Nachrichten aus der großen weiten Welt

17.07.2019 Zwei der letzten illegal gehaltenen Braunbären

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN konnte am 11. Juli zwei Braunbären aus illegaler Haltung im Osten Kroatiens erfolgreich retten. Die Bären Suzana und Bruno, ca. 20 und 40 Jahre alt, waren zwei der letzten fünf Braunbären Kroatiens, die in unangemessenen Bedingungen leben.

Legale Grundlage für die Rettung der beiden Bären ist ein im Januar 2019 in Kraft getretenes Tierschutzgesetz, das die Haltung von Braunbären in privaten Zoos in Kroatien verbietet.

Suzana und Bruno finden nun nach jahrelanger Haltung in unzumutbaren Zuständen ein artgemäßes Zuhause im Bärenschutzzentrum „Kuterevo“ – einem Kooperationspartner von VIER PFOTEN.

Im Rahmen der neuen Tierschutzregelung, die die Haltung von Bären in Kroatien nur noch in lizenzierten Zoos und Tierschutzzentren erlaubt, wurde die private Haltung von Suzana und Bruno als illegal anerkannt. Damit konnte VIER PFOTEN die Rettung der Bären in die Wege leiten.

Das Team der Tierschutzorganisation, unter der Leitung von Tierarzt Marc Gölkel vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), befreite die Bären aus privaten Zoos ohne Lizenz in Markovac Nasicki und Cerna.

Vor dem Transport untersuchte das Tierärzteteam die Bären
„Suzana hat sich ruhiger als erwartet verhalten und ihre Rettung verlief reibungslos. Wir sind sicher, dass sie sich bald erholen wird. Brunos Gesundheitszustand ist hingegen beunruhigend.

Er ist eindeutig untergewichtig und seine Zähne sind in katastrophalem Zustand. Aufgrund seines hohen Alters muss Bruno über die nächsten Wochen und Monate genau beobachtet und betreut werden“, sagte Marc Gölkel.

Medizinische Versorgung ist dringend notwendig
VIER PFOTEN konnte beide Bären innerhalb eines Tages retten und ins Bärenschutzzentrum „Kuterevo“ an der Westküste Kroatiens bringen. „Dort erhalten die Bären die dringend notwendige medizinische Versorgung.

Da ein weiterer Transport für Bruno zu beschwerlich sein könnte, wird er voraussichtlich in Kuterevo bleiben. Suzana wird hingegen in ein VIER PFOTEN Tierschutzzentrum überstellt werden, sobald sich ihr Zustand stabilisiert hat“, erklärt Carsten Hertwig, Bärenexperte bei VIER PFOTEN.

Die illegale Haltung von Braunbären in Kroatien steht vor dem Ende
In Kroatien werden derzeit noch drei weitere Bären unter nicht-artgemäßen Bedingungen – in einem Restaurant und einem Mini-Zoo – gehalten. VIER PFOTEN beobachtet die Entwicklungen hinsichtlich des legalen Status dieser Bären.

Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Bärenschutzzentrum „Kuterevo“, ist die Tierschutzorganisation jederzeit bereit, den drei letzten illegal gehaltenen Bären Kroatiens ein sicheres Zuhause zu bieten.

Bereits im Jahr 2015 hat VIER PFOTEN „Kuterevo“ finanziell und mit wissenschaftlicher Expertise beim Bau des Bärenschutzzentrums nach artgemäßen Standards unterstützt. Auch Suzana und Bruno wird VIER PFOTEN weiter unterstützen.

„Wir sind dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem kroatischen Umweltministerium und für die Unterstützung, die wir von Animal Friends Croatia, unserem Partner vor Ort, erhalten. Dank dieser Zusammenarbeit können nun zwei weitere Bären in einem artgemäßen Zuhause ihren Lebensabend genießen“, so Carsten Hertwig.

„Saddest Bears“ Kampagne: VIER PFOTEN will das Leiden der Bären in Europa beenden
Noch immer leben viele Bären in Europa unter qualvollen Bedingungen. Oft werden sie in zu kleinen Käfigen in Hotels oder Restaurants gehalten, um Touristen als Belustigung zu dienen.

Die unnatürlichen Haltungsformen sind sowohl psychisch aufreibend, als auch physisch anstrengend für die Tiere. VIER PFOTEN plant, diesen grausamen Haltungsformen von Bären im Zuge ihrer „Saddest Bears“-Kampagne ein Ende zu setzen.

