Nachrichten aus der großen weiten Welt

12.07.2021 Windkraft-Installationen

GFDK - Kultur und Medien

55,9 Prozent der Windkraft-Installationen im Jahr 2020 fallen auf China. Noch im Jahr 2010 war Europa hinsichtlich der installierten Windkraft tonangebend, doch seit dem Jahr 2014 hat Asien, allen voran das sogenannte Reich der Mitte, die europäischen Staaten überflügelt, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht.

Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Windkraft an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland bei 23,5 Prozent. Der Anstieg ist durchaus beachtlich, noch im Jahr 2010 waren es lediglich 6 Prozent.

Allerdings verläuft der Ausbau zuletzt stockend. So wurden im Vorjahr deutschlandweit etwa 770 Windräder genehmigt – gegenüber 2015 entspricht dies einem Rückgang von 40 Prozent.

In einigen Bundesländern schlägt die Verringerung besonders stark zu Buche. Alleine in Bayern wurden in den Vorjahren teilweise bis zu 150 Anlagen genehmigt, 2020 waren es indes lediglich 3 Stück.

Einige Experten führen die Entwicklung in der Bundesrepublik auf politische Entscheidungen zurück, beispielsweise die Ausschreibungspflicht sowie Abstandsregeln.

Wie die Infografik aufzeigt, zeigen 83 Prozent der Bundesbürger eine hohe Akzeptanz gegenüber Windanlagen im Wohnumfeld.

Nichtsdestotrotz waren die vergangenen Jahre von zahlreichen kontroversen Diskussionen geprägt – doch diese fußten teilweise auf falschen Daten.

Eine zuständige Bundesbehörde teilte vor wenigen Monaten mit, dass der oft angeführte Infraschall bei Windrädern schwächer ist als behauptet, um den Faktor 1.000 wohlgemerkt.

Grund zur Freude hatten indes zuletzt Anleger, die in Windkraft-Aktien investierten, wie die Infografik aufzeigt. So kletterte der Börsenwert von Nordex im Jahres-Rückblick um 119,7 Prozent zu Buche, wohingegen der Zugewinn bei Siemens Gamesa mit 75,4 Prozent zu Buche schlägt.

Zum Vergleich: der DAX legte lediglich 24,1 Prozent an Notierung zu.

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09.07.2021 Kunst kennt keine Kompromisse

GFDK - Kultur und Medien

Leon Löwentraut zu Gast bei Hermann Nitsch - Spektakuläre Begegnung auf Schloss Prinzendorf: Leon Löwentraut (23), erfolgreicher Künstler der Generation Instagram, traf den legendären Aktionskünstler Hermann Nitsch (geb. 1938) zu einem Gespräch über die Kunst und das Leben.

Anlass für den gestrigen Besuch war die aktuelle Löwentraut-Ausstellung, die vom 9. bis 31. Juli 2021 in der Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen ist. Hermann Nitsch zeigte Leon Löwentraut sein Atelier und tischte seinen eigenen Wein auf. 

„Ich bin beeindruckt, wie mutig und konsequent Hermann Nitsch seinen Weg als radikaler Künstler trotz vieler Widerstände und Anfeindungen gegangen ist“, betont Leon Löwentraut und ergänzt:  „Wir haben eine gemeinsame Überzeugung: Kunst kennt keine Kompromisse.“ 

In Leon Löwentrauts Wohnzimmer hängt ein großformatiges Werk von Hermann Nitsch.

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08.07.2021 Gelassenheit entwickeln

GFDK - Kultur und Medien

Die Jungen sind alt geworden und die Alten sind gestorben. So in etwa hat das Hubert von Goisern in seinem Song „Heast as nit“ ausgedrückt. Das beschreibt in sehr einfachen Worten den Lauf der Geschichte.

Schade ist, wenn wir es zu Lebzeiten verabsäumen, von der Weisheit der älteren Generation zu profitieren. Das gilt nicht nur im Speziellen für die Kunst, sondern grundsätzlich in allen Lebenslagen.

