben, sind jedoch immer seltener dazu imstande.

Inzwischen haben nur noch rund 241.000 Mieterhaushalte in besagter Altersgruppe die Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben. In den meisten Fällen scheitert es weniger am Einkommen, sondern eher an der Eigenkapital-Hürde.

Dass das Interesse an einer eigenen Wohnung groß ist, das zeigen Suchmaschinendaten. Das Google-Suchvolumen für die Suchbegriffe „Wohnung Kaufen“ stieg in den letzten 5 Jahren merklich an, aktuell notiert der Google-Trend-Score bei 79, wobei ein Wert von 100 für das größtmögliche relative Suchvolumen steht.

Auch die Preisentwicklung dürfte eine wichtige Rolle spielen – zumal, da steigende Immobilienpreise auch das für einen Kredit notwendige Eigenkapital nach oben schrauben. Lag der Preis für Eigentumswohnungen in Deutschland im 3. Quartal 2021 im Durchschnitt bei 3.257 Euro pro Quadratmeter, waren es im Jahr zuvor im Mittel 2.881 Euro.

Ungeachtet der Rallye an den Immobilienmärkten konnten die großen deutschen Konzerne der Branche zuletzt nur bedingt profitieren – zumindest dann, wenn es nach der Börsenperformance geht. Stieg der Preis der Deutsche Wohnen Aktien im Jahresverlauf zwar um 4,8 Prozent an, büßten Vonovia Aktien etwa 2,3 Prozent ein.

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30.11.2021 Einzelausstellung in Lübeck

GFDK - Kultur und Medien

Die Jury mit Mitgliedern international bekannter Kunstinstitutionen hat den amerikanischen Künstler Matt Mullican als zweiten Preisträger des Possehl-Preises für Internationale Kunst ausgewählt. Die Preisvergabe sowie die Eröffnung seiner Einzelausstellung in Lübeck erfolgen im Oktober 2022.

Mit dem Possehl-Preis für Internationale Kunst zeichnet die Possehl-Stiftung lebende Künstlerinnen und Künstler mit nationalem und internationalem Renommee für ihr Lebenswerk oder eine herausragende Arbeit beziehungsweise Werkgruppe aus.

Seit 2019 wird dieser alle drei Jahre vergeben. Die Auszeichnung umfasst ein Preisgeld von 25.000,- Euro sowie die Ausrichtung einer Ausstellung in Lübeck. Matt Mullican zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten, die sich ihm im Zusammenhang mit der Auszeichnung bieten:

Neben Ausstellungen in der Kunsthalle St. Annen und in der Kirche St. Petri zu Lübeck plant der Künstler Performances sowie Installationen im öffentlichen Raum.

Mit Matt Mullican (geb. 1951) wird einer der wegweisenden Vertreter der so genannten Pictures Generation geehrt, die Mitte der 1970er Jahre den Einfluss massenmedialer Bilder in der alltäglichen Wahrnehmung untersuchten und sie somit als festen Bestandteil künstlerischer Auseinandersetzungen deklarierten.

Sein Werk ist vielschichtig angelegt, es reicht von Malerei über verschiedene druckgrafische Techniken bis hin zu bildhauerischen Arbeiten und Performances; seine Ausstellungen interagieren stets mit den räumlichen Begebenheiten.

Die Jury würdigt mit der Vergabe des zweiten Possehl-Preises für Internationale Kunst sein Lebenswerk, welches bis heute maßgeblichen Einfluss auf jüngere Künstlergenerationen ausübt.

Matt Mullican lebt und arbeitet in Berlin und New York.

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25.11.2021 NDR Fernsehen

GFDK - Kultur und Medien - Filme, Kino und TV

Das „NDR-Info“-Moderationsteam verstärkt sich mit zwei profilierten Journalistinnen: Bibiana Barth und Romy Hiller präsentieren künftig die Nachrichtensendungen für den ganzen Norden im NDR Fernsehen. Dabei wechseln sie sich ab mit dem bestehenden Team aus Juliane Möcklinghoff und Thorsten Schröder.

