Nachrichten aus der großen weiten Welt

22.04.2020 Corona-Krise Neue Weltordnung

GFDK - Kultur und Medien

Fragen an den Seuchenchef über das Corona-Virus beantwortet der Künstler ANGERER DER ÄLTERE  folgendermaßen:

"Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die «Neue Weltordnung» akzeptieren.“

(Hatte nicht David Rockefeller, Bankier und Bilderberger, bereits schon am 23.09.1994 vor dem Wirtschaftsausschuß der USA dasselbe gesagt?) Tja, was sollen wir dazu noch sagen. Jeder sollte sich einmal seine eigenen Gedanken dazu machen. Wir haben das schon gemacht. In unserer Rubrik- Reden ist Silber kann man alles dazu lesen.

Der Künstler fragt:

CUI  BONO? Wer hat den Nutzen? Ein altes Sprichwort, wenn man rätselt, weil etwas geschieht, daß man sich nicht erklären kann. Wenn es keine logische vernünftige Begründung gibt.

Dieses Thema hat den Künstler Angerer der Ältere beschäftigt und auf diese Weise entstand das Gemälde „Der Seuchenchef“.

Auch an dem Künstler Angerer der Ältere geht das Coronavirus und die damit verbundene Coronakrise nicht spurlos vorbei. Ist er doch wie so viele Freiberufler und Selbstständige intensiv von den einschränkenden Maßnahmen betroffen.

Die Ausstellung der „Königlich Privilegierten“ im Ägyptischen Museum in München wurde noch während der Laufzeit abgebrochen. Eine große Wanderausstellung, die in Szczyrk in Polen ihren Anfang nahm und in vielen Städten Europas gezeigt werden sollte, mußte unterbrochen werden.

Damit gehen nicht nur dem Künstler, sondern auch den Galerien viele neue Kontakte, die so eine Ausstellung mit sich bringt, verloren. In das Atelier können keine Kunstsammler eingeladen werden und somit können auch keine Kunstverkäufe stattfinden.

Im Internet hat man zwar die Möglichkeit, die Kunstwerke zeigen, aber welcher Kunstsammler kauft ein Gemälde, ohne die Möglichkeit zu haben, es betrachten zu können. Der persönliche Kontakt mit dem Schöpfer eines Bildes ist hier ebenso wichtig. Ein Kunstwerk ist kein „Sachkauf“.

Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr

22.04.2020 Deutschland im EU-Vergleich Nummer Eins

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die umstrittene Doku-Serie „Tiger King“ auf Netflix sorgt rund um die Welt für Gesprächsstoff. US-Tigerzüchter wie Joe Exotic, Jeff Lowe und Doc Antle, die die vom Aussterben bedrohten Großkatzen für Profit- und Unterhaltungszwecke missbrauchen, sind in aller Munde.  Die Zahl der in Gefangenschaft lebenden Tiger in den USA wird auf 7.000 Tiere geschätzt.

Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass weltweit nur noch rund 3.900 Tiger in der Wildnis leben. Doch auch in Europa ist die Situation der Tiger Grund zur Sorge.

In ihrem neuen Bericht deckt die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN erschreckende Unstimmigkeiten zwischen den Zahlen der europäischen Behörden und ihren eigenen Recherchen auf. Laut VIER PFOTEN leben etwa 1.600 Tiger in Gefangenschaft in Europa – weitaus mehr als die von den europäischen Behörden angeführten 913 Tiere.

Diese Diskrepanz deutet auf schwere Mängel bei der Datenerfassung hin. Es gibt auch keine genaue Auskunft darüber, wie viele Tiger in Europa geboren werden, wo sie ihr Leben verbringen und was mit ihnen passiert, wenn sie sterben.

In der gesamten EU ist es legal, Tiger für den kommerziellen Handel sowohl innerhalb Europas als auch für den Export in die ganze Welt zu züchten. Neue Recherchen von VIER PFOTEN beweisen, dass den zuständigen Behörden jedoch keine genauen Zahlen vorliegen.

Nachdem VIER PFOTEN mittels „Freedom of Information (FOI)“-Anträgen 28 EU-Mitgliedsstaaten und acht Nachbarländer aufforderte, die tatsächliche Anzahl von Tigern in Zoos, Privathaltungen, Zirkussen und Schutzzentren zu veröffentlichen, konnten zur Besorgnis der Tierschutzorganisation nur 17 von 36 Ländern antworten.

