26.04.2018 15:14 Massage als Basis der Gesundheit

Die Kunst des Massierens

So entspannt geht heute Massage. Der Relaxsessel plus Massage von Medisana macht es moeglich, und auch der Mops ist dabei ganz entspannt

So entspannt geht heute Massage. Der Relaxsessel + Massage von Medisana macht es möglich, und auch der Mops ist dabei ganz entspannt. Foto: (c) Medisana

Von: GFDK - Stil und Lifestyle

Jeder von uns kennt es: Man stößt sich irgendwo am Körper und reibt die betroffene Stelle umgehend. So oder so ähnlich hat wohl im Laufe der Menschheitsgeschichte die Massagetechnik sich entwickelt. Heute zählt sie zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit.

Dabei ist es mit bloßem Reiben natürlich nicht getan; das heilende Massieren ist vielmehr eine regelrechte Kunstfertigkeit, die erlernt werden muss. Schauen wir uns die »Kunst des Massierens« genauer an.

Das Wort »Massage« hat seine etymologischen Wurzeln im arabischen »mas« (berühren, tasten), woraus es circa in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum französischen »masser« (massieren) wurde.

Rein technisch gesehen, geht es beim Massieren um eine mechanische Einflussnahme auf Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Ausübung von Druck-, Dehnungs- und Zugreizen. Und obwohl es freilich vordergründig am Körper stattfindet, wirkt es dennoch ganzheitlich, hat also auch einen psychischen Effekt. Mittlerweile hat sich eine Vielzahl an verschiedenen Techniken und Formen des Massierens herausgebildet.

Die "klassische" Massage als Basis

Die gängigste Massageform ist die sogenannte »schwedische Massage«. Dem korrespondiert in Deutschland der medizinische Beruf »Masseur/in« beziehungsweise »med. Bademeister«.

Vermehrt wird die klassische Massage insbesondere von Physiotherapeuten angewendet, um Verhärtungen sowie Verspannungen der Muskulatur und Einschränkungen des Bewegungsapparates zu beseitigen. Dabei kommen je nach Massagephase fünf Handgriffe zur Anwendung.

Die "Effleurage" (Streichung) ist ein sanfter und insofern besonders entspannender Handgriff, der vor allem zu Beginn (etwa beim Auftragen eines Massageöles) und zum Ende einer Massage benutzt wird. Die entsprechende Körperstelle wird nur mit leichtem Druck und sehr langsam massiert.

In der nächsten Massagephase kommt die "Petrissage" (Knetung) ins Spiel. Dieser Handgriff ist intensiver, denn er soll vor allem Verspannungen lösen. Haut und Muskulatur werden dabei zwischen den Fingern beziehungsweise den Handflächen zusammengedrückt.

Als Variation kann ferner das sogenannte »Walken« eingesetzt werden, wobei die Muskulatur auf die unter ihr liegenden Knochen gedrückt wird. Der nächste Handgriff ist die "Friktion" (Reibung). Auch hier geht es um die Lösung von Verhärtungen und Verspannungen, jedoch nicht durch Kneten und Drücken, sondern durch kleine, kreisende Bewegungen.

Beim "Tapotement" (Klopfen) steht demgegenüber die Förderung der Durchblutung bestimmter Körperstellen durch das Klopfen im Vordergrund. Dieses kann mit der flachen Hand, mit den Fingern oder mit der Handkante erfolgen. Schließlich gibt es noch den Handgriff »Vibration«. Wie der Name schon sagt, wird hier eine Art Zitterbewegung angewandt. Das Ziel ist die Lockerung eines Muskels und des darunter sich befindenden Gewebes.

Weitere Massageformen

Neben der klassischen, schwedischen Massage gibt es noch weitere, spezialisierte Massageformen. So wird etwa bei der Sportmassage weitaus genauer auf die speziellen Bedürfnisse von Sportreibenden eingegangen und auch mal etwas härter massiert.

Steigerung der Leistungsfähigkeit sowie Regeneration sind hier die Primärziele. Hier kann im Übrigen auch selbst massiert werden, etwa indem man ein hochwertiges Massagegerät nutzt. Einen Schritt weiter geht die Thai-Massage.

Nicht nur wird hier buchstäblich mit dem ganzen Körper massiert (auch mit Füßen, Knien und Ellenbogen), auch wird der Körper des zu Massierenden bewegt, sprich gedehnt und gestreckt. Demgegenüber wird bei der Hot-Stone-Massage im Grunde gar nicht wirklich massiert.

Hier werden erwärmte Steine auf sogenannte Energiezentren gelegt, sodass die Wärme bis ins Muskelinnerste eindringen und Verspannungen lösen kann. Schließlich sind auch die Fußzonenreflexmassage, die Shiatsu-Massage sowie die Lomi Lomi-Massage beliebte Massageformen.

Die erstere beabsichtigt dabei, durch das Massieren bestimmter Fußzonen Effekte auf Organe auszuüben, die mit den Zonen in Verbindung stehen sollen. Die Shiatsu-Massage ist im Grunde eine Akupressur, bei der mit Druck gearbeitet wird und die hawaiianische Lomi-Massage ähnelt sehr der Thai-Massage.

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