Das Quartett moderiert die Ausgaben von „NDR Info“ um 14.00 Uhr, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr, die Sondersendungen „NDR Info Extra“ sowie das digitale Format „NDR Info Live“. Romy Hiller hatte bereits erste Einsätze, Bibiana Barth hat ihre Premiere am 24. November.

NDR Chefredakteur Andreas Cichowicz: „Mit Bibiana Barth und Romy Hiller verstärken uns zwei kompetente Moderatorinnen und Journalistinnen, die zudem eine biografische Gemeinsamkeit teilen:

Sie kennen Lebensgefühl und Perspektiven der Menschen im Osten und Westen Deutschlands gleichermaßen – diese Vielfalt ist NDR Info bei der Aufbereitung seiner Themen wichtig.

Mit beiden Moderatorinnen wollen wir zudem unser neues Online-Nachrichtenangebot ‚NDR Info live‘ weiterentwickeln und beide werden auch bei NDR Info im Radio zu hören sein.“

Bibiana Barth wurde 1986 in Bautzen geboren. Sie studierte an der Universität Potsdam Europäische Medienwissenschaft und schloss in Leipzig einen Masterstudiengang in Wirtschaftswissenschaften an.

Erste journalistische Erfahrung sammelte die Obersorbin im Sorbischen Rundfunk des MDR. Danach war sie neun Jahre für den MDR als Journalistin, Online-Moderatorin und Nachrichtenreporterin tätig. 2019 wechselte sie zum Hessischen Rundfunk als Teamleiterin der Markensteuerung bei hr-iNFO. Dort moderierte sie die Sendung „hr-iNFO Das Interview“ und die ARD Börse im HR.

Bibiana Barth: „Vielfalt, das verbinde ich mit dem Norden. Vielfalt, die sich auch in meiner eigenen Biografie wiederfindet: In einer sprachlichen Minderheit aufgewachsen, in zwei Sprachen zu Hause, in Ost genauso wie in West, auf dem Land verwurzelt, in der Großstadt Wurzeln schlagen gelernt. Ich freue mich darauf, diese Vielfalt bei ‚NDR Info‘ einbringen zu können.“

Romy Hiller wurde 1981 in Wismar geboren. Nach einem Volontariat und mehrjähriger Tätigkeit bei Antenne Mecklenburg-Vorpommern wechselte sie 2005 zu RTL Nord und absolvierte eine Ausbildung zur TV-Moderatorin.

Diese führte sie unter anderem ins RTL-Hauptstadtstudio, in das New Yorker Auslandsstudio und in die Redaktion von „RTL aktuell“. Bis 2019 arbeitete Romy Hiller als Moderatorin und Autorin für das Regionalprogramm „RTL Nord“ und als Korrespondentin und Autorin für „RTL aktuell“.

Seit 2018 moderierte sie das Ressort „Wirtschaft“ bei tagesschau24 und arbeitete seit April 2019 als Autorin für die Redaktion Wirtschaft beim NDR Fernsehen. Seit Dezember 2020 moderiert sie bei tagesschau24 und spricht Nachtausgaben der tagesschau.  

Romy Hiller: „Ich bin ein echtes Nordlicht, in Mecklenburg-Vorpommern geboren und aufgewachsen. Der NDR begleitet mich, seit ich denken kann. Jetzt gemeinsam mit dem großartigen ‚NDR Info‘-Team aus allen Regionen des Nordens berichten zu dürfen, freut mich sehr.“

„NDR Info“ ist die Informationsmarke des NDR, sie steht für Nachrichten rund um die Uhr für den Norden - im Fernsehen, im Radio, Online, in der App und in Social Media. „NDR Info“ bietet zuverlässige, unabhängige Informationen.

Die „NDR Info“ Reporter*innen sind nah dran am Geschehen in Norddeutschland, informieren schnell und verständlich, erläutern aber auch Hintergründe und Zusammenhänge.

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23.11.2021 DIE FAMILIENUNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien

Einstimmig bestätigten DIE FAMILIENUNTERNEHMER Niederrhein Düsseldorf  den Unternehmer Marco van der Meer in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender. Auch die anderen Mitglieder des Gremiums wurden bei der Mitgliederversammlung im Gründer- und Technologiezentrum Solingen ohne Gegenstimme wiedergewählt.

