Nachrichten aus der großen weiten Welt

30.05.2014 Diese Frau gibt Vollgas!

GFDK - Decca

Man sagt, die Wiege des Rockabilly stehe in Memphis. Das ist falsch. Denn dort haben sie nur noch nicht mitbekommen, dass Imelda May sie vor ein paar Jahren heimlich geklaut, ein bisschen zeitgemäß aufgemöbelt und in den verwinkelten Hinterhofgassen von Dublin neu aufgestellt hat. Der Beweis: Imeldas neues Album "Tribal". So fetzig und authentisch, aber auch frisch und humorvoll hat Rockabilly schon lange nicht mehr geklungen.

May erinnert einen auf "Tribal" daran, dass der Rock'n'Roll das Establishment einst in Angst und Schrecken versetzte. Er beflügelte in den 1950er Jahren eine neue Generation von Teenagern, vermischte erstmals schwarze und weiße Musik miteinander und fegte die alten Pop-Crooner mit einer Welle sexuell aufgeladener Tanzmusik von der Szene. Die Songs auf "Tribal" sind erfüllt vom rebellischen Geist, der den Rock'n'Roll damals auf die nichts Böses ahnende Welt losließ. Aber auch vom subversiven Geist der Punkbands, die Imelda bewunderte, als sie in den späten 1970er Jahren in Dublin als jüngste von fünf Geschwistern aufwuchs und die Musik von The Clash, The Undertones, The Buzzcocks und The Cramps hörte. "Abrocken liegt mir", sagt die Sängerin. "Deshalb wollte ich auch etwas von der Aufsässigkeit des Punk und frühen Rock’n’Roll in dieses Album injizieren. Denn das ist meine Triebfeder."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Angetrieben wird die 40-Jährige, die letzten Sommer erstmals Mutter wurde, aber auch von unbändiger Lebensfreude. Diese zeigt sich z.B. in dem Song "It's Good To Be Alive", den sie laut eigener Aussage "in den frühen Morgenstunden direkt am Tag nach der Geburt meines Babys" schrieb. Imelda fand die perfekte Balance zwischen Aufsässigkeit und Ausgelassenheit etwa in Songs wie "I Wanna Dance", "Wicked Way" und ganz besonders "Wild Woman", wo es im Refrain heißt: "There's a wild woman livin' inside of me/A wicked, wicked wild woman, dyin' to be free". "Natürlich werden die Leute mit zunehmendem Alter im Allgemeinen verantwortungsbewusster und schlagen nicht mehr so über die Stränge", sagt May. "Aber in uns allen schlummert auch immer noch ein Verrückter." Und den hat Imelda May auf "Tribal" wachgeküsst.

Zu den Heldinnen, die Imelda seit jeher inspiriert haben, gehören u.a. Sängerinnen aus den 1950ern wie Sister Rosetta Tharpe und Wynona Carr, die Rockabilly-Queen Wanda Jackson, die Country-Superstars Patsy Cline und Dolly Parton sowie eine Reihe von Rock- und Pop-Ikonen wie Joan Jett, Patti Smith, Debbie Harry und Chrissie Hynde. Sie alle haben eines gemein. "Es sind starke Frauen", grinst Imelda. "Starke Frauen wie ich."

Quelle: JazzEcho

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30.05.2014 reise in die vergangenheit

GFDK - Deutscher Taschenbuch Verlag

Nach dem traurigen Ende einer langjährigen Affäre mit einem verheirateten Mann reist die Reisejournalistin Eva nach Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten und jüngst verstorbenen Tante Eli anzutreten.

Ein kleines Steinhaus voller Rätsel

Beim Aufräumen fallen ihr alte Briefe von Eli in die Hände, und sie beginnt zu lesen ...In diesen Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis?

Ab Juli im Buchhandel

Anja Jonuleit wurde in Bonn geboren, lebte einige Jahre im Ausland und studierte Italienisch und Englisch. Sie arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin, bis sie anfing, Romane und Geschichten zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Friedrichshafen.