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17.07.2019 politische Meinung der studierenden

GFDK - Kultur und Medien - Bildung

82 Prozent der deutschen Studierenden fühlen sich nicht richtig von der Politik repräsentiert. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 1.200 Studierenden durch die digitale Lernplattform charly.education (www.charly.education).

Umfrage: Deutsche Studierende fühlen sich nicht von Politik repräsentiert

Berlin, 16. Juli 2019 – 82 Prozent der deutschen Studierenden fühlen sich nicht richtig von der Politik repräsentiert. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 1.200 Studierenden durch die digitale Lernplattform charly.education.

Das Berliner Startup hat vor diesem Hintergrund zudem sämtliche Parlamentsdokumente und alle öffentlichen Social Media-Beiträge der Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestages vom 14. März 2018 bis zum 17. Juni 2019 ausgewertet und geprüft, welche Parteien sich am häufigsten mit studentischen Themen befasst.

Regierungsfraktionen thematisieren am häufigsten Studi-Themen

Insgesamt thematisierten die Abgeordneten demnach rund 16.000 Mal die Belange der Studierenden. Besonders häufig sprachen Unionsabgeordnete über Themen wie Bachelor-Abschlüsse, BAföG und Co.: In insgesamt 3.550 Reden, Anträgen und Social-Media-Posts von CDU- und CSU-Mandatsträgern wurden Begriffe mit studentischem Bezug verwendet.

Dazu gehören 3.131 Beiträge auf Facebook und Twitter sowie 419 im Bundestag. Dahinter folgt im Ranking der aktuelle Koalitionspartner SPD mit 3.454 Beiträgen über Studierende, die sich in 301 offizielle Parlamentsunterlagen sowie 3.153 Social Media-Posts aufteilen. 

Auf den weiteren Rängen liegen FDP (insgesamt 3.043 Dokumente), die Linke (2.491) und die Grünen (1.893). Auf dem letzten Platz landet die bislang jüngste Partei im Parlament, die AfD, mit 1.597 Dokumenten.

Auffällig ist, dass die im Bundestag mit weniger Abgeordneten vertretenen Oppositionsparteien im Parlament alle mindestens doppelt so häufig über studentische Themen reden wie die Regierungsparteien. Diese positionieren sich dafür in den sozialen Medien als Meinungsführer zum Thema Studium.

Diese politische Agenda wünschen sich Studierende

Trotz des aktuellen Kommunikationsvolumens zu studentischen Themen im Bundestag gaben 78 Prozent der von charly.education befragten Studenten an, dass Politiker die für sie wichtigen Themen nicht oft genug thematisieren würden.

So wünschen sich die Studierenden vor allem, dass Umweltaspekte sowie Hochschul- und Bildungsthemen stärker in die politische Agenda eingebunden werden.

Auch die Sozialpolitik und die Digitalisierung sollten demnach unter anderem politisch mehr beachtet werden. Immerhin: Wenn am Sonntag Wahlen wären, würden 92 Prozent der 1.200 Befragten wählen gehen.

Cecil von Croÿ, CEO von charly.education kommentiert:

„Studierende sind die Führungskräfte unserer Zukunft. Umso wichtiger ist es, dass diese auch eine politische Stimme haben. Doch aktuell fühlen sich deutsche Studenten nicht ausreichend von der Politik vertreten.

Unsere Analyse zeigt, dass die Oppositionsparteien studentische Themen wie BAföG, Studienordnungen und Karrierechancen im Parlament deutlich häufiger thematisieren als die Regierungsparteien.

Obwohl CDU/CSU und SPD im Bundestag eine deutliche Mehrheit haben, nutzen deren Abgeordnete vor allem soziale Medien, um sich zu positionieren und Studierende zu erreichen.

Wir von charly.education wollen Studierende fördern, indem wir sie durch unsere Lernplattform erfolgreich durchs Studium begleiten und ihnen die besten Möglichkeiten bieten, effizient zu lernen und sämtliche Prüfungen zu meistern.

Außerdem stehen wir regelmäßig im Austausch mit hochrangigen Politikern, um für Studierende wichtige Themen auf die politische Agenda zu bringen. So haben wir unsere Lernplattform beispielsweise gemeinsam mit Dorothee Bär eingeweiht.”

Das ist die Analysegrundlage

charly.education hat insgesamt 449.110 offizielle Dokumente des Bundestags (Reden und Anträge) sowie Posts der Abgeordneten auf Facebook und Twitter seit Beginn der aktuellen Regierung, 14. März 2018 bis zum 17. Juni 2019 untersucht.