Zudem gibt es zwei Neue im Vorstandsteam: Christa Stein, Chefin einer am Düsseldorfer Carlsplatz residierenden Design-Agentur sowie Yvonne Schmittenberg, die in dritter Generation die gleichnamigen Metallwerke in Wuppertal leitet.

Ab sofort entscheiden die beiden Unternehmerinnen zusammen mit Marco van der Meer, Thomas Rick, Andreas Oehme, Bozidar Radner, Lothar Grünewald, Franz Josef Odendahl und Stefan Käßler über den zukünftigen Kurs des Regionalkreises.   

In seiner Wahlansprache gab Marco van der Meer einen Rechenschaftsbericht seiner bisherigen Vorstandsarbeit und skizzierte die wichtigsten Ziele seiner zukünftigen Amtszeit.

Der gebürtige Niederländer und geschäftsführende Gesellschafter der Meerx group betont: „Wir werden die Politik weiterhin konstruktiv begleiten, uns in gesellschaftlich relevante Debatten einmischen und den gemeinsamen Gedankenaustausch im Verband auch in Coronazeiten, soweit es möglich ist, intensiv pflegen.“

Er ergänzt: „Immer mehr Frauen tragen unternehmerische Verantwortung. Wir freuen uns, dass unser Vorstand durch zwei Frauen verstärkt wird.“ Die Wahl leitete souverän Dr. Georg Rotthege, NRW-Vorstand von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Nächste Veranstaltung des Wirtschaftsverbandes ist der beliebte Galerierundgang. Diesmal geht es durch vier Galerien des Kunst-Hotspots Flingern unter kundiger Leitung von Kunstliebhaber und -sammler Dr. Georg Rotthege. Im neuen Jahr folgt als Auftaktveranstaltung der große Neujahrsempfang.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 460 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 3.025 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen.

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23.11.2021 NFT im Gaming-Sektor

GFDK - Kultur und Medien

Der Gaming-Markt wächst und wächst: Erzielt die Branche im Jahr 2021 global rund 175,8 Milliarden US-Dollar, soll sich der Umsatz aktuellen Prognosen zufolge im Jahr 2024 schon auf 218,7 Milliarden Dollar belaufen.

Technologien und Konzepte wie Blockchain und Metaverse könnten fundamentale Veränderungen herbeiführen, dessen Ausmaß für die meisten dieser Tage noch kaum vorstellbar sein dürfte.

In den vergangenen Jahren beherrschte das sogenannte pay to win System zahlreiche Videospiele. Ohne den Einsatz von Echtgeld haben Spieler hierbei keine realistische Chance, Spitzenplätze zu erreichen.

Doch dies könnte schon bald ein Relikt aus der Vergangenheit sein. Stattdessen scheint immer mehr dafürzusprechen, dass sich play to earn Varianten durchsetzen.

Dabei steht GameFi für die Verschmelzung von dezentralen Finanzen und Gaming, für Spiele, die auf einer Blockchain-Technologie basieren und finanzielle Elemente enthalten – Spieler haben hier die Möglichkeit, Geld mit dem Spielen zu verdienen.

Auch Ubisoft scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. So äußerte CEO Yves Guillemot unlängst, dass play to earn sowie die Blockchain-Technologie revolutionär für den Gaming-Sektor seien.

Auch beim Thema Metaverse stehen die Zeichen auf Wachstum – folgt man dem Global Games Market Report, dann handelt es sich hierbei mitnichten um ein kurzfristiges Phänomen: „The Metaverse trend is here to stay“, wie es dort im Studienfazit heißt.

Der Krypto-Markt ist ebenfalls hiervon betroffen. Spätestens seit der Umbenennung von Facebook zu Meta stehen entsprechende Digitaldevisen hoch im Kurs.

Besonders beliebt hierbei: Decentraland (MANA). Binnen weniger Tage kletterte der Google-Trend-Score, welcher das relative Suchvolumen angibt, von 9 auf den Höchstwert von 100. Alleine binnen der letzten 30 Tage stieg der Preis von Decentraland um 373 Prozent.

