Nachrichten aus der großen weiten Welt

07.03.2020 Hier geht es um 7 Schritte

GFDK - Kultur und Medien - Andreas Belocerkov

Coole Party, kostenlose Produkte kommen per Post, das Essen in den verschiedenen Restaurants wird mal kurz in Form einer Insta-Story bezahlt und ganz nebenbei reist man noch umsonst durch die Welt und bringt die eigene Beauty-Reihe auf den Markt. 

Klingt wie ein Traum, doch mit einem funktionierenden Instagram-Account kann dieser Traum zur Wirklichkeit werden, so Andreas Belocerkov. Herr Belocerkov ist genau auf diese Accounts spezialisiert und hat einen 7- Schritte-Plan erarbeitet, welcher den Weg zum erfolgreichen Influenza ebnen soll.

Hier geht es um 7 Schritte aus den jeweiligen Bereichen: Disziplin, Motivation, Kreativität, Reisebereitschaft, Durchhaltevermögen, Spaß beim posten und der Eigenschaft, der Cummunity immer genau das zu bieten, was diese möchte, egal wie hart es gerade ist. Kaum einer weiß, wie anstrengend der Job wirklich ist.

Der Drang alle zwei Stunden was zu posten kommt der TV - Sendung BIG-BROTHER nahe und sollte im Vorfeld bestens durchdacht werden.

mehr

05.03.2020 der Great Global Cleanup

GFDK - Kultur und Medien

Der 3. März markiert offiziell den 50-Tage-Countdown zum 50. Jahrestag des Tages der Erde am 22. April. Darüber hinaus ist heute der 200-Tage-Countdown bis zum Weltreinigungstag am 19. September.

Durch unsere gemeinsamen Bemühungen werden beide Veranstaltungen als Gelegenheit dienen, die Aufräumgemeinschaft um unser gemeinsames Ziel einer abfallfreien Welt zu vereinen.

Bereinigungsorganisatoren in den USA und auf der ganzen Welt werden aufgefordert, sich der Great Global Cleanup anzuschließen, um ihre Ereignisse und Organisationen auf der globalen Bereinigungskarte sichtbar zu machen. Event-Anmeldungen sind jetzt geöffnet und die Organisatoren von Aufräumarbeiten werden gebeten, sich jetzt anzumelden.

Kathleen Rogers, Präsidentin des Earth Day Network, sagte: „Ich freue mich sehr über die Partnerschaft von Let's Do It World bei der Unterstützung von Earth Day 2020 und The Great Global Cleanup und freue mich, dass sich die Dynamik auf World Cleanup auswirkt Tag."

Heidi Solba, Präsidentin und Leiterin des LDIW-Netzwerks, betonte die Notwendigkeit einer offenen Zusammenarbeit aller Parteien: „Wir können positive Veränderungen in der Welt nur durch globale Zusammenarbeit und durch Anerkennung der Macht bewirken, die wir im gemeinsamen Handeln haben.“

Das Abfallproblem ist für alle auf dem Planeten von Bedeutung. Wir müssen es gemeinsam mit Regierungen, Unternehmen und Gemeinden lösen.

In Zusammenarbeit erweitern wir die Grenzen dessen, was wir erreichen können, und führen die notwendigen positiven Veränderungen in der Gesellschaft durch “, fügte sie hinzu.

"Wir freuen uns darauf, mit Earth Day Network Abfallprobleme zu lösen, indem wir gemeinsam zwei große Veranstaltungen organisieren - den Great Global Cleanup und den World Cleanup Day."

Let's Do It World - www.worldcleanupday.org - ist eine globale Organisation, die mehr als 180 Länder zum Weltreinigungstag zusammenbringt. Der erste Weltreinigungstag fand im September 2018 statt und versammelte über 17 Millionen Menschen in 157 Ländern und Territorien zu den größten Abfallsammelbemühungen in der Geschichte der Menschheit.

Bei der zweiten Ausgabe am 21. September 2019 räumten mehr als 21 Millionen Menschen aus 180 Ländern Müll auf. Der World Cleanup Day nutzt die Macht alltäglicher Menschen durch Kooperation und Zusammenarbeit:

Brücken bauen zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften und allen Ebenen der Gesellschaft - von Bürgern über Unternehmen bis hin zur Regierung. Jedes Land hat einen Führer oder eine Gruppe von Führern, die Tag und Nacht arbeiten, oft als Freiwillige, um Menschen für den Weltreinigungstag zu mobilisieren.

