Nachrichten aus der großen weiten Welt

12.03.2021 Thema Blockchain und Cloud Computing

GFDK - Kultur und Medien

Die Anzahl der Blockchain-Startups je eine Million erwerbsfähiger Bürger liegt in Deutschland bei 4,4. Damit liegt die Bundesrepublik bei einem EU-Vergleich weit abgeschlagen. Auch in puncto Digitalisierung besteht ein erhebliches Aufholpotenzial, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht.

Dass die Digitalisierung zwingend notwendig ist, um auch weiterhin konkurrenzfähig zu sein, hierin sind sich die meisten einig.

95 Prozent der deutschen Unternehmen wollen mehr Digital-Know-How im eigenen Land. Etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen ist der Auffassung, dass Deutschland in puncto digitalem Know-How eher abhängig von anderen Ländern ist.

Knapp ein Drittel sieht die Bundesrepublik sogar vollständig abhängig – auch in dieser Hinsicht landet Deutschland bei einem Vergleich wichtiger Industriestaaten auf dem unrühmlichen letzten Platz.

Noch fristet das Thema Blockchain in der breiten Masse eher ein Nischendasein: Die meisten verbinden hiermit vor allem Digitalwährungen wie beispielsweise Bitcoin.

Wie die Infografik aufzeigt, könnte die Technologie jedoch bereits in Bälde in zahlreichen Branchen nicht mehr wegzudenken sein.

89 Prozent der Logistik-Unternehmen in Deutschland sind der Auffassung, dass die Themen Cloud Computing und Blockchain bedeutend oder sehr bedeutend für die Logistikbranche sind.

Knapp ein Drittel der Praktiker mit Führungsverantwortung bei Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen erachten Blockchain-Lösungen für die Energiewirtschaft als sehr relevant.

„Zwar fußen zahlreiche Digitalwährungen auf der Blockchain-Technologie, doch die möglichen Anwendungen gehen weit hierüber hinaus“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

„Ob und inwiefern der Standort Deutschland von dem Trend wird profitieren können, das wird sich erst noch herausstellen – zumindest in Relation zur Wirtschaftskraft und Einwohnerzahl schneidet die Bundesrepublik bis dato allerdings mitnichten gut ab“.

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11.03.2021 Innovativster Autohersteller

GFDK - Kultur und Medien

Gemäß dem CAM-Innovationsstärke-Index ist Tesla im Bereich Elektromobilität der innovativste Automobilhersteller. Dieser kommt bei dem Ranking auf 159,4 Punkte, an zweiter Stelle landet Volkswagen mit einem Score von 122,6. Wie aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervorgeht, dominiert Tesla auch in anderer Hinsicht – doch die Konkurrenz schläft nicht.

Auch hinsichtlich des Vertriebs der Fahrzeuge verändert sich dieser Tage vieles: Autohersteller verkaufen immer weniger PKWs über die traditionellen Verkaufswege.

Der Börsengang des Online-Händlers der Auto 1 Gruppe führt dies vor Augen. 69 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass dieser „nichts Gutes“ für den klassischen Autohandel bedeutet.

In puncto Online-Vertrieb landet Tesla unter den Automobilherstellern ebenfalls auf dem ersten Platz. In einem Ranking für die Vereinigten Staaten von Amerika landet der E-Pionier hierbei mit 39 Punkten vorn, gefolgt von Chevrolet GMC mit 24 Punkten.

In China scheint der Online-Vertrieb indes umkämpfter zu sein. Auch hier führt Tesla mit einem Wert von 39 die Speerspitze an, doch der Abstand zum zweiten Platz – in diesem Fall Volkswagen – ist deutlich geringer. Die Wolfsburger kommen auf einen Score von 33.

Zwar verkauft Tesla weltweit noch mit Abstand die meisten E-Autos. Allerdings nimmt die Konkurrenz Fahrt auf, allen voran Volkswagen. Dies schlägt sich auch auf die Anzahl der neu angemeldeten Stromer nieder.

So wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 463 Prozent mehr Volkswagen-Elektroautos angemeldet, als noch 2019. Bei Tesla betrug der Anstieg nur 56 Prozent.

Unterdessen zeigt die Infografik, dass die Mehrheit der Bundesbürger die Tesla-Ansiedlung bei Berlin begrüßt. 36,5 Prozent bewerten dies sogar als „sehr positiv„, weitere 25,1 Prozent mit „eher positiv“.