Deutscher Taschenbuch Verlag 1. Juli 2014 Verlag zirnbauer.thomas@dtv.de

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29.05.2014 Neues Album "Mutineers" ab 27.06.2014

GFDK - Peter Goebel

Der britische Sänger DAVID GRAY veröffentlicht sein neues Studioalbum "Mutineers" Ende Juni via Kobalt Label Services. "Mutineers" ist Gray`s 10. Studioalbum und das erste seit 4 Jahren.

21 Jahre nach seinem Debütalbum begibt sich David Gray musikalisch auf unbekanntes Gebiet, kultiviert dabei aber kämpferisch eine respektvolle Beziehung zu seiner eigenen Vergangenheit.

David`s musikalische Vergangenheit beinhaltet neben dem phänomenalen Erfolg seines Albums "White Ladder", das sich 7 Millionen mal verkauft hat und eines von drei UK Nummer 1 Alben ist, Brit und Grammy Nominierungen und seine beiden letzten Alben "Draw The Line" (2009) und "Foundling" (2010) erreichten beide die Top 10 der US- Billboard Albumcharts. Trotz all der Erfolge war der Ansatz beim neuen Album das sich Gray selbst überraschen wollte, nicht nur in der Art wie er arbeitet, sondern auch mit wem und welche Ideen er umsetzen wollte.

Die Veränderung fällt hörbar auf "Mutineers", ein Album das David selbst eher in der Nachbarschaft von John Martyn`s "Small Hours" sieht, als in seinem eigenen Backkatalog. Neben der Veränderung im Klangbild merkt man in den Songs, angefangen mit dem Opener "Back In The World" bis zum Schlusssong "Gulls", das sich hier ein Künstler von seinen eigenen Erwartungen freigeschwommen hat.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

David`s Mitstreiter und Produzent während der Reise zu neuen musikalischen Horizonten war niemand anderer als Andy Barlow von LAMB. Die Spontanität bei der Entstehung des Albums erinnerte ihn öfter an die Entstehung von "White Ladder", das er damals im Studio in seinem Schlafzimmer in 1997 aufgenommen hat. "Mutineers" ist ein Album geworden, das hervorragend in die musikalische Geschichte von David Gray passt. Der Sound eines Musikers, der einen sauberen Schnitt wagt, dabei einige scharfe Kurven nimmt und dabei dennoch wieder an die Freiheit eines früheren Traums anschliesst.

David Gray spielte im April und Anfang Mai eine jetzt schon ausverkaufte US-Tour und im Juni 8 Shows in England um sein neues Album live vorzustellen.


Presse Peter
Peter Goebel
PR Beratung & Promotion
St. Georgs Kirchhof 23
20099 Hamburg
goebel@presse-peter.de

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29.05.2014 Klanglandschaft mit Tiefgang

GFDK - JazzEcho

Der Österreicher Wolfgang Muthspiel erweist sich auf seinem ECM-Debütalbum “Driftwood” als Meister der akustischen und elektrischen Gitarre.

Eine Gitarre ist eine Gitarre ist eine Gitarre. So behaupten es unbedarfte Zeitgenossen oft in Anlehnung an einen bekannten Satz der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein. Wirklich versierte Gitarristen aber widersprechen da heftig. Denn das Spiel auf dem akustischen Instrument unterscheidet sich in Wirklichkeit deutlich von dem auf seinem elektrischen Pendant. Deshalb tummeln sich im gewaltigen Meer der Gitarristen auch nur verhältnismäßig wenige, die beide Instrumente gleichermaßen gut beherrschen. Der Österreicher Wolfgang Muthspiel darf zu diesen Doppelbegabten gerechnet werden. Und auf "Driftwood", seinem ersten Album als Leader für ECM, stellt er genau dies nun unter Beweis.

