Nachrichten aus der großen weiten Welt

08.05.2021 gemeinsames Leben für Luna und Rocco

GFDK - Kultur und Medien

Gute Nachrichten aus dem BÄRENWALD Müritz: die beiden Braunbären Luna und Rocco konnten erfolgreich vergesellschaftet werden und leben nun gemeinsam in einem weitläufigen Gehege. Beide Bären stammen aus Albanien und wurden von VIER PFOTEN aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettet. Auf die geglückte Vergesellschaftung hatten die BÄRENWALD-Experten monatelang hingearbeitet.

Seit einigen Tagen leben Luna und Rocco nun schon gemeinsam in ihrem Gehege und verstehen sich prächtig: „Es gab nicht einen einzigen Moment, in denen die beiden aggressiv aufeinander reagierten.

Im Gegenteil. Es läuft alles wie geplant, und wir hoffen, dass die beiden sich auch nach dem Ende der Paarungszeit weiterhin gut verstehen und gemeinsam in einem Gehege leben können“, erklärt Petra Konermann, Pressesprecherin im BÄRENWALD Müritz, einem Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN.

Gemeinsam zurück in ein artgemäßes Leben

Geplante Vergesellschaftungen von Bären-Männchen und -Weibchen werden meist zur Paarungszeit im Frühjahr vorgenommen. In diesen Wochen haben die Tiere ein natürliches reges Interesse aneinander, Auseinandersetzungen kommen dann weitaus seltener vor.

Oft genug hält die Sympathie zweier Bären auch über die Paarungszeit hinaus an, so dass die Tiere, obwohl Einzelgänger, sehr gut in den weitläufigen Bärenwald-Gehegen miteinander leben können.

Bestes Beispiel hierfür sind Michal und Tapsi, ein Braunbär-Paar, das hier im BÄRENWALD erfolgreich vergesellschaftet wurde. Beide Bären leben seit Jahren harmonisch zusammen und verbringen sogar die Winterruhe gemeinsam.

„Alle unsere Bären haben in ihrem Leben schon viel durchgemacht. Eine erfolgreiche Vergesellschaftung hilft manchen traumatisierten Tieren, ihre erworbenen Verhaltensstörungen abzulegen", sagt Petra Konermann.

Zunächst wurde den beiden Braunbären eine Gewöhnungsphase ermöglicht, in der sie sich durch ein Absperrgitter annähern konnten.

Die Zeichen dafür, dass beide reges Interesse aneinander haben, waren unübersehbar, so dass einer Vergesellschaftung nichts mehr im Wege stand. 

Die derzeitige Sympathie zwischen Rocco und Luna ist kein Garant dafür, dass die Vergesellschaftung der zwei Bären schon abgeschlossen ist.

Erfolgreich ist sie erst dann, wenn das Zusammenleben der beiden auch nach dem Ende der Paarungszeit weiterhin harmonisch verläuft. Deshalb werden Luna und Rocco in den kommenden Wochen intensiv beobachtet.

Nachwuchs ausgeschlossen

Nachwuchs ist übrigens weder bei Rocco und Luna noch bei Michal und Tapsi zu erwarten: Alle Bären-Männchen sind kastriert, so dass sie sich nicht fortpflanzen können.

Im BÄRENWALD Müritz werden keine Bären gezüchtet, denn Braunbären zählen nicht zu den bedrohten Tierarten. Anliegen ist vielmehr, den Bären, die einst unter katastrophalen Haltungsbedingungen leiden mussten, ein artgemäßes Leben bis zu ihrem Lebensende zu ermöglichen.

Luna und Rocco hatten ein traumatisches Vorleben

Die siebenjährige Luna ist seit Juni 2017 im BÄRENWALD Müritz zu Hause. Zuvor musste die Bärin in einem sehr kleinen Käfig in einem Vergnügungspark in Albanien leben.

Dorthin war sie bereits als Bären-Junges gebracht worden, in einem Alter, in dem Jungbären eigentlich noch bei ihrer Mutter leben.

In dem Vergnügungspark war Luna ständig Wetter, Lärm und Besuchern ausgesetzt. Im November 2016 wurde sie von der Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gerettet und vorrübergehend im Zoo von Tirana untergebracht, bevor sie in den BÄRENWALD Müritz übersiedeln konnte.

Der elf Jahre alte Rocco lebt seit Juni 2019 im BÄRENWALD Müritz. In Albanien wurde er als Haustier auf einem Hinterhof in einem winzigen Käfig gehalten, der ihm keinen Schutz vor der Witterung bot.

