Nachrichten aus der großen weiten Welt

14.06.2014 reiseberichte

GFDK - DuMont Buchverlag

Vier Jahreszeiten und vier Himmelsrichtungen gibt es. Vier Reisen hat Helmut Krausser unternommen. In alle Winkel Deutschlands ist er gereist. Mit dem Flugzeug, mit dem Zug, mit dem Taxi und zu Fuß.

Helmut Krausser charakterisiert Städte aufmerksamer und sensibler als andere Autoren ihre Romanfiguren. Er ist ein scharfsinniger Beobachter unserer Gegenwart, knallhart zu sich selbst und zu allen, die ihm über den Weg laufen. Ergänzt um die Poetikvorlesungen Pathos und Präzision , die der Autor an der LMU München hielt, werden die Reiseberichte und Tagebuchaufzeichnungen so zum intimsten Einblick in sein Werk. »Es ist seltsam, in ein Alter gekommen zu sein, da man die meisten Städte, die man bereist, mit Siegen oder Niederlagen in Verbindung bringen kann. Die Landkarte wird historisch, wird zum Schlachtfeld.«

Pressestimmen über Helmut Krassers Buch

"Intelligente Gedanken und Beobachtungen sowie unbezahlbare Anekdoten […] Das alles zu lesen, ist äußerst vergnüglich. Und erhellend." (Claudio Campagna, NDR Kultur)

 

Über Helmut Krasser

Helmut Krausser, geboren 1964, lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen neben dem Gedichtband ›Plasma‹ (2007) die Romane ›Eros‹ (2006), ›Die kleinen Gärten des Maestro Puccini‹ (2008), ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ (2009) ›Die letzten schönen Tage‹ (2011) und ›NIcht ganz schlechte Menschen‹ (2012) sowie die Tagebücher ›Substanz‹ (2010) und ›Deutschlandreisen‹ (2014) und der Kriminalroman ›Aussortiert‹ (DuMont Taschenbuch 2011). Seine Romane ›Der große Bagarozy‹ und ›Fette Welt‹ wurden fürs Kino verfilmt.

presse@dumont-buchverlag.de

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14.06.2014 Start in den Sommer

GFDK - idee deluxe

Der „Coco Beach Club Ibiza“ erstrahlt dieses Jahr in neuem Glanz. Noch edler, noch geschmackvoller gibt es für die Gäste am Ende des gleichnamigen Traumstrands an der Plaja d’en Bossa nicht nur die besten Delikatessen für den Gaumen, sondern auch die allerfeinste elektronische Musik auf die Ohren. 

Rechtzeitig zum Start in den Sommer und zum 10 jährigen Jubiläum erscheint "Coco Beach Ibiza Vol. 3“, ein exquisites Doppelalbum, edel eingehüllt in mittelmeerblaues Schlangenleder. Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern transportiert auch zu 100% das berühmte „Balearic Feeling“. In einem gefühlvoll genialen Mix vereint COCO BEACH Resident Paul Lomax (Endless Entertainment) die angesagtesten Lounge & Deep House Produzenten dieser Tage auf diesem Album. Darunter Sounds u.a. von Marlon Hoffstadt, Stee Downes, Nicone & Sascha Braemer, Dino Lenny, Nolan feat. Amber Jolene, Artenvielfalt feat. NatNat, Worakls, Chopstick & Johnjon, Kant und noch vielen mehr.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht 

On Top gibt es auch noch 2 exklusive Bonus-Tracks wie den aktuellen Radio-Hit von "Rufus & P  - Good Morning“ und die noch nicht veröffentlichte Single von "Hoeger & Lomax feat. Mariana Ohrso" - Magic to me!
 
24 geniale Songs und Remixes verschmelzen auf 2 CDs. Der absolut perfekte Soundtrack für einen sonnendurchfluteten Start in den Sommer.

Coco Beach Ibiza Vol 3 / gemixt und kompiliert von Ibiza Legende Mr. Paul Lomax. Ein „MUST HAVE“ für jeden Musikliebhaber.



idee deluxe
Heike Hesse
hesse@ideedeluxe.de

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14.06.2014 Debütalbum des Trios

GFDK - Warner Classics

Als die Pianistin Martha Argerich ihr legendäres Lugano-Projekt startete, plante sie die Förderung junger Kollegen. Hätte sie gedacht, dass ihr Progetto auch zur Gründung neuer Ensembles führen würde?