Allein die geschätzt 400 Tiger in Italien stellen die durch die FOI-Anträge ermittelte Gesamtzahl von 913 Tigern in ganz Europa in Frage. EU-Parlamentsmitglied Martin Hojsík unterstützt das Anliegen:

„Die VIER PFOTEN Recherchen machen deutlich, dass die Behörden unfähig sind, die einfache Frage nach der Gesamtzahl der in Gefangenschaft lebenden Tiger in ihrem Land zu beantworten.

Trotzdem wird der Handel weiterhin erlaubt und aus den Tieren werden ‚Tiger zweiter Klasse‘, da sie nicht denselben Schutz erhalten wie ihre wild lebenden Artgenossen“. Kieran Harkin, Internationaler Kampagnenleiter für Wildtierhandel bei VIER PFOTEN, ergänzt:

„Die meisten EU-Mitgliedsstaaten haben keine zentralen Register, offizielle Papiere können problemlos gefälscht werden oder Jungtiere werden erst gar nicht aufgezeichnet. Tiger werden als Ware angesehen und für Zucht, Handel und Ausbeutung herumgereicht“.

Datenlücken und mangelnde Kontrollen

Die Privathaltung und/oder Verwendung von Wildtieren in Zirkussen ist in vielen Ländern noch immer erlaubt[1]. Viele von ihnen leiden unter schlechten Haltungsbedingungen und brutaler Behandlung.

Mehrere Monate lang recherchierte VIER PFOTEN die legalen und illegalen Handelsströme in ganz Europa und untersuchte Handelsdaten und Beschlagnahmungen. Anfragen an Behörden gaben außerdem Aufschluss über die Anzahl der Tiger in Zoos, Schutzzentren und Privathaltungen.

VIER PFOTEN kontaktierte insgesamt 641 nationale, regionale und lokale Behörden in 36 Ländern. Leider konnten viele trotz umfangreicher Recherchen und zahlreicher Anfragen keine Daten weitergeben.

In Großbritannien mussten beispielsweise 410 Behörden kontaktiert werden, um Zahlen zu erhalten, und trotz mehrfacher Anfragen konnten 78 Behörden in Deutschland keine validen Auskünfte geben.

Dabei ist Deutschland im EU-Vergleich Nummer Eins, wenn es um den Import und Export von lebenden Tigern geht. Ohne eine effektive Aufzeichnung der Tiger in Gefangenschaft in den EU-Mitgliedsstaaten und ohne Kontrolle des Handels innerhalb der EU werden illegaler Handel und Tierquälerei weiterhin florieren.

Wilden Tigerpopulationen kommt kommerzielles Handelsverbot zugute

VIER PFOTEN empfiehlt als ersten Schritt die Ausarbeitung von EU-Richtlinien, die die Mitgliedsstaaten dazu anhalten, Export und Rückexport von lebenden Tigern und Tigerteilen zu stoppen – mit Ausnahmen im Falle von seriösen Zoos oder Schutzzentren.

Zudem soll ein umfassendes Verbot des kommerziellen Tigerhandels eingeführt werden. „Das Verbot des kommerziellen Handels wird dazu führen, dass Wildtierhändler und -züchter nicht mehr Kapital aus Tigern schlagen können.

Davon profitieren nicht nur die in Gefangenschaft lebenden Tiere, sondern auch die noch wenigen Tiger in freier Wildbahn“, so Harkin abschließend.

 

mehr

09.04.2020 VIER PFOTEN TIERART

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN hat am Wochenende einen etwa vier Jahre alten männlichen Serval in ihre Obhut genommen. Die Wildkatze war Anfang des Jahres von Behörden beschlagnahmt worden, nachdem sie beim Streunen im Rhein-Sieg Kreis entdeckt und eingefangen wurde.

Bereits im Dezember entdeckten Spaziergänger die afrikanische Kleinkatze, im Januar schließlich konnte das Tier mit einer Lebendfalle einfangen werden. Nach seiner Beschlagnahmung durch die Behörden verbrachte es in einer fachkundigen Stelle mit entsprechendem Gehege die Quarantänezeit.

Aufgrund seiner unbekannten Herkunft musste der Serval dort zunächst vorschriftsmäßig geimpft, entwurmt und mit einem Microchip versehen werden.

Am vergangenen Wochenende konnte das VIER PFOTEN TIERART Team die Katze in ihr neues Zuhause TIERART bei Maßweiler in Rheinland-Pfalz bringen.

