13.07.2017 15:32 das Dekolleté, ein schöner Busen

Wer schön sein will, muss nicht leiden - Implantat oder Eigenfett

Die Aesthetische Chirurgie kann heute nachhelfen, wenn es um einen schoenen Busen geht

Platon, Kant, Leibniz und Hegel waren schon auf der Suche nach der "Schönheit". Die Ästhetische Chirurgie kann heute nachhelfen, wenn es um einen schönen Busen geht. Bild: Sandro Botticelli, Bildquelle: Wikipedia

Von: GFDK - Gottfried Böhmer

Was ist Schönheit? Eine Frage mit der sich die Menschheit schon seit Jahrtausenden beschäftigt. Dabei ist Schönheit ein abstrakter Begriff und das Gegenteil von Häßlichkeit. Klar ist, dass es sich um eine Wertung handelt, wobei das Wort "Schönheit" positiv besetzt ist und oftmals sprechen wir vom Schönheitsideal.

Was wir als schön oder häßlich empfinden, bestimmt unsere Wertevorstellung. Und das ist die philosophische Diziplin der Ästhetik mit der sich schon der Philosoph Platon beschäftigt hat. Der Philosoph Alexander Gottlieb Baumgarten definierte Schönheit nicht als Eigenschaft von Gegenständen, sondern als "Urteil des Verstandes".

Platon, Kant, Leipniz und Hegel

Platon philosophierte, "dass jeder Mensch grundsätzlich schöne Körper mehr willkommen heisst als häßliche, die Seele eines Menschen sei des "Schönen zugeneigt". Auch die Philosophen Imanuel  Kant, Gottfried Wilhelm Leibniz und Georg Friedrich Hegel setzten sich in umfangreichen Werken mit dem Begriff Schönheit auseinander. Kant schrieb die einflussreichste philosophische Definition von Schönheit in der Neuzeit, seine "Kritik der Urteilskraft".

Nun ist es aber so, dass nicht alle Menschen von Natur aus mit Schönheit und das, was wir darunter verstehen, gesegnet sind. Abhilfe schafft heute die Ästhetische, Plastische Chirurgie. Ziel der Plastischen Chirurgie ist es, Körperformen oder gestörte Körperfunktionen wieder herzustellen oder zu verbessern.

Ästhetische Chirurgie, das Dekolleté, ein schöner Busen

Die Ästhetische Chirurgie hat oftmals keine medizinischen Gründe. Die Indikation findet auf Wunsch des Patienten statt und ist im Sprachgebrauch als Schönheitsoperation bekannt. Ziel ist es, eine Verbesserung des Erscheinungsbildes zu erreichen, und das ist keine Erfindung des 20. Jahrhunders wie man meinen könnte.

Schon vor 1400 Jahren und im Mittelalter wurden damit deutliche Erfolge erzielt, aber erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich diese Chirurgie zu einem Massenphänomen und ist nun gesellschaftsfähig und weit verbreitet. Die heute noch häufigste Schönheitsoperation dreht sich um das Dekolleté einer Frau, also um ihren Busen.

Auch wenn die Feministinnen es ablehnen, hat der Busen seine erotische Ausstrahlung niemals verloren. Unbestritten ist sogar in der Wissenschaft, dass die weibliche Brust und ihr Anblick für Sexualpartner einen wichtigen erotischen Reiz darstellen.

Mehr Oberweite

Brustvergrößerungen, Bruststraffungen und Brustverkleinerungen gehören somit zum Alltag jeder Schönheitsklinik. Bei der Brustvergrößerung geht es um die Frage Implantat oder Eigenfett? Hier gibt es einiges zu beachten. Zirka 20.000 Brustvergrößerungen werden in Deutschland jährlich durchgeführt und das mit steigender Tendenz.

Ob mehr Oberweite mit Implantanten oder mehr Oberweite durch Eigenfett sollte man ausführlich mit seinem Facharzt besprechen. Die Risiken der Brustvergrößerungen gelten unter Plastischen Chirurgen als sehr gering, da es sich um einen relativ unkomplizierten Eingriff handelt.

Implantate gibt es in Größen von 80 bis 600 Millilitern, wobei in Deutschland die durchschnittliche Größe der Implantate bei 250 bis 300 Millilitern liegt. Zur Füllung der Brustimplantante stehen dem Patienten Silikongel und Kochsalzlösung zur Auswahl.

Andere Füllungen wie Sojaöl und Hydrogel wurden schon vor Jahren aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verkehr gezogen, nachdem fehlerhafte französische Brustimplantate der Firma PIP für Schlagzeilen sorgten. Eine Abstoßungsreaktion des Körpers oder eine Kapselfibrose bleiben als Restrisiko, auch wenn das selten vorkommt. 

Hierzu sollte man sich sehr ausführlich von seinem Chirurgen beraten lassen. Zu erwähnen sei noch, dass die neueste Generation der Implantate sehr lebensecht und sogar eines der am verträglichsten Medizinprodukte ist.

Schneiden oder spritzen?

Viele Frauen haben bei den Silikonimplantaten Probleme mit der Akzeptanz eines Fremdkörpers. Dem kann man heute mit der Methode des Lipofilling abhelfen. Auch Narben oder ein Verrutschen der Implantate sind bei der Verwendung von Eigenfett ausgeschlossen. Das "Bio-Implantat" hat der Körper ja selber hergestellt.

Bei der Eigenfett-Behandlung kann es auch nicht zu einer Abstoßung des Körpers kommen, und das natürliche Tastgefühl bleibt auch erhalten, allergische Reaktionen sind auch ausgeschlossen. Kleiner Wermutstropfen: durch die Brustvergrößerung mit Eigenfett kann nur eine halbe bis ganze Körbchengröße erzielt werden. Hier sind die Implantate noch klar im Vorteil. Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett setzt zudem voraus, dass ausreichende Mengen an Fett z.B. am Bauch oder an den Oberschenkeln vorhanden sind.

Brustvergrößerung oder Bruststraffung

Teilweise leiden viele, auch junge Frauen unter erschlafften Hängebrüsten. Hier gibt es einige Gründe. Schwangerschaften, Gewichtschwankungen, Bindegewebsschwächen, Hormonschwankungen und ein zu großes Brustvolumen können zu hängenden Brüsten führen. In diesen Fällen wird sich der behandelnde Chirurg in der Regel bei der Straffung für eine Vergrößerung mit Implantat oder der Verkleinerung der Brust entscheiden.

Beratung und der richtige Arzt

Ob nun Implantat, Eigenfett oder Bruststraffung, vorausgesetzt sind intensive Beratungsgespräche und die Wahl des richtigen, kompetenten Chirurgen. Das Problem: "Kosmetischer Chirurg" und "Ästhetischer Chirurg" darf sich jeder Arzt nennen auch, wenn er keine Facharztausbildung hat.

Es muss also heissen, "Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" oder "Facharzt für Plastische Chirurgie". Plastische Chirurgen haben nach dem Medizinstudium eine 6-jährige Weiterbildung und die Facharztprüfung abgelegt. Nur diesen Fachärzten sollten sie vertrauen, wenn es um ihre Gesundheit geht. Das kleine Wörtchen "Facharzt" ist alles entscheidend.

Redaktion - Gottfried Böhmer


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