Gelassenheit entwickeln

Eine der wohl auffälligsten Verhaltensweisen der älteren Generation ist ihre Gelassenheit. Waren sie schon immer so oder haben sie sich das erst im Alter angeeignet?

Beides! Einerseits haben sie in bewegten Zeiten gelebt, die ohne Gelassenheit wahrscheinlich kaum zu ertragen gewesen wären. Kriege, Hungersnöte, Arbeitslosigkeit. Damals zählten andere Dinge als das Datenvolumen beim Smartphone-Tarif.

Ein Teil der Gelassenheit ist aber auch auf das Alter zurückzuführen. Der Geist hat erkannt, dass es sich nicht mehr lohnt, seine Energie in den Ärger über gewisse Vorkommnisse und Gegebenheiten zu investieren.

Das würde nur zu gesundheitlichen Belastungen durch einen erhöhten Blutdruck führen. Dieses Wissen lässt sich auch schon in jüngeren Jahren mit ein wenig Übung einfach umsetzen. Denn was heute wichtig ist, kann morgen schon wieder ganz unwichtig sein.

Hilfe annehmen

Wir sind nicht allein auf diesem Planeten. Viele lernen erst im Alter, Hilfe anzunehmen oder auf Hilfsmittel zurückzugreifen, die ihnen das Leben erleichtern können.

Die Treppen zum Atelier oder zur Werkstätte sind für die alternden Beine ein zu großes Hindernis? Dann sorgt eben ab sofort ein Treppenlift für die Bewältigung dieses schwierigen Abschnitts.

Die Leinwände und Farben können nicht mehr allein in das Atelier befördert werden? Was spricht dagegen, den Nachbarn um Hilfe zu bitten.

Dafür erhält er im Gegenzug eine Tasse Kaffee. Daraus ergibt sich wiederum eine abwechslungsreiche Konversation.

Je schneller man die Schönheit darin erkennt, die Hilfe anderer anzunehmen, desto leichter fällt es einem im Bedarfsfall, danach zu fragen. Falscher Stolz ist nicht angebracht.

Zuhören lernen

Wer von der Weisheit älterer Menschen profitieren möchte, muss vor allem die Kunst des Zuhörens erlernen. Darauf ist unsere schnelllebige Zeit nicht ausgelegt.

Hand aufs Herz, wie genau hören die Menschen heute noch zu? Spätestens nach ein paar Worten des Gegenübers schalten sie ab, weil sie zu wissen glauben, was der andere sagen möchte. Ihr Gehirn arbeitet ab diesem Zeitpunkt daran, eine entsprechende Antwort zu formulieren.

Wer richtig zuhören möchte, sollte sich jedoch komplett auf seinen Gesprächspartner einlassen. Viele empfinden das als unangenehm, weil sich dadurch Gespräche auf eine Art und Weise verlangsamen, die wir nicht mehr gewohnt sind.

Um die Kunst des Zuhörens zu lernen, ist es empfehlenswert, sich eine Person für einen echten Briefwechsel zu suchen.

Die Langsamkeit dieses Mediums zwingt uns dazu, uns mit den Inhalten genau zu befassen und sie ausführlich zu reflektieren, bevor wir uns mit der Antwort befassen.

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08.07.2021 Europa wächst stärker als die Welt

GFDK - Kultur und Medien

Europa scheint die Corona-Krise gut überwinden zu können. Wie aus einer neuen Kryptoszene Infografik hervorgeht, überzeugen europäische Unternehmen nicht nur in ihrem außerordentlichen Gewinn-Wachstum Q1 2021, das einen Durchschnitt von 95,4 % von 306 Konzernen des Stoxx 600 Index sah.

 Auch der Wert der europäischen Aktien stieg deutlicher als die globale Konkurrenz. So lag die Year-to-Date-Performance in keiner Weltregion höher als in Europa.

Europa sticht Weltregionen aus

Demnach hätten Anleger bei einem Investment in den MSCI Europe zu Jahresbeginn heute ganze 14,15 % Rendite im Portfolio stehen. Damit stechen die europäischen Aktien selbst nordamerikanische Werte aus.