Sein Besitzer hatte Rocco als Jungtier übernommen, dann wurde dem Privathalter der Unterhalt des Bären zu teuer und er wollte ihn loswerden. VIER PFOTEN rettete Rocco und ermöglichte seinen Umzug in den BÄRENWALD Müritz.

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07.05.2021 Gast in der NDR-Talkshow

GFDK - Kultur und Medien

Seit über 40 Jahren schreibt die NDR-Talkshow Fernsehgeschichte. Nun war der Düsseldorfer Künstler Leon Löwentraut bei den Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt zu Gast.

Weitere Gäste waren die Schriftstellerin und Drehbuchautorin Doris Dörrie, die Schauspieler Uwe Ochsenknecht und Nick Wilder, die Meeresbiologin und Science-Slammerin Julia Schnetzer, die Moderatorin, Schauspielerin und ehemalige Fußballspielerin Shary Reeves, die ehemalige Trainerin der Fußballnationalmannschaft der Frauen Steffi Jones und der Leiter des Impfzentrums Hamburg, Dr. Dirk Heinrich .

Im Gespräch mit Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt outete sich Leon Löwentraut als Fan der italienischen Küche. Nachdem er als Zwölfjähriger beschlossen hatte, dass er Künstler werden würde, verkaufte der selbstbewusste Schüler erste Bilder an die Pizzeria des Ortes.

Meyer-Burckhardt wollte wissen, ob Löwentraut denn auch wie sein Vorbild Picasso in Restaurants gebeten werde, die Tischdecke zu bemalen statt zu bezahlen.

Sogleich überboten sich die anderen Talk-Gäste mit Angeboten für Löwentrauts Werke – allen voran Doris Dörrie, die dem jungen Maler eines seiner Gemälde im Tausch gegen Schreibunterricht zu entlocken versuchte.

Zudem gab Löwentraut einen Ausblick auf seine nächsten Projekte: Am 21. Mai 2021 wird seine Ausstellung „Leonismo“ in der ehrwürdigen Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig eröffnet.

Dort treten Löwentrauts Werke in einen fruchtbaren Dialog mit Werken alter Meister der Renaissance wie Tizian, Veronese und Tintoretto. Weitere Ausstellungen in diesem Jahr sind geplant in u.a. Wien, London, Zürich, Rom und Düsseldorf.

Auch über seine große Kunstaktion „Gobal Gate“ sprach der Künstler. Das Global Gate am Frankfurter Flughafen ist eines der größten mobilen Kunstwerke der Welt und hat sich ganz dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben.

Das mit den Motiven der Kampagne #Art4GlobalGoals versehene Bauwerk tritt von Frankfurt aus eine Reise zu den Metropolen der Welt an, um die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen weltweit bekanntzumachen.

Mit Julia Schnetzer, Meeresbiologin, die sich als wissenschaftliche Koordinatorin der internationalen Wanderausstellung "Ocean Plastics Lab" mit der Meeresverschmutzung durch Plastik beschäftigt, teilt Leon Löwentraut übrigens die Leidenschaft für das Meer:

In seinem Werk „Leben unter Wasser“ aus dem Bilderzyklus #Art4GlobalGoals macht er auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam.  

Talk-Gast Shary Reeves kennt Leon Löwentraut übrigens noch aus seiner Kindheit - sie moderierte seine Lieblings-Wissenssendung „Wissen macht Ah!“

Zum Talk mit Leon Löwentraut geht es hier:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_talk_show/Kuenstler-Leon-Loewentraut,ndrtalkshow6656.html

Hintergrundinfos zum Global Gate:

Auf den Außenseiten des optisch an das Brandenburger Tor angelehnten Bauwerks, das noch bis Ende Mai 2021 am Frankfurter Flughafen zu sehen ist, sind Löwentrauts Interpretationen der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu sehen.

2017 war Löwentraut als alleiniger Künstler ausgewählt worden, die 17 Goals in Kunst zu übersetzen. Das war der Beginn der Kampagne #Art4GlobalsGoals, die von der UNESCO, der YOU Stiftung und der Galerie Geuer & Geuer unterstützt wird.

Nach der Präsentation im Hauptquartier der UNESCO in Paris wurde der Bilderzyklus u.a. im Osthaus Museum in Hagen, im Puschkin-Museum in St. Petersburg und im Palazzo Medici Riccardi in Florenz gezeigt.

Nun schmücken die Goals die Außenfassade des Global Gates. In den Tordurchgängen sind über 200 vom Künstler handübermalte Schwarz-Weiß-Porträts von Kindern zu sehen – im Rahmen der Fotoaktion fotografierte der Künstler Kinder im Alter von 9 bis 16 Jahren in dem Moment, in dem er ihnen die Frage stellte, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen.

