Nachrichten aus der großen weiten Welt

15.04.2019

GFDK - Kultur und Medien - Kino Filme und TV

„Have the time of your life, for the rest of your life!“

Gibt das Leben Dir Zitronen, mach Limonade draus. Genauso quietschgelb, wie vergnügt wird Martha (Diane Keaton) nach ihrem Einzug von den lebenslustigen Damen Olive (Pam Grier), Alice (Rhea Perlman) und Sheryl (Jackie Weaver) in der Altersresidenz Sun Springs begrüßt.

Martha erwartet nichts mehr vom Leben, wird aber schnell eines Besseren belehrt, als ihr die neugewonnen Freundinnen und jede Menge Lebenslust in die Quere kommen. Was dann passiert, muss man gesehen haben, um es zu glauben: Die vielleicht ungewöhnlichste, und auch unwiderstehlichste, Cheerleader-Gruppe wird geboren und sie haben es immer noch drauf…
 
Manchmal, wenn man denkt, dass alles vorbei ist, geht es erst so richtig los. Mit DANCING QUEENS kommt die ultimative Sommerkomödie in die Kinos.

Die Hollywoodikonen und mehrfach preisgekrönten Superstars Diane Keaton („Book Club“), Pam Grier („Jackie Brown“), Jackie Weaver („Bird Box – Schließe Deine Augen“) und Rhea Pearlman („Für die zweite Liebe ist es nie zu spät“) bringen ihre unverwüstlich gute Laune, Lebenslust und jede Menge Rhythmusgefühl in die deutschen Kinos.

Regisseurin Zaya Hayes („The Battle of Sexes“) zeichnet verantwortlich und schafft mit viel Gefühl und Humor einen Film über die Tücken des Altseins, der Lust macht auf alles, was noch kommt.

Mit Diane Keaton, Pam Grier, Rhea Perlman, Jackie Weaver u.v.a.
 
Regie & Drehbuch: Zara Hayes
 
Kinostart: 27. Juni 2019
im Verleih von Universum Film in Zusammenarbeit mit Telepool

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15.04.2019 Keine Tiere im Zirkus bundesweites Verbot

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Aktuelle VIER PFOTEN Umfrage: Rund zwei Drittel der Deutschen wollen keine Tiger, Elefanten und Co. im Zirkus sehen. VIER PFOTEN fordert ein bundesweites Verbot von Wildtieren im Zirkus

Elefanten, Tiger, Löwen oder Giraffen gehören nicht in den Zirkus. Dieser Ansicht sind rund zwei Drittel der Deutschen, wie eine aktuelle Umfrage der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN zeigt. Tatsächlich lehnen sogar mehr als 75 % der 14 bis 49-jährigen Bundesbürger die Haltung von Wildtieren im Zirkus ab.

Auf Antrag des Landwirtschaftsministers von Schleswig-Holstein Jan Philipp Albrecht soll ein Verbot auch bei der Agrarministerkonferenz in Landau debattiert werden.

VIER PFOTEN fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, die Weichen für ein bundesweites Gesetz in die Wege zu leiten, welches die Haltung von Wildtieren im Zirkus verbietet.

„Bundesministerin Klöckner kann historische Größe beweisen und das Leid der Zirkustiere beenden“, sagt Rüdiger Jürgensen, Country Director von VIER PFOTEN Deutschland. „Darüber hinaus sind wilde Tiere im Zirkus schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Ein moderner Zirkus kommt auch ohne Tierleid aus.

Unsere Umfrage zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen Wildtiere im Zirkus ablehnt. Mit dem Vorstoß aus Schleswig-Holstein liegt der Ball nun bei der Bundesministerin. Sie muss ihren Worten Taten folgen lassen und endlich ein Wildtierverbot im Zirkus durchsetzen.“

Die Haltung von Elefanten, Seelöwen oder Tigern im Zirkus ist aus Tierschutzsicht nicht vertretbar. Es ist nicht möglich, für einen fahrenden Betrieb Rücksicht auf die Bedürfnisse wilder Tiere zu nehmen: Einzelgänger wie Tiger werden auf engstem Raum mit anderen Großkatzen verfrachtet.

