Nachrichten aus der großen weiten Welt

19.02.2020 DIE RÜDEN im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

DIE RÜDEN feierte seine Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2019 und galt als einer der meistdiskutierten Filme des Festivals. Das Konzept stammt von der Hundetrainerin Nadin Matthews.

Filmemacherin Connie Walther, mehrfache Grimmepreisträgerin, wagt in ihrem dritten Kinofilm ein dystopisches Experiment mit reinem Testosteron:  

In einer unterirdischen Betonarena werden vier junge Gewaltstraftäter mit drei hochaggressiven Hunden und einer angstfreien Frau konfrontiert. Bereit zu kämpfen gegen den Kreislauf der Gewalt und gegen hilflose Institutionen stellt sich die Hundetrainerin Lu ihren eigenen Zweifel an der Erlösung vom Bösen und lotet dabei die Grenzen der Männlichkeit sorgsam aus.

DIE RÜDEN ist eine eindrückliche Reise zum Mittelpunkt der Menschlichkeit.

DIE RÜDEN führt ins Herz einer Finsternis, die heute mit toxischer Maskulinität umschrieben wird. Und leuchtet es aus: In einer Arena aus dunklem, vernarbtem Beton treffen vier junge Gewaltstraftäter auf drei kampflustige Hunde mit metallenen Maulkörben.

Testosteron pur also, wäre da nicht Lu, die angstfreie, hochkonzentrierte Hundetrainerin, die sich der Herausforderung stellt, Feuer mit Feuer zu löschen. Lu siedelt ihr, so riskantes wie von den Strafvollzugs-Autoritäten misstrauisch überwachtes, Projekt jenseits der Fragen nach Täter und Opfer, Schuld und Sühne an.

Sie lässt sich ein, auf das Unaussprechliche, das Unkontrollierbare und das Ungewisse, in das es führt. Die Täter, die Tiere, sie selbst.

So wird sie zur Provokation und ihr Ansatz zum Sprengsatz für ein System, das noch immer glaubt, man könne Gut und Böse wirklich auseinander sortieren. 

Lu lotet auch die Grenzen der Männlichkeit aus. Am Abgrund von Aggression, Gewalt und Uneinsichtigkeit wird die männliche zur menschlichen Grenze.

Und deren Überwindung zu einem Thema für uns alle: Die Zornigen wie die Zaghaften, die Handelnden wie die Verdrängenden, vor allem aber: Männer wie Frauen. 

Pressestimmen

"Bei den Hofer Filmtagen gibt es einen überragenden Film, in dem gefährliche Hunde und gefährliche Männer aufeinander losgelassen werden: „Die Rüden“…Connie Walther hat, nach 20 Fernsehdienstjahren, den bemerkenswertesten Film ihrer Karriere gedreht. Man tut sich sogar schwer, überhaupt einen vergleichbaren Film zu finden."  - Die Welt

"Reales und Fiktion vermischt auch die Grimme-Preisträgerin Connie Walther in ihrem nahezu plotfreien Konzeptfilm "Die Rüden". Sie lässt darin eine echte Hundetrainerin, echte junge Gewaltverbrecher und echte unvermittelbare Hunde eine kühle, artifizielle Therapiewoche über Aggressionen bei verhaltensauffälligen Menschen und Tieren durchleben - als Spielfilm. Nadin Matthews in der Hauptrolle ist eine Entdeckung, die Dystopie geht unter die Haut wie ein Pitbull-Biss."  - Süddeutsche Zeitung

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19.02.2020 DIE MISSWAHL

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Alles beginnt wie immer – die Welt feiert die schönsten Frauen aller Länder und die ausschließlich männlich besetzte Jury bewertet deren Auftritte in Abendkleidern und Badeanzügen.

Doch dann gelingt es einer kleinen Gruppe von Frauen mit einer spektakulären Aktion, die überholten Geschlechterklischees von der Showbühne zu fegen.

Diesem Ereignis, das um die Welt ging, setzt Regisseurin Philippa Lowthorpe ein Zeichen – mit starken Frauen vor und hinter der Kamera.

Kurzinhalt

London, 1970: Sally Alexander (Keira Knightley) hat es satt, als Frau ständig benachteiligt zu werden. Insbesondere der alljährliche „Miss World“-Wettbewerb steht für sie sinnbildlich für ein veraltetes Frauenbild.

