Nachrichten aus der großen weiten Welt

12.03.2022 Krieg, Hungersnot, Weizenknappheit

GFDK - Kultur und Medien

So zynisch es klingen mag: immer mehr spricht dafür, dass die Ukrainerinnen und Ukrainer rein quantitativ nicht die größten Leidtragenden des Krieges sind. Experten befürchten verheerende Hungerkatastrophen, die ganz konkret im Zusammenhang mit der russischen Invasion stehen. Millionen Menschen könnten dabei ums Leben kommen, wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht.

Russland und die Ukraine stehen für 30 Prozent der weltweiten Weizen-Exporte. Eigentlich. Dass die Länder in diesem Jahr nennenswert exportieren, das darf dieser Tage angezweifelt werden.

So berichtet einer der größten Landwirte der Ukraine, dass 85 Prozent seiner gut 2.000 Mitarbeiter nicht mehr in der Lebensmittelproduktion arbeiten. Der Großteil befindet sich im Kampf gegen russische Truppen.

Zu den wichtigsten Abnehmerländern der ukrainischen Weizenexporte zählen Ägypten, Indonesien, Bangladesch, Pakistan, Türkei, Tunesien, Marokko, Jemen und auch der Libanon. In einigen dieser Staaten könnte nun eine Katastrophe drohen.

Beispiel Jemen: wie die Infografik aufzeigt, sind dort aktuell etwa 8 Millionen Kinder von einer Hungersnot bedroht. Weizen gehört zu den wenigen Lebensmitteln, welches die Bevölkerung noch am Leben erhält.

Etwa 95 Prozent des Bedarfs wird aus dem Ausland importiert, mehr als ein Drittel davon aus Russland und der Ukraine. 

Auch das UN-Welternährungsprogramm bezieht für seine Lebensmittelhilfe in Konflikt- und Krisenländern bis zu 50 Prozent des Getreides aus Russland und der Ukraine.

Gemäß dem Welternährungsprogramm waren vor der russischen Invasion bis zu 285 Millionen Menschen weltweit von einem Hungertod bedroht – im Jahr 2020 waren es unterdessen 135 Millionen.

Die Corona-Pandemie führte zu einer drastischen Verschlechterung der Versorgungssituation, der aktuelle Krieg könnte der Brandbeschleuniger sein.

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10.03.2022 Fitnessübungen für das Gehirn

GFDK - Kultur und Medien

Eine gute Konzentration fördert die Karriere, sie kann im Ernstfall aber auch lebensrettend sein, zum Beispiel im Verkehr. Wer sich problemlos konzentrieren kann, wird mit Arbeiten aller Art schneller und leichter fertig, das gilt natürlich auch für das Privatleben.

Doch was ist, wenn das Gehirn ständig auf Abwegen wandert? Dann klappt vieles nicht – oder nicht so gut wie gewünscht. Einige Menschen geben sich mit dieser Imperfektion zufrieden, dabei ist es relativ leicht, für mehr Konzentration zu sorgen und damit auf die Gewinnerspur zu gelangen.

Level 1: Einfache Schritte zu mehr Konzentration

Zuerst die einfachsten Schritte, die im Grunde jeder gehen kann, um mehr Konzentration zu gewinnen. Vieles in unserer Umgebung lenkt uns ab, allem voran das Handy, aber auch Dinge, die sich in unserer Umgebung abspielen, wie zum Beispiel das Straßengeschehen draußen hinter dem Fenster.

Diese Ablenkungsfaktoren lassen sich meistens leicht beseitigen, indem Sie zum Beispiel das Handy in einem anderen Raum lagern und die Vorhänge schließen. Falls sich die Ablenkungen nicht aus dem Raum entfernen lassen, entfernen Sie sich selbst und begeben Sie sich woanders hin, wo Sie nichts mehr stört.