Soziale Elefanten, die Tausende von Kilometer wandern, werden stundenlang angekettet. Die Tiere leiden in zu kleinen Transportwagen, unter fehlenden Rückzugsmöglichkeiten, fragwürdigen Dressurmethoden und Stress.

„In den meisten europäischen Staaten ist die Haltung von Wildtieren in Zirkussen bereits stark eingeschränkt oder ganz verboten. Deutschland ist eine der wenigen, traurigen Ausnahmen, in denen selbst Flusspferde oder Giraffen noch zur Belustigung zur Schau gestellt werden.

Zu einem Land, das Tierschutz als Staatsziel hat, gehören keine Wildtiere im Zirkus. Es ist an der Zeit, dass Bundesministerin Klöckner handelt und ein bundesweites Verbot durchsetzt“, so Rüdiger Jürgensen.

VIER PFOTEN Forderungen im Überblick:

  • Wildtierverbot in Zirkussen (mit angemessener Übergangsfrist)
  • Für die Übergangsfrist ein Nachstell- und Nachzuchtverbot
  • Unmittelbare Abgabe und adäquate Unterbringung von Zirkustieren aus besonders schlechter Haltung
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15.04.2019 Tea With The Dames im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Kino Filme und TV

Tea With The Dames - Ein unvergesslicher Nachmittag. Der mehrfach preisgekrönte Regisseur Roger Michell („Notting Hill“) durfte die vier von der britischen Königin mit dem Titel „Dame“ in den Ritterstand erhobenen Schauspielerinnen Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith bei ihrem Tee-Plausch mit der Kamera begleiten.

Jede einzelne dieser außergewöhnlichen Schauspielerinnen hätte schon genug für eine abendfüllende Doku zu berichten gehabt – zusammen aber ergibt sich ein absolut faszinierendes Bild vier starker und dabei völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten.

Die vier außergewöhnlichen Freundinnen treffen sich seit mehr als 50 Jahren immer wieder in einem Cottage zum Tee. Dort plaudern sie - very british - lustvoll und witzig über ihre Leben und den neuesten Klatsch, erinnern sich an alte Zeiten, ihre Erfahrungen am Theater, im Fernsehen und im Kino.

Mit viel Humor erzählen sie freimütig und ohne jegliche Sentimentalität von ihren Anfängen auf der Bühne, von prägenden Erfahrungen, den Macken berühmter Berufskollegen und Ex-Ehemännern und vom Lampenfieber.

Mit nicht immer ganz jugendfreien Sprüchen kommentieren sie pointiert die Widrigkeiten des Lebens, denn vor allem haben die geadelten Damen Spaß miteinander und ihr Lachen und Humor ist unwiderstehlich und hochansteckend.

Die Presse feiert TEA WITH THE DAMES mit grandiosen Bewertungen.

Kultivierte Unterhaltung mit feinstem britischen Humor.

MADAME

Kurzweilig, lustig, erhellend, respektvoll und liebenswürdig. Die idealperfekte Diven-Doku.

ray Filmmagazin

Seit heute finden Sie die TV Clips und das APK unter: www.filmpresskit.de

A WITH THE DAMES wurde mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet

Starttermin: 25. April 2019

 

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12.04.2019 Entschädigungen verweigert

GFDK - Kultur und Medien - Recht

AirHelp analysiert, wie häufig 15 der größten Fluggesellschaften in Deutschland Entschädigungen für Verspätungen und Ausfälle zu Unrecht ablehnen - Jeder zweite anspruchsberechtigte Passagier wird fälschlicherweise abgewiesen - Automatisierte Durchsetzung von Ansprüchen verstößt gegen EU-Recht

Flugverspätungen und -ausfälle können zu Entschädigungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person berechtigen. Doch viele Fluggesellschaften lehnen die Entschädigungsforderungen ihrer Kunden regelmäßig zu Unrecht ab.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des weltweit führenden Fluggastrechte-Portals, AirHelp (www.AirHelp.com). Demnach weisen 15 der größten Airlines in Deutschland im Schnitt 48 Prozent aller rechtmäßigen Forderungen ihrer Passagiere fälschlicherweise ab.

easyJet, Ryanair und Aeroflot: Diese Airlines lehnen am häufigsten ab

Am häufigsten weigert sich die britische Fluggesellschaft easyJet, Passagiere zu entschädigen, obwohl sie einen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben. Die Airline lehnte es in 96 Prozent aller analysierten Fälle ab, die fällige Auszahlung durchzuführen.

