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Der Spiegel-Artikel, der unter Berufung auf das Buch „Der Kulturinfarkt“ fordert, die öffentliche Finanzierung von Kultureinrichtungen wie Theatern, Orchestern, Museen, Musikschulen, Bibliotheken etc. auf die Hälfte zu reduzieren, zeugt von nichts anderem als Unwissen und einem Mangel an kulturpolitischer Verantwortung.

Schreibt der DEUTSCHE BÜHNENVEREIN zum Spiegel-Artikel über die Kulturfinanzierung in Deutschland

Die Gesellschaft Freunde der Künste schließt sich dem an. Seit mehr als 17 Jahren sind wir ein aktiver Kulturförderer in Deutschland und seit Juni 2005 auch im Internet vertreten. GFDK versorgt die Netzgemeinde täglich mit neuesten Nachrichten aus der Welt der Kunst, Lifestyle, Theater, Musik und der Kulturpolitik.

Wir brauchen nicht weniger, wir brauchen mehr Kultur und Bildung 

Das Internetportal der HBS Media Group, www.GFDK.de veröffentlicht jährlich bis zu 10.000 Kulturnachrichten und dürfte somit zu den umfänglichsten Kultur und Lifestyle Portal in Deutschland Österreich und der Schweiz gehören.

Wir verstehen uns als ein Internet-Feuilleton. Wir berichten/kündigen an und besprechen anspruchsvoll, gezielt, wirkungsvoll und punktgenau über kulturelle Themen aus Deutschland Österreich und der Schweiz.

Wir bieten Interviews und Portraits, Beiträge zu Bildender Kunst, Musik, Konzerten, Filmen, Theater und Oper, zu Jazz und Klassik, zu Rock und Pop, Bücher und Buchbesprechungen, aber auch Angebote und Informationen zu Reisen, Essen und Trinken sowie Stilfragen zu Mode und Design

Bildung und  Meinungsbildung zu kulturellen Fragen sind unser Anliegen.

Nachdem viele Tageszeitungen aus Kostengründen ihre Kulturberichterstattung auf ein Minimum zurückgefahren haben und genau wie die meisten TV Sender sich lieber dem Boulevard widmeten, war es höchste Zeit zu handeln.

Der Rückgang kultureller Inhalte und der weitergehende Abbau des Feuilletons in allen Medien richten nach Auffassung der Macher von freundederkuenste.de einen nicht mehr reparablen Schaden für die Gesellschaft und seinen Bürgern an.

Noch werden zwar Großereignisse wie die Berlinale oder die Ruhrfestspiele etc. in einem Mindestmaß medial gewürdigt. Auch die GROSSEN Theaterhäuser und Museen kommen noch einigermaßen gut weg, weil diese Häuser über einen ansehnlichen Marketing Etat verfügen und  genügend Personal haben um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Glück der vollen Kassen 

Dieses große Glück - "der vollen Kassen" - haben aber gerade mal 5 Prozent aller Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden. Was aber ist mit den vielen, viel kleineren Institutionen und Kulturschaffenden die quasi das Salz in der Suppe sind? Sie bleiben auf der Strecke, wie die jüngsten Diskussionen um Theater und Museumsschließungen uns zeigen.

So hat alles begonnen 1997:

ÜBER UNS:

Vorwort von Christina Wendenburg - Konzept einer neuartigen Kunstinitiative 

Schon der Titel dieses privaten Kunstinitiative deutet auf seine Überregionalität hin und mit allen Eigenschaften und Kapazitäten eines professionellen Kunstvereins ist die Kunstinitiative mit ihrem Engagement in Deutschland einzigartig.

1997 von den Kunstsammlern Gottfried Böhmer und Michael Selbach gegründet, ist sie mit ihrem spektakulärem Kunst- und Ausstellungsprojekten für Beide zum „Full-time-Job“ geworden und inzwischen über Düsseldorf hinaus bekannt.

Nahezu einmalig ist ihr Engagement und die professionelle Unterstützung für Künstlerinnen, die deutschlandweit nur noch mit staatlichen Einrichtungen wie dem Frauenmuseum Bonn oder dem „verborgenen Museum in Berlin“ vergleichbar ist.

