Nachrichten aus der großen weiten Welt

03.09.2014 Prince & 3RDEYEGIRL

GFDK - WMG

Musik-Ikone PRINCE kündigt gleich zwei brandneue Studioalben an, die weltweit auf Warner Bros. Records erscheinen. Die beiden lang erwarteten Alben „ART OFFICIAL AGE“ und „PLECTRUMELECTRUM“ werden am 26. September 2014 in den USA veröffentlicht. „ART OFFICIAL AGE“ ist das neue Soloalbum von Prince. „PLECTRUMELECTRUM“ hingegen, ist das Werk seiner neuen Band 3RDEYEGIRL. 
 
Beide Alben erscheinen im Handel getrennt voneinander und sind ab sofort digital vorbestellbar. Alle Vorbestellungen erhalten Vorab-Tracks der jeweiligen Platte. Im Rahmen der beiden Veröffentlichungen finden zudem noch einige exklusive Events statt, die in Kürze bestätigt werden. 
 
2014 war für das musikalische Ausnahmetalent eines der aufregendsten Jahre überhaupt. Zusammen mit seiner Band 3RDEYEGIRL, rockte er die Fans bei seinen ausverkauften Hit & Run-Shows in UK und Europa regelmäßig in Ekstase und erspielte sich somit einige der besten Kritiken seiner bisherigen Karriere. Im April rief er außerdem NPG Music Publishing ins Leben. Damit wird sein riesiger Publishing-Katalog zum ersten Mal in 20 Jahren unabhängig kontrolliert und verwaltet. Und dann wären da noch sein Engagement als Headliner und Kurator beim Essence Festival am 4. Juli in New Orleans, sowie sein gefeierter Gast-Auftritt in der amerikanischen Hit-Fernsehserie New Girl. 2014 bestätigt Prince als einen der weltweit innovativsten Künstler, der weiterhin seine treuen Fans begeistert und gleichzeitig ein ganz neues Publikum für sich gewinnt.  

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das brandneue Studioalbum kennzeichnet auch seine historische Rückkehr zu Warner Bros. Records, dem ursprünglichen Label von Prince. Dieser Schritt wurde möglich, nachdem Warner Bros. Records erklärte, dass Prince die Rechte an den Master-Aufnahmen seiner wegweisenden 80er-Alben, darunter Dirty Mind, 1999, Purple Rain und Sign ‘O’ the Times, zurückerhält. 
 
Prince ist Teil einer Handvoll visionärer Künstler, die es tatsächlich geschafft haben zeitgenössische Musik und Kultur neu zu gestalten und zu bestimmen”, sagt Warner Bros. Records Vorsitzender und Geschäftsführer Cameron Strang. „Über die letzten 35 Jahre hat Prince nie aufgehört sich weiterzuentwickeln, sich ständig aufs Neue herauszufordern, seinen Sound neu zu erfinden und Grenzen zu sprengen. In wahrer Prince-Manier schenkt er uns nun gleich zwei unglaubliche Alben, die seine unfassbare Bandbreite und sein unnachahmliches Talent zum Ausdruck bringen. Wir alle hier bei WBR sind wahnsinnig stolz darauf mit Prince zusammenzuarbeiten und den unzähligen Fans weltweit seine geniale neue Musik zu präsentieren. Und wir sind natürlich überglücklich ihn wieder unseren Partner nennen zu dürfen.”
 
Die beiden Album-Veröffentlichungen am selben Tag sind eine einzigartige Gelegenheit für Fans die verschiedenen, musikalischen Talente von Prince zu genießen, da ART OFFICIAL AGE und PLECTRUMELECTRUM zwei völlig unterschiedliche Hörerlebnisse darbieten.  
 
ART OFFICIAL AGE ist ein klassisches Prince Album, produziert, arrangiert, komponiert und eingespielt von Prince und Joshua Welton (@joshuaworld). Akustisch bringt die Platte eine moderne Mischung aus Soul, R&B und Funk zu Gehör: Unmittelbar eingängige Melodien und entschieden verführerische Texte, vermengt mit der sich über alle Stimmlagen behauptenden, reichhaltig soliden Stimme von Prince.  
 
PLECTRUMELECTRUM ist eine klassische Band-Platte, zusammen mit 3RDEYEGIRL alias Prince, Donna Grantis (Gitarre), Hannah Ford Welton (Schlagzeug) und Ida Nielsen (Bass). Live und analog aufgenommen, ist die Platte ein elektrisierendes Funk-Rock-Plädoyer. Einige der auf PLECTRUMELECTRUM gefeatureten Tracks wurden unter anderem bei den diesjährigen Hit & Run-Shows im Vereinten Königreich aufgeführt. The Guardian sagte über diese bahnbrechenden Auftritte an geschichtsträchtigen Orten kurzerhand: „Das sind Auftritte einer der größten Funk-Rock-Bands aller Zeiten.” Überhaupt erhielt die Band von allen berichtenden, großen Medien ausschließlich 5-Sterne Rezensionen.