Dabei wurden folgende 15 Begriffe in den Komplex „Belange von Studenten” aufgenommen: Student, Studenten, Studentin, Studentinnen, Studierende, Studiengang, Studienfach, Studienordnung, Bildung, Universität, Hochschule, Karriere, Bachelor, Diplom, Examen, BAföG. Für die Umfrage zur politischen Meinung von Studierenden hat charly.education 1.200 Studierende aus ganz Deutschland unabhängig von ihrem Studienfach befragt.

 

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16.07.2019 umjubelte Weltpremiere in Köln

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Am vergangenen Wochenende stand der neu gestaltete Cinedom in Köln Kopf: Hunderte jugendliche Fans der beliebten Hobbydetektivinnen Franzi, Kim und Marie, genannt „Die drei !!!“, konnten es kaum erwarten, ihre Heldinnen live zu sehen.

Und natürlich nahmen sich die Jungschauspielerinnen Alexandra Petzschmann, Lilli Lacher und Paula Renzler auf dem Roten Teppich gemeinsam mit ihren erwachsenen Schauspielkollegen Jürgen Vogel, Thomas Heinze und Hinnerk Schönemann sowie Regisseurin Viviane Andereggen und Produzent Christian Becker jede Menge Zeit für Fotos und Autogrammwünsche.

Über 1000 Premierengäste durften in den vollbesetzten Kinosälen schließlich den neuesten Fall von DIE DREI !!! endlich auf der großen Leinwand erleben. Einhellige Meinung: „1, 2, 3 – Power!“ Keiner könnte „Die drei !!!“ besser verkörpern als die drei Newcomerinnen Alexandra, Lilli und Paula. Cinedom-Chef Ralf Schilling begeistert:

Ein tolles Kinoabenteuer für Jung und Alt. Spannend und lustig: So macht Kino Spaß.“ Alle Fans aufgepasst: Das super spannende Abenteuer zum Mitfiebern und Miträtseln startet am 25. Juli 2019 deutschlandweit in den Kinos.

Inhalt: Sportskanone Franzi (Alexandra Petzschmann), Leseratte Kim (Lilli Lacher) und die modebegeisterte Marie (Paula Renzler) sind beste Freundinnen – und Nachwuchs-Detektivinnen. In den Sommerferien nehmen sie an einem Theaterprojekt zu „Peter Pan“ teil.

Während der Probe mit dem schrulligen Regisseur Robert Wilhelms (Jürgen Vogel) ertönen plötzlich seltsame Geräusche im Saal, das Licht beginnt bedrohlich zu flackern, Kostüme werden zerschnitten und auf dem Schminkspiegel erscheint eine Drohbotschaft.

Spukt hier wirklich ein einsames Phantom und sinnt auf Rache? Doch auch einige der anderen Workshop-Teilnehmer verhalten sich merkwürdig. Wer hat ein Motiv, dem Theater zu schaden? Ein neuer Fall für Franzi, Kim und Marie! Werden DIE DREI !!! das Rätsel lösen?

2006 erschien der erste Fall der DIE DREI !!! als Buch im KOSMOS Verlag, bei dem auch die Erfolgsreihe „Die drei ???“ veröffentlicht wird. Mit über 4 Millionen verkauften Büchern (KOSMOS) und Hörspielen (Europa/Sony) sind die Nachwuchs-Detektivinnen insbesondere bei Mädchen zwischen 7 und 13 sehr beliebt.

Nun bekommen DIE DREI !!! ihren ersten großen Kinofilm:

Regisseurin Viviane Andereggen inszeniert neben den Nachwuchsschauspielern, allen voran Alexandra Petzschmann, Lilli Lacher und Paula Renzler in der Rolle der drei !!! Franzi, Kim und Marie, u.a. Jürgen Vogel („Emil und die Detektive“, „Hexe Lilli rettet Weihnachten“) als Theaterpädagoge Robert Wilhelms, Thomas Heinze („Vier gegen die Bank“) als Vater von Marie Grevenbroich, Hinnerk Schönemann („Die Abenteuer des Huck Finn“, „Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs“) in der Rolle des Kommissar Peters sowie in weiteren Rollen Sylvester Groth, Bibiana Beglau und Armin Rohde.