In dem Tier- und Artenschutzzentrum wird sie in einem großen artgemäßen Gehege leben. Eine Auswilderung in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet ist nicht möglich, da der Serval mit größter Wahrscheinlichkeit aus einer Zucht stammt, sehr viel Kontakt zu Menschen hatte und in freier Wildbahn nicht zurechtkäme.

VIER PFOTEN fordert strikte Gesetzgebung

„Mit einem Gehege von nur 50 Quadratmetern kann sich jeder so eine exotische Katzenart in Deutschland zulegen. In ihrem natürlichen Lebensraum haben diese Katzen ein Revier von bis zu zehn Quadratkilometern.

Dieser Fall zeigt, wie wichtig einheitliche und striktere Gesetze für die Haltung exotischer Katzenarten sind. Keiner weiß genau, wie viele Groß- und Kleinkatzen in privater Haltung, meist unter nicht artgerechten Haltungsbedingungen, in Europa leben.

Die Zucht und der Handel mit exotischen Katzenarten unterstützen den illegalen Markt. Dies reicht bis hin zur Gewinnung von angeblicher Heilmedizin, die traurigerweise weltweit einen großen Absatzmarkt erfährt.

Das Problem fängt bei Katzenarten wie diesem Serval an und reicht bis zu dem illegalen Handel mit Tigern und Löwen, den es erschreckenderweise auch in Deutschland gibt", sagt Florian Eiserlo, Diplom-Biologe und Betriebsleiter der VIER PFOTEN Großkatzenstation TIERART.

mehr

08.04.2020 Hunden und Katzen droht der Hungertod

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Um die Versorgung der Streuner auch in Zeiten des Coronavirus sicherzustellen, hat VIER PFOTEN ein Pilotprojekt mit lokalen Partnern in Rumänien gestartet, um rund 1.000 freilaufende Hunde in den Städten Bukarest und Galati mit Futter vor dem Tod zu retten.

Ähnliche Projekte sollen in der Ukraine und Bulgarien folgen. Laut der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat die COVID-19 Pandemie auch für Streuner in ganz Europa ernste Konsequenzen, denn heimatlosen Hunden und Katzen droht der Hungertod.

Gründe für die Futterknappheit sind die Ausgangssperren sowie die geschlossenen Restaurants und Fabriken – die Hauptnahrungsquellen der Tiere.

Seit den brutalen Massentötungen im Jahr 2014 wagen sich Streunerhunde in Bukarest eigentlich nur noch nachts auf die Straßen.

Aufgrund der Ausgangssperren rund um die COVID-19 Pandemie konnte VIER PFOTEN aber in den letzten zwei Wochen beobachten, dass die Tiere vor allem in Industriegebieten wieder vermehrt tagsüber verzweifelt auf Futtersuche sind.

„Die Hunde lernen schnell. Wenn wir mit unseren Autos voller Hundefutter vorfahren, kommen sie schon angelaufen. Die meisten Hunde sind nicht menschenscheu, die Fabrikarbeiter und Restaurantangestellten haben sie vor der Pandemie regelmäßig gefüttert.

Normalerweise führen wir keine Fütterungsprojekte bei Streunertieren durch. Sie sind kontraproduktiv für ein nachhaltiges Populationsmanagement, sofern sie nicht mit einem Sterilisationsprogramm verknüpft sind.

Die aktuelle Krise fordert aber auch von uns ein gewisses Maß an Flexibilität. Ohne den Einsatz unserer Teams vor Ort würden die Hunde und Katzen verhungern“, erklärt Manuela Rowlings, Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Europa.
 
Fütterungsprojekt als Basis für Populationsmaßnahmen


Obwohl das Füttern während der Zeit der Ausgangssperren im Fokus des VIER PFOTEN Projekts steht, nutzen die mobilen Tierärzte den Kontakt mit den Hunden und Katzen, um sie zu untersuchen und notfalls zu behandeln.

Zudem macht das Team genaue Aufzeichnungen über die Tiere, die in einen Sterilisations- und Impfplan einfließen. Zu einem späteren Zeitpunkt möchte das VIER PFOTEN Team für ein CNVR-Projekt (Catch-Neuter-Vaccinate-Release) zurückkehren.
 
Putzhandschuhe und selbst genähte Masken im Notfall

Vor einer besonderen Herausforderung steht das VIER PFOTEN Team wegen der kaum verfügbaren Handschuhe und Masken. Aus Sicherheitsgründen müssen diese aber bei Kontakt mit den Tieren immer getragen werden. „Die Not macht uns erfinderisch.

Kommt es zu Engpässen, greift unser Team auf Putzhandschuhe und selbst genähte Masken zurück. Natürlich nur im äußersten Notfall – bis jetzt hatten wir Glück und haben stets Nachschub auftreiben können.