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03.09.2014 OehmsClassics

GFDK - Ulrike Wilckens

Der tiefgläubige Milchmann Tevje lebt mit seiner Frau Golde und den fünf Töchtern im jüdischen Shtetl Anatevka ein Leben in Armut im vorrevolutionären Russland um 1905. Wie in jedem Shtetl halten Werte wie Tradition und Heimat die jüdische Dorfgemeinschaft zusammen.

Als seine drei ältesten Töchter ins heiratsfähige Alter kommen und sich, nach Ansicht des Vaters, in unpassende Männer verlieben, wird seine traditionsbewusste Lebensweise jedoch komplett auf den Kopf gestellt. Hinzu kommt die verschärfte politische Situation durch fortschreitende russische Pogrome, die die Familie letztendlich dazu bewegen, Anatevka zu verlassen. Die vorliegende Studio-Aufnahme des Musicals, das 1964 im Imperial Theatre am New Yorker Broadway uraufgeführt wurde, entstand 2014 im Vorfeld der Seefestspiele Mörbisch.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die 1957 gegründeten Seefestspiele Mörbisch sind das größte Operettenfestival der Welt, das jährlich circa 150.000 Besucher anzieht. Den passenden Rahmen dafür bilden der malerische Ort Mörbisch und die eindrucksvolle Naturkulisse des Neusiedler Sees im nördlichen Burgenland, 70 km von Wien entfernt. Seit 2012 liegt die künstlerische Leitung in der Hand von KS Dagmar Schellenberger, die auf der vorliegenden Aufnahme als Golde zu hören ist.

 

Ulrike Wilckens    
OPHELIAS Culture PR
Johannisplatz 3a
D - 81667 München    
letter@ophelias-pr.com

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02.09.2014 buch im XL-Format

GFDK - Taschen Verlag

Seit TASCHEN im Jahr 1996 The Great American Pin-up herausbrachte, hat diese genuin amerikanische Kunstform international stark an Reputation gewonnen. Hatten die leicht geschürzten Mädchen, die ursprünglich als Kalendergirls und Seelentrost die Spinde von Soldaten und Arbeitern zierten, damals lediglich das Interesse einiger fanatischer Sammler gefunden, so haben sie es mittlerweile in die angesehensten Museen der Welt geschafft.

Bilder von Größen der Pin-up-Kunst wie Alberto Vargas, George Petty oder Gil Elvgren, die 1996 noch für 2.000 Dollar zu haben waren, kosten heute 200.000 Dollar und mehr. Allein schon aus Höflichkeit haben es sich die hübsch gemalten und angemalten Mädchen auch auf ihrem Weg in die museale Anerkennung nicht nehmen lassen, bisweilen zu stolpern, um Blicke auf ihre Höschen und damit ihr Kerngeschäft zu gestatten: ein wenig teasen, ein bisschen Bein zeigen und die Fantasie beflügeln – das alles natürlich im halbwegs sittsamen Rahmen! Auch wir möchten ihnen für ihre Verdienste um die Lebensfreude danken und legen ihnen mit The Art of Pin-up nun eine gigantische Hommage im XL-Format zu Füßen.

Die wichtigsten Pin-Up Künstler

Für diesen Band im XL-Format haben wir die meisten Originale neu fotografiert, sodass die Wiedergabequalität der Gemälde, Pastelle und Skizzen einzigartig ist. 10 der wichtigsten Pin-up-Künstler werden in ausführlichen Porträts vorgestellt. Jedes Kapitel dokumentiert den kreativen Prozess mit historischen Dokumenten – Fotos der Models, die als Vorlagen dienten, zeitgenössischen Drucken etc. –, von denen viele aus den Archiven der legendären Brown & Bigelow Calendar Company stammen. Am Anfang eines jeden Kapitels ist eine Reproduktion eines Original-Kalender- oder Zeitschriftencovers des jeweiligen Künstlers eingeklebt. Abgerundet wird der Band durch ein „Pin-up-Lexikon“, in dem 85 weitere Künstler mit Kurzbiografien und repräsentativen Werken vorgestellt werden. Das größte Kompendium der Pin-up-Kunst, das jemals zusammengestellt wurde!