Der MSCI North America erwirtschaftete im selben Zeitraum lediglich 14,05 %. Alles in allem zeigen sich aber Unternehmensanteile weltweit in einer Erholungsphase.

„Ein wesentlicher Grund für die aktuell stark laufenden Kurse dürfte auch die Zunahme der europäischen Produktionen sein“, so Kryptoszene Chefredakteur Raphael Adrian.

„Nachdem es 2020 noch zu teils starken Umsatz-Rückgängen einzelner Produktions-starker Konzerne kam, zieht die Auftragslage dieses Jahr wieder deutlich an.“ Tatsächlich kam es im April 2021 zur einer Produktions-Zunahme von satten 42,3 %.

Staatsverschuldung steigt auf Rekordniveau

Aktuellen Zahlen und Prognosen der EU-Behörde Eurostat zur Folge dürften die Arbeitslosenquoten in ganz Europa 2021 noch einmal zulegen, doch im Folgejahr dann wieder spürbar abnehmen.

So wird in Deutschland noch für dieses Jahr eine Arbeitslosenquote von 4,1 % erwartet, die 2022 dann auf 3,4 % zurückgehen dürfte. Vor der Pandemie lag der Wert im Jahr 2019 noch bei 3,1 %.

Ähnliche Werte zeigen sich innerhalb der gesamten Europäischen Union, wenn auch auf höherem Niveau. 2019 lag die Arbeitslosenquote EU-weit noch bei 6,7 %, stieg dann 2020 auf 7,1 % und dürfte dieses Jahr etwa 7,6 % betragen. 2022 soll dann eine spürbare Verbesserung auf nur noch 7,0 % eintreten.

Das Erholen der Wirtschaft hat allerdings seinen Preis.

Im Zuge der Maßnahmen zur Corona-Krise ist die Staatsverschuldung innerhalb Europas auf ein neues Rekordniveau angestiegen. In der Eurozone beträgt sie nun 102,4 %. 2019 hatte sie noch bei 85,8 % gelegen.

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07.07.2021 Edelmetall auf dem Abstellgleis

GFDK - Kultur und Medien

Die Inflation ist zurück – und ein Großteil der Bürger erwartet dahingehend weitere Anstiege. Die große Masse scheint jedoch nicht in Sachwerte flüchten zu wollen, zumindest legen dies Google-Suchmaschinendaten nahe.

Das Suchvolumen für „Gold kaufen“ notierte nahe dem historischen Tief, wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht.

Ähnlich verhält es sich mit Aktien – auch hier war die Nachfrage allen voran im vergangenen Jahr deutlich größer. Im Angesicht der Lockerungen scheinen sich die Bürger danach zu sehnen, ihr Geld für Dinge wie Reisen auszugeben.

So sprang der Google-Trend-Score, der das relative Suchvolumen angibt, für den Begriff „Urlaub“ sprunghaft in die Höhe.

Dennoch: im Angesicht der ansteigenden Inflation mag das sinkende Interesse an Sachwerten den ein oder anderen dennoch überraschen.

90 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einem weiteren Anstieg der Inflation in den nächsten 6 Monaten. Ungeachtet dessen hat knapp die Hälfte dieser keine Angst um die eigenen Ersparnisse.

Drei Viertel wiederum wollen keine Veränderung der Sparstrategie vornehmen, also ungeachtet der Inflation nicht stärker in Sachwerte wie Aktien oder Edelmetalle investieren.

Im vergangenen Dezember lag die Inflationsrate in Deutschland noch bei Minus 0,3 Prozent. Im Januar waren es bereits 1 Prozent, im Juni wiederum 2,3 Prozent.

Allerdings sind einige Bürger der Auffassung – darunter auch Ökonomen -, dass die Inflation tatsächlich noch höher ist, und dass die offizielle Berechnung der Inflationsrate durchaus kritikwürdig ist.

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01.07.2021 Wildtiere leiden in der Manege

GFDK - Kultur und Medien

Trotz anhaltender Diskussion über ein generelles Wildtierverbot in fahrenden Zirkusbetrieben halten noch immer einige Zirkusse an ihren Dressur-Nummern mit Wildtieren fest. Der Moskauer Zirkus zum Beispiel wird für die anstehenden Auftritte in Dachau unter anderem mit Tigern das Programm gestalten.