Fertigen Sie sich eine detaillierte To-do-Liste an, eventuell sogar mit Zeitangaben, um sich selbst Grenzen zu setzen und zur Konzentration zu zwingen. Erstaunlich viele Menschen benötigen eine Art "Deadline" für ihre Tätigkeiten, um ernsthaft am Ball zu bleiben.

Das Multitasking muss dabei natürlich aufhören, damit kommt man nicht gut vorwärts und bringt im Zweifelsfall bestimmte Dinge nicht zu Ende. Erledigen Sie stets eine Aufgabe nach der nächsten, so gelangen Sie besser zum Ziel.

Level 2: Tiefer ansetzen und den Lebensstil umstellen

Wer den Konzentrationsmangel richtig leid ist, besitzt gewiss die Motivation, tiefer im eigenen Lebensstil zu graben. Zu wenig Nährstoffe und Bewegungsmangel sind häufige Auslöser dafür, dass das Gehirn auf Reisen geht.

Gesunde Ernährung begünstigt hingegen frisches und leistungsfähiges Denken. Mehrere Lebensmittel wurden bereits als sogenanntes Brain Food klassifiziert, wie zum Beispiel frische Beeren, Ginseng und Nüsse.

Ein weiterer Parameter, an dem Sie drehen können, ist der Sport: Laut verschiedener Studien stehen körperliche Fitness und Konzentration in direkter Verbindung, denn Bewegung wirkt sich positiv auf die Dopamin- und Serotoninausschüttung aus und verbessert damit nicht nur die Stimmung, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit. Dabei reicht meist bereits eine halbe Stunde intensive Bewegung am Tag, um spürbare Ergebnisse zu erzielen.

Und: Das Gehirn braucht Wasser, um ordentlich zu funktionierten. Sogar recht viel davon. Fachleute gehen von mindestens 2,0 Liter pro Tag für einen erwachsenen Menschen aus, doch auch 2,5 und 3,0 Liter sind im Gespräch. Süßgetränke sind damit nicht gemeint, ungesüßter Tee ist hingegen okay.

Level 3: Tägliche Fitnessübungen für das Gehirn

Auch tägliche Fitness-Übungen für das Gehirn wirken konzentrationssteigernd. Das kann durchaus spielerisch geschehen, zum Beispiel mit dem Klassiker Schach oder mit einem herausfordernden Puzzlespiel. Im Alltag gibt es darüber hinaus viele Situationen, die förmlich zu Hirntraining einladen.

Wie wäre es zum Beispiel, regelmäßig die Zeitung oder ein Buch rückwärtszulesen? Das kann sehr lustig sein und lässt nebenbei die Synapsen glühen. Oder die Zähne statt mit rechts, mit links zu putzen (oder andersherum, je nachdem, welche Hand Sie üblicherweise nutzen)?

Balancieren und Jonglieren gehören ebenfalls zu den Techniken, die die grauen Zellen maximal herausfordern und hoffentlich bald schon auf ein neues Level heben. Zu Anfang kann beides sehr mühsam sein, doch mit der Zeit bereitet es immer mehr Spaß, auch den Erwachsenen.

Ein gut trainiertes Gehirn behält viel leichter den Fokus als eines, das nur Müßiggang und Abschweifungen kennt. Deshalb lohnt es sich, das Work-out fürs Gehirn jeden Tag anzuwenden, wann immer sich eine Gelegenheit dazu ergibt. In der Vielfalt der Möglichkeiten ist gewiss für jeden etwas dabei!

Level 4: Ruhezeiten und Schlaf optimieren

Kein Organ kann ständig auf Hochtouren laufen, ohne aus dem Takt zu kommen. Auch das Gehirn braucht seine Pausenzeiten, vielleicht sogar mehr als alle anderen. Nachts toben sich die grauen Zellen in Form von Träumen aus, damit bewirken sie eine Art Frühjahrsputz. Aber auch von einer traumlosen Nacht profitiert das Gehirn, die Ruhezeit ist dringend nötig für eine gründliche Neuordnung im System.