Das Global Gate tritt von Frankfurt aus eine Reise in internationale Metropolen wie Singapur, Dallas und Hongkong an, um die nachhaltigen Entwicklungsziele in die Welt zu tragen und weltweit bekannt zu machen.  

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06.05.2021 Immobilienpreisanstieg geht weiter

GFDK - Kultur und Medien

Bestandswohnungen in deutschen Großstädten von Q1 2020 bis Q1 2021 bis zu 28 % teurer. 63,5 % der Bürger der Ansicht, dass Immobilienpreise „deutlich“ oder „eher“ überbewertet sind. Wissenschaftler erwarten indes steigende Immobilienpreise bis 2060.

Auch Ferien-Immobilien immer nachgefragter: relatives Google-Suchvolumen für „Ferienhaus Italien kaufen“ mit Anstieg von 600 %. Ebenfalls hoch im Kurs sind Ferien-Immobilien auf Rügen (Anstieg 300 %) und Bayern (190 %). Trotz Immobilienpreis-Rallye: börsennotierte Immobilien-Konzerne mit deutlich geringerem Zuwachs als DAX

Ungeachtet der Corona-Krise werden Immobilien in Deutschland immer teurer. In Essen stieg der Preis von Bestandswohnungen zwischen dem ersten Quartal 2020 und dem ersten Quartal 2021 um 28 Prozent.

Auch Neubauwohnungen verteuerten sich beträchtlich. Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor. Zwar sind die Bürger im Mittel davon überzeugt, dass die Immobilienpreise überbewertet sind, doch Wissenschaftler erwarten anhaltend steigende Preise.

Bei den Bestandswohnungen landet Hannover hinsichtlich des Preisanstieges binnen eines Jahres auf dem zweiten Platz des Rankings.

Hier schlägt die Verteuerung mit 23 Prozent zu Buche – gefolgt von Dresden (20 Prozent), Dortmund (18 Prozent) und Düsseldorf (17 Prozent).

Unterdessen sind 37,8 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass die Immobilienpreise deutlich überbewertet sind. 25,7 Prozent halten sie für eher überbewertet, nur ein verschwindend geringer Anteil von 2,1 Prozent hält die aktuellen Preise für deutlich unterbewertet.

Auch die Bundesbank sieht Anzeichen von Preisübertreibungen, warnt allerdings mitnichten vor einer Blase. Konträres hierzu kommt aus der Wissenschaft.

So erwartet die Uni Freiburg in Deutschland bis zum Jahr 2060 steigende Immobilienpreise. Dies gelte insbesondere für Ballungszentren und begehrte Lagen, allen voran in Süddeutschland.

Gründe hierfür: die internationale Migration, der Trend zu kleinen Haushalten, ein geringes Immobilien-Angebot sowie die Zunahme der Wohnfläche pro Person. Wie die Infografik aufzeigt, bewohnt ein Bürger im Durchschnitt 45 qm – im Jahr 2030 sollen es im Mittel bereits 49 qm sein.

Wie aus der Block-Builders-Erhebung hervorgeht, werden auch Ferienhäuser immer beliebter. Immer mehr Bürger suchen via Google nach einer solchen Immobilie, der Google-Trend-Score, welcher das relative Suchvolumen angibt, notiert derzeit auf 81.

Ein genauerer Blick zeigt auf, dass es hierbei auch Ausreißer gibt: so kletterte das relative Suchvolumen für „Ferienhaus Italien kaufen“ um 600 Prozent nach oben.

Auch Ferien-Immobilien auf Rügen (Anstieg des Suchvolumens von 300 Prozent) und Bayern (Anstieg des Suchvolumens von 190 Prozent) stehen hoch im Kurs.

Immobilien-Besitzer dürfte die aufgezeigte Entwicklung freuen. Wer allerdings zuletzt weniger von den jüngsten Preisanstiegen profitierte, das sind Anteilseigner von Immobilien-Konzernen.

Ungeachtet der Immobilienpreisanstiege legte der DAX im 12-Monats-Rückblick deutlich mehr zu, als die Kurse von Vonovia und Deutsche Wohnen.

„Ein geringes Angebot trifft auf eine große Nachfrage, welche insbesondere in beliebten Regionen ungeachtet des demographischen Wandels womöglich auch in den kommenden Jahrzehnten nicht gedeckt werden kann“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

„Vieles spricht für einen anhaltenden Anstieg der Immobilienpreise. Aktuelle Ängste vor einer steigenden Inflation treiben die Entwicklung zusätzlich an“.