Wir müssen aber sehr sparsam mit unseren Ressourcen umgehen, da das Projekt noch einige Wochen laufen soll“, so Rowlings.

mehr

07.04.2020 Schallabsorber für Zuhause und Großraumbüros

GFDK - Kultur und Medien

Schallisolierung wird immer wichtiger. Ganz gleich, ob es sich um den Büroalltag oder die sicheren vier Wände zu Hause handelt, die Menschen wollen ihre Zeit zu Hause in Ruhe genießen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich auf die wichtigsten Parameter bei der Auswahl zu konzentrieren.

Es stehen sehr unterschiedliche Möglichkeiten zur Schallisolierung zur Verfügung. Eine Möglichkeit, die wir in diesem Artikel genauer betrachten möchten, ist jene der Nutzung eines Schallabsorbers.

Durch einen Schallabsorber wird die Schallabsorption fast zur Gänze ermöglicht. Vor allem wird durch das Hinzufügen einer Schallabsorption an den Wänden die Nachhallzeit verkürzt.

Dies ist ein wesentliches, wenngleich auch häufig stark unterschätztes Element bei der Absorption von Schall, weil es auf die Sprachverständlichkeit abzielt. Im Umkehrschluss kann daraus geschlossen werden, dass sich in einem wesentlichen Maße die Verständlichkeit der Sprache verbessert.

Menschen können sich in einem Raum ohne der stark verärgerten Schalleindämmung durch Nebengeräusche unterhalten. Als weiteren, sehr angenehmen Nebeneffekt ist auch der geringe Schalldruckpegel zu erwähnen.

Vorteile des Schallabsorbers

Vor allem kann die Sprachverständlichkeit verbessert und in einer weiteren Folgerung die Verringerung des Schalldruckpegels verbessert werden. Es ist allerdings nicht mit einer Bauart getan. In der Regel werden verschiedene Bauarten benötigt, um den vollen Vorteil genießen zu können.

Dabei ist auf den gesamten Schallpegel zu achten. In verschiedenen Fällen ist auch auf den richtigen örtlichen Einbau des Absorbers zu achten. Eine schallabsorbierende Decke reduziert den Gesamtschallpegel und die Schallausbreitung in einem Raum drastisch.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der vertikalen und der horizontalen Ausrichtung beim Absorber. Vertikale Absorber reduzieren diese Echos und verbessern die Sprachverständlichkeit, sodass Sie tatsächlich deutlich hören können, was die Menschen im Raum sprechen.

Bei der horizontalen Einbauweise ist der Erfolg sehr stark davon abhängig, wie stark sich die Aktivität im Raum ausdrückt. Bei sehr starker Aktivität im Raum, kann es dennoch zu unübertrefflichen Verwerfungen kommen. Hier versagt die horizontale Ausrichtung nach Aussage vieler Erfahrungsberichte.

Schallabsorption in Bürogebäuden

Wenn in einem Großraumbüro mehrere hunderte Menschen sitzen, ist ein hoher Schallpegel Gesetz. Er lässt sich gar nicht verhindern. Vor allem im unmittelbaren Gesprächsumfeld kommt es zu Störungen aufgrund des hohen Schallpegels. Gerade im Büroumfeld ist es wichtig, jede Art von Schall bereits im Vorfeld abzufangen.

mehr

04.04.2020 Trotz Corona-Krise

GFDK - Kultur und Medien

Während die Regierung aktuell eine Kontaktsperre verhängt und Treffen von mehr als zwei Personen damit untersagt hat, zwingt die Lufthansa ihre Kunden dank einer neuen Richtlinie persönlich zur Post:

Ab sofort akzeptiert das Unternehmen Vollmachten zur Durchsetzung der EU-Fluggastrechte nicht mehr digital, sondern verlangt die Zusendung eines unterschriebenen Ausdrucks.

Christian Nielsen von dem Verband der Vertreter für Fluggastrechte (APRA), sieht darin ein unverantwortliches und illegales Verhalten:

“Die Lufthansa hat ihre internen Richtlinien aktuell so geändert, dass die Fluggesellschaft Vollmachten für die Durchsetzung der EU-Fluggastrechte durch Dritte nicht mehr digital akzeptiert.

Das ist einer von vielen Schritten, die Airlines aktuell gehen, um die EU-Fluggastrechte einzuschränken. Doch dieses Verhalten ist nicht nur rückständig, sondern in Zeiten von Corona auch gefährlich.