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN rät davon ab, Zirkusse zu besuchen, in denen Tiere auftreten müssen. Wer Tiger, Elefanten und Co. sehen will, sollte stattdessen Auffangstationen und Wildtierparks besuchen, in denen wilde Tiere ein artgemäßes Leben führen können.

„Die Pandemie hat die Zirkusbranche hart getroffen. Doch keine Krise rechtfertigt die tierschutzwidrige Ausbeutung von Tieren zu Unterhaltungszwecken. Tiger, Löwen, Papageien und andere Exoten können in einem fahrenden Betrieb niemals artgemäß gehalten werden und erleiden häufig schwerwiegende gesundheitliche und psychische Probleme.

Dass die Tiere häufig kein anderes Leben kennen, legitimiert nicht, diese Haltung fortzusetzen. Jede verkaufte Eintrittskarte verlängert das Leiden der Tiere im Zirkus“, sagt Sven Wirth, Kampagnenverantwortlicher für Wildtiere bei VIER PFOTEN.

Ein Zirkusbesuch ist vor allem bei Familien mit Kindern beliebt. VIER PFOTEN warnt jedoch vor der realitätsfremden Darstellung von Wildtieren im Zirkus.

„In der Manege werden die Tiere zu Kunststücken und unnatürlichen Darbietungen gezwungen. Das ist sowohl aus ethischer als auch als pädagogischer Sicht mehr als fragwürdig.

Es gibt zum Glück mittlerweile einige Zirkusse, wie etwa Zirkus Roncalli oder Cirque du Soleil, die ganz ohne Tierleid ein tolles Unterhaltungsprogramm bieten.

Wer seinem Kind Tiere aus der Nähe zeigen will, sollte Lebendhöfe, Artenschutzzentren oder Wildtierparks besuchen, wo die Tiere ein artgemäßes Leben führen können“, so der VIER PFOTEN Experte.

Tiere ohne Tierleid sehen

Es gibt viele Orte, an denen man Tiere aus nächster Nähe sehen kann, ohne Tierleid zu fördern. Viele Schutzzentren, Lebendhöfe und Wildtierauffangstationen sind in ganz Deutschland zu finden.

Die meisten Einrichtungen bieten regelmäßig informative Führungen an, wo Besucher:innen viel über die gehaltenen Tiere erfahren können.

Im von VIER PFOTEN geführten Tier-und Artenschutzzentrum TIERART in Maßweiler etwa, gibt es nicht nur heimische Wildtiere zu bestaunen, sondern auch Tiger, Puma und Serval. Im VIER PFOTEN BÄRENWALD Müritz im Mecklenburg-Vorpommern können Bären aus ehemals schlechter Haltung in weitläufigen, artgemäßen Gehegen beobachtet werden.

„Es gibt viele gut geführte Parks und Auffangstationen. Allerdings sollte man grundsätzlich Einrichtungen meiden, in denen man mit Tieren interagieren kann, wie etwa Streichelzoos“, empfiehlt Sven Wirth.

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01.07.2021 Leon Löwentraut: Ausstellung „Leonismo“

GFDK - Kultur und Medien

Nach dem fulminanten Auftakt der Wanderausstellung „Leonismo“ in der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig folgt jetzt als zweite Station der Museumstour das Kunstforum Wien. In dem ehemaligen Bankgebäude werden ab dem 9. Juli 2021 über 30 farbgewaltige Gemälde, Exklusiv-Editionen, eindrucksvolle Kohlezeichnungen sowie die handübermalte Bronzeskulptur „Edith“ des erst 23jährigen deutschen Malers Leon Löwentraut gezeigt.

Rock me, Vienna! In Bohemia, dem Hauptwerk der Ausstellung, klingt das Wien des Fin de Siècle an. In dem großformatigen, von goldenen Linien durchwobenen Werk schwingt in seiner ornamentalen Verspieltheit der Wiener Jugendstil mit.