2010 spielten drei Pianisten an drei Flügeln Strawinskys Feuervogel-Suite. Die Interpretation sorgte so sehr für Furore, dass die drei zusammenblieben. Jetzt legen Giorgia Tomassi, Carlo Maria Griguoli (gleichzeitig Bearbeiter) und Alessandro Stella als Pianos Trio ihr Debütalbum vor – mit Live-Aufnahmen aus Lugano, darunter einer Ersteinspielung.

Es ist ein wahrlich sinfonischer Klavierklang, der auf den 264 Tasten mit sechs Händen entsteht – nicht nur wuchtig und schwer, sondern auch lyrisch und rhythmisch überbordend, von immensen Mischungsmöglichkeiten der vielen Klavierregister und -farben geprägt, und das Ganze praktisch ohne jede technisch- virtuose Grenze. Das außergewöhnliche Trio greift auf eigene Bearbeitungen zurück – die Arrangements von Carlo Maria Griguoli zeigen, dass die drei auch in dieser Hinsicht auf größte Qualität Wert legen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Eine völlig neue Klangerfahrung bietet neben Strawinskys Feuervogel Debussys La Mer – Paradestück des Impressionismus und somit der Klangfarbenkomposition. Das Originalwerk Vaalbara des italienischen Komponisten Carlo Boccadoro erklingt hier als Ersteinspielung. Es ist ein massiges, weit ausgreifendes, architektonisch weiträumiges Werk, das von der Idee des gleichnamigen Urkontinents inspiriert wurde – als Klanglandschaft, deren Panorama sich immer weiter und weiter entwickelt und dabei ständig neue Bilder erzeugt.



Warner Music Group Germany Holding GmbH

Alter Wandrahm 14 – 20457 Hamburg

promoclassics@warnermusic.com

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13.06.2014 Ab 8. August erhältlich

GFDK - Warner Music

JESS GLYNNE dürfte vielen schon gut bekannt sein, obwohl die meisten es gar nicht wissen.

Sie ist die Stimme hinter Rather Be von Clean Bandit und My Love von Route 94 und kann aktuell mit Gesamtverläufen von über 3 Millionen Singles und iTunes Nummer-1-Hits in 34 Ländern bereits eine ganze Latte an Erfolgen vorweisen.

Mit einem herausragenden Mix von Hip Hop-Beats, einer kräftigen Soulstimme und einem Herzen für Pop präsentiert JESS GLYNNE auf ihrer Single Right Here nun ihren eigenen Sound.

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Mitglied von verschiedenen Projekten, wie Bless Beats, Rudimental und MNEK.

Mit Switch (M.I.A., Beyoncè), der einen Hälfte von Major Lazer, gelang es JESS, ihre ganz eigenen Note zu entwickeln und ganz nebenbei Songs für Künstler wie Jessi J und Beyoncè zu schreiben.

Top Charterfolge mit Rather Be (Clean Bandit) und My Love (Route 94)!

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13.06.2014 Standards und Liebesliedern

GFDK - JazzEcho

Charlie Haden hat ein für einen Bassisten ungewöhnliches Faible. Er mag es ganz besonders, im Duo aufzutreten. In seiner annähernd 60 Jahre umspannenden Karriere nahm er in dieser intimen Konstellation schon zahlreiche Alben auf. Mit Pianisten wie Hampton Hawes, Denny Zeitlin, Kenny Barron, Hank Jones und Chris Anderson oder Gitarristen wie Pat Metheny, Egberto Gismonti, Jim Hall und Carlos Paredes. Sowie natürlich mit Keith Jarrett.

Ein ganzes Jahrzehnt lang - von 1966 bis 1976 - hatten die beiden in diversen Formaten eng miteinander gearbeitet.  Als Jarrett dann sein amerikanisches Quartett auflöste, nahm Haden als erstes ein Album namens "Closeness" (Nähe, Innigkeit) auf. Zu hören war er darauf in Duetten mit vier verschiedenen Partnern, die ihm damals nahestanden: Ornette Coleman, Alice Coltrane, Paul Motian und Keith Jarrett. Rund dreißig Jahre später führten die Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm über Haden die beiden alten Freunde wieder zusammen. Der Funke sprang erneut über und sie zogen sich für entspannte Duo-Sessions in Jarretts Heimstudio zurück. Der erste Teil der dabei entstandenen Aufnahmen erschien 2010 auf der CD "Jasmine". Nun folgt mit "Last Dance" der zweite Teil.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht.