Sämtliche Virologen empfehlen den Gang nach draußen aktuell nur, wenn es wirklich notwendig ist. Die Lufthansa zwingt ihre  Passagiere durch diese Entscheidung jedoch, vor die Tür zu gehen und sich selbst sowie andere zu gefährden.

Die Airline spielt hier offensichtlich mit der Angst und Gesundheit ihrer Kunden, um weniger Entschädigungen auszahlen zu müssen. Das ist verantwortungslos. Deshalb werden wir juristisch gegen diese Klausel vorgehen und gegen Lufthansa vor Gericht ziehen.

Passagiere brauchen Unterstützung bei der Rechtsdurchsetzung

“Wer von einer Flugverspätung oder einem -ausfall betroffen ist, hat unter Umständen Anspruch auf eine Entschädigung. Dies gilt jedoch nur, wenn die jeweilige Airline auch dafür verantwortlich ist.

Die aktuellen Flugausfälle aufgrund des Coronavirus liegen beispielsweise außerhalb des Verantwortungsbereichs einer Airline. Entschädigungsforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden alle APRA-Mitglieder deshalb konsequent ablehnen”, erklärt Christian Nielsen von APRA und führt fort: 

“Dennoch können Passagiere ihre Rechte bis zu drei Jahre rückwirkend durchsetzen. Viele Menschen nutzen daher die Zeit zu Hause, um ihre Entschädigungsansprüche von vergangenen Flügen durchzusetzen.

Die Durchsetzung dieser Entschädigungen ist jedoch oftmals kompliziert, da sich viele Airlines bei der Auszahlung querstellen.

Die Lufthansa lehnt beispielsweise mehr als die Hälfte (52,7 Prozent) aller Entschädigungsforderungen zu Unrecht ab. Das ist eine gängige Taktik vieler Airlines.

Deshalb sollten betroffene Passagiere die Möglichkeit haben, sich Hilfe bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu suchen. Dafür müssen diese jedoch eine gültige Vollmacht aufsetzen.

Die Lufthansa versucht nun gezielt, die Ausstellung solcher Vollmachten zu erschweren, um zu verhindern, dass Passagiere ihre Rechte wahrnehmen.”

Fluggesellschaften wollen EU-Fluggastrechte massiv schwächen

“Die Fluggesellschaften nutzen die aktuelle Krise, um eine alte Agenda voranzutreiben, die darauf abzielt, die Rechte der EU-Passagiere drastisch einzuschränken.

Neben der Richtlinien-Änderung bei der Lufthansa fordern einige Fluggesellschaften beispielsweise, dass sie die Hotelkosten für gestrandete Passagiere nur noch für maximal drei Nächte übernehmen müssen, auch wenn der Aufenthalt länger dauert.

Sollten sie sich durchsetzen, werden bis zu 80 Prozent der Passagiere das Recht auf Entschädigungen verlieren. Das würde einen massiven Einschnitt der Verbraucherrechte in Europa bedeuten. Dennoch wird ein entsprechender Entwurf seit Wochen im Rat der EU und zeitnah auch im Parlament diskutiert. 

Wir sind uns bewusst, dass die gesamte Flugbranche zur Zeit eine schwierige Phase durchmacht, doch dies rechtfertigt nicht, dass die eigenen Kunden mit einer Abschwächung wenn nicht sogar Verlust ihrer Rechte konfrontiert werden.

Die Airlines sollten sich daher darauf konzentrieren, wie sie ihre Fluggäste in der Not unterstützen können. Schließlich sind sie es auch die Passagiere, die als Steuerzahler die Fluggesellschaften in der Krise vor dem Aus bewahren.

Daher ist es das Mindeste, dass ihre Rechte nicht bei der ersten Gelegenheit im Gegenzug eingeschränkt werden”, sagt Christian Nielsen von APRA.

Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere

Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke.

Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug.

Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, durchschnittlich bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Außergewöhnliche Umstände, auf die die jeweilige Airline keinen Einfluss hat, bewirken, dass die verantwortliche Fluggesellschaft von ihrer Kompensationspflicht befreit wird.  Dazu zählen unter anderem Unwetter oder medizinische Notfälle.

Über die APRA
Die Association of Passenger Rights Advocates (APRA) wurde 2017 gegründet, um eine einheitliche Stimme zum Schutz von Fluggästen auf europäischer Ebene zu schaffen. Die APRA hat sich zum Ziel gesetzt, Fluggäste einen maximalen Schutz zu gewährleisten.

