Nachrichten aus der großen weiten Welt

16.11.2019 eine Jahrhundertstimme

GFDK - Kultur und Medien

Genie, Entertainer, Superstar: Nach seiner preisgekrönten Dokumentation THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK – THE TOURING YEARS widmet sich Regisseur Ron Howard einer weiteren Musikikone.

Luciano Pavarotti, berühmt als „The People's Tenor“, nutzte seine Gabe und seine Leidenschaft auch dazu, die Oper aus der elitären Ecke zu holen und einem breiten Publikum nahe zu bringen. Mit seiner Jahrhundertstimme und einzigartigen Ausstrahlung eroberte Pavarotti die Bühnen der Welt und Millionen Herzen im Sturm.

In Interviews kommen seine Familie, namhafte Kollegen sowie Fans des Weltstars aus Modena zu Wort: von Bono über José Carreras und Plácido Domingo bis zu Prinzessin Diana. Anhand privater, bislang nie veröffentlichter Aufnahmen zeichnet Ron Howard das intime Porträt eines faszinierenden Mannes und unvergesslichen Ausnahmekünstlers.

In seinen Spielfilmen widmet sich Oscar-Preisträger Ron Howard (RUSH: ALLES FÜR DEN SIEG, A BEAUTIFUL MIND, FROST/NIXON) regelmäßig realen Persönlichkeiten. Mit PAVAROTTI legt der Filmemacher nun eine sehr persönliche Dokumentation über den 2007 verstorbenen Popstar der großen Oper vor – in mitreißendem Dolby Atmos Sound.

Neben Howard und seinem langjährigen Produktionspartner Brian Grazer (Oscar für A BEAUTIFUL MIND, THE DA VINCI CODE – SAKRILEG) zählen Emmy-Gewinner Nigel Sinclair (THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK – THE TOURING YEARS), Michael Rosenberg („Mars“) und Jeanne Elfant Festa (THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK – THE TOURING YEARS) zum Produzententeam. Für den aufwendigen Schnitt zeichnet Paul Crowder (Emmy-Nominierung für THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK – THE TOURING YEARS) verantwortlich.

Von Ron Howard

Mit Luciano Pavarotti, Bono, José Carreras, Plácido Domingo, Prinzessin Diana, u.v.a.

Großbritannien, USA 2019 // 114 min

Kinostart am 26. Dezember 2019

im Verleih von Wild Bunch Germany

 

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15.11.2019 Riesenandrang und alles ausverkauft

GFDK - Kultur und Medien

Der Andrang zur Vernissage in der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer war sensationell: Weit mehr als 900 Gäste wollten die brandneuen Bilder des extravaganten jungen Künstlers Leon Löwentraut sehen. Seine farbenprächtigen, energievollen Werke elektrisieren die Besucher, treffen den Nerv der Zeit und berühren das Publikum.

Und das Publikum will seine Arbeiten nicht nur sehen: Gegen 22 Uhr waren sämtliche Bilder verkauft. Galerist Dirk Geuer betonte: „Ich freue mich besonders, dass zahlreiche Werke von Leon Löwentraut an ausländische  Kunstsammler und Sammlungen gegangen sind.“

Er fügte hinzu: „Die Zahl derer, die sogar aus dem Ausland angereist sind, um Leons Arbeiten zu sehen, ist enorm gestiegen. Das beweist die internationale Nachfrage nach seinen  Arbeiten.“

Unter dem Titel „Pursuit of Faith“ zeigt die Galerie an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf noch bis zum 8. Dezember 2019  aktuelle Werke des erst 21jährigen Künstlers, die von ihm eigens für diese Werkschau erarbeitet wurden.

Insgesamt präsentiert die Galerie 25 Gemälde, darunter auch einige kleinere und mittelgroße Formate. Zudem wird eine neue Grafik aus der Serie #Art4GlobalGoals“ gezeigt. Es ist Leon Löwentrauts zweite Solo-Show in der Galerie Geuer & Geuer Art, die ihn seit 2017 exklusiv vertritt.

Den Besucher der Düsseldorfer Galerie-Ausstellung erwartet: farbige, abstrakte Kunst - expressive Wucht mischt sich mit cooler Lässigkeit. Löwentraut kombiniert Farben und Formen gestisch wild.

Dabei spielt der Aktionismus, wie er im Action Painting zum Ausdruck kommt, in der Werkentstehung eine entscheidende Rolle. Von Picasso, Matisse und Basquiat inspiriert, sucht Löwentraut in seiner Malerei nach Freiheit.