Die Herausgeberin:
Dian Hanson hat von 1976 bis 2001 verschiedene Herrenmagazine produziert, darunter Juggs, Outlaw Biker und Leg Show, bis sie 2001 schließlich Herausgeberin der TASCHEN Sexy Books wurde. Zu ihren mehr als 60 Büchern für TASCHEN gehören The Art of Pin-up und Psychedelic Sex. Sie lebt in Los Angeles.

Die Co-Autoren:
Sarahjane Blum ist Autorin, Kulturhistorikerin und Mitinhaberin der Grapefruit Moon Gallery, die auf amerikanische Illustrationskunst spezialisiert ist. Sie lebt in Minneapolis, Minnesota.

Louis Meisel ist Inhaber einer der ältesten Pin-up-Galerien in New York. Er ist Co-Autor von TASCHENs The Great American Pin-up und Gil Elvgren: All his Glamorous American Pin-ups.

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02.09.2014 Nummer-Eins-Hit „Ghost“

GFDK - Sony Music

Man sollte sich auf gar keinen Fall von Ella Hendersons Down-to-Earth-Auftreten täuschen lassen. Das Mädchen aus der 2000-Seelen-Gemeinde Tetney an der britischen Ostküste, die sich selbst als „ziemlich gewöhnlich“ bezeichnet, ist tatsächlich alles andere als das. Da wäre zum einen natürlich ihre unglaubliche Stimme, die mitreißend soulige, treibende Kraft hinter ihrem Nummer-Eins-Hit „Ghost“, den sie bereits Ende Juni in ihrer Heimat landen konnte. Es ist die schnellstverkaufte Debütsingle eines britischen Acts in diesem Jahr. Mittlerweile verkaufte sich der Song in UK mehr als 600.000 Mal und wurde mit Platin ausgezeichnet.

Mindestens so bemerkenswert wie ihre Stimme ist allerdings auch die Selbstsicherheit des Teenagers – das Ergebnis ihres persönlichen Antriebs, ihr ehrgeiziges Ziel zu erreichen, das sie verfolgt, seit sie elf Jahre alt ist: ihre eigenen Songs zu schreiben und sie zu singen. Oder um genauer zu sein: ihre Gefühle durch Musik zum Ausdruck zu bringen und zu spüren, wie die Musik beim Publikum wirkt. 

Ellas Entschlossenheit, erfolgreich zu sein, hat allerdings nichts mit Glamour und Ruhm zu tun. Die Teenagerin, die nur unter der Voraussetzung an der Talentshow „The X Factor“ teilnahm, weil es ihr gestattet war, mit einem selbstgeschriebenen Song teilzunehmen, würde wesentlich lieber mit ihrem Hund spazieren oder mit ihren Freuden ins Kino gehen als eine Celebrity-Party besuchen. Wenn du Ella nach ihren Top 2 „Zwick mich bitte mal“-Momenten fragst, seit sie Anfang vergangenen Jahres beim Label Syco Music unterschrieb, sind ihre Antworten sind mehr als bezeichnend: Moment Nummer eins: als sie genau an ihrem 18. Geburtstag in Ryan Tedders Studio war, um „Ghost“ aufzunehmen. Moment Nummer zwei: als sie ihr erstes eigenes Sofa kaufte. (Es ist übrigens aus Leder und in L-Form, falls jemand fragt.)

Oh, und ihr dritter, unvergesslicher Moment der vergangenen achtzehn Monate gewährt einen ziemlich guten Einblick in Ellas Kopf. Es sind die nächtlichen Dreharbeiten zum Video zu „Ghost“, die in New Orleans stattfanden. “Das war der Augenblick, in dem mir alles, was seit ‚X Factor‘ passiert war, erst so richtig bewusst wurde“, erinnert sie sich. „Es waren hunderte von Crew-Mitgliedern dort, das Shooting dauerte die ganze Nacht. Ich sah zum Regisseur und mir wurde klar, dass er keinen Film drehte und ich nicht nur als Helfer am Set war. All diese Menschen waren nur wegen mir hier. Derartige Momente können überwältigend sein, obwohl: mit achtzehn ein Ledersofa kaufen, ist schon kaum zu überbieten. Wenn die ganz alltäglichen Dinge des Lebens sich verändern, wird es echt schräg.“   

Die „ganz normalen Dinge“ begannen sich bereits zu ändern, als Ella 2012 die „X Factor“-Live-Audition-Phase absolvierte. Plötzlich konnte sich nicht einmal zum Einkaufen gehen, ohne erkannt zu werden. Was sich der Öffentlichkeit allerdings nicht offenbarte, war, dass die Schülerin nicht an der Show teilnahm, um zu gewinnen. Sie rechnete nicht einmal damit, ins Fernsehen zu kommen. Es war ihr auch vollkommen schnuppe, ob sie die Finalrunden erreichte. Sie nahm in der Hoffnung teil, jemand würde sie sehen, der ihr dabei helfen könnte, ihre Musik zu machen, oder ihr einen Vertrag geben würde, oder bei irgendwem irgendwo ein gutes Wort einlegen.   