Das Kinoabenteuer wurde produziert von Christian Becker mit der Westside Filmproduktion in Co-Produktion mit Constantin Film Produktion und wurde gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FFF Bayern, der FFA Filmförderungsanstalt sowie dem DFFF.

Darsteller: Lilli Lacher, Alexandra Petzschmann, Paula Renzler, Jürgen Vogel, Thomas Heinze, Hinnerk Schönemann, Sylvester Groth, Bibiana Beglau, Armin Rohde u.v.m.
Drehbuch: Sina Flammang, Doris Laske
Regie: Viviane Andereggen
Co-Produzenten: Martin Moszkowicz, Patricia Schnitzler, Constantin Film
Produzent: Christian Becker, Westside Filmproduktion GmbH

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15.07.2019 Festival vielsaitig 2019 ver-rückt

GFDK - Kultur und Medien - Festival

In gut sechs Wochen am Mittwoch, den 28. August, beginnt das 17. Festival vielsaitig in Füssen. Die historische Stadt im Königswinkel zwischen Bergen, Seen und Lech ist nicht nur die romantische Seele Bayerns, sondern auch die Wiege des europäischen Lauten‑ und Geigenbaus.

Dieses historische Erbe wird mit hochkarätigen Künstlern wie Tianwa Yang, dem Verdi Quartett, Chanticleer und UWAGA!, Vorträgen, Führungen und einem Geigenbautreff gefeiert.

»Ver-rückt« lautet das aktuelle Motto des Festivals, das nach gutem Brauch mit einem kammermusikalischen Abend des künstlerischen »Beratergremiums« beginnt – mit dem Verdi Quartett, in dessen Programm sich sogleich der Grundgedanke dieses Jahres manifestiert.

Bekannte Werke in ungewohntem Kontext, kuriose, bisweilen »schräge« Kompositionen halten in den beeindruckenden Kaisersaal des Barockklosters St. Mang Einzug.

Vom 28. August bis zum 7. September gastieren hier die chinesische Geigerin Tianwa Yang, die es den Worten der Seattle Times zufolge selbst mit dem virtuosen Teufel aufnimmt, das Ensemble Uwaga! mit  seinem furiosen »Balkan Groove«, das Jazz-Ensemble Tri um den Alt-Jazzer Obi Jenne – und schließlich auch der Pianist Matthias Kirschnereit, der dem Amaryllis Quartett bei seinem Füssener Debüt zur Seite stehen wird.

Das berühmte amerikanische Vokalensemble Chanticleer – als »Orchester der Stimmen« weltweit gefeiert – begibt sich mitsamt dem Publikum auf eine Reise durch 500 Jahre europäischer und außereuropäischer Musik.

Bis in die fernen Regionen der altjapanischen Mythologie reichen die ungewöhnlichen Auftritte von Drumaturgia, die mit ihrem Hauptakteur, der alten ostasiatischen Fasstrommel »Taiko«, den Bogen zwischen Urzeit und Gegenwart schlagen.

Eine Geschichtsstunde bietet der Bestsellerautor Philipp Blom in seiner Lesung, die dem Schicksal einer Füssener Geige nachgeht, und der Kabarettist Matthias Reuter lässt sich auf humorige, gewiss auch ein wenig »verrückte« Weise über die Tiefen und Untiefen der Philosophie aus.

Dazu bietet das Festival vielsaitig den Treffpunkt Geigenbau, Meisterklassen und musikalische Teestunden für Jedermann. Führungen, öffentliche Proben und Vorträge ergänzen das Programm, das in diesem Jahr von dem Dokumentarfilm »4« über das französische Quatuor Ébène eingerahmt wird.

Festival vielsaitig 2019
ver-rückt!

28.08. – 07.09.2019
Barockkloster St. Mang, Füssen

9 Konzerte, Lesung mit Musik, Kabarett, Geigenbautreff, Meisterkurse, Führungen und Vorträge

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15.07.2019 der 21-jähriger Maler aus Düsseldorf

GFDK - Kultur und Medien

Seine expressiven Bilder faszinieren Kunstfans rund um den Globus: Leon Löwentraut, 21-jähriger Maler aus Düsseldorf, zählt zu den angesagtesten Künstlern unserer Zeit. Ausstellungen in Weltstädten wie New York, London oder Singapur waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – jede Vernissage ein gesellschaftliches Ereignis. Jetzt ist der Nachwuchsstar mit seinen Werken zum ersten Mal in Skandinavien zu Gast.