Bevorzugt malt Löwentraut auf dem Fußboden – mit vollem Körpereinsatz und wie im Rausch – bei lauter Musik: Rap, Klassik, Soul!

Weitere Infos: Leon Löwentraut (21 Jahre) wurde als einziger Künstler auserwählt, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen, die sogenannten „SDGs“, künstlerisch zu interpretieren. Er erarbeitete für die Kampagne #Art4GlobalGoals – mit der Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und der Geuer & Geuer Art – insgesamt 17 Unikate, die bis 2030 international für die Bekanntmachung und Visualisierung der Ziele eingesetzt werden. Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle sowie Frieden und Gerechtigkeit.

Auf der Vernissage sah man zahlreiche Prominente: Dr. h.c. Ute Ohoven mit Tochter  Chiara, den Künstler HA Schult, Frankonia-Chef Uwe Schmitz, TV-Moderator Wolfram Kons, Jola Zorc, die Ehefrau von Michael Zorc, Sportdirektor bei Borussia Dortmund, Eva Blank, Vorstandsvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Carla Stockheim, Weinexperte Björn Bittner, Anja Lehner, Communications Daimler,  …

 

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14.11.2019 Zensur nimmt Weltweit zu

GFDK - Kultur und Medien

Laut dem prodemokratischen Think Tank Freedom House nimmt die Internetfreiheit weltweit ab. Die Zensur wird in allen Bereichen verstärkt, von Social Media oder E-Commerce-Websites bis hin zu Suchmaschinen. Interessanterweise sind viele der Länder mit den strengsten Regeln und der höchsten Zensur auch beliebte Touristenziele.

"In diesem Sinne ist es ratsam, zu prüfen, ob Ihr nächstes Reiseziel irgendwelche Internetbeschränkungen hat. Vor allem, wenn Sie planen, dort zu arbeiten", sagt Daniel Markuson, Digital Privacy Expert bei NordVPN. "Eines der mächtigsten Werkzeuge, um eine solche Internet-Zensur zu vermeiden, ist ein virtuelles privates Netzwerk. Sowohl Reisende als auch Einheimische nutzen VPNs für den uneingeschränkten Zugang zum Internet."

Obwohl die meisten Länder auf der ganzen Welt die Nutzung von VPNs erlauben, halten einige VPN-Dienste für unerwünscht oder sogar illegal. Der Digital Privacy Experte Daniel Markuson empfiehlt, aufmerksam zu bleiben und die Regeln vor der Reise zu überprüfen.

Touristenziele mit den meisten Einschränkungen

China ist mit seiner "Great Firewall" weltweit führend in der Internet-Zensur. Alle in China verwendeten VPNs müssen genehmigt sein und den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Es ist allerdings ziemlich schwierig, die chinesischen VPN-Gesetze und den rechtlichen Status von VPNs zu verstehen, da es viele Grauzonen gibt. In jedem Fall gibt es keine öffentlichen Informationen über Ausländer, die bei der Nutzung von VPNs in diesem Land ernste Probleme haben.

Die Türkei hat in jüngster Zeit eine scharfe Wende in Richtung Autoritarismus vollzogen. Innerhalb von wenigen Jahren wurden viele Websites oder Apps verboten und unabhängige Journalisten eingesperrt. Selbst Internetriesen wie Wikipedia, Twitter und Facebook haben Probleme. Wie vorherzusehen war, wandte man sich an VPNs, um der Zensur zu entgehen, was zu einem VPN-Verbot führte.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein interessanter Fall Einerseits sind VPNs nicht illegal - es sei denn, sie werden für illegale Handlungen verwendet. Auf der anderen Seite zensiert das Land viele Websites und hat in der Vergangenheit solche Dienste wie Skype verboten. Hier kommt also die Frage:

Ist der Besuch einer Website oder die Nutzung eines von der Regierung gesperrten Dienstes ein Verbrechen? Und wenn die Regierung Ihnen vorwirft, eine VPN für kriminelle Zwecke zu nutzen, wie können Sie dann beweisen, dass Sie unschuldig sind, wenn es keine Spur von Ihrer Online-Aktivität gibt? Alles in allem machen es die Gesetze der VAE einfach, harte Strafen anzuwenden und schaffen ein starkes Hindernis für die Nutzung einer VPN.