Der Tag der Erde 2020 kommt 50 Jahre nach dem ersten Tag der Erde, an dem 1970 über 20 Millionen Bürger mobilisiert wurden, um Maßnahmen zur Bewältigung der Umweltprobleme der damaligen Zeit zu fordern.

Heute wird der Tag der Erde in rund 190 Ländern und fast 100.000 Organisationen begangen. Mittlerweile nehmen jedes Jahr mehr als 1 Milliarde Menschen an Aktivitäten zum Tag der Erde teil. Damit ist dies die größte Bürgerbeobachtung der Welt.

Für 2020 präsentiert der Tag der Erde die Great Global Cleanup, die ehrgeizigste freiwillige Veranstaltung in der Geschichte mit dem Ziel, eine Milliarde Müllstücke aus unseren Parks, Stränden, Städten, Wasserstraßen und überall dort zu entfernen, wo Abfälle gefunden werden.

Eine verbesserte Gesundheit und ein positives Wachstum können erreicht werden, wenn die Menschen die Erwartung haben, dass ihre Gemeinden sauber sind.

mehr

02.03.2020 Teilnahme am Rust-Preis 2020

GFDK - Kultur und Medien

Sie begeisterte gestern mit ihrem Auftritt beim Festakt zur Eröffnung des Kurt Weill Festes im Foyer des Anhaltischen Theaters Dessau: die junge Violinistin Paula Borggrefe. Sie ist 1. Preisträgerin des Rust-Preises 2018 und spielt eine moderne Geige aus dem Fonds der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

Heute startet die Bewerbungsphase für die Teilnahme am diesjährigen Violin-Förderwettbewerb Rust-Preis: Ab sofort können sich Geigerinnen und Geiger im Alter zwischen 12 und 21 Jahren aus Brandenburg,

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt bewerben. 14 Meistergeigen der Stiftung winken als Gewinn, dazu Geldpreise und Auftrittschancen. Der Wettbewerb findet vom 13. bis 15. November 2020 im „Alten Theater“ Dessau statt.

Paula Borggrefe (Jahrgang 2000) hatte sich schon beim Wettbewerb 2012 ihre Traumgeige und den 3. Preis erspielt, errang mit diesem Instrument 2014 und 2016 den 2. Preis, um 2018 mit einem 1. Preis belohnt zu werden. Ein Erfolg, der belegt, wie wichtig ein gutes, zu ihnen und ihrem Können passendes Instrument für begabte junge Geigerinnen und Geiger und ihre Entwicklung ist.

Der Wettbewerb findet zum elften Mal insgesamt und zum sechsten Mal in Kooperation mit dem Anhaltischen Theater und dem Kurt Weill Zentrum in Dessau statt. Die Stiftung setzt damit die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit beiden Institutionen fort.

Alle Instrumente, die beim Wettbewerb vergeben werden, wurden im Auftrag der Stiftung von ostdeutschen Geigenbauern gebaut. So fördert sie gleichzeitig den künstlerischen Nachwuchs und das traditionsreiche Handwerk – eine Kombination, die bundesweit einmalig ist.

Rust-Preis

13. bis 15. November 2020 im „Alten Theater“ Dessau

Bewerbungsschluss:

10. September 2020

Informationen und Bewerbung:

Telefon: 0340. 61 95 95

www.kurt-weill.de

Telefon: 030. 20 69 18 55

mehr

29.02.2020 Barkauf, Finanzierung, Leasing

GFDK - Kultur und Medien

Barkauf oder die Finanzierung eines Autos. Dies waren vor einigen Jahren die beiden Optionen zur Beschaffung eines Wagens. Seit einiger Zeit hat sich das Leasing (zu Deutsch: Vermietung) in Deutschland etabliert. Im Gegensatz zur klassischen Miete ist das Leasing eine Langzeitmiete.

Beim Leasing werden über einen bestimmten Zeitraum, in der Regel zwischen 24 und 48 Monaten, die Nutzungsrechte an einem Fahrzeug erworben. Der Eigentümer bleibt zu jedem Zeitpunkt der Leasinganbieter.

Während der Laufzeit wird eine kontinuierliche Monatsrate für die Nutzung gezahlt. Nach der Vertragslaufzeit existieren zwei Optionen. Der Wagen wird wieder abgegeben und einer neuer Vertrag mit neuem Wagen wird abgeschlossen oder der alte Wagen wird zum Restwert abgekauft.