Auch das Thema NFT spielt eine immer größere Rolle im Gaming-Sektor. Bei den NFT-Games mit den meisten Spielern landet Alien Worlds gegenwärtig auf dem ersten Platz. Bis das Thema auch bei den Platzhirschen der Branche von großer Bedeutung ist, ist indes nur noch eine Frage der Zeit.

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22.11.2021 „All that I can’t leave behind“

GFDK - Kultur und Medien

Noch bis zum 9. Januar 2022 zeigt unser Autor und Fotograf Sönke C. Weiss seine Fotoausstellung „All that I can’t leave behind“ in der Red Hill Art Gallery for Contemporary Art in Nairobi, Kenia. Die Ausstellung wurde mit Hilfe der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Nairobi und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert. Hier Auszüge aus seiner Eröffnungsrede: 

Fotografie ist zuallererst eine Sichtweise. Sie ist nicht das Sehen selbst. Seit annähernd 25 Jahren fotografiere ich Afrika und bereise den Kontinent, habe dort viele Jahre lang gelebt.

Reisen ist nicht immer schön. Reisen ist nicht immer bequem. Manchmal tut es weh, es bricht dir sogar das Herz. Aber das ist OK. Jede Reise verändert dich; sie sollte dich verändern.

Sie hinterlässt Spuren in deinem Gedächtnis, in deinem Bewusstsein, in deinem Herzen und in deinem Körper. Du nimmst etwas mit, und hoffentlich lässt du etwas Gutes zurück

Im Südsudan fing meine Reise durch Afrika an, die mich mittlerweile durch beinahe drei Dutzend Länder geführt hat; zuletzt nach Kenia, Tansania und Ruanda, um in den Jahren 2020 und 2021 die Folgen von Covid-19 zu dokumentieren.

Ich habe viele territoriale Grenzen überquert, physische wie kulturelle. Doch ein ganzes Leben würde nicht ausreichen, um zu behaupten, Afrika zu kennen.

In meiner Fotoausstellung „All that I can‘t leave behind“, also „Alles was ich nicht zurücklassen kann“, vereine ich viele meiner Aufnahmen zu einem Gesamtbild. So wie Afrika für mich ein Gesamtbild ist, ein Mosaik aus Diversität, eine Sinfonie der menschlichen Existenz.

Hier ist meine Tochter aufgewachsen; hier habe ich Freunde fürs Leben gefunden; hier habe ich Menschen sterben sehen. Nicht nur vor dem Objektiv meiner Kamera.

Es sind heute aber die Spuren des Lebens, die ich nicht zurücklassen kann; auf die des Sterbens verzichte ich bewußt, auf die Hungersnöte, die Bürgerkriege und Aids-Pandemie.

An diesen Fotos wäre ich einst selbst erstickt. Ich entscheide mich heute, nur das Leben zu zeigen, den Bildern Raum zum Atmen zu schenken und das zu teilen, was uns als Menschen verbindet, nicht trennt. Kunst als verbindendes Glied zwischen den Kulturen. 

Denn ich gehöre nicht zu der Armee von mechanisierten Fotografen, die durch Afrika donnern und abdrücken. Was meine Arbeit hoffentlich hervorhebt, ist eine gewisse Ruhe, die dem Kontinent den Respekt schenkt, den er verdient. Ein Foto ist ein Bruchstück.

Ein kurzer Blick. Wir häufen Blicke, Bruchstücke an. Wie im wahren Leben. Letztendlich aber ist ein gutes Foto ein Kind vieler Eigenschaften: Technik, Timing, Fügung, Psychologie, Beharrlichkeit, purer Zufall und schlußendlich gesunder Menschenverstand.

Alle Fotos streben nach Einprägsamkeit. Das heißt, nach Unvergesslichkeit. So sind meine Bilder eine Zeitreise. Auch durch meine eigene Geschichte.

So bin ich wohl ein Geschichtenerzähler. Vermutlich kann ich mit den hier präsentierten Fotos alle Geschichten erzählen, die ich zu erzählen habe. Ich gehe an Orte, ich komme zurück. Ich zeige, wie ich mich an den Orten gefühlt habe.

