Nachrichten aus der großen weiten Welt

14.11.2019 Hunde in der dunklen Jahreszeit

GFDK - Kultur und Medien

In der kalten Jahreszeit wird es an manchen Tagen gar nicht richtig hell. Umso wichtiger ist es jetzt, dass Vierbeiner gut zu sehen sind. Bei Dunkelheit, Nebel und Regen sorgen reflektierende Halsbänder, Brustgeschirre und Leinen für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. Doch es gibt noch mehr, worauf Hundehalter achten können, wie VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross erklärt.

Sehen und gesehen werden

„Reflektierende Halsbänder, Brustgeschirre oder Leinen machen den Hund im Dunkeln sichtbar und tragen zur Vermeidung von Unfällen bei. Bei langhaarigen Hunden eignen sich reflektierende Westen, die nicht vom langen Fellkleid bedeckt werden“, rät Sarah Ross. „Aber nicht nur Hunde, sondern auch Hundehalter sollten gut erkennbar sein. Dafür eignet sich reflektierende Kleidung, aufklebbare Leuchtstreifen oder Reflektoren. Mit einer Taschenlampe in der Hand kann man auf sich aufmerksam machen und hat auch seinen Vierbeiner besser im Blick.“

Sicherheitsleine

Gerade in der Dunkelheit sollten Hunde nicht frei herumlaufen. „Hunde können im Dämmerlicht noch sehr gut sehen, wir Menschen aber nicht“, so die Heimtierexpertin. „Bei schlechten Lichtverhältnissen ist es schwierig, den Hund im Auge zu behalten und Gefahrenquellen rechtzeitig zu identifizieren. Vor allem an viel befahrenen Straßen bietet eine Leine deshalb Sicherheit.“

Allerdings sollten Hundehalter darauf achten, dass auch die Leine gut zu sehen ist. „Eine lange dunkle Schleppleine kann für Radfahrer schnell zur Stolperfalle werden.“

Frieren muss nicht sein

Nicht jeder Hund ist von Natur aus gegen extreme Kälte gewappnet, wie etwa Huskys. Hunde ohne oder nur mit wenig Unterwolle, wie etwa Boxer, Weimaraner oder Pinscher können leicht frieren. Auch Welpen, ältere oder kranke Tiere wird im Winter schnell kalt und brauchen zusätzlichen Wärmeschutz. „Ein Hundemantel ist kein Zeichen für Vermenschlichung.

Manche Hunde sind einfach Frostbeulen oder haben eben von ihrer Natur aus niedrigen Temperaturen nur wenig entgegenzusetzen. Für diese Hunde empfiehlt sich warme Bekleidung, die gut sitzt und das Tier nicht in seinen Bewegungen behindert“, so Sarah Ross.

„Bei kalter oder feuchter Witterung sollte man aufpassen, dass der Hund in Bewegung bleibt und sich kaum hinsetzt oder ablegt. So bleibt er warm. Ein nasser Hund friert schneller. Außerdem sollte man älteren oder kranken Hunden keine allzu langen Spaziergänge zumuten, wenn es sehr kalt ist. Für manchen alten Vierbeiner sind mehrere kurze Streifzüge durch den herbstlichen Wald besser geeignet.“

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13.11.2019 mit 30‘000 Franken dotiert

GFDK - Kultur und Medien

Wir gratulieren unserer Autorin Sibylle Berg sehr herzlich, die gestern in Basel den diesjährigen Schweizer Buchpreis für ihren Roman »GRM. Brainfuck« erhalten hat. 

In der Begründung der Jury heißt es: »Sibylle Berg ist das Kunststück gelungen, einen Roman zu schreiben, der formal Avantgarde ist und inhaltlich die Lesenden im Innersten packt. Mit sarkastischem Ingrimm begleitet sie vier Londoner Jugendliche aus kaputten Familien durch die Horrorszenarien einer deregulierten Gesellschaft und weiter in die Zukunft, in die Diktatur der künstlichen Intelligenz.

