14.06.2011 07:18 gute Vorbereitung erspart allen Beteiligten viel Stress

Vergnügen oder Alptraum - Reisen mit Kindern Spielen, stoppen, toben ADAC - Kinder dürfen den Fahrer nicht ablenken

Von: Regina Ammel

München (ots) - Auch in diesem Jahr starten wieder viele Familien mit ihrem Nachwuchs in den Urlaub. Ob die Fahrt zum Vergnügen oder zum Alptraum wird, liegt größtenteils in der Hand der Eltern.

Eine gute Vorbereitung erspart allen Beteiligten viel Stress. Deshalb hat der ADAC folgende Tipps zusammengestellt:

- Säuglinge nicht aus dem Rhythmus bringen und stattdessen die
Fahrt ihren Ess- und Schlafgewohnheiten anpassen.


- Nicht mehr als 500 Kilometer an einem Tag einplanen und mit
gleichbleibendem Tempo ohne abruptes Bremsen fahren.


- Ausreichend Pausen machen in denen sich die Kinder einmal
richtig austoben können. Über 100 Autobahnraststätten besitzen
Kinderspielplätze, Spielecke, Babywickelräume oder sogar
Babybetten.


- Spielvorlagen, Papier oder Malbücher sollten in ausreichender
Menge im Auto griffbereit liegen.


- Einzelkinder im Auto nicht sich selbst überlassen. Wenn möglich,
sich zeitweise nach hinten setzen und vom Urlaubsland erzählen.
So wird zudem die Gefahr verringert, dass der Fahrer durch das
Kind abgelenkt wird.


- Phantasie ist gefragt: Geschichten erzählen, Ratespiele wie zum
Beispiel "Ich packe meinen Koffer", Kennzeichen erraten oder mit
den Buchstaben der Nummernschilder Sätze bilden, sind je nach
Alter des Kindes ein beliebter Zeitvertreib.


- Ältere Kinder können sich mit einem Nintendo, iPod oder
MP3-Player sehr gut alleine beschäftigen. Für kleinere Kinder
eignet sich nach wie vor der Kassettenrekorder hervorragend zur
Ablenkung. Ausgeliehene Kassetten mit neuen Geschichten sind
besonders beliebt.


- Auf einen gut gepolsterten Kindersitz achten. Bei kleinen
Kindern muss dieser eine sinnvolle Schlafposition zulassen.
Ansonsten ermöglicht ein Zubehör-Schlafkissen eine bequeme
Ruheposition. Gurtschoner, können zudem ein unangenehmes Reiben
auf der Haut verhindern, dürfen aber nicht zu stark auftragen,
da sonst der Gurt zu locker am Körper anliegt.


- Manchen Kindern wird im Auto leicht übel. Nicht nüchtern oder
mit vollem Magen aufzubrechen, ist hilfreich. Spucktüten sollten
im Auto in Reichweite sein. Oftmals hilft gegen Reiseübelkeit
auch, den Kindersitz in der Mitte der Rückbank zu platzieren,
weil das Kind dann durch die Frontscheibe nach draußen schauen
kann.


- Wasser ist der beste Durstlöscher, frisches Obst der beste
Imbiss.

Auch auf der Urlaubsfahrt gilt: Kein Kind darf ungesichert im Auto mitfahren. Nicht einmal zum Schlafen darf der Nachwuchs - egal welchen Alters - den Kindersitz verlassen.

Kindersicherheitssysteme sind in fast allen europäischen Urlaubsländern vorgeschrieben. Der ADAC hält eine kostenlose Broschüre "Mit kleinen Kindern auf großer Fahrt" in allen Geschäftsstellen bereit.

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Regina Ammel

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