Damals wie heute. Man kann die Vergangenheit nicht zurücknehmen oder ungeschehen machen, manche Paradiese sind für immer verloren, während sich neue Chancen bieten, innen wie außen.

Während ich diese Fotoausstellung vorbereitet habe, hat ein Virus namens Corona unser Leben und unseren Alltag stark verändert. Auf der ganzen Welt.

Neue Spielregeln im sozialen Umgang miteinander beeinflussen vorübergehend unser Leben. Wir halten mehr Distanz zueinander, tragen Masken und sind zum Teil von Angst getrieben. Ich hoffe, dass das alles bald vorbei ist.

Wir sind soziale Lebewesen. Toleranz, Verständnis und Menschenliebe im Herzen helfen uns im Alltag. Ein neues Wir-Gefühl wächst heran. Afrika im Umbruch wahrzunehmen ist ein großartiges Erlebnis.

Afrika war und ist Teil der Weltgemeinschaft. Auch wenn die Welt oftmals nicht hingeschaut hat, wenn sie es hätte tun sollen. Doch eine neue Generation fordert diese Aufmerksamkeit seit Jahren beharrlich ein. Das ist gut so.

Auch Covid-19 kann dies nicht stoppen. Black Lives Matter wird zu einem globalen Phänomen. Auch das will ich nicht zurücklassen. Ich hoffe, meine Bilder transportieren diese Philosophie, diese Lebensauffassung.

Denn ich habe keine Agenda, aber ich habe einen Standpunkt, der sich von Minute zu Minute ändern kann. Wenn ich etwas Neues erkenne. Denn das Erkennen bedeutet zuallererst Notiz nehmen. Anerkennung ist die Form von Erkenntnis, die ich mit der Kunst gleichsetze.

Wohin die Reise gehen wird, für mich wie für Afrika, das wird die Zukunft zeigen. Klimawandel. Globalisierung. Pandemie. Die Herausforderungen sind groß. Auch und insbesondere für Afrika.

Ich werde dabei sein. Ich habe viele Spaziergänge durch diese schöne Welt gemacht. Ich fühlte den Regen auf meinen Schultern, die Sonne auf meiner Haut, die Wärme der Menschen in meiner Seele. Meine Kamera wird mich begleiten. Auch die kommenden 25 Jahre

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19.11.2021 Tour, Deutschland, Österreich

GFDK - Kultur und Medien

„Richtig gute Musik – SINNvolles, ab und zu ein bisschen Quatsch – reichlich  Action und natürlich herrlich gefühlvoller Kitsch, ein Abend, um SCHWERE loszuwerden.“ So  beschreibt Samuel Koch seine erste Live-Show, eine Mischung aus Schau(spiel), Konzert, Sit upComedy, Varieté und inspirierenden Impulsen.

Der Schauspieler, der als Stuntman hochgeflogen und hart gelandet ist, begeistert sein Publikum  durch sein Charisma, seine Lebensfreude und seine Vielseitigkeit. Mit Schlagfertigkeit, Witz und  Fröhlichkeit rast er im Rollstuhl durch sein Leben und scheut  dabei keine Herausforderung – ob in der Luft, unter Wasser oder auf der Bühne.

Er bringt Menschen zum Lachen und zum Weinen, er unterhält, bewegt, berührt und überrascht.
Und weil er mit all seinem Optimismus die Botschaft vermittelt: „Wenn ich es kann, könnt Ihr es  auch“, gilt er vielen Menschen als Mutmacher.

Begleitet wird der Künstler auf seiner ersten großen  Live-Tour von mehreren Musikern, Schauspielkollegen und wechselnden prominenten Gästen aus  Musik, Film und Fernsehen. „Auf jeden Fall wird es ein großer Spaß,“ verspricht er. „Seid dabei  und lasst uns abheben!"