Bereits vor ihrer Teilnahme hatte sie ihr geregeltes Familienleben dem Songwriting geopfert. Seit sie drei Jahre alt war, hatte sie gesungen – sie brüllte z.B. die Texte ihres Lieblingsfilms „Annie“ durchs ganze Haus, sehr zum Leidwesen ihrer beiden älteren Brüder. Ihre ersten musikalischen Erinnerungen sind ihr geliebter Großvater, der ihr Billie Hollidays „God Bless The Child“ vorspielte und ihr Frank Sinatra-Songs vorsang. Sie brachte sich selbst das Klavierspielen bei, weil ein Instrument im Haus stand, auf dem niemand spielte. Mit elf beschloss sie, das elterliche Haus zu verlassen, um eine Musikschule zu besuchen. „Es gab bei uns keine weiterführenden Schulen, die sich auf Musik oder Kunst spezialisierten“, erklärt sie. „Also schaute ich im Internet, fand drei, druckte mir die Details aus und legte sie meiner Mutter und meinem Vater vor. Eine war in London, eine außerhalb von London und die andere in Amerika. Meiner Mum klappte die Kinnlade herunter, meinem Dad ging es genau so. Mum wollte nicht, dass ihr ‚Baby Girl‘ das Haus verlässt. Meinem Vater entgleisten die Gesichtszüge, als er die Studiengebühren sah.“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Letzten Endes erhielt Ella ein Stipendium an einer Schule, die sie als „so wie Hogwarts, nur für Musik“ umschreibt. Einige Zeit lang liebte sie das Schulleben, doch mit 15 hatte sie einen Haufen Songs geschrieben und sie wollte die Schule verlassen, um aufzutreten. Der Kompromiss mit ihren Eltern war, bei „The X Factor“ teilzunehmen. Der Rest ist Geschichte: Ella wurde Sechste. Ihr relativ frühes Ausscheiden schockte das Publikum, passte ihr selbst aber ganz gut ins Konzept und bescherte ihr prominente Fans wie Adele und Cher, die der jungen Sängerin via Twitter ihren Support zusicherten und sie als „absolut unglaublich“ bezeichneten.   

In den 24 Stunden nach dem „X Factor“-Finale erhielt Ella unterschriftsreife Angebote von vier verschiedenen Labels. Sie entschied sich für Syco, denn das Label sicherte ihr zu, sie könne sich so viel Zeit lassen, wie sie wollte, um ihren Sound zu finden und auszuarbeiten. Die Songwriting-Sessions für ihr Debütalbum „Chapter One“ begannen im vergangenen Frühling. Ella schrieb zunächst eine Wunschliste von Künstlern, mit denen sie gerne arbeiten wollte – darunter Babyface, Salaam Remi und Al Shux. Syco schickte sie in die Vereinigten Staaten, wo sie jedem von ihnen ein Woche lang an Stücken schrieb.   

„Es war ein Glücksfall, derart hochkarätige Leute zu haben, um mir bei der Entwicklung meines Sounds zu helfen“, sagt Ella. „Ich will nicht in die Retro-Schublade gesteckt werden, das wäre mit meiner Stimme natürlich das Naheliegendste. Meine Songs sind sehr persönlich, wie ein offenes Tagebuch, der Sound musste also roh und ehrlich sein. Er muss ein Liveband-Feeling haben, als wenn man selbst da wäre, mit der Person in einem Raum. Und es sollte hymnisch, soulful und leicht mitsingbar sein, denn das ist die Musik, die ich liebe. Was ich allerdings erst noch herausarbeiten musste, war mein eigener Kniff dabei.“

Zusammen  mit Salaam schrieb sie den Gänsehaut-Slowie „Hard Work“, ein Beziehungssong, der an klassische Sam Cooke-Lieder erinnert, aber mit topmodernem Flavour. Mit Babyface schrieb sie den Song „The First Time“ im Rahmen einer Session, der ihr wie eine Therapie-Sitzung vorkam. „Babyface heißt in Wirklichkeit Kenny“, lacht sie. „Ihn zu treffen, war unglaublich, denn er hat so viele Songs geschrieben, mit denen ich aufgewachsen bin. Er fragte mich, über was ich schreiben will und ich sagte: ‚das Gefühl, wenn jemand in deinem Leben war und dich verlassen hat und die Person, mit der danach zusammen ist,  identisch mit dir ist, aber nur eine schlechte Version von dir. Er fand die Idee toll und ermutigte mich, meinem Gedanken freien Lauf zu lassen.“ 