"Ich habe mein Spiel in meinem Studio hier zu Hause regelrecht entgiftet", verriet Keith Jarrett 2007, als diese Einspielungen entstanden, in einem Spiegel-Interview. "Ich ließ überflüssige Noten weg und konzentrierte mich aufs Wesentliche." Das klingt, als hätte er Charlie Hadens ewiges Credo verinnerlicht. Denn der stoische Bassist war nie ein Freund virtuoser Geschwätzigkeit, sondern stets ein Verfechter raffinierter Notenökonomie. Kein Wunder also, dass die beiden wie für einander geschaffen sind. "Das Interplay wirkt ruhig, gelassen und schlafwandlerisch sicher", schrieb die Neue Zürcher Zeitung in einer Rezension von "Jasmine". "Die Partner mochten die Kompositionen - alte, eher selten gespielte Standards… - nicht groß variieren, dekonstruieren. Sie ließen sich auf die musikalische Vorgabe quasi wie auf ein momentanes Schicksal ein. Statt die Stücke zu verfremden, verklären sie diese."

Auch das Repertoire von "Last Dance" besteht aus Standards und Liebesliedern. Diesmal interpretieren Jarrett und Haden u.a. Thelonious Monks "Round Midnight", Kurt Weills "My Ship", Bud Powells "Dance Of The Infidels" und Cole Porters "Ev’ry Time We Say Goodbye", Letztere hatte Haden mit seinem Quartet West 1991 schon einmal wundervoll und kaum übertreffbar für das Album "Haunted Heart" eingespielt. Doch nun legen Jarrett und Haden mit ihren Duo-Versionen die Meßlatte noch ein Stückchen höher. "Wenn wir zusammenspielen, dann ist es, als ob zwei Menschen miteinander singen", sagt Jarrett über sein Duo mit dem Bassisten. Und Haden ergänzt: "Keith hört wirklich hin, und ich höre auch hin. Das ist das Geheimnis. Es geht um das Zuhören.

 

Quelle: Jazzecho.de

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12.06.2014 ein harmonisches Gefüge

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Dieser Albumtitel ist wörtlich zu nehmen. Denn bislang war Karen Vrijburg allenfalls Insidern bekannt. Das dürfte sich mit ihrem Debut-Album Listen to a Stranger ändern. Darauf lädt die niederländische Jazz-Sängerin und Komponistin ihre Hörer zu einer musikalischen Abenteuer-Reise ein. Wer die Einladung annimmt, kann viel entdecken: eine eingängige, wandlungsfähige Stimme, tiefgründige Texte und erstklassige Arrangements, die die Reise wie im Flug vergehen lassen…

Manch gutes Ding braucht eben Weile. Und so begann „Listen to a Stranger“ mit einer Deadline. „Ich hatte in den vergangenen Jahren einige Songs geschrieben, aber stets gezögert, sie zu veröffentlichen“, erinnert sich Vrijburg. „Bis ich sie dem Pianisten Dirk Balthaus zeigte. Von diesem Moment an ging alles ganz schnell – und mein Projekt bekam neue, größere Dimensionen.“

Denn eigentlich hatte Vrijburg an Aufnahmen in kleiner Besetzung gedacht. Doch Dirk Balthaus – ein in der internationalen Jazz-Szene hoch angesehner Pianist und Arrangeur – sah größeres Potenzial in den Kompositionen der Niederländerin schlummern. Nachdem er sie bestärkt hatte, weitere Stücke zu schreiben, griff er selbst zu Stift und Notenpapier und steuerte fünf Streicher-Arrangements zu den Kompositionen bei. Und plötzlich gab es kein Zurück mehr. Den Stücken auf Papier sollte– so bald wie möglich – im Studio Leben eingehaucht werden.

Am Ende standen elf Songs: sieben aus der Feder Vrijburgs und vier Standards, die jedoch  völlig anders klingen als im Original. Dazu tragen die Mitglieder von Zapp4 wesentlich bei. Die Mitglieder des niederländischen Streich-Quartetts verstehen es meisterhaft, Groove, Improvisation und Fantasie mit leidenschaftlichen Soli zu verbinden. Als weitere Gäste stießen der italienische Bassist Marco Zenini, der argentinische Saxofonist Natalio Sued und der niederländische Schlagzeuger Etienne Nillesen zu den Aufnahmen hinzu.