Sie organisieren die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Koordination von Ausstellungsräumen, die Vernissage, die Festival-Aktitäten, die Einladungsdatei, die Transportlogistik, die Anlage von Werkverzeichnissen, die Werkförderung und Katalogerstellung, die Filmdokumentation bis hin zu Sammlerkontakten - alles, was eine Ausstellung zu publikumswirksamen Erfolg verhilft.

Die bisher allein, private und ohne die Hilfe von großzügigen Sponsoren geförderte Gesellschaft betreut vor allem die junge Generation nationaler und internationaler Künstlerinnen mit Wahlheimat in Deutschland und will deren Produktions- und Distributionsbedingungen entscheidend unterstützen.

Das Ziel, die Künstlerinnen mit ihren exzellenten Werken angemessen zu repräsentieren und gleichzeitig ein großes Publikum mit ihrer Kunst in angemessener Atmosphäre vertraut zu machen, wird durch den lebendigen Dialog zwischen Kunstschaffenden, Vertretern der Wirtschaft und der Gesellschaft gefördert.

Dabei setzt der „Freundeskreis“ auf gelungene Kontakte und einem regen Austausch von Kunstfreunden, die ihre Begeisterung nach außen tragen, um ein stetig wachsendes Interesse zu erreichen.

PROGRAMME UND ZIELE

Die „Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin- New York“ will vor allem die großen Lücken im staatlichen Kunstbetrieb schließen und nach amerikanischem Vorbild an das Verantwortungsgefühl jeden Bürgers an die Kunst appellieren.

Denn in den USA werden 90% aller Kulturprojekte, zu denen auch der Betrieb und die Haltung von Museen und Theatern gehört, von privaten Geldgebern finanziert.

Das heißt nicht, das der Staat sich aus der Verantwortung für die Kunst stehlen soll, aber es macht deutlich, das ohne Privatinitiative keine dringend benötigte kulturelle Förderung mehr stattfindet.

Diese breite Lücke füllt die Gesellschaft. „Kultur muss als unverzichtbarer Bestandteil der alltäglichen Orientierung begriffen werden“, verkündete der Kultusminister Heinrich Enderlein.

Dem stimmen die „Freunde der Künste“ zu und zelebrieren im herkömmlichen Kunstbetrieb nicht nur die private Atmosphäre, sondern auch das Comeback der Salonkultur mit ständig wechselnden Ausstellungsorten.

Über das Medium Kunst sollen diese gesellschaftlich ethischen Werte wieder aufleben und im harmonischen Miteinander und niveauvollen Kunstereignis zum generationsübergreifenden Dialog anregen.

Zudem unter anderem wohl erfolgreichsten Programmen der Gesellschaft waren, die in mehrere Projekte und Stationen gestaffelten Ausstellungen zum 250. Goethejahr 1999, an dem die Künstlerinnen Christina Assmann, Alexandra Sell, Gabriele Basch, Julia Van Koolwijk, Kirsten Lampert, Kate Waters, Mantalina Psoma, Pia Dehne, Renate Wolff und Ute Janssen teilnahmen.

„250 JAHRE GOETHE – KÜNSTLERINNEN SEHEN GOETHE“ bündelte spannende bildnerische Positionen von 10 internationalen Künstlerinnen und provozierte mit einem außergewöhnlichen, weiblichen Blickwinkel das Interesse an einem künstlerisch aktuellen Thema.

Damit konnte die „Gesellschaft Freunde der Künste“ ihr Profil schärfen und nicht nur mit dem deutschlandweitem Goethe-Festivitäten konkurrieren, sondern darüber hinaus prägnante Zeichen im herkömmlichen Kunstbetrieb setzen.

Den geeignete Rahmen bot das Goethemuseum Schloss Jacobi, der Malkasten sowie der Derendorfer Güterbahnhof und die Heinrich-Heine Universität zu Düsseldorf (siehe auch unter Projekte „Goethefestival 250. Jahre Goethe). Für das Jahr 2004 planen die Kunstfreunde schon das nächste Goethefestival zum 255. Geburtsjahr von Goethe.

Ihre überregional beachteten Aktivitäten stehen für Qualität und eine exzellent kuratierte Auswahl für die Gottfried Böhmer verantwortlich zeichnet. Allein im Jahr 1999 kamen zu allen Vernissagen und begleitenden Veranstaltungen über 40.000 Gäste.