In Zusammenarbeit mit Al Shux entstand das lustige, funky, großartig bluesige „Mirror Man“. Um wen es in dem Song geht, will sie allerdings nicht verraten. „Er handelt von der egozentrischsten Peron, der ich mal begegnet bin“, erklärt Ella. „Jeder hat eine solche Person schon mal erlebt. Sie lieben sich selbst, bevor sie überhaupt jemand anderen lieben können. Es könnte eine Frau sein. Wie auch immer, sie sind Wichser. Es ist vermutlich der Song, den ich am liebsten live singe. Mir geht’s überhaupt nicht um Attitude, aber es ist so ehrlich und ungezogen, dass jeder diesen Song liebt... und so unglaublich neugierig sind, herauszufinden, wer der ‚Mirror Man‘ ist.“ Zurück in London schrieb Ella mit TMS (Emeli Sande, Little Mix) das epische „Empire“.

An Weihnachten 2013 sollte „Chapter One“ komplett im Kasten sein. Dann entdeckte Ryan Tedder Ellas Coverversion des Drake-Songs „Hold On, We’re Going Home“, den sie bei Vevo hochgeladen hatte. Er bestand darauf, mit ihr zu arbeiten. Den beiden blieben dafür gerade einmal zwei Stunden in einem Londoner Studio. Sie benötigten gerade einmal weniger als eine Stunde, um den Refrain von „Ghost“ zu schreiben. 

„Ryan spielte mir ein paar Sounds vor, die er um meine Stimme herum platzieren wollte, dann stellte er mir eine Frage“, erinnert sich Ella. „Er frage: ‚Wenn du deinen Mund aufmachst und der Welt eine einzige Sache mitteilen könntest, was wäre das?‘. Das ist eine verdammt gewichte Frage! Mir fiel das Konzept eines Geistes ein, als Metapher für etwas oder jemanden, der dich so frustriert, dass du nicht essen oder schlafen kannst, weil du ständig daran denken musst, dass du willst, dass er, sie oder es weg geht. Und so wählte ich diesen Song unter den ganzen, großartigen Liedern als meine erste Single. Das war mir klar, sobald ich den Refrain mit Ryan geschrieben hatte.

Der einzige Song auf „Chapter One“, an dem Ella nicht als Songwriter beteiligt war, ist das von Drums angetriebene, elektronische „Glow“, das von Steve Mac und Camille Purcell stammt. „‘Glow‘ war fast schon fertig, als ich es entdeckte“, sagt Ella. „Ich erhielt Dutzende von Demos, aber das hier war das einzige, das ich genauso mochte wie meine eigenen Songs. Ich liebe es, weil niemand einen derartigen Sound von mir erwarten würde. Ich wollte mit dem Album nicht auf Nummer Sicher gehen und ‚Glow‘ wird mit Sicherheit ziemlich viele Menschen überraschen.“

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02.09.2014 DJ der Yellow Lounge

GFDK - KlassikAkzente

2001 wurde sie in Berlin gegründet, seit 2004 gibt es sie weltweit. Die Yellow Lounge verknüpft Elemente der Clubkultur mit klassischer Musik. In Berlin, London, Paris, Stockholm, Wien, Sydney, Buenos Aires und vielen weiteren Metropolen weltweit strömen Menschen in die Clubs, um sich dort mal nicht von kühlen Techno-Beats sondern von Auftritten klassischer Musiker elektrisieren zu lassen: Es ist widersprüchlich und zugleich doch auch so passend – die Verbindung zwischen Klassik und Club mischt das Liveerlebnis eines hochkarätigen Solisten mit experimentellen DJ Sets, die die gängigen Hörgewohnheiten der Klassikwelt gehörig durcheinander wirbeln. Ergänzt wird der akustische Sinnesgenuss durch außergewöhnliche Live-Videoinstallationen.

Hey Mr. DJ!