Schlichtweg eine Traumbesetzung für ein ungewöhnliches Album. „Frische Musik mit einer gewissen Komplexität und einem emotionalen Kern“, beschreibt Vrijburg die Stücke auf Listen to a Stranger. Mit Emotionen und Gefühlen kennt sich die studierte Psychologin bestens aus – ebenso wie mit der Funktion von Sprache. „Beware the careless, slippery nature of words“, warnt sie im Opener „All Was New“ vor dem allzu sorglosen Umgang mit Worten. „Ein Appell, der vor allem an unsere Politiker geht, die mit ihren wachsweichen Formulierungen bei den Wählern oft falsche Erwartungen wecken“, erklärt Vrijburg. Und so ähnlich sei es in der Liebe auch. Auch dort komme es letztendlich nicht auf Worte, sondern auf Taten an.

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Auch in den anderen Stücken geht es um tiefe Gefühle. Um die schönen Seiten des Lebens wie in You, das mit seinem durchgängigen, beschwingten Drumbeat nicht nur Verliebte zum Tanzen animieren dürfte. Aber auch um die zahlreichen Herausforderungen und Prüfungen, die das Leben bereit hält.

„When She Goes“ hat Vrijburg aus der Perspektive einer dreifachen Mutter geschrieben. Ihre 18-jährige Tochter ist vor kurzem flügge geworden. „Eigentlich die normalste Sache der Welt und für viele Eltern doch eine enorme Umstellung, weil es ihnen schwer fällt, los zu lassen.“, beschreibt Vrijburg ihre Gefühle, die sie selbst erlebt und in Musik umgesetzt hat. Nach einem melancholischen Streicher-Intro wechselt das Metrum zwischen 5/4 und 3/4-Takt. Dieser ständige Wechsel und die verschobenen Akzente symbolisieren den Kampf eines jungen Vogels, der gerade das Nest verlassen hat. Zuerst ist sein Flug noch unsicher, doch mit der Zeit werden seine Bewegungen runder und sicherer, bis er schließlich – fast tanzend – immer höher und eleganter in den Himmel steigt.

Auch in „Rhythm and Rhyme“ lässt Vrijburg den musikalischen Aufbau mit der Dramaturgie der erzählten Geschichte korrespondieren. Zwei charakterlich unterschiedliche Menschen fühlen sich zunächst stark voneinander angezogen. Doch in dem Maße, wie die Protagonisten feststellen, dass ihre Liebe doch keine Zukunft hat, ändert sich der Charakter der Komposition. Von einer zärtlichen Ballade hin zu einem langsamen Tanz, der jeden Moment aus dem harmonischen Gefüge auszubrechen droht.

Nachdem sich Karen Vrijburg mit der Veröffentlichung des Albums einen lang gehegten Wunsch erfüllt hat, brennt sie nun darauf, das Material vor Publikum zu präsentieren. Denn live kann sie ihre große Stärke – das Improvisieren mit ihrer Stimme – noch besser ausspielen als in der vergleichsweise eingeengten Studio-Situation. Sie kann auf jahrelange Erfahrung in einem Jazz-Trio zurückblicken, in dem sie einen eigenen Stil entwickelt hat. „Wann immer möglich, löse ich mich vom Original und singe frei“, erklärt sie. So wie einst die Jazz-Diva Abbey Lincoln, an deren warme Altstimme sich viele Hörer erinnert fühlen, wenn Karen Vrijburg zum Mikrofon greift.

 

 

Uwe Kerkau Promotion
Hammermühle 34
D-51491 Overath
u.kerkau@uk-promotion.de

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12.06.2014 Subversiver Superstar

GFDK - Taschen Verlag

Künstler und Aktivist: Die erste umfassende Monografie zu Ai Weiweis Leben und Werk. Limited Edition von 1.000 Exemplaren (Nr. 101–1.100). Jedes Exemplar ist vom Künstler signiert und in ein Seidentuch eingeschlagen, das mit einem Detail des Werks Straight aus dem Jahre 2008 bedruckt ist, mit dem Ai Weiwei an das Erdbeben in Sichuan erinnert. Mit ganzseitigen, vom Künstler selbst entworfenen Scherenschnitten als Kapitelaufmacher.
 