Wahrscheinlich haben Sie es schon selbst erlebt: Ein Denkprozess, der am Abend stockte, kommt am nächsten Tag plötzlich wieder in Gang – mit bestem Ergebnis. Dieses Wunder vollbringt nur heilsamer Schlaf. Und, ja, auch eine kurze Ruhepause kann, wenn die Erschöpfung nicht zu groß ist, denselben Effekt bewirken.

Wenn Sie also lange Zeit hoch konzentriert gearbeitet haben und irgendwann nicht mehr vorwärtskommen, beißen Sie sich keineswegs fest, sondern schalten Sie eine Weile ab. In diesem Fall dürfen Sie die Vorhänge wieder öffnen, sich eine Tasse Kaffee bereiten und aus dem Fenster schauen.

Eine andere Variante, die Denkpause zu gestalten, besteht in einem kurzen Work-out, zum Beispiel auf dem Crosstrainer oder dem Ergometer. Helfen können aber auch einige einfache Atemübungen, zum Beispiel die Stern-Atem-Technik.

Dafür stellen oder setzen Sie sich aufrecht hin, ziehen die Schultern zurück und legen die Hände auf den Bauch. Wenden Sie die tiefe Atmung an, in den Bauch hinein, möglichst ohne den Brustkorb dabei zu heben. Atmen Sie langsam ein, während Sie bis 4 zählen. Dann halten Sie die Luft an und zählen bis 6.

Anschließend geht es wieder ans Ausatmen, während Sie bis 8 zählen. Das Ganze ein paar Mal wiederholen, schon kommt das Gehirn zur Ruhe, der Stress fällt ab und Sie können sich wieder an die Arbeit machen. Konzentration ist wahrlich kein Hexenwerk!

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10.03.2022 Leon Löwentraut in der Schweiz

GFDk - Kultur und Medien

Die Galerie WOS in Zürich vergrößert sich! Ergänzend zu den Räumen in der Altstadt haben die Galeristen Daniel Wahrenberger, Claudius Ochsner und Thomas Schafflützel in Pfäffikon am linken Zürichseeufer auf 350 Quadratmeter einen hellen und weitläufigen Showroom eingerichtet.

Anlässlich der feierlichen Eröffnung präsentiert WOS Werke ihrer beliebtesten Künstler. Ein Highlight der Ausstellung: Brandneue Arbeiten des Düsseldorfer Künstlers Leon Löwentraut.

Im Herbst letzten Jahres widmete sich die Galerie zum ersten Mal dem künstlerischen Schaffen von Leon Löwentraut und zeigte eine umfangreiche Werkschau, die zahlreiche Kunstfans und Sammler nach Zürich lockte.

Über die aktuelle Ausstellung freut sich der erst 24-jährige Künstler ganz besonders: “Es ist eine große Ehre für mich, dass meine Bilder zusammen mit Giganten der Kunst wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Joan Miró oder Ernst Ludwig Kirchner gezeigt werden”, betont Leon Löwentraut.

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09.03.2022 Umgang mit Geldsorgen

GFDK - Kultur und Medien

In der aktuellen Zeit, in der die Inflation immer weiter ansteigt und die Lebenskosten immer teurer werden, haben sehr viele Menschen Angst vor finanzieller Not. Dies ist auch begründet, da das Leben nicht mehr einfach finanzierbar ist.

In den letzten Jahren sind die Preise deutlich gestiegen, wobei die Löhne nur einen kleinen Anstieg verzeichnet haben. Dies bedeutet somit, dass mit einem Durchschnittslohn deutlich weniger ermöglicht werden kann.

Früher sind zum Beispiel viele Familien mehrmals in den Urlaub geflogen und aktuell können sie sich nur einen Urlaub leisten.

Manche Familien müssen inzwischen komplett auf Urlaub verzichten und sind froh darüber, wenn sie ihre Miete und Essen bezahlen.