Wenn DJ Clé am Werk ist, dann kann man sich mit einem wohligen Seufzer genussvoll auf den nächsten Barhocker fallen lassen und gespannt die Ohren spitzen. DJ Clé ist ein renommierter DJ und Musikproduzent. Sein Leben dreht sich um Sounds, Partys und Clubs und dabei ist er stets offen für den Aufbruch zu neuen Ufern und Experimente quer durch die Kulturszene. Sein Projekt "Märtini Brös.", das er zusammen mit Mike Vamp 1997 initiierte, wurde einer größeren Öffentlichkeit beispielsweise bekannt, als die beiden DJs unter der Regie von Katharina Thalbach eine elektronische Vertonung der Oper Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart im Berliner E-Werk aufführten.

Wie lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Liest man die lange Liste der völlig unterschiedlichen 44 Tracks des brandneuen Doppelalbums, könnte man sich spontan denken "Das kann doch unmöglich alles zusammen passen". Doch was im Club funktioniert, das gelingt auch beim Hören zuhause. Kaum lässt man sich darauf ein, ist man gefangen von der ganz eigenen Klangwelt, die DJ Clé mit meisterhaftem Fingerspitzengefühl kreiert, während er sich mit Stilsicherheit durch die Epochen bewegt.

Kunstvolle Kombinationen

Das Doppelalbum beginnt mit einem Schlaflied. Beim Hören von Sven Helbigs Komposition, gespielt vom Fauré Quartett, entspannt man sich augenblicklich, atmet tief durch und öffnet die Sinne. Und damit geht die genussvolle Reise durch DJ Clés Klangwelten auch erst los. Martha Argerich lässt mit Maurice Ravels "Ondine" aus dem Zyklus "Gaspard de la nuit" mit der Anmut einer Wassernixe glitzernde Wassertropfen über die Tasten tanzen, kurz darauf wecken unter den 40 Fingern des Melos Quartetts die lebhaft-forschen Pizzicati aus Ravels Streichquartett alle Lebensgeister. Und auch der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard widmet sich noch einmal Maurice Ravel und lässt seine 1901 komponierten Wasserspiele "Jeux d’eau" mit herrlicher Leichtigkeit perlen. Wunderbar knüpft daran der Geiger Daniel Hope mit der "Wild Swans Suite" aus der Feder der usbekisch-australischen Komponistin Elena Kats-Chernin an.
Bei solch einem facettenreichen Album darf der britische Komponist Max Richter natürlich auch nicht fehlen. Daniel Hope interpretiert Richters "Berlin By Overnight" für Violine und Kontrabass mit ebenso puristischer Eleganz wie die Recomposed Version des Komponisten von Vivaldis "Frühling" und "Winter" aus den berühmten "Vier Jahreszeiten". Daniel Hopes warmer Klang geht sofort unter die Haut.

Stilvolle Schönheit

Überhaupt ist das Doppelalbum unter der stilsicheren Federführung von DJ Clé ganz ungekünstelt zu einer Art Ode an den Schönklang geraten, ohne dass die Werke dabei an Charakter verlieren. Wenn das Philharmonia Orchestra das Adagio "Nimrod" aus Edvard Elgars zauberhaften "Enigma Variationen" spielt, dann wird einem wohlig warm im Bauch, so bestechend schön ist die Klanggestaltung. Die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter singt Henry Pucells "Oh Solitude" mit hinreißendem Schmelz in der Stimme. Und das Andante aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 in C-Dur gelingt dem jungen Jan Lisiecki am Flügel ausgezeichnet mit liebevoller Anmut und hoher emotionaler Ausdruckskraft.

Ob Mozart, Brahms oder Debussy, ob John Cage, Ludovico Einaudi oder Philip Glass. Ob mit sinfonischer Wucht in den "Planeten" von Gustav Holst, oder zärtlich-intim mit einer einzelnen Solovioline: DJ Clé beweist mit dem Doppelalbum, dass er keine Berührungsängste hat – weder bei den altehrwürdigen Meistern der Klassik, noch bei aktuelleren Werken der heutigen Zeit. Er hat ein erfrischendes Projekt geschaffen, das durch seine eigene akustische Ästhetik die äußerst reizvolle Chance bietet, mal die ausgetrampelten Pfade in der Klassikwelt zu verlassen und durch die kreative Kombination der Werke mit den Ohren musikalisches Neuland zu erkunden.

 

Quelle: KlassikAkzente

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01.09.2014 neuer fall

Hoffmann und Campe

Jetzt ist schon wieder was passiert. Zuerst wird der Brenner von einem Kind bewusstlos geschlagen. Und dann gerät er auch noch zwischen zwei Frauen.

