Nachrichten aus der großen weiten Welt

26.07.2019 bei der Polizei oder Feuerwehr melden

GFDK Kultur und Medien - Tierschutz

Hamburg, 25. Juli 2019Die hohen Temperaturen in Deutschland sind eine große Belastung für die meisten Tiere. Vor allem für Nutztiere, die eingepfercht in LKWs über Hunderte und Tausende Kilometer transportiert werden, ist die Hitze eine qualvolle Tortur.

VIER PFOTEN fordert, geltendes Recht konsequent durchzusetzen und alle Tiertransporte mit sofortiger Wirkung auszusetzen. Darüber hinaus bittet die Tierschutzstiftung die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit.

„Laut EU-Verordnung dürfen Tiertransporte bei Temperaturen über 30 Grad nicht genehmigt werden“, sagt Ina Müller-Arnke, Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN. „Doch weil es kaum Kontrollen gibt, werden trotzdem Tausende von Tieren jeden Tag in Deutschland und ganz Europa illegal von A nach B gebracht.

Die Transporte sind eine Höllenfahrt für jedes Tier, viele überleben die Fahrt nicht. Allein in Niedersachsen sind zwischen April und Juli 2018 über 11.200 Tiere bei Transporten ins In– und Ausland gestorben.

VIER PFOTEN fordert daher die Bundesländer sowie die Veterinärbehörden umgehend auf, keine Tiertransporte zu genehmigen sowie die Kontrollen zu verschärfen und Vergehen konsequent zu bestrafen.

Auch dass Bundesministerin Klöckner sich nach Ablauf des Sommers die Daten für 2019 vorlegen lassen will, hilft jetzt keinem einzigen Tier, das in brütender Hitze seinem Tod entgegenfährt. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass nicht wie in den vergangenen Jahren gegen die sowieso viel zu laschen Vorgaben verstoßen wird.“

Tiere leiden unter der Hitze – Helfen Sie mit

Insbesondere Geflügel und Schweine werden oft Opfer von Hitzewellen, da sie keine Abkühlungsmöglichkeiten haben, extrem dicht zusammen gehalten werden und zudem anfällig für Herz-Kreislauf-Probleme sind.

VIER PFOTEN appelliert daher auch an die Bevölkerung, ihre Augen offen zu halten und in der Hitze abgestellte Viehtransporter bei der Polizei oder Feuerwehr zu melden. „Eine rechtzeitige Abkühlung kann Leben retten“, so Müller-Arnke.

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25.07.2019 Steigende Temperaturen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Was soll man trinken und wie lange darf man sich in der Sonne aufhalten – überall bekommt man jetzt Ratschläge für ein hitzegerechtes Verhalten im Sommer. Auch unsere Vierbeiner sollten vor zu viel Sonne und Hitze geschützt werden. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN, warnt vor der Hitzefalle Auto und gibt Tipps, worauf man achten muss.

Nur schnell einige Besorgungen machen oder einen Termin wahrnehmen – sorglos lässt man den Hund allein im Auto zurück, nicht wissend, dass auch kurze Wartezeiten für das Tier tödlich sein können.

„Hunde sind der Hitze im Auto hilflos ausgeliefert und können diese alleine durch ihr Hecheln nicht kompensieren. Schon nach wenigen Minuten kann der Hund einen Hitzeschock bekommen und das Auto zur Todesfalle werden“, warnt Sarah Ross.

Tödliche Falle
Autos können sich, gerade wenn sie in der Sonne parken, extrem schnell erhitzen, auch wenn die Außentemperaturen relativ niedrig sind. „In kurzer Zeit kann die Temperatur im Inneren eines Autos mehr als das Doppelte der Außentemperatur erreichen und so schnell zur tödlichen Falle für ein wartendes Tier werden", erklärt Sarah Ross.

Auch im Schatten gefährlich
Im Schatten zu parken hilft leider nur kurz oder gar nicht, denn auch dort lädt sich das Auto mit Hitze auf. „Außerdem wandert die Sonne und mit ihr zieht auch der Schatten weiter. Die Scheiben einen Spalt zu öffnen hilft nur wenig und verhindert keinen Hitzestau", so die Expertin.

Hund in Not: Scheibe einschlagen.
„Wenn man einen Hund in einer offensichtlich lebensgefährlichen Lage in einem abgeschlossenen, überhitzten Auto bemerkt, sollte man umgehend die Polizei oder Feuerwehr rufen.

