10.10.2012 08:02 nach dem Roman „Die Geierwally” von Wilhelmine von Hillern

Tiroler Landestheater: LA WALLY - Oper von Alfredo Catalani - bis zum 3.2.2013

Fotos @ Rupert Larl

Von: GFDK-Dagmar Grohmann

Die Spielzeit 2012.13 wird mit einer Oper eröffnet, die erstmals den Weg auf die Bühne des Landestheaters findet. Deren Hauptfigur hingegen ist in Tirol eine Legende: Die Geierwally. In Innsbruck hatte Wilhelmine von Hillern das Selbstporträt von Anna Stainer-Knittel entdeckt, das die mutige Frau beim Ausnehmen eines Adlerhorsts an einem Seil in einer Felswand hängend zeigt.

Das Interesse der Schriftstellerin war geweckt. Ausgehend von wahren Ereignissen schuf sie ihren 1875 publizierten, fiktiven Roman Die Geierwally. Er schildert das Leben von Walburga Stromminger, eine für diese Zeit ungewöhnlich emanzipiert auftretende junge Frau.

Im Jänner 1892 hob sich an der Mailänder Scala der Vorhang für die Opernfassung des Stoffes, vertont von dem Italiener Alfredo Catalani. Im Mittelpunkt steht eine tragische Dreiecksgeschichte: Gellner liebt Wally, deren Herz jedoch Hagenbach gehört. Dieser zeigt zunächst kein Interesse an Wally. Als er seine Gefühle für sie entdeckt, kommt es beinahe zu einer Katastrophe. Wally ist sich ihrer Schuld an den Ereignissen bewusst, verzichtet auf ihre Liebe und zieht sich in die Einsamkeit der Berge zurück. Dort sucht Hagenbach sie auf. Das Glück scheint zum Greifen nahe...

Catalanis im neu-romantischen Stil komponiertes Werk verzaubert mit wunderschönen Gesangsmelodien und einer ausdrucksstarken, farbigen Orchestrierung, die von zarten Tönen bis zu dramatischen Momenten alle Facetten dieser bewegenden und mitreißenden Liebesgeschichte erzählt.

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