Zusammen mit der rebellischen Jo Robinson (Jessie Buckley) will sie die Öffentlichkeit auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam machen.

Unterdessen reisen die Teilnehmerinnen der bevorstehenden Misswahl an und bereiten sich auf das TV-Ereignis des Jahres vor – 100 Millionen Zuschauer werden zu der von Komiker Bop Hope (Greg Kinnear) moderierten Show weltweit an ihren Fernsehgeräten erwartet.

Während Außenseiterin Miss Grenada (Gugu Mbatha-Raw) und ihre Konkurrentinnen das Posieren in Badeanzügen üben, schmiedet die „Women’s Liberation Movement“ um Sally und Jo einen Plan, der die Welt endlich wachrütteln soll …

Pressenotiz

Basierend auf den wahren Ereignissen um die Wahl zur „Miss World“ 1970 inszeniert Regisseurin Philippa Lowthorpe, die für „Call the Midwife – Ruf des Lebens“ als erste Frau mit einem BAFTA in der Kategorie Fernsehen ausgezeichnet wurde, ein wahrhaft rebellisches Kinoereignis.

Keira Knightley („Official Secrets“), Gugu Mbatha-Raw („The Morning Show“) und Jessie Buckley („Judy“, „Wild Rose“) überzeugen als drei höchst unterschiedliche Frauen, die jeweils auf ganz individuelle Weise versuchen, aus dem Korsett veralteter Strukturen auszubrechen.

In ihren Rollen noch dem alten Leben verhaftet sind Greg Kinnear („House of Cards“) als US-Komiker Bob Hope und Rhys Ifans („Snowden“) als Manager der Miss-Show, Eric Morley.

Deren Ehefrauen fechten unterdessen ihre eigenen Kämpfe aus und sind glänzend besetzt mit Keeley Hawes („Bodyguard“) als Julia Morley und Lesley Manville („Der seidene Faden“) als Dolores Hope.

Das Drehbuch über die Misswahl von 1970, die ganz nebenbei auch die westlichen Schönheitsideale auf den Kopf stellen sollte, schrieb Rebecca Frayn („The Lady – Ein geteiltes Herz“). 

Kinostart am 11. Juni 2020

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14.02.2020 lebendige Musikszene

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Tobias Gruben hat die lebendige Musikszene in Hamburg in den 80er Jahren wesentlich mitgestaltet. Bands wie "Cyan-Revue" und "Die Erde" - kürzlich von einigen jungen deutschen Künstler*innen wiederentdeckt - inspirieren ihr Schreiben und ihren Sound.

Mit teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial, Interviews mit Familienmitgliedern und bekannten Persönlichkeiten von damals und heute (z.B. Imogen Gruben, Rocko Schamoni, FM Einheit, Alfred Hilsberg, Tom Schilling uvm.) und einem einzigartigen Soundtrack bringt uns Regisseur Oliver Schwabe (TOKIO HOTEL - HINTER DIE WELT und ASI MIT NIWOH - DIE JÜRGEN ZELTINGER GESCHICHTE) diesen unbesungenen Anti-Helden des deutschen Musik-Undergrounds mit dieser anrührenden dokumentarischen Widmung näher.

Der Dokumentarfilm hatte seine deutsche Festivalpremiere im Rahmen des Filmfestes Hamburg 2019 und wurde dort als "eine filmische Wiederentdeckung" gefeiert.

Parallel zum Kinostart wird der Soundtrack zum Film in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Label ZickZack Records und dem Kölner Filmverleih mindjazz pictures veröffentlicht und präsentiert nicht nur Cover-Interpretationen von derzeitigen jungen Künstler*innen, sondern auch bisher unveröffentlichte Lieder von Tobias Gruben und "Die Erde". 

Die Liebe frisst das Leben spürt dem Werk von Tobias Gruben nach, der auch zwanzig Jahre nach seinem Tod als ungeschliffener Diamant deutscher Popkultur als nahezu unentdeckt gilt. Junge Bands wie Messer oder Isolation Berlin inspiriert der Sänger von Cyan Revue und Die Erde zu Coverversionen.

 Der Film erzählt aber nicht nur von einer unvollendeten Musikerkarriere, sondern er beschreibt auch den anhaltenden Kampf eines Sohnes um die Anerkennung seines Vaters.

In Interviews, teils unveröffentlichter Musik und Briefen führt Die Liebe frisst das Leben direkt in das Herz und den Kopf eines fast vergessenen Musikers, der kurz vor dem kommerziellen Durchbruch an einer Überdosis stirbt und dessen Texte und Lieder bis heute berühren.