Der chinesische Künstler Ai Weiwei genießt ein hohes internationales Ansehen, das über den Kreis der Kunstinteressierten weit hinausreicht. Seine sozialen Aktionen und Performances sowie seine Objektkunst haben ihn zu einem der weltweit führenden Konzeptkünstler gemacht. Spätestens seit er im Jahr 2011 für 81 Tage von der chinesischen Polizei inhaftiert wurde, ist er einer breiten Weltöffentlichkeit als Social-Media-Phänomen, politischer Aktivist und Kämpfer für das Recht auf freie Meinungsäußerung und individuelle Selbstentfaltung in China bekannt.

Ai Weiwei - Art Edition 

Dieses Buch ist die erste umfassende Monografie zu Ai Weiweis Leben und Werk, entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler selbst – vor Ort in seinem Atelier und mit direktem Zugang zu seinem Privatarchiv. Auf über 700 Seiten werden darin die Motivationen und Hintergründe von Ais Kunst und seinem politischen Aktivismus ausgiebig beleuchtet.
 

  • Mit vielen bislang unveröffentlichten Fotos – von Ais New Yorker Zeit bis hin zu Bildern von der Entstehung der großen Installationen in seiner Werkstatt und aus seinem Atelier
  • Mit Beiträgen von Uli Sigg, Ais langjährigem Freund und ehemaligem Botschafter der Schweiz in China, Roger M. Buergel, Kurator der documenta 2007, für die Ai im Rahmen seines Werkes Fairytale 1001 Chinesen nach Kassel brachte, und den Experten für chinesische Kultur und Politik Carlos Rojas, William A. Callahan und James J. Lally
  • Ais Stimme begleitet das Buch mit Statements aus eigens zu diesem Zweck geführten Interviews.
  • Mit ganzseitigen, vom Künstler entworfenen Scherenschnitten als Kapitelaufmacher
  • Eingeschlagen in ein Seidentuch, das mit einem Detail aus Straight bedruckt ist – einem Werk, das auf das Erdbeben in Sichuan im Jahr 2008 verweist (Digitaldruck auf Habotai-Seide, 110 cm x 100 cm)

 
Limited Edition von 1.000 Exemplaren (Nr. 101–1.100). Auch erhältlich als Art Edition (Nr. 1–100).

Der Herausgeber:
Hans Werner Holzwarth ist Buchdesigner und Herausgeber in Berlin, zahlreiche Veröffentlichungen vor allem im Bereich der zeitgenössischen Kunst und Fotografie. Für TASCHEN hat er u. a. die Titel Jeff Koons, Christopher Wool, Albert Oehlen und Neo Rauch herausgegeben.

c.waiblinger@taschen.com

 

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12.06.2014 vibrierend und elektrisierend

GFDK - Guesstimate GmbH

Das 19te Release des Berliner Label Kallias ist die Single „Secret Love“ von dem jungen und viel versprechenden Berliner Live-Duo Nod One’s Head (NOH).

Mit dabei sind 2 Remixe von dem international geschätzten Dj/Produzenten sowie Mo’s Ferry Labelgründer dapayk solo und Frank Music’s Joahnnes Albert. (early support by: Vice Magazin/Noisey, Dirty Doering, Animal Trainer, KlangKuenstler,  Fennec & Wolf).

Lotte „Lovegood“ (24) und Moritz Bommert (23) sind Nod One’s Head - ein elektronisches Live-Musik Duo. NOH versteht sich als authentische Band ohne dabei auf Clubkultur zu verzichten. Ihr UK-rooted Mix aus 90iger House und Hip Hop – blieb nicht lange unbemerkt und verschaffte ihnen dieses Jahr Bookings auf Top Festivals wie dem MELT!, Dockville & Berlin Festival. Ihr Debüt Album erscheint im Herbst.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Secret Love“ ist ein Vocal House Powerpaket, das durch eine klare Bassline in Verbindung mit einem vibrierenden Drumsetting überzeugt. Einmal gehört, geht einem die Hauptmelodie nicht mehr aus dem Kopf und vor allem aus den Füßen.

Abgerundet wird alles durch die swingende Gesangsstimme der Frontfrau Lotte Lovegood. Dapayk solo konzentriert sich in seinem Remix vor allem auf eine knallende Drum/Bass Verbindung und einen reduzierten Aufbau, was dem ganzen Track eine treibend düstere Atmosphäre verleiht. Abschließend sorgt Johannes Albert noch einmal für eine hypnotische Ladung tecknoidem House, bei der sich Synthesizer und Vocals langsam entfalten.