Restwertleasing vs. Kilometerleasing

Beim Leasen kann zwischen zwei verschiedenen Varianten differenziert werden. Dem Restwert- und dem Kilometerleasing.

Das Kilometerleasing ist hierbei die übliche Variante. Dabei wird zu Vertragsbeginn eine jährliche Laufleistung vereinbart. Als Anhaltspunkt kann die übliche Laufleistung der vergangenen Jahre genommen werden zusätzlich Reservekilometern.

Mehrkosten fallen am Ende der Vertragslaufzeit lediglich an, wenn diese vereinbarte Laufleistung überschritten wurde. Sollte sie unterschritten worden sein, gibt es entsprechend Geld zurück. Bei dieser Variante entstehen relativ wenige Risiken für den Leasingnehmer.

Sind die Jahreskilometer bekannt kann somit sehr sicher über die nächsten Jahre geplant werden und die Transparenz der Kosten lassen sich zu 100 % nachverfolgen.

Das Restwertleasing hingegen ist weniger verbreitet, da es für den Leasingnehmer zu viele Risiken mit sich bringt. Bei dieser Variante wird zu Beginn der Restwert für den Wagen nach der Laufzeit festgelegt.

Hierbei sind die zurückgelegten Kilometer in einem Jahr irrelevant. Damit die monatliche Rate zugunsten des Leasingnehmers niedrig ausfällt wird der Restwert absichtlich sehr hoch eingeschätzt.

Wird das Auto dann am Ende der Laufzeit von einem Gutachter bewertet, weicht diese oftmals drastisch ab und der Leasingnehmer muss einen hohen Betrag nachzahlen. Dies ist natürlich nicht immer so, aber oft.

Was besagt der Leasingfaktor?

Um Leasing Angebote miteinander vergleichen zu können wird der Leasingfaktor als Kennzahl herangezogen. Der Leasingfaktor zeigt den monatlich zu zahlenden Betrag in % im Verhältnis zum Listenpreis des Wagens auf.

Der Leasingfaktor berechnet sich wie folgt (sofern keine Anzahlung notwendig ist): (Rate/Listenpreis)*100. Liegt der Leasingfaktor unter 1 ist dies ein gutes Angebot. Mit Glück sind Schnäppchen mit einem Faktor von 0,6 zu ergattern.

mehr

28.02.2020 Allein, aber nicht verlassen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Ein kleiner Feldhase, allein und verlassen am Wegesrand? In der Regel kein Grund zur Sorge, denn meist ist die Mutter nicht weit. VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf Spaziergänger beim Fund von jungen Wildtieren achten sollten.

Bereits ab Januar bringen Feldhasen ihre Jungen in flachen Erdmulden, sogenannten Sassen, zur Welt. Die kleinen Hasen sind bei ihrer Geburt schon komplett behaart und haben die Augen offen, trotzdem sind sie sehr verletzlich. Viele Jungtiere fallen Füchsen oder Greifvögeln zum Opfer, erfrieren bei extremen Minusgraden oder sterben bei Stürmen.

Hunde anleinen und Unglücke vermeiden

Auch Katzen und Hunde, die auf ihren Streifzügen oder beim Gassigehen wildern, können ihnen gefährlich werden. Aus Rücksicht auf die hilflosen Hasenkinder sollten Hundehalter deshalb bei Wald- und Wiesenspaziergängen ihren Hund unbedingt anleinen.

„Auch ein Hund, der nicht besonders jagdtriebig ist, kann beim Streunern zufällig über ein Nest stolpern. Damit es gar nicht erst zu einem tragischen Zwischenfall kommt, sollten Hund und Halter auf den Wegen bleiben“, so Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Allein, aber nicht verlassen

Die jungen Feldhasen werden noch 33 Tage nach der Geburt von ihrer Mutter gesäugt. Weil die Häsin selbst Futter finden muss, verlässt sie ihren Nachwuchs regelmäßig, kehrt aber immer wieder zurück. „Feldhasen sind echte Feinschmecker und ernähren sich von Wildkräutern und Gräsern.

Weil sie längst nicht mehr überall die Auswahl finden, die sie brauchen, müssen die Häsinnen immer weitere Strecken bei der Futtersuche zurücklegen“, weiß Wildtierexperte Erdmann.