Der Iran ist einer der trendigen Hotspots für abenteuerlustige Reisende. Dieses Land manipuliert seine Bürger jedoch, indem es regelmäßig den freien Internetzugang einschränkt. Zum Beispiel zensiert es viele beliebte globale Websites.

Während Wahlen oder politischer Unruhen drosselt der Iran das Internet landesweit, um die Kommunikation und Organisation zu erschweren. Es ist nicht verwunderlich, dass nur staatlich zugelassene VPNs, die den Behörden Zensur- und Überwachungsmöglichkeiten bieten, legal genutzt werden dürfen.

Ägypten ist dafür bekannt, dass es seine Bürger daran hindert, eine Reihe von verschiedenen Websites zu besuchen. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren verschärft, indem zahlreiche internationale und sogar lokale Nachrichtenquellen blockiert wurden. Fangen Sie an, ein Muster zu sehen? VPNs machen das Internet frei und zugänglich. Wenn die nationale Regierung also nicht will, dass dies der Fall ist, wird sie VPNs blockieren wollen.

Vietnam ist bekannt als eines der freundlichsten Länder der Welt, das bei Touristen sehr beliebt ist. Die Zensur Vietnams von bestimmten Websites kann jedoch schwerwiegend sein. Staatliche Institutionen spionieren fast alle Internetnutzer aus, wobei darunter auch oft Touristen sind.

ÜBER NORDVPN

NordVPN ist der weltweit fortschrittlichste VPN-Dienstleister, der stärker sicherheitsorientiert ist als die meisten VPN-Dienste. Er bietet doppelte VPN-Verschlüsselung, Malware-Blockierung und Onion Over VPN. Das Produkt ist sehr benutzerfreundlich, hat einen der besten Preise auf dem Markt mit über 5.000 Servern weltweit und ist P2P-freundlich. Eines der Hauptmerkmale von NordVPN ist die Zero Log Policy.

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14.11.2019 Hunde in der dunklen Jahreszeit

GFDK - Kultur und Medien

In der kalten Jahreszeit wird es an manchen Tagen gar nicht richtig hell. Umso wichtiger ist es jetzt, dass Vierbeiner gut zu sehen sind. Bei Dunkelheit, Nebel und Regen sorgen reflektierende Halsbänder, Brustgeschirre und Leinen für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. Doch es gibt noch mehr, worauf Hundehalter achten können, wie VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross erklärt.

Sehen und gesehen werden

„Reflektierende Halsbänder, Brustgeschirre oder Leinen machen den Hund im Dunkeln sichtbar und tragen zur Vermeidung von Unfällen bei. Bei langhaarigen Hunden eignen sich reflektierende Westen, die nicht vom langen Fellkleid bedeckt werden“, rät Sarah Ross. „Aber nicht nur Hunde, sondern auch Hundehalter sollten gut erkennbar sein. Dafür eignet sich reflektierende Kleidung, aufklebbare Leuchtstreifen oder Reflektoren. Mit einer Taschenlampe in der Hand kann man auf sich aufmerksam machen und hat auch seinen Vierbeiner besser im Blick.“

Sicherheitsleine

Gerade in der Dunkelheit sollten Hunde nicht frei herumlaufen. „Hunde können im Dämmerlicht noch sehr gut sehen, wir Menschen aber nicht“, so die Heimtierexpertin. „Bei schlechten Lichtverhältnissen ist es schwierig, den Hund im Auge zu behalten und Gefahrenquellen rechtzeitig zu identifizieren. Vor allem an viel befahrenen Straßen bietet eine Leine deshalb Sicherheit.“

Allerdings sollten Hundehalter darauf achten, dass auch die Leine gut zu sehen ist. „Eine lange dunkle Schleppleine kann für Radfahrer schnell zur Stolperfalle werden.“

Frieren muss nicht sein

Nicht jeder Hund ist von Natur aus gegen extreme Kälte gewappnet, wie etwa Huskys. Hunde ohne oder nur mit wenig Unterwolle, wie etwa Boxer, Weimaraner oder Pinscher können leicht frieren. Auch Welpen, ältere oder kranke Tiere wird im Winter schnell kalt und brauchen zusätzlichen Wärmeschutz. „Ein Hundemantel ist kein Zeichen für Vermenschlichung.

Manche Hunde sind einfach Frostbeulen oder haben eben von ihrer Natur aus niedrigen Temperaturen nur wenig entgegenzusetzen. Für diese Hunde empfiehlt sich warme Bekleidung, die gut sitzt und das Tier nicht in seinen Bewegungen behindert“, so Sarah Ross.