D 2019, 92 Minuten, Deutschland

Mit:

Imogen Gruben, Sebastian Gruben, Florian Langmaack, Heidrun Tuchenhagen, Horst Petersen, Felix Huber, Tobias Levin, Alfred Hilsberg, Peter Sempel, FM Einheit, Rocko Schamoni, Henrik Otremba und Messer, Paul Pötsch, Timm Völker, Fee Kürten/Tellavision, Tom Schilling, Isolation Berlin und den Stimmen von Gustav Peter Wöhler und Robert Stadlober   

Pressestimmen:

Wie Schwabes Porträt das Leben und das Werk dieses rätselhaften Sängers verschränkt, ist fesselnd und hochspannend, die Wiederentdeckung eines Superstars, der nie einer war.“  - Die Zeit

„Vor allem durch die Gespräche mit Imogen Gruben gelingt es Oliver Schwabe, das beeindruckende Porträt eines Künstlers durch eine ergreifende und anrührende Familiengeschichte anzureichern.“   

- Junge Welt

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13.02.2020 Handel mit Hunden und Katzen floriert

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Aktuelle Recherchen der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN belegen: In Vietnam, Kambodscha und Indonesien werden jedes Jahr geschätzt zehn Millionen Hunde und Katzen brutal geschlachtet.

Der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch ist nicht illegal, doch die Art der Beschaffung und Schlachtung der Tiere durchaus. Der boomende Hunde- und Katzenfleischhandel birgt zudem schwerwiegende gesundheitliche Risiken für Menschen.

VIER PFOTEN ruft die verantwortlichen Regierungen auf, das Fangen, Schlachten und Essen von Hunden und Katzen zu verbieten.

Erhältlich ist Hunde- und Katzenfleisch in Restaurants und auf Märkten, die vorwiegend von Einheimischen, aber auch von Touristen besucht werden.

Handel und Konsum bergen neben unermesslichem Leid für Tiere und ihre Besitzer auch erhebliche Gesundheitsrisiken, berichtet Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien:

Die Händler stehlen Haustiere sowie Streuner und schleppen sie durch das ganze Land – oft auch über Landesgrenzen hinweg. Die Haltung und Schlachtung der Hunde und Katzen, meist auf Lebendtiermärkten oder in Hinterhöfen, ist nicht nur äußerst brutal, sondern auch frei von jeglichen hygienischen Mindeststandards.

Das schafft die perfekte Brutstätte für neue und tödliche Zoonoseviren wie das Coronavirus. Mit rund zehn Millionen geschlachteten Tieren pro Jahr floriert der Handel, obwohl die Mehrheit der Einheimischen in Südostasien Hunde- und Katzenfleisch ablehnt.“

Hohe Nachfrage nach Hunde- und Katzenfleisch in Vietnam

Laut VIER PFOTEN-Investigationen werden in Vietnam jährlich geschätzt fünf Millionen Hunde und eine Million Katzen geschlachtet. Das Kilo Hundefleisch bringt zwischen sechs und neun Euro. Katzenfleisch kann pro Kilo bis zu elf Euro kosten.

Die VIER PFOTEN-Studie zeigt, dass 60 Prozent der Einheimischen in Hanoi wenigstens einmal in ihrem Leben Hundefleisch gegessen haben. 44 Prozent der Befragten gaben an, in Zukunft auf Hundefleisch verzichten zu wollen.

Hunde- und Katzenfänger sammeln regelmäßig Haustiere und Streuner im Süden des Landes ein und transportieren sie in engen Käfigen über 18 Stunden lang ohne Wasser und Nahrung quer durch das Land. Zusätzlich werden Tiere aus China und Laos importiert.

Große Nachfrage in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh

Die aktuellen VIER PFOTEN-Recherchen zeigen, dass in Kambodscha jährlich rund drei Millionen Hunde getötet und gegessen werden. Unter den geschlachteten Tieren sind Streuner, aber auch Haustiere, die entweder gestohlen oder gegen Töpfe und Pfannen eingetauscht wurden.

Ein lebender Hund bringt zwischen 1,80 Euro und 2,70 Euro pro Kilo, während ein Kilo rohes Hundefleisch für bis zu 3,60 Euro gehandelt wird.