Das heißt, dass die betroffenen Passagiere ohne rechtlichen Beistand keine Entschädigung erhalten hätten, obwohl easyJet für deren Flugverspätung oder -ausfall verantwortlich war.  Auch Ryanair (95 Prozent) und Aeroflot (89 Prozent) nehmen in Bezug auf diese Statistik keine Vorbildfunktion ein.

Eurowings lehnt vergleichsweise selten Forderungen ab, Lufthansa überdurchschnittlich oft

Eurowings zahlt seinen Kunden hingegen am häufigsten Geld aufgrund von Flugverspätungen oder -ausfällen aus. Zwar lehnt die deutsche Fluggesellschaft noch immer mehr als jede fünfte (21 Prozent) rechtmäßige Entschädigungsforderung ab, doch das ist dennoch der Bestwert der gesamten Analyse.

Ähnlich oft zahlen auch SAS (21 Prozent), Flybe (24 Prozent) und Austrian Airlines (25 Prozent) fällige Entschädigungen aus. Die Muttergesellschaft von Eurowings, Lufthansa, lehnt hingegen mehr als die Hälfte (51 Prozent) aller rechtmäßigen Forderungen zu Unrecht ab. 

Laura Kauczynski, Expertin für Fluggastrechte von AirHelp, kommentiert die Analyse:

“Das Recht auf eine finanzielle Entschädigung bei Flugverspätungen und -ausfällen ist in der EU eindeutig geregelt. Doch unsere Analyse zeigt, dass viele Airlines die Forderungen ihrer Kunden oft zu Unrecht abweisen. Dadurch wollen sie die Fluggäste dazu bringen, ihre Forderungen aufzugeben.

Die Fluggesellschaften sind sich nämlich bewusst, dass ein Normalverbraucher zweimal nachdenkt, bevor er einen Anwalt einschaltet oder gegen ein großes Unternehmen vor Gericht  zieht. Oftmals kennen Verbraucher ihre Rechte nicht und scheuen einen langwierigen und teuren Rechtsstreit.

Diese ungerechte Praxis der Airlines muss unterbunden werden. Der Schutz der Verbraucher darf auf keinen Fall durch große Unternehmen umgangen werden. Bei AirHelp erfahren wir täglich von unseren Kunden, wie schwer es ist, eine Entschädigungszahlung ohne Hilfe bei einer Fluggesellschaft durchzusetzen.

Daher verhelfen wir seit sechs Jahren weltweit Passagieren zu ihrem Recht und ziehen, wenn nötig, auch vor Gericht für sie.”

Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere

Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke.

Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin. 

Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

Entschädigungsanspruch noch am Gate prüfen

Mit der AirHelp-App können betroffene Passagiere noch am Flughafen prüfen, ob sie aufgrund ihres verspäteten oder annullierten Fluges Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben. Dafür reicht es, das Bordticket mit dem App-internen Boarding Pass Scanner einzuscannen.

Anschließend haben Passagiere zudem die Möglichkeit AirHelp damit zu beauftragen ihr Recht auf eine Entschädigung bei der Airline geltend zu machen.

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12.04.2019 Bestseller-Verfilmung

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Am Dienstag feierte die spannende Bestseller-Verfilmung DER FALL COLLINI Weltpremiere im Zoo Palast in Berlin. Neben Regisseur Marco Kreuzpaintner war die hochkarätige Besetzung vor Ort.

Die Darsteller Elyas M’Barek, Franco Nero, Alexandra Maria Lara, Jannis Niewöhner, Pia Stutzenstein, Manfred Zapatka und Catrin Striebeck sowie Autor Ferdinand von Schirach, die Produzenten Christoph Müller, Kerstin Schmidbauer und Marcel Hartges sowie Martin Moszkowicz, Executive Producer und Vorstandsvorsitzender der Constantin Film.