Sollte sich der Zustand des Tieres bis zum Eintreffen der Rettungskräfte verschlechtern und der Fahrzeughalter nicht ausfindig gemacht werden können, ist das Einschlagen der Autoscheibe ratsam, um das Tier zu retten.

In diesem Fall sollte der Zustand des Tieres per Foto- und/oder Videoaufnahme dokumentiert und ein Zeuge hinzugezogen werden. Die Gefahr, eine Anzeige wegen Sachbeschädigung zu bekommen, ist sehr gering", so Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN.

VIER PFOTEN rät: Lassen Sie Ihren Hund niemals allein im Auto zurück. Bei Terminen und Besorgungen ist es ratsam, den Hund zu Hause, in der Nähe seiner gewohnten Wasserquelle betreuen zu lassen.

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25.07.2019 Wasser für unsere heimischen Vögel

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Deutschland schwitzt und auch die Tiere haben mit der Hitze zu kämpfen. Immer häufiger lassen sich jetzt hechelnde, dehydrierte heimische Wildvögel beobachten, die nicht mit ausreichend Wasser versorgt sind.

Bei den derzeitigen hohen Außentemperaturen verliert der Körper eines Vogels vor allem über die Atmung viel Wasser. Genau wie wir Menschen müssen darum auch Vögel in der Sommerhitze besonders viel trinken.

Jeder kann helfen
„Jeder hat die Möglichkeit, in dieser Situation etwas für unsere heimischen Wildvögel zu tun. Ein flaches Gefäß mit frischem Wasser auf Fensterbank oder Balkon reicht meistens schon aus und bietet dem Vogel eine erfrischende Trink- und Bademöglichkeit“, sagt Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Landeplatz nicht vergessen …
Garten- und Balkonbesitzer können mit wenigen Handgriffen eine Vogeltränke bauen. Besonders gut eignen sich Blumentopfuntersetzer oder andere flache Gefäße. Ein Stein in der Mitte bietet einen guten Landeplatz. „Vergessen Sie nicht, einen Zweig ins Wasser zu legen; so haben verirrte Insekten die Möglichkeit, sich aus dem Wasser zu retten“, weiß Christian Erdmann.

… auf Hygiene achten
Sauberkeit ist bei Vogeltränken unerlässlich. „Spülen Sie das Gefäß täglich mit heißem Wasser gut aus und verzichten Sie auf Reinigungsmittel. Wechseln Sie außerdem mindestens einmal täglich das Wasser; so halten Sie ihre Vogeltränke frei von Krankheitserregern“, rät der Wildtierexperte.

Was aber tun, wenn man einen kranken oder erschöpften Vogel gefunden hat – VIER PFOTEN empfiehlt für diesen Fall, umgehend die nächstliegende Wildtierstation zu kontaktieren und sich den Rat von Experten einzuholen.

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24.07.2019 BigCityBeats arrangiert erstes DJ-Set im All

GFDK - Kultur und Medien

Was war das für ein Bilderbuchstart unserer DJs Luca Parmitano zur ISS.
Auf geht’s zum großen Finale, wenn das erste Mal sich der World Club Dome im Space mit dem World Club Dome Cruise Edition auf Ibiza verbindet...

Raketenstart geglückt: 
Luca Parmitano auf ISS angekommen

Rooftop-Event von BigCityBeats ein voller Erfolg – 
ARD „Tagesthemen“ berichteten live

Mehr als 100.000 verfolgen den Livestream des Raketenstarts exklusiv auf der Facebook Seite von BigCityBeats

100 VIPs, Influencer und Artists mit über 100 Mio. Followern plus 2.500 Passagiere kommen zur 
BigCityBeats WORLD CLUB DOME Cruise Edition

Robin Schulz, Timmy Trumpet, Dimitri Vegas & Like Mike, Don Diablo, Lost Frequencies + 50 weitere Acts an Bord der Norwegian Pearl

Was waren es für unvergessliche Gänsehautmomente, als die Rakete mit 26 Millionen PS die Erde verließ –mit ESA-Astronaut und dem neuen ISS Commander Luca Parmitano an Bord. „Goodbye Planet Earth –hello Space!“ Der Italiener erreichte um 03:07 Uhr zusammen mit zwei weiteren Astronauten die Internationale Weltraumstation ISS.