„Während die Häsin auf Nahrungssuche ist, sind ihre Kleinen zwar allein, aber nicht verlassen. Ihre Mutter kehrt immer wieder zurück.“

Feldhasen sind Nestflüchter, sie bleiben also nicht permanent in ihrer Sasse sitzen, sondern erkunden schon nach zwei bis drei Tagen die Welt um sich herum. Bei Gefahr drücken sich die scheuen Tierkinder fest an den Boden.

„Wer einen jungen Hasen findet, sollte möglichst einen Bogen um ihn machen. Menschen werden als Bedrohung wahrgenommen und können die Tiere durch ihre Gegenwart in Todesangst versetzen“, so Erdmann.

Gesunde Tiere in Ruhe lassen

Die meisten Junghasen sind weder verwaist noch krank, weshalb man sie nicht unnötig stören und in Panik versetzen sollte. Entdeckt man jedoch ein junges Tier direkt am Straßenrand oder einer anderen Gefahrenzone, kann man es vorsichtig aufnehmen und etwa 30 Meter vom Fundort wieder aussetzen.

„Auch nach dem Umsetzen wird die Häsin ihr Junges wiederfinden und annehmen. Ihr Muttertrieb ist stärker als die Furcht vor dem menschlichen Geruch. Trotzdem sollte man ohne triftigen Grund niemals ein Wildtier anfassen“, erklärt der Wildtierexperte.

Verletzte Hasenjunge sollten vorsichtig aufgelesen und in einen Karton (mit Luftlöchern!) zur nächsten Wildtierstation gebracht werden. Die Aufzucht und Auswilderung von jungen Wildtieren muss immer Experten überlassen werden.

„Wenn der kleine Hase nicht verletzt oder in Gefahr ist, darf man ihn auf keinen Fall mitnehmen. Dadurch macht man sich der Wilddieberei schuldig. Dazu ist es verboten, ohne Genehmigung Wildtiere bei sich aufzunehmen“, warnt Wildtierexperte Erdmann.

mehr

27.02.2020 MRS. TAYLOR’S SINGING CLUB

GFDK - Filme Kino und TV

Kate Taylor (Kristin Scott Thomas) ist eine scheinbar perfekte britische Offiziersgattin. Die Ungewissheit, die sie während des Auslandseinsatzes ihres Mannes empfindet, überspielt sie in der Öffentlichkeit mit einem strahlenden Lächeln.

Eine Freizeitgruppe soll sie und die anderen Ehefrauen der Militärbasis auf andere Gedanken bringen, doch Teetrinken und Stricken sind so gar nicht nach Kates Geschmack. Warum nicht lieber einen Chor gründen?

Die rebellische Lisa (Sharon Horgan), bisher tonangebend in der Gruppe, kann mit Kates Art und den amateurhaften Gesangsversuchen nicht viel anfangen.

Mit der Zeit lässt sich aber auch Lisa von der Lebensfreude der Frauen anstecken – und so rauft sich das ungleiche Frauenduo zusammen und leitet den Chor gemeinsam. Und schon bald hat die bunte Truppe eine erste Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen…
 
Im Mittelpunkt der britischen Feelgood-Komödie voller Pop-Evergreens zum Mitsingen steht die wunderbare, Oscar®-nominierte Hauptdarstellerin Kristin Scott Thomas („Der englische Patient", „The Darkest Hour"), die sich diesmal von ihrer musikalischen Seite zeigt.

Das gilt auch für das restliche Ensemble dieser herzerwärmenden Komödie, darunter BAFTA®-Gewinnerin Sharon Horgan („Catastrophe“, „Game Night“),  Greg Wise („The Crown“) und Jason Flemyng („Der seltsame Fall des Benjamin Button“).

Mit „Ganz oder gar nicht“ hat Regisseur Peter Cattaneo einen absoluten Publikumshit gelandet, nun wird er mit MRS. TAYLOR‘S SINGING CLUB die Herzen des Publikums erobern.

mit Kristin Scott Thomas,
Sharon Horgan, Greg Wise, Jason Flemyng u.a.

 
Regie: Peter Cattaneo
Drehbuch: Rosanne Flynn

Kinostart: 23. April 2020

mehr

21.02.2020 DRACHENREITER

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Silberdrache Lung, Koboldmädchen Schwefelfell und Waisenjunge Ben begeben sich auf eine magische Reise um die halbe Welt, die sie eng zusammenschweißen wird: Am 6. August 2020 bringt Constantin Film Tomer Esheds Animationsfilm DRACHENREITER in die Kinos.