Miete und Baupreise sind ein weiteres Thema, das in den letzten Jahren einen sehr rasanten Anstieg am Preis erfahren hat. Im Vergleich zu 2010 haben sich die Miet- und Baupreise in manchen Städten fast verdoppelt, was absurd ist.

Um aktuell noch ein über einen guten Lebensstandard zu verfügen, wird wirklich ein Job in der oberen Schicht benötigt. Einfache und ehrliche Berufe können da kaum mithalten und viele Menschen stürzen leider in die finanzielle Not.

Umgang mit Geldsorgen

Vielen Leuten ist inzwischen bewusst, dass sie sich für ihre Hochzeit keine Eheringe aus Gold oder für Spritztouren keinen neuen Audi leisten können.

Sie müssen zusehen, dass sie ihren Lebensunterhalt bezahlen können und jeder Cent, der übrig bleibt, ist für sie bereits ein Gewinn.

Das Problem ist nur, dass meist kein Cent über bleibt, weil alles im Monat ausgegeben werden muss. Aktuell leben immer mehr Menschen von Gehalt zu Gehalt, was das Ergebnis aus den steigenden Preisen ist.

Noch vor etwas über 20 Jahren galt Deutschland als eine Goldmine, in der jeder Mensch sehr gutes Geld verdienen konnte.

Dies war damals noch zu Zeiten der Deutschen Mark, als sogar Bauarbeiter mit ihrem Gehalt ihre gesamte Familie und ein Haus finanzieren konnten. Frauen mussten nicht einmal arbeiten und es bestanden trotzdem keine Geldsorgen.

In der heutigen Zeit können beide arbeiten gehen und trotzdem bleibt kein Geld über, vor allem nicht für ein eigenes Haus.

Finanzielle Sorgen können sehr hart für die Psyche sein, weshalb ein Weg hinaus gefunden werden muss. Oft hilft es, wenn auf einige Luxusgüter verzichtet werden, die sehr kostspielig sind.

Manchmal macht es sogar Sinn, wenn das Auto verkauft und auf öffentliche Verkehrsmöglichkeiten umgestiegen wird, da dies einiges an Geld spart.

Zudem sollte jeder Raucher gut darüber nachdenken, ob er es nicht lieber sein lassen sollte, da Rauchen inzwischen sehr teuer und sowieso schlecht für die Gesundheit ist.

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09.03.2022 VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

GFDK - Kultur und Medien

Der Krieg in der Ukraine hat bereits über eine Million Menschen zur Flucht gezwungen, aber er betrifft auch Heimtiere und eine große Anzahl von weiteren Tieren im ganzen Land. Bereits seit mehreren Tagen bemüht sich die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gemeinsam mit lokalen Partnern um die Versorgung von Heimtieren, die von ukrainischen Flüchtenden mit in die Nachbarländer genommen werden.

Aufgrund der gefährlichen Situation müssen die Streunerhilfe-Aktivitäten in der Ukraine bis auf weiteres pausieren.

Konkret hilft VIER PFOTEN bei Impfungen, dem Einsetzen von Mikrochips und medizinischen Behandlungen, stellt Transportboxen für Haustiere, Futter, Leinen und Geschirre sowie eine vorübergehende Unterkunft zur Verfügung.

VIER PFOTEN ist bereits seit zehn Jahren in der Ukraine aktiv und hat ein Büro in Kiew. Außerdem betreibt die Tierschutzorganisation den BÄRENWALD Domazhyr in der Westukraine, der derzeit 34 gerettete Bären beherbergt.

In den Tierheimen in der Ukraine selbst nehmen die Anfragen nach Futter stark zu. VIER PFOTEN arbeitet seit 2012 an Heimtierprojekten in der Ukraine, das Streuner-Team hat in den vergangenen zehn Jahren 30.000 streunenden Hunden und Katzen in über 60 Gemeinden die dringend benötigte tierärztliche Versorgung zukommen lassen. 