Daneben werden erstmals Tondi (Rundbilder) des Künstlers auf eigens für die Wanderausstellung angefertigten Leinwänden gezeigt, ein Format, das der junge Künstler als Hommage an die alten Meister der Renaissance wie Tizian, Veronese und Tintoretto versteht. 

Das im antiken Griechenland und im alten Rom beliebte Rundbild erlebte eine Hochzeit im 15. Jahrhundert, doch danach war es still geworden um die ausgefallene Bildform, die wie kaum eine andere den Blick auf das Bildthema lenkt.

Jetzt greift Leon Löwentraut sie in seiner Wanderausstellung wieder auf. In anderen Werken setzt sich der Künstler mit der barocken Formensprache des spanischen Hofmalers Diego Velázquez auseinander und übersetzt sie in seinen unverkennbaren Stil aus leuchtender Farbigkeit und vibrierenden Formenrhythmen.

Die internationale Ausstellungstournee „Leonismo“ ist ein weiterer Meilenstein in der Karriere des erst 23-jährigen Künstlers Leon Löwentraut, der erst kürzlich von Forbes unter die „30 under 30“ (die 30 wichtigsten deutschen Persönlichkeiten unter 30 Jahren) gewählt wurde.

Leon Löwentraut zählt zu den gefragtesten Künstlern der Gegenwart. Seine Werke waren bereits u.a. in New York, London, Kopenhagen, Singapur sowie im Puschkin-Museum in St. Petersburg, im Palazzo Medici Riccardi in Florenz und im renommierten Osthaus Museum in Hagen ausgestellt.

Manfred Möller, Kunstexperte, Verleger und Kurator der Ausstellung, betont: „Leon Löwentraut hat in kurzer Zeit eine Stimme in der kontemporären Kunstszene bekommen und es ist ihm gelungen, eine neue Generation überhaupt erst für Kunst zu begeistern.

Sie folgen ihm auf Facebook und Instagram, besuchen seine Ausstellungen und sammeln seine Werke, weil er die gleiche Sprache spricht wie sie.“

Zur Ausstellung erscheint in der Edition Minerva, die auf hochwertige Kunstpublikationen spezialisiert ist, eine aufwendige, auf 50 Stück limitierte „LL“-Portfoliomappe mit jeweils drei von Hand nachbearbeiteten, nummerierten und signierten Editionen von Leon Löwentraut. Für Ende 2021 ist ein umfassender Bildband in Arbeit.

Löwentrauts Werke entstehen spontan und impulsiv. Bevorzugt malt der Künstler mit vollem Körpereinsatz bei lauter Musik - Rock, Techno, Klassik oder Rap - auf dem Fußboden.

Seine Sujets sind vielseitig, beschäftigen sich mit Menschen und Zwischenmenschlichem, oszillieren zwischen Optimismus und Kritik, zeigen oftmals auch den isolierten Menschen hinter der sozialen Fassade. Dennoch verströmen Löwentrauts Werke stets unbändige Lebensfreude und Zuversicht. Damit trifft er den Nerv der Zeit.

Das Bank Austria Kunstforum Wien residiert in einem imposanten Bankgebäude, das in den Jahren 1914 bis 1921 im neoklassizistischen Stil nach Entwürfen der Architekten Ernst Gotthilf und Alexander Neumann für die Österreichische Creditanstalt für Handel und Gewerbe errichtet wurde.

Heute gehört es zu den bestbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Seit über 30 Jahren werden hier in stilvollem Rahmen wechselnde Ausstellungen mit Schwerpunkten auf der Malerei der Klassischen Moderne, der Nachkriegsavantgarde bis hin zur zeitgenössischen Kunst gezeigt. Zuletzt waren hier vielbeachtete Präsentationen von Daniel Spoerri und Gerhard Richter zu sehen.

Ausstellung: 9. bis 31. Juli 2021

Bank Austria Kunstforum Wien

Freyung 8, 1010 Wien

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25.06.2021 Ab 16. September im Kino

GFDK - Kultur und Medien

Endlich wieder großes Kino für die ganz große Leinwand! Constantin Film entführt die Zuschauer*innen ab dem 16. September in die Stadt der Liebe: Paris. In EIFFEL IN LOVE erzählt Regisseur Martin Bourboulon die Geschichte einer monumentalen Liebe, die in gewaltigen Bildern gleichzeitig die Entstehungsgeschichte eines der bekanntesten Wahrzeichen der Welt zeigt. Eines ist sicher: Nach diesem Film werden Sie den Eiffelturm mit ganz anderen Augen sehen.