Da ist es für den Brenner ein Glück, dass eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme. Denn nie fühlst du dich deinem Ehering inniger verbunden, als wenn der brutalste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.                                                               

Am 1. September 2014 erscheint Wolf Haas’ neuer Roman Brennerova 

Ob du es glaubst oder nicht. Zuerst wird der Brenner von einem Zehnjährigen bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: Mit seiner anderen Freundin läuft es auch sehr gut. Da ist es für den Brenner ein Glück, dass noch eine dritte Frau in sein Leben tritt, indem sie verschwindet. Vermutlich ist sie von Mädchenhändlern entführt worden, und die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme, sprich Flucht in die Arbeit. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, das ein Ehering bietet, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Jetzt im Buchhandel

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Seine Krimis um Privatdetektiv Brenner erreichten eine Millionenauflage und wurden erfolgreich fürs Kino verfilmt. 2006 erschien sein Roman Das Wetter vor 15 Jahren. Der Roman Verteidigung der Missionarsstellung (2012) wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Wolf Haas lebt in Wien.

Julia.Strack@hoca.de

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01.09.2014 Debüt-Album in Sicht!

GFDK - Anne Krug

Zur heutigen Zeit, in der Songs meist von mehreren Beteiligten produziert und von “Spezialisten” glatt gebügelt werden, sind NOTHING BUT THIEVES eine echte Besonderheit – eine Band mit dem Talent, der Integrität und der Vision herzzerreißend wundervolle Musik zu kreieren, und zwar komplett aus sich selbst heraus.

Der Kern der Band – Conor (Vocals), Joe (Guitars) und Dom (Guitars) – kennt sich bereits aus Schulzeiten. Inspiriert von so unterschiedlichen Künstlern wie Ray Charles oder Led Zeppelin, Foo Fighters oder Arcade Fire machten sich die drei auf die Suche nach ihrem eigenen Sound und sammelten erste Live-Erfahrungen auf lokaler Ebene.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ein Trip in die USA, wo sie sich mit Produzenten und Songwritern trafen, brachte den kreativen Knoten zum Platzen. Ihre aktuell stärksten Songs haben sie auf der „Graveyard Whistling“ EP veröffentlicht – die Vorfreude aufs Debüt-Album steigt!

 

ANNE KRUG
KATRIN BRAUER - PROMOTION KONZEPT TEXT
Moltkestraße 82-84
50674 Köln
Mail: anne@katrin-brauer.de 

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01.09.2014 No. 1 und Op. 50

GFDK - Sabine Wiedemann

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung der Brahms-Klaviertrios legt audite nun eine weitere SACD mit dem Trio Testore vor. Sie beleuchtet eine besondere Seite russischer Kammermusik: Tschaikowskys und Rachmaninoffs Werke für Klaviertrio sind als Widmungs- und Gedenkstücke konzipiert.

Pjotr Tschaikowski komponierte sein einziges Klaviertrio im Gedenken an Nikolai Rubinstein, seinen Förderer und Freund. Mit dem anspruchsvollen Klavierpart erwies er dessen pianistischer Brillanz die Ehre, baute sie jedoch in den kommunikativen Zusammenhang mit zwei gleichberechtigten Partnern ein: Sinnbildlich erhält der Virtuose von ihnen Resonanz, Unterstützung und Anregung.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Sergej Rachmaninow nahm sich das zweisätzige Werk und seinen elegischen Grundzug zum Vorbild, als er 17-jährig sein erstes Klaviertrio komponierte. Darin prägte er bereits wesentliche Elemente seines Stils, seiner Art der melodischen Erfindung und der Entfaltung weiter Zusammenhänge aus.

Die Widmungsgeschichte der Werke bestimmt ihre individuelle Form und ihren persönlichen, leidenschaftlichen Ton. Sie stehen damit beispielhaft für eine Tradition, die weit ins 20. Jahrhundert hinein wirkte.

 

Sabine Wiedemann
audite Musikproduktion
Hülsenweg 7, D-32760 Detmold
e: newsletter@audite.de

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31.08.2014 Ein Händchen für Gastsänger

GFDK - MCS Team

Hinter dem Namen Gorgon City verbergen sich Matt und Kye, zwei junge Überflieger-Produzenten aus dem Norden Londons. Ihren Namen sollte man sich schon mal merken: In UK gilt das Duo längst als Newcomer-Sensation mit ihrem clubtauglichem Pop-Sound!



Einen ersten Vorgeschmack auf ihr kommendes Debütalbum lieferten Gorgon City bereits letzten Sommer: Mit den Singles „Real“ feat. Yasmin und „Intentions“ feat. Clean Bandit präsentierten sie den ultimativen Sommer-Soundtrack 2013 und sorgten dafür, dass ihre Fangemeinde von Woche zu Woche wuchs. Ihre Single „Ready For Your Love“ feierte schließlich sogar als „Hottest Record in the World“ im Programm von Zane Lowe bei BBC Radiopremiere; in diesem Fall war es MNEK, der sich mit seiner Stimme zu den Beats der beiden austoben durfte (und den Track zudem gemeinsam mit Matt und Kye geschrieben hat).