Manuela Rowlings, Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe Europa: „Während unsere Kastrations-Projekte derzeit auf Eis liegen, setzen wir all unsere Energie in die Zusammenarbeit mit anderen Tierschutzorganisationen, großen und kleinen, ukrainischen wie internationalen, um leidenden Tieren in der Ukraine schnell und unbürokratisch dort zu helfen, wo es am nötigsten ist.“

Hintergrund

Obwohl die derzeitigen Einfuhrvorschriften für Haustiere dem Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier in Europa dienen, haben die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten bereits Ausnahmen beschlossen, um das Einreiseverfahren für Flüchtende, die mit ihren Hunden, Katzen oder anderen Heimtieren aus der Ukraine kommen, zu erleichtern.

Die Mitgliedstaaten können nun spezielle Genehmigungsregelungen entwickeln, die für mitreisende Heimtiere gelten und deren Einreise ohne vorherige Beantragung einer Genehmigung gestatten.

Derzeit haben Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei ihre Grenzen für Hunde, Katzen und andere Heimtiere geöffnet, auch wenn diese nicht die Kriterien der Tollwutimpfung oder des Mikrochips erfüllen.

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07.03.2022 Münzen sind ein Abbild früherer Zeiten

GFDK - Kultur und Medien

Eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Denn Kunst liegt schließlich immer im Auge des Betrachters. Auf alle Fälle sind Münzen primär Zahlungsmittel. Der künstlerische Aspekt ist also bestenfalls ein Nebeneffekt.

In den Urzeiten der Münzprägung war er aber vor allem ein Sicherheitsaspekt. Denn durch die aufwendige Gestaltung der Münzen konnten diese von Fälschern nicht mehr so einfach reproduziert werden.

Münzen haben einen Sammlerwert

Eines haben Münzen jedenfalls mit vielen anderen Kunstwerken wie etwa Bildern oder Skulpturen gemeinsam: Sie haben einen Sammlerwert.

Wer mit seiner Münzsammlung zum Münzankauf bei einem Juwelier geht, um zu erfahren, wie hoch der aktuelle Wert der einzelnen Münzen ist, wird schnell bemerken, dass dieser sehr weit über den reinen Materialwert hinausgeht.

Anderen ist es also etwas wert, diese Münzen zu besitzen.

Münzen werden von Künstlern erschaffen

Ein weiterer Aspekt, der darauf hindeutet, dass es sich bei Münzen um Kunst handelt: Sie wurden von einem Künstler erschaffen. Oder zumindest von jemandem, der sich für einen Künstler hält und deswegen einen konkreten Auftrag dafür erhielt, die Optik einer bestimmten Münze zu entwerfen.

In vergangenen Zeiten vereinte die Münze sogar unterschiedliche Kunstformen: Denn um sie zu vollenden, waren oftmals mehrere Künstler aus den Gattungen Bildhauerei, Gravur und Gießerei erforderlich.

Münzen sind ein Abbild früherer Zeiten

Ebenso wie Gemälde bilden Münzen frühere Zeiten ab. Auch das macht sie zu einem wichtigen Teil der Kunstgeschichte. Beliebte Motive von Münzen früherer Zeiten waren unter anderem prunkvolle Bauten wie Schlösser und Herrenhäuser, aber auch Kirchen und Tempel.

Darüber hinaus wurden auch noch Fürstenbilder sowie religiöse Symbole und Waffen auf ihnen dargestellt. Und nicht zuletzt wurden darauf auch Bilder von anderen Kunstwerken abgebildet. Münzen sind also genau wie andere Kunstwerke dazu in der Lage, Geschichten zu bestimmten historischen Epochen zu erzählen.

Sind moderne Euro-Münzen also immer noch Kunst?

Vor allem die Entscheidung, die Rückseite der Münzen von den einzelnen Mitgliedsstaaten gestalten zu lassen, lässt auch bei modernen Euro-Münzen den künstlerischen Aspekt in den Vordergrund rücken.