Ob und inwiefern Tesla diese Popularität bei der Verteidigung der Marktführerschaft weiterhilft, und ob Volkswagen, Mercedes & Co. die Aufholjagd gelingt, das scheint zwar ungewiss – doch dass sich die Traditionshersteller unter anderem in puncto Online-Vertrieb und Schnelligkeit eine Scheibe von Tesla abschneiden können, hierin sind sich die meisten einig

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10.03.2021 Der Quintenzirkel

GFDK - Kultur und Medien

Wir alle hören jeden Tag Musik. Aus dem Radio über unterschiedliche Streaming Anbieter oder machen die Musik sogar selber. Es ist nicht einfach nur ein Lied, dahinter steht sehr viel mehr als der Text und der Sänger.

Die einzelnen Lieder müssen komponiert werden. Von dem ersten Ton bis zu dem fertigen Musikstück sind viele einzelne Schritte notwendig. Manchmal beginnt es bei dem Text und in anderen Fällen mit der Melodie.

Das Schreiben der Noten ist dabei nicht immer ganz einfach. Es gibt unterschiedliche Hilfsmittel, die beim Aufschreiben helfen können. Ebenso ist es bei der Melodie. Erst wenn beide aufeinander abgestimmt sind, dann entstehen Lieder.

Vom Komponieren bis zum fertigen Song

Eine Idee und Inspiration ist der erste Punkt auf dem langen Weg zum fertigen Lied. Hierbei kann es sich um eine Melodienabfolge oder auch eine Textpassage handeln. Auf diesen Punkt bauen alle Weiteren auf.

Mit unterschiedlichen Elementen kann nun experimentiert werden. Unterschiedliche Hilfsmittel wie der Quintenzirkel können beim Notieren der Noten positiv wirken. Das grobe Grundgerüst entsteht.

Anschließend entsteht der Feinschliff. Bei diesem Punkt werden die Texte und die Melodie genau aufeinander abgestimmt. Kleine Dinge in der Reihenfolge der Noten oder Wörter können angepasst und optimiert werden.

Damit der Song von vielen Menschen gehört werden kann, steht die Aufnahme in einem Studio an. An diesem Punkt werden die unterschiedlichen Musikinstrumente optimiert. In manchen Fällen stellt sich erst an dieser Stelle die endgültige Wahl heraus.

Dank der Technik können die Lautstärken ideal angepasst werden. Das Schlagzeug kann also in den Hintergrund rücken, während weniger dominierende Instrumente nach vorne geholt werden können.

Außerdem besteht hier das erste Mal die Möglichkeit, dass der Komponist seine Musik selber einmal anhören kann. Durch diesen wichtigen Schritt ergeben sich nochmals Änderungen und Optimierungen.

Nach diesem Prozess gibt es ein Vorgespräch mit dem Tontechniker. Wünsche und Anregungen werden hier ausgetauscht, bevor die finale Aufnahme entsteht. Techniker haben noch einige Tricks in der Hinterhand, die das gesamte Stück nochmals optimieren können.

Nach der gemeinsamen Bearbeitung des Komponisten, des Songschreibers, dem Sänger und dem Techniker ist das gesamte Lied fertig. Ein Song, welche im Durchschnitt nur 3 Minuten dauert, bedarf einer wochenlangen Arbeit.

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10.03.2021 weltweit größte Sugar-Dating-Website

GFDK - Kultur und Medien

Wenn man bedenkt, dass einige der reichsten Menschen der Welt aus Deutschland stammen, ist es keine Überraschung, warum deutsche Sugar Daddys es auf den zweiten Platz der Liste geschafft haben, wie SeekingArrangement in ihrer aktuellen Heatmap-Analyse herausgefunden hat.

LAS VEGAS - Die weltweit größte Sugar-Dating-Website, SeekingArrangement, hat festgestellt, dass Frankreich die Top-Ten-Liste in Europa mit 95.029 Sugar Daddys dominiert, während das benachbarte Deutschland 68.442 Sugar Daddys hat.

Dicht dahinter liegt Spanien mit 67.827 Sugar Daddys auf dem dritten Platz, während die EU-Länder Irland, die Niederlande, Italien, Belgien, die Schweiz, Schweden und Portugal dicht dahinter liegen und eine beachtliche Anzahl an Sugar Daddys aufweisen, die die Top Ten der westeuropäischen Länder mit den meisten Sugar Daddys bilden.

"Deutschland ist unter den Top 30 Ländern weltweit mit hohen Lebenshaltungskosten. Dies, gepaart mit der aktuellen pandemiebedingten Arbeitslosigkeit in der EU, verdeutlicht, wie sehr diese Sugar Daddys helfen können", so Brandon Wade, CEO und Gründer von SeekingArrangement.

Die Ergebnisse wurden aus der Anzahl der bestehenden Mitglieder über die Jahre seit der Gründung von SeekingArrangement im Jahr 2006 gezogen.

Die vollständigen Ergebnisse dieser Analyse finden Sie unten.