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05.05.2021 „Männer des Reviers.“

GFDK - Kultur und Medien - Sönke c. Weiss

Eigentlich sind es die Frauen, die vornehmlich im fotografischen Kosmos der internationalen Fotokünstlerin Eva-Maria Horstick (www.arteve.de) ein ewiges Leben gefunden haben. In ihrem neuen Projekt aber verläßt die Wahl-Dortmunderin ihre Komfortzone und begibt sich auf neues Terrain.

„Was wünschen Männer, die zwischen 1984 und 1988 geboren worden sind?“, fragt sie. Welche Vorstellung haben diese Männer von der Zukunft? Möchten sie Familien, Kinder oder andere Beziehungen?

Titel des Projektes, das Eva-Maria Horstick mit Unterstützung eines Künstlerstipendiums des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen verwirklichen wird, ist: „Männer des Reviers.“

Und genau dafür sucht sie jetzt Männer, die sich von ihr interviewen und fotografieren lassen. „Es geht um unsere Zukunft“, sagt sie, „diese Generation war die erste, die mit Computern aufgewachsen ist.

Die Männer sind heute in einem Alter, so viele Dinge noch offen sind, manches aber vielleicht auch schon in den Köpfen fest betoniert. Das will ich herausfinden.“

Und genau das ist auch typisch für die Künstlerin. In ihrer Kunst liegen die Geister verborgen, die das 20. und 21. Jahrhundert heimgesucht haben. Bis heute.

Und in unserer Zeit, die so sehr auf Verdrängung setzt, hält Eva-Maria Horstick uns den Spiegel vor und konfrontiert uns mit ihren Botschaften, manchmal verschlüsselt, manchmal offensichtlich, doch immer auch mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Selbstironie, unfassbar für all jene, die es bequem finden, Künstler mit Etiketten zu versehen.

Trotzdem hat Eva-Maria Horsticks Arbeit Methode, auch wenn sie keine Propagandistin ist. Ihre Fotos geben ein klares Verständnis davon, was Kunst ausmacht, dass Eva-Maria Horstick die Kamera auf eine so denkwürdige Weise benutzt, dass ihr nichts davor entgeht, weder das Sichtbare noch das Unsichtbare und sie, die Frau hinter dem Sucher, unserer zügellosen Zivilisation in ihrer eigenen Übersetzung eine Offenbarung ausspricht.

Das nun weiter in Worte zu fassen, würde diesen Rahmen hier sprengen. Fakt ist: Eva-Maria Horsticks Kunst gibt der traurigen Fragilität des Daseins einen Sinn, sie ist wie ein Requiem für unsere Welt, die dem Ende entgegen wankt und sich noch ein letztes Mal der Wahrheit stellt.

Bis zum nächsten Motiv, das Eva-Maria Horstick zunächst fühlen wird, um es anschließend mit ihrer Kamera zu verewigen. Früher analog mit Leica-Modellen oder Mittelformatkameras, heute Leica-Digital, grundsätzlich aber Fotografie auf höchstem Niveau, ohne Retusche, wobei jedes Motiv zu einem ausgesuchten Unikat wird.

Die Ausführung, die Überprüfung des Lichtes zum Beispiel, der Ausschnitt eines Werkes, all das durchdenkt Eva-Maria Horstick vor jedem „photo shoot“ genauestens, was meist nur wenige Sekunden dauert, denn ihr Auge ist über die Jahre der Erfahrung präzise geschult und der inzwischen vertrauten Philosophie des Augenblicks gerecht geworden; das wichtigste Werkzeug der Künstlerin allenfalls, neben ihrer Seele.

Wir dürfen gespannt auf ihre „Männer des Reviers“ sei. Bei seriösem Interesse bitte melden: 0179-783-4420

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05.05.2021 Großinvestoren errichten Silber-Lager

GFDK - Kultur und Medien

Silber-Anteil bei E-Autos im Vergleich zu Verbrennern bis zu 500 % höher. 50 bis 60 % des physischen Silbers gehen an Industrie – bei Gold sind es 10 %. Autoindustrie soll ab 2025 jährlich etwa 88 Millionen Unzen Silber benötigen. Fotovoltaik-Branche benötigt bereits dieses Jahr rund 98 Millionen Unzen Silber. Gebunkerte Silber-Menge in London im März mit Anstieg von 11 %. Großinvestoren errichten Silber-Lager mit Kapazitäten von bis zu 15.000 Tonnen

Bei reinen Elektrofahrzeugen werden bis zu 3 Unzen Silber verbaut. Bei einem Verbrenner liegt der Silberanteil gerade einmal bei 0,5 bis 0,9 Unzen.

Auch andere Branchen, darunter die Fotovoltaik-Industrie, verschlingt große Mengen des Edelmetalls. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, erwarten zahlreiche Marktakteure eine regelrechte Silber-Rallye.

