24.04.2018 07:59 Der Mythos Ritz Paris

Mohamed Al-Fayed erzielt 7,3 Millionen Euro für Hotel-Ritz-Mobiliar

120 Jahre Luxus im Ritz Paris kamen unter den Hammer. Nach Angaben des Veranstalter Artcurial brachte sie sagenhafte 7,3 Millionen Euro ein

120 Jahre Luxus im Ritz Paris kamen unter den Hammer. Nach Angaben des Veranstalter Artcurial brachte sie sagenhafte 7,3 Millionen Euro ein. Foto: GFDK Bar Hemingway

Von: GFDK - Stil und Lifestyle

Paris, die Stadt der Liebe, des großen Spiels und der Leidenschaft hat einen Auktionsrekord für gebrauchte Möbel zu vermelden. 120 Jahre Luxus im Ritz Paris kamen unter den Hammer. Aber Karl Lagerfeld hat sich leider entgegen unserer Erwartung nicht blicken lassen, obwohl 120 Jahre alte Luxus-Möbel sicherlich auf sein Interesse gestossen sind. Vielleicht hat er ja telefonisch geboten.

Im Vorfeld der Auktion hat die GFDK Stil und Lifestyle Redaktion ausführlich über das kommende Ereignis berichtet. Nun war es soweit.

Die Auktion am Champs-Élysées brachte nach Angaben des Veranstalters Artcurial sage und schreibe 7,3 Millionen Euro ein. Alle knapp 3500 Auktionsposten wurden verkauft, 95 Prozent davon über ihrem Schätzwert. Das Auktionshaus hatte die auf 1.5 Millionen Euro geschätzen Möbel bestens versteigert, angepeilt hatte man ca 4.5 Millionen Euro.

Der Mythos Ritz Paris

Das Ritz Paris gehört seit 1979 dem ägyptischen Milliardär Mohamed Al-Fayed dessen Sohn Dodi Al-Fayed, mit Prinzessin Diana bei einem Autounfall ums Leben kam. Al-Fayed  hat seit 1987 ca 450 Millionen Euro in die Renovierung des Ritz Paris investiert und nun mußten auch neue Möbel her.

Sehr viele Prominente und Reiche gaben sich im Ritz, damals wie heute, die Klinke in die Hand. Paris gilt als die Stadt des Lichts und hier legen die Besucher auch viel Wert auf den abendlichen Nervenkitzel. Zu den Gästen des Ritz gehörten Ernest Miller Hemingway, der von 1921 bie 1927 in Paris lebte, wo er F. Scott Fitzgerald kennen lernte. Die Beiden waren gerne und oft gesehene Gäste im Ritz, und nicht nur da.

Der abendliche Nervenkitzel in Paris

Audrey Hepburn, Gary Cooper und Gabriele "Coco" Chanel sind nur einige der großen Namen, die man im Ritz antreffen konnte. In Paris wollte man aber nicht nur vom feinsten übernachten. Die Reichen, Berühmten und Schönen wollen sich auch sehr gut amüsieren und dazu gehörte auch ein Casino Besuch. Heute geht man ins Casino Barrière Enghien-les-Bains, da das Ritz über kein eigenes Casino verfügt.

Hier traffen sich nicht nur Prominente. Amateure und Profispieler gingen hier ihrer Leidenschaft ungestört nach. Allerdings hat das Casino seine beste Zeit lange hinter sich, heute spielt man lieber online, auch in Paris.

In wieweit es um die Spielleidenschaft von Ernest Miller Hemingway bestellt war, ist nicht überliefert, dafür aber seine Leidenschaft für gute Drinks. Hemingway war mit Kollege und Freund Scott Fitzgerald in den 20er Jahren Stammgast der Bar des Ritz, die heute seinen Nahmen trägt.

Die Hemingway-Bar im Ritz

Wie kam es dazu? Während des Zweiten Weltkriegs residierten die Nazis im Ritz, was man durchaus nachvollziehen kann, auch die mochten den Luxus. Der Legende nach soll der gute Hemingway als Soldat am 25. August 1944 mit seiner Waffe in das Nobelhotel eingedrungen sein, um es "persönlich zu befreien". Deshalb, so die Legende, wurde die Bar nach ihm benannt.

Auch wenn die Hemingway Bar auch heute noch gerne besucht wird, gehen viele Paris-Besucher in die angesagten Szene-Lokale von Paris. Etablissements mit einer edlen Atmosphäre sind das "Le Baron" an der Avenue Marceau, der Nirvana Club an der Avenue Matignon und auch die Buddha Bar an der Rue Boissy d'Anglas.

Auch wenn sie nicht zu den glücklichen Auktions-Gewinnern des Ritz zählen, wünscht die GFDK Redaktion allen Lesern, schöne Tage in Paris.

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