„Bei kalter oder feuchter Witterung sollte man aufpassen, dass der Hund in Bewegung bleibt und sich kaum hinsetzt oder ablegt. So bleibt er warm. Ein nasser Hund friert schneller. Außerdem sollte man älteren oder kranken Hunden keine allzu langen Spaziergänge zumuten, wenn es sehr kalt ist. Für manchen alten Vierbeiner sind mehrere kurze Streifzüge durch den herbstlichen Wald besser geeignet.“

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13.11.2019 mit 30‘000 Franken dotiert

GFDK - Kultur und Medien

Wir gratulieren unserer Autorin Sibylle Berg sehr herzlich, die gestern in Basel den diesjährigen Schweizer Buchpreis für ihren Roman »GRM. Brainfuck« erhalten hat. 

In der Begründung der Jury heißt es: »Sibylle Berg ist das Kunststück gelungen, einen Roman zu schreiben, der formal Avantgarde ist und inhaltlich die Lesenden im Innersten packt. Mit sarkastischem Ingrimm begleitet sie vier Londoner Jugendliche aus kaputten Familien durch die Horrorszenarien einer deregulierten Gesellschaft und weiter in die Zukunft, in die Diktatur der künstlichen Intelligenz.

Dem entfesselten Kapitalismus setzt die Autorin ihre entfesselte Fantasie entgegen. Eine kompromisslose Gesellschaftskritik in hochexplosiver Sprache, mit Spreng-Sätzen und bösem Witz.«

Der Buchpreis gehört zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen der Schweiz und ist mit 30‘000 Franken dotiert. Die Preisverleihung fand am 10. November im Theater Basel vor rund 500 Gästen statt.

GRM. Brainfuck

Die Überwachungsdiktatur ist fast perfekt. Jeden Tag wird ein anderes Land im Westen autokratisch. Algorithmen ersetzen Menschen, Menschen ersetzen einander, es gibt kaum noch Platz für Träume, außer in der Musik. Aber vier Jugendliche versuchen sich in einer Revolution. Begleitet von Grime, der besten britischen Erfindung seit Punk.

Das ist keine Dystopie, es ist die Welt, in der wir leben. heute. und vielleicht morgen. Es wird nicht schlimm. Nur - anders. Willkommen in der Welt von GRM.

Was ist da los? Sibylle Berg ist los

Laudatio von Christine Richard auf Sibylle Berg und »GRM. Brainfuck«

»Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist die ehrenvolle Aufgabe zugefallen, den neuen Roman von Sibylle Berg zu würdigen. Das Buch heißt GRM – Brainfuck . GRM wie Grime, Schmutz, Dreck – ein schneller, wütender Musikstil. Brainfuck wie eine Warnung: Vorsicht, bissiges Buch. Der Schauplatz ist London, irgendwann bald. Kinder verrotten in Kellerwohnungen. Hass.

Mütter saufen das Elend nieder und prostituieren sich bei reichen Russen. Die Väter sind abgehauen. Kommen nur noch zurück, um sich die Frau vorzunehmen und die Kinder zu verprügeln. Hass. Die Männer sind arbeitslos, frauenlos, nutzlos und wütend. Hass. Es gibt Attentäter und Avatare, Vatermörder, Kinderschänder, Rechtsextremisten. Und Hass, Hass, Hass. Es ist schlimm und auf grausame Weise komisch. [...]«

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12.11.2019 Nachfolge richtig regeln – aber wie

GFDK - Kultur und Medien

Gemäß des Instituts für Mittelstandsforschung stehen zwischen 2018 und 2022 rund 150.000 Familienunternehmen zur Übergabe an. Davon werden etwa 2,4 Mio. Beschäftigte betroffen sein. In NRW, dem Bundesland mit dem größten Unternehmensbestand, sind mit ca. 32.000 Firmen die meisten Übertragungen zu erwarten.

Grund genug für den Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER sich dem Thema „Nachfolge“, das neben der erfolgreichen Unternehmensführung zu den wichtigsten Aufgaben einer Firma zählt, im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu widmen.

Informationen dazu erhielten jetzt mehr als 50 Unternehmer im Industrie-Club Düsseldorf: Auf dem Podium referierten und diskutierten die Experten: Dr. rer. pol. Daniel Gerbaulet, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen, der in seinem Vortrag erst einmal über die Grundlagen und Formen der Nachfolge sowie die Bestimmung des Unternehmenswertes sprach.