Dem entfesselten Kapitalismus setzt die Autorin ihre entfesselte Fantasie entgegen. Eine kompromisslose Gesellschaftskritik in hochexplosiver Sprache, mit Spreng-Sätzen und bösem Witz.«

Der Buchpreis gehört zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen der Schweiz und ist mit 30‘000 Franken dotiert. Die Preisverleihung fand am 10. November im Theater Basel vor rund 500 Gästen statt.

GRM. Brainfuck

Die Überwachungsdiktatur ist fast perfekt. Jeden Tag wird ein anderes Land im Westen autokratisch. Algorithmen ersetzen Menschen, Menschen ersetzen einander, es gibt kaum noch Platz für Träume, außer in der Musik. Aber vier Jugendliche versuchen sich in einer Revolution. Begleitet von Grime, der besten britischen Erfindung seit Punk.

Das ist keine Dystopie, es ist die Welt, in der wir leben. heute. und vielleicht morgen. Es wird nicht schlimm. Nur - anders. Willkommen in der Welt von GRM.

Was ist da los? Sibylle Berg ist los

Laudatio von Christine Richard auf Sibylle Berg und »GRM. Brainfuck«

»Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist die ehrenvolle Aufgabe zugefallen, den neuen Roman von Sibylle Berg zu würdigen. Das Buch heißt GRM – Brainfuck . GRM wie Grime, Schmutz, Dreck – ein schneller, wütender Musikstil. Brainfuck wie eine Warnung: Vorsicht, bissiges Buch. Der Schauplatz ist London, irgendwann bald. Kinder verrotten in Kellerwohnungen. Hass.

Mütter saufen das Elend nieder und prostituieren sich bei reichen Russen. Die Väter sind abgehauen. Kommen nur noch zurück, um sich die Frau vorzunehmen und die Kinder zu verprügeln. Hass. Die Männer sind arbeitslos, frauenlos, nutzlos und wütend. Hass. Es gibt Attentäter und Avatare, Vatermörder, Kinderschänder, Rechtsextremisten. Und Hass, Hass, Hass. Es ist schlimm und auf grausame Weise komisch. [...]«

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12.11.2019 Nachfolge richtig regeln – aber wie

GFDK - Kultur und Medien

Gemäß des Instituts für Mittelstandsforschung stehen zwischen 2018 und 2022 rund 150.000 Familienunternehmen zur Übergabe an. Davon werden etwa 2,4 Mio. Beschäftigte betroffen sein. In NRW, dem Bundesland mit dem größten Unternehmensbestand, sind mit ca. 32.000 Firmen die meisten Übertragungen zu erwarten.

Grund genug für den Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER sich dem Thema „Nachfolge“, das neben der erfolgreichen Unternehmensführung zu den wichtigsten Aufgaben einer Firma zählt, im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu widmen.

Informationen dazu erhielten jetzt mehr als 50 Unternehmer im Industrie-Club Düsseldorf: Auf dem Podium referierten und diskutierten die Experten: Dr. rer. pol. Daniel Gerbaulet, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen, der in seinem Vortrag erst einmal über die Grundlagen und Formen der Nachfolge sowie die Bestimmung des Unternehmenswertes sprach.


Peter Lamers, Rechtsanwalt, Leiter Legal Public Sector Operations, KPMG Law, der die Risiken ungeregelter Nachfolge thematisierte und Manuel von Möller, Geschäftsführender Gesellschafter der BÄRO GmbH & Co. KG, der das Thema aus der  Sicht eines Praktikers anging - „Ich habe gekauft!“ - und die für seine Unternehmens-Aquisition angewandte Entscheidungsmatrix offen darstellte.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der Buchautorin Martina Grünewald-Ernst („Chef im eigenen Gehirn“) und Geschäftsführerin und Inhaberin von „LeaCo Lab - Institut für angewandte Wirtschaftspsychologie“ und Buchautorin.

Das Resüme der Veranstaltung lautet: Eine gut vorbereitete Unternehmensnachfolge beinhaltet harte und weiche Erfolgsfaktoren, die gleichermaßen zu berücksich­tigen sind. Zu den harten Faktoren zählen: Die Bestimmung des Unternehmenswertes, die Risiken einer geplanten und ungeplanten Übertragung sowie praktische Lösungsansätze für  Unternehmenseigner und Nachfolger.