Am Freitag, dem 12. Juli 2019, findet von 16 Uhr bis 18 Uhr die Vernissage zur Ausstellung LEON LÖWENTRAUT – ONGOING THING^21 in der Martin Asbæk Gallery, Bredgade 23, in Kopenhagen, statt.

Hintergrund:

Leon Löwentraut malt seit seinem siebten Lebensjahr. Schon die Entstehung der Gemälde offenbart: Hier brennt einer für die Kunst. Inspiriert vom Action Painting malt Leon Löwentraut stets mit vollem Körpereinsatz – auf dem Boden kniend, bei lauter Musik, wie im Rausch. Das Ergebnis: Abstrakte Farbexplosionen, Muster, Linien und Kreise, die den Betrachter mit ihrer Wucht nahezu hypnotisieren. Löwentraut lebt und arbeitet in Düsseldorf.

In Kopenhagen werden 18, teils großformatige Werke, gezeigt.

Der Titel der Ausstellung ONGOING THING^21 weist auf das Alter des Künstlers hin (21 Jahre) und dass dies bereits seine 21. Ausstellung ist.

Die Ausstellung ist bis zum 10. August zu sehen.

Leon Löwentraut (b. 1998) is a rising star on the German art scene. The young, German painter has managed to develop a unique and recognizable style of painting; through energetic brush strokes and a plethora of vivid colors, Löwentraut creates expressive, explosive and exuberant paintings that catch the eye.

According to Löwentraut, artistic proficiency is a matter of natural talent, which can be cultivated but not acquired. Since he discovered painting at the age of eight through his mother’s creative endeavors, painting has been an ever-growing passion for Löwentraut.

Jean-Michel Basquiat and Pablo Picasso are among his major influences, and Löwentraut’s vibrant palette and graffiti-esque style is definitely testament to the impact of these artists.

About the exhibition Ongoing thing^21 Löwentraut says, “I’ve been inspired by unique places, such as Ibiza and Saint Petersburg and absorbed the colors as well as the vibe of the respective city and apart from that engaged with its people and their behavior.

I observed how people behave alone, in groups, in and out of relationships, and reflected my thoughts through a pencil.” Löwentraut has a natural inclination to study and depict the people around him, concurrently conveying their demeanor and expressing his own feelings on the canvas.

One can argue that the faces in his paintings bear similarities to masks; simultaneously connected to abstraction and familiar figuration, Löwentraut accentuates facial expressions and gestures with bright, contrast-filled colors.

Leon Löwentraut (b. 1998 in Kaiserslautern) was first exhibited at a gallery in Munich at age 15. Since then he has exhibited in Spain, the United Kingdom, Russia, France, Singapore, Switzerland, the United States, and Denmark. Leon Löwentraut lives and works in Düsseldorf.

Kilde. Martin Asbæk Gallery

 

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15.07.2019 Wie gefährlich sind Reichsbürger

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Essen. Um Menschen, die lange Zeit weder von der Öffentlichkeit noch von den Behörden wahr- oder gar ernstgenommen wurden, geht es zu Beginn der neuen Spielzeit am Schauspiel Essen:

Konstantin und Annalena Küspert beleuchten in ihrem Stück „Der Reichsbürger“, das am Samstag, dem 21. September ab 19 Uhr in der Box Premiere hat, die Psyche eines Mannes, der weit davon entfernt ist, wie ein aggressiver Verschwörungsfanatiker daherzukommen.

Er ist einer von rund 19.000 so genannten „Reichsbürgern“, die es derzeit in Deutschland geben soll – Tendenz rasant steigend.

Zu ihrem Credo gehört, dass sie die Rechtmäßigkeit der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkennen, denn ihrem Geschichtsverständnis nach ist die Besatzung Deutschlands nie beendet worden und die Bundesrepublik ausschließlich ein Konstrukt der Alliierten.

Für Reichsbürger besteht somit das Deutsche Reich fort. Und so rufen sie ganz nach Belieben auf ihrem Grund und Boden eigene Kleinstaaten aus, vergeben Pässe und Dokumente und ernennen sich bzw. gleichgesinnte Mitstreiter zu Reichskanzlern, Königen, Kaisern oder anderen Staatsoberhäuptern.

Nachdem Reichsbürger lange als weltfremde Spinner abgetan wurden – exzentrisch, aber harmlos – bekam das Thema neue Brisanz, als 2016 einer von ihnen durch seine Wohnungstür hindurch das Feuer auf Polizisten eröffnete und dabei einen Beamten tötete.