Top 10 der europäischen Länder mit den meisten zucker- Daddies

Frankreich 95.029  

Deutschland 68.442  

Spanien 67.827  

Irland 48.591  

Niederlande 45.763  

Italien 33.382  

Belgien 26.545  

Schweiz 20.422  

Schweden 14.296

 Portugal 9.618

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09.03.2021 Masken-Test von Stiftung Warentest

GFDK - Kultur und Medien

Die FFP2-Atemschutzmaske RM 100 des Neusser Gesundheitsunternehmens medisana überzeugte im aktuellen FFP2-Masken-Test der Stiftung Warentest: Bei den wichtigsten Testkriterien „Atemkomfort“ sowie „Filter­wirkung für Aerosol­partikel“ erhielt die RM 100 jeweils das bestmögliche Testurteil „Hoch“.

Somit bestätigen die Tester von Stiftung Warentest, dass auf die Filter­wirkung des geprüften medisana-Modells Verlass ist: Sie hielt rund 99 Prozent der Aerosol­partikel zurück und schützt somit nachweislich gegen Covid-19.

Auch in Sachen „Atemkomfort“ vergibt das renommierte Test-Institut die Bestnote – beim Tragen der zertifizierten medisana Atemschutz­maske RM 100 fällt das Atmen leicht.

Das dürfte vor allem diejenigen erfreuen, die viele Stunden am Tag eine Maske tragen müssen. Auch beim Thema Schad­stoffe gab es keinerlei Auf­fäl­lig­keiten bei der medisana Atemschutzmaske.

Im Rahmen des Testkriteriums „Passform“ erreichte die RM 100 die zweitbeste Beurteilung und liegt damit im Gesamtergebnis weit vorne.

Um eine optimale Passform sicherzustellen und einen best­möglichen Schutz zu gewähr­leisten, verweist medisana darauf, dass Nutzer unbe­dingt auf einen passenden Sitz für ihre Gesichtsform achten müssen.

Hierzu wird zu jeder medisana Maske ein zusätzlicher Clip mitgeliefert, der bei Bedarf hinten am Kopf an den Gummistraps befestigt werden kann.

Dadurch liegt die Maske enger am Gesicht an und kann für einen besseren Sitz für unterschiedliche Kopf- und Gesichtsformen sorgen.

Insgesamt erhielt die FFP2-Atemschutzmaske RM 100 von medisana das zweitbeste Gesamturteil im Masken-Test der Stiftung Warentest – und überzeugt darüber hinaus mit nur der Hälfte des Kaufpreises im Vergleich zum Testsieger.

Als einer der führenden Spezialisten in der Gesundheitsvorsorge und mit langjähriger Erfahrung in der Herstellung von Medizinprodukten ist medisana frühzeitig in die Produktion von FFP2-Masken eingestiegen, um zum Schutz der Bevölkerung beizutragen.

Die medisana Atemschutzmasken RM 100 sind klassifiziert in der Schutzklasse FFP2 (Schutz vor gesundheitsschädlichen Stoffen wie festen und flüssigen Stäuben, Rauch und Aerosolen), CE-zertifiziert (CE 2834) gemäß der Verordnung (EU) 2016/425 für persönliche Schutzausrüstung und des anwendbaren Standards EN 149:2001/A1:2009.

Die Gültigkeit dieses europäischen Zertifikats beträgt fünf Jahre. Die medisana FFP2-Masken RM 100 besitzen ein effizientes 3-Schicht-Filtersystem, sind einzeln verpackt, um eine mögliche Verunreinigung vor dem Gebrauch zu verhindern, sowie zum einmaligen Gebrauch bestimmt.

Die medisana FFP2-Atemschutzmasken RM 100 sind im Online- und Fachhandel und unter www.medisana.de erhältlich.

medisana zählt zu den führenden Spezialisten im Home Health Care-Markt. Seit über 35 Jahren setzt sich das deutsche Unternehmen mit der Devise „Deine Gesundheit in guten Händen" für die Gesundheit der Menschen ein.

Dabei ist medisana Vorreiter beim Trend des mobilen Gesundheitsmanagements und liefert zukunftsorientierte Produkte für den modernen Alltag in einer zunehmend vernetzten Welt.

Im Bereich Massage ist das Unternehmen aus Neuss deutscher Marktführer. medisana entwickelt, vermarktet und verkauft weltweit Produkte der Kategorien Mobile Gesundheit, Gesundheitskontrolle, Wellness, Sport, Körperpflege, Therapie und Gesundes Zuhause für gesundheitsbewusste Verbraucher.

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09.03.2021 AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

GFDK - Kultur und Medien

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) kann ab kommendem Freitag nach vorheriger Online-Anmeldung über tickets.mkg-hamburg.de wieder besucht werden. Die Terminbuchung für den Museumsbesuch ist ab Donnerstag, den 11. März 2021, möglich.