Durch die umfangreiche Kulturgeschichte Europas bieten sich hier viele unterschiedliche Motive an, die zwar an sich noch keine neue Kunstform darstellen, zumindest jedoch die vielfältigen historischen kulturellen Entwicklungen des alten Kontinents darstellen.

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07.03.2022 VIER PFOTEN nimmt sieben Bären auf

GFDK - Kultur und Medien

Am frühen Sonntagabend kamen fünf Bären nach einer 24-stündigen Reise durch die Ukraine wohlbehalten in dem von VIER PFOTEN geführten BÄRENWALD Domazhyr im Westen der Ukraine an.

Eine externe Transportagentur hat die Tiere überführt, nachdem das White Rock Shelter in der Region Kiew die Reise organisiert hatte.

Die Situation für die Bären vor Ort wurde in den letzten Tagen zunehmend gefährlicher. Zwei weibliche und ein männlicher Bär sowie zwei Bärenjunge sind bei guter Gesundheit und werden nun von dem erfahrenen Team des BÄRENWALD Domazhyr betreut, das trotz dieser schwierigen Zeit den Tieren zur Seite steht. Später konnten zwei weitere Bären gerettet werden.

Die Verlegung der Tiere war unumgänglich. Das Team von White Rock hatte VIER PFOTEN um dringende Hilfe gebeten, die Bären vorübergehend bei sich aufzunehmen.

Freitagabend fuhr der LKW mit dem männlichen Braunbären Synochok, der weiblichen Himalaya-Braunbärin Chada, der weiblichen Himalaya-Schwarzbärin Malvina und den zwei Bärenjungen in der Nähe der Hauptstadt Kiew in Richtung Westukraine los.

Während der über 600 Kilometer langen Fahrt musste der Transporter mehrere Male wegen Straßenkontrollen anhalten.

Am Sonntagabend konnten zwei weitere Bären aus dem White Rock Shelter evakuiert und erfolgreich im BÄRENWALD Domazhyr aufgenommen werden.

Simone Bares, Mitglied der Geschäftsleitung VIER PFOTEN Deutschland, teilte dazu mit: „Nach einer langen und anstrengenden Reise sind alle sieben Bären bei guter Gesundheit. Es wurde alles für ihre Unterbringung vorbereitet, und nun kümmert sich das erfahrene Team um die Tiere und lässt ihnen die nötige Pflege zukommen.“

Hilfe in unsicheren Zeiten
VIER PFOTEN hat bereits in der Vergangenheit mit dem White Rock Shelter zusammengearbeitet. Im Mai 2021 wurden fünf Bärenjunge von der lokalen Organisation Save Wild Fund aus einem Streichelzoo gerettet und ins White Rock Shelter gebracht.

VIER PFOTEN übernahm daraufhin die Bären und brachte drei der Bärenjungen im Juli 2021 in den BÄRENWALD Domazhyr. Die verbleibenden zwei Jungtiere sind heute angekommen und werden dortbleiben, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

Hintergrund
VIER PFOTEN hat den BÄRENWALD Domazhyr im Oktober 2017 offiziell für Besucher:innen eröffnet. 36 Bären, inklusive der sieben Neuankömmlinge, die aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettet wurden, leben nun auf dem 15 Hektar großen Gelände.

Mit dem Bau des Tierschutzzentrums hat VIER PFOTEN ein artgerechtes Zuhause für gerettete Bären geschaffen und unterstützt die ukrainische Regierung bei der Durchsetzung des Verbots des Bärenköderns im Land.

Bei dieser grausamen Praxis werden Bären angekettet und als Köderobjekte für die Ausbildung von Jagdhunden missbraucht. Das Tierschutzzentrum bietet auch ein Zuhause für Tiere, die aus anderen grausamen Formen der Bärenhaltung gerettet wurden.