Im Anschluss an die Vorstellung wurde lebhaft über das bisher eher unbekannte Kapitel deutscher Geschichte diskutiert, über Recht und Gerechtigkeit und über die Aktualität des jungen Anwalts, der Haltung und politisches Bewusstsein entwickelt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Darsteller: Elyas M’Barek, Alexandra Maria Lara, Franco Nero, Heiner Lauterbach, Manfred Zapatka, Jannis Niewöhner, Rainer Bock, Catrin Striebeck, Pia Stutzenstein, Peter Prager, Hannes Wegener u.v.m.
Drehbuch: Christian Zübert, Robert Gold, Jens-Frederik Otto
Co-Produzent: Stefan Gärtner
Executive Producer: Martin Moszkowicz
Produzenten: Christoph Müller, Kerstin Schmidbauer, Marcel Hartges
Regie: Marco Kreuzpaintner

Kinostart: 18. April 2019 im Verleih von Constantin Film

 

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12.04.2019 Braunbärin wurde gerettet

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am 5. April erfolgreich die Braunbärin Dushi in ihren BÄRENWALD Müritz im Norden Deutschlands überführt. VIER PFOTEN rettete Dushi im Oktober 2018 gemeinsam mit zehn anderen, verwahrlosten Wildtieren aus dem Safari Park Zoo in Albanien.

Dort lebte sie jahrelang im Dreck, ohne Zugang zu frischem Wasser. Doch nun beginnt ein neues Leben für die dreibeinige Bärin, die offenbar als Jungtier in eine Bärenfalle geriet.

Nach einer vorübergehenden Unterbringung im Zoo Tirana wird Dushi nun in der naturnahen Umgebung des BÄRENWALD Müritz ein artgemäßes und endgültiges Zuhause finden.

Nachdem VIER PFOTEN grünes Licht von den albanischen Behörden erhielt, startete am 3. April Dushis Reise in ihr neues Zuhause in Deutschland. Tierarzt Marc Gölkel vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) war bereits bei Dushis Rettung dabei und kümmerte sich auch während des Transfers um ihr Wohlergehen.

Am 5. April traf die VIER PFOTEN Bärenambulanz mit der Bärin schließlich nach 40 Stunden Fahrt durch neun Länder im BÄRENWALD Müritz ein. „Wir sind glücklich, dass wir Dushi endlich in ihr neues Zuhause bringen konnten.

Unser Team im Bärenwald ist spezialisiert auf die Pflege, die sie jetzt braucht. Nach jahrelangen Qualen in grausamer Haltung kann Dushi nun zur Ruhe kommen, sich ausreichend bewegen und bärengerecht leben.

Im Zoo Tirana hat sie sich schon gut erholt, aber im Bärenwald kann sie ihre natürlichen Instinkte endlich entdecken und ausleben“, sagt Carsten Hertwig, Bärenexperte bei VIER

Gerettet aus „Europas schlimmstem Zoo“

Nach ihrer gelungenen Rettungsmission brachte VIER PFOTEN Dushi vorübergehend im Zoo Tirana unter. Dort konnte sich die Bärin von den Strapazen ihrer Vergangenheit und der aufwändigen Evakuierung aus dem Safari Park Zoo – auch bekannt als „Europas schlimmster Zoo“ – erholen.

Bei ihrer Rettung war Dushi eher zu dünn und wies deutliche Verhaltensstörungen auf. Sie lebte jahrelang in einem kleinen, verdreckten Gehege und bekam kein frisches Wasser”, sagt Tierarzt Marc Gölkel und fügt hinzu: „Seit Dushi artgemäß gefüttert wird, hat sie ein gesundes Gewicht erreicht.

Auch an ihrem Fell zeigt sich, dass sich ihr Zustand deutlich verbessert hat. Nach wie vor dringend behandlungsbedürftig ist aber ihr Gebiss: Zwei ihrer Eckzähne sind abgebrochen und entzündet, und generell weisen ihre Zähne zahlreiche Läsionen durch das Beißen auf den Käfigstangen und die jahrelange Fehlernährung auf.”