Realitätsverweigerer, ideologisch verblendete Sonderlinge, Utopisten oder radikale Wutbürger? Wie gefährlich sind diese Menschen für die Gesellschaft tatsächlich?

Mit „Der Reichsbürger“ nähern sich Konstantin und Annalena Küspert ebenso bissig wie aufklärerisch diesem irritierenden gesellschaftlichen Phänomen.

Für Inszenierung, Bühne und Kostüme zeichnet Thomas Krupa verantwortlich, der zuletzt in der Jubiläumsspielzeit den Publikumsfavoriten „Der Besuch der alten Dame“ auf die Grillo-Bühne gebracht hat. Den Reichsbürger in diesem Solo-Stück spielt Stefan Diekmann.

Eintritt bei der Premiere: € 19,00.

Weitere Aufführungen: 24. September, 3., 31. Oktober; 19:00 Uhr, Box. Eintritt: € 17,00.

Kartenvorverkauf: Tel.: 0201/81 22-200

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13.07.2019 was ist, wenn man weder Lesen noch Schreiben kann

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Essen. „Ziehen Sie eine Wartenummer. Begeben Sie sich in Zimmer B14. Setzen Sie sich. Füllen Sie dieses Formular aus. Lesen Sie sich diese Belehrung gründlich durch. Unterschreiben Sie, dass Sie alles verstanden haben.“

So sieht der Alltag für Besucher einer Behörde aus. Doch was ist, wenn man weder richtig lesen noch schreiben kann? Der Analphabetismus wird in unserer Gesellschaft zumeist tabuisiert, und das, obwohl in Deutschland 6,2 Millionen Erwachsene betroffen sind. Für mehr als die Hälfte von ihnen ist Deutsch übrigens die Muttersprache.

Um dieses Thema aufzugreifen hat das Schauspiel Essen das Berliner Game-Theater-Kollektiv machina eX beauftragt, ein Spiel zu entwickeln, bei dem die Probleme, die Analphabeten in ihrem praktischen Leben haben, für Nicht-Betroffene erfahrbar werden:

Entstanden ist das theatrale Adventure-Game „Sign Here“, das das Publikum ab Samstag, dem 28. September in der Maxstraße 54 aufs Amt schickt.

Die Räumlichkeiten einer ehemaligen Tanzschule, die das Schauspiel Essen in den vergangenen Jahren bereits als Aufführungsstätte („Skin Deep Song“, „Der Spalt“) genutzt hat, werden zum Schauplatz einer Bürokratie-Simulation, in der die Besucher zu Spielern werden und gegen Vorschriften, Paragraphen und Sonderbedarfsfeststellungserklärungen kämpfen müssen.

Welche Strategie führt zum Erfolg? Unterwürfigkeit, Beschwerde, grenzenlose Geduld? Und was passiert mit denen, die sich in dieser Welt nicht zurechtfinden?

machina eX forscht seit 2010 an der Schnittstelle von Theater und Computerspiel. Dabei kombiniert das siebenköpfige Medientheaterkollektiv moderne Technologien mit Mitteln des klassischen Illusionstheaters und schafft so immersive, spielbare Theaterstücke, die zugleich begehbare Computerspiele sind.

Bisher hat das Kollektiv etwa zwanzig Live-Games entwickelt, u. a. für die Schillertage Mannheim, den Steirischen Herbst, die Münchner Kammerspiele, das Belluard Festival Fribourg und das Transform Festival Leeds.

Zudem wurden mit dem Goethe-Institut Budapest Pro­jekte realisiert. 2019 erhält machina eX die Tabori Auszeichnung des Fonds Darstellende Künste.

Für Konzept und Gamedesign bei der Uraufführung „Sign Here“ zeichnet machina eX verantwortlich, die Inszenierung übernimmt Kollektiv-Mitglied Yves Regenass.

Es wirken mit: Lea Beie, Anne Eigner, Martin Schnippa, David Simon.

Die Koproduktion von machina eX und Schauspiel Essen wird gefördert von der Brost-Stiftung.

Ab 19 Uhr zeitversetzter Einlass nach jeweils 10 Minuten. Eintritt bei der Premiere: € 19,00.

Nächste Termine: 29. September, 4., 5., 6., 10., 11., 12. Oktober; Maxstr. 54; Eintritt: € 17,00.