Udem wurde festgestellt, dass weiche Faktoren bei der Auswahl des Nachfolgers oder dem „Loslassen können“ seitens des Unternehmenseigners ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Lothar Grünewald, Vorstand von DIE FAMILIENUNTERNEHER Bergisches Land, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem Krefelder Unternehmer Mathias Brauner organisierte, betonte: „Eine Unternehmensnachfolge ist ein höchst komplexer Prozess und für alle Beteiligten eine große Herausforderung.“

Auch deshalb gibt es eine Fortsetzungsveranstaltung. Die beschäftigt sich in erster Linie mit den psychologisch-sozialen Faktoren einer Nachfolge, also den weichen Faktoren, und findet am 17.03.2020 im Rathauspalais in Solingen Ohligs statt. 

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12.11.2019 Hierarchien in der Arbeitswelt

GFDK - Kultur und Medien

Ausstellung von Sala Lieber - Die Eröffnung wurde von Nikolaus Zumbusch, Sprecher der Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen und von Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturdezernentin der Stadt Köln, Dezernat VII – Kunst und Kultur, eingeleitet.
Die Einzelausstellung im Forum der Stiftung in der Venloer Straße 19 in der Kölner Innenstadt ermöglicht auf humorvolle Art und Weise den Einblick in das höfische Leben des 17. Jahrhunderts.

Sie befasst sich überwiegend mit der Hierarchie in der Arbeitswelt und stellt sich die Frage, wer von wem abhängig ist. Die Herren des Hauses geben Anweisungen, das Dienstpersonal erfüllt sie demütig. Der Chef entscheidet, die Mitarbeiter befolgen Anweisungen:

Das war einmal. So ist der gedankliche Bogen von der  damaligen Arbeitswelt zu der von heute für den Betrachter stets präsent - wenn auch nicht in ihren Bildern dargestellt. Seit jeher gab es in der Gesellschaft und Arbeitswelt klare Hierarchien.

Erst kommen die gehobenen Positionen, erst dann die gewöhnlichen Angestellten. Heute steht die Arbeitswelt, und zwar über alle Branchen hinweg, in einem sehr spannenden Umbruch zum hierarchielosen Führen. Viele Unternehmen setzen auf den Abbau von Hierarchien und wollen «agil» arbeiten. Ein Grund dafür ist ein signifikanter Wertewandel bei den Mitarbeitern.


Die aus Ungarn stammende Düsseldorfer Meisterschülerin Sala Lieber entführt uns in dieser Ausstellung ins 17. Jahrhundert und offenbart uns den Glanz und Prunk des Barock und des Rokoko in all seinen Facetten.

Mit der Ausstellung "Zu Ihren Diensten" widmet sich die Künstlerin diesmal nicht allein der prachtvollen Architektur von Schlössern und Residenzen sowie Porträts adliger Persönlichkeiten und Familien, sondern auch der unteren Stufe der höfischen Hierarchie, dem dazugehörigen Dienstpersonal, welches als adliges Statussymbol das Bild des Barock ebenso prägt und ausmacht.

So fand die Darstellung von Butlern in eleganten Herrenanzügen und Dienstmädchen in schwarzen, mit weißen Rüschen besetzten Kleidern seit jeher Eingang in die Malerei. Auch Sala Lieber macht diese klassischen Motive zum Bildgegenstand und verleiht Ihnen durch Farbintensität und verspieltes Dekor Modernität und Leichtigkeit.

Mit der Darstellung kleiner Putten, die sich um kostbare, faltenwerfende Tücher winden oder in Form von arrangierten Stillleben und französischen Landschaftsgärten entstehen barocke Bildwelten, die uns als Betrachter in das 17. Jahrhundert zurückversetzen und zugleich den heutigen Zeitgeist treffen.


Über die Künstlerin Sala Lieber:
Geboren 1980 in Budapest, führt Sala Lieber ihr künstlerisches Talent in die Kunstakademie Düsseldorf, wo ihr 2005 der Meisterbrief durch Professor Herbert Brandl verliehen wurde. ​Die Arbeiten von Sala Lieber sind geprägt von höfischen Themen und barocken Motiven, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen, aber gleichzeitig eine Leichtigkeit und Modernität wiederspiegeln.