 

 

Guesstimate GmbH
Björn Barutzki
www.kallias.info
Kottbusser Damm 7
10967 Berlin

 

 

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11.06.2014 intim, leidenschaftlich und voll tiefer, delikater Sensorik

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Von zärtlichen Valentinsgrüßen über stürmische Leidenschaft bis zu trügerischem Treibsand – die Facetten menschlicher Liebe sind so unerschöpflich, wie die Songs, die über sie geschrieben wurden. Allein das Great American Songbook und seine Artverwandten beherbergen einen riesigen Schatz an amourösen Schattierungen. Wenn diese Perlen von einer Sängerin mit den Qualitäten Diana Pantons geerntet werden, offenbart sich ihre Zeitlosigkeit. „Red“, das bereits sechste Album der jungen Kanadierin, ist ein Kompendium der Liebe im Jazz – intim, leidenschaftlich und voll tiefer, delikater Sensorik. 

Sich dem zweifellos größten Thema in der Musik anzunehmen, kann gehörig scheitern und schnell in abgedroschenen Allgemeinplätzen enden. Doch wie sie schon überzeugend gezeigt hat, besitzt Diana Panton die Gabe, der tönenden Liebe eine immer wieder frische Perspektive abgewinnen. Bereits auf „From Brazil With Love“ unternahm sie eine bezwingende Verklammerung von Chansons, Pop und Bossa Nova, paarte leichtfüßige, sommerliche Liebeslaune mit bittersüßer tropischer Melancholie.

Der Multiinstrumentalist Don Thompson hatte sich nicht geirrt, als er nach einer Hörprobe ihrer frühen Vokalkünste der damals 19-Jährigen dringend riet, ihre Gesangskarriere weiterzuverfolgen. Panton erhielt Unterweisungen bei den Großen ihres Fachs wie Norma Winstone, Jay Clayton und Sheila Jordan. Parallel absolvierte sie jedoch ihren Masterabschluss in französischer Literatur und begann als Lehrerin eine universitäre Laufbahn. Doch die Musik gewann die Oberhand in Pantons Leben: Mit ihrem Entdecker Don Thompson und dem preisgekrönten Gitarristen Reg Schwager spielte sie 2005 ihr Debüt „...Yesterday Perhaps“ ein, das von der Kritik einhellig positiv bewertet wurde. 

Seitdem führte ihr Weg stetig und steil bergauf, grandiose Alben flankieren ihre Laufbahn, sie wurde mit zahlreichen Nominierungen, unter anderem fürs kanadische Grammy-Pendant, den Juno verwöhnt und zählt zu den Top 5 Jazzvokalistinnen ihrer Heimat. Wer über Diana Panton spricht, der greift zu Metaphern aus der Vogelwelt, um die filigranen Emotionen ihrer Stimme zu beschreiben. „Ihr transparenter Gesang ist nie aufdringlich und ihr rasend schnelles Vibrato ist wie der Herzschlag eines Kolibris – natürlich, makellos und rein“, begeisterte sich das Wholenote Magazine.

Für ihr neues Love Song-AlbumRed“ hat Diana Panton ihre Ausdruckspalette weiter perfektioniert. Das Album präsentiert eine beeindruckende Palette reifer Liebeslieder. Unterstützt wird Panton einmal mehr durch den Ausnahme-Gitarrist Reg Schwager und Don Thompson am Piano und an den Vibes, aus dessen Umfeld Phil Dwyer mit seinem Saxophon sowie Jim Vivians am Bass hinzutreten. Das Jazzquartett erhält durch die von Thompson selbst entworfenen Arrangements für einen Streichervierer und eine Harfe bezwingend elegantes Kolorit.

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Dabei wenden Panton und ihr eingeschworenes Team ein paar Kniffe an, um die Evergreens – etliche davon aus dem Great American Songbook und bekannt geworden unter anderem durch Ella Fitzgerald, Billie Holiday oder Sarah Vaughan – erstrahlen zu lassen: „That's All“ macht eine sanfte Metamorphose zur leichtfüßigen Bossa durch, in „You're My Thrill“ wird die gefahrenvolle Träumerei durch fast impressionistische Tonmalereien veredelt, und Gershwins „Who Cares“ hangelt sich vom ruhigen Puls zu fast boppigem Finale empor.