Wir lieben Musik… weil sie uns glücklich macht

Die Single zeigt erneut, wie unglaublich gut Gorgon City darin sind, wirklich alles aus ihren Gastsängern herauszuholen – und was für ein grandioses Händchen sie bei der Auswahl dieser Gäste haben: MNEKs Soul-Gesang passt einfach perfekt zu den Trademark-Produktionen der beiden, in denen die Leichtigkeit von Two-Step auf den massiven Tiefgang von Deep House trifft, bis der Titel – wie all ihre Kompositionen – schließlich in einem ultraeingängigen Refrain mündet...



Die Liste der geplanten Kollaborationen ist lang und macht gespannt auf die kommenden Monate und Releases: Kiesza, Bipolar Sunshine, Jess Glynne, Josh Record, George Maple, Vicktor Taiwo und Maverick Sabre stehen derzeit auf dem Zettel. Mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums und diversen anstehenden Live- und Club-Aktivitäten von Gorgon City, verspricht 2014 in jedem Fall extrem tanzbar zu werden...






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31.08.2014 Nachwuchs bei Blue Note

GFDK - JazzEcho

Die Zeiten, in denen Jazzpianistinnen vornehmlich lieblich Balladeskes oder dezent Swingendes vor sich hinklimperten, gehören seit langem der Vergangenheit an. Heute kommen sie - wie ihre männlichen Pendants - in allen Schattierungen daher und decken die gesamte Bandbreite an Jazzstilen und Ausdrucksmitteln ab. Ein gutes Beispiel dafür ist die 27-jährige Berlinerin Julia Kadel. Vor kurzem noch ein Insider-Tipp in der lokalen Jazzszene, drängt sie nun mit ihrem Debütalbum "Im Vertrauen" selbstbewusst ins internationale Scheinwerferlicht.

Kadel ist keine musikalische Leisetreterin, die ausschließlich in Wohlklängen schwelgt. Obwohl Poesie in ihrer Musik durchaus eine prominente Rolle spielt, versteht sie es auch kraftvoll zu grooven oder sich sicher durch atonale Gefilde zu hangeln. Mit ihren Trio-Partnern, dem deutsch-norwegischen Bassisten Karl-Erik "Kalle" Enkelmann und dem Dresdener Schlagzeuger Steffen Roth, nimmt sich Kadel die Freiheit, den reichen Fundus der Traditionen von Klassik über Jazz bis Pop nach eigenem Gusto auszulegen.

Und damit begeisterte sie erst den Trompeter Till Brönner, der sie seiner eigenen Plattenfirmen ans Herz legte, und dann US-Produzentenlegende und Blue-Note-Labelchef Don Was. "Sie ist eine fantastische Musikerin", meinte letzterer, als er grünes Licht dafür gab, Kadels Debüt bei Blue Note herauszubringen. "Vor 75 Jahren begann die Geschichte des Labels mit zwei Berliner Exilanten, ich bin sicher dass Alfred Lion, wäre er noch unter uns, Julia Kadel mit Freude unter Vertrag nehmen würde."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die Einheit des Trios beruht auf den unterschiedlichen Charakteren der drei Protagonisten. Kalle Enkelmann und Steffen Roth bilden eine eingespielte Rhythmusgruppe. Sie umtanzen einander, wobei man selten genau zuordnen kann, wer gerade führt. Traumwandlerisch changieren beide zwischen ätherischer Leichtigkeit und erdkernhafter Schwere. Auf diesem Fundament kann sich die Pianistin jede nur denkbare erzählerische Freiheit nehmen. So gelingt dem Trio ein seltenes Kunststück:

Der im Jazz viel zu inflationär gebrauchte Begriff "Freiheit" ist auf dieser CD endlich einmal ernst gemeint. Die drei jungen Musiker spielen im Freiflug, was ihnen aus den Cockpits ihrer Imagination in die Finger fließt. Alles ist möglich, solange es nicht beliebig wird. Die entspannte Konzentration und verspielte Ernsthaftigkeit, die sich hier vom ersten bis zum letzten Ton offenbart, der verbindlich plaudernde, aber stets fundierte und wohl artikulierte Grundton, ja die unglaubliche Spielkultur ohne jeden Missionierungswillen machen die Verführungskraft von "Im Vertrauen" aus.

Quelle: JazzEcho

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