Und auf ihr wird am 13. August  2019  intergalaktische  Musikgeschichte  geschrieben,  wenn  Luca  Parmitano  das  1. DJ-Set im Weltallspielt, welches direkt zur  BigCityBeats WORLD  CLUB  DOME Cruise Edition übertragen wird: auf den Kreuzfahrt-Luxusliner Norwegian Pearl, der im Hafen von Ibiza  ankert. 

Wissenschaft  und  Entertainment –nicht  nur  „welt“weit verbunden,  sondern „all“umfassend vereint.Dankeschön  an  die  rund  200  Gäste,  die  mit  mir  auf  der  BigCityBeats-Dachterrasse  den phänomenalen Raketenstart mit Spannung verfolgten –bei der Rocket Launch Party, über den Dächern Frankfurts.

Mit diversen Fernsehsendern, Radiostationen und Redaktionen war ein  großes  Medienaufgebot  im  BigCityBeats  Headquartervertreten.  Auch die ARD „Tagesthemen“ ließen sich das Event nicht entgehenund berichteten live, inklusive einem Interview mit ESA-Astronaut Matthias Maurer.

Den  geglückten  Raketenstart  konnte  man  auch  auf unserer  BigCityBeats Facebook Seite exklusiv und live verfolgen. Mehr als 100.000 Viewszeigen, wie groß das Interesse an der Übertragung  vom  Start  und  aus BigCityBeats  Headquarter  mit  ESA  Astronaut  Matthias Maurer  und  ESA  Director  of  Operations  Rolf  Densing  war. 

Und  jetzt,  liebe  Freunde  und Medienpartner,  steuern  wir  auf  das  große  Finale  zu.  Nach  zwei  Flügen  in  die Schwerelosigkeit  mit  den  BigCityBeats Zero Gravity-Events  und  der  „Space  Edition“ des diesjährigen WORLD CLUB DOME in Frankfurt geht am 13. August 2019 mein ganz großer Traum  in  Erfüllung: 

Der  BigCityBeats  WORLD  CLUB  DOME  im  Outer  Space,  mit  Luca Parmitano, der das 1. DJ-Set aus dem All spielt, aufder ISS.Die Übertragung erfolgt direkt zur BigCityBeats WORLD CLUB DOME Cruise Edition, an der nebst der rund 2.500 Passagiere auch 100 Prominente teilnehmen, die insgesamt rund 100 Millionen  Follower  aufweisen. 

Sie  sind  die  allerersten  Zeitzeugen  dieses  phänomenalen Musik-und Wissenschafts-Experiments. Ein Blick auf die Gästeliste zeigt, wie präsent das Thema „Space & Entertainment“ auch bei den VIPs ist:

Nova Meierhenrich-Giulia Siegel-Mirja du Mont-Jenny Elvers-Elbertzhagen-Mike Singer-Raul Richter-Marielle Ahrens-Maren Gilzer-Dany Michalski-Nico Schwanz-Marcus Schenkenberg-Caro Einhoff-Jeff Kasser-Dascha Polanco-DJ Soda.

Wenn Ihr übrigens noch Part of the Cruise Party sein wollt, müsst Ihr Euch sputen. Es gibt nur noch ein sehr begrenztes Kontingent an Bordkabinen. In einer spektakulären Ticketing-Aktion können die letzten Kabinen im Internet ersteigert werden.

Live dabei sein bei der BigCityBeats WORLD CLUB DOME Cruise Edition vom 12. bis 16. August 2019. Alle Infos rund um die Kreuzfahrt unter www.worldclubdome.com. Superstar-DJs wie Timmy Trumpet, Dimitri Vegas & Like Mike, Robin Schulz, Don Diablo, Lost Frequencies und Gestört aber GeiL machen aus dem Luxusliner einen schwimmenden Partyclub.

 

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24.07.2019 der Emergency Code für eine Flugzeugentführung

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Am 9. August präsentiert Regisseur Patrick Vollrath seinen neuen Film 7500 auf der Piazza Grande in Locarno – in Anwesenheit von Hollywood-Star Joseph Gordon-Levitt. Mit 7500 ist Patrick Vollrath ein hochspannender, intensiver Thriller gelungen, der ausschließlich im Cockpit spielt.

Die Zahlenkombination 7500 ist in der internationalen Luftfahrt der Emergency Code für eine Flugzeugentführung.
 