Der Verband führt einen aktiven konstruktiven Dialog mit den europäischen und nationalen Institutionen sowie mit Fluggesellschaften, Flughäfen, nationalen Durchsetzungsstellen und anderen wichtigen Interessengruppen. 

Die APRA bietet eine Kombination aus soliden Daten, eingehenden Analysen und kollektivem Know-how, um die politischen Entscheidungsträger zu informieren und das Interesse der europäischen Fluggäste zu fördern. Zu den Gründungsmitgliedern der APRA gehören AirHelp, EUclaim und Reclamador.

mehr

30.03.2020 Lebensretter für die Schafe

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Zum Frühlingsanfang steigt für Schafe die Gefahr, bei der Beseitigung ihrer Fellparasiten zu sterben. Denn zur Abwehr juckender Schmarotzer wälzen sich die Tiere auf dem Rücken, kommen danach oft nicht mehr allein auf die Beine und können innerhalb kürzester Zeit qualvoll an Blähungen verenden.

„Jeder kann zum Lebensretter werden und die Tiere mit einem kleinen Schubs wiederaufrichten“, sagt Ina Müller-Arnke, Agraringenieurin und Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN, und gibt Tipps, wie man den sogenannten „Rückenliegern“ helfen kann.

„Viele Schafe sind im Frühjahr tragend und dadurch auch schwerer als sonst. Hinzu kommt, dass die Tiere erst nach der ,Schafskälte` Anfang Juni geschoren und von ihrer schweren Wolle befreit werden.

Das dicke Fell kann für die Tiere zur Last werden, wenn die Wolle nass wird. Zudem können sich juckende Parasiten einnisten. Um die lästigen Plagegeister loszuwerden, wälzen sich die Schafe im Gras“, so Ina Müller-Arnke.

Augen auf beim Spaziergang

VIER PFOTEN bittet alle Passanten, im Frühjahr besonders aufmerksam zu sein. Denn ihr Körperbau macht Schafen beim Versuch des Aufstehens oft einen Strich durch die Rechnung.

Verstärkend wirkt dabei, dass bei trächtigen Muttertieren der Nachwuchs im Bauch nach unten drückt. Schaffen es die Tiere nicht innerhalb kürzester Zeit aufzustehen, drohen gefährliche Blähungen – die Schafe können innerlich platzen.

Erste Hilfe beim Schaf – so geht‘s

„Nähern Sie sich ruhig dem auf dem Rücken liegenden Schaf und reden Sie beruhigend auf das Tier ein. Da Schafe Fluchttiere sind, werden diese Sie niemals attackieren. Fassen Sie mit beiden Händen in die Wolle auf Höhe der Rippen und drehen Sie das Schaf mit einem beherzten Schubs wieder in die Bauchlage.

Das Tier wird versuchen, sobald es in Bauchlage kommt, aufzustehen und wegzulaufen. Es kann allerdings vorkommen, dass das Schaf nach dem rettenden Schubs noch wackelig auf den Beinen ist und sofort wieder umfällt.

In diesem Fall braucht es erneut Ihre Hilfe. Versuchen Sie, das Tier noch etwa eine Minute lang zu halten, wenn Sie es das zweite Mal in Bauchlage gedreht haben. Wer sich nicht selbst traut, kann auch einen benachbarten Bauern um Hilfe bitten oder die Polizei rufen. Jedoch ist jede Sekunde kostbar“, so die Agraringenieurin.

Hilfe ist von Schäfern erwünscht

„Helfen ist erlaubt, Schäfer zählen sogar auf aufmerksame Passanten und rufen dazu auf, ihre Schafe zu schubsen und so Muttertiere und ihre ungeborenen Lämmer vor dem sicheren Tod zu bewahren.

Denn leider können die Hirten nicht immer überall selbst vor Ort sein. Doch ist ein Schaf erst einmal in Rückenlage, geht es meist um Sekunden, in denen man das Leben der Tiere retten kann. Falsch machen kann man nicht viel“, erklärt die VIER PFOTEN Nutztierexpertin.

Überzüchtung verstärkt das Problem

Das Problem des hohen Gewichts und der damit verbundenen Probleme beim Aufstehen ist auch das Resultat jahrelanger Überzüchtung, die auf immer höhere Fleisch- und Woll-Erträge abzielt.