Dies zeigt sich in ihren opulenten und detailreichen Ölbildern, welche von leuchtender Farbigkeit bestimmt werden.  Die für die Künstlerin charakteristische Annäherung an den Barock, kommt jedoch auch in ihren neuen Handsiebdruckserien zum Ausdruck, welche ebenso durch farbprächtige Details und verspieltes Dekor überzeugen und den Betrachter in eine Welt von königlichem „Glanz und Gloria“ entführen.  Weitergehende Informationen zu Sala Lieber und ihren Arbeiten finden Sie unter salalieber.com

Über die Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen:
Die Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen setzt sich seit ihrer Gründung im Juli 2007 als Förderin der Bildung, Denkmalpflege, Kunst und Baukultur ein. Die Stiftung ist in ihrem Wirken geografisch nicht beschränkt.

Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Stiftungsmittel, aber auch Dank der lokalen Verbundenheit der Stiftungsgründer, fokussieren sich die Maßnahmen auf Eigen- und Fremdprojekte gemäß Stiftungszweck, die ihren Durchführungsschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben bzw. deren Nutzen für geförderte Menschen und Einrichtungen in NRW liegt.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der Bildung und der Kunst und Baukultur. Der Nutzen für die geförderten Menschen bzw. Einrichtungen steht bei der Auswahl der Förderung stets im Mittelpunkt. Weitergehende Informationen über die Arbeit der Stiftung für Kunst und Baukultur finden Sie unter www.stiftung-findeisen.de

Einzelausstellung "Zu Ihren Diensten"

9. November 2019 – 19. Januar 2020 

STIFTUNG FÜR KUNST
UND BAUKULTUR
Britta und Ulrich Findeisen
Verwaltung der Stiftung
Landstraße 18
41516 Grevenbroich-Hemmerden
Telefon:  +49-2182-88 655-30
 

 

 

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08.11.2019 Kultkleider von Dior

GFDK - Kultur und Medien - Bücher

Peter Lindbergh der Deutsche, der mit bürgerlichem Namen Peter Brodbeck hieß ist erst kürzlich verstorben. Taschen stellt nun sein letztes Buchprojekt vor. Haute Couture trifft Time Square. Kultkleider von Dior.

Kreationen aus 70 Jahren DIOR-Geschichte, präsentiert zur Rushhour am Times Square – für Peter Lindberghs in Umfang und Dimension außergewöhnliches Konzept ließ DIOR eine beispiellose Anzahl seiner berühmtesten Kleidungsstücke über den Atlantik reisen.

Dieses zweibändige Kompendium, das letzte Buchprojekt des legendären Fotografen, zeigt das Shooting in bisher unveröffentlichten Bilderneine elektrisierende Hommage an das zeitlose Zusammenwirken von Haute Couture und Fotografie. PS: Das ist ein super Weihnachs-Geschenk

Peter Lindbergh. Dior
€ 150
Verfügbarkeit: November 2019

 

 

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01.11.2019 PREIS DER FAMILIENUNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

„Je freier die Wirtschaft, um so sozialer ist sie auch.“ (Ludwig Erhard)

Gemeinsame Sache machen lohnt sich – beim Arbeiten und Feiern! Rund 200 Familienunternehmer aus den Regionalkreisen Niederrhein und Nordrhein zelebrierten gemeinsam das Familienunternehmertum im Rahmen einer exklusiven Gala auf Schloss Bensberg.

Marco van der Meer, Vorstandsvorsitzender des Regionalkreises Niederrhein/ Düsseldorf und Olaf Ziegs, Vorstandsvorsitzender des Regionalkreises Nordrhein/ Köln, verwiesen in ihren Begrüßungsreden darauf, dass der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER sich seit nunmehr 70 Jahren für die Soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards einsetze – mit starker Stimme.

Hier vor Ort heißt das konkret: Einsatz für den zeitnahen Ausbau der digitalen Infrastruktur, Vereinfachung von Planungsverfahren, Abbau von Bürokratie und Aufbau einer effizienten Verwaltung.  