Die Nachfrage ist groß: Allein in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh hat VIER PFOTEN über 110 Restaurants, die Hundefleisch anbieten, dokumentiert.

Viele der Restaurants haben erst in den letzten zwei Jahren eröffnet. Obwohl der Handel floriert, ist der Verzehr von Hundefleisch eine kontroverse Praxis unter den Einheimischen, insbesondere unter der jüngeren Generation.

Hunde und Katzen auf indonesischen Lebendtiermärkten gequält

In Indonesien zählen die Konsumenten von Hunde- und Katzenfleisch zu einer Minderheit. Laut VIER PFOTEN-Bericht essen weniger als sieben Prozent der Indonesier diese Art von Fleisch.

Dennoch werden jährlich rund eine Million Hunde und hunderttausende Katzen für den Fleischhandel getötet. Besonders gefragt ist das Fleisch auf den Inseln Java, Sumatra und Sulawesi.

Auf sogenannten „Extremmärkten“ in Nord-Sulawesi werden die Tiere verkauft und vor den Augen der Marktbesucher lebendig verbrannt.

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13.02.2020 Geigenbaumeister Giuseppe Guarneri

GFDK - Kultur und Medien

Die letzte Geige, die der italienische Geigenbaumeister Giuseppe Guarneri 1744 baute, ist die legendäre «Leduc». 30 Jahre lang war sie im Besitz des Virtuosen Henryk Szeryng (er bekam sie 1957 geliehen, kaufte sie 1970, spielte sie bis zu seinem Tod 1988 und nahm sie auf jede seiner ausgedehnten Konzertreisen mit).

Nach seinem Tod wurde die «Leduc» von Sammlern erworben, die nun nach weiteren 30 Jahren in dem deutsch-amerikanischen Violinisten und Grammy-Gewinner Augustin Hadelich Szeryngs würdigen Nachfolger fanden.

Hadelich spielt ab sofort dieses legendäre Instrument als Leihgabe des Tarisio Trusts. Augustin Hadelich wird die «Leduc» schon in seinen nächsten Konzerten mit den Orchestern aus Detroit, Helsinki, Portland, Köln, Oslo, Island, Montréal, Minneapolis, München, Toronto und vielen anderen Städten dem Publikum vorstellen.

«Der Klang ist derart reich und komplex», sagt Hadelich, «wie ich das noch kaum je gehört habe. Im Vergleich zu Stradivaris strahlender «Ex Kiesewetter», die ich in den letzten Jahren spielen durfte, finde ich die «Leduc» in ihrem Klang ganz besonders: dunkel, leidenschaftlich, farbig und mit einem geradezu menschlichen Stimmklang.

Ich kann nicht genug davon bekommen. Mühelos füllt die Geige alle, auch die gröβten Säle, und jedes Werk, das ich ihr anvertraue, fühlt sich an wie eine unglaubliche Entdeckung.»

«Dass der Ausnahmegeiger Augustin Hadelich dieses Instrument eines Ausnahmegeigenbauers nun spielt», so der Tarisio Direktor Carlos Tome, «ist ein grosses Glück für uns und das Publikum.»

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12.02.2020 Spielen ist ein ein langfristiges Phänomen

GFDK - Kultur und Medien

Nur wenige Spiele vermögen es immer noch, so viel Faszination hervorzurufen wie eine schnelle Partie mit einer Handvoll Karten. Immerhin gehören Kartenspiele zu den ältesten Formen guter Unterhaltung, die man in frühen menschlichen Zivilisationen entdeckt hat – es scheint sich also um ein langfristiges Phänomen zu handeln.

War es allerdings Anfang der 2000er Jahre noch so, dass man links und rechts immer wieder einen günstigen Pokerkoffer kaufen konnte, so hat sich der Markt nun mittlerweile ein wenig gewandelt.

Zwar ist Poker immer noch in aller Munde, aber das Spiel hat nicht mehr die totale Vormachtstellung wie es einst der Fall gewesen ist. Und dennoch, schnelle und einfache Kartenspiele sind weiterhin ganz vorn dabei. Ein Blick auf die vielen Alternativen, um am Samstagabend mal wieder guten Spaß zu haben.

Bakkarat

Ein schon wirklich sehr altes Spiel aus Frankreich, nimmt Bakkarat aktuell ein wenig Fahrt auf, um sich in den Herzen der Fans und Spieler wieder nachhaltig in Erinnerung zu bringen. Bakkarat ist minimal mit Blackjack verwandt, da die Spieler bei beiden Versionen mit einem Dealer am Tisch sitzen.

