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Ausstellung von Christina Assmann, Pia Dehne, Kirsten Lampert, Alexandra Sell, Kate Waters, Julia von Koolwijk, Ute Janssen, Mantalina Psoma, Renate Wolff und Gabriele Basch. Konzertprogramm von Marta Maria Giorgia Tanea. Weitere Interpreten des Festivals waren: Markus Reinhard, Frank Michaelis und Volker Schlafhorst, Frank Norden, Ingebord Schlöttler, Joachim Becker. Wolfgang Wassenberg, Leon Kjellson, Bjorn Frahm, Wolfgang Milbach, Tanea Burkhart Herlt. Das Jazz-Ensemble der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Werner Roth. Die Schirmherrschaft für diese Ausstellung hatte Frau Prof. Gabriele Henkel übernommen.
Im November 1998 hat sich die Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin mit dem Programm zum Goethe-Jahr 1999 auseinandergesetzt. Dabei wurden insbesondere die Aktivitäten in den deutschen Goethe-Städten Düsseldorf, Weimar und Frankfurt in Augenschein genommen. Nirgendwo war ein Aufruf an die Kunstschaffenden zur Beteiligung an diesem Ereignis zu finden.
Am 01.04.1999 wurde eine Ausstellung „Künstlerinnen der Goethezeit“ in Gotha gezeigt, die die längst vergessenen und wenig gewürdigten Künstlerinnen in Erinnerung rufen sollte. Von den Künstlerinnen der Gegenwart war im gesamten bundesdeutschen Veranstaltungskalender zum 250. Geburtstag von Goethe keine Rede.
Nach Gesprächen mit Prof.Dr. V. Hansen vom Goethe-Museum Düsseldorf /Anton- und Katharina-Kippenberg-Stiftung haben sich die Freunde der Künste am 20.12.98 daraufhin entschlossen, einen eigenen Beitrag zum 250. Geburtstag von Goethe in Auftrag zu geben. Verschiedene Künstlerinnen wurden zur Beteiligung an einer Ausstellung zum Goethe-Jahr eingeladen. Die Fragestellung lautete: wie sehen Künstlerinnen am Ende diesen Jahrhunderts Goethe? Dabei konnten die Künstlerinnen die vielschichtigen Themen von Goethe hervorbringen: Goethe als Mann, Dichter, seine Frauen, sein Werk, seine Reisen, Gedichte etc.
Gottfried Böhmer, künstlerischer Leiter und Kurator, legte bei der Auswahl der Künstlerinnen großen Wert auf die Vielfalt der gestalterischen Möglichkeiten. Von der Internetkunst, Fotografie, Malerei bis hin zur Installation sollten alle Bereiche der bildenden Künste abgedeckt werden, um ein möglichst großes Spektrum aufzeigen zu können.
4 Monate nach der Entscheidung für eine Beteiligung mit einem künstlerischen Beitrag am Goethe-Jahr konnte Gottfried Böhmer die erste Ausstellung mit den Werken der 10 ausgewählten Künstlerinnen Christina Assmann, Pia Dehne, Kirsten Lampert, Alexandra Sell, Kate Waters, Julia von Koolwijk, Ute Janssen, Mantalina Psoma, Renate Wolff und Gabriele Basch präsentieren.
Die Ausstellung der Künstlerinnen wurde erstmals vom 22. bis 26.03.1999 anlässlich der InCOM, einem Wissenschaftssymposium an der Heinrich-Heine Universität zu Düsseldorf gezeigt. Ausschlaggebend für diesen frühen Ausstellungstermin vor der Hauptausstellung im Juni 1999 war die Möglichkeit 20.000 Besuchern aus 40 Ländern die Werke der Künstlerinnen zum 250. Geburtstag von Goethe zu zeigen. Die Schirmherrschaft für diese Ausstellung hatte Frau Prof. Gabriele Henkel übernommen.