Ein Flug von Berlin nach Paris. Alltägliche Arbeiten im Cockpit eines Airbus A319. Co-Pilot Tobias Ellis (Joseph Gordon-Levitt) bereitet routiniert den Abflug der Maschine vor. Der Start verläuft wie immer reibungslos. Doch dann hört man Geschrei in der Kabine.

Eine Gruppe junger Männer, unter ihnen der achtzehnjährige Vedat (Omid Memar), versuchen ins Cockpit einzudringen.

Es beginnt ein Kampf zwischen Besatzung und Angreifern, eine Zerreißprobe zwischen dem Wunsch, einzelne Leben zu retten und noch größeren Schaden abzuwenden. Die Cockpittür wird zum Kampfgebiet und Tobias gerät in die Position, über Leben und Tod entscheiden zu müssen…

Patrick Vollrath, der für seinen Kurzfilm „Alles wird gut“ mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurde und eine Oscar®-Nominierung erhielt, schrieb in Zusammenarbeit mit Senad Halilbasic auch das Drehbuch zu seinem Langfilmdebüt 7500.

In der Hauptrolle brilliert Hollywood-Star Joseph Gordon-Levitt (SNOWDEN, THE DARK KNIGHT RISES, 500 DAYS OF SUMMER).

An seiner Seite spielen Aylin Tezel (ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND, AM HIMMEL DER TAG, „Tatort“) und der Newcomer Omid Memar (DER FALL COLLINI, FÜNF FREUNDE 4, „Tatort“, „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“).
Mit
Joseph Gordon-Levitt,
Aylin Tezel, Omid Memar, Carlo Kitzlinger,

Murathan Muslu, Paul Wollin
 
Regie:
Patrick Vollrath
 
Drehbuch:
Patrick Vollrath und Senad Halilbasic
 
Produktion:
Jonas Katzenstein und Maximilian Leo (augenschein Filmproduktion)
in Koproduktion mit Franz Novotny und Alexander Glehr (Novotny & Novotny Filmproduktion), SWR, BR und ARTE

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21.07.2019 RUSSIAN TIMES 1988–2018

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Im Rahmen seiner Ausstellung "Russian Times 1988 - 2018"  erhält Frank Gaudlitz zur Vernissage am 1. September den mit 10.000 Euro dotierten Fotopreis der Michael Horbach Stiftung in den Kunsträumen, Wormserstr. 23, 50677 Köln.

RUSSIAN TIMES 1988–2018 ist das längste und erst kürzlich abgeschlossene Projekt von Frank Gaudlitz. Es verfolgt die gesellschaftliche Entwicklung in Russland über einen Zeitraum von 30 Jahren, beginnend 1988 mit Aufnahmen aus der ehemaligen Sowjetunion zu Zeiten von Perestroika und Glasnost.

Von 1992 bis ins neue Jahrtausend entstand ein umfangreiches Bildkonvolut über eine Periode großer gesellschaftlicher Depression als Auswirkung blutiger Verteilungskriege, in der zwar Reformen neue Freiheiten und Rechte versprachen, vielfach aber Rechtlosigkeit und Armut das Ergebnis für die Mehrheit der Russen war.

Neben den großen Metropolen St. Petersburg und Moskau, den Provinzstädten um den goldenen Ring, fand Gaudlitz seine Bilder auch im asiatischen Teil des Landes, in den GULAG ́s und Nickelbergwerken auf der Halbinsel Taimyr, den zentralasiatischen Regionen des Baikalsees, im Altai oder den Steinkohlerevieren Kemerovos.


Der inhaltlichen Schwerpunkt der aktuellen Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Inszenierung und Realität und wurde im Gegensatz zu den vorangegangenen Bildkapiteln in Farbe aufgenommen.

Gaudlitz bewegte sich ganz bewusst in den Klischees der russischen Kultur und suchte Orte auf, an denen ein patriotisches Bildvokabular bemüht wird, das Russland als Sieger- und Großmacht darstellt, in der Stilistik aber oftmals an die kommunistische Zeit erinnert.

Das Auseinanderdriften von Ideal und Wirklichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch diese Langzeitstudie und macht die ganze Disparität innerhalb der russischen Gesellschaft deutlich.

Frank Gaudlitz, 1958 in Vetschau geboren, studierte an der HGB in Leipzig bei Arno Fischer und arbeitet vorwiegend analog an selbstkonzipierten Langzeitprojekten in Russland, Osteuropa und Südamerika.

