16.05.2012 07:28 Italiens kleinste Region

„Valle d’Aosta – Wanderparadies im Herzen der Alpen“- von weltbekannten Viertausendern wie dem Mont Blanc und dem Matterhorn umgeben

Rifugio-Valle-Aosta

Von: Anne-Kathrin Boch

Mit einer Fläche von nur 3.266 qkm ist das Aostatal die kleinste Region Italiens, nicht viel größer als das Saarland. Es liegt an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, wird von der Dora Baltea durchflossen und von weltbekannten Viertausendern wie dem Mont Blanc und dem Matterhorn, dem Monte Rosa und dem Gran Paradiso gekrönt.

Sein Hauptort Aosta hieß ursprünglich Augusta Praetoria und wurde im Jahr
25 v. Chr. vom römischen Kaiser Augustus gegründet. Ab sofort übernimmt die Berliner Agentur Maggioni Tourist Marketing die Präsentation der Valle d'Aosta auf dem deutschsprachigen Markt.


Als Tourist kann man sich dem facettenreichen Aostatal auf viele Weisen nähern – so zum Beispiel auf sportliche. Ein Drittel der Region liegt auf über 2.600 m Höhe. Selbst für Profisportler stellen die Berge und der gewaltige Höhenunterschied eine Herausforderung dar.

Disziplinen wie Bergsteigen und Wandern, Mountainbiken und Rennradfahren, Alpinskilauf und Snowboarden, aber auch Rafting und Canyoning können hier auf höchstem Niveau betrieben werden.

Praktischerweise lassen berühmte Skiorte wie Pila, La Thuile und Cervinia ihre Liftanlagen den Sommer über in Betrieb. So können Mountainbiker federleicht mit ihren Rädern hinauf schweben, um sich dann auf phantastischen Abfahrten auszutoben.

Rennradfahrer haben dagegen die Gelegenheit, auf einigen der
legendären Etappen des Giro d'Italia und der Tour de France selbst kräftig in die Pedale zu treten und dabei so berühmte Alpenpässe wie den Kleinen oder den Großen Sankt Bernhard zu überqueren.

Kennenlernen und erleben kann man die Region auch auf unvergleichlichen Ein- oder Mehrtageswanderungen im Hochgebirge und auf mittleren Höhen. Die Berghütten in der Region sind für ihre hervorragende Ausstattung und Gastronomie bekannt und laden zum Ausruhen und Kräftetanken ein.


Und sowieso: wer es generell lieber etwas gemütlicher angehen möchte oder mit Kindern unterwegs ist, für den gibt es eine Vielzahl von leichteren Spaziergängen und Fahrradtouren. Die Unterkünfte in der Region
halten den Urlaubern ebenfalls alle Möglichkeiten offen. Ob Agriturismo, Gästezimmer, Campingplatz, B&B oder Hotel: bei gut 1000 Angeboten wird sich schon das Richtige finden lassen.


Auch die Herzen von Naturliebhabern erobert die Valle d'Aosta im Sturm. 1922 wurde hier der erste Nationalpark Italiens gegründet, der 70.000 ha große Parco Nazionale Gran Paradiso. Mit seiner vielfältigen Flora bietet er typischen Bergtieren wie Steinböcken, Gämsen und Murmeltieren eine
geschützte Heimat.

Darüber hinaus laden der Regionalpark Mont Avic, vier botanische Gärten, neun
Naturschutzgebiete und eine wunderbare Landschaft zum Naturerleben und Relaxen ein. Zum Erhalt der biologischen Vielfalt steht insgesamt fast ein Drittel des nationalen Territoriums unter Schutz.

Das Projekt VIVA verbindet die einzelnen Parks und Naturstätten des Aostatals miteinander, tritt für den Erhalt der Umwelt ein und wirbt für einen nachhaltigen Tourismus.

Jahrtausendealte Geschichte und Kultur: ein Urlaub im Aostatal kann durchaus einer Zeitreise ähneln. Prähistorische Megalithdenkmäler, Zeugnisse aus der Römerzeit, romanische und barocke Kirchen sowie über 100 mittelalterliche Burgen, Türme und Festungen, die nach mehreren Umbauten zu
Renaissanceresidenzen wurden, lassen den Besucher vielerorts die Vergangenheit einatmen.

Sehr gegenwärtig ist dagegen die gelebte Zweisprachigkeit – Italienisch und Französisch sind in der Valle d'Aosta gleichgestellt. Darüber hinaus werden in einigen Walser-Gemeinden des Lystals auch Dialekte des Deutschen gesprochen.

Fortlebende Traditionen und önogastronomische Spezialitäten wie der berühmte Fontina-Käse oder einige edle DOC-Weine tragen ebenfalls zum großen kulturellen Reichtum der Region bei.


Ob mit dem Auto, Flugzeug, Zug oder Bus: das Aostatal ist gut angebunden und daher bequem zu erreichen. Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen sind Turin Caselle (Aosta-Turin 115 km), Mailand Malpensa (180 km von Aosta entfernt) und Genf (140 km Distanz). Zu den beiden italienischen
Airports bestehen ganzjährig öffentliche Verkehrsanbindungen.

Mit dem Auto aus dem Norden kommend empfiehlt sich eine Anreise über Basel/Bern und weiter über die E 27 durch den Großen Sankt Bernhard
Tunnel. Oder aber man fährt über Bregenz und weiter über die E 43 durch den San Bernardino Tunnel und an Mailand vorbei.

Weitere Informationen zur Anreise und vielem mehr sind auf dem offiziellen Portal der Region (auch in deutscher Sprache) zu finden.

Das Aostatal präsentiert sich auf dem deutschsprachigen Markt Italiens kleinste Region an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz wird ab sofort von Maggioni Tourist Marketing vertreten

Anne-Kathrin Boch

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