02.11.2012 08:02

Nationaltheater Mannheim: Eine Enthandung in Spokane (DSE) von Martin McDonagh bis zum 19.11.2012

Copyright: Christian Kleiner - 3 Bilder

Von: GFDK - Nationaltheater Mannheim

Carmichael ist auf der Suche nach seiner Hand. Vor langer Zeit hatten ein paar Jugend­liche ihn in Spokane, Washington, mittels eines darüber rollenden Zuges „enthandet“. Zum Abschied winkten sie ihm mit der abge­schnittenen Hand noch einmal zu. Getrieben von dem Gedanken sie zurückzuerlangen, reist Carmichael durch Amerika und findet Hand um Hand, doch seine eigene bleibt un­entdeckt.

Immer wieder sitzt er Betrügern auf, die ihm vorgaukeln, die Extremität gefunden zu haben, um sich ein paar schnelle Dollar zu verdienen. So auch Marilyn und Toby. Das junge Paar hofft auf Carmichaels Belohnung. Doch Carmichael wittert den Schwindel und die beiden versuchen sich aus ihrer unvorteil­haften Lage zu winden, indem sie erneut lü­gen.

Unvermutet ist auch Mervyn, der Rezepti­onist des Hotels, in die Geschichte verwickelt und als auch noch Carmichaels Mutter anruft,  kommt es zum Showdown in dem kleinen Hotel in der amerikanischen Provinz … Eine Enthandung in Spokane ist eine schwarze Komö­die, die bitterböse mit den Klischees amerika­nischer B­Movies spielt.

Martin McDonagh, geboren 1970 in London, ist ein britischer Dramatiker und Filmregisseur mit irischen Wurzeln. Seine Stücke, wie zum Beispiel die beiden Trilogien The Leenane Trilogy und The Aran Islands Trilogy machten ihn als Autor bekannt und werden weltweit in­szeniert. Für seinen Kurzfilm Six Shooter erhielt McDonagh 2006 einen Oscar in der Ka­tegorie „Best Short Film“. 2008 inszenierte er seinen ersten Spielfilm: Brügge sehen … und sterben?, der ihm eine Oscar­Nominierung  und den BAFTA Award einbrachte.

Kontakt

Pressereferentin Oper und Schauspiel:
Tel. 0621 1680 444, sandra.strahonja(at)mannheim.de