Seine großen fotografischen Folgen spannen einen Bogen zwischen epochalen Ereignissen und Einzelschicksalen und wurden in Fotobänden und internationalen Einzelausstellungen veröffentlicht und vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

Von 1990–94 begleitete er den Abzug des russischen Militärs aus Ostdeutschland. In den Porträtprojekten „Warten auf Europa“ (2003–05) und „Casa Mare“ (2005–08) hinterfragte er die Befindlichkeit der Menschen Osteuropas.

2010 überquerte er für seine Arbeit „Sonnenstrasse“ auf den Spuren A.v. Humboldts in sieben Monaten die südamerikanischen Anden, um sich danach in der mehrjährigen Arbeit „A Mazo“ dem Leben von Transfrauen am Amazonas zu widmen.

Ausstellungdauer: 1.9 bis 30.10.19

 

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20.07.2019 Kultserie Haus des Geldes

GFDK - Kultur und Medien

Heute startet die dritte Staffel der beliebten Netflix-Serie Haus des Geldes. Zu diesem Anlass liefert der Anbieter von Minikrediten Vexcash (www.vexcash.com) spannende Fakten rund um das Thema Bargeld sowie Notendruck und berechnet, in welcher Stadt die Beute am längsten ausreicht.

Das erbeutete Geld wiegt so viel wie fünf Elefanten
In der Serie wollen die Bankräuber insgesamt 2,4 Milliarden Euro in 50-Euro-Scheinen erbeuten, die sie in der spanischen Banknotendruckerei selbst produzieren. Eine schwere Last, denn bei einer Stückzahl von insgesamt 48 Millionen Scheinen entspricht das einem Gewicht von insgesamt 44,2 Tonnen.

Die Einbrecher erbeuten jedoch nur 984 Millionen Euro und kommen mit rund 22 Tonnen (19,7 Mio. Scheine) Bargeld davon. Das entspricht  dem Gewicht von fünf ausgewachsenen Elefanten.  

Euroscheine für 6 Millionen Fußballfelder und 54 Mount Everests
Die gedruckten Scheine der Serien-Gangster fallen im Vergleich zu den legal produzierten der europäischen Banknotendruckereien marginal aus:

Allein im Jahr 2018 wurden insgesamt 4 Milliarden Euro-Scheine im Gegenwert von 13,1 Milliarden Euro neu in den Umlauf gebracht. Pro Einwohner der Eurozone sind das rund 12 neue Geldscheine.

Nebeneinander gelegt ergeben die neuen Banknoten die Fläche von knapp 6 Millionen Fußballfeldern und wiegen mehr als 3.800 Tonnen. Das entspricht dem Gewicht von über 860 Elefanten. Aufeinander gestapelt erreichen die druckfrischen Scheine eine Höhe von 479 km. Damit lässt sich 54 Mal der Mount Everest nachbilden.

Gelddruck kostet Millionen
Die neu gedruckte Banknoten wiegen jedoch nicht nur diverse Tonnen, sondern kosten auch noch richtig Geld. Die 2018 offiziell gedruckten 4 Milliarden Banknoten für die Eurozone kosteten in ihrer Herstellung rund 319 Millionen Euro. Allein die Produktion der geplanten 2,4 Milliarden Euro aus der Serie würde daher ca. 1,6 Millionen Euro verschlingen.

Tokio, Nairobi, Rio: Wo reicht das Bargeld am längsten?
Wer von den Gangstern seinen Anteil an der Beute als erstes komplett ausgibt – er oder sie wird höchstwahrscheinlich nie dazu kommen – werden die Zuschauer der Serie vermutlich nie erfahren. Vexcash hat jedoch berechnet, wie viel Jahre Tokio, Nairobi und Co. nach einer Flucht in den Städten ihrer Decknamen leben könnten.

Demnach bekäme Denver am ehesten Geldsorgen: Nach 4.000 Jahren wäre sein Teil der Beute  verbraucht. Ähnlich erginge es Tokio und Stockholm, bei denen der Gürtel nach 4.400 bzw. 4.700 Jahren enger geschnallt werden müsste.

Mehr als doppelt so lange würde das selbst gedruckte Geld für Rio und Nairobi reichen: Sie würden in den jeweiligen Städten bis zu 9.700 bzw. 10.400 Jahre auskommen. In Thailand, einem der Handlungsorte in Staffel 3, würde das Geld für 7.800 Jahre reichen.