Die meisten Schafrassen müssen deshalb einmal im Jahr geschoren werden. Es gibt auch alte Schafrassen, bei denen eine solche Schur nicht notwendig ist, diese werden jedoch von Berufsschäfern aufgrund geringer Fleisch- und Wollerträge eher selten gehalten.

mehr

27.03.2020 Verbot für ganz China gefordert

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN begrüßt das Vorhaben der chinesischen Stadt Shenzhen, künftig den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch gesetzlich zu verbieten.

Zuvor hatte die Stadt bereits den Verzehr von Wildtieren verboten. VIER PFOTEN fordert zudem die chinesische Regierung auf, das Fangen, Schlachten und Essen von Hunden und Katzen im ganzen Land zu verbieten.

„Der Vorstoß von Shenzhen kann als positiver erster Schritt gewertet werden, denn generell sind Märkte, auf denen mit Tieren – egal welcher Spezies – zum Verzehr gehandelt wird, potenzielle Herde für Krankheiten.

China hat nach dem Ausbruch von COVID-19 seine Konsequenzen gezogen und den Handel mit Wildtieren verboten. Aber auch domestizierte Tiere wie Hunde und Katzen erleiden auf asiatischen Märkten grauenvolle Qualen und werden auf brutale Weise geschlachtet.

Um Tierleid zu verhindern, aber auch um Krankheiten wie Tollwut und Cholera vorzubeugen, die Menschen gefährlich werden können, fordert VIER PFOTEN ein generelles Verbot für den Verzehr und Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN Deutschland.

Aktuelle VIER PFOTEN-Recherchen belegen: Jedes Jahr werden in Asien mehr als zehn Millionen Hunde und Katzen geschlachtet.

VIER PFOTEN kämpft gegen Hunde- und Katzenfleischhandel

Um den Handel mit Hunde- aber auch Katzenfleisch in Asien nachhaltig zu beenden, hat VIER PFOTEN eine internationale Kampagne gestartet.

Durch Aufklärungsarbeit und Kooperationen mit den verantwortlichen Behörden und der Tourismusbranche soll die Nachfrage nach Hunde- und Katzenfleisch reduziert und effektive Tierschutzgesetze eingeführt werden.

mehr

25.03.2020 Millionen von Artikeln

GFDK - Kultur und Medien

eBay ist nicht nur das beliebteste, sondern auch das größte Kaufs- und Verkaufsportal weltweit. Millionen von Artikeln werden hier täglich angeboten.

Wirft man einen Blick auf die verkauften Artikel stellt man schnell fest, dass identische Artikel zu völlig unterschiedlichen Preisen verkauft wurden, obwohl sowohl Lieferumfang als auch Zustand gleich waren. Doch woran liegt das? Kurz und knapp:

Der richtige Zeitpunkt und die Präsentation der Ware. Damit auch Ihre Auktion einen möglichst hohen Ertrag bringt. Damit es nicht zu unnötigen Verzögerungen nach der Auktion kommt, sollte man ein paar Kartons zum Versenden auf Vorrat im Keller haben.

Andernfalls muss der Käufer unnötig lange auf seine Ware warten, was sich negativ auf die Bewertung auswirken kann.

Beschreibung und Bilder sind das A und O

Welchen Artikel im Geschäft kaufen Sie lieber? Den, der lieblos darumsteht oder den, der bis in das letzte Detail angerichtet wurde? Mit hoher Wahrscheinlichkeit letzteres. Und genau so sollte es auch online sein.

Wie in den Google Suchergebnissen ist die Überschrift ausschlaggebend, ob jemand auf Ihre Anzeige klickt oder nicht. Die Überschrift sollte so detailliert wie möglich sein.

Die genaue Artikelbezeichnung mit Variationen sowie den Zustand und, ob eine Rechnung dabei ist. „iPhone 11 wenig benutzt“ wäre keine gute Bezeichnung. Deutlich effektiver wäre: „Apple iPhone 11 64GB Blau, wie NEU mit Rechnung“.

Genauso sollte es bei der Artikelbeschreibung ablaufen. Der gesamte Lieferumfang sowie die genaue Zustandsbeschreibung sind ein Muss.

Der Interessent befindet sich nicht auf dem Flohmarkt oder im Geschäft und kann die Ware begutachten. Daher muss die Beschreibung so detailliert wie möglich sein, sodass keine offenen Fragen mehr auftauchen.

Für die Bilde gelten die exakten Anforderungen. Sofern eine Kamera in Ihrem Besitz ist, sollte diese auch genutzt werden, um hochauflösende Bilder hochzuladen.

Das Produkt sollte in jedem Winkel fotografiert werden, vor allem, wenn es Gebrauchsspuren gibt, damit der Käufer genau weiß, worauf er sich einlässt.