Hamburg, 8. März 2021 – Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) öffnet gemeinsam mit den staatlichen Hamburger Museen und Aus­stellungshäusern am Freitag, den 12. März 2021. Weitere private Häuser schließen sich an.

Nachdem auf der letzten Konferenz der Minister­präsi­dentinnen und -präsidenten – abhängig vom Inzidenzwert – Öffnungs­schritte für den Kulturbereich beschlossen wurden, können Museen und Ausstellungshäuser ab heute öffnen.

In Hamburg sind Besuche in den staatlichen Häusern ab kommendem Freitag nach vorheriger Termin­buchung möglich. Die Termine im MK&G können ab Donnerstag, den 11. März 2021, über tickets.mkg-hamburg.de reserviert werden.

Das MK&G setzt außerdem das bereits bewährte umfang­reiche Hygienekonzept um und stellt eine Kontaktnachverfolgung sicher.

TULGA BEYERLE, DIREKTORIN DES MK&G: „Fünf neue Ausstellungen und das ganze Team des MK&G stehen mit Vorfreude am 12. März bereit, um unsere Gäste zu begrüßen.

Das Haus ist groß, seit dem ersten Lock­down im Bereich Hygiene und Sicherheit bestens gerüstet und verfügt seit Sommer 2020 über die Möglichkeit, Tickets vorab online zu buchen.

Museen sind Orte, um die Seele wandern zu lassen, um sich zu erfreuen und zu entdecken. Ein lohnender Ausflug aus dem Alltag der Pandemie.“

Das MK&G öffnet mit einem umfassenden Hygienekonzept: Zum Schutz der Gäste darf mit der Wiederaufnahme des Publikumsbetriebs eine beschränkte Personenzahl zur gleichen Zeit die Ausstellungen besuchen.

Während des Museumsbesuchs gilt wie in zahlreichen vergleichbaren Alltagssituationen im öffentlichen Raum die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Alle Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen.

Außerdem gelten die Hygiene- und Abstandsregelungen gemäß der gültigen Eindämmungsverordnung. Bei der aktuellen Inzidenz ist für einen Besuch des MK&G eine vorherige Online-Terminbuchung über tickets.mkg-hamburg.de notwendig.

Die Buchung für den Museumsbesuch ist ab Donnerstag, dem 11. März möglich. Begleiten­de Angebote wie Führungen und museumspädagogische Veranstaltungen sind noch nicht möglich. Das Restaurant Destille und das Kinderreich bleiben geschlossen.

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN IM MK&


TOGETHER! DIE NEUE ARCHITEKTUR DER GEMEINSCHAFT

bis 5. April 2021

Eine Schau über die Wiederentdeckung des Kollektivs in der Architektur und über Wohnformen, die Gemeinschaft, Privatsphäre und Nachhaltigkeit vereinen.

SCHULE DER FOLGENLOSIGKEIT. ÜBUNGEN FÜR EIN ANDERES LEBEN

bis 18. Juli 2021

Spielerische Aufgaben und das Stipendium für Nichtstun laden dazu ein, Achtsamkeit und bewussten Verzicht zu üben für eine bessere Zukunft.

LIFE ON PLANET ORSIMANIRANA

bis 25. Juli 2021

Eine fantastische und humorvolle Welt zwischen Ausstellung, Radiosender, Workshop und Performanceraum für alle, die Lust haben, im Museum aktiv zu werden und über eine bessere Zukunft nachzudenken.

PETER GUSTAF DORÉN. EIN HAMBURGER RAUMKÜNSTLER UM 1900

bis 30. Mai 2021

Wie der schwedische Malergeselle zum stilprägenden Interior-Designer aufstieg und Hamburg eine Farbkur verpasste.

TIERE, TAMPONS UND THEATER. DAS MK&G KURATIERT KOLLEKTIV

bis 4. Juli 2021

Die Ausstellung zeigt Grafik und Plakate, ausgewählt vom Team des MK&G, und ermutigt selbst ernannte „Kunstbanausen“ zum persönlichen Blick auf Kunst und Design.