Peter Lamers, Rechtsanwalt, Leiter Legal Public Sector Operations, KPMG Law, der die Risiken ungeregelter Nachfolge thematisierte und Manuel von Möller, Geschäftsführender Gesellschafter der BÄRO GmbH & Co. KG, der das Thema aus der  Sicht eines Praktikers anging - „Ich habe gekauft!“ - und die für seine Unternehmens-Aquisition angewandte Entscheidungsmatrix offen darstellte.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der Buchautorin Martina Grünewald-Ernst („Chef im eigenen Gehirn“) und Geschäftsführerin und Inhaberin von „LeaCo Lab - Institut für angewandte Wirtschaftspsychologie“ und Buchautorin.

Das Resüme der Veranstaltung lautet: Eine gut vorbereitete Unternehmensnachfolge beinhaltet harte und weiche Erfolgsfaktoren, die gleichermaßen zu berücksich­tigen sind. Zu den harten Faktoren zählen: Die Bestimmung des Unternehmenswertes, die Risiken einer geplanten und ungeplanten Übertragung sowie praktische Lösungsansätze für  Unternehmenseigner und Nachfolger.

Udem wurde festgestellt, dass weiche Faktoren bei der Auswahl des Nachfolgers oder dem „Loslassen können“ seitens des Unternehmenseigners ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Lothar Grünewald, Vorstand von DIE FAMILIENUNTERNEHER Bergisches Land, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem Krefelder Unternehmer Mathias Brauner organisierte, betonte: „Eine Unternehmensnachfolge ist ein höchst komplexer Prozess und für alle Beteiligten eine große Herausforderung.“

Auch deshalb gibt es eine Fortsetzungsveranstaltung. Die beschäftigt sich in erster Linie mit den psychologisch-sozialen Faktoren einer Nachfolge, also den weichen Faktoren, und findet am 17.03.2020 im Rathauspalais in Solingen Ohligs statt. 

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12.11.2019 Hierarchien in der Arbeitswelt

GFDK - Kultur und Medien

Ausstellung von Sala Lieber - Die Eröffnung wurde von Nikolaus Zumbusch, Sprecher der Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen und von Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturdezernentin der Stadt Köln, Dezernat VII – Kunst und Kultur, eingeleitet.
Die Einzelausstellung im Forum der Stiftung in der Venloer Straße 19 in der Kölner Innenstadt ermöglicht auf humorvolle Art und Weise den Einblick in das höfische Leben des 17. Jahrhunderts.

Sie befasst sich überwiegend mit der Hierarchie in der Arbeitswelt und stellt sich die Frage, wer von wem abhängig ist. Die Herren des Hauses geben Anweisungen, das Dienstpersonal erfüllt sie demütig. Der Chef entscheidet, die Mitarbeiter befolgen Anweisungen:

Das war einmal. So ist der gedankliche Bogen von der  damaligen Arbeitswelt zu der von heute für den Betrachter stets präsent - wenn auch nicht in ihren Bildern dargestellt. Seit jeher gab es in der Gesellschaft und Arbeitswelt klare Hierarchien.

Erst kommen die gehobenen Positionen, erst dann die gewöhnlichen Angestellten. Heute steht die Arbeitswelt, und zwar über alle Branchen hinweg, in einem sehr spannenden Umbruch zum hierarchielosen Führen. Viele Unternehmen setzen auf den Abbau von Hierarchien und wollen «agil» arbeiten. Ein Grund dafür ist ein signifikanter Wertewandel bei den Mitarbeitern.


Die aus Ungarn stammende Düsseldorfer Meisterschülerin Sala Lieber entführt uns in dieser Ausstellung ins 17. Jahrhundert und offenbart uns den Glanz und Prunk des Barock und des Rokoko in all seinen Facetten.

Mit der Ausstellung "Zu Ihren Diensten" widmet sich die Künstlerin diesmal nicht allein der prachtvollen Architektur von Schlössern und Residenzen sowie Porträts adliger Persönlichkeiten und Familien, sondern auch der unteren Stufe der höfischen Hierarchie, dem dazugehörigen Dienstpersonal, welches als adliges Statussymbol das Bild des Barock ebenso prägt und ausmacht.