Beim Bakkarat gibt es zwei Spieler - den Spieler und den Dealer, die gegeneinander antreten. Da man hier gegen den Dealer spielt, ist das Verhältnis am (virtuellen) Tisch ein ganz anderes.

Denn im engen 1 gegen 1 wird das Spiel gleich viel intensiver und naher spannender. Um es zuhause nachzuspielen, kann man für jede Runde einfach den Dealer auswechseln, so haben alle gleichmäßig viel Spaß.

Pai Gow

Pai was? Die meisten Menschen kennen zwar Texas Hold’em, aber dann wird es bei den Varianten für Poker auch schon eng mit dem Wissen. Pai Gow hat das Spiel dabei ein wenig revolutioniert, sodass ein ganz neues Spielerlebnis aufkommt.

Dieses Spiel wird mit einem Standardstapel mit 52 Karten und einem einzelnen Joker gespielt. Sechs Spieler und ein Dealer nehmen teil, wobei jeder Spieler versucht, die Bank zu besiegen.

Das Ziel von Pai Gow ist es, dass ein Spieler zwei Pokerhände aus den an ihn ausgegebenen sieben Karten, jeweils einem fünf Karten und einem zwei Karten Pokerblatt, erstellt. Die Regeln besagen, dass der Rang der Fünf-Karten-Hand höher sein muss als der der Zwei-Karten-Hand.

Wenn die Fünf-Karten-Hand eines Spielers die der Bank schlägt, gewinnt er. Wenn nur eine der Hände den Banker schlägt, bindet er. In diesem Fall gewinnen weder er noch die Bank die Wette. Das Spiel kommt aus China, gewinnt aber auch hierzulande immer mehr an Bedeutung, da die Casinos immer auf der Suche nach neuer Unterhaltung sind.

Besonders die Casino Tischspiele bei Slotty Vegas sind stets daran interessiert, mehr und mehr zu offerieren. Das führt dazu, dass man am Samstagabend mit den Freunden aus einer schier endlosen Palette an Spielen auswählen kann.

Natürlich sind auch die klassischen Texas Hold’em und Blackjack immer noch vielseitig vertreten, denn diesen Spielen wird auch in Zukunft viel Beachtung geschenkt.

Allerdings erkennt die Branche immer mehr, dass schnelle Kartenspiele aktuell einen ganz besonderen Hype auslösen, den es zu nutzen gilt. Fakt ist also: diesen Spielen gehört die Zukunft der guten Unterhaltung.

Foto: Wikipedia

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06.02.2020 DIE FAMILIENUNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Mit einem Plädoyer für die Stimme der Vernunft überzeugte und begeisterte Gastredner Professor Udo Di Fabio mehr als 170 Gäste beim Neujahrsempfang von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER im Industrie-Club Düsseldorf.

Der Soziologe, Jurist und ordentliche Professor am Institut für Öffentliches Recht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Abteilung Staatsrecht,  begann seine Rede „Sich verändernde Gesellschaften – Herausforderungen für die Demokratie“ mit einer Analyse des Ist-Zustands:

„Die Demokratien des Westens scheinen in der Defensive zu sein.“ Im weiteren Verlauf seiner Ansprache erinnerte Professor Di Fabio,  der in seiner Karriere auch über ein Jahrzehnt als Richter am Bundesverfassungsgericht wirkte, an die Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende des Kalten Krieges.

„Damals vor etwa dreißig Jahren war der Systemwettbewerb zugunsten des Westens entschieden“, erläuterte der Staatsrechtler und betonte, dass  sich damit auch die Leitwerte des Westens, wie die Freiheit des Einzelnen, mit seiner Fähigkeit sich zu entfalten als stärker erwiesen hätten, als die Idee des Kollektivismus.

Was ist heute anders?

Heute gebe es, so Di Fabio, keinen prägnanten Systemwettbewerb, sondern stattdessen die Rückkehr robuster Regionalkräfte. Sowohl in Europa als auch in den USA habe eine Veränderung von einer werteorientierten, pragmatischen Demokratie hin zu einer Stimmungsdemokratie stattgefunden.

Eine der Ursachen: Die öffentliche Meinungsbildung hat sich verändert. Mitentscheidend für diesen Wechsel seien die Sozialen Medien. 

