13.07.2009 fabelhafte Jazzrhythmen zwischen Swing und Bossa Nova

Helen Schneider "Dream a little dream"

von:

Auf „Dream A Little Dream“ widmet sie sich Helen Schneider, gemeinsam mit ihren Produzenten Till Brönner und Christian von Kaphengst und einer intimen Auswahl treuer Jazzbegleiter, den Schätzen des „Great American Songbook“.

 Die sagenhafte Sängerin – mal Unschuldslamm, öfter Femme Fatale – schwelgt in Cole Porters eindeutigen Doppeldeutigkeiten, in Kurt Weills hintergründigen Sehnsüchten und in allerhand Sinnlichkeit und Sentimentalität, die auch schon Ella Fitzgerald, den Platters oder den Mamas & Papas gut zur Stimme stand.

Das beeindruckende Ergebnis ist „Dream A Little Dream“, eine sehr gefühlvolle, intime Produktion – mit fabelhaften Jazzrhythmen zwischen Swing und Bossa Nova, mit meisterlichen Bläserarrangements vom Produzenten Till Brönner, eleganten Pianoeinlagen von Frank Chastenier oder Christoph Adams, mit grandiosen Gitarrenriffs von Torsten Goods, Daniel Stelter und Jo Ambros, mit dem Saxophon von Felix Wahnschaffe und der Querflöte von Gregoire Peters, dazu Peter Lübke am Schlagzeug, Rolo Rodriguez an Percussion und Christian von Kaphengst am Bass.

 Über allem schwebt und träumt diese einzigartige, in all ihrer Zartheit kräftige Stimme von Helen Schneider, so sinnlich und innig wie nie zuvor. „Dream A Little Dream“ ist ein Traumalbum, das man mit dem größten Vergnügen hört – immer wieder und ständig neu.

Erschienen bei edel records (31. Oktober 2008)

Helen Schneider – eine der markantesten Stimmen unserer Zeit und eine Künstlerin, die so ungewöhnlich wandlungsfähig und vielseitig ist, wie kaum eine andere. Sowohl ruhig als auch rockig, deckt sie im Rahmen von „across the borders“ in Aachen die gesamte Bandbreite ihres Könnens ab. Angefangen hat die gebürtige New Yorkerin ihre Karriere als Rockidol mit dem gewissen Kick. Dann nahm sie Schauspielunterricht und wurde zum gefeierten Musicalstar, unter anderem in Produktionen wie „Cabaret“ oder „Sunset Boulevard“.

Songs von Kurt Weill oder Stephan Sondheim hatten wohl selten eine gefühlvollere Interpretin. Egal, ob mit großem Orchester oder nur mit Pianobegleitung – Helen Schneider brilliert charmant mit großer Geste.

Konzerttermine:

live auf Schloss Engers am 22.7.2009 um 20 Uhr www.schloss-engers.de bei Neuwied/Koblenz

Zur Route Charlemange in Aachen am 23.7.2009 um 20.30 Uhr, Infos unter www.route-charlemagne.eu/acrosstheborders/20090723_schneider/index.html

Zum Jazz-Open in Stuttgart am 24.7.2009 www.jazzopen.com

 

Weitere Termine:

21.8. Herten

24.9. Osterode

26.9. Worpswede

27.9. Braunschweig

28.9. Kiel

29.9. Lüneburg