Das Jahr 2000 begann anfänglich damit, mehrere Ausstellungsprojekte auszuführen. Die Konzentration der Gesellschaft war ganz und gar auf das Großprojekt „THE EXHIBITON OK1“ gerichtet, das von Dezember 2000 bis Mai 2001 stattfand.

Mehrere Tausend Besucher konnten sich ein weiteres Mal von der Qualität der ausgestellten bildenden Künstlerinnen Pia Dehne, Katja Prewozkny, Christina Assmann und Katharina Meyer überzeugen.

SIGNALE IM STAATLICHEN KUNSTBETRIEB SETZEN

Doch was macht diese Gesellschaft so unentbehrlich und warum wird auch im Jahre 2001 noch neben dem Galeriebetrieb und einer in Deutschland offensichtlich florierenden Museumslandschaft ein derartiger Einsatz für „weibliche Kunst“ nötig?

Die Landessammlung Nordrhein-Westfalen-Düsseldorf hat beispielsweise in 50 Jahren ihres Bestehens nur einer einzigen Künstlerin eine Einzelausstellung gewidmet: Katharina Sieverding.

Hier setzt die „Gesellschaft Freunde der Künste“ auf seine wichtige Netzwerkfunktion, die auf kommunaler Ebene in den letzten Jahren stark gekürzten Möglichkeiten ergänzt. Obwohl die Umsätze auf dem Kunstmarkt und der in Europa anerkannten „Art Cologne“ Rekorde erzielen, liegt der Anteil von Künstlerinnen immer noch bei verschwindenden 15 Prozent. Egal, ob auf Messen, in Galerien, auf der DOKUMENTA oder in großen Museumsretrospektiven:

Galant werden weibliche Talente zugunsten ihrer männlichen Kollegen umschifft, beiseite gedrängt, anstatt sie gleichwertig zu würdigen. Grosse Rückblicke wie „Das XX. Jahrhundert Kunst in Deutschland“, verzeichnen einen verschwindend geringen Anteil von Künstlerinnen.

Allein Hannah Höch, Rebecca Horn, Hanne Darboven, Isa Genzken, Tracey Emin, Marina Abramovic, Katharina Sieverding, Ulrike Rosenbach, Rosemarie Trockel und aus der jüngeren Generation Pia Stadtbäumer, Kiki Smith, Ulrike Grossath, Mona Hatoum und Pipilotti Rist sind unter den mehr als 300 Kollegen in den „künstlerischen Olymp“ aufgenommen.

Mehr Frauennamen soll es in diesem Jahrhundert in der Kunst nicht mehr zu erinnern geben?

EIN ZUKUNFTSWEISENDES KONZEPT 

Kein feministisches Dogma oder eine unsinnige Quotenreglung steckt also hinter der Arbeit der Gesellschaft Freunde der Künste, sondern allein ein ehrgeiziges Streben nach gleichberechtigter Bewertung von qualitätsvoller Kunst – nicht mehr und nicht weniger.

Einem Nachholbedürfnis wird hier stattgegeben, das nicht erst zum Milleniumwechsel überfällig war. Ein Förderprogramm ist geboren, das Talente nicht nur ausstellt, Werke von ihnen für die eigene Sammlung ankauft, sondern aussichtsreiche und zukunftsweisende Kunst unterstützt und dieser zu einem breiten Publikum verhilft.

Anders als elitäre Kunstvereine mischt der „Freundeskreis“ alle Generationen und Berufssparten und schafft so eine unverwechselbare Atmosphäre. Kunst kann spannend, unterhaltsam und bereichernd sein.

Seit neuestem werden in diesem Sinne auch Musikerinnen aus dem Bereich klassische Musik, Jazz und Chanson sowie Tänzerinnen, Schauspielerinnen sowie Performance-Künstlerinnen gefördert.

Denn in welchem renommierten Orchester liegt der Frauenanteil schon über 10 Prozent? Oder wann haben Sie schon einmal eine Dirigentin oder etwa eine Opernregisseurin erlebt? Ist die Kulturnation Deutschland etwa männlich? Nein, nicht ausschließlich, aber doch überwiegend.

Dabei hat sie mindestens genauso viele weibliche Talente vorzuweisen, denen es gilt, eine Chance einzuräumen und für die ein Forum geschaffen werden sollte. Mit publikumswirksamen Aktionen erbringen die „Freunde der Künste“ stetig und mit jeder neuen Initiative den Beweis, dass dies möglich ist.