20.11.2022: Berlin, Tempodrom

Presale unter www.eventim.de: 19.11.2021
allg. VVK-Start: 22.11.2021

 

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18.11.2021 Inspiration Days in Berlin und Hamburg

Diese Woche startete eine gemeinsame DOOH-Kampagne mit Ströer, um die www.inspiration-days.de in Berlin und Hamburg mit einer coolen Message zu bewerben, die sich an all diejenigen richtet, die nicht immer mit der Masse schwimmen möchten. Im Vergleich zur aktuellen Kampagne von Penny versuchen wir (wirklich), Kindern und Jugendlichen auf diese Weise etwas zurückzugeben, das sie während der Pandemie aus den Augen verloren haben:

Träume, Hoffnungen und Orientierung

Das Start-up teech hat ein virtuelles Klassenzimmer entwickelt und bereits im Mai 2021 Tausende Schüler*innen und Lehrkräfte deutschlandweit mit namhaften Speaker:innen und Expert:innen auf dieser Plattform begeistert.

Nun stehen die teech Inspiration Days – das größte digitale Live-Event für Berufsorientierung – wieder vor der Tür und werden gemeinsam mit Ströer und weiteren Partnern noch größer.

Ab dem 24. November 2021 geben die teech Inspiration Days über insgesamt drei Tage verteilt Schüler:innen die Möglichkeit, in verschiedenen digitalen Räumen an Vorträgen und Workshops teilzunehmen und sich interaktiv mit einzubringen.

In den digitalen Räumen können Schüler:innen bei verschiedenen Formaten mit inspirierenden Speaker:innen interagieren und sich von ihnen motivieren lassen, aber auch neue Skills lernen. Bisher haben sich mehrere Hundert Schulen für die digitale Veranstaltung angemeldet, der Rekord liegt derzeit bei 37 Schulen in nur drei Tagen.

Auch dieses Mal konnte teech spannende Partner gewinnen, die der Community einen Mehrwert während der Veranstaltung bieten. Dazu gehört neben Rednet, Brillux, Commerzbank, Accenture, Siemens Mobility und E.ON vor allem auch Ströer.

Die inhouse entwickelte Kampagne greift alltägliche Phrasen auf, mit welchen junge Menschen konfrontiert werden, wenn sie „aus der Reihe tanzen.“ Hierzu Bro-Founder Emanuele Monaco:

 „Es werden Potentiale und Talente von jungen Motivierten verschwendet, wenn ihre Vorstellungen und Bestrebungen außerhalb der gesellschaftlichen Normen liegen – wo bleibt da Raum für Neues und heranwachsende Vordenker? Genau diese gängigen Floskeln greifen wir in unserer Kampagne gemeinsam mit Ströer auf und verweisen bewusst auf einen Teil unserer Speaker:innen. So zum Beispiel ‚Alle sagen: Das Leben ist kein Wunschkonzert. – Wir sagen: Werd doch DJ!‘ “

Ströer stellt hierzu Mediavolumen auf den digitalen Screens in ausgewählten deutschen Metropolen bereit. Ab Mitte November sorgen diese auch außerhalb der vier Schulwände für Aufmerksamkeit und eine enorme Reichweite im öffentlichen Raum.

Begleitet wird die Kampagne mit digitalen Werbeanzeigen und diversen Content-Formaten in den sozialen Medien.

Alexander Stotz, CEO Ströer Media Deutschland GmbH äußert sich zu Initiative und Partnerschaft mit teech: „Die Pandemie hat gezeigt, vor welchen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen wir stehen, auch in Bezug auf Themen wie Digitalisierung und Bildung.

Langfristig bietet Digitalisierung die Chance, Schule und Bildung zu verändern, offener zu gestalten und selbstbestimmt zu lernen.

Die teech Inspiration Days sind ein Ansatz dafür, Perspektiven aufzuzeigen und dazu zu motivieren, innovativ auf dem eigenen Weg voranzuschreiten.