Unter anderem folgende Häuser öffnen ab Freitag, 12. März 2021 ihre Türen (weitere werden folgen – bitte jeweils auf den Websites der Museen aktuell informieren):

Altonaer Museum (SHMH)

Archäologisches Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg

Deichtorhallen Hamburg

Hamburger Kunsthalle

Jenisch Haus (SHMH)

KZ-Gedenkstätte Neuengamme (SHGL)

Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK)

Museum der Arbeit (SHMH)

Museum für Hamburgische Geschichte (SHMH)

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte (SHGL)

Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)

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09.03.2021 MUSEUMSBESUCH MIT TERMINBUCHUNG

GFDK - Kultur und Medien

Endlich ist es soweit – die Museen dürfen wieder öffnen

Am Freitag, den 12.03.2021 werden das Museum Schwedenspeicher und das Kunsthaus Stade wieder ihre Türen für Besucher*innen öffnen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sieht allerdings eine verbindliche Terminbuchung im Vorfeld des Museumsbesuchs vor. Die Museen Stade arbeiten mit Hochdruck seit Ende letzter Woche daran, diese Vorgabe umzusetzen.

Für die ersten drei Öffnungstage kann die Terminbuchung ausschließlich telefonisch über die folgende Hotline erfolgen: 04141-79773-50

Für den Besuch kann jeweils ein 1.5-stündiges Zeitfenster gebucht werden:

Di–Fr
10.00 bis 11.30 Uhr
11.45 bis 13.15 Uhr
13.30 bis 15.00 Uhr
15.15 bis 16.45 Uhr

Sa–So
10.00 bis 11.30 Uhr
11.45 bis 13.15 Uhr
13.30 bis 15.00 Uhr
15.15 bis 16.45 Uhr
17.00 bis 18.30 Uhr

Die Museen Stade sind durch §5 der geltenden Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen dazu verpflichtet, "personenbezogene Daten der besuchenden oder teilnehmenden Personen zu erheben und bei begründeten Zweifeln auf Plausibilität zu überprüfen, zum Beispiel durch Vorlage eines Personalausweises.

Nach Satz 1 sind der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) der jeweiligen Person sowie das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit zu dokumentieren.

Die Kontaktdaten sind für die Dauer von drei Wochen nach der Erhebung aufzubewahren. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Kontaktdaten keine Kenntnis erlangen. Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen."

Dieser Datenspeicherung stimmen alle Besucher*innen durch ihre Buchung und den Museumsbesuch ausdrücklich zu. Bis zur Einführung einer bundeseinheitlichen Erfassung werden diese Daten im Zuge der Terminbuchung mit aufgenommen, nach Ablauf der Frist werden die Daten verbindlich gelöscht.

Beim Museumsbesuch sind weiterhin verschiedene Hygieneregeln einzuhalten. 

verlängert bis 5. April 2021
Hans Thuar und August Macke. Ziemlich beste Freunde

Eine besondere Freundschaft verband August Macke und Hans Thuar. Nach einem tragischen Unfall, bei dem Thuar beide Beine verlor, gab Macke dem 11-Jährigen den Lebensmut zurück.

Die Schulkameraden waren beide von Kunst begeistert, und durch Macke inspiriert, wurde auch Thuar Künstler. In Briefen und Begegnungen zeigt sich ihre enge Verbundenheit, einige ihrer Werke entstanden in der Bonner Umgebung gemeinsam vor demselben Motiv.

Eine ausdrucksstarke, leuchtend farbige Malweise kennzeichnet ihre moderne Bildsprache. Nach Mackes frühem Tod als Soldat im Ersten Weltkrieg fiel Thuar in eine Depression.

Als er 1920 wieder zum Pinsel griff, entwickelte er großartige hochexpressive Arbeiten – die Höhepunkte seines Schaffens.

Durch die Hochzeit seiner Tochter Gisela mit Mackes Sohn Wolfgang wurde die Verbindung zur Familie Macke später weiter gefestigt. Die Ausstellung wirft einen Blick auf eine schicksalhafte Beziehung und die daraus entstandene Kunst.


verlängert bis 16. Mai 2021
Pilgerspuren. Wege in den Himmel

Die Entdeckung zahlreicher mittelalterlicher Pilgerzeichen bei Ausgrabungen im Stader Hansehafen 2012/13 gab den Blick in eine unbekannte Welt frei:

Auch in Norddeutschland waren bis zur Reformation viele Menschen unterwegs zu den großen Pilgerkirchen Europas, aber auch zu zahlreichen heute völlig vergessenen Wallfahrtskirchen in der eigenen Heimat.

Angeregt von diesen Funden wurde ein Forschungsprojekt mit dem Ziel gegründet, die mittelalterliche Wallfahrtsgeografie in Norddeutschland, besonders im Elbe-Weser-Raum, zu untersuchen.

Neben den regionalen Pilgerorten werden in der Ausstellung auch norddeutsche Reisende auf dem Weg zu den großen Pilgerkirchen im römisch-deutschen Reich sowie nach Santiago de Compostela, Rom und Jerusalem in den Blick genommen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Klöster, Stifts- und Domkirchen Niedersachsens. Die erste große Ausstellung zu mittelalterlichen Wallfahrten seit über 30 Jahren. www.pilgerspuren.de

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08.03.2021 Noch keine Euphorie?