So viel würde die Überweisung der Beute kosten
Die dritte Staffel spielt an den Zufluchtsorten der Ganoven. Doch es ist nahezu unmöglich, 984 Millionen Euro in bar durch die Grenzkontrolle der Länder schleusen. Eine Überweisung könnte hier theoretisch Abhilfe schaffen.

Der Knackpunkt: Die Banken lassen sich ihre Überweisungen ins Ausland üppig bezahlen. Bei einem Transfer von 50.000 Euro nach Thailand liegen die Gebühren im Schnitt bei 850 Euro. Für die gesamte Summe würden dementsprechend Mehrkosten in Höhe von 16,6 Millionen Euro anfallen.

Der Haken an der Überweisung – und das wissen sicher auch die Akteure in der Serie: Bei einer Summe diesen Ausmaßes muss bewiesen werden, dass die Zahlung legal ist.

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19.07.2019 Katastophen und Endzeitfilme

GFDK - Filme Kino und TV

Bei Audi hatte man sich vorgenommen, mit dem Projekt Lunar Quattro 50 Jahre nach der Apollo-Mission auf dem Mond zu landen.

Daraus wird wohl nichts, da die Berliner Raumfahrtfirma Part Time Scientists (PTS), mit der Audi zusammenarbeitet, Insolvenz angemeldet hat. Die verhinderten Mondfahrer bei Audi müssen sich noch gedulden.

Vor genau 50 Jahren, am 20. Juli 1969, landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Mit der spektakulären Mission der Apollo 11 schufen die Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins einen Moment für die Ewigkeit.

Im Jahre 2024 wollen die USA wieder auf dem Mond landen. Doch schon vorher wird eine sensationelle neue Mondmission die Welt in Atem halten.

Independence Day, Armageddon, und am 7. November 2019 kommt mit „Midway“ der Kriegsfilm um die legendäre Seeschlacht während des Pazifikkriegs im Juni 1942 in die Kinos, und der Mann der die großen Katastophen, und Endzeitfilme dreht, legt noch einen drauf.

Die GFDK Redaktion Filme Kino und TV ist der Meinung, hat man einen Film von Emmerich gesehen, hat man alle gesehen.

In MOONFALL schickt Roland Emmerich den Mond auf Kollisionskurs mit der Erde. Ein gewaltiger Einschlag steht bevor und es liegt an einer letzten, nahezu unmöglichen Weltallmission, die Menschheit vor der Katastrophe zu retten.
 
Roland Emmerich schrieb das Drehbuch zu MOONFALL zusammen mit seinen langjährigen Partnern Harald Kloser („The Day After Tomorrow“), mit dem er unter anderem auch an dem Blockbuster „2012“ arbeitete, und Spenser Cohen („Extinction“).

Dabei hat er eine sehr klare Vorstellung, was den Zuschauer bei MOONFALL erwarten wird. „All meine Filme“, sagte Emmerich beim diesjährigen Filmfestival in Cannes, „haben Humor, nehmen sich selbst nicht zu ernst. Und wer meine Filme mag, wird auch MOONFALL mögen.“
 
MOONFALL wird von Roland Emmerichs Centropolis Entertainment produziert und startet voraussichtlich 2021 in den deutschen Kinos.

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18.07.2019 Mut Wut Stolz Rhythmus, Ekstase

GFDK - Kultur und Medien- Ausstellung

„Ich bräuchte fünf Leben“ (Horst Gläsker)

Seine Losung: Mut – Wut – Stolz. Rhythmus, Ekstase, Energie, wildes Denken: Horst Gläsker, Handlungskünstler und Universalgenie der Kunst beeindruckt seit mehr als vier Jahrzehnten Kunstfans in Europa mit einer künstlerisch gestalteten Symbiose aus Musik, Tanz, Theater, Malerei, Bildhauerei, Installation und Architektur.

Am Sonntag, dem 29. September 2019, eröffnet die Kunstinitiative „Wurzeln und Flügel e.V.“ um 12 Uhr die große Gläsker-Ausstellung „Zufall und Präzision“ auf Schloss Reuschenberg an der Gerhard-Hoehme-Allee 1 in Neuss und gibt einen Überblick über das vielfältige Werk des in Düsseldorf ansässigen, 1949 in Herford geborenen Künstlers.

