Nachrichten aus der großen weiten Welt

16.02.2021 Brechtfestival 2021 mit Heiner Müller

GFDK - Kultur und Medien

Die künstlerischen Leiter des Augsburger Brechtfestivals, Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, führen beim diesjährigen Festival-Beitrag des Staatstheater Augsburg Regie.

Die Erstausstrahlung der coronabedingt als Video angelegten Produktion bildet die Eröffnungspremiere des Festivals und wird am Freitag, dem 26.2.21 um 19:30 Uhr auf bachfestival.de übertragen.

Tom Kühnel und Jürgen Kuttner setzen mit »Medeamaterial« ihre intensive Beschäftigung mit dem zweiten großen deutschen Dramatiker des 20. Jahrhunderts fort, die 2020 mit dem Gastspiel von »Der Auftrag« begonnen wurde.

»Heiner Müller hat die Schuhgröße, die Fußspuren Brechts auszufüllen und trotzdem eigene Wege zu gehen«, so das Regie-Duo. Im Anschluss an die Premiere beim Brechtfestival wird »Medeamaterial« Teil des digitalen Repertoires am Staatstheater Augsburg.

Aus Heiner Müllers 1983 uraufgeführtem Triptychon »Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten« erarbeiten Tom Kühnel und Jürgen Kuttner zusammen mit den an der Produktion Beteiligten die Augsburger Fassung mit dem Titel »Medeamaterial«.

Das in diesem Jahr ausschließlich digital stattfindende Brechtfestival eröffnet mit der Präsentation dieser postdramatischen Video-Collage am Freitag, den 26. Februar 2021 um 19:30 Uhr.

Im Zentrum des Videoprojekts steht Medea, eine der berühmtesten Frauenfiguren der Literaturgeschichte, in der vielköpfigen Gestalt der Darstellerinnen Elif Esmen, Natalie Hünig und Christina Jung.

Das Regieteam konzentriert sich dabei vor allem auf Müllers Kondensat des antiken Medea-Mythos, das titelgebende »Material«. Kuttner und Kühnels Fokus liegt auf dem weiblichen Aspekt der archetypischen Frauengestalt Medea, die – Opfer und Täterin gleichermaßen – mit Gewalt die Geschichte der Gewalt unterbricht.

Ausgehend vom digitalen Entstehungsprozess des ursprünglich für die Bühne konzipierten Stücks experimentiert das Produktionsteam mit den Sprachen von Performance, Theater, Film und Musik.

Zu erleben ist »Medeamaterial« als digitale Premiere am 26.2.21 unter www.brechtfestival.de.

Im Anschluss ist die Produktion unter www.staatstheater-augsburg.de/mediathek als Teil des digitalen Theater-Repertoires verfügbar.

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12.02.2021 KFZ-Händlern fühlen sich bedroht

GFDK - Kultur und Medien

Einer aktuellen Umfrage zufolge sind 69 Prozent der Auffassung, dass der Börsengang der Auto1 Group eine Bedrohung für den „klassischen“ Autohandel ist.

Neben der ohnehin schon angespannten Situation im Angesicht der Corona-Krise kommt nun für zahlreiche KFZ-Händler ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzu, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Während die Mehrheit negative Folgen für stationäre Händler erwartet, sind immerhin 31 Prozent der Befragten der Auffassung, dass die Auto 1 Group eine „gesunde Konkurrenz“ sei.

Wie die Infografik aufzeigt, ist die Branche ohnehin schon angeschlagen. So wurden im Januar 31,1 Prozent weniger Neuwagen zugelassen, als im selben Monat des Vorjahres.

Bei den verkauften Gebrauchtwagen schlägt der Rückgang indes mit 29,4 Prozent zu Buche.

Der dargestellte Rückgang scheint die Stimmung bei den Anlegern nur wenig einzutrüben. Der Ausgabepreis der Auto1-Aktien lag bei 38 Euro, binnen kürzester Zeit stieg der Preis auf an der Spitze bis zu 55,56 Euro.