Die dort mögliche Anonymität und Dezentralisierung mache es den Menschen besonders leicht, sich emotional – teilweise ohne Hemmungen - zu äußern. Professor Di Fabio bilanzierte: „Fakten will man nicht mehr hören, es sind Stimmungen unterwegs.

Diese Änderung der Meinungsbildung führe dazu, dass Politiker kurzfristige, häufig irrationale Entscheidungen träfen. Langfristige Folgen, Wechselwirkungen und sorgfältige Analysen würden entweder nicht bedacht, vermieden oder bewusst ignoriert.

Professor Di Fabio führte als Beispiel die aktuelle Klimapolitik an. Gerade bei diesem Thema vermisse er eine sachliche Auseinandersetzung – er wünsche sich Zweckrationalismus statt Stimmungsmache.  Der Professor warnte: „Die Demokratie dürfen wir für kein Sachproblem aufgeben.“

Sein fulminanter Vortrag schloss – trotz trüber Bestandsanalyse - mit den Worten: „Wir müssen die Herausforderungen der Welt als Anregung verstehen! Die Klimadebatte kann die Wirtschaft beleben!“

Der Rede vorausgegangen war ein Grußwort von Marco van der Meer, Regionalvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, der das Konzept des Verbands - Politische Interessenvertretung, fachlicher Ideen- und Gedankenaustausch sowie die gemeinsame Teilnahme an kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen - kurz erläuterte und darauf hinwies, dass es notwendig sei, bei allen politischen Entscheidungen, die wirtschaftliche Perspektive mitzudenken.

Daran anschließend appellierte Kathrin de Blois, Regionalvorstand von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Niederrhein Düsseldorf, an alle Unternehmer, sich mutig und entschlossen für ihre Überzeugungen einzusetzen.

Werte wie Freiheit, Eigentum und Wettbewerb, die Eckpfeiler der sozialen Marktwirtschaft, würden in letzter Zeit  zunehmend in Frage gestellt. Ob CO2-Steuer, Fahrverbote, Vermögensabgabe oder Mietendeckel – diesen Entwicklungen müsse man sich entschieden entgegenstellen.

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03.02.2020 Wilde Hühner 69 e. V.

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Essen. Mit einem „verschärften Zickenalarm“ ist der Gehörlosen Theaterverein Dortmund e. V. am Samstag, dem 7. März ab 16 Uhr zu Gast in der Casa des Schauspiel Essen.

„Frauentreff“, so der Titel des Stückes, das Regisseur Peter Feuerbaum mit seinem siebenköpfigen Ensemble aus hörenden und gehörlosen Profi- und Laiendarstellern in Szene gesetzt hat, entführt das Publikum in ein eingeschneites Gehörlosenzentrum:

Hier hat der Frauentreff „Wilde Hühner 69 e. V.“ am Vorabend sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Am nächsten Morgen treffen sich die überwiegend verkaterten Frauen wieder, um das bei der Party angerichtete Chaos zu beseitigen.

Dabei finden sie Marcel, den 1. Vorsitzenden und Ehemann von Wild-Huhn Claudia, tot in seinem Büro. Und natürlich gibt es jetzt reichlich offene Frage:

Wer hat ihn ermordet? War es die geizige Schwiegermutter Beate? War es die hörende und eifersüchtige Schwägerin Paula? War es vielleicht seine Schwester Martina? Oder war es vielleicht doch Marcels eigene Frau Claudia?

Und welche Rolle spielen seine Töchter Katrin oder Susanne? Alle Frauen haben offenbar ein Motiv für den Mord, doch welche war es?

Abgeschnitten von der Außenwelt versuchen die Frauen herauszufinden, wer Marcel umgebracht hat. Dass dabei zunehmend auch die Abgründe ihres Lebens zur Sprache kommen, macht die Tätersuche umso brisanter.

Es spielen: Gabi Wiencek, Alexa Madej, Hanna Walter, Alexandra Madej, Brigitte Piering, Sabine Kaspzyck, Armin Reddig.

Die Aufführung ist in Gebärdensprache. Für hörende Zuschauer gibt es eine kurze Audio-Einführung in die Szenen.

Eintritt: € 17,00

Karten unter 0201/81 22-200

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31.01.2020 Hilfe für Eichhörnchen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Eichhörnchen halten Winterruhe und keinen Winterschlaf. Das bedeutet, dass sie in der kalten Jahreszeit zwar ihren Energiebedarf runterschrauben und viel schlafen, aber tagsüber trotzdem auf Nahrungssuche gehen.