Gemeinsam mit Bassist Larry Grenadier und Schlagzeuger Brian Blade, zwei der gefragtesten Begleiter der US-amerikanischen Jazzszene, hat er ein Trio-Album voller Subtilität und musikalischem Tiefgang aufgenommen. Mit beiden arbeitet er getrennt nun schon seit über zehn Jahren immer wieder zusammen. Als Trio aber treten sie erstmals auf "Driftwood" in Erscheinung. Muthspiels Kompositionen sind mal lyrisch, dann wieder voller Groove oder atmosphärisch. Gerahmt hat er sein abwechslungsreiches Programm mit Stücken, die eine Hommage an zwei seiner musikalischen Vorbilder sind: "Joseph" widmete Muthspiel seinem 2007 verstorbenen Landsmann Joe Zawinul und "Bossa For Michael Brecker" dem im selben Jahr gestorbenen Tenorsaxophonisten Mike Brecker.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf "Driftwood" lotet Muthspiel nicht nur die reichen Klangqualitäten der elektrischen und akustischen Gitarre aus, sondern versucht gleichzeitig auch, die harmonischer Dichte und Poliphonie zu erzeugen, die eigentlich das Ideal eines jeden Piano-Trios ist. "Ich wollte die Flüssigkeit und den weiten Horizont der Gitarre präsentieren, aber auch die kontrapunktischen Möglichkeiten eines Piano-Trios ausschöpfen", erläutert Muthspiel, der u.a. bei dem durch seine ECM-Aufnahmen bekannten Mick Goodrick studierte. "Ich hatte die gesamte weite ECM-Klanglandschaft und Manfred Eichers Klangästhetik im Hinterkopf, als ich das Material für ‘Driftwood’ schrieb. Im Studio gewann die Musik dann zunehmend an Fokus, zum einen durch Manfreds Eingriffe, zum anderen aber auch durch den Sound selbst, der einem Musiker immer die Richtung weist. Es gibt eine organische, vielschichtige  Klanglandschaft mit einer gewissen Tiefenschärfe  und sehr bewußter Dynamik. Etwas Besonderes sind die Stücke des Albums, bei denen ich Akustikgitarre spiele - weil es ein Instrument mit einem gewissen klassischen Klangideal ist, hier aber in einem absoluten Jazzkontext eingesetzt wird."

Quelle: JazzEcho

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28.05.2014 afrikanischer Jazz,Soul und Pop vereint

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Vor einem Jahr beschloss die gefeierte ostafrikanische Sängerin und Songschreiberin Somi, ins nigerianische Lagos umzuziehen und dort nach frischen Inspirationen zu suchen. Das Ergebnis ist ihr neues Album »The Lagos Music Salon«, auf dem auch Sängerin Angelique Kidjo einen Gastauftritt hat.

In Zusammenarbeit mit dem brillanten nigerianischen Produzenten Cobhams Asuquo und dem vielseitigen amerikanischen Komponisten Keith Witty hat Somi eine Reihe neuer Songs geschrieben, aus denen die unglaubliche Kreativität und der großartige Spirit dieser Vielvölkerstadt spricht und in denen sie mit leichter Hand und einer ganz neuen Stimme die Welten von afrikanischem Jazz, Soul und Pop miteinander verbindet – nach Meinung des Magazins Vogue einfach »Superb!«

Wir lieben Muisik... weil sie uns glücklich macht

Somi wurde in Illinois geboren, ihre Eltern jedoch waren Einwanderer aus Ruanda und Uganda. Das doppelte Erbe der afrikanischen Musik und des Jazz war darum von Anfang an prägend für ihren Stil, und oft wurde sie mit Miriam Makeba oder Sarah Vaughn verglichen. Die Sängerin war neugierig, wie ihr Umzug auf den afrikanischen Kontinent ihren Blick auf ihre Musik und ihre Texte verändern würde. Die neuen Songs lassen alle verklärten Bilder hinter sich, wie man sie sich in der Fremde gerne von der Heimat macht, und bemühen sich stattdessen um eine Sicht »von innen« auf die kulturellen und sozialen Gegebenheiten vor Ort. Somi reflektiert in ihren Songs, was sie in der Stadt an kleinen und großen Dingen erlebt, und führt auf diese Weise eine Art musikalischen Dialog mit Lagos.

»The Lagos Music Salon« wurde mit Spannung erwartet, nachdem das letzte Studioalbum der jungen Sängerin »If The Rains Come First« (ObliqSound) auf Anhieb auf Platz 2 der Billboard World Chart gelandet war und über die es im Boston Globe hieß, »über allem liegt der Zauber eines nahezu vollkommenen Weltbürgertums«.

