30.07.2013 10:44 Die Botschafter von GFDK

Vorwort von Angelika Wende und Gottfried Böhmer zu, - UNSERE BOTSCHAFTER BEWEGEN UNSERE KULTUR !

Die Gruender der Gesellschaft Freunde der Kuenste, Gottfried Boehmer und Michael Seelbach.

Jetzt beschreitet die Gesellschaft einen weiteren Weg, um Kreative in ein Netzwerk einzubinden. Die Gründer der Gesellschaft Freunde der Künste, Gottfried Böhmer und Michael Seelbach 2009. Alle Fotos (c) GFDK

Gottfried Boehmer mit der Kuenstlerin Dorothea Schuele

Gottfried Böhmer mit der Künstlerin Dorothea Schüle 2008.

Gottfried Boehmer auf der Ausstellung von Fehmi Baumbach

Gottfried Böhmer auf der Ausstellung von Fehmi Baumbach 2010.

Ausstellungs-Eroeffnung in Duesseldorf

Ausstellungs-Eröffnung in Düsseldorf.

Kaiserswerhter Kunstpreis, Johanna Rzepka Wiens, Gottfried Boehmer und Kristin Dempny.

Kaiserswerhter Kunstpreis, Johanna Rzepka Wiens, Gottfried Böhmer und Kristin Dempny.

Kaiserswerhter Kunstpreis, Preisverleihnug an Kristin Dempny.

Kaiserswerhter Kunstpreis, Preisverleihnug an Kristin Dempny.

Kaiserswerhter Kunstpreis, Preisverleihung an Sala Lieber.

Kaiserswerhter Kunstpreis, Preisverleihung an Sala Lieber.

Konzert für die Preistraegerin Kristin Dempny.

Konzert für die Preisträgerin Kristin Dempny.

Gottfried Boehmer, Laudatio für Johanna Rzepka Wiens 2005

Gottfried Böhmer, Laudatio für Johanna Rzepka Wiens 2005

Mit Roger Willemsen, Axl Klein in der Horbach Stiftung 2013

Mit Roger Willemsen, Axl Klein in der Horbach Stiftung 2013

Roger Willemsen, Michael Horbach und Gottfried Boehmer auf der Ausstellung von Axl Klein - ZORN

Roger Willemsen, Michael Horbach und Gottfried Böhmer auf der Ausstellung von Axl Klein - ZORN

Von: Angelika Wende und Gottfried Böhmer

Dank der modernen Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten hat sich im Kunst- und Kulturbetrieb ein Netz von sozialen Beziehungen gespannt, das in seinen Ausdehnungen und seiner Dichte stark zugenommen hat.  Die digitalen Medien und die zunehmende Mobilität haben diesen Prozess intensiviert.

Auf Seiten der Akteure des Kunstbetriebs findet sich daher häufig die Einschätzung, dass der Bereich der Kunst und Kultur bereits global vernetzt ist. Dem ist jedoch nicht so.

Viele Kunst- und Kulturschaffende sind Einzelkämpfer und von gelebter Vernetzung weit entfernt. Die Gesellschaft der Freunde der Künste beschreitet jetzt einen  weiteren Weg um Kreative in ein Netzwerk einzubinden.

Botschafter der Gesellschaft der Freunde der Künste

Jetzt beschreitet die Gesellschaft einen  weiteren Weg, um Kreative in ein Netzwerk einzubinden. Mit der Aktion Botschafter der Gesellschaft Freunde Künste macht das Internetportal  www.freundederkuenste.de einmal mehr einen Vorstoß, Kultur in Deutschland zu erhalten und zu fördern.

„Die kulturelle Vielfalt in Deutschland ist ohne die Arbeit der freiberuflichen Kunst- und Kulturschaffenden nicht denkbar. Deshalb ist es wichtig, dass die Leistungen dieser Menschen auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden“, so Gottfried Böhmer.

„Unsere Botschafter sind Kreative, die wie wir daran arbeiten, das Kulturgut in unserem Land zu erhalten, zu fördern und zu stärken. Ihnen geben wir jetzt eine in dieser Form einzigartige Plattform“, so Böhmer weiter. 

In Zeiten bröckelnden Sozialstaates, wirtschaftlicher Krisen, wachsender Arbeitslosigkeit ist auch ein dramatischer Verfall humaner und kultureller Werte zu konstatieren. Dazu gehört besonders die Vernachlässigung der ästhetischen Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen.