Doch gerade in der Stadt und in urbanen Gegenden ist es für die niedlichen Nager oft schwierig, ausreichend Futter zu finden. Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie man Eichhörnchen durch den Winter helfen kann.

 „Eichhörnchen sind den Sommer über fleißig und legen sich Vorräte an. Auch wenn sie in der kalten Jahreszeit weniger aktiv sind, verlassen sie ihren Kobel täglich, um nach Nahrung zu suchen. Doch gerade in der Stadt ist das nicht immer leicht. Deshalb schadet es nicht, den Tieren das ganze Jahr über zusätzliches Futter anzubieten“, sagt der Wildtierexperte.

Nager lieben Nüsse

Eichhörnchen lieben Nüsse und Samen, aber auch Sonnenblumenkerne, Möhren, Äpfel oder Birnen schmecken ihnen. „Wichtig ist, das Futter nicht einfach auf den Boden zu streuen, sondern an verschiedenen erhöhten Stellen auszulegen. Ansonsten können Katzen den Nagern gefährlich werden. Vogelhäuser bieten sich dafür gut an.“

Futter ist wichtig, Wasser noch wichtiger

Wichtiger noch als die Extra-Portion Haselnüsse sind allerdings Trinkmöglichkeiten. In stark bebauten Gebieten mit asphaltierten Straßen und Gehwegen finden sich nur wenige Wasserstellen für Tiere.

„Man kann den Eichhörnchen also das Leben ein bisschen erleichtern, wenn man hier und da ein paar Schälchen mit Wasser aufstellt.“ Aber Vorsicht: Große Wasserquellen, wie offene Regentonnen oder Pools, sollte man abdecken.

Wenn es keine Randbepflanzung gibt, können sich die Tiere nicht gut festhalten und reinfallen. In dem kalten Wasser können sie schnell ertrinken.

„Wenn man die Regentonne nicht abdecken möchte, kann man auch einen großen Ast oder eine Harke in die Tonne stellen. So können die Eichhörnchen in der Not selber wieder aus der Tonne klettern“, erklärt der VIER PFOTEN Wildtierexperte.

Naturnaher Garten bietet Zuflucht

Wer einen Garten hat, macht Eichhörnchen glücklich, wenn man diesen möglichst naturnah gestaltet. Eichhörnchen lieben es, in großen Bäumen zu klettern und finden in wilden Hecken ausreichend Material, um sich ein gemütliches warmes Nest zu bauen.

„Steingärten sind nicht nur für Insekten lebensfeindlich. In grünen Gärten mit Büschen, Hecken und Bäumen finden Vögel, Insekten und Eichhörnchen das ganze Jahr über Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten“, so Erdmann.

Erste Hilfe für Eichhörnchen

Verletzte Eichhörnchen suchen oft aktiv die Nähe zum Menschen. Wem so ein hilfsbedürftiges Eichhörnchen begegnet, sollte es wärmen und in einer luftdurchlässigen Kiste oder einem Schuhkarton zu der nächsten Auffang- oder Wildtierstation bringen.

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29.01.2020 WBS GRUPPE analysiert 25 deutsche Städte

GFDK - Kultur und Medien

Die Integration einer nachhaltigen Lebensweise ist für viele Menschen eine Herausforderung. Dafür ist es von Vorteil, in der eigenen Umgebung auch Zugang zu nachhaltigen Produkten zu haben oder von einem günstigen öffentlichen Nahverkehr zu profitieren.

In welchen der 25 größten deutschen Städte diese und weitere Gegebenheiten besonders ausgeprägt sind, hat nun der Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE, analysiert.

Das Unternehmen hat die 25 größten deutschen Städte auf die Nachhaltigkeit des Verkehrs, das Angebot an nachhaltigen Geschäften sowie die Unterstützung der Fridays For Future-Demonstrationen vor Ort analysiert. Dafür wurden Daten zu acht verschiedenen Variablen erhoben und ausgewertet. Pro Variable wurden jeweils ein bis 25 Punkte vergeben.

Das sind die Gewinner des Rankings

Insgesamt landet Stuttgart mit 162 von 200 möglichen Punkten auf dem ersten Platz des Rankings. Dahinter folgt Düsseldorf mit 159 Punkten. Komplettiert wird die Top fünf des Rankings durch München (150 Punkte), Berlin (144 Punkte) und Leipzig (142 Punkte).