Karten unter 0201/81 22-200

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13.07.2019 Preisträgerkonzert am 22. September

GFDK - Kultur und Medien

Essen. Wenn am Sonntag, dem 22. September um 20 Uhr die neue „Jazz in Essen“-Saison beginnt, dann wird die Bühne des Essener Grillo-Theaters gut gefüllt sein: 18 Musikerinnen und Musiker des Essen Jazz Orchestra (EJO) verwandeln das Haus an diesem Abend in einen Jazz-Tempel, denn sie geben an traditionsreicher Stätte das diesjährige „Jazz Pott“-Preisträgerkonzert.

Das Essen Jazz Orchestra erhält den „Jazz Pott“ 2019

„Als Anerkennung für seinen unermüdlichen, oft an Selbstausbeutung grenzenden Einsatz, das dabei erreichte hohe Niveau und seine Verdienste um die Jazzszene im Revier verleihen wir dem EJO jetzt den 22. Essener ‚Jazz Pott‘“, so Dr. Berthold Klostermann, der Künstlerische Leiter der renommierten Jazz-Reihe.

Nach zahlreichen Konzerten u. a. auch in der Casa des Schauspiel Essen gab das Essen Jazz Orchestra im Februar 2017 mit Gastsolist Robin Eubanks (Posaune) erstmals auch bei „Jazz in Essen“ eine Kostprobe seines außergewöhnlichen Könnens.

Jetzt legt die Big Band, die aus Absolventen der Essener Folkwang Universität der Künste und Musikern der freien Jazz-Szene Essens besteht, zudem ihr erstes Album vor: Eine Doppel-CD mit bislang unveröffentlichten Kompositionen von Bandleader Tobias Schütte, Bassist Alex Morsey und Posaunist Tobias Wember („Roadworks Suite“).

Das Preisträgerkonzert am 22. September ist somit auch Release-Konzert für das Debütalbum des EJO.

Es spielen: Roman Sieweke, Sebastian Gerhartz (Altsax), Philipp Sauer, Veit Lange (Tenorsax), Julius van Rhee (Baritonsax), Gerd Jentzsch, Jonathan Böbel, Philipp Schittek, Tobias Wember (Posaunen), Heidi Bayer, John-Dennis Renken, Matthias Schwengler, Stephan Struck (Trompeten), Andreas Wahl (Gitarre), Hajo Wiesemann (Klavier), Alex Morsey (Bass), Hermann Heidenreich, Niklas Walter (Drums).

Der Essener „Jazz Pott“ ist ein Preis für innovative Jazzmusiker, der 1998 von Viktor Seroneit († 2011) und Niklaus Troxler für den „Plakat Kunst Hof Rüttenscheid“ begründet wurde; das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro wird erneut vom Essener Kabarettisten Hagen Rether gestiftet.

Eintritt: € 22,00.
Kartenvorverkauf: 0201/81 22-200

Die Reihe „Jazz in Essen“ wird realisiert in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

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12.07.2019 die Möglichkeit flexibel zu arbeiten

GFDK - Kultur und Medien

Bundesweites Städte-Ranking: Hier ist besonders flexibles Arbeiten möglich

WBS GRUPPE analysiert mehr als 250.000 Stellenanzeigen aus den 40 größten Städten Deutschlands auf die Möglichkeit hin, flexibel zu arbeiten
In Köln, Karlsruhe und Düsseldorf gibt es die flexibelsten Arbeitsstellen
Krefeld landet auf dem letzten Platz

 In Köln gibt es deutschlandweit die flexibelsten Jobs. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Bildungsanbieters WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de). Das Unternehmen hat eine Arbeitswoche lang täglich mehr als 250.000 Stellenangebote in den 40 größten deutschen Städten analysiert. Dafür wurden Daten zu den Variablen Teilzeit, Gleitzeit, Work-Life-Balance, Homeoffice sowie Firmenhandy und -laptop untersucht. Pro Variable wurden jeweils ein bis 40 Punkte vergeben.

Den ersten Platz des Rankings belegt Köln mit insgesamt 171 von 240 möglichen Punkten. Knapp dahinter reihen sich Karlsruhe und Düsseldorf mit 170 beziehungsweise 168 Punkten ein.

Köln erreicht pro Variable jeweils gute Werte mit 19 bis 39 Punkten. Karlsruher Arbeitgeber hingegen bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beispielsweise am häufigsten die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, doch am seltensten die Option auf eine Teilzeitstelle.