Erzählt wird die spannende Suche des außergewöhnlichen Trios nach dem sagenumwobenen „Saum des Himmels“, dem letzten Zufluchtsort der Drachen. Ein magisches Abenteuer über Mut, Selbstvertrauen, Zuversicht und den Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Der junge Silberdrache Lung hat es satt, sich ständig im Dschungel verstecken zu müssen. Er möchte der älteren Generation unbedingt beweisen, dass er ein richtiger Drache ist.

Als die Menschen kurz davorstehen, auch noch den letzten Rückzugsort seiner Familie zu zerstören, begibt sich Lung zusammen mit Koboldmädchen Schwefelfell heimlich auf eine abenteuerliche Reise.

Er möchte den „Saum des Himmels“ finden, den geheimnisvollen Zufluchtsort der Drachen. Auf ihrer Suche begegnen Lung und Schwefelfell Ben, einem Waisenjungen und Streuner, der sich als Drachenreiter ausgibt.

Während sich Ben und Lung schnell anfreunden, wird Schwefelfell zunehmend misstrauischer und versucht, den Waisenjungen bei jeder Gelegenheit loszuwerden. Doch das ungleiche Trio muss lernen, an einem Strang zu ziehen, denn sie werden von Nesselbrand verfolgt.

Das bösartige, drachenfressende Monster hat es darauf abgesehen, alle Drachen der Erde aufzuspüren und zu vernichten…

Regisseur Tomer Eshed gibt mit DRACHENREITER sein Spielfilmdebüt. Für die aufwendig animierte Abenteuerreise, inspiriert vom weltweiten Bestseller der Romanautorin Cornelia Funke, konnten viele prominente Synchronsprecher gewonnen werden.

So leihen die beiden YouTube-Stars Julien Bam und Dagi Bee dem Drachen Lung und Koboldmädchen Schwefelfell ihre Stimmen, als Waisenjunge Ben ist Popsänger Mike Singer zu hören.

Mit Rick Kavanian als Nesselbrand, Axel Stein als Kiesbart und Kaya Yanar als Deebak sind weitere Schlüsselrollen perfekt besetzt.

DRACHENREITER ist eine Produktion der Constantin Film von Christoph Müller und Oliver Berben in Co-Produktion mit Cyborn BV (Ives Agemans) und Rise Pictures (Sven Pannicke, Ulrich Schwarz), in Zusammenarbeit mit Lumatic Animation. Executive Producer ist Martin Moszkowicz. Der Film wurde gefördert vom DFFF, FFF Bayern, FFA, MBB und Screen Flanders. 

Synchronsprecher: Dagi Bee, Julien Bam, Mike Singer, Rick Kavanian, Axel Stein und Kaya Yanar, uvm.
Regie: Tomer Eshed
Drehbuch: Johnny Smith
Kamera: Olaf Aue
Executive Producer: Martin Moszkowicz
Produzenten: Christoph Müller, Oliver Berben
Co-Produzenten: Ives Agemans, Sven Pannicke, Ulrich Schwarz
In Zusammenarbeit mit Lumatic Animation

Kinostart: 6. August 2020 im Verleih der Constantin Film

mehr

19.02.2020 DIE RÜDEN im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

DIE RÜDEN feierte seine Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2019 und galt als einer der meistdiskutierten Filme des Festivals. Das Konzept stammt von der Hundetrainerin Nadin Matthews.

Filmemacherin Connie Walther, mehrfache Grimmepreisträgerin, wagt in ihrem dritten Kinofilm ein dystopisches Experiment mit reinem Testosteron:  

In einer unterirdischen Betonarena werden vier junge Gewaltstraftäter mit drei hochaggressiven Hunden und einer angstfreien Frau konfrontiert. Bereit zu kämpfen gegen den Kreislauf der Gewalt und gegen hilflose Institutionen stellt sich die Hundetrainerin Lu ihren eigenen Zweifel an der Erlösung vom Bösen und lotet dabei die Grenzen der Männlichkeit sorgsam aus.

DIE RÜDEN ist eine eindrückliche Reise zum Mittelpunkt der Menschlichkeit.

DIE RÜDEN führt ins Herz einer Finsternis, die heute mit toxischer Maskulinität umschrieben wird. Und leuchtet es aus: In einer Arena aus dunklem, vernarbtem Beton treffen vier junge Gewaltstraftäter auf drei kampflustige Hunde mit metallenen Maulkörben.