An der Spitze landet Stuttgart unter anderem deshalb, weil die Landeshauptstadt Baden-Württembergs im Bereich Mobilität insgesamt am meisten Punkte sammelt. 

Stuttgart punktet mit der höchsten Zulassungsrate an Elektro- und Hybridautos sowie einer vergleichsweise günstigen Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr. Einzig bei der Ladeinfrastruktur für Elektroautos gibt es noch Optimierungspotential:

Hier erhält Stuttgart nur 14 von 25 möglichen Punkte. Die meisten Ladesäulen pro Fläche gibt es laut Bundesnetzagentur in Hamburg.

Nachhaltige Geschäfte: München dank zahlreichen Bioläden auf Platz eins

Im Bereich der nachhaltigen Geschäfte schneiden München, Frankfurt am Main und Berlin am besten ab. So gibt es in München beispielsweise die meisten Bioläden pro Quadratkilometer. Berlin sichert sich hingegen besonders viele Punkte durch den höchsten Anteil an Restaurants, die für Veganer/-innen oder Vegetarier/-innen geeignet sind.

Frankfurt am Main belegt bezüglich des Anteils veganer und vegetarischer Restaurants Platz vier und landet im Bioladen-Ranking auf dem fünften Platz. Auch in Bezug auf die Anzahl der Too Good To Go- und Zero Waste-Läden erreicht die Bankenstadt auf einem respektablen vierten Rang. In letzterer Statistik schneidet Düsseldorf insgesamt am besten ab.

Fridays For Future: Düsseldorfs Aktivisten sind ganz vorn

Die Landeshauptstadt Nordrhein Westfalens gewinnt auch in der Kategorie Fridays For Future. Hierfür hat die WBS GRUPPE auf Facebook, Twitter und Instagram analysiert, in welcher Stadt die Fridays For Future-Bewegungen gemessen an der Einwohnerzahl am meisten Follower haben. Außerdem wurde geprüft, welche Social Media-Accounts am aktivsten sind.

Düsseldorfs FFF-Aktivisten haben demnach die viertmeisten Follower aller 25 Städte und posten am zweitmeisten. Das reicht für den Gesamtsieg in dieser Kategorie. Insgesamt am meisten Follower pro Einwohner/-in hat Münster, gefolgt von Bonn und Hannover. Am aktivsten ist hingegen der Social Media Account der Stuttgarter Fridays For Future-Bewegung.

Vier Städte aus NRW: Das sind die Verlierer des Rankings

Die letzten fünf Plätze des gesamten Rankings belegen Wiesbaden (73 Punkte), Bielefeld (72 Punkte), Duisburg, Wuppertal (jeweils 54 Punkte) und Mönchengladbach (42 Punkte). Auffällig ist, dass vier dieser fünf Städte in Nordrhein-Westfalen liegen.

In Mönchengladbach gibt es beispielsweise am zweitwenigsten Bioläden sowie Elektro- bzw. Hybridautos. Auch in Bezug auf die FFF-Unterstützung sieht es schlecht aus: Die Gladbacher Umweltschützer haben die zweitwenigsten Follower und posten am wenigsten.

Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse:

“Der Klimawandel und die Umweltverschmutzung zählen zu den derzeit größten Herausforderungen der Menschheit. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur Unternehmen nachhaltiges Leben fördern, sondern auch der Bund, die Länder, Städte und Kommunen.

Unsere Untersuchung zeigt, dass einige deutsche Städte und ihre Bewohner/-innen sich in dieser Sache bereits als Vorreiter positionieren. In manchen Städten gibt es hingegen noch sehr viel Optimierungspotential. 

Wir von der WBS GRUPPE kennen unsere unternehmerische Verantwortung und haben uns vorgenommen, noch nachhaltiger zu werden: So sind wir unter anderem Gemeinwohl-bilanziert und beziehen ausschließlich Öko-Strom. Gleichzeitig achten wir darauf, dass all unsere Marketingmaterialien nachhaltig sind, verzichten komplett auf Plastikflaschen und von WBS finanzierte Essen bei allen Veranstaltungen sind ausschließlich vegetarisch. Zudem unterstützen wir die weltweite Klimabewegung aktiv als Teil der Initiative Entrepreneurs for Future. Es ist gut und wichtig, dass der Umweltschutz in unserer Welt aktuell präsenter ist als je zuvor.”

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