JazzTimes beschreibt ihre Liveauftritte als »eine Mischung aus der geerdeten Derbheit von Nina Simone mit dem vokalen Schmelz von Dianne Reeves«, während Billboard meint, »alles ist von anbetungswürdiger Eleganz … einfach hinreißend«. Mittlerweile hat Somi bereits mit Musikern wie Bobby McFerrin, Angelique Kidjo, Baaba Maal, John Legend, Cassandra Wilson, Mos Def, Paul Simon, Idan Raichel, Jennifer Hudson und vielen anderen auf der Bühne und im Studio zusammengearbeitet.

Album-Veröffentlichung: 6.06.2014

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28.05.2014 Werke von Christoph Willibald Gluck

GFDK - OPHELIAS Culture PR

Anlässlich des 300. Geburtstags von Christoph Willibald Gluck (1714–1787) gibt Daniel Behle mit einer Neueinspielung sein Debüt bei Decca. Auf der vorliegenden CD hat er Tenorarien aus neun Opern des großen Komponisten und Opernreformators zusammengestellt.

Dazu gehören die französischen Fassungen der Antiken-Opern „Orphée et Eurydice“, „Iphigénie en Aulide“ und „Ezio“, aber auch weniger bekannte Werke wie „Antigono“ und „Le cinesi“. Musikalische Partner sind der Dirigent George Petrou und ‚sein‘ Ensemble Armonia Atena.

Als einer der bedeutenden Opernkomponisten und -innovatoren der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts beeinflusste Christoph Willibald Gluck maßgeblich nicht nur das Opernwerk seiner Zeit, sondern strahlte bis weit ins 19. Jahrhundert hinein aus. Dieser Wandel ist auf faszinierende Weise an die Behandlung des Tenors geknüpft: Denn Virtuosität wurde in der Oper des 18. Jahrhunderts mit den hohen Stimmlagen Sopran und Alt assoziiert, was nicht zuletzt der Präsenz herausragender Sängerinnen und euphorisierender Kastraten geschuldet war.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Gluck ist es zu verdanken, dass dieses Bild der hohen Stimmen revidiert wurde: Mit ihm endete die stiefmütterliche Behandlung des Tenors, der aus einem musikalischen ‚Mauerblümchendasein‘ dramaturgisch und stimmlich ins Zentrum aufstieg. Glucks ‚neuer Tenor‘ und die an ihn gerichteten Anforderungen waren den technischen Leistungen der Soprane und Kastraten ebenbürtig und seine Rolle wurde in jeder Hinsicht neu definiert.

Daniel Behle gilt als einer der Vielseitigsten seines Faches und gehört zur internationalen Spitze. Neben seiner Tätigkeit als Operntenor ist das Multitalent ein gefeierter Konzertsänger und Liedgestalter. Bei den Salzburger Osterfestspielen 2014 gab er sein Festival- und Rollendebüt als Matteo in „Arabella“ unter der Leitung von Christian Thielemann. Seine CD-Einspielungen ernten regelmäßig höchstes Lob der Fachpresse. Auf seiner jüngst erschienenen Doppel-CD widmet sich Daniel Behle Brahms‘ fünfzehnteiliger Liederreihe „Die schöne Magelone“.

Musikwissenschaftliche Beratung: Giovanni Andrea Sechi

Album-Veröffentlichung: 02.06.2014

 

 

Ulrike Wilckens
OPHELIAS Culture PR
Johannisplatz 3a
D - 81667 München

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28.05.2014 Ein autobiographischer Roman

GFDK - Piper Verlag

Als Susanna Tamaro geboren wurde, pfiff ein eisiger Wind durch die Strassen von Triest, die berühmte Bora. Später dann war es, als habe dieser kalte Wind sich eingenistet in ihrer Familie – so wenig Herzenswärme und Geborgenheit sollte das ungewöhnliche kleine Mädchen umgeben.

Das Kind ist hochsensibel und extrem schüchtern. Hübsch ist es auch nicht. Vom Bruder fast sadistisch gequält, von den Eltern weitgehend vernachlässigt – Susanna Tamaros Triester Kindheit ist alles andere als glücklich. Was das junge Mädchen rettet, ist die Liebe zur Literatur und die Entdeckung, dass die Welt (trotz allem) einfach überwältigend schön ist.