So fand die Darstellung von Butlern in eleganten Herrenanzügen und Dienstmädchen in schwarzen, mit weißen Rüschen besetzten Kleidern seit jeher Eingang in die Malerei. Auch Sala Lieber macht diese klassischen Motive zum Bildgegenstand und verleiht Ihnen durch Farbintensität und verspieltes Dekor Modernität und Leichtigkeit.

Mit der Darstellung kleiner Putten, die sich um kostbare, faltenwerfende Tücher winden oder in Form von arrangierten Stillleben und französischen Landschaftsgärten entstehen barocke Bildwelten, die uns als Betrachter in das 17. Jahrhundert zurückversetzen und zugleich den heutigen Zeitgeist treffen.


Über die Künstlerin Sala Lieber:
Geboren 1980 in Budapest, führt Sala Lieber ihr künstlerisches Talent in die Kunstakademie Düsseldorf, wo ihr 2005 der Meisterbrief durch Professor Herbert Brandl verliehen wurde. ​Die Arbeiten von Sala Lieber sind geprägt von höfischen Themen und barocken Motiven, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen, aber gleichzeitig eine Leichtigkeit und Modernität wiederspiegeln.

Dies zeigt sich in ihren opulenten und detailreichen Ölbildern, welche von leuchtender Farbigkeit bestimmt werden.  Die für die Künstlerin charakteristische Annäherung an den Barock, kommt jedoch auch in ihren neuen Handsiebdruckserien zum Ausdruck, welche ebenso durch farbprächtige Details und verspieltes Dekor überzeugen und den Betrachter in eine Welt von königlichem „Glanz und Gloria“ entführen.  Weitergehende Informationen zu Sala Lieber und ihren Arbeiten finden Sie unter salalieber.com

Über die Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen:
Die Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen setzt sich seit ihrer Gründung im Juli 2007 als Förderin der Bildung, Denkmalpflege, Kunst und Baukultur ein. Die Stiftung ist in ihrem Wirken geografisch nicht beschränkt.

Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Stiftungsmittel, aber auch Dank der lokalen Verbundenheit der Stiftungsgründer, fokussieren sich die Maßnahmen auf Eigen- und Fremdprojekte gemäß Stiftungszweck, die ihren Durchführungsschwerpunkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben bzw. deren Nutzen für geförderte Menschen und Einrichtungen in NRW liegt.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der Bildung und der Kunst und Baukultur. Der Nutzen für die geförderten Menschen bzw. Einrichtungen steht bei der Auswahl der Förderung stets im Mittelpunkt. Weitergehende Informationen über die Arbeit der Stiftung für Kunst und Baukultur finden Sie unter www.stiftung-findeisen.de

Einzelausstellung "Zu Ihren Diensten"

9. November 2019 – 19. Januar 2020 

STIFTUNG FÜR KUNST
UND BAUKULTUR
Britta und Ulrich Findeisen
Verwaltung der Stiftung
Landstraße 18
41516 Grevenbroich-Hemmerden
Telefon:  +49-2182-88 655-30
 

 

 

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08.11.2019 Kultkleider von Dior

GFDK - Kultur und Medien - Bücher

Peter Lindbergh der Deutsche, der mit bürgerlichem Namen Peter Brodbeck hieß ist erst kürzlich verstorben. Taschen stellt nun sein letztes Buchprojekt vor. Haute Couture trifft Time Square. Kultkleider von Dior.

Kreationen aus 70 Jahren DIOR-Geschichte, präsentiert zur Rushhour am Times Square – für Peter Lindberghs in Umfang und Dimension außergewöhnliches Konzept ließ DIOR eine beispiellose Anzahl seiner berühmtesten Kleidungsstücke über den Atlantik reisen.

Dieses zweibändige Kompendium, das letzte Buchprojekt des legendären Fotografen, zeigt das Shooting in bisher unveröffentlichten Bilderneine elektrisierende Hommage an das zeitlose Zusammenwirken von Haute Couture und Fotografie. PS: Das ist ein super Weihnachs-Geschenk

Peter Lindbergh. Dior
€ 150
Verfügbarkeit: November 2019

 

 

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06.11.2019 Urteil gegen Welpenhändler rechtskräftig

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Ein wichtiger Sieg im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel. Das Frankfurter Landgericht bestätigte nun, dass das Urteil gegen den verurteilten Welpenhändler Martin M. rechtskräftig sei. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Hundehändler Martin M. der Käuferin Ursula W. einen kranken Welpen verkauft hatte.