Wir erreichen mit unseren Medien innerhalb kürzester Zeit viele Menschen und können sie durch die Kampagnenspots aktivieren, ebenfalls an den Inspiration Days teilzunehmen und sich zu engagieren.“

 

 

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17.11.2021 offener Dialog in die Rheinterrasse Düsseldorf

GFDK - Kultur und Medien

Der amtierende Oberbürgermeister war nicht zum ersten Mal bei DIE FAMILIENUNTERNEHMER: Vor etwas mehr als einem Jahr hatte der Verband im Vorfeld der Kommunalwahl die vier aussichtsreichsten Kandidaten für das höchste Amt der Landeshauptstadt zum Kräftemessen eingeladen.

Daran erinnerte Marco van der Meer, Vorstand von DIE FAMLIENUNTERNEHMER Regionalkreis Düsseldorf Niederrhein, in seiner Begrüßungsrede. Seitdem ist viel passiert:

„Zögerlicher Start der Impfkampagne, ein starker Anstieg der Energiepreise, extreme Lieferprobleme und die Rückkehr der Inflation“, so  Marco van der Meer.

Er fährt fort „Mit der Krise einher ging auch der Abstieg der CDU. Nichtsdestotrotz ist jedoch das Wahlergebnis besser ausgefallen als befürchtet. Und Düsseldorf hat einen neuen Oberbürgermeister, dessen Karriere einst in unserer Stadt begann.“ 

Von 2011 bis 2016 war der studierte Jurist und Christdemokrat Dr. Stephan Keller Beigeordneter für Recht, Ordnung und Verkehr in der Landeshauptstadt.

Der Oberbürgermeister betonte in seinem Vortrag, dass er sich in seinem ersten Amtsjahr nicht nur den Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen musste, sondern auch der schlechten Sicherheitslage in der Altstadt.

Dr. Keller erklärte: „Ein Oberbürgermeister hat in der Pandemie andere Dinge zu tun als sonst. Das Repräsentieren bei Außenveranstaltungen fiel erst einmal weg. Somit hatte ich jedoch mehr Zeit, um Themen anzustoßen – und nach innen zu arbeiten.“ Er fuhr fort: „Wir erleben eine große Impfbereitschaft – hier müssen wir weiter ansetzen.“

Als „nicht gut“ bezeichnet Dr. Keller die Situation in der Altstadt: „Die Altstadt war nie ein Kurort, aber in letzter Zeit hat sich vieles stark verschlechtert. Viel zu oft kommt es zu Gewalt.“ 

Er beklagte die extreme Aggression und die Respektlosigkeit besonders im Umgang mit Ordnungskräften sowie die Tatsache, dass nicht früh genug von behördlicher Seite dagegen gehalten worden sei. Er sagte:

„Meine Devise: Null Toleranz. Wir haben massiven Handlungsbedarf und müssen niederschwellig eingreifen und den OSD verstärken.“ 

Ein weiteres großes Thema, das er in seiner Ansprache aufgriff, war das Verkehrsproblem. Der OB meinte: „Wir haben bereits eine gute Weichenstellung vorgenommen und die Stadt von den Umweltspuren befreit. Angestrebt wird ein staufreies Düsseldorf durch eine intelligente Ampelsteuerung, die den Verkehrsfluss verbessert.“

Wichtig ist dem Oberbürgermeister auch der Klimaschutz. „Wir wollen die E-Mobilität bei allen Vorbehalten voranbringen. Die Ladeinfrastruktur soll durch 36 neue Schnellladepunkte weiterhin ausgebaut werden.“

Hinzu kämen auf dem Immobiliensektor eine Verstärkung energieeffizienter Bauweise sowie Fassaden- und Dachbegrünung.  „Wir erwarten von den Investoren einen Nachhaltigkeits-Mehrwert“, so der Oberbürgermeister.

Im Anschluss an die Rede fand eine spannende Frage-Antwort-Runde mit dem Oberbürgermeister unter reger Beteiligung der anwesenden Gäste statt. Gerade beim Thema „staufreies Düsseldorf“ sah das Publikum noch sehr starken Handlungsbedarf.

Auch die Sicherheitslage, die Vermüllung der Stadt und der in vielerlei Hinsicht schlechte Zustand der Schulen wurden stark kritisiert. Es bleibt also für Dr. Keller im zweiten Jahr seiner Amtszeit noch viel zu tun im Dienste der Stadt.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung.

Die Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 460 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 3.025 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen.

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