Anfang der kulturellen Wertschöpfungskette

Es braucht engagierte „Botschafter“, die hier im Sinne der Kultur entgegenwirken. Die Kreativen, die am Anfang der kulturellen Wertschöpfungskette stehen, haben  ein großes Interesse, ihr Schaffen zu vermitteln.

Sie brauchen Unterstützung und Vernetzung, um Ihre schöpferische Arbeit in die Gesellschaft zu tragen und auf diese Weise etwas zu bewirken.

Die Botschafter der Gesellschaft Freunde der Künste sind Menschen, die für eine künstlerische oder kulturelle Idee tätig sind. Es sind Bildende KünstlerInnen, AutorInnen, FotografInnen, MusikerInnen, SchauspielerInnen und Kulturschaffende aller Professionen.

Obwohl die Mehrzahl von ihnen selbst in einem existentiellen Spagat lebt, schaffen sie für den Einzelnen und für die Gesellschaft einen Mehrwert. Der findet zwar die verbale Anerkennung der Politik, lässt sich aber in der Wirklichkeit immer schwerer umsetzen.

„nice to have“

Allerorten werden Theater geschlossen, städtische und staatliche kulturelle Förderung gekürzt und gestrichen. Kunst und die Kultur sind auf dem verheerenden  Wege, für die Mehrzahl der Politiker und der Bevölkerung zu einem bloßen  „nice to have“ zu werden.

Der Niedergang von Theatern, freien Kultureinrichtungen, Galerien und Bibliotheken wird am deutlichsten in den Städten und Kommunen, die den Hauptanteil der Kulturfinanzierung in diesem Land tragen.

Die gelebte Realität – ist Schweigen

Die Instabilität auf allen Ebenen der Gesellschaft und der Moral reißt die Kultur mit – sie geht buchstäblich den Bach runter. Längst nähert sie sich einer kritischen Marke, die gesetzlich verankerte Kultur- und Bildungspflicht ist tatsächlich nur noch gesetzlich verankert,  die gelebte Realität – ist Schweigen.

Umdenken und Umkehr tut not.

Vernetzung und zielgerichtete Kommunikation sind erste Schritte um Kunst- Kulturschaffenden in der Außenwahrnehmung eine Lobby und damit Unterstützung für ihre Arbeit zu geben“, sagt Gottfried Böhmer, „sie sind diejenigen ohne die sich weder die Kunst noch die Kulturwirtschaft entwickeln.

Ohne sie und ihren Einsatz für Kunst und Kultur ist eine facettenreiche Kulturnation überhaupt nicht denkbar.“

Die Botschafter der Gesellschaft Freunde der Künste sind nicht nur Boten für die Erhaltung und Förderung unserer Kulturlandschaft, sie sind Netzwerker, indem sie andere Kreative als Botschafter gewinnen und so den Kreis initiativer Menschen, die kulturell bedeutsame Impulse in die Gesellschaft tragen, erweitern.

Ihr Engagement schafft einen Mehrwert, den Deutschland dringend nötig hat. Wie sagte einst Theodor Heuss:

"Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht mit Kultur Politik."

Einen Versuch ist es wert.

 

Wie wirken die Botschafter der Gesellschaft Freunde der Künste?

Botschafter wirken als Netzwerker. Sie gewinnen andere Kreative als Botschafter und erweitern so beständig den Kreis initiativer Menschen, die kulturell bedeutsame Impulse in die Gesellschaft tragen.

Botschafter wirken als Boten. Sie arbeiten gemeinsam für die Erhaltung und Förderung unserer Kulturlandschaft. In der von Botschafterin Angelika Wende geleiteten Rubrik „Reden ist Silber“, veröffentlichen sie Beiträge zu  Aspekten und Inhalten Ihres persönlichen Wirkens und Ihrer Denk- und Sichtweise.

Botschafter wirken als Vermittler. Kulturell Interessierten verschaffen sie Kontakte zu Kunstschaffenden und Kreativen.

Botschafter wirken als Verstärker. Sie unterstützen kulturelle Veranstaltungen mit kreativen Ideen und bereichern kulturelle Events mit ihren Persönlichkeiten, ihrem Können, ihren Potentialen und Fähigkeiten.

Botschafter wirken als Bereicherung. Ihr nachhaltiges Engagement schafft einen Mehrwert, den Deutschland dringend nötig hat.