20.03.2017 00:00 GFDK bringt das große Wien-Special

Mode - Schick und stilvoll in Wien - Die Wiener Modeszene

Michel Mayer

Das Label Michel Mayer wurde bereits 1995 gegründet, die Designerin gehört zu Pionieren der Wiener Modebranche. Foto: (c) Michel Mayer.

Susanne Bisovsky

Die Wiener Modeszene hat einige etablierte Designer zu bieten, die auch international bekannt und erfolgreich sind. Die Tracht die kracht von Susanne Bisovsky. Foto: (c) Susanne Bisovsky - Jürgen Hammerschmit.

Michel Mayer

Braut- und Abendkleider von Michel Mayer. Foto: (c) Michel Mayer.

Claudia Brandmair

Claudia Brandmair gründete 2003 ihr Modelabel "brandmair" Foto: (c) Claudia Brandmair - Irina Gavich.

Anita Aigner und Gudrun Windischbauer

Anita Aigner und Gudrun Windischbauer haben vor 30 Jahren das Modelabel Schella Kann gegründet. Foto: (c) Stella Kann.

Ute Ploier

Ute Ploier gewann schon mit ihrer Diplomkollektion den Modepreis der Stadt Wien. Foto: (c) Ute Ploier

Von: GFDK - Redaktion

Mode zum verlieben von Petar Betrov - Ein Bulgare in Wien

Petar Betrov kam 1999 nach Wien, über seine Mode sagte er: „Meine Arbeit ist eine radikal subjektive Reflektion der Wirklichkeit aus der Sicht eines Außenstehenden. Meine Kollektionen sollen provozieren und Fragen aufwerfen. (...). Der Begegnung gilt mein Interesse, nicht der Bedeutung. Meine Entwürfe sind ein Teil von mir, der persönliche Ansatz ist mir wichtig, denn meine Mode hat nichts mit Industrieware zu tun.“

Petar Betrov ist ein entschlossener Mann, obwohl er beim ersten Eindruck schüchtern wirkt. Am liebsten trägt er seine selbstkreierte Kleidung ganz in schwarz. Petar Petrov wurde 2011 von der Kunsthalle Wien eingeladen, eine Ausstellung im project space am Karlsplatz zu gestalten. Die Ausstellung trug den Titel "Massanfertigung".

Mittlerweile gehört er zum unverzichbaren Teil der Wiener Modeszene. Mit schlichter, innovativer Männermode und Reduktion hat er seine Liebhaber gefunden. Heute macht er nicht nur Männermode sondern auch eine Damenkollektion, die auf Minimalisms setzt. Petar Petrov designt für eine weltweite Kundschafft, die schlichte, elegante und zeitlose Mode lieben. Petrov Mode ist auch in den Vereinigten Staaten, in Japan, Hongkong und Berlin vertreten und zu kaufen.

Mode von Lena Hoschek: Stilbewusst und gewagt

Lena Hoschek kombiniert sehr eigenwillig Petticoat und Tracht mit Punk und hat sich 2013 mit Thomas Kirchgrabner zusammen getan. Der Vorzeige-Jungdesigner aus Oberösterreich leitet nun das Haute-Couture-Atelier von Lena Hoschek.

Lena Hoschek entwirft mit einem ganz eigenen Mode Stil für selbstbewusste Frauen. Sogar Stars wie Kate Perry oder Charlotte Roche tragen Teile aus den Kollektionen der jungen Österreicherin, die sich aber genauso darüber freut, wenn ihre Kleider und Blusen auf einem Bauernball auftauchen. Die quirlige Steirerin Lena Hoschek verbindet Petticoat mit Punk, Trachtenbluse und Tätowierungen gehören auch dazu.

Die weibliche Silhouette steht nach ihrer Aussage bei ihr im Mittelpunkt. Die Mode von Lena Hoschek soll nie alltäglich sein. Ihr Handwek hat sie bei der Designerin Vivienne Westwood erworben. Jedes Stück hat seinen individuellen Stil, veredelt durch viele liebevolle Details. Die Absolventin der Modeschule Hetzendorf hat seit 2008 ihr eigenes Studio in Wien.