Das emotionale Spektrum des Albums ist reichhaltig: Cole Porters „You're The Top“ swingt mit enthusiastischem Überschwang, pure Schlafzimmererotik gibt es in „Make Yourself Comfortable“ mit Duettpartner Harrison Kennedy, die breitwandigen Balladen „The Island“ und „Love Dance“ des Brasilianers Ivan Lins bekommen hier eine federnde Selbstvergessenheit. Als Elegie einer hoffnungslos der Liebe Verfallenen zeigt sich dagegen Norman Gimbels „Amazing“. Und mit „I Only Love Because Of You“ haben Panton und Thompson einen bezaubernden Liebesschwur aus eigener Feder beigesteuert.

In Kanada wurde „Red“ bereits unter die besten Jazzplatten des Jahres 2013 gewählt und bis nach Japan schwärmen Kritiker vom „zarten Glücksgefühl“, das es im Hörer hinterlässt. Diana Pantons berührender Songzyklus über die erwachsen gewordene Liebe wird auch in unseren Breiten niemanden kalt lassen. 

Album-Veröffentlichung: 22.08.2014

 

 

Uwe Kerkau Promotion
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11.06.2014 Emotionale Höhen und Tiefen

GFDK - Sony Music

„Nothing gold can stay“ -so formulierte der US-amerikanische Dichter und vierfache Pulitzer-Preisträger Robert Frost im Jahr 1923 jenen Sachverhalt, der sich wohl ungefähr mit den Worten „Nichts ist für immer“ übersetzen lässt und den Verlust der Unschuld, die Flüchtigkeit der Schönheit, verlorene Liebe und schließlich auch den Tod mit einschließt. Und genau diese Zeile war es auch, die Klara Söderberg (die zusammen mit ihrer Schwester Johanna das schwedische Duo First Aid Kit bildet) aufmerksam werden und innehalten ließ.

„Ich hatte die erste Strophe von ‚Stay Gold‘ geschrieben und kam irgendwie nicht weiter“, erinnert sich Klara. „Ich nahm mir einen Gedicht-Sammelband und dachte: ‚Ich schlage ihn auf und schaue, ob ich darin irgendetwas finde, das mich inspiriert‘. Ich stieß sofort auf ‚Nothing Gold Can Stay‘. Es war buchstäblich das Erste, was ich sah und es war einfach nur perfekt“. So perfekt, dass sich Klara die Zeile für den Refrain entlieh, der letzten Endes zum Herzstück und Titel des neuen First Aid Kits-Albums „Stay Gold“ wurde, mit dem die Band nun ihr Debüt beim Sony Music-Label Columbia Records feiert. „Es ist ein Song über Veränderung, und möglicherweise den Wunsch, sich gar nicht verändern zu wollen“, ergänzt Johanna.   

Verändert hat sich für die Söderberg-Schwestern in den vergangenen sechs Jahren eine ganze Menge. Ihre Coverversion des Fleet Foxes-Songs „Tiger Mountain Peasant Song“ hatte den Teenagern 2008 im Nu den Ruf eingebracht, großartige Musikerinnen und Performerinnen zu sein. Ihr YouTube-Video bescherte ihnen neben weltweiter Aufmerksamkeit und Millionen Views auch jede Menge prominente Fans. Zwei Jahre später veröffentlichten sie ihr Debütalbum „The Big Black & The Blue“, das ihnen nicht nur euphorische Presse-Stimmen, sondern auch zu gemeinsamen Auftritten und Konzerteisen mit Patti Smith, Jack White, Lykke Li und Bright Eyes führte. 

„Wir waren seit schon langer Zeit große Fans von Conor Oberst [Bright Eyes]“, erklärt Johanna. „‘Lua‘ war einer der ersten Songs, den Klara auf der Gitarre lernte. Als er dann mit Monsters Of Folk in Schweden auftrat, gelang es uns, hinter die Bühne zu kommen und Conor unsere erste Platte zu geben. Ein Jahr später traten wir in Austin auf und er kam zu unserer Show und sagte, dass er sie toll fand. Wir lernten [Bright Eyes/Monsters Of Folk-Mitglied/Produzent] Mike Mogis kennen, und wir fragten ihn, ob er unsere nächste Platte produzieren wollte.“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Mogis willigte sofort ein und 2011 machten sich die beiden Schwestern auf nach Omaha, um in seinem Studio ihr Album „The Lion’s Roar” aufzunehmen, mit dem ihnen der international Durchbruch gelingen sollte. Der Longplayer enterte die schwedischen Charts auf Platz eins und wurde weltweit von den Kritikern gefeiert. Das Magazin Mojo bezeichnete das Album als „erstaunlich“, die BBC als „großartig“. Der Rolling Stone wählte „Emmylou“, ein Liebeslied mit klassischen Country-Bezügen, zu einer der besten Singles des Jahres 2012 und schwärmte: „Man wird in diesem Jahr keinen Song hören, der schöner gesungen ist“. Sie traten beim legendären Newport Folk Festival, bei Lollapalooza und in Glastonbury auf, und spielten im Vorprogramm von Rodriguez in der Radio City Music Hall. „Emmylou“ bescherte ihnen außerdem eine Einladung in die TV-Shows von Conan O’Brien und David Letterman.