Der Höhepunkt der glamourösen Abendveranstaltung war die erstmalige Verleihung der Auszeichnung „Preis der FAMILIENUNTERNEHMER“ an drei ausgewählte Familienunternehmen für herausragende Leistungen (Business Excellence) in drei unterschiedlichen Kategorien:

-          Strategisches Wachstum

-          Erfolgreiche Transformation

-          Ausgezeichnete Nachhaltigkeit

 „Was ist eigentlich an Wachstum richtig“, fragte Udo Wendt, Deutsche Bank, Director, Marktgebietsleiter Firmenkunden Köln. Der Laudator (Kategorie: Business Excellence -Strategisches Wachstum) beantwortete die Frage so: „Strategisches Wachstum ist ein Erfolgsgarant unserer mittelständischen Wirtschaft.

Wendt fuhr fort: „Die Differenzierung des Wachstumsbegriffs macht deutlich, dass nicht Größe und Geschwindigkeit alleine Erfolgsindikatoren sind. Vielmehr bringt die Spezifizierung auf Strategie zum Ausdruck, dass sich Unternehmen, die sich unabhängig von Moden oder sonstiger kurzfristiger Ereignisse ausrichten, sich üblicherweise durch eine enorme Kontinuität und Zukunftssicherheit auszeichnen, ohne andererseits den Anschluss an eine sich verändernde Welt zu verpassen.“

 Den Preis für Strategisches Wachstum erhielt das 1884, also vor 135 Jahren, gegründete Familienunternehmen Quarzwerke, das heute weltweit über zahlreiche Standorte verfügt und bis nach Südkorea tätig ist. Den Preis nahm der geschäftsführende Gesellschafter Robert Lindemann-Berk entgegen.

Der Preis für Ausgezeichnete Transformation ging an die Brabus GmbH aus Bottrop. Den Preis erhielt die Familie Buschmann (Constantin Buschmann mit seinen Schwestern Susanne und Theresa sowie Ehefrau Sarah – siehe Foto) entgegen. Der Preis wurde von PwC gestiftet und von Antje Schlotter überreicht, die in ihrer Laudatio betonte, dass erfolgreiche Transformation in erster Linie bedeute, neue Wege zu gehen und Risiken einzugehen. 

Mit dem Preis für „Ausgezeichnete Nachhaltigkeit“ wurde das 1882 in Dresden gegründete Familienunternehmen „Teekanne“ geehrt. Den Preis überreichte Ingo Rick, HDI Global SE. Er würdigte u.a., dass das Unternehmen eine eigene Stabsstelle für Nachhaltigkeit eingerichtet habe.

Unterstützt wurde die exklusive Gala durch drei Hauptsponsoren: Deutsche Bank, PricewaterhouseCoopers und HDI.  

Durch das abwechslungsreiche Programm führte der Kabarettist Ludger K. Ein 3-Gänge-Menü, Tanzaufführungen (Modern Dance und Ballett) sowie Djane Ro aus Rotterdam boten kulinarischen Genuss, Kultur-Entertainment sowie mitreißende Tanzmusik – bis in den frühen Morgen. 

Unter den zahlreichen Gästen waren u.a.: Marco van der Meer, Vorstandsvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER Niederrhein/ Düsseldorf, Olaf Ziegs, Vorstandsvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Nordrhein/ Köln, Thomas Rick, NRW-Landesvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Eva Blank, NRW-Vorstandsvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Paolo Anania, Stellv. Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER sowie insgesamt über 200 weitere Familienunternehmer.

Die Gala-Gäste unterstützen mit ihrer Teilnahme die „Bunte Stiftung schwerkrankes Kind“.  

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31.10.2019 Touristenattraktion in der Ukraine

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am 29. Oktober zwei weibliche Braunbären in der Ukraine gerettet und in den BÄRENWALD Domazhyr nahe Lemberg gebracht. Dasha und Lelya wurden vor ihrer Befreiung als Touristenattraktion bei einem Hotel und Restaurant in Skole gehalten.

Den Großteil ihres Lebens verbrachten sie in einem kleinen Betonkäfig, in dem es ihnen nicht möglich war, ihre natürlichen Instinkte auszuleben.