Dushis neues Zuhause, der BÄRENWALD Müritz, beheimatet bereits 16 gerettete Braunbären. Mit Dushi leben aktuell insgesamt 100 Bären in den sieben VIER PFOTEN Bärenschutzzentren in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Bulgarien, der Ukraine, im Kosovo und

Das Schicksal der traurigsten Bären

VIER PFOTEN arbeitet unermüdlich daran, die Situation der Bären in Gefangenschaft in Europa und Vietnam zu verbessern. Dennoch leben immer noch Hunderte von Bären unter nicht artgemäßen Bedingungen.

Sie werden für die Galleindustrie in Vietnam oder als Köder- und Unterhaltungsobjekte in der Ukraine und in Südosteuropa ausgebeutet. Ziel für 2019 und die Folgejahre ist es, sich im Rahmen der #saddestbears Initiative weiterhin für Bären in Not in Vietnam, der Ukraine und Südosteuropa einzusetzen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Dazu appelliert VIER PFOTEN an die jeweiligen Regierungen, Gesetzesänderungen zum Schutz der Tiere einzuführen und VIER PFOTEN bei der Umsiedlung und Unterbringung konfiszierter Tiere in geeignete Schutzzentren zu unterstützen.

Löwen aus albanischem Horrorzoo warten ebenfalls auf ein besseres Leben

Neben Dushi hat VIER PFOTEN auch die drei Löwenmännchen Lenci, Zhaku und Bobby aus dem Safari Park Zoo gerettet. Sie wurden ebenfalls vorübergehend im Zoo Tirana untergebracht.

VIER PFOTEN plant, die Löwen in ihre Großkatzenstation FELIDA in den Niederlanden zu bringen, wo sie sich mit Hilfe von spezieller Pflege von ihrer Vergangenheit erholen können. Aktuell wartet die Tierschutzorganisation auf grünes Licht der albanischen Behörden, um auch den Großkatzen ein neues, besseres Leben zu ermöglichen.

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10.04.2019 drei Nationen gemeinsam für die Tiere

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Nach mehreren Versuchen gelang der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN am 7. April 2019 ihr bisher größter Coup: Das Rettungsteam brachte 47 Zootiere aus dem Gazastreifen.

Die Tiere – darunter fünf Löwen, eine Hyäne, mehrere Affen, Wölfe, Stachelschweine, Füchse, Katzen, Hunde, Emus, Strauße und Eichhörnchen – stammen aus einem verwahrlosten Zoo in Rafah im Süden von Gaza.

Die Rettungsmission war ursprünglich für Ende März geplant, musste aber aufgrund der anhaltenden Unruhen in der Region verschoben werden.

VIER PFOTEN transferierte den Großteil der Tiere in jordanische Tierschutzzentren. Zwei der Löwen flogen, am 8. April, weiter nach Südafrika. Dort werden sie im VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK untergebracht.

VIER PFOTENs größter Rettungsmission gingen mehrere Monate Vorbereitungen und Verhandlungen voraus. Durch die Unterstützung aller involvierten Behörden und auch des Zoobesitzers konnte die Mission nun erfolgreich umgesetzt werden.

Das VIER PFOTEN Team, bestehend aus Tierärzten und Wildtierexperten, reiste am 4. April in den Gazastreifen ein. Die fast vier Tage vor Ort wurden genutzt, um letzte Verhandlungen abzuschließen und die Logistik für den Transfer vorzubereiten.

„Die intensive Arbeit der letzten Wochen hat unser Team an seine Grenzen gebracht. Über 40 Tiere innerhalb weniger Tage zu untersuchen und zu verladen, war eine riesige Herausforderung. Nur dank der Kooperation aller Behörden war es uns möglich, die Tiere sicher aus Gaza zu bringen.

Von Israel bis Palästina und Jordanien: Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die drei Nationen gemeinsam für die Tiere aus Rafah eingesetzt haben“, sagt VIER PFOTEN Tierarzt und Leiter der Mission Amir Khalil, der 2014 und 2016 bereits zwei Zoos in Gaza evakuierte.