Bei Silber gehen rund 50 bis 60 Prozent des physischen Metalls an die Industrie, bei Gold sind es lediglich knapp 10 Prozent. Darüber hinaus profitiert Silber gleich von zwei Trends der Stunde: E-Mobilität und erneuerbare Energien

Wie die Infografik aufzeigt, erwarten Marktexperten, dass die Autoindustrie im Jahr 2025 etwa 88 Millionen Unzen Silber benötigt.

Noch größer der Bedarf der Fotovoltaik-Industrie: hier soll der jährliche Bedarf schon 2021 etwa 98 Millionen Silberunzen betragen. Im Angesicht der Klima-Herausforderungen steigt der Anteil der regenerativen Energien an der Stromerzeugung signifikant.

Zahlreiche Investoren scheinen der Silber-Entwicklung einiges zuzutrauen. Der Silberhändler „Silver Bullion“ erwartet sogar einen regelrechten Ansturm auf das Edelmetall.

Hierfür errichtete das Unternehmen einen riesigen Tresor in Singapur, in welchem bis zu 15.000 Tonnen Silber gelagert werden können. Wie die Infografik aufzeigt, stieg die gebunkerte Silber-Menge in London im März unterdessen um 11 Prozent an.

„Das Gold-Silber-Ratio notiert dieser Tage bei 66,76. Noch vor einem Jahr mussten 113,57 Silber-Unzen aufgewendet werden“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

„Angesichts der dargestellten Entwicklung scheint allerdings durchaus einiges dafürzusprechen, dass Silber weiter an Fahrt aufnimmt, und sich im Verhältnis zu Gold besser entwickelt“.

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01.05.2021 Beste Regie und Beste Kamera

GFDK - Kultur und Medien

Doppelte Ehrung für TIDES und große Auszeichnung für Tim Fehlbaum und Markus Förderer: Bei der heutigen Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2021 wird ihre Arbeit in der Kategorie „Beste Regie“ und „Beste Kamera“ prämiert. Tim Fehlbaum wird die Pierrot-Statue vor Ort entgegennehmen, Markus Förderer ist aus den USA zugeschaltet.

Der Schweizer Regisseur, der bereits für sein mehrfach ausgezeichnetes Kinodebüt „Hell“ mit Förderer zusammenarbeitete, knüpft mit seinem neuesten Film an diesen Erfolg an. TIDES, der seine Weltpremiere bei den 71. Filmfestspielen Berlin in der Sektion „Berlinale Special“ feierte, kommt 2021 im Verleih von Constantin Film in die Kinos.

Inhalt:
Als die Erde für den Menschen unbewohnbar wurde, besiedelte die herrschende Elite den Planeten Kepler 209. Doch seine Atmosphäre macht die neuen Bewohner unfruchtbar.

Zwei Generationen später soll ein Programm feststellen, ob Leben auf der Erde wieder möglich ist: Mission Ulysses II soll Gewissheit bringen.

Die Raumkapsel gerät beim Eintritt in die Erdatmosphäre außer Kontrolle. Die Astronautin Blake (NORA ARNEZEDER) überlebt die Landung als Einzige – doch sie muss feststellen, dass sie auf der Erde nicht alleine ist. Ein Überlebenskampf beginnt, und Blake muss Entscheidungen treffen, die das Schicksal der ganzen Menschheit bestimmen werden.

Mit einem packenden Science-Fiction-Thriller auf internationalem Niveau meldet sich Regisseur Tim Fehlbaum zurück. Nach seinem Erfolgsdebüt „Hell“ stellt er erneut unter Beweis, dass er zu den visionären Genre-Regisseuren Deutschlands zählt:

TIDES schickt sein Publikum auf eine atemlose Reise voller überraschender Wendungen in eine einzigartige Welt, in der es für die Menschheit um Leben und Tod geht.

In der Hauptrolle als auf sich allein gestellte Astronautin Blake, die eine folgenschwere Entscheidung treffen muss, begeistert Nachwuchsstar Nora Arnezeder („Safe House“, „Mozart in the Jungle“).

An ihrer Seite beeindrucken u.a. Iain Glen aus „Game of Thrones“ und „Black Beauty“, Sarah-Sofie Boussnina („Die Brücke – Transit in den Tod“) und der Schweizer Durchstarter Joel Basman („Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“, „Kursk“).

Das Drehbuch zu TIDES stammt von Tim Fehlbaum und Mariko Minoguchi („Mein Ende. Dein Anfang.“), die sensationellen Bilder von Kameramann Markus Förderer („Hell“, „Independence Day: Wiederkehr“). Lorenz Dangel, der für seine Arbeit an „Hell“ mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde, komponierte erneut die Filmmusik.