GFDK - Kltur und Medien

Die durchschnittliche Bitcoin-Haltezeit der Anleger beträgt 3,1 Jahre. Wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht, zeichnet sich jedoch jüngst eine Veränderung ab: Immer mehr Trader treten auf den Plan, während der relative Anteil der langfristigen Investoren sinkt.

Anfang März gab es 5,41 Millionen Bitcoin-Trader – genauer gesagt so viele BTC-Adressen, auf denen die Bitcoins kürzer als einen Monat gehalten wurden. Im November des vergangenen Jahres waren es lediglich 3,56 Millionen.

Die Adressen, auf denen die Bitcoins mindestens 12 Monate lang gehalten und nicht transferiert werden, machen einen immer geringeren relativen Posten aus. Dieser sank binnen der letzten 5 Monate von 64,79 auf 58,88 Prozent.

In den Sozialen Medien überwiegen dieser Tage optimistische Kommentare zum Thema Bitcoin. So wurden in den letzten 7 Tagen 110.042 Tweets mit einer positiven Konnotation hinsichtlich der Entwicklung der Kryptowährung mit der größten Marktkapitalisierung abgesetzt, wohingegen sich die Anzahl der negativen Kommentare lediglich auf 26.253 beläuft.

Die überwiegende Mehrheit zeigte sich indes neutral. Dies könnte ein Indiz dafür ein, dass – aller Höhenflüge zum Trotz – noch keine Rede von einer blinden Euphorie sein kann.

Auswertungen von Google-Daten zeigen unterdessen, dass die Nachfrage nach Bitcoin überaus groß ist, dass aber auch Altcoins zunehmend gefragt sind. So erreichten die Suchvolumen für die Kryptowährungen Ethereum und IOTA ebenfalls unlängst neue Höchstwerte.

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07.03.2021 Leon Löwentraut läßt es leuchten

GFDK - Kultur und Medien

Spektakuläre Lichtkunstperformance in Düsseldorf: Ab Freitag, dem 5. März 2021, wird das mit 240,50 Meter höchste Gebäude der Landeshauptstadt, der Rheinturm, eine Woche lang jeweils von 19 bis 23 Uhr mit einer Collage aus Werken des jungen Kunststars Leon Löwentraut illuminiert - als Botschaft der Hoffnung und Aufruf zum Miteinander während der Pandemie.

Realisiert wird das Kunstprojekt „Leon Löwentraut: Gemeinsam gegen Corona- Impfen = Freiheit“ von dem international tätigen Kunstprojektentwickler Marcus Schäfer, Ideengeber und Organisator, in enger Kooperation mit dem Landtag von Nordrhein- Westfalen und der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer, sowie der Unterstützung ausgewählter Sponsoren und Förderer.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR LICHTKUNSTPERFORMANCE

Spektakuläre Lichtkunstperformance auf dem markanten Düsseldorfer Wahrzeichen, dem 240,50 Meter hohen Rheinturm: Zu sehen sind eindrucksvolle Porträts von mehr als 200 Kindern, die in dem Moment entstanden sind, in dem sie sich die Frage stellen:

 „Was bedeutet Zukunft für mich?“ Die Schwarz-Weiß-Fotografien, dezent von Löwentraut handübermalt, sind das Ergebnis seiner Fotoaktion "Meine Zukunft", für die er Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf und Umgebung im Alter zwischen 9 und 16 Jahren fotografierte

Dazu projiziert werden Bilder  aus seinem berühmten Werkzyklus #Art4GlobalGoals, mit dem er die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN künstlerisch interpretiert.

Protagonist der Bildershow: das heute visionär anmutende Gemälde "Good Health", mit dem Leon Löwentraut bereits 2018 – deutlich vor Ausbruch der Pandemie - die Bedeutung des Impfens thematisierte.

Zudem werden alle 17 Ziele sowie die Parole „Gemeinsam gegen Corona“ und „Impfen = Freiheit“ in fünf Sprachen (Englisch, Chinesisch, Spanisch, Arabisch, Deutsch)  präsentiert.

Die Kampagne #Art4GlobalGoals  setzt sich dafür ein, dass die von der UN und der Weltgemeinschaft verabschiedeten 17 Nachhaltigkeitsziele, „Sustainable Development Goals“, den Menschen auf der ganzen Welt näher gebracht werden. 

Die 17 Ziele (Goals) sollen dazu beitragen, allen Menschen auf unserem Planeten ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle, Frieden und Gerechtigkeit und Gute Gesundheit.Weitere Infos: https://sustainabledevelopment.un.org/?menu=1300

Der erst 23jährige Maler Leon Löwentraut betont: "Wir müssen jetzt schnell sinnvolle Strategien entwickeln, um endlich aus der Krise herauszukommen. Sonst setzen wir die Zukunft der von mir fotografierten Kinder und ihrer Kinder aufs Spiel."