Wie aus Susanna Tamaro eine sensible Schriftstellerin wurde

Ein autobiographischer Roman, der erzählt, wie Susanna Tamaro zu einer so wunderbaren Schriftstellerin und einem so besonderen Menschen wurde. »Trotz aller Tragik vermitteln ihre Werke ein tiefes Gefühl der Hoffnung. Ihre Bücher sind eine sehr ergreifende Lektüre.« Bücher

Jetzt im Buchhandel

Susanna Tamaro wurde 1957 in Triest geboren. Sie ist die Großnichte von Italo Svevo, ihr Talent als Autorin wurde allerdings von Federico Fellini entdeckt. Längere Zeit war sie Dokumentarfilmerin für das italienische Fernsehen, seit dem überwältigenden, weltweiten Erfolg von »Geh, wohin dein Herz dich trägt« lebt sie als freie Schriftstellerin in Rom und bei Orvieto.

Barbara Kleiner promovierte nach dem Studium der Komparatistik, Germanistik und Romanistik mit einer Arbeit zu deutschen Proust-Übersetzungen. Sie hat einige der bekanntesten Schriftsteller Italiens übersetzt, darunter Primo Levi, Italo Calvino und Ippolito Nievo. Für ihre Arbeit hat sie mehrere Auszeichnungen erhalten, u.a. den Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis 2011.

Piper: 12. Mai 2014 press@piper.de

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27.05.2014 Odyssee im Weltraum

GFDK - Taschen Verlag

Mit seinen Spezialeffekten, seinem Erzählstil, seinem intellektuellen Überbau und seinem ungewöhnlichen Soundtrack hat 2oo1: Odyssee im Weltraum die Art und Weise, wie wir Filme sehen, grundlegend verändert.
 
Fünfzig Jahre nach dem Beginn der Arbeit an Stanley Kubricks Meisterwerk präsentiert TASCHEN nun die umfassendste Publikation, die jemals über 2oo1: Odyssee im Weltraum erschienen ist. Die auf 1.500 Exemplare limitierte Ausgabe entstand in exklusiver Zusammenarbeit mit dem Kubrick Estate und Warner Bros.

Meilensteine der Filmgeschichte

Erfahren Sie alles über den Entstehungsprozess dieses Meilensteins der Filmgeschichte, der alle Filme nach ihm prägte. Dieses reich bebilderte vierbändige Buchset wurde von denselben Designern entworfen, die auch schon für unser unmittelbar nach Erscheinen vergriffenes Sammlerstück Stanley Kubrick’s Napoleon: The Greatest Movie Never Made verantwortlich zeichneten. Es enthält hunderte von unveröffentlichten Dokumenten und Fotografien sowie persönliche Kommentare von Kubricks Co-Drehbuchautor, der Sci-Fi-Legende Arthur C. Clarke. Die vier Bände werden mit einem eleganten Metallschuber geliefert, der dem berühmten schwarzen Monolithen aus dem Film nachempfunden ist; das exklusive Cover stammt vom Künstler Wayne Haag.


The Making of Stanley Kubrick’s 2oo1: Odyssee im Weltraum

Vier Hardcover-Bände im Metallschuber, entworfen von M/M (Paris):
Band 1: Film Stills
Band 2: Behind the Scenes (mit neuen Interviews mit Hauptdarstellern, Szenenbildnern und Special-Effects-Experten)
Band 3: Faksimile des Original-Drehbuchs
Band 4: Faksimile der Original-Produktionsnotizen von 1965.
Und eine kleine Comic-Überraschung
 
Limitiert auf insgesamt 1.500 Exemplare:
Art Edition Nr. 1–500 (Art Edition A und B mit einem signierten Pigment-Print von Brian Sanders) und Collector’s Edition Nr. 501–1.500


Taschen c.waiblinger@taschen.com

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27.05.2014 Zartliebend und stürmisch

GFDK - KlassikAkzente

Er gilt schon jetzt als einer der größten Sänger des 21. Jahrhunderts. Mit seinem neuen Album "L’AMOUR" publiziert Flórez nun erstmals in gebündelter Form französische Arien.