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07.03.2022 Privatanleger glauben an Rallye

GFDK - Kultur und Medien

Im Angesicht des Ukraine-Krieges zog der Goldpreis zuletzt stark an. Einige Finanzmarktexperten sind allerdings der Auffassung, dass Angst und Unsicherheit einen Höchststand erreicht haben, und dass der Preis nun wieder etwas federn lassen könnte.

Privatanleger unterdessen erwarten, dass Gold weiterhin an Fahrt aufnimmt, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht.

Am 28. Februar waren gemäß einer Umfrage 71 Prozent der Kleinanleger der Überzeugung, dass der Goldpreis in der nächsten Woche weiter ansteigt. Bisher gibt ihnen die Entwicklung recht: notierte eine Feinunze des begehrten Edelmetalls an besagtem Datum bei rund 1.909 US-Dollar, beläuft sich der Preis gegenwärtig auf 1.931 US-Dollar.

Interessant dabei: unter den befragten Finanzmarktexperten äußerten sich im Hinblick auf kurzfristig steigende Goldpreise lediglich 40 Prozent optimistisch. Es scheint, als würden die vermeintlichen Profis abermals kein glückliches Händchen beweisen. Auch in puncto Inflationsentwicklung wurden viele eines Besseren belehrt.

So erwartete beispielsweise der Internationale Währungsfonds noch im Jahr 2020, dass die Inflationsrate in Deutschland im Folgejahr lediglich bei rund 1,1 Prozent liegt. Ökonomische Laien antizipierten indes 2 Prozent – tatsächlich wurden es 3 Prozent.

In Deutschland erfreut sich Gold als Geldanlage besonders großer Beliebtheit – und auch dieser Tage explodiert die Nachfrage nach dem physischen Edelmetall förmlich. Solital Capital vermeldet im Angesicht des Ukraine-Krieges etwa doppelt so viele Bestellungen als üblich, Pro Aurum gibt unterdessen an, dass die Anzahl der Orders im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen Wochen um 60 Prozent angestiegen ist.

Auch Google-Suchanfragen geben Zeugnis von der enormen Nachfrage ab. Der Google-Trend-Score für die Suchbegriffe „Gold kaufen“ notiert aktuell auf dem höchstmöglichen Wert von einhundert (12-Monats-Rückblick). Der Score gibt das relative Suchvolumen an.

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04.03.2022 München beeindruckt mit Graffiti Kunst

GFDK - Kultur und Medien

Graffiti in München hat eine lange Tradition. In der Tat kann die bayerische Metropole mit Herz als Zentrum der deutschen Graffiti Szene betrachtet werden. Hier finde ich unter anderem das Museum für Urban und Contemporary Art und auch die Dachauer Straße ist für jeden Graffiti Fan ein absolutes Muss.

München beeindruckt mit einer Vielzahl an Orten, die sich der Graffiti Kunst verschrieben haben.

Als der Trend in den Achtziger Jahren von New York nach Deutschland überschwappte, war es München noch vor Leipzig oder Berlin, das in der Szene für Furore sorgte.

Die bedeutendsten Köpfe der Szene trafen sich in Bayern, um sich auf dem Flohmarktgelände an der bekannten Dachauer Straße auszutoben.

Konnte hier ganz legal gesprayt werden, entwickelte sich jedoch zeitgleich auch die typische Szene, die im Verbotenen ihrer Berufung nachging und sich an zahlreichen Orten und Stellen auslebte.

Urbane Kunst prägt heutzutage an vielen Orten das Gesicht der Stadt.

Sie gilt vielerorts als künstlerische Bereicherung und so finden sich Kunstwerke sämtlicher Größen der Szene wie beispielsweise ESCIF, Mark Jenkins und BLU.

Es sind wertvolle Kooperationen entstanden und so setzen sich zahlreiche Kunstvereine für die Vielfalt künstlerischer Tätigkeit im öffentlichen Raum ein.