Herrenmode auf höchstem Niveau von Ute Ploier

Ute Ploier ist ein Linzer Mädchen. Mit 18 verschlug es sie nach London wo sie Mode und Grafik Design studierte. Im Jahr 2000 präsentierte sie ihre erste Kollektion in Wien und Berlin. Mit ihrer Diplomkollektion gewann sie den Modepreis der Stadt Wien und den Preis für die beste Männerkollektion in Hyères. Das war für sie der internationale Durchbruch.

Heute ist die Designerin im Ausland bekannter als in Österreich und so ist ihre Mode auch in vielen Geschäften in Japan und Hongkong erhältlich. Auf die Frage was die drei wichtigsten Eigenschaften für einen Modedesigner wären, antwortete sie: "Kreativität, Improvisationstalent und Nerven aus Stahl". Der Presse sagte sie einmal „In Österreich verkaufe ich null“ das sollte sich ändern, meinen wir.

Wien ist immer eine Reise wert

Schlicht, schnörkellos und geradlinige Schnitte von Claudia Brandmair

Claudia Brandmair machte ihre Ausbildung an der Modeschule Linz. Die erste Kollektion präsentierte sie im Rahmen der Internationalen Modetage 1998 in Wien. Im Jahr 2000 erhielt die junge Designerin den Modepreis des österreichischen Bundeskanzleramtes. Der Preis machte es möglich nach New York zu gehen und Erfahrungen zu sammeln.

Ab 2001 arbeitete sie zunächst bei Rubin Chapelle und anschließend bei Marc Jacobs. 2003 gründete sie ihr eigenes Label „Brandmair“ erstmals präsentierte die Marke bei der „One Week Style Seduction“ in Wien. Bekannt wurde sie für ihre puristisch geografischen Schnitte, die typisch für das Modelabel Brandmair stehen. Ihre Fertigkeiten soll sie im Schneideratelier ihrer Mutter erworben haben.

Anita Aigner und Gudrun Windischbauer

Ewig jung geblieben: Anita Aigner und Gudrun Windischbauer haben vor 30 Jahren das Modelabel Schella Kann gegründet. Ein Label, auf das viele moderne Businessfrauen auch heute noch schwören. Auch nach zehn bis fünfzehnjährigem Tragen sollen ihre Kollektionsteile wie neu aussehen und am Puls der Zeit sein. Die Wegbereiterinnen der Wiener Modeszene stellen sehr hochwertige Mode her. Ihr Label "Schella Kann" ist in den 30 Jahren längst zu einem inbegriff und Wiener Marke geworden. 2011 eröffneten sie ihren eigenen Flagship-Store in der Spiegelgasse 15.

Shoppen in Wien, ein Erlebnis bei Michel Mayer

Das Label Michel Mayer wurde bereits 1995 gegründet, seit 2001 betreibt die Designerin einen Shop in der Wiener Innenstadt, in der Singerstrasse 7. Michel Mayer darf sich zu den Pionieren der Wiener Modebranche zählen. Die Designerin ist für ihre wandelbaren, minimalistischen Entwürfe bekannt. Neben einer internationalen Kollektion und einer Kashmir-Linie, präsentiert sie Saison für Saison unverwechselbare Couture, bestehend aus Braut- und Abendkleidern. Dabei ist jedes Modell der Couture-Linie ein Unikat.

Die Tracht die Kracht von Susanne Bisovsky

Susanne Bisovskys, die heimische Ausnahmedesignerin machte ihre Diplomarbeit in der Meisterklasse von Helmut Lang und wurde als Beste des Jahrgangs ausgezeichnet. Sie arbeitet seit über einem Jahrzehnt an ihrer ewigen Kollektion schrieb "woman.at" 2014. "Trachten, weit abseits von Oktoberfest und Konsorten." Seit 2003 postuliert Bisovsky mit  dem Titel „Wiener Chic

Das Bild der schönen Wienerin: Bisovsky macht Mode für Wiener Mädels und die Wiener Damen. Jugendlich, traditionell, und dennoch zeitlos, kommen ihre traditionellen Motive der Tracht daher und verwandeln sich in Couture.

Die folkloristischen Elemente kombiniert sie in ihrem Wiener Atelier in der Seidengasse 13. Ihre  Kollektionen tragen Namen wie Wiener Chic, Mitgift oder Trachtenpunk. Neben den eigenen Entwürfen für ihr Label hat sie auch schon für Helmut Lang , J. C. Castelbajac oder Kathleen Madden gearbeitet.

 

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