Lübeck hat bei zwei Variablen die Nase vorn

Am häufigsten haben Lübecker Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Option, in Teilzeit arbeiten zu können. Lübecker Stellenanzeigen enthalten außerdem anteilig am meisten den Benefit eines Diensthandys.

Damit gewinnt die norddeutsche Stadt, die insgesamt nur auf Platz 29 des Rankings landet, als einzige Stadt in zwei Kategorien. Von Gleitzeiten profitieren in Rostock Arbeitende am ehesten und mit einer positiven Work-Life-Balance werben vor allem Wiesbadener Arbeitgeber. Wer in Erfurt arbeitet, bekommt am häufigsten Laptops gestellt. 

Krefeld, Gelsenkirchen und Chemnitz sind die Verlierer des Rankings

Auf dem letzten Platz des Rankings rangiert Krefeld. Die Stadt landet unter den letzten zehn Platzierungen, wenn es um Diensthandys oder -laptops, eine gute Work-Life-Balance oder die Option, in Teilzeit oder im Homeoffice arbeiten zu dürfen, geht.

Insgesamt stehen am Ende 46 Punkte auf dem Konto von Krefeld. Davor belegt Gelsenkirchen Platz 39 mit 52 Punkten. Komplettiert wird die Worst Three durch Chemnitz mit insgesamt 54 Punkten.

Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse:

“Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, als Arbeitgeber den potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas zu bieten, das über ein gutes Gehalt hinausgeht.

So können Unternehmen beispielsweise mit einer besonders guten Work-Life-Balance punkten. Unsere Analyse zeigt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer diesbezüglich bundesweit höchst unterschiedliche Möglichkeiten geboten werden.  

Als knapper Sieger unseres Rankings ging am Ende Köln hervor. Hier werden Arbeitenden insgesamt am häufigsten flexible Arbeitsmodelle offeriert. Aber auch die Arbeitgeber in Karlsruhe und Düsseldorf sind besonders hervorzuheben.

Auch in der WBS GRUPPE legen wir großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Privatleben gut mit der Arbeit verbinden können. So nutzen beispielsweise rund ein Viertel unser Angestellten die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.”

Das ist die Analysegrundlage

Um herauszufinden, in welcher deutschen Stadt es die flexibelsten Arbeitsbedingungen gibt, hat die WBS GRUPPE gemeinsam mit der Online-Jobsuchmaschine Adzuna zwischen dem 17.6. und dem 21.6.2019 täglich mehr als 250.000 Stellenanzeigen aus den 40 größten deutschen Städten untersucht.

Dafür wurden Daten zu den Variablen Teilzeit, Gleitzeit, Work-Life-Balance, Homeoffice sowie Firmenhandy und -laptop erhoben und ausgewertet. Pro Variable wurden jeweils ein bis 40 Punkte vergeben. 

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09.07.2019 Bildung und Fachkräftemangel

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Rund 200 Gäste folgten der Einladung der Wirtschaftsverbände DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER zum Politischen Abend im Düsseldorfer Landtag - unter Ihnen Landeswirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Landesfinanzminister Lutz Lienenkämper und Landesbildungsministerin Yvonne Gebauer. Themenschwerpunkte waren Bildung und Fachkräftemangel. Familienunternehmer berichteten aus der Praxis und diskutierten, was in NRW noch besser laufen könne.

Thomas Rick, Landesvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, sagt: „Nach unserer Einschätzung hat sich in den letzten Jahren viel im Land getan. Wir Familienunternehmer stellen an uns den Anspruch, immer besser zu werden. Das Gleiche erwarten wir auch von der Landespolitik in Nordrhein-Westfalen. Auch zukünftig mischen wir Familienunternehmer uns mit unserem ordnungspolitischen Kompass in die Landesgeschicke ein und machen konstruktive Vorschläge, wie wir wirtschaftlich und gesellschaftlich vorankommen.“

In Richtung der anwesenden Landesminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie) und Lutz Lienenkämper (Minister der Finanzen) bescheinigte Rick den Entfesselungspaketen das Potenzial, bundesweiten Vorbildcharakter für Bürokratieabbau zu haben. Die Vereinfachungen und Streichungen von Verordnungen bringen die Wirtschaft voran.

Bildungsministerin Yvonne Gebauer dankte er für ihr konsequentes Engagement für ein Schulfach Wirtschaft. Nun komme es darauf an, wie das Fach in den Schulen umgesetzt werde und wie die Lehrer entsprechend ausgebildet werden.

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