Testosteron pur also, wäre da nicht Lu, die angstfreie, hochkonzentrierte Hundetrainerin, die sich der Herausforderung stellt, Feuer mit Feuer zu löschen. Lu siedelt ihr, so riskantes wie von den Strafvollzugs-Autoritäten misstrauisch überwachtes, Projekt jenseits der Fragen nach Täter und Opfer, Schuld und Sühne an.

Sie lässt sich ein, auf das Unaussprechliche, das Unkontrollierbare und das Ungewisse, in das es führt. Die Täter, die Tiere, sie selbst.

So wird sie zur Provokation und ihr Ansatz zum Sprengsatz für ein System, das noch immer glaubt, man könne Gut und Böse wirklich auseinander sortieren. 

Lu lotet auch die Grenzen der Männlichkeit aus. Am Abgrund von Aggression, Gewalt und Uneinsichtigkeit wird die männliche zur menschlichen Grenze.

Und deren Überwindung zu einem Thema für uns alle: Die Zornigen wie die Zaghaften, die Handelnden wie die Verdrängenden, vor allem aber: Männer wie Frauen. 

Pressestimmen

"Bei den Hofer Filmtagen gibt es einen überragenden Film, in dem gefährliche Hunde und gefährliche Männer aufeinander losgelassen werden: „Die Rüden“…Connie Walther hat, nach 20 Fernsehdienstjahren, den bemerkenswertesten Film ihrer Karriere gedreht. Man tut sich sogar schwer, überhaupt einen vergleichbaren Film zu finden."  - Die Welt

"Reales und Fiktion vermischt auch die Grimme-Preisträgerin Connie Walther in ihrem nahezu plotfreien Konzeptfilm "Die Rüden". Sie lässt darin eine echte Hundetrainerin, echte junge Gewaltverbrecher und echte unvermittelbare Hunde eine kühle, artifizielle Therapiewoche über Aggressionen bei verhaltensauffälligen Menschen und Tieren durchleben - als Spielfilm. Nadin Matthews in der Hauptrolle ist eine Entdeckung, die Dystopie geht unter die Haut wie ein Pitbull-Biss."  - Süddeutsche Zeitung

mehr

19.02.2020 DIE MISSWAHL

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Alles beginnt wie immer – die Welt feiert die schönsten Frauen aller Länder und die ausschließlich männlich besetzte Jury bewertet deren Auftritte in Abendkleidern und Badeanzügen.

Doch dann gelingt es einer kleinen Gruppe von Frauen mit einer spektakulären Aktion, die überholten Geschlechterklischees von der Showbühne zu fegen.

Diesem Ereignis, das um die Welt ging, setzt Regisseurin Philippa Lowthorpe ein Zeichen – mit starken Frauen vor und hinter der Kamera.

Kurzinhalt

London, 1970: Sally Alexander (Keira Knightley) hat es satt, als Frau ständig benachteiligt zu werden. Insbesondere der alljährliche „Miss World“-Wettbewerb steht für sie sinnbildlich für ein veraltetes Frauenbild.

Zusammen mit der rebellischen Jo Robinson (Jessie Buckley) will sie die Öffentlichkeit auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam machen.

Unterdessen reisen die Teilnehmerinnen der bevorstehenden Misswahl an und bereiten sich auf das TV-Ereignis des Jahres vor – 100 Millionen Zuschauer werden zu der von Komiker Bop Hope (Greg Kinnear) moderierten Show weltweit an ihren Fernsehgeräten erwartet.

Während Außenseiterin Miss Grenada (Gugu Mbatha-Raw) und ihre Konkurrentinnen das Posieren in Badeanzügen üben, schmiedet die „Women’s Liberation Movement“ um Sally und Jo einen Plan, der die Welt endlich wachrütteln soll …

Pressenotiz

Basierend auf den wahren Ereignissen um die Wahl zur „Miss World“ 1970 inszeniert Regisseurin Philippa Lowthorpe, die für „Call the Midwife – Ruf des Lebens“ als erste Frau mit einem BAFTA in der Kategorie Fernsehen ausgezeichnet wurde, ein wahrhaft rebellisches Kinoereignis.