Von Gaza über Israel nach Jordanien und Südafrika

Nachdem VIER PFOTEN alle Tiere des Rafah Zoos in ihre Transportkäfige verladen hatte, startete frühmorgens am 7. April die Reise in das knapp 300 Kilometer entfernte Jordanien. Beim Erez-Grenzübergang nach Israel wartete eine weitere logistische Herausforderung auf das VIER PFOTEN Team.

Da die Fahrzeuge gewechselt werden mussten, wurden alle Transportkäfige in der Sperranlage abgeladen und auf einen neuen LKW verladen. Flankiert von der israelischen Armee ging es danach direkt zur jordanischen Grenze.

Am späten Abend traf VIER PFOTEN mit den ehemaligen Zoobewohnern in den Tierschutzzentren, rund eine Stunde von Amman entfernt, ein. Im Laufe des Tages werden die Tiere dort in ihre neuen, artgemäßen Gehege entlassen.

Für die zwei älteren der fünf Löwen ist die Reise jedoch noch nicht zu Ende. Sie fliegen  weiter nach Südafrika, wo sie im VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK ihr endgültiges Zuhause finden werden.

Internationaler Schulterschluss für die Zootiere aus Rafah

Neben der engen Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden unterstützten auch der amerikanische Journalist und Geschäftsmann Eric S. Margolis sowie die französische Tierschutzorganisation „Fondation 30 Millions d'Amis“ die jüngste Rettungsmission von VIER PFOTEN durch großzügige Spenden.

Seit 2014 ist VIER PFOTEN in Gaza aktiv und hat bereits zwei Zoos – Al-Bisan Zoo und Khan Younis Zoo – in der Region evakuiert und geschlossen. Nach der Rettung der Tiere des Rafah Zoos gibt es nur noch zwei weitere Zoos im Gazastreifen.

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05.04.2019 Prix Pantheon 2019

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Prix Pantheon 2019 – das Bonner Pantheon-Theater gibt die Preisträger bekannt: Olli Dittrich, Martin Frank und Lennart Schilgen.

Bonn - Der deutsche Satirepreis - PRIX PANTHEON 2019, dotiert in 3 Kategorien mit insgesamt 10.000 Euro, wurde durch einen offen ausgetragenen Kabarett- und Comedy-Wettkampf zwischen 10 nominierten Bühnenkünstlern am 2.+3.April in Kooperation mit dem WDR Fernsehen und WDR5 zum 25. Mal im Bonner Pantheon-Theater ausgetragen.


Der Ehrenpreis in der Kategorie „Reif und Bekloppt“ - dotiert mit 4000 Euro - wurde am vergangenen Abend an den am 20. November 1956 in Offenbach am Main geborenen Schauspieler, Komiker, Komponist und Musiker Olli Dittrich verliehen. Der Ausnahmekünstler nahm den Preis unter tosendem Beifall des Publikums aus den Händen seines ehemaligen Musikduo-Kollegen Wigald Boning entgegen. In der Jurybegründung heißt es:

Olli Dittrich ist einer der innovativsten Komiker seiner Generation: ein Künstler auf vielen Gebieten, ob Fernsehen oder Bühne, vor allem aber ein Wunder der Wandlungsfähigkeit. Bei ihm trifft die Lust an der Improvisation auf leidenschaftlichen Perfektionismus.


In seinen virtuosen Persiflagen und Parodien erforscht er die menschliche Natur - jenseits politischer Schablonen und mit einem untrüglichen Instinkt für die Komik.“

Ob den arbeitslosen, biertrinkenden „Dittsche“ im Bademantel an der Imbisstheke, den Beckenbauer-Doppelgänger „Schorsch Aigner“ oder die fiktive Schauspielerin und Sängerin Trixie Dörfel: Olli Dittrich hat eine Vielzahl von legendären Kunstfiguren erschaffen und verkörpert - seine Handschrift, Präzision und unnachahmlicher Witz sind unverwechselbar.