Damit sind sie nicht nur unermüdliche stille Mahner im Kunstalltag, sondern vor allem innovative Förderer. Für das Jahr 2005 ist die Vergabe eines Kunstpreises geplant (siehe unter Projekte: Kaiserswerther Kunstpreis), zu dem die Freunde der Künste unter Federführung von Gottfried Böhmer ein unabhängiges Kuratorium laden.

Hiermit soll keine bloße Imagepflege betrieben werden, sondern jungen Künstlerinnen ein Werksstipendium ermöglicht werden sowie ihre Unabhängigkeit unterstützt werden.

Christina Wendenburg, Berlin, Februar 2001

Christina Wendenburg ist Dozentin an der Berliner Technischen Kunstschule, Akademie für Gestaltung – kreatives Sehen – Kunst – und Medienanalyse. Sie hat in den vergangenen Jahren an zahlreichen internationalen Künstlerpublikationen u.a. die Meistersammler, Passionen von 15 internationalen Künstlern wie Dennis Hopper und Günther Uecker, Verlag Bostelmann und Siebenhaar, mitgearbeitet. Einen Namen machte sie sich auch als Journalistin für den Tagesspiegel und der Berliner Morgenpost.

Zitat:

"Unter dem Sammelbegriff „The Exhibition“ bietet die Gesellschaft Freunde der Künste nunmehr seit 7 Jahren fast schon spektakuläre Ausstellungen und Performances an. Es werden nicht nur Bilder gezeigt, sondern auch an Ort und Stelle gemalt, getanzt, gesungen und musiziert – und das alles mit viel Poesie.

Ein Forum für junge Kunst ist das Anliegen der Kunstfreunde. Ohne viel Geschrei und Getrommel gehören sie in Düsseldorf zu den Organisatoren, die mit durchgehenden Programmen zielstrebig Ihre Ideen umsetzen."

Rheinische Post, 19. August 2003

Die Kunstinitiative ist ein Zusammenschluss interessierter und engagierter Menschen aus den Bereichen Kulturarbeit, Kunst und Publizistik, die gemeinsam das Ziel verfolgen, Kunst und Kultur angemessen zu vertreten.
Seit mehr als fünfzehn Jahren experimentieren die Freunde neue Formen und Orte der kulturellen Darstellung und Begegnungen. Viele neue und ungewöhnliche Konzepte wurden so verwirklicht.
Die Gesellschaft ist kein Interessenverband, steht keiner Partei, auch nicht den Gewerkschaften oder sonstigen ähnlichen Institutionen nah, deren Ziel die Einflussnahme ist. Vielmehr gilt es, den freien Künsten, den notwendigen Freiraum zu bewahren.

Die private Kunstinitiative ist ein Forum für internationale, zeitgenössische Kunst, speziell des gesamten Spektrums der bildenden Kunst, Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Installations- und Videokunst. Seit 1997 hat die Gesellschaft Ausstellungsprojekte, Konzerte, Videofilm-, Licht- und Tanzperformances mit internationalen Künstlern realisiert.

Das besondere ist: - Es geht nicht um Galeriegeschäft oder um einen Museumsbetrieb, es geht um die Präsentation der Kunstschaffenden als Ganzes. Das Vorbild von Gottfried Böhmer ist und bleibt der Cicolo de bellas Artes in Madrid.

1989 führte ihn ein Zufall in das Haus der schönen Künste, dort werden alle Künste an einem Ort präsentiert: Theater, bildende Kunst, Tanz und Musikinterpretationen. Nach mehrjährigen Besuchen stand für ihn fest, eine Institution ins Leben zu rufen, die sich an diesem Vorbild orientiert.

Die Gesellschaft kuratiert Ausstellungen und organisiert eventbezogene Kulturveranstaltungen und Festivals, zu denen Künstler aus allen Bereichen des Kulturlebens: Musik (Klassik, Jazz und Chanson), Tanz, Performance, Theater und Film auftreten.

Im interdisziplinären Sinne arbeitet sie mit Künstler(innen), Musiker(innen), Designer(innen), Filmemacher(innen) und Choreografen zusammen, wodurch die Schranken der unterschiedlichen Genres aufgebrochen werden. Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeiten liegt seit 15 Jahren auf der Förderung von Künstlerinnen.