Er verzauberte schon früh sein Publikum. Wie der Journalist Siddharth Premkumar berichtet, besaß seine Mutter in Lima ein kleines Lokal, und sie brauchte nur in seine Richtung zu schauen, dann legte der junge Mann los. Ob Beatles-Songs oder rustikale Volkslieder, Juan Diego Flórez besaß schon als Schuljunge genügend Repertoire, um sein Publikum zu begeistern. Das Sing- und Bühnentalent wurde dem lebensfrohen Peruaner in die Wiege gelegt. Sein Vater war ein beliebter Volkssänger, und Flórez schätzte es, ihn mit der Gitarre zu begleiten und mit ihm zu singen. So war die Musik bei ihm von Anfang an mit Spielfreude und einer naturwüchsigen Leichtigkeit verknüpft, und das merkt man seinem beschwingten Gesang bis heute an.

Von Pop-Ambitionen zur Oper

Eigentlich wollte er Popsänger werden. Flórez liebte Led Zeppelin, die Beatles und die Musik seiner lateinamerikanischen Heimat. Als Jugendlicher stieß er dann aber irgendwann auf das Phänomen der Zarzuela, einer spanischen Form des Musiktheaters. In der Zarzuela werden auch Volkslieder gesungen, und Flórez, der durch seinen Vater stark geprägt war von peruanischer Folklore, war hingerissen von dieser Kunst. Als sich sein ungewöhnliches Gesangstalent dann immer deutlicher abzeichnete, brauchte es nicht mehr viel, um ihn von einer Karriere als Opernsänger zu überzeugen.

Bekennende Anti-Diva

Über seine steile Karriere als Opernsänger ist viel geschrieben worden. Als er mit 23 Jahren in "Matilde di Shabran" beim Rossini-Opernfestival in Pesaro sein Debüt gab und die Fachwelt fast magisch in seinen Bann zog, sorgte das in der Presse weltweit für Furore. Ein Rossini-Tenor, wie er im Buche steht. Das war eine Sensation. Und Flórez hat die großen Erwartungen, die er damals weckte, nicht enttäuscht. Er schritt in Siebenmeilenstiefeln voran und sang in der Folge an nahezu allen bedeutenden Opernhäusern der Welt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Dieser Ausnahmekünstler hatte sehr bald alles erreicht, was man in seinem Fach erreichen konnte. Und eigentlich hätte er sich auf seine Spezialität, das Belcanto-Repertoire, beschränken und seinen Ruhm genießen können. Doch genau das wollte er nicht. Flórez, der vor drei Jahren Vater geworden ist und den hohen Wert des Familienlebens betont, ist ein bekennender “Anti-Divo”. Sich ausruhen und mit Pomp seinen Ruhm genießen? Für ihn unmöglich. Er will weiter auf Entdeckungsreise gehen. Er will sehen, was noch alles möglich ist.

Pioniergeist und musikalische Reife

Und wenn solch ein unermüdlicher Pioniergeist sich mit künstlerischer Reife und einer wahrhaft göttlichen Begabung paart, dann tritt wahrscheinlich der Glücksfall ein, dass daraus ein musikalisches Geschenk wie sein soeben veröffentlichtes Album "L’AMOUR" (Decca) entsteht. Das Werk hat es jedenfalls in sich, und wenn man von diesem agilen Genius nicht noch weitere Meisterstücke zu erwarten hätte, dann könnte man "L’AMOUR" mit seiner Mischung aus Altbekanntem und Neuem, aus Souveränität und Entdeckerfreude ohne Übertreibung als Summe seines Schaffens bezeichnen.

Singfreude und Pathos

Mit "Parle, mon fils…" aus Donizettis französischer Oper "La favorite" zeigt sich Flórez voll in seinem Belcanto-Element. Hier kann er die Beweglichkeit seiner Stimme, seine Singfreude und das lyrisch gekleidete Begehren des Novizen Fernand, der seinem vertrauten Pater Balthazar die Liebe zu einem Mädchen gesteht, voll ausreizen. Balthazar, der die Position der Kirche vertritt und Fernand vor den Gefahren der Welt warnt, wird von dem Bassisten Sergey Artamonov mit angemessener Strenge interpretiert. Das erzeugt eine enorme Spannung, und zusammen mit den berückend schönen Melodien Donizettis und dem sanften Klangteppich des Orchestra del Teatro Comunale di Bologna unter der Leitung von Roberto Abbado entsteht so ein überwältigendes Tongemälde, das dem Hörer die tragische Lebenssituation des jungen Mannes lebhaft vor Augen führt.