Der Jurypreis in der Kategorie „Frühreif und Verdorben“ geht an den am 13.10.1988 in Berlin geborenen Liedermacher Lennart Schilgen. Die 5köpfige Fachjury unter Vorsitz der Jurypräsidentin Susanne Pätzold begründete die Preisvergabe wie folgt: „Lennart Schilgen zeigt uns, wie leise man schreien und wie eindrücklich man flüstern kann.

In kunstvoll gebauten Liedern präsentiert er seine ebenso kunstvoll gebauten Verse. Mit fragendem Blick, als wäre er über der Welt, die er besingt, selbst erstaunt, zeigt er uns mit wunderbarer Präzision, was Jäger und Reh unterscheidet und wie tief das Gefühl bei der Suche nach einem Kaugummipapier sein kann. Mit kleinen Beobachtungen zu großen Gefühlen berührt, belustigt und beseelt er sein Publikum.“

Martin Frank, geboren am 20.6.1992 in Hutthurm (Bayerischer Wald) ist Preisträger in der Kategorie „Beklatscht & Ausgebuht“ 2019. Die Live-Zuschauer machten den unwiderstehlichen Unterhalter, frechen Kabarettisten und bodenständigen Hoferben aus Bayern vollkommen zu Recht zum 25. Prix Pantheon-Publikumspreisträger.

Das Pantheon-Theater vergibt den Prix Pantheon seit 1995. Er ist einer der renommiertesten Satirepreise im deutschsprachigen Raum und relevanter Gradmesser der gesamten Kleinkunstszene. Für die Preisträger in den beiden Nachwuchskategorien gilt er als veritable Karriere-Startrampe.

Preisträger waren bisher u.a. Dieter Hildebrandt, Georg Schramm, Michael Mittermeier, Robert Gernhardt, Georg Kreisler, Gerhard Polt, Harry Rowohlt, Hagen Rether, Serdar Somuncu, Sebastian Pufpaff und zuletzt 2018: Hugo Egon Balder (Sonderpreis „Reif & Bekloppt“); Tahnee (Jurypreis „Frühreif & Verdorben“) und „Herr Schröder“ (Publikumspreis „Beklatscht & Ausgebuht“).

Der Prix Pantheon wird - moderiert von Tobias Mann - auch in diesem Jahr im WDR Fernsehen und bei WDR5 übertragen. Das WDR Fernsehen sendet das Halbfinale am Freitag, Fr. 5.4. um 23:30 Uhr und das Finale mit Sonderpreisträger Olli Dittrich am Sa. 6.4. um 22:45 Uhr.
WDR 5 sendet das Halbfinale des Prix Pantheon am 5.4. um 21:05 Uhr; und am 6.4. um 15:04 Uhr das Finale in der „Unterhaltung am Wochenende“.

Mehr Infos online auf: http://prixpantheon.wdr.de

Neben Sonderpreisträger Olli Dittrich und den nominierten, allesamt vielversprechenden Nachwuchskünstlern waren beim Finale des diesjährigen Prix Pantheon auch Auftritte von Dietmar Wischmeyer, Rainald Grebe - übrigens im Jahre 2003 Prix Pantheon-Nachwuchspreisträger -, und Torsten Sträter (Prix-Pantheon-Publikumspreisträger 2013) zu erleben.

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05.04.2019 24. Oktober 2019, nur im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Wir freuen uns sehr, Ihnen neue Fotos zum heiß erwarteten Action-Highlight TERMINATOR: DARK FATE zu präsentieren. Linda Hamilton (“Sarah Connor”) und Arnold Schwarzenegger (“T-800”) kehren in TERMINATOR: DARK FATE in ihren ikonischen Rollen auf die große Leinwand zurück.


Regie führt DEADPOOL-Regisseur Tim Miller und es produzieren der visionäre Filmemacher James Cameron und David Ellison. Die Story knüpft an die Ereignisse von TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY an.
Zum weiteren Starensemble von TERMINATOR: DARK FATE zählen auch Mackenzie Davis, Natalia Reyes, Gabriel Luna und Diego Boneta.

Regisseur: Tim Miller
Produzenten: James Cameron, David Ellison
Besetzung: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Mackenzie Davis, Natalia Reyes, Gabriel Luna, Diego Boneta

TERMINATOR: DARK FATE

Ab Donnerstag, 24. Oktober 2019, nur im Kino.