Das Wesentliche an der Kunstinitiative ist der kommunikative Charakter der Veranstaltungen, Ausstellungen und Festivals, bei denen Publikum, Künstler, Medien, und Kulturschaffende sich auf einer Plattform treffen.

Der Veranstaltungsrahmen funktioniert dabei wie ein „Art-Travelclub", ohne festen Veranstaltungsort, der flexibel die unterschiedlichen Raumsituationen und den jeweiligen Kontext nutzt. Diese Besonderheit ermöglichte das einzigartige Ausstellungs- und Veranstaltungskonzept.

So hat die Kunstinitiative in der Vergangenheit Industriehallen, Villen, historische Gebäude, Museen, Szenelokale und ein Universitätsgelände in Kunstforen verwandelt. Seit 2002 verfügt die Gesellschaft auch über einen festen Veranstaltungsort, der regelmäßig für Kulturprojekte genutzt wird: „die Maschinenhalle", Hoffeldstr. 101, in Düsseldorf und ein Atelier im ersten Stock.

In der Maschinenhalle und den anliegenden Atelierräumen stellte Gottfried Böhmer von 2002 bis 2009 eine Vielzahl von Künstlerinnen aus. Zudem präsentierte er jährlich ein Kunst und Kulturfestival in der Maschienenhalle

Unter ihnen waren: Pia Dehne – Meisterschülerin von Prof. Marcus Lüpertz, Petra PeschkesProf. Schwegler, Anna Vilents – Meisterschülerin von Prof. Penck, Sandra Hoitz – Meisterschülerin von Prof. Megert, Stefanie Pürchler – Meisterschülerin von Prof. Thomas Ruff, Kristin Dempny, Iris Zogel – Meisterschülerin von Prof. Irmin Kamp, Grit Wendelberger, Elke Frühhauf, Johanna Rzepka – Meisterschülerin von Prof. Gerhard Merz, Katharina Mann – Meisterschülerin von Prof. Rissa, Yun Lee – Meisterschülerin von Prof. Thomas Ruff, Andrea Zeitler – Meisterschülerin von Prof. Becher, Silke Michel – Meisterschülerin von Prof. Federle, Elisabeth Luchesi – Meisterschülerin von Prof. Marwan, sowie Anke Stalpers/Anna Aaron, Alextrandra Sell - Meisterschülerin an der HDK Berlin, Dorothea Schüle, Meisterschülerin von Prof. Kuhna, Johanna Rzepka Wiens Meisterschülerin von Gerhard Merz, die Malerin Kristin Dembny, Sala Lieber, Prof. Herbert Brandl und Studentin bei Jörg Immendorff, Barbara Rapp  und viele weitere.

Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert.

Rückblick

Mit einer Ausstellung für die Alfons Hüppi Meisterschülerin Christina Assmann begann 1997 die Ausstellungsreihe der Freunde der Künste. Es folgten mehrere „one man shows" und 1999 konnte das erste große Festival stattfinden, an dem eine Vielzahl von Künstlerinnen teilnahm.

Unter Ihnen waren auch Gabriele Basch - Meisterschülerin von Prof. Diehl, Julia von Koolwijk - Meisterschülerin von Prof. Fritz Schwegler, Ute Janssen - Meisterschülerin von Prof. Tadeusz, Mantalina Psoma - Meisterschülerin von Prof. Boemmels - MFA Berlin, Kate Waters von der Academy of Art London, Kirstin Lampert - Meisterschülerin von Prof. Markus Lüpertz, Alexandra Sell vom Goldsmiths College London, Renate Wolf - Meisterschülerin von Prof. Tadeusz und natürlich Pia Dehne (Alle Teilnehmer des Festival siehe Projekte 250 Jahre Goethe 1999).

1999 war auch der Start für viele musikalische Interpretationen und Performances. So ließ Gottfried Böhmer zur „one man show" von Kirstin Lampert („Rittertheater") die Rockgruppe „7 Extra Vaganzza" auftreten. Die Ausstellung wurde von Dr. Reinhard Spieler, Landessammlung NRW, eröffnet.

Dr. Spieler wurde zum 01. September 2007 zum Direktor des Ludwigshafener Wilhelm-Hock-Museums berufen. Er war Gründungsdirektor des renomierten Schweizer Museums Franz Gertsch.