Da die Bärenbesitzer Hotel und Restaurant bereits geschlossen haben und nun das Grundstück verkaufen wollen, baten die ukrainischen Behörden VIER PFOTEN um Unterstützung. Im von VIER PFOTEN geführten BÄRENWALD Domazhyr werden Dasha und Lelya ein artgemäßes Leben in naturnaher Umgebung führen.

Nach einer zweistündigen Fahrt vom BÄRENWALD Domazhyr nach Skole im Westen der Ukraine erreichte das VIER PFOTEN-Team das ehemalige Hotel- und Restaurantgelände. Dort waren die beiden 13-jährigen Bären bisher mit nicht artgerechtem Futter wie Haferbrei, gesüßter Milch, Brot und süßem Gebäck gefüttert worden.

In ihrem kleinen Betongehege hatten sie weder Zugang zu frischem Wasser oder einem Badeteich, noch die Möglichkeit, sich aktiv zu beschäftigen.

Tierarzt Marc Gölkel vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersuchte beide Bären vor der Abreise in den BÄRENWALD Domazhyr. „Als Folge der schlechten Haltungsbedingungen zeigen die Bären stereotypes Verhalten. Sie kauen an den Metallstangen, weil ihnen langweilig ist und liegen teilnahmslos herum.

Durch das Kauen an den Stangen und die falsche Ernährung haben beide Bären Zahnprobleme unterschiedlicher Stärke, ansonsten konnten wir keine gravierenden Gesundheitsmängel entdecken. Im Frühling werden wir die beiden noch einmal umfangreich untersuchen, jetzt dürfen sie sich erst einmal erholen“, sagt Gölkel.

Dasha und Lelya haben den Transfer in ihr neues Zuhause gut überstanden. Von nun an wird ihnen das erfahrene Team des Bärenschutzzentrums die Pflege zukommen lassen, die sie nach ihrem jahrelangen Leiden als Touristenattraktion brauchen.

Vorerst sind die Bärinnen in einem Eingewöhnungsgehege untergebracht, doch sobald sie mit der neuen Umgebung vertraut sind, dürfen sie in ein großes, naturnahes Außengehege umziehen.

Transfer von vier weiteren Bären im Frühling 2020
Dasha und Lelya wurden auf dem Hotel- und Restaurantgelände mit vier weiteren Bären gehalten – zwei elfjährige Bären und ihre beiden Jungen, die Anfang 2018 geboren wurden.

Damit sie das Grundstück verkaufen können, wollen die Besitzer auch die weiteren Bären in die Obhut der verantwortlichen Behörden übergeben. Diese haben entschieden, dass auch diese vier Bären ein Zuhause im BÄRENWALD Domazhyr finden sollen.

„Wir wurden darauf hingewiesen, dass auf dem Gelände in der Vergangenheit bereits weitere Bärenjunge gezüchet wurden. Derzeit wissen wir nicht, wo diese Bären sind. Wir können nicht ausschließen, dass sie als Kampfbären an Jagdstationen übergeben wurden. Das ist in der Ukraine leider noch immer gang und gäbe.

Trotzdem freuen wir uns, dass wir für sechs Bären das Leben in Gefangenschaft beenden können. Das ist auch der guten Zusammenarbeit zwischen VIER PFOTEN und den ukrainischen Behörden zu verdanken.

In unserem Schutzzentrum finden die Bären eine artgemäße Umgebung, in der sie herumwandern und ihre Instinkte wiederentdecken können“, sagt Carsten Hertwig, Bärenexperte bei VIER PFOTEN. Die Tierschutzorganisation plant, die vier verbliebenen Bären im Frühling 2020 in den BÄRENWALD Domazhyr zu überstellen.

14 gerettete Bären in ukrainischem Schutzzentrum
Der BÄRENWALD Domazhyr ist seit Oktober 2017 offiziell für Besucher geöffnet. Mit den Neuankömmlingen Dasha und Lelya leben insgesamt 14 aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettete Bären auf dem insgesamt 7,7 Hektar großen Areal.