TIDES ist eine deutsch-schweizerische Produktion, die unter anderem an Originalschauplätzen im deutschen Wattenmeer gedreht wurde.

Produzenten sind Thomas Wöbke und Philipp Trauer von der BerghausWöbke Filmproduktion, Ruth Waldburger von Vega Film und Tim Fehlbaum – in Koproduktion mit Constantin Film (Constanze Guttmann) und Studio Babelsberg (Katja Hörstmann, Sonja B. Zimmer).

Executive Producer bei Constantin Film sind Martin Moszkowicz sowie Christoph Müller, ebenso Executive Producer sind Christoph Fisser, Charlie Woebcken, Henning Molfenter (Studio Babelsberg) und Roland Emmerich.

TIDES wurde vom DFFF, dem FFF, der FFA, dem MBB, dem BKM, der FFHSH, der Züricher Filmstiftung, dem Kanton Basel, dem BAK sowie der FISS gefördert.

Darsteller: Nora Arnezeder, Iain Glen, Sarah-Sofie Boussnina, Sope Dirisu, Sebastian Roché, Joel Basman, Bella Bading, Eden Gough uvm.
Drehbuch: Tim Fehlbaum, Mariko Minoguchi
Regie: Tim Fehlbaum
Kamera: Markus Förderer (BVK, ASC)
Produzenten: Thomas Wöbke, Philipp Trauer (BerghausWöbke Filmproduktion, Deutschland), Ruth Waldburger (Vega Film, Schweiz), Tim Fehlbaum
Produzentin Constantin Film: Constanze Guttmann
Co-Produzenten: Katja Hörstmann, Sonja B. Zimmer (Studio Babelsberg), SRF Schweizer Radio und Fernsehen SRG/SSR
Executive Producer: Martin Moszkowicz und Christoph Müller (Constantin Film), Christoph Fisser, Charlie Woebcken und Henning Molfenter (Studio Babelsberg) und Roland Emmerich.

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30.04.2021 Für ihre Hauptrolle in CONTRA

GFDK - Kultur und Medien

Herzlichen Glückwunsch, liebe Nilam Farooq! Die Schauspielerin gewinnt den Bayerischen Filmpreis für ihre Rolle als Naima in CONTRA. In dem neuesten Film von Sönke Wortmann liefert sie sich zusammen mit Christoph Maria Herbst wahre Wortgefechte und läuft dabei zu darstellerischer Hochform auf.

Die Constantin Film-Produktion wurde schon im Herbst 2020 auf dem 16. Zürich Film Festival mit stehenden Ovationen gefeiert. Der Kinostart ist für den 28. Oktober 2021 im Verleih der Constantin Film geplant.

Inhalt: Das war eine fremdenfeindliche Bemerkung zu viel: Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) droht von seiner Universität zu fliegen, nachdem er die Jura-Studentin Naima Hamid (Nilam Farooq) in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat.

Als das Video viral geht, gibt Universitätspräsident Alexander Lambrecht (Ernst Stötzner) seinem alten Weggefährten eine letzte Chance:

Wenn es dem rhetorisch begnadeten Professor gelingt, die Erstsemestlerin Naima für einen bundesweiten Debattier-Wettbewerb fitzumachen, wären seine Chancen vor dem Disziplinarausschuss damit wesentlich besser.

Pohl und Naima sind gleichermaßen entsetzt, doch mit der Zeit sammelt die ungleiche Zweckgemeinschaft erste Erfolge – bis Naima erkennt, dass das Multi-Kulti-Märchen offenbar nur einem Zweck dient: den Ruf der Universität zu retten.

Die amüsant-entlarvende Tragikomödie von Erfolgsregisseur Sönke Wortmann basiert auf der französischen Vorlage „Le Brio”, die Drehbuchautor Doron Wisotzky („Schlussmacher”, „What a Man”) für das deutsche Kino adaptierte.

Produzenten sind Christoph Müller und Tom Spieß. Executive Producer ist Martin Moszkowicz. CONTRA ist eine Constantin Film Produktion in Co-Produktion mit Seven Pictures Film.

Gefördert wurde das Projekt von der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderungsanstalt (FFA), dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF).