Es folgten klassische Konzerte mit Marta Maria Georga Tanea, Anna Lueb, Melissa Pawlik, John Leer - Opfer, Baptiste Pawlik und der Schauspielerin und Sängerin Gabriele Weinspach.

2000 und 2001 folgten die Festivals „THE EXHIBITION OK 1 + OK 2 zu denen auch die Künstlerinnen Katharina Mayer - Meisterschülerin von Prof. Becher, Katja Prewozny und die aus Tokio kommende Objektkünstlerin Mutsumi Aoki teilnahm. Das Festival OK 1 wurde von Dr. Reinhold Misselbeck - Museum Ludwig Köln eröffnet.

Bühnenauftritt mit Solotänzern der Deutschen Oper am Rhein

2002 folgte der erste große Bühnenauftritt mit den Solotänzern der Deutschen Oper am Rhein Alicia Olleta und Robin van Zutphen in einer Tanz-, Musik- und Fotoperformance von Anke Stalpers („L`inspiration").
2002  begann auch das Festival „Kann denn Liebe Sünde sein", dass von Prof. Klaus Honnef eröffnet wurde.

2003 folgte das Festival „Herzschlag" und 2004 das zweite Goethe-Festival.  Die „Goethe-Festivals" sind mittlerweile zum festen Bestandteil im Programm geworden. 

Der DEUTSCHE BÜHNENVEREIN schreibt zu der jüngst entfachten Diskussion über die Kulturfinanzierung:

Wenn man die öffentlichen Zuschüsse für Kultureinrichtungen halbiert, halbiert man auch deren Leistungen. Für die Theater und Orchester bedeutete dies 30.000 Veranstaltungen und 10 Millionen Zuschauer weniger sowie die Entlassung von 19.000 Mitarbeitern. Deren Arbeitslosigkeit wäre im Übrigen anschließend wieder aus öffentlichen Mitteln zu bezahlen.

Zudem wird niemand die durch die Halbierung des Angebots gegebenenfalls frei werdenden Gelder für die unausgegorenen Kultur-Aktivitäten zur Verfügung stellen, die von den Autoren des Artikels vorgeschlagen werden. Da sind die Haushaltsmittel im Theater oder im Konzertsaal für die künstlerische Arbeit, die kulturelle Bildung und die Reflexion des täglichen Lebens im Sinne einer Breitenwirkung besser investiert.

Wer zudem glaubt, eine Stadt, die ihr Theater schließt, gäbe einen Teil der frei gewordenen Zuschüsse an das Theater der Nachbarstadt, der kann auch gleich den Vorschlag machen, den FC Schalke 04 aufzulösen, um mit dem ersparten Geld Borussia Dortmund mit zu finanzieren.

Keine halben Sachen - Spiegel-Artikel zur Kulturfinanzierung zeugt von Unkenntnis

Darüber hinaus hinkt der Vergleich der Theater- und Konzertangebote mit dem Kunstmarkt. Dieser ist im Gegensatz zu jenen Angeboten auf Eigentumsbildung ausgerichtet und funktioniert deshalb viel eher nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Solche Marktgesichtspunkte der gesamten Kultur überstülpen zu wollen, verkennt deren gesellschaftspolitische Bedeutung.

„Der Artikel zeigt also, dass beim Spiegel ein Marktdenken Einzug gehalten hat, das die Vielfalt künstlerischen Schaffens der Kommerzialisierung preisgeben will“, sagte Rolf Bolwin, der Geschäftsführende Direktor des Deutschen Bühnenvereins. Zudem gehe der Artikel von falschen Voraussetzungen aus.

Die Behauptung: „Je öfter ein Theaterstück ausverkauft ist, um so mehr Defizite produziert es“ sei beispielsweise abwegig. Solche Äußerungen allein seien schon Beweis genug für fehlenden Sachverstand.

Offensichtlich habe der „Kulturinfarkt“ vor allem im Kopf der Autoren des gleichnamigen Buches stattgefunden. Das sei bedauerlich, aber leider in der öffentlichen Wirkung völlig inakzeptabel.

Deutscher Bühnenverein
Bundesverband der Theater und Orchester
St.-Apern-Straße 17-21
50667 Köln
Tel.: 0221-208 12 27
Fax: 0221-208 12 28

 



 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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