Mit legendären Tischkonzerten und verrotteten „Perser“-Teppichen vom Sperrmüll, die er übermalte und in malerische Ereignisse verwandelte, mischte Horst Gläsker mit Stirnband und Feder geschmückt, in den 70er Jahren nicht nur die Düsseldorfer Kunstszene erheblich auf.

Schon 1981, da war der Maler, Bildhauer und Performer gerade mal 32 Jahre alt, erfolgte eine große Einzelausstellung „Bemalte Teppiche, bemalte Tapeten, Musikobjekte“ im renommierten Von der Heydt-Museum in Wuppertal.

Auf Schloss Reuschenberg werden nun über achtzig ausgewählte Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden von den 70er Jahren bis heute mit folgenden Schwerpunkten gezeigt:

Malerei auf Sperrmüllteppichen, seit 1977 und Malerei auf Tapeten, seit 1978.

Tondos (Rundbilder), seit 1990, Intarsien aus Holz – bearbeitet mit Blattgold, Öl- und Lackfarben.

Monotypien, Holzdrucke, seit 1996, Ölfarbe auf Leinwand.

Pinseltanz, seit 2001, monumentale Gemälde, als Hommage an „Die große Woge“ von Hokusai  (berühmter japanischer Maler 1760-1846).

Rhythmus, seit 2011, abstrakt-ornamentale Hinterglasmalerei.

Gläskers Schaffen ist höchst vielschichtig und stilistisch kaum einzuordnen – neben den abstrakten Kompositionen gibt es zahlreiche Raumskulpturen mit mythischen Figuren, Menschen und Tieren, Mischwesen mit ausladendem Gehörn - heitere Geister verfangen in wilder Erotik und voller Schabernack.

Zudem beschäftigt er sich intensiv mit Licht, Musik, Klang und Architektur. Doch was hält Gläskers komplexe Welt im Innersten zusammen?

Das Arbeitsprinzip – Chaos und Ordnung

„Im Rhythmus verbindet sich seine musikalische mit seiner malerischen Existenz“, betont der Kunstkritiker Manfred Schneckenburger und fügt hinzu: „Der Rhythmus ist der größte gemeinsame Nenner auf dem seine Kunst beruht. Er fundiert seinen zentralen Beitrag zur Malerei: die Wiederentdeckung von Ornamentik und freiem Ornament.“

Gläsker, der Klarinette, Mautrommel und Saxophon spielt, beschreibt seine Kunst anhand seiner berühmten Pinseltänze so:

„Es geht um Chaos und System, um Zufall und Präzision, um Ruhe und Leichtigkeit, um Rhythmus und Energie, künstlerische Freiheit und Disziplin.“ Der Handlungskünstler resümiert: „Ich erforsche das künstlerische Universum!“ Und das geht bei seinen berühmten Pinseltänzen so:

Der breite Chinapinsel mit langem Stil in der Hand des tanzenden Malers kreist in einer Spontanaktion über die auf dem Boden liegende Leinwand. Mit wilden Pinselschwüngen werden das Chaos, der Zufall und die Anarchie gefeiert.

Doch nach dem „ekstatischen Bildgründungsakt“ voller Linienschwünge folgen sorgsam abgestimmte Arbeitsschritte - das meditative, akribische Nacharbeiten – die Entschleunigung.“  

Der Zufall, auf den der Künstler reagiert, spielt bei der Werkentstehung also eine große Rolle. Insofern sind seine Arbeiten auch Entdeckungsreisen und Experimentierfelder.

Gleichzeitig geht es aber auch um die Lust am Tanz, am Malen und an der Farbe. Farbe in Bewegung, in ihrer leuchtenden Intensität, in ihrer Rauschhaftigkeit und in ihrer positiven Lebendigkeit!

Kuratorin der Ausstellung ist Goldschmiedin und Kunstliebhaberin Beate Düsterberg von der Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. Sie betont: „Wir freuen uns, dass wir mit Horst Gläsker einen wesentlichen Vertreter der deutschen Kunstszene bei uns vorstellen können.

Gläsker hat gerade hier in NRW Kunstgeschichte geschrieben!“ Davon zeugen allein mehr als ein Dutzend öffentlicher Bauten, die Gläsker mit Mosaiken, Reliefs und Skulpturen bereichert hat. Sein berühmtestes Werk ist die bemalte Treppe in Wuppertal, genannt „Scala“, die weltweit Resonanz erfährt.