Zum Inhalt:    
Der gefeierte Ingenieur Gustave Eiffel (Romain Duris) hat gerade die Arbeit an der Freiheitsstatue beendet, als er im Auftrag der französischen Regierung etwas wahrhaft Spektakuläres für die Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 entwerfen soll.

Eigentlich möchte er nur die Metro designen und gerät nun massiv unter Druck. Doch als Eiffel seine verloren geglaubte Jugendliebe Adrienne Bourgès (Emma Mackey) wiedertrifft, inspiriert ihn ihre Leidenschaft dazu, die Skyline von Paris für immer zu verändern.    

EIFFEL IN LOVE ist eine Geschichte über gesellschaftliche Etikette, verbotene Gefühle und eine unerfüllte Sehnsucht.

Opulent ausgestattet, mit liebevollen Details und beeindruckenden Aufnahmen vom zeitgenössischen Frankreich des 19. Jahrhunderts, bietet EIFFEL IN LOVE genau das einzigartige Kinoerlebnis, nach dem sich das Publikum so lange gesehnt hat.

In den Hauptrollen begeistern Romain Duris ("Der Schaum der Tage") und Emma Mackey ("Sex Education“), zum weiteren, hochkarätig besetzten Cast gehören Pierre Deladonchamps, Alexandre Steiger, Armande Boulanger und Bruno Raffaelli.

Produziert wurde EIFFEL IN LOVE von Vanessa von Zuylen, Scope Pictures, Constantin Film und M6 Films sind als Co-Produzenten beteiligt. Regie führte Martin Bourboulon. Das Originaldrehbuch stammt von Caroline Bongrand, Adaption und Dialogbearbeitung von Caroline Bongrand, Thomas Bidegain, Martin Bourboulon, Natalie Carter und Martin Brossollet.

Darsteller*innen: Romain Duris, Emma Mackey, Pierre Deladonchamps, Alexandre Steiger, Armande Boulanger, Bruno Raffaelli
Regie: Martin Bourboulon
Originaldrehbuch: Caroline Bongrand
Adaption und Dialoge: Caroline Bongrand, Thomas Bidegain, Martin Bourboulon, Natalie Carter, Martin Brossollet
Produzentin: Vanessa van Zuylen
Co-Produzent*innen: Scope Pictures, Constantin Film Produktion, M6 Films
Executive Producer: Vanessa van Zuylen

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25.06.2021 Der Sommer ist da und die Natur blüht

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Der Sommer ist da und die Natur blüht auf. Singvögel, Bienen, Eichhörnchen und Schmetterlinge sind gern gesehene Gäste in den heimischen Gärten und auf dem Balkon. Eva Lindenschmidt, Diplom-Biologin und Wildtierexpertin bei VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Sie mit Pflanzen und ein paar Handgriffen einen naturnahen Lebensraum schaffen und heimischen Wildtieren das Leben erleichtern.

Wer Blumen pflanzt, hilft der Natur. Ein blühender Garten sieht nicht nur schön aus, sondern ist eine wichtige Nahrungsquelle für unzählige Insekten. Lavendel etwa gedeiht sowohl in Beeten als auch in Kübeln auf dem Balkon.

Die duftenden Blüten ziehen Hummeln und Bienen an. Sonnenblumen gibt es in verschiedenen Größen und eignen sich für Garten, Terrasse oder Balkon. Während der Blüte sind die gelben Blumen eine ergiebige Futterquelle für Insekten.

Lässt man sie ausblühen und bis in den Herbst hinein stehen, können sich Vögel von den proteinreichen Samen ernähren. Auch Disteln können eine Zierde sein, die Blüten sind bei Schmetterlingen begehrt.