Damit kam das aufstrebende Unternehmen zwischenzeitlich auf eine Marktkapitalisierung von etwa 10,2 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Traditionskonzerne wie die Deutsche Bank oder BMW bringen dieser Tage 17,7 Milliarden bzw. 45,3 Milliarden Euro auf die Waagschale.

Bis dato erzielt Auto1 lediglich 1 Prozent des Umsatzes mit dem Verkauf von Kraftfahrzeugen an Privatpersonen.

Noch liegt der Schwerpunkt bei der Veräußerung großer Posten an gewerbliche Kunden. Das eingesammelte Kapital soll nun allerdings dafür verwendet werden, verstärkt Privatkunden anzusprechen.

„Ob die Furcht der konventionellen Autohändler im Angesicht des Auto1-Börsengangs begründet ist oder nicht, das wird sich erst noch zeigen müssen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

„Zwar scheinen einige Börsianer von dem Geschäftsmodell überzeugt zu sein, doch birgt dieses auch nicht zu unterschätzende Risiken“.

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12.02.2021 Riskante Investments

GFDK - Kultur und Medien

Das Geldanlageverhalten der Deutschen veränderte sich in den letzten Jahren maßgeblich. Gleichwohl die Corona-Krise zahlreiche Unsicherheiten mit sich bringt, legen die Bundesbürger in puncto Geldanlage immer weniger Wert auf Sicherheit. Block-Builders.de zeigt die wichtigsten Veränderungen in einer neuen Infografik auf.

Dieser Tage geben 46 Prozent der Deutschen an, dass ihnen eine sichere Geldanlage am wichtigsten ist. Noch im Jahr 2019 waren 57 Prozent dieser Auffassung.

Besonders eindrücklich ist ein Blick auf die Aktionärsquote der 18 bis 24-Jährigen. Im vergangenen Krisenjahr lag diese bei 39 Prozent, gegenüber 17 Prozent im Jahr 2017. Die Jugend ist im Aktienrausch.

Ein weiterer drastischer Wandel ist die Fokussierung auf ökologische Geldanlagen. Während im Vorjahr lediglich 6 Prozent der Anleger in nachhaltige Fonds investierten, sind es inzwischen bereits 17 Prozent.

Wie die Infografik aufzeigt, sind deutlich mehr als die Hälfte der Anleger sogar dazu bereit, für den Umweltschutz geringere Renditen in Kauf zu nehmen.

Auch in puncto Sparplänen zeigen sich eklatante Veränderungen. Im vergangenen Dezember gab es hiervon deutschlandweit 2,03 Millionen. Dies sind 712 Prozent mehr, als noch vor 5 Jahren.

Generell steigt die Bereitschaft, Geld zu investieren, anstatt es für Konsumgüter oder derlei mehr auszugeben.

Wenn die 16 bis 24-Jährigen zusätzliche 5.000 Euro zur Verfügung hätten, würden sie mehr als die Hälfte hiervon beiseitelegen oder investieren, so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung.

"Die Bundesbürger interessieren sich zunehmend für Investments in ETFs und Aktien", so Block-Builders Analyst Raphael Lulay.

"Insgesamt steigt die Risikobereitschaft deutlich, wobei das Wort Risiko kritisch zu hinterfragen ist - eine sinnvolle Diversifikation und ein langfristiger Zeithorizont vorausgesetzt, überwiegen die Chancen eindeutig". 

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11.02.2021 weiblichen Investoren

GFDK - Kultur und Medien

Für 61 Prozent der weiblichen Investoren ist das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage seit Ausbruch der Pandemie noch wichtiger geworden. Bei den Männern sind es 45 Prozent, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht. Der Trend hin zu nachhaltigen Geldanlagen ist kein deutsches, sondern ein globales Phänomen.

Unterschiede zeigen sich auch bei einem Blick auf unterschiedliche Generationen. 25 Prozent der Millenials würden zugunsten höherer Renditen in Anlagen investieren, die den eigenen Überzeugungen widersprechen.