Zeigt Flórez sich hier eher von einer naiven, jungenhaften Seite, so wechselt er in "Elle est là…" aus Bizets Oper "La jolie fille de Perth" beinahe mühelos zwischen unterschiedlichen Gestalten des emotionalen Ausdrucks hin und her. Von melancholischer Inniglichkeit, die berührend kindlich klingt, bis hin zu rasanten, mit männlichem Pathos angereicherten Ausbrüchen findet sich hier nahezu alles, was sich auf dem Feld der Liebe emotional ereignen kann.

Heiter vorgeprescht und sehnsüchtig entbrannt

Die heiteren Arien von François-Adrien Boieldieu, Adolphe Adam, Ambroise Thomas und Jacques Offenbach zeigen Flórez von einer quickfidelen, mal naiv, mal stürmisch vorpreschenden Seite. Dagegen muten die Arien von Hector Berlioz und Léo Delibes eher nachdenklich an. Jede Arie für sich entfaltet feinste Momente des Liebesgefühls. Aber hervorgehoben gehören doch "Pourquoi me réveiller" aus Massenets Oper "Werther" und das titelgebende "L’amour" aus Gounods Oper "Roméo et Juliette". Denn in diesen Arien geht Flórez aufs Ganze.

In "Pourquoi me réveiller" klagt Flórez in der Rolle des Werther über das bittere Erwachen aus dem Traum des Verliebtseins. Es beginnt idyllisch. Ein Hauch des Frühlings umkost den Liebenden. Doch dann muss die Verliebtheit der bitteren Wahrheit einer unerfüllbaren Liebe weichen. Wie Flórez diesen Übergang mit seinem gleitenden Gesang zu fassen bekommt, ist überwältigend, genau wie sein schwelgerischer Ton in "L’amour", in dem Roméo unter dem Balkon von Juliette sich ganz seinen Liebesgefühlen hingibt. Echtes Pathos, ohne Wenn und Aber! Am Ende der CD hat man fast den Eindruck, die ganze Gefühlswelt der Liebe gezeigt bekommen zu haben.

Quelle: KlassikAkzente

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26.05.2014 5000 Kilometer ohne Training und Gegenwind

GFDK - Malik Verlag

Im Radsattel vom Jordan bis an die Spree: Reporter Fredy Gareis »erfährt« vier Monate lang die Strecke zwischen Israel und Deutschland - Höhen und Tiefen, Einsamkeit und Freundschaften.

Fredy Gareis hat sich einiges vorgenommen: eine Reise von Tel Aviv nach Berlin, mit einem alten Stahlrad, ohne jedes Training. 5000 Kilometer, die ihn durch Länder wie Jordanien, Libanon, Albanien und Kosovo führen.

Geschichten aus Nahost

Auf seiner Fahrt durch blühende und vernarbte Landschaften sammelt er die Geschichten der Bewohner mit über vierzig Konfessionen ein - manchmal lachend, manchmal verzweifelnd, immer mit Gespür für politische und geschichtliche Hintergründe. Er trifft auf Saddam, den Obsthändler, und auf alte UCK-Kämpfer. Auf Menschen, die von Deutschland träumen, und auf Priester, die ihn mit Raki abfüllen. Er muss mit Überfällen und Nahtoderlebnissen klarkommen. Und wird schließlich zum philosophierenden Radnomaden und Asphaltcowboy.

Fredy Gareis ist Reisender, Abenteurer und Journalist

Fredy Gareis wurde 1975 in Alma-Ata, Kasachstan geboren. Er arbeitet seit 2007 als freier Journalist. Für eine Undercover-Reportage für den Stern recherchierte er fünf Monate lang verdeckt bei Scientology. Früh begann er durch die Welt zu reisen, etwa nach Sibirien, wo er seiner Familiengeschichte bis an den Himbeersee folgte. 2010 - 2012 berichtete er als freier Korrespondent aus Israel und dem Nahen Osten u.a. für Der Tagesspiegel, Die Zeit und Deutschlandradio.


Verlag Malik 12. Mai 2014 press@piper.de

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