Die ausgeblühten Samenstände bieten zahlreichen Insekten ein geeignetes Plätzchen für Eier oder Larven und zum Überwintern. „Von einem blütenreichen Garten oder Balkon profitieren nicht nur Insekten, sondern immer auch Vögel.

Pflanzen ziehen Käfer, Bienen und weitere zahlreiche Insekten an, die für Meisen, Amseln und viele andere Vögel eine lebenswichtige Nahrungsquelle sind“, erklärt Eva Lindenschmidt.

Igel willkommen heißen
Igel sind nützliche Gartenhelfer, denn auf ihrem Speiseplan stehen überwiegend Schnecken und Insekten, die in Gemüse- und Blumenbeeten Schäden verursachen können. Die stacheligen Säugetiere brauchen nicht nur im Winter ein sicheres Quartier.

Wer über einen Garten verfügt, kann mit ein bisschen Reisig, trockenem Laub und Zweigen attraktive Rückzugmöglichkeiten für die Tiere schaffen. Solche lockeren Haufen aus Gartenabfällen bieten außerdem vielen Insekten eine Zuflucht, die für einen gesunden Garten lebenswichtig sind.

„Solche natürlichen Unterschlüpfe sind wertvoll für viele Tiere. Um die Igel nicht zu stören, sollte der Laubhaufen unbedingt an einer Stelle bleiben und nicht von einer Ecke in die andere gekehrt werden.

Dazu sollte man dem Drang widerstehen, ständig nachzuschauen, ob schon ein Igel eingezogen ist“, so die VIER PFOTEN-Expertin.

Leckere Snacks für Eichhörnchen
Eichhörnchen sind beliebte Gäste in Gärten und auf dem Balkon – sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Doch sehr gepflegte Terrassen, Steingärten oder monotone Balkone machen es den Nagern immer schwerer, Nahrung zu finden.

Um den Tieren zu helfen, kann man kleine Futterhäuser aufstellen oder alternativ standfeste Schalen mit naturbelassenen Nüssen, Gurke, Weintrauben oder Kürbis- und Sonnenblumenkernen füllen und zur Selbstbedienung anbieten.

Futterschalen und -häuser sollten nicht auf dem Boden, sondern erhöht stehen, damit die Eichhörnchen nicht so leicht Opfer von z.B. Katzen werden, wenn sie sich am Boden aufhalten und mit der Nahrung beschäftigt sind.

Hitze macht durstig
Egal ob Meise, Igel, Eichhörnchen oder Biene – Tiere brauchen zum Überleben Wasser. In langen Trockenzeiten und an heißen Tagen ist das wertvolle Nass oft rar. Insekten, Vögel und andere tierische Gartenbesucher freuen sich daher über kleine Wasserquellen.

Einfach hier und da kleine Schälchen an einer geschützten Stelle aufstellen, sodass die Tiere ungestört trinken können. Das Wasser sollte regelmäßig ausgetauscht werden. Wer einen Gartenteich oder einen Zierbrunnen besitzt, sollte Äste oder Zweige als natürliche Rettungsleitern platzieren.

So können Mäuse oder auch Eichhörnchen leichter rausklettern, falls sie bei der Suche nach Wasser hineinfallen.

„Man sollte außerdem darauf achten, den Wassernapf nicht unbedingt neben dem Kratzbaum der Katze oder bei dem Lieblingsliegeplatz des Hundes zu platzieren, das könnte durstige Wildtiere abschrecken“, so die VIER PFOTEN-Expertin Eva Lindenschmidt.

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23.06.2021 Zugang zu den Museumsschätzen

GFDK - Kultur und Medien

Als die Museen aufgrund des Lockdowns in Coronazeiten einen massiven Besucherschwund verzeichneten, zogen viele Häuser die Reißleine. Sie digitalisierten weite Teile ihrer Bestände und öffneten ihre hochkarätigen Ausstellungen für den virtuellen Rundgang. Ganz vorne mit dabei: Das berühmte Rijksmuseum in Amsterdam, das im vergangenen Jahr allein einen Rückgang von zwei Millionen Kulturhungrigen zu verkraften hatte.

