19.05.2012 07:05 Als Erstes suchten wir unsere Unterkunft

Ungarn: West-Balaton eine liebenswerte Urlaubsregion - Gesundheit von viel Sonnenschein und mediterranem Klima

Ungarn: West-Balaton eine liebenswerte Urlaubsregion (c)aktiveurlaubszeit.de / Okolicsanyi Zoltan

Von: Zoltan Okolicsanyi - 10 Bilder

West-Balaton, eine gelungene Kombination von Hügeln und Gewässern, von Kulinarik und Gesundheit, von viel Sonnenschein und mediterranem Klima, ganz wie in Italien.

Keszthely, die „Hauptstadt“ der Tourismusregion West-Balaton www.west-balaton.hu  ist nur knappe 140 Kilometer vom österreichischen Grenzübergang Klingenbach, entfernt. Wir brauchten auf der gut ausgebauten Staatsstraße Nr. 84 nur 2,5 Stunden um Keszthely, die“ Perle“ der Region West-Balaton zu erreichen.

In Keszthely  www.keszthely.hu  gut angekommen überwältigten uns die Tausende von blühenden Kastanienbäumen. Scheint wohl auch die „Hauptstadt der Kastanienbäume“ zu sein, dachten wir uns spontan.

Als Erstes suchten wir unsere Unterkunft, dass Hotel Kristály www.kristalyhotel.hu  in der Lovassy Straße was wir auch sehr schnell fanden, da es nur wenige Meter vom Ufer des Balaton bzw. Plattensees entfernt ist.

Freundlich wurden wir an der Rezeption begrüßt und nach dem Ausfüllen der Anmeldeformalitäten erhielten wir den Zimmerschlüssel, samt der Anweisung wie es zur neu ausgebauten Wellnessabteilung ginge. Wir wollten uns nach der Autofahrt im Jacuzzi etwas erholen, bevor wir zur Stadtbesichtigung aufbrachen.

Nach dem ausgiebigen Bad im Jacuzzi und dem Sonnenbad auf der großen Sonnenterrasse machten wir uns auf um Keszthely zu erkunden. Eine Liebeswerte kleine Stadt mit schönen Jugendstilgebäuden und sauberen Straßen. Besonders gut gefiel uns das Badehaus aus dem Jahre 1864, das als Einziges von mehreren Badehäusern übriggeblieben ist.

Sauber renoviert und wunderbar anzusehen, ein echtes Kleinod vergangener Zeiten. Am Steg wartete das Retro-Motorschiff Csobánc nur noch auf uns, um zu einer kleinen Rundfahrt mit Weinverkostung des Winzers Szászi Endre www.szaszipince.hu in See zu stechen. Bei tief stehender Nachmittagssonne genossen wir die hervorragenden Tropfen des Ausnahmewinzers. Leider endete die Rundfahrt zu schnell denn wir konnten uns nur schwer von den Weinen des Herrn Szászi trennen.

Vom Landungssteg aus schlenderten wir weiter zwischen Verkaufsbuden und Eisdielen, bis wir am Jagdmuseum vorbei, zum Marstallmuseum der Familie Festetics, den Herren von Keszthely, gelangten. Hier gibt es eine großzügige Ausstellung der verschiedensten Kutschen. Vom Ochsenkarren bis zur Kutsche der englischen Herzogin Mary Hamilton, der Frau von Tassilo Festetics, ist alles zu besichtigen.

Durch diese Heirat geriet Tassilo sogar in Verwandtschaft mit den damaligen europäischen Herrscherfamilien.  Leider reichte uns die Zeit nicht mehr aus, um dem Schloss Festetics unsere Aufwartung zu machen, was uns sehr leidtat

Gut geschlafen machten wir uns am nächsten Tag auf um West-Balaton weiter zu erkunden, aber nicht ohne dem Versprechen: Keszhely, wir kommen wieder! Wir hofften die Stadt nahm es nicht als Drohung auf.

Vonyarcvashegy war unsere nächste Station. Ganze 6,3 Kilometer und nur 10 Minuten von Keszthely entfernt erlebten wir den Hügel, der zur „gelungenen Kombination Hügel und Gewässern“ zählte. Ganze 134 Meter hoch war dieser Hügel und wir mussten da hoch. Natürlich zu Fuß! Oben angekommen erwartete uns eine prächtige Aussicht auf den Plattensee.

Außerdem war da noch ein Golgota und eine Votivkapelle, welche Fischer im Jahre 1739 errichteten aus Dank, dass sie den eiskalten Plattensee entrinnen konnten. Geschwächt ob des „anstrengenden  Auf- und Abstiegs“ hatten wir uns schon eine deftige Brotzeit verdient. Da kam uns die Blonder Biergaststätte www.blonder.hu  gerade recht.

Eigens gebrautes Bier nach dem bayerischen Reinheitsgebot stand draußen angeschlagen. Natürlich, dass war‘s, da mussten wir rein. Gut tat es uns das Blonder Eigengebräu und es blieb auch nicht bei einem Glas des blonden Gerstensaftes. Jetzt waren wir also gestärkt für weitere Exkursionen.

Wie lässt sich wohl ein größeres Gebiet auf einem Blick überblicken, fragten wir uns. Natürlich mit einem Heißluftballon! Und, schon standen wir aufrecht im Korb und schwebten auf 1500 Meter Höhe. Eine Schau, von so hoch oben auf den Plattensee zu blicken.

Angst brauchten wir nicht zu haben denn wir hatten den weltbesten Piloten neben uns. Attila war sein Name und er ist zugleich der Leiter der „Heißluftballonfirma“ www.balaton-ballooning.com . Nach einem einstündigen Flug oder besser gesagt Gleiten landetet Attila den riesigen Ballon sicher auf einem winzigen Fleckchen Erden neben der Autobahn.

Als Belohnung für unser tapferes Verhalten gab es eine Urkunde und ein Gläschen Sekt. Dann ging‘s aber ran zum Ballonaufrollen, denn das gehört auch zu einem Ballonflug.

Weiter ging‘s von Vonyarcvashegy nach Gyenyesdiás, was etwa 2,1 Kilometer weit entfernt war. Hier erkundeten wir per Geocoaching die Umgebung und kamen so in ein ehemaliges Kalksandsteinbergwerk, wo wir Zeugen natürlicher Urgewalten wurden. Enorme Auswaschungen durch den Regen und Schnee sahen wir im Gelände.

Eine weitere Station war der Aussichtsturm am höchstem Punkt des Keszthelyer Gebirges in einer Höhe von 444 Metern. Um uns nach so einer „anstrengenden“ Wanderung etwas aufmöbeln zu lassen, suchten wir das Klangstudio von Köhalmi Ágnes  www.varazshang.hu  auf, die uns