In den kommenden Jahren wird VIER PFOTEN das Bärenschutzzentrum weiter ausbauen, so dass es nach Beendigung sämtlicher Bauarbeiten eine Größe von 20 Hektar umfassen und Platz für bis zu 30 leidgeprüfte Bären bieten wird.

Mit der Errichtung des BÄRENWALD Domazhyr hat VIER PFOTEN ein artgemäßes Zuhause für gerettete Bären geschaffen und unterstützt so die ukrainische Regierung bei der Durchsetzung des Verbots der Kampfbärenhaltung im Land.

Um Hunde für die Jagd zu trainieren, werden diese auf angekettete Bären gehetzt, die sich kaum wehren können. Außerdem bietet das Bärenschutzzentrum auch einzelnen Tieren aus anderen grausamen Formen der Bärenhaltung ein Zuhause.

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26.10.2019 Passagiere ignorieren ihre Rechte

GFDK - Kultur und Medien - Recht

Eine repräsentative Umfrage von AirHelp zum Thema Fluggastrechte. Den Ergebnissen zufolge sind die Rechte in Deutschland nicht nur kaum bekannt, sondern werden oftmals gar nicht eingefordert – auch wenn der Passagier den Flug für entschädigungsberechtigt hält. 

85 Prozent der deutschen Flugreisenden kennen ihre Passagierrechte nicht, obwohl die europäische Fluggastrechteverordnung bereits 2004 beschlossen wurde. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dieser Wert aber um 4 Prozentpunkte verbessert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Europas größtem Legal Tech-Unternehmen, AirHelp.

Dabei hat laut eigenen Angaben knapp jeder sechste deutsche Flugreisende (16 Prozent) in den vergangenen drei Jahren einen Flugausfall, eine Verspätung von mindestens drei Stunden oder eine Nichtbeförderung z.B. aufgrund von Überbuchung erlebt. Diese Szenarien berechtigen Passagiere unter Umständen zu einer Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person.

Passagiere nehmen Rechte aufgrund fehlender Aufklärung nicht wahr
Der Umfrage zufolge fordert jedoch fast jeder vierte Passagier (23 Prozent) seine Entschädigung nicht ein. Selbst, wenn er der Meinung ist, dass ihm ein Ausgleich zustünde. Hauptursache dafür ist unter anderem, dass die Betroffenen nicht wissen, wie sie ihr Recht geltend machen. Innerhalb Europas ist das für ein Viertel aller Befragten (25 Prozent) ein Hindernis.

Das liegt unter anderem daran, dass betroffene Passagiere nicht von den Airlines über ihre Rechte informiert werden, obwohl diese gesetzlich dazu verpflichtet sind. In Deutschland wurden nur 19 Prozent der Passagiere je von einer Airline über ihre Rechte aufgeklärt.

“Dass 85 Prozent der Deutschen ihre Rechte nicht kennen, verwundert nicht. Denn kaum eine Airline informiert ihre Passagiere darüber”, kommentiert Christian Leininger, AirHelp-Rechtsanwalt und führt fort:

“Wer von Verspätungen oder Ausfällen betroffen ist, sollte seinen Flug in jedem Fall überprüfen lassen. Bei AirHelp können betroffene Passagiere dies kostenfrei tun und erhalten bei der Durchsetzung gegen die Konzerne professionelle Unterstützung, ohne dafür ein finanzielles Risiko eingehen zu müssen.

Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir zudem ganz genau, wie wir mit welcher Fluggesellschaft umgehen müssen, um den Forderungsprozess effizient und effektiv abzuwickeln.”

Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere
Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke. Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

 

 

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22.10.2019 Erfahrungsaustausch mit Weinbegleitung

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

An diesem Abend stimmte einfach alles: Ort, Rahmen, Inhalt.  Im „44-forty four“, einer der schönsten Locations über den Dächern Düsseldorfs, trafen sich DIE JUNGEN UNTERNEHMER zu ihrem Stammtisch. Bei einem Tasting erlesener Weine erfuhren sie dort die inspirierende Erfolgsstory von Björn Bittner aka (also known as) BJR Le Bouquet, erzählt von ihm selbst. Weitere Infos zur Location unter:www.placetobe.com/locations/forty-four-duesseldorf/.