Kinostart: 28. Oktober 2021 im Verleih der Constantin Film

Darsteller*innen: Nilam Farooq, Christoph Maria Herbst, Hassan Akkouch, Ernst Stötzner, Meriam Abbas, Mohamed Issa, Stefan Gorski, Lieke Hoppe u.v.a.
Regie: Sönke Wortmann
Drehbuch: Doron Wisotzky (nach “Le Brio” von Victor Saint Macary, Yaël Langmann, Yvan Attal, Noé Debré)
Bildgestaltung: Holly Fink
Produzenten: Christoph Müller, Tom Spieß
Co-Produzent: Stefan Gärtner
Executive Producer: Martin Moszkowicz

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30.04.2021 Bayerischer Filmpreis

GFDK - Kultur und Medien

LEBERKÄSJUNKIE gewinnt den „Publikumspreis des Jahrzehnts“ beim Bayerischen Filmpreis! Stellvertretend für die gesamte Eberhofer-Familie nahmen Regisseur Ed Herzog und Bestseller-Autorin Rita Falk den Preis im Studio entgegen. Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, die in den Kultfilmen das Ermittler-Duo Eberhofer/ Birkenberger verkörpern, wurden live aus der Constantin Film ins Studio dazu geschaltet.


Erstmals in der Geschichte des seit 1979 jährlich von der Bayerischen Staatsregierung verliehenen Filmpreises waren die Zuschauer*innen in diesem Jahr dazu aufgerufen, aus den Publikumspreis-Gewinnern der letzten zehn Jahre ihren absoluten Favoriten zu krönen.

Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film: „Ich gratuliere Kerstin Schmidbauer, Ed Herzog, Rita Falk und der ganzen Eberhofer-Familie zu dieser großartigen Vertrauenserklärung unserer Zuschauer*innen. Auch wenn die Kinos leider noch geschlossen sind: Der nächste Eberhofer kommt bestimmt und er kommt ins Kino.“

Produzentin Kerstin Schmidbauer: „Mein herzlicher Dank gilt unseren großartigen Fans, die mit diesem überwältigenden Votum „den Eberhofer“ das dritte Mal in Folge zum Publikumsliebling gekürt haben, und diesmal sogar zum beliebtesten Kinofilm des Jahrzehnts.

 Es gibt schließlich keine schönere Auszeichnung als die des Publikums, weshalb der Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises der wichtigste Preis überhaupt ist.

Ohne das herausragende Team vor und hinter der Kamera wäre all das nicht möglich, weshalb allen der Preis gebührt.

Mein Dank gilt auch den Partner*innen von ARD Degeto, BR, FFF Bayern, dem Constantin Film Verleih und den Kinobetreiber*innen, die von Anfang an an die Eberhofer-Reihe geglaubt haben.“

LEBERKÄSJUNKIE ist der sechste Teil der erfolgreichen Filmreihe über den phlegmatisch angehauchten bayerischen Provinzpolizisten Franz Eberhofer.

Neben Darsteller-Dreamteam Sebastian Bezzel und Simon Schwarz versammelte Regisseur Ed Herzog erneut die lieb gewonnene Niederkaltenkirchener Stammbesetzung vor seiner Kamera:

Lisa Maria Potthoff als Franz‘ Dauer-On/Off-Freundin Susi, Enzi Fuchs und Eisi Gulp als Oma und Papa Eberhofer sowie Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Stephan Zinner, Daniel Christensen, Castro Dokyi Affum und Max Schmidt.

In Episodenhauptrollen sind Eva Mattes, Robert Stadlober, Manuel Rubey und Anica Dobra zu sehen, für Gastrollen konnten erneut Michael Ostrowski und Harry G. gewonnen werden. LEBERKÄSJUNKIE ist eine Constantin Film Produktion in Co-Produktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk.

Produziert wurde LEBERKÄSJUNKIE von Kerstin Schmidbauer (Constantin Film) mit den Co-Produzentinnen Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto) und Christine Strobl (ARD Degeto).

Das Drehbuch stammt von Stefan Betz und Ed Herzog nach dem Roman von Rita Falk. LEBERKÄSJUNKIE wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern und des Deutschen Filmförderfonds gefördert.

Seit mit DAMPFNUDELBLUES der erste Eberhofer-Film 2013 den Sprung auf die große Leinwand schaffte, hat die Filmreihe der Constantin Film eine wahre Erfolgsgeschichte in den Kinos geschrieben. Insgesamt haben die Eberhofer-Filme bisher über 5,5 Millionen begeisterte Zuschauer*innen ins Kino gelockt, und das vornehmlich in Bayern.

In diesem Jahr darf sich die große Fangemeinde wieder auf eine Fortsetzung der bayerischen Kultkrimis freuen, denn im August heißt es: Endlich wieder Eberhofer!
KAISERSCHMARRNDRAMA startet voraussichtlich am 5. August 2021 in den Kinos.