Am 20.6.1999 beginnt die Ausstellung „Künstlerinnen sehen Goethe“ im Goethe-Museum Düsseldorf Schloß Jägerhof. Dabei werden die Künstlerinnen anwesend sein und sich zu ihren Werken äußern. Die Ausstellung findet in Zusammenhang mit dem Kongress „Goethes geistiges Europa“ statt. Die Schirmherrschaft liegt bei dem nunmehr ehemaligen Präsidenten der Kommission der Europäischen Union, Herrn Jacques Santer.
Zur Ausstellungseröffnung wird am 23.6.1999, 20 Uhr das Konzert „Goethe vertont“ im Goethe-Museum gegeben. Die Sopranistin Hannike de Wit und der Pianist Jorap Kooi spielen. Anlässlich lädt die Landesstiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen zu einem Sektempfang ein.
Anlässlich des 250. Geburtstages von Goethe veranstalteten Björn Frahm und Frank Norden das Kunst -und Kultur-Festival. Das ist die Kunst, das ist die Welt, das eins ums andere gefällt. Hierbei stellte der Freundeskreis der Künste nochmals Werke seiner Künstlerinnen aus.
Das Programm (Auszug):
18 Uhr: Schlendern im Park – Aktionen am Wegesrand Alexander Kossing porträtiert Charlotte von Stein in einer Live-Performance Markus Reinhard bietet Violinen-Impressionen aus der Rokokozeit. Frank Michaelis spielt Saxophon zu Rokoko und Volker Schlafhorst zitiert Goethe.
20 Uhr: Live-Schaltung „Goethes Geburtstagsfest „ unter Leitung von Frank Norden, Deutsche Welle. Die Sendung wird aus dem Malkasten von Antenne Düsseldorf übertragen.
21 Uhr: Klassische Musik, das Streichquartett der Musikhochschule Köln spielt. Ingeborg Schlöttler (Gesang) und Wolfgang Wassenberg (Klavier) erinnern an die Musik von Franz Schubert.
Der „Erlkönig“ von J.W.Goethe: Tanzperformance mit Lichtkunst von Leon Kjellson, Deutsche Oper am Rhein, Joachim Becker präsentiert die Hausversion.
„Der Rattenfänger“ von J.W.Goethe und „Guter Rat“ von Heinrich Heine: Bjorn Frahm (Gesang) und Wolfgang Milbach (Komposition und Klavier).
Das Jazz-Ensemble der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf spielt unter der Leitung von Prof. Werner Roth.
Klavierkonzert von Marta Maria Giorgia.
Tanea Burkhart Herlt trägt Balladen von J.W.Goethe vor.
In einer Live-Performance erscheinen Charlotte von Stein und Christiane Vulpius mit J.W.Goethe.
Ab 22.30 Uhr beginnt Goethes Ensemble zum Tanz-Sommernachtstraum.
24 Uhr Feuerspiele im Garten.
Am 5.November 1999 beginnt die Abschlussveranstaltung zum Goethe-Jahr. Dazu wird die Künstlerin Mantalina Psoma einen Werkzyklus – „Wahlverwandtschaften und mehr….“ präsentieren. Hierzu wird das ehemalige Zollamt am Derendorfer Güterbahnhof mit einer Ausstellungsfläche von 2.000 m2 für 4 Wochen in einen Kunsttempel umgebaut. Die Schirmherrschaft zur Ausstellung hat nunmehr der griechische Generalkonsul Karl Gadis. Die Höhepunkte des Programms bilden das Klavierkonzert der jungen Pianistin Marta Maria Giorgia Tanea, sie spielt „Miniaturen der Musikgeschichte“ Mozart, Debussy, Rachmaninoff, Chopin sowie die Licht- und Musikperformance von Artprojection. Die künstlerische Leitung liegt für alle Programme und Ausstellungen während des gesamten Festivals bei Gottfried Böhmer.
Ein Projekt der Gesellschaft Freunde der Künste.

