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04.04.2019 Die Beliebtesten sind sie nicht

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmen

Die beiden Carsharing-Riesen car2go und DriveNow bündeln ihre Kräfte und heißen künftig Share Now. Auch online werden die beiden Anbieter am meisten diskutiert. Die Beliebtesten sind sie aber nicht. Das sind unter anderem Ergebnisse einer Analyse von Deutschlands führendem Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und -Analysen, VICO Research & Consulting.

Im Zuge dessen wurden zwischen dem 26. November 2018 und dem 28. Februar diesen Jahres 17.544 Beiträge zu den 17 meistdiskutierten Bike- und Carsharing-Anbietern untersucht.

Da die Vorstellung des Joint Ventures Share Now sechs Tage vor Ende des Analysezeitraums stattfand, wurden car2go und DriveNow innerhalb der Untersuchung als separate Anbieter wahrgenommen.

Die großen Drei des Bike- und Carsharing

car2go, DriveNow und Nextbike vereinen unter den Bike- und Carsharing-Unternehmen über 70 Prozent des gesamten Kommunikationsvolumen auf sich. Während car2go bei den Carsharing-Plattformen mit 64 Prozent überwiegend positiv diskutiert wird, kann DriveNow nur 33 Prozent der Nutzer überzeugen.

Obwohl den Nutzern der Fuhrpark von DriveNow besser gefällt als die car2go-Flotte, sind die technischen Probleme der App Grund für das überwiegend negative Sentiment. Die fehlerhafte Zeitberechnung und lange Wartezeiten im Kundenservice sind ebenfalls häufig genannte Kritikpunkte.

Nextbike genießt unter den drei Big Playern die meiste Wertschätzung: 76 Prozent der Beiträge zum digitale Fahrradverleiher  sind positiver Natur. Besonders der Zustand der Fahrräder, der Kundenservice und die Erhöhung der Verfügbarkeit gefällt den Usern am europaweiten Bikesharing-König.

Byke und Stadtmobil sind die beliebtesten Sharing-Dienste

Auch wenn die Marktführer das Gros des Kommunikationsvolumen auf sich vereinen, machen in Sachen Beliebtheit andere Unternehmen das Rennen. Unter den Fahrrad-Verleihern bekommt Byke am meisten Zuspruch:

100 Prozent der wertenden Beiträge zu Byke sind positiv. Besonders die Preisgestaltung, die Wartung der Fahrräder und das Angebot an eScootern gefällt den Nutzern.

Die beliebtesten Carsharing-Anbieter werden von Stadtmobil angeführt. Dieser überzeugt die Netz-Gemeinde in 90 Prozent der Beiträge, besonders durch die Ausweitung des Angebots und Stuttgarts “hervorragend” ausgebautes Netz.

Mobike und book-n-drive kommen bei den Usern nicht gut an

Von allen analysierten Unternehmen genießt Mobike die schlechteste Reputation im Social Web. 97 Prozent der wertenden Beiträge zum chinesischen Bikesharing-Dienst sind negativ konnotiert. Hier haben die Nutzer überwiegend datenschutzrechtliche Bedenken, denn Mobike soll Daten an die Firmenzentrale in Shanghai weitergeleitet haben.

Bei den Carsharing-Anbietern wird book-n-drive neben DriveNow am negativsten diskutiert. Die steigenden Preise sind hier Kritikpunkt Nummer eins.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:

“Bike- und Carsharing ist aus dem modernen Stadtbild nicht wegzudenken. Egal ob aus ökologischen oder ökonomischen Gründen, das Teilen von Verkehrsmitteln lohnt sich. Grund genug für uns, zu analysieren wie das deutsche Internet über die 17 beliebtesten Anbieter denkt.

Obwohl die Kommunikation hier von den Großen dominiert wird, ist die Wahrnehmung der kleineren Anbieter deutlich positiver. Während car2go doppelt so positiv wahrgenommen wird wie Fusionspartner DriveNow, konnten wir zum chinesischen Fahrrad-Riesen Mobike lediglich 3 Prozent positive Beiträge verzeichnen.”

 

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