Morgens, Mittags oder Abends?

Eine allgemein gültige Uhrzeit, wann der optimale Verkaufspunkt ist, kann nicht getroffen werden. Generell kann gesagt werden, dass Sonntagabends sehr viele Menschen am Computer sitzen. Dort ist jedoch die Konkurrenz auch meist am größten.

Unter den verkauften Produkte kann eine grobe Tendenz gezogen werden, wann welches Produkt für welchen Preis verkauft wurde. Wird ein Produkt regelmäßig am Vormittag für einen hohen Preis veräußert, sollte in Erwägung gezogen werden sein eigenes ebenfalls am Vormittag auslaufen zu lassen.

mehr

16.03.2020 Eröffnungskonzert des 51. Deutschen Jazzfestivals

GFDK - Kultur und Medien - Konzert

Die 28-jährige amerikanische Jazzsängerin Jazzmeia Horn eröffnet am Mittwoch, 28. Oktober, gemeinsam mit ihrem Quintett und der hr-Bigband das 51. Deutsche Jazzfestival Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt.

Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen
Jazzmeia Horn gilt als der neue Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen. Die 1991 in Dallas geborene Sängerin hatte einen fulminanten Karrierestart:

Zwei Alben mit zwei Grammy-Nominierungen und den 1. Preis der elitären Thelonious Monk Jazz Competition kann sie aktuell vorweisen, von einer sich im Lob überschlagenden Presse ganz zu schweigen: „She IS the future of Jazz“, behauptet etwa der Jazzproduzent Larry Rosen.

Das gesamte Spektrum afroamerikanischer Gesangskunst
In der außergewöhnlichen Stimme der temperamentvollen, selbstbewussten Sängerin – die mit beiden Beinen in der Gegenwart steht und dabei Geschichte und Zukunft miteinander verbindet – lebt das gesamte Spektrum afroamerikanischer Gesangskunst, von den archaischen Field Hollers des Südens bis hin zu hochvirtuosen Scat-Improvisationen.

Bekannt geworden durch spektakuläre Interpretationen von Standards, schreibt Jazzmeia Horn heute viele Songs selbst. Acht der zwölf Tracks ihres zweiten Albums „Love & Liberation“ stammen aus ihrer eigenen Feder.

„Sie mögen wie Standards klingen, aber es sind keine. Es ist Musik, die die Fackel aufnimmt und vorwärts trägt.“ Horn beschreibt damit zugleich ihren ästhetischen Ansatz: „Befreie dein Denken und sei, wer du sein willst“, singt sie in „Free your mind“, dem ersten Titel des Albums.

„The Artistry of Jazzmeia Horn“
„Die Kunst der Jazzmeia Horn“ drückt sich nicht nur in ihrer Musik aus. Wer sie sein will, das zeigt sie auch in ihren farbenfrohen Bühnenoutfits, die sie selbst näht: „All that is truly my artistry – all das ist meine Kunst: meine Kleider, mein Gesang und meine Musik.“

Jazzmeia Horn und die hr-Bigband
In der ersten Konzerthälfte wird Jazzmeia Horn ihre Kunst zunächst mit ihrem eigenen Quintett zelebrieren. Nach der Pause wird sie mit der hr-Bigband unter der Leitung von Jim McNeely zu erleben sein.

Eröffnungskonzert des 51. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt 2020
„The Artistry of Jazzmeia Horn“
Mittwoch, 28. Oktober 2020, 20 Uhr
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
Karten für das Eröffnungskonzert: 19 bis 57 Euro, ab sofort erhältlich über das hr-Ticketcenter unter Tel. 069 / 155 20 00 oder online unter hr-ticketcenter.de

Programm
Jazzmeia Horn Quintet
- Pause –
Jazzmeia Horn und hr-Bigband / Leitung: Jim McNeely

Eine Veranstaltung von hr2-kultur in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt.

Das 51. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2020
Das 51. Deutsche Jazzfestival Frankfurt präsentiert vom 28. Oktober bis zum 1. November in der Alten Oper, dem hr-Sendesaal und dem Künstlerhaus Mousonturm wieder herausragende Künstler*innen der internationalen Jazzszene. Das vollständige Programm wird im Juni veröffentlicht.

Das Deutsche Jazzfestival Frankfurt ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks/hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main/Dezernat für Kultur und Wissenschaft. Kooperationspartner sind die Alte Oper Frankfurt und das Künstlerhaus Mousonturm.

mehr
Treffer: 1000