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29.04.2021 Hochprozentige Geldanlage

GFDk - Kultur und Medien

Innerhalb der letzten 10 Jahre beläuft sich der Wertanstieg bei seltenen Whiskey-Sorten auf 478 Prozent. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, stehen auch andere alternativen Vermögenswerte hoch im Kurs, darunter Oldtimer und Kryptowährungen.

Bei einem Ranking der beliebtesten Investitionen in Luxusartikel bei Privatbankiers, Vermögensberatern sowie Family Offices stehen Kunstwerke an erster Stelle, gefolgt von Oldtimern, Uhren, Weinen, Schmuck und an 6. Stelle seltene Whiskey-Flaschen.

Bei einem Blick auf die Renditen zeigt sich allerdings, dass Whiskey-Investoren in der vergangenen Dekade das glücklichste Händchen bewiesen haben – zumindest dann, wenn Kryptowährungen nicht in die Liste der alternativen Investments miteinbezogen werden. Bei Bitcoin schlägt der Zugewinn seit dem 2. Mai 2013 indes mit rund 50.837 Prozent zu Buche.

Unterdessen zeigt ein Blick auf Google-Suchmaschinendaten, dass sich weltweit immer mehr Nutzer für ein Whiskey Investment interessieren. Im September des vergangenen Jahres erreichte der Google-Trend-Score, der das relative Suchvolumen angibt, den Höchstwert (5-Jahres-Rückblick).

Der Rare Whiskey Apex 1000 bildet die Wertentwicklung der 1.000 begehrtesten Single Malt Scotch Flaschen ab. Seit Ende 2012 stieg die Notierung um 355 Prozent. Die teuerste Flasche ging im Jahr 2019 für 1,7 Millionen Euro über die Ladentheke.

Doch nicht nur Whiskey-Flaschen erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch Investments in Oldtimer zahlten sich zuletzt aus. Notierte der Deutsche Oldtimer Index im Jahr 1999 noch bei 1.000, belief sich der Punktestand 2019 auf 2.645.

Investitionen in begehrte Luxusgüter zahlten sich in den vergangenen Jahren häufig aus“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. „Allerdings gilt zu bedenken, dass bei einem Verkauf eine längere Vorlaufszeit notwendig ist. Insbesondere bei einem Crash könnte sich dies als Nachteil herausstellen“.

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28.04.2021 Leben ohne Videospiele geht nicht

GFDK - Kultur und Medien

40 Prozent der männlichen Gamer geben an, sich ein Leben ohne Video- und Computerspiele gar nicht mehr vorstellen zu können. Bei den Spielerinnen sind es immerhin 34 Prozent, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht. Insgesamt wächst die Branche fulminant, und das in vielen Dimensionen: in puncto Spieleranzahl, durchschnittliche Spielzeit, Umsätze und vieles mehr.

Dabei ist das Smartphone inzwischen schon das meistgenutzt Gaming-Gerät. 81 Prozent der Spielerinnen und Spieler nutzen dieses bereits hierfür. An zweiter Position befinden sich Laptops, gefolgt von Tablets, stationären Spielekonsolen und erst im Anschluss Desktop-PCs (44 Prozent).

Indes zeigt die Infografik, dass die Corona-Krise einen beträchtlichen Einfluss auf das Spielverhalten der Gamer hat. Vor der Pandemie verbrachten Kinder- und Jugendliche noch durchschnittlich 83 Minuten pro Wochentag mit Games, Ende des vergangenen Jahres waren es 120 Minuten.

Zwar erfreuen sich auch kostenlose Spieleinhalte-Inhalte großer Beliebtheit. Dennoch steigt die Bereitschaft unter Gamern, Geld in ihr Hobby zu investieren.

69 Prozent der Spielerinnen und Spieler haben innerhalb der vergangenen 12 Monate Geld für Video- oder Computerspiele ausgegeben, 2015 betrug der Anteil lediglich 50 Prozent. Im selben Zeitraum vervielfachten sich die Umsätze.

Im Jahr 2020 erzielte die Gaming-Branche in Deutschland 8,5 Milliarden Euro (inklusive Hardware), gegenüber 2,9 Milliarden Euro im Vergleichsjahr 2015.

Auf dem Börsenparkett geht die Entwicklung mitnichten spurlos vorbei. Besonders deutlich wird der Aufwärtstrend bei einem weiter gefassten Zeithorizont.

Während der DAX innerhalb der letzten 5 Jahre lediglich 47,2 Prozent an Notierung zulegte, kletterte der Preis bei zahlreichen Gaming-Aktien deutlich stärker nach oben. Bei TakeTwo schlägt der Zugewinn mit 350,1 Prozent zu Buche, Activision Blizzard kommt indes auf 150,8 Prozent.

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