Die Ausstellung von Horst Gläsker, der an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter und K.O. Götz studierte, läuft bis Januar 2020.

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18.07.2019 Dehner schneidet weniger gut ab

Kultur und Medien

Auch die Tierbedarfsbranche setzt mittlerweile einen beträchtlichen Teil ihres Umsatzes online um. Wie das Social-Web hierzulande über die acht meistdiskutierten Händler denkt, hat Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social-Media-Monitoring und -Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com) untersucht. 

Ergebnis der Studie: Während alle untersuchten Händler überwiegend gut abschneiden, können sich zwei Unternehmen sogar über 100 Prozent positive Beiträge freuen.

Auch die Tierbedarfsbranche setzt mittlerweile einen beträchtlichen Teil ihres Umsatzes online um. Wie das Social-Web hierzulande über die acht meistdiskutierten Händler denkt, hat Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social-Media-Monitoring und -Analysen, VICO Research & Consulting untersucht.

Ergebnis der Studie: Während alle untersuchten Händler überwiegend positiv abschneiden, können sich zwei Unternehmen sogar über 100 Prozent positive Beiträge freuen.

Zooroyal und Bitiba ohne negative Kommunikation

Beide Unternehmen erfreuen sich während des Untersuchungszeitraumes der größten Beliebtheit. Alle wertenden Beiträge zu den zwei Online-Shops sind positiv. Während Zooroyal besonders durch einzelne Produkte wie die Überraschungsbox für Hunde überzeugen kann, punktet Bitiba über Auswahl, Liefergeschwindigkeit und den Preis.

Am zweitbesten schneidet der Online-Großhändler TRIXIE mit 88 Prozent positivem Sentiment ab. Nutzern gefallen besonders einzelne Produkte wie Transportboxen, Hundekörbe oder die Katzenhängematte.

Den dritten Platz teilen sich Zooplus und Fressnapf, die jeweils in 75 Prozent der wertenden Beiträge positiv diskutiert werden. Die beiden Unternehmen sind darüber hinaus die meistdiskutierten Tierbedarfsshops und vereinen rund 60 Prozent des Kommunikationsvolumens auf sich.

Während beide Onlineshops durch Preis und Service glänzen können, überzeugt Zooplus außerdem durch einzelne Charity-Aktionen.

Dehner schneidet weniger gut ab

Der selbsternannte Garten- und Heimtierprofi Dehner wird im Social Web negativer wahrgenommen: Mit 63 Prozent positivem Sentiment steht das Unternehmen am Ende des Rankings. Hauptkritikpunkt ist die Qualität einzelner Produkte. Darüber hinaus vermisst die Netzgemeinde eine angemessene Beratung.

Obwohl  Zoo&Co durch die Unterstützung bei der Suche vermisster Hunde punkten kann und Auswahl und Preis des Futterhauses durchaus überzeugen, teilen sich beide Anbieter mit jeweils 66 Prozent positiver Kommunikation den vorletzten Platz.

Während Nutzer die Fisch- und Hasenhaltung bei Zoo&Co gar nicht gefällt, kritisieren Sie die das Abfallaufkommen des Futterhauses. Hier wird den Verbrauchern zu viel Müll produziert.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:

“Egal ob Hund, Katze oder Maus, der Einkauf von Tierbedarf und -nahrung findet heute zum größten Teil im Internet statt, wo diverse Anbieter um die Gunst der Groß- und Kleintierhalter konkurrieren.  Wer hier am beliebtesten ist, hat auch uns interessiert.

Zunächst ist uns aufgefallen, dass alle Unternehmen überwiegend positiv diskutiert wurden. Selbst die Anbieter am Ende des Rankings werden in den wertenden Beiträgen öfters positiv als negativ diskutiert. Ein perfektes Ergebnis gibt es für Zooroyal und Bitiba:

Beide Unternehmen werden ausschließlich positiv diskutiert und scheinen in den Augen der Nutzer das Größte Herz für Tiere zu haben.”

 

Im Zuge der Untersuchung wurden zwischen dem 15. März und dem 15. Juni dieses Jahres 5.029 Beiträge analysiert. Die Beiträge stammen dabei zum größten Teil aus News-Portalen (49 Prozent), Blogs (21 Prozent) und zu kleineren Teilen aus Microblogs, sozialen Netzwerken, Videoportalen, Foren, Q&A-Portalen und Bewertungsportalen (insgesamt 30 Prozent).

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