Dass sich aus dem digitalen Zugang zu Kunst viel mehr machen lässt als ein virtueller Museumsbesuch, zeigt das Beispiel von Tover. Das niederländische Startup hat mit der Tovertafel eine Lösung für an Demenz Erkrankte entwickelt, die inzwischen weltweit in zahlreichen Pflegeeinrichtungen für positive Gesundheitseffekte sorgt - seit Neuestem auch über einen ganz besonderen Zugang zu Kunst.

 Die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen können die berühmten Gemälde interaktiv als große leuchtende Bilder vor sich entstehen lassen und gemeinsam erleben.

„Die Dienstmagd mit Milchkrug“ von Johannes Vermeer, die „Kinder des Meeres“ von Jozef Israëls oder der „Morgenritt am Strand“ von Anton Mauve: Per Lichtprojektion lässt die Tovertafel beim jüngst entwickelten Spiel „Masterpieces“ bunte Farbkugeln über jeden gewöhnlichen Tisch rollen.

Handbewegungen bringen sie zum Platzen. Mit jeder Farbexplosion enthüllt sich den Spielerinnen und Spielern ein wenig mehr von einem der Meisterwerke, die das Rijksmuseum in Amsterdam zum Besuchermagneten machen. 

Video: So funktioniert das Tover-Spiel „Masterpieces“ (MP4)

“Wir wollten auch Menschen mit kognitiven Herausforderungen den Zugang zu den Museumsschätzen ermöglichen. Indem wir berühmte Werke aus der Sammlung des Rijksmuseums auf die Tovertafel projizieren, können auch sie diese Meisterwerke genießen“, sagt die gebürtige Amsterdamerin und Industriedesignerin Hester Anderiesen Le Riche.

Zum Genuss gesellt sich dabei auch eine therapeutische Wirkung. „Gemeinsame Erlebnisse mit wiedererkennbaren Themen helfen Menschen mit Demenz nachweislich aus Isolation und Apathie“, so die Expertin für stimulierende serious games. 

Auf diesem Prinzip beruht ihre 2015 im Rahmen ihrer Doktorarbeit entwickelte Tovertafel.

Das gemeinsam mit Neurologen und Pflegeexperten von ihr ausgetüftelte KI gestützte Spielesystem wird inzwischen weltweit von zahlreichen Pflegeeinrichtungen zur Aktivierung von Menschen mit kognitiven Herausforderungen eingesetzt. „Tover“ ist das niederländische Wort für Zauber.

Den Zauber erzeugt ein in die Software integriertes künstliches neuronales Netzwerk, das Hände, deren Position, Geschwindigkeit und Gesten erkennt und sie in die Interaktion des Spieles mit den Spielerinnen und Spieler umwandelt.

In mehr als 5.500 Pflegeeinrichtungen sorgt die Tovertafel für Gemeinschaftserlebnisse, Spaß und Entspannung. Allein in Deutschland nutzen 500 Pflege- und Seniorenheime die innovative Anwendung.

Mit ihren jeweils auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Spielerinnen und Spieler abgestimmten Aktivierungsspielen führt sie nachweislich zu positiven Gesundheitseffekten bei an Demenz Erkrankten und Menschen mit Behinderung. 

Über Tover
Mit der Tovertafel (dt. Zaubertisch) sorgt eine leicht in jeden Pflegealltag integrierbare Neuerung aus den Niederlanden für große Freude in deutschen Pflegeheimen, Kliniken und Senioreneinrichtungen. Die Niederländerin Hester Anderiesen Le Riche hat ihre interaktive Spieleplattform 2015 im Rahmen ihrer Doktorarbeit im Fachbereich Industriedesign entwickelt.

Per Lichtprojektionssystem werden bunte Blumen oder Seifenblasen auf jeden Tisch projiziert und laden Menschen mit Demenz spielerisch zur Interaktion mit ihrer Umwelt ein. In mittlerweile mehr als 5.500 Pflegeinstitutionen weltweit, darunter 500 Pflegeeinrichtungen und Seniorenheimen in Deutschland, sorgt die Tovertafel für Anregung, Bewegung, Spaß und Entspannung. 

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