Der kleine Malteser Krümel litt bereits bei der Übergabe an Giardien (Darmparasiten, die auf den Menschen übertragbar sind), Würmern sowie an der lebensbedrohlichen Viruserkrankung Parvovirose. Für die Behandlung hat Ursula W. bereits mehr als 1500 Euro gezahlt.

Das Amtsgericht Königstein ordnete Anfang Mai an, dass Martin M. sowohl die Hälfte des Kaufpreises, die Tierarztkosten sowie Gerichtskosten übernehmen müsse. Gegen dieses Urteil hatte der Welpenhändler Berufung eingelegt. Diese wurde von dem Frankfurter Landgericht nun abgelehnt.

Damit ist der Beschluss rechtskräftig. Im Vorfeld gab es bereits drei Gerichtsverhandlungen, in denen nachgewiesen werden musste, dass Martin M. als gewerblicher Hundehändler einzustufen ist.

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN hatte Ursula W. von Anfang an bei dem Prozess unterstützt und betrachtet die Entscheidung als wichtigen Sieg im Kampf gegen den unseriösen Welpenhandel.

Das Urteil ist ein wichtiger Meilenstein“, sagt Birgitt Thiesmann, Expertin für den unseriösen Welpenhandel bei VIER PFOTEN. „Das Gericht hat klargemacht, dass nicht der Käufer, sondern der Verkäufer in die Pflicht genommen wird, wenn der Hund binnen der ersten sechs Monate nach dem Verkauf krank wird.

Der Händler muss beweisen, dass er das Tier gesund übergeben hat. Kann er das nicht, ist er verpflichtet, sämtliche Tierarztkosten zu übernehmen. Dieses Urteil ist auch für zukünftige Gerichtsverhandlungen richtungsweisend. Dubiose Tierhändler müssen sich nun bewusstwerden, dass das schnelle Geschäft mit Welpen auf ihre Kosten gehen kann.

Wir hoffen, dass die Entscheidung des Frankfurter Landgerichts eine abschreckende Wirkung auf all die unseriösen Welpenhändler hat, die mit dem Leben hilfloser Welpen wie Wegwerfware umgehen.“

Damit die Händler allerdings identifiziert werden können, braucht es eine vollständige Rückverfolgbarkeit. VIER PFOTEN hat daher eine Modelllösung entwickelt, mit der kriminelle Anbieter enttarnt werden können und ihnen der Markt versperrt werden kann, bevor sie die Tiere online inserieren.
 
Urteil mit Signalwirkung

Bereits 2013 war gegen Martin M. wegen Onlinehandels mit Welpen ermittelt worden. Unter anderem erfolgten Verkäufe über eBay Kleinanzeigen. Wie man inzwischen weiß, hatte der Welpenhändler schon seit dem Jahr 2000 Welpen aus dem osteuropäischen Ausland verkauft. Nun muss der Veruteilte sich für seine grausamen Geschäfte verantworten.

Doch Martin M. ist kein Einzelfall, sondern einer von vielen Tätern, die sich anonym auf Online-Plattformen bewegen und als vermeintliche Privatperson Welpen verkaufen. In Massen produziert, werden die Hundebabys viel zu jung ihren Müttern entrissen und illegal über weite Strecken nach Deutschland gebracht. Genau wie der Malteser-Welpe Krümel werden die Tiere dann an ahnungslose Käufer verkauft.

Weil es immer noch keine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht gibt, können kriminelle Händler viel zu oft nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Auf Online-Plattformen wie eBay Kleinanzeigen können dubiose Hundehändler ungehindert ihren anonymen Geschäften nachgehen.

Die Folge ist ein florierender Online-Handel mit viel zu jungen und kranken Welpen. „Durch das Verfahren gegen Martin M. steht nun fest, dass Welpenhändler mit Konsequenzen zu rechnen haben, wenn sie mit kranken Tieren handeln.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist nun eine bundesweite Kennzeichnungs-und Registrierungspflicht auf den Weg zu bringen, damit sich skrupellose Verkäufer nicht in der Anonymität des World Wide Web verstecken können“, so Thiesmann.

Augen auf beim Welpenkauf

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01.11.2019 PREIS DER FAMILIENUNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

„Je freier die Wirtschaft, um so sozialer ist sie auch.“ (Ludwig Erhard)

Gemeinsame Sache machen lohnt sich – beim Arbeiten und Feiern! Rund 200 Familienunternehmer aus den Regionalkreisen Niederrhein und Nordrhein zelebrierten gemeinsam das Familienunternehmertum im Rahmen einer exklusiven Gala auf Schloss Bensberg.