Das MUCA in München ist weltweit zu einem Begriff geworden. Es gilt als erstes Museum für urbane Künstler, dass auch Newcomern der Szene eine Plattform bietet. Eine Reihe von Veranstaltungen regen zu intensivem Gespräch und Austausch ein.

Positive Propaganda ist ein renommierter Kunstverein, der als Schnittstelle zwischen gesellschaftskritischen Themen sowie zeitgenössischer und urbaner Kunst fungiert. Die bedeutendsten Aktivisten der Szenen unterstützen ihn und bringen sich ein.

An der Landshuter Allee 54 ist ein besonderes Kunstwerk zu bestaunen. Die US-amerikanische Größe Shepard Fairey thematisiert darin den Einfluss multinationaler Großkonzerne und deren zerstörerische Einfluss auf die Weltpolitik. Shelley setzt mit dem 15 x 13 Meter großen Wandbild einen ausdrücklichen Appell an die Mächtigen der Welt und ihre Verantwortung für Umwelt und Natur.

Graffiti in München ist überall dort zu finden, wo in der Szene viel und häufig gefeiert wird. Das traditionsreiche Clubgelände am Ostbahnhof diente über viele Jahrzehnte als perfekte Kulisse.

Urbane Künstler aus der ganzen Welt hinterließen hier ihre Spuren und lebten sich und ihr Können aus. Derzeit sind in diesem Areal zahlreiche Umbauarbeiten im Gange und so wird manche Graffiti Kunst wohl für immer verschwinden.

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03.03.2022 Raum 4 „(IN) Visible Mothers“

GFDK - Kultur und Medien

Im Januar 2021 bereiste Kathrin Ganser gemeinsam mit ihren beiden Kindern, 16 und 4 Jahre alt, Uganda. Es entstand der dokumentarische Kurzfilm „Mama Flow“, der vom Leben bei Mama Flo und ihren 20 (Waisen) Kindern in der ländlichen Region Bujagali in der Nähe der Stadt Jinja erzählt.

Während des Aufenthaltes entstand der Kontakt zu dem Künstler Hassan Matovu aus Kampala. Dieser führte im Herbst 2021 zu einer künstlerischen Zusammenarbeit an einer fotografischen Arbeit mit dem Titel „(IN)“Visible Mothers.

Insbesondere in den ländlichen Gebieten Ugandas leben viele Mütter unter schwersten Bedingungen. Ihre Armut und oft durch Gewalt geprägten Familiensituationen zwingen sie, ihre Kinder zum Teil in Waisenhäusern aufwachsen zu lassen.

Einige dieser Kinder lernte Kathrin in Bujagali, dem kleinen Dorf nahe der Quelle des Nils kennen, ihre Mütter traf sie jedoch nie. Die Bilder machen genau diese Mütter nun sichtbar, lassen sie in den Vordergrund treten, erzählen von ihrem Schmerz und heben zugleich ihre Stärke und Würde hervor.

Gemeinsam mit der Kölner Filmkünstlerin Anna Mahendra entwickelte Kathrin Ganser das Konzept zur Ausstellung der Bilder. Anna betonte den besonderen Ausdruck der Frauen zudem in der digitalen Bildbearbeitung.

Mit dieser Arbeit reichen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft nicht nur auf künstlerischer Ebene die Hände, sondern es entsteht derzeit ebenso der Verein „Mothers for Future“, um die in der Ausstellung vorgestellen Mütter bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Wünsche und Ziele zu unterstützen.

Ausstellung in der Horbach Stiftung vom 6. März 2022 bis 30.März 2022

Vernissage: Sonntag, 6.03.2022 um 11 Uhr - 14 Uhr
Eröffnungsrede um 12 Uhr
hält Prof. Dr. Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur
und Gründungsdirektor des MKM Museum Küppersmühle Duisburg

Stiftung Michael Horbach
Michael Horbach
Wormser Str 23
50677 Köln
Deutschland

info@michael-horbach-stiftung.de

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