Löwentraut fährt fort: „Jeder von uns sollte nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Mitmenschen und für die nächste Generation Verantwortung tragen. Dazu gehört aktuell, dass wir uns impfen lassen. Nur so können wir das Virus besiegen und zu einem nachhaltigen Leben in Würde und Freiheit zurückkehren."

Die technische Umsetzung der einzigartigen Lichtkunstperformance wird ermöglicht durch sieben Hochleistungsbeamer, die den Rheinturm vom Dach des Landtags aus anstrahlen.

Somit sind die auf den Turm projizierten Bilder jeweils von der Altstadt und der Rheinkniebrücke aus zu sehen. Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagt:

„Die Illuminierung des Rheinturms macht Kunst für jeden zugänglich und ist ein Projekt, das Hoffnung macht in der Zeit der Pandemie.

Die Kindergesichter, die bereits Teil des weltgrößten mobilen Kunstwerks Global Gate sind, werden eine Woche lang abends als sympathische Botschafter die Blicke auf sich ziehen. Das gilt auch für die künstlerische Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele.“

Galerist Dirk Geuer und Marcus Schäfer ergänzen: “Es geht darum, die gesellschaftlichen Themen der Gegenwart mit den Mitteln der Kunst sichtbar zu machen. Dafür platzieren wir Kunst genau da, wo sie gesehen wird, im öffentlichen Raum – auch eine Pandemie darf uns dabei nicht stoppen.” 

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06.03.2021 Motto des Internationalen Frauentags

GFDK - Kultur und Medien

Das Motto des Internationalen Frauentags am 8. März 2021 ist mit #ChooseToChallenge ein Aufruf zum Handeln. In den letzten 12 Monaten haben Zeitschriften durch Reportagen und aussagekräftige Bilder auf ihren Titelseiten eine wichtige Rolle bei der Beeinflussung der weiblichen Gleichberechtigung gespielt.

Die Ausgabe von Forbes AT mit dem Schwerpunkt ‘Frauen’, in der Geschichten und Rollenmodelle des weiblichen Krisenmanagements beleuchtet werden, die Ausgabe von Vogue NL zum Thema Mutterschaft, die wichtige Arbeit von Grazia IT im Kampf für die Rechte und die Sicherheit von Frauen, die während der Pandemie so stark gelitten haben, sind nur einige Beispiele dafür“, sagt Marie Sophie von Bibra, Head of Non-English Markets & Head of Customer Success bei Readly, der App für Zeitschriften und Zeitungen.

Readly wirft einen Blick auf einige der stärksten Titelseiten aller Zeiten, bei denen das Magazin und die Frauen auf den Covern den Status quo herausgefordert und einen wesentlichen Beitrag für Gleichberechtigung geleistet haben.

Glamour College, 1968

1968 zeigte Glamour die Harvard-Studentin Katiti Kironde auf ihrer Titelseite, die erste schwarze Frau auf dem Cover eines großen Magazins. Zu einer Zeit, in der sich die Nation inmitten der Bürgerrechts- und Black-Power-Bewegung befand, war die Abbildung von Katiti eine ikonische Veränderung in der Modeindustrie und in ganz Amerika. Diese Ausgabe ist bis heute die meistverkaufte Ausgabe von Glamour.

Demi Moore, Vanity Fair, 1991

Im Jahr 1991 wurde das Nacktfoto der schwangeren Demi Moore auf dem Titelblatt der Vanity Fair von vielen als "skandalös und unanständig" angesehen. Es wird berichtet, dass Einzelhandelsgeschäfte das Magazin in Papier einwickelten und es als grenzwertig pornografisch bezeichneten.

Infolgedessen entstand eine Bewegung, die den Blick auf schwangere Frauen hinterfragte und änderte – zusammen mit einem positiven gesellschaftlichen Trend, der Schwangerschaftsfotos in Mode brachte.

Anita Hill, People Magazine, 1991

Ein weiteres Cover, das die Ermächtigung der Frau im Jahr 1991 beschleunigte, war die Titelseite des People Magazins mit Anita Hill, die vor dem Obersten Gerichtshof über den Vorwurf sexueller Belästigung gegen den auf seine Bestätigung wartenden Richter des Obersten Gerichtshofs Clarence Thomas aussagte.

Aufgrund von Hills Aussage wurde die Art und Weise, wie in Amerika über Belästigung am Arbeitsplatz gesprochen und diese betrachtet wurde, verändert.