Ein Abend also für viele Sinne, denn es ging im besten Sinne um Wein und mehr: Um Bittners Geschichte vom werdenden Fußballprofi, der, gesundheitlich ausgebremst, mutig eine völlig neue Richtung einschlug und sich beruflich neu erfand. Es gelang ihm, auch mit Hilfe von Social Media, seine zweite Leidenschaft, den Wein, zur Profession zu machen.

Heute ist Bittner mit zigtausenden Fans und Followern einer der erfolgreichsten Wein-Influencer Europas, der eigene Weinreisen organisiert und sich zudem Meriten als Wein-Consultant verdient. Paolo Anania, Vorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, betonte:

“Björn ist an einem Konflikt gewachsen und hat sich völlig transformiert. Das ist inspirierend“, er fügte hinzu: „In dieser digitalen Zeit muss sich jeder Unternehmer hinterfragen und transformieren – so kann man Chancen nutzen und wird nicht Grenzen fürchten.”

Viel Stoff für den anschließenden Erfahrungsaustausch mit dem “Special Guest”, begleitet von je zwei roten und weißen Weinen. Dabei zeigte sich auch Marco van der Meer, Vorstand von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Düsseldorf/Niederrhein, beeindruckt:

“Social Media ist kein Thema für ausschließlich Junge Unternehmer und auch nicht bloß für Consumer-Marken. Wirklich jeder Unternehmer muss sich damit beschäftigen und hier neue Kontaktpunkte zu seinen Kunden aufbauen und pflegen.” Der Abend klang erst spät in der Nacht nach zahlreichen Diskussionen aus.

Wer Lust hat, beim nächsten Stammtisch dabei zu sein und sich mit DIE JUNGEN UNTERNEHMER austauschen möchte, kann sich jederzeit gern einfach melden.

nrw-buero@nrw.familienunternehmer.eu

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21.10.2019 Im Herbst 2020 im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Am 03. Oktober 2019 fiel in Österreich die erste Klappe für die Dreharbeiten zu DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE. In dem Kinofilm stehen erstmals Michael Bully Herbig und Hape Kerkeling gemeinsam vor der Kamera. Gedreht wird bis Ende November an unterschiedlichen Drehorten in Bayern und Österreich.

So etwas ist dem Boandlkramer (Michael Bully Herbig) ja noch nie passiert: Zum ersten Mal, seit tausenden von Jahren, wird er von Amors Pfeil getroffen. Als er die Gefi (Hannah Herzsprung), die Mutter vom Maxl, erblickt, ist es um ihn geschehen - der Tod hat sich unsterblich verliebt! Der liebestrunkene Boandlkramer lässt sich auf einen mehr oder weniger klugen Deal mit dem Teufel (Hape Kerkeling) ein und bringt dadurch nicht nur den göttlichen Plan durcheinander - es droht sogar das absolute Chaos!
 
Darauf ein‘ Kerschgeist! Die Idee zu DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE stammt von Michael Bully Herbig („Der Schuh des Manitu“, „Wickie und die starken Männer“), der schon vor elf Jahren in „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ als Boandlkramer die Kinoleinwand eroberte. In dem neuen Kinofilm spielt neben Herbig als menschelnder Boandlkramer Publikumsliebling Hape Kerkeling die Rolle des Teufels.
Joseph Vilsmaier („Comedian Harmonists“, „Herbstmilch“) übernimmt, wie bereits bei „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ die Regie. Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt ist länger tot“) und Ulrich Limmer („Sams“-Filme) zeichnen für das Drehbuch verantwortlich.
 
DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE ist eine Produktion der Perathon Medien in Koproduktion mit LEONINE und herbX film. Gefördert wird das Projekt vom FilmFernsehFonds Bayern.

mit
Michael Bully Herbig, Hape Kerkeling, Hannah Herzsprung u.v.m.
 
Regie: Joseph Vilsmaier
 
Drehbuch: Marcus H. Rosenmüller und Ulrich Limmer
 
Produktion:
Perathon Medien
in Koproduktion mit LEONINE und herbX film

Im Herbst 2020 im Kino

 

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