Keira Knightley („Official Secrets“), Gugu Mbatha-Raw („The Morning Show“) und Jessie Buckley („Judy“, „Wild Rose“) überzeugen als drei höchst unterschiedliche Frauen, die jeweils auf ganz individuelle Weise versuchen, aus dem Korsett veralteter Strukturen auszubrechen.

In ihren Rollen noch dem alten Leben verhaftet sind Greg Kinnear („House of Cards“) als US-Komiker Bob Hope und Rhys Ifans („Snowden“) als Manager der Miss-Show, Eric Morley.

Deren Ehefrauen fechten unterdessen ihre eigenen Kämpfe aus und sind glänzend besetzt mit Keeley Hawes („Bodyguard“) als Julia Morley und Lesley Manville („Der seidene Faden“) als Dolores Hope.

Das Drehbuch über die Misswahl von 1970, die ganz nebenbei auch die westlichen Schönheitsideale auf den Kopf stellen sollte, schrieb Rebecca Frayn („The Lady – Ein geteiltes Herz“). 

Kinostart am 11. Juni 2020

mehr

14.02.2020 lebendige Musikszene

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Tobias Gruben hat die lebendige Musikszene in Hamburg in den 80er Jahren wesentlich mitgestaltet. Bands wie "Cyan-Revue" und "Die Erde" - kürzlich von einigen jungen deutschen Künstler*innen wiederentdeckt - inspirieren ihr Schreiben und ihren Sound.

Mit teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial, Interviews mit Familienmitgliedern und bekannten Persönlichkeiten von damals und heute (z.B. Imogen Gruben, Rocko Schamoni, FM Einheit, Alfred Hilsberg, Tom Schilling uvm.) und einem einzigartigen Soundtrack bringt uns Regisseur Oliver Schwabe (TOKIO HOTEL - HINTER DIE WELT und ASI MIT NIWOH - DIE JÜRGEN ZELTINGER GESCHICHTE) diesen unbesungenen Anti-Helden des deutschen Musik-Undergrounds mit dieser anrührenden dokumentarischen Widmung näher.

Der Dokumentarfilm hatte seine deutsche Festivalpremiere im Rahmen des Filmfestes Hamburg 2019 und wurde dort als "eine filmische Wiederentdeckung" gefeiert.

Parallel zum Kinostart wird der Soundtrack zum Film in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Label ZickZack Records und dem Kölner Filmverleih mindjazz pictures veröffentlicht und präsentiert nicht nur Cover-Interpretationen von derzeitigen jungen Künstler*innen, sondern auch bisher unveröffentlichte Lieder von Tobias Gruben und "Die Erde". 

Die Liebe frisst das Leben spürt dem Werk von Tobias Gruben nach, der auch zwanzig Jahre nach seinem Tod als ungeschliffener Diamant deutscher Popkultur als nahezu unentdeckt gilt. Junge Bands wie Messer oder Isolation Berlin inspiriert der Sänger von Cyan Revue und Die Erde zu Coverversionen.

 Der Film erzählt aber nicht nur von einer unvollendeten Musikerkarriere, sondern er beschreibt auch den anhaltenden Kampf eines Sohnes um die Anerkennung seines Vaters.

In Interviews, teils unveröffentlichter Musik und Briefen führt Die Liebe frisst das Leben direkt in das Herz und den Kopf eines fast vergessenen Musikers, der kurz vor dem kommerziellen Durchbruch an einer Überdosis stirbt und dessen Texte und Lieder bis heute berühren.

D 2019, 92 Minuten, Deutschland

Mit:

Imogen Gruben, Sebastian Gruben, Florian Langmaack, Heidrun Tuchenhagen, Horst Petersen, Felix Huber, Tobias Levin, Alfred Hilsberg, Peter Sempel, FM Einheit, Rocko Schamoni, Henrik Otremba und Messer, Paul Pötsch, Timm Völker, Fee Kürten/Tellavision, Tom Schilling, Isolation Berlin und den Stimmen von Gustav Peter Wöhler und Robert Stadlober   

Pressestimmen:

Wie Schwabes Porträt das Leben und das Werk dieses rätselhaften Sängers verschränkt, ist fesselnd und hochspannend, die Wiederentdeckung eines Superstars, der nie einer war.“  - Die Zeit

„Vor allem durch die Gespräche mit Imogen Gruben gelingt es Oliver Schwabe, das beeindruckende Porträt eines Künstlers durch eine ergreifende und anrührende Familiengeschichte anzureichern.“   

- Junge Welt

mehr
Treffer: 1000