Weil das People Magazin über die Geschichte berichtete und sie auf das Cover setzte, fühlten sich mehr Frauen ermutigt, mit ihren eigenen Erfahrungen hervorzutreten.

Ellen DeGeneres, Time Magazin, 1997

1997 machte Ellen DeGeneres mit ihrem "Coming-out" in ihrer TV-Sitcom weltweit Schlagzeilen. Es folgte die Titelgeschichte im Time Magazin, die die LGBTQ-Diskussion für immer veränderte.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine lesbischen Hauptfiguren im US-Fernsehen. DeGeneres entschied sich jedoch, die gesellschaftlichen Normen herauszufordern und mit Hilfe eines Magazin-Covers die Welt für immer zu verändern.

Dixie Chicks, Entertainment Weekly, 2003

Was als Moment der Meinungsfreiheit im Jahr 2003 gedacht war, führte für die Dixie Chicks zu einer Periode von Hassmails, Todesdrohungen, Boykotten von Radiosendern und Songverboten.

Bei einem Konzert in London sprach sich die Leadsängerin der Gruppe, Natalie Maines, gegen den damaligen Präsidenten George W. Bush aus und sagte:

"Nur damit ihr es wisst, wir sind auf der guten Seite mit euch allen. Wir wollen diesen Krieg nicht, diese Gewalt, und wir schämen uns, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas kommt."

Auf dem Cover ist die Band nackt zu sehen, mit wahren Kommentaren, die auf ihre Haut geschrieben wurden. Das Magazin-Cover markierte einen historischen Moment in der Musik, als Frauen mit Einfluss sich entschieden, ihre Meinung zu sagen und sich nicht zu entschuldigen.

Im Jahr 2006 veröffentlichte die Band die Single "Not ready to make nice", die über den Vorfall geschrieben wurde und einer ihrer meistverkauften Songs bleibt.

Are you Mom Enough, Time Magazine, 2012

Im Jahr 2012 verursachte das Time-Magazin mit seinem "Are You Mom Enough?"-Cover einen Aufruhr. Der Verlag gestaltete die Titelseite bewusst provokant und kontrovers, denn der Artikel selbst handelt nicht von Jamie Lynne Grumet, die auf dem Cover mit ihrem dreijährigen Sohn abgebildet ist.

Vielmehr geht es um die Attachment Parenting Theorie von Dr. Bill Sears. Jamie wurde jedoch von Time wegen ihres damaligen Blogs angesprochen, in dem sie unter anderem über das Stillen schrieb und Details ihrer eigenen Erfahrungen einfließen ließ. Die Kombination des kontroversen Bildpaares mit der Überschrift der Titelgeschichte sorgte für ein starkes Magazin-Cover.

Caitlyn Jenner, Vanity Fair, 2015

"Wow" war definitiv das Wort, das die meisten Leute auf den Lippen hatten, als sie das Cover der Vanity Fair 2015 sahen, auf dem die Transfrau Caitlyn Jenner abgebildet war. Die Titelseite hielt den Moment fest, in dem sie der Welt ihren neuen Namen verkündete.

New York Magazin, 2016

Im Juli 2016 veröffentlichte das New York Magazin ein eindringliches Cover, auf dem 35 Frauen abgebildet waren, die Bill Cosby des sexuellen Missbrauchs beschuldigten. Das zusätzliche Element, das das Cover so kraftvoll machte, war ein unbesetzter Stuhl, der symbolisierte, dass es wahrscheinlich mehr Frauen gab. Suggeriert wurde die Frage: "Ist das Ihr Stuhl?"

The “Silence Breakers”, Time Magazine, 2017

Im Jahr 2017 hat das Time-Magazin seine “Person des Jahres” an Frauen verliehen, die sich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ausgesprochen hatten.

Der Arm, den Sie unten rechts auf dem Cover sehen können, steht für die ungenannten Frauen, die sich anonym mit Berichten gemeldet hatten. Diese Frauen erhoben das Wort und setzten mit #metoo eine Bewegung in Gang, die Frauen auf der ganzen Welt wissen ließ, dass sie nicht allein sind.

Breonna Taylor, Vanity Fair, 2020

Die September 2020-Ausgabe der Vanity Fair zeigt ein Titelbild von Breoana Taylor, die im März letzten Jahres von der Polizei in ihrem Haus erschossen wurde. Breonnas Tod löste Empörung aus. Viele Menschen forderten, dass die Beamten verhaftet und angeklagt werden sollten, zusammen mit dem Start einer #SayHerName-Kampagne.

A propos #ChooseToChallenge: es heißt, dass im letzten Jahr die Titelseiten von Magazinen Themen über schwarze Identität dreimal so häufig in einem positiven Licht dargestellt haben als in den vorherigen 90 Jahren zusammen.

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