Je älter die Anleger sind, desto wichtiger wird diesen eine Kongruenz zwischen Beteiligungen in dem Portfolio und eigenen ethischen Überzeugungen.

Von den Anlegern über 71 Jahren würden lediglich 16 Prozent in Assets investieren, die ihren Überzeugungen widersprechen.

Auch Jenseits der Börse handeln immer mehr Bürger nachhaltigkeitsbewusst. 42 Prozent der Bundesbürger handeln sogar aktiv nachhaltig, weitere 47 Prozent hingegen passiv nachhaltig, was bedeutet, dass sie Nachhaltigkeit vor allem von Unternehmen erwarten.

Ungeachtet des steigenden Interesses an ökologischen Investments sehen die Bundesbürger noch Optimierungspotenziale. 66 Prozent würden eher in nachhaltige Geldanlagen investieren, wenn diese staatlich gefördert würden.

„Das Thema der grünen Geldanlage wird immer wichtiger. Ein besonders großes Interesse hieran zeigen die Anlegerinnen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Mit dieser Strategie scheinen sie durchaus richtig zu liegen, wie die Kursentwicklungen zahlreicher ökologischer Aktien aufzeigen“.

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10.02.2021 Finanzprofis erwarten plazen der blase

GFDK - Kultur und Medien

50 Prozent der Finanzmarktexperten erachten die Wahrscheinlichkeit als sehr groß an, dass sich der Tesla Aktienkurs binnen der nächsten 12 Monate halbiert. Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, ist die Übereinstimmung jenseits von Kursprognosen sogar noch größer:

Eine überwältigende Mehrheit von 80 Prozent geht davon aus, dass der Markt rund um die Anteile überhitzt ist, und Tesla sich in einer Blase befindet, die jederzeit platzen könnte. Ein Blick zurück verdeutlicht, dass dies kein Novum ist.

Bereits im Jahr 2013 publizierten reichweitenstarke Fachzeitschriften, dass mittlerweile alles „auf eine gefährliche Blasenbildung“ bei Tesla hinauslaufe.

Tesla war zum damaligen Zeitpunkt rund 17 Milliarden US-Dollar an der Börse wert, was einige zum Anlass nahmen, zu fragen, ob dies noch mit rechten Dingen zugehe.

Wie die Infografik aufzeigt, bringt Tesla inzwischen eine Marktkapitalisierung von 623 Milliarden US-Dollar auf die Waagschale.

Zum Vergleich: Volkswagen kommt auf rund 83 Milliarden Euro. Ein Blick auf die verkauften Fahrzeuge zeigt indes, dass die Tesla-Bewertung doch sehr ambitioniert sein könnte.

Während alleine die Marke Volkswagen PKW im vergangenen Jahr 5,3 Millionen Autos auf die Straße brachte, waren es bei Tesla lediglich knapp 500.000.

Dabei steuert das Interesse an den Tesla Aktien sogar auf Höchstwerte zu. Zu keinem Zeitpunkt innerhalb der letzten 12 Monate suchten mehr Nutzer nach besagten Wertpapieren auf Google, als Anfang Januar.

Im deutschsprachigen Raum verzeichneten im ersten Monat lediglich die Aktien von Tui, Nel ASA und BioNTech mehr Suchanfragen.

"Einiges spricht durchaus dafür, dass die Tesla-Bewertung so ambitioniert ist, dass Rücksetzer nahezu unausweichlich sind", so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

"Auf Kursrückgänge zu setzen ist nichtsdestotrotz überaus riskant, da Tesla den Shortsellern in der Vergangenheit bereits zahlreiche Male eines Besseren belehrte". 

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10.02.2021 Erst PayPal, dann Tesla

GFDK - Kultur und Medien

Am 22. Oktober kündigte PayPal an, bald schon Krypto-Services anbieten zu wollen. Wie aus einer neuen „Block-Builders“-Infografik hervorgeht, erhöhte sich die Anzahl der erstellten und eindeutigen Blockchain-Wallets seither rasant um rund 20 Prozent.