Doch nicht jede Veränderung ist gleichzeitig auch gut. Glück und Erfolg können auch Liebeskummer, Einsamkeit und Heimweh mit sich bringen. Manchmal sehnen wir uns nach Veränderung, nach einem Ausweg, der dann aber doch nicht kommt. Und mit dieser fast schon schmerzlichen Weisheit, die man Johanna (23) und Klara (21) angesichts ihres jungen Alters kaum zutrauen würde, bringen sie das emotionale Spektrum auf „Stay Gold“ perfekt auf den Punkt.

Das Album beginnt mit einer staubigen, Spaghetti-Western-artigen Streicher-Melodie, die von einem aus Omaha stammenden Streichorchester eingespielt wurde. Das Ensemble taucht auf dem Album immer wieder mit Filmscore-haften Passagen auf, die von Nate Walcott (Broken Bells, Rilo Kiley) arrangiert wurden. Der erste Song „My Silver Lining“ galoppiert flott durch eine Existenz-Krise und legt den thematischen Grundstein für ein Album, dem es gelingt, auch in Phasen der Dunkelheit und Angst Momente der Hoffnung und des Lichts zu finden. „Master Pretender“ ist eine umfassende Reflektion über das Erwachsenwerden und wie man aus Fehlern lernt, „Stay Gold“ betrauert Verlust und die Unsicherheit der Zukunft. „What if our hard work ends in despair, what if the road won't take me there?” singen sie in wundervoll ineinander verwobener Harmonien. "What if to love and be loved's not enough, what if I fall and can't bear to get up? / Oh I wish for once we could stay gold."

Die Texte sind wesentlich intimer als bei den vorangegangenen First Kit Aid-Veröffentlichungen. „Auf unseren anderen Platten haben wir viel über Natur und märchenhafte Dinge geschrieben“, sagt Johanna über ihre frühen Aufnahmen, die Elemente aus der amerikanischen Folkmusik mit schwedischer Folklore und Storytelling vereinte. „Aber wenn du dir die Texte auf diesem Album anhörst, dann wirst du merken, dass sie viel mehr von uns handeln, sie sind viel persönlicher.“

„Cedar Lane“ ist ein Walzer, der sich um Liebeskummer dreht und in dem Mantra-artig immer wieder die Zeile „something good will come out of this“ zu hören ist, in „Shattered & Hollow“ manifestiert sich unmissverständlich der Wunsch nach Entkommen. In „Waitress Song“ phantasiert Klara darüber, wie es wäre, alles hinzuschmeißen und ein komplett neues Leben zu beginnen. „I could move to a small town and become a waitress", singt sie, „say my name was Stacy / and I was figuring things out.”

„Es handelt davon, von den verschiedenen anderen Leben zu träumen, die man leben könnte“, sagt sie über den Song, der bei Soundchecks während einer Tour mit Jack White entstanden war und der vom vielen Neko Case-Hören inspiriert wurde. „Ich glaube, jeder hat derartige heimliche Wünsche, dass man einfach davon laufen könnte und irgendwo ein neues Leben beginnen. Nicht, dass ich so etwas tatsächlich tun wollen würde, ich wollte nur ein wenig meiner Phantasie freien Lauf lassen.“

Für die beiden Schwestern aus dem suburbanen Stockholm, die nun Label-Kollegen von Idolen wie Bob Dylan und Leonard Cohen sind und mit einigen der größten Namen des Indie- und Modern-Folk-Szene touren, trägt die Realität derzeit ohnehin eher phantastische Züge. Die Beiden haben aber einen langen, steten Aufstieg hinter sich, der sie erst dorthin gebracht hat. Die Zukunft mag immer Unsicherheiten parat halten, doch im Jetzt sind die Dinge für First Aid Kit mehr als golden: die Veröffentlichung des besten Albums ihrer Karriere steht kurz bevor – und das Morgen könnte kaum prachtvoller aussehen.

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