Marco van der Meer, Vorstandsvorsitzender des Regionalkreises Niederrhein/ Düsseldorf und Olaf Ziegs, Vorstandsvorsitzender des Regionalkreises Nordrhein/ Köln, verwiesen in ihren Begrüßungsreden darauf, dass der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER sich seit nunmehr 70 Jahren für die Soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards einsetze – mit starker Stimme.

Hier vor Ort heißt das konkret: Einsatz für den zeitnahen Ausbau der digitalen Infrastruktur, Vereinfachung von Planungsverfahren, Abbau von Bürokratie und Aufbau einer effizienten Verwaltung.  

Der Höhepunkt der glamourösen Abendveranstaltung war die erstmalige Verleihung der Auszeichnung „Preis der FAMILIENUNTERNEHMER“ an drei ausgewählte Familienunternehmen für herausragende Leistungen (Business Excellence) in drei unterschiedlichen Kategorien:

-          Strategisches Wachstum

-          Erfolgreiche Transformation

-          Ausgezeichnete Nachhaltigkeit

 „Was ist eigentlich an Wachstum richtig“, fragte Udo Wendt, Deutsche Bank, Director, Marktgebietsleiter Firmenkunden Köln. Der Laudator (Kategorie: Business Excellence -Strategisches Wachstum) beantwortete die Frage so: „Strategisches Wachstum ist ein Erfolgsgarant unserer mittelständischen Wirtschaft.

Wendt fuhr fort: „Die Differenzierung des Wachstumsbegriffs macht deutlich, dass nicht Größe und Geschwindigkeit alleine Erfolgsindikatoren sind. Vielmehr bringt die Spezifizierung auf Strategie zum Ausdruck, dass sich Unternehmen, die sich unabhängig von Moden oder sonstiger kurzfristiger Ereignisse ausrichten, sich üblicherweise durch eine enorme Kontinuität und Zukunftssicherheit auszeichnen, ohne andererseits den Anschluss an eine sich verändernde Welt zu verpassen.“

 Den Preis für Strategisches Wachstum erhielt das 1884, also vor 135 Jahren, gegründete Familienunternehmen Quarzwerke, das heute weltweit über zahlreiche Standorte verfügt und bis nach Südkorea tätig ist. Den Preis nahm der geschäftsführende Gesellschafter Robert Lindemann-Berk entgegen.

Der Preis für Ausgezeichnete Transformation ging an die Brabus GmbH aus Bottrop. Den Preis erhielt die Familie Buschmann (Constantin Buschmann mit seinen Schwestern Susanne und Theresa sowie Ehefrau Sarah – siehe Foto) entgegen. Der Preis wurde von PwC gestiftet und von Antje Schlotter überreicht, die in ihrer Laudatio betonte, dass erfolgreiche Transformation in erster Linie bedeute, neue Wege zu gehen und Risiken einzugehen. 

Mit dem Preis für „Ausgezeichnete Nachhaltigkeit“ wurde das 1882 in Dresden gegründete Familienunternehmen „Teekanne“ geehrt. Den Preis überreichte Ingo Rick, HDI Global SE. Er würdigte u.a., dass das Unternehmen eine eigene Stabsstelle für Nachhaltigkeit eingerichtet habe.

Unterstützt wurde die exklusive Gala durch drei Hauptsponsoren: Deutsche Bank, PricewaterhouseCoopers und HDI.  

Durch das abwechslungsreiche Programm führte der Kabarettist Ludger K. Ein 3-Gänge-Menü, Tanzaufführungen (Modern Dance und Ballett) sowie Djane Ro aus Rotterdam boten kulinarischen Genuss, Kultur-Entertainment sowie mitreißende Tanzmusik – bis in den frühen Morgen. 

Unter den zahlreichen Gästen waren u.a.: Marco van der Meer, Vorstandsvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER Niederrhein/ Düsseldorf, Olaf Ziegs, Vorstandsvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Nordrhein/ Köln, Thomas Rick, NRW-Landesvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Eva Blank, NRW-Vorstandsvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Paolo Anania, Stellv. Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER sowie insgesamt über 200 weitere Familienunternehmer.

Die Gala-Gäste unterstützen mit ihrer Teilnahme die „Bunte Stiftung schwerkrankes Kind“.  

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