Auch die Tesla-Ankündigung vom Montag versetzt den Krypto-Markt in Aufruhr. Nicht nur die Kurse von Bitcoin & Co. erreichen neue Hochs, auch der Ausbau der Infrastruktur schreitet in schnellem Schritt voran.

Inzwischen gibt es rund um den Globus bereits 14.906 Bitcoin-Automaten (ATMs), im selben Monat des Jahres 2019 waren es lediglich 4.286 Stück. Der Anstieg schlägt mit 247 Prozent zu Buche.

Zudem steigt auch die Anzahl der Lokalitäten (Restaurants, Cafés, …), die den Kunden eine Bezahlung via Kryptowährung gestatten.

Wie die Infografik aufzeigt, gibt es diesbezüglich große regionale Unterschiede. Hotspots hierfür sind Europa, Gebiete der USA sowie Teile von Lateinamerika.

Wie aufgezeigt, trieb die PayPal-Ankündigung im letzten Oktober die Anzahl der Wallets in die Höhe und setzte zudem eine Kursrallye in Gang. Am Montagmittag wiederum gab der E-Pionier Tesla bekannt,

Anfang des Jahres 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert zu haben. Binnen Minuten sprang der Kurs auf ein neues Allzeit-Hoch. Noch wichtiger könnten indes die mittel- bis langfristigen Folgen hiervon sein.

Der Grund: 63,1 Prozent der Krypto-Anleger halten die (geringe) Akzeptanz von Kryptowährungen für die zentrale Herausforderung für den Krypto-Markt 2021.

Neben diesem Faktor sind auch die Bereiche Vertrauen und reale Anwendungen kritische Elemente, so die Einschätzung der Investoren. Alles Genannte könnte durch die Integration von Kryptowährungen seitens großer Tech-Unternehmen aufgehoben werden.

„Zwar werden bereits jetzt Zahlungen und sogar Immobilienkäufe mittels Kryptowährungen abgewickelt“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. „Doch dies könnte erst der Anfang sein.

Die Maßnahmen der Tech-Größen aus den USA lassen es naheliegend erscheinen, dass die große Transformation erst bevorsteht“.

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06.02.2021 die Gestaltung des Unterrichts

GFDK - Kultur und Medien

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen zur geplanten Änderung der Lehramtszugangsverordnung - Thomas Rick: „Die junge Generation ökonomisch und politisch klüger machen!“

Seit zwei Jahren wird das Fach „Wirtschaft/Politik“ am Gymnasium und seit einem Jahr an den anderen Schulformen der Sekundarstufe I das Fach „Wirtschaft“ unterrichtet.

Nun soll endlich auch die Anpassung der Lehrkräfteausbildung erfolgen: aus dem Lehramtsstudiengang „Sozialwissenschaften“ wird der neue Studiengang „Wirtschaft/Politik“.

Infolgedessen werden die Sozialwissenschaften in das neue Angebot integriert – mit dem großen Vorteil, dass Wirtschaft nun mehr gefördert wird.

Der Bundesbeauftragte für politische Bildung beim Verband DIE FAMILIENUNTENREHMER, Thomas Rick, begrüßt den folgerichtigen Schritt.

Thomas Rick: „Die geplante Änderung der Lehramtszugangsverordnung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bisher lag die Ausrichtung der schulinternen Lehrpläne und die Gestaltung des Unterrichts bei den Lehrkräften, ohne dass sie explizit für das neue Schulfach ausgebildet waren.

Kurzum: ohne den neuen Studiengang droht das Schulfach „Wirtschaft-Politik“ zum Etikettenschwindel zu werden. Umso besser, dass mit der neuen Lehramtszugangsverordnung der Weg frei für neue Lehramtsstudiengänge ist.

Vorausgesetzt die Universitäten reagieren schnell und bieten möglichst bald Ergänzungsstudiengänge an, die stärker auf das Fach „Wirtschaft/Politik“ zugeschnitten sind.

Darüber hinaus wäre es eine Überlegung wert, ob die neuen Lehramtsstudiengänge mit Wirtschaftsbezug an den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten besser aufgehoben wären.“

Rick weiter: „Die Einführung des Schulfachs „Wirtschaft/Politik“ und die entsprechende Änderung der Lehramtszugangsverordnung in Nordrhein-Westfalen hat einen Vorbildcharakter für die Bundesländer, die noch nachziehen wollen.

Um Wirtschaft verständlicher zu machen sowie Vorurteilen zu begegnen, muss bei der ökonomischen Bildung der Schülerinnen und Schüler angesetzt werden. Der Anspruch muss sein: Die junge Generation ökonomisch und politisch klüger machen!“

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung.

Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.400 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümer­geführte Familienunternehmen.

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05.02.2021 Wahl zum ETF des Jahres

GFDK - Kultur und Medien

Der iShares Global Clean Energy ETF hat sich im vergangenen Börsenjahr mehr als verdoppelt. Doch mehr noch: wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, wurde er nicht nur zum ETF des Jahres gewählt, sondern übertrumpft in puncto Kaufzahlen sogar alle anderen börsengehandelten Indexfonds.

Immer mehr Anleger sind der Auffassung, dass sich Nachhaltigkeit und Rendite keineswegs ausschließen. Bei der ING wurde kein ETF mehr gehandelt, als der iShares Global Clean Energy.

Auch andere Plattformen bestätigten, dass es sich hierbei um den beliebtesten ETF gehandelt habe.

Die Kursentwicklung führt eindrücklich vor Augen, dass die Investoren ein glückliches Händchen bewiesen zu haben scheinen. Innerhalb des letzten Jahres legte der Global Clean Energy ETF um 122,6 Prozent zu. Im selben Zeitraum gewann der DAX lediglich 4,4 Prozent an Notierung.

Anfang des Jahres erreicht der Google-Trend-Score für das Suchbegriffspaar „Global Clean Energy“ den Maximalwert von einhundert.

Dieser Wert gibt das relative Suchvolumen an. Noch im vergangenen Oktober notierte der Score bei 25. Der Anstieg schlägt binnen weniger Wochen mit bis zu 300 Prozent zu Buche.

Bei dem Trend hin zur Nachhaltigkeit handelt es sich keineswegs um ein deutsches Phänomen - so wünschen sich bis zu 86 Prozent der US-Amerikaner mehr grüne Energie. 

„Der Trend hin zu nachhaltigen Investments zeigt sich nicht nur hierzulande, sondern global“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

„Interessanterweise sind es vor allem die nicht selten gescholtenen Boomer-Jahrgänge, die dem Thema Ökologie bei der Geldanlage eine hohe Priorität einräumen“.

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31.01.2021 Kluft zwischen Arm und Reich

GFDK - Kultur und Medien

87 Prozent der Ökonomen gehen davon aus, dass die Pandemie zu einer höheren Einkommensungleichheit führt. Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern werden dramatische Folgen erwartet, doch auch in Deutschland könnte die große Schuldenwelle erst noch bevorstehen.

Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor, in der Entwicklungen rund um das wirtschaftliche Gefälle dargestellt werden.

Die finanzielle Erholung der 1.000 reichsten Milliardäre ließ nach Pandemie-Ausbruch lediglich 9 Monate auf sich warten. Bis die ärmsten Menschen der Welt das Vor-Corona-Niveau erreicht haben, könnte hingegen bis zu 10 Jahre benötigen.

Die 10 reichsten Deutschen waren im Februar 2019 im Besitz von rund 179,3 Milliarden US-Dollar. Im Dezember des vergangenen Jahres waren es hingegen 242 Milliarden Dollar.

Und dies in einem Zeitraum, in dem im Angesicht der Pandemie zahlreiche Menschen Not litten. Wie die Infografik aufzeigt, könnte die richtige Schuldenwelle erst bevorstehen.

Doch während in Deutschland zumindest ein wirtschaftliches Auffangnetz besteht, zeigt sich das tragische Ausmaß der Pandemie vor allem in den 23 Ländern des globalen Südens. 

Hier geben 40 Prozent der Bürger an, seit Ausbruch der Pandemie weniger und einseitiger zu essen.

Auch die Anzahl derer, die – weltweit, wohlgemerkt – weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben, stieg von 645 auf 733 Millionen.

In den Jahren zuvor nahm die Anzahl Jahr für Jahr kontinuierlich ab, die Corona-Krise setzte hingegen eine Trendumkehr in Gang.

Während zahlreiche Unternehmer aus Gastronomie, Einzelhandel & Co. derzeit um ihre Existenzen fürchten müssen, sieht es auf dem Börsenparkett gänzlich anders aus.

Binnen der letzten 12 Monate gab es bei diversen Anlagen eine regelrechte Kursrallye. Die Pandemie scheint Anlegern in finanzieller Hinsicht durchaus in die Karten zu spielen.

Einerseits. Andererseits war es in Summe auch bereits vor der Krise lukrativ, in Wertpapiere zu investieren. Zwischen 2011 und 2017 stiegen die Löhne in den führenden 7 Industrieländern im Durchschnitt um 3 Prozent, während die Dividenden im Mittel um 31 Prozent erhöht wurden.

„Die Bedrohung von wirtschaftlichen Existenzen sollte ernst genommen werden“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

„Dabei sollte jedoch gelten, Arm und Reich nicht gegeneinander auszuspielen, da es sich nicht um ein Nullsummenspiel handelt.

Bei allen etwaigen Ungerechtigkeiten sollte zudem nicht vergessen werden, dass Geldanlagen auch wenig Vermögenden mannigfaltige Chancen bieten“.

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30.01.2021 bei Tech-Aktien hohes Risiko einer Blase

GFDK - Kultur und Medien

27 Prozent der Bundesbürger nutzen seit Pandemie-Ausbruch häufiger Streaming-Dienste. Netflix als größter Akteur profitiert hiervon überproportional, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Neben neuen Umsatzrekorden steigerte der Konzern die Anzahl der zahlenden Kunden innerhalb eines Jahres um 21,9 Prozent auf 203,7 Millionen.

Im Gegenzug gaben lediglich 6 Prozent der Bürger an, seit Pandemie-Ausbruch seltener die Angebote von Streaming-Anbietern zu nutzen.

Alleine im 4. Quartal des vergangenen Jahres belief sich der Netflix-Umsatz auf 6,64 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2016 waren es zwischen Oktober und Dezember noch 2,47 Milliarden Dollar.

Derzeit kommt Netflix in Deutschland bei den Videostreaming-Diensten auf einen Marktanteil von 37 Prozent. An zweiter Stelle rangiert Amazon (22 Prozent), gefolgt von TVNOW und Disney+.

Nicht nur das Momentum scheint für Netflix zu sprechen. Auch bei einem Blick zurück wird deutlich, um was für eine Erfolgsgeschichte es sich bei Netflix handelt.

Binnen der letzten 5 Jahre stieg der Preis der Netflix Aktien um 420,3 Prozent. Damit fallen die Kursgewinne sogar höher aus, als bei Apple, Amazon und Facebook.

Zum Vergleich: der DAX legte lediglich 38,9 Prozent an Notierung zu. Allen Erfolgen zum Trotz: bis zu 83 Prozent der Finanzmarktexperten sehen bei Tech-Aktien dieser Tage ein großes Blasenrisiko.

„Wie auch zahlreiche weitere Tech-Konzerne profitierte Netflix von dem veränderten Verbraucherverhalten im Angesicht der Corona-Krise“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Im Gegenzug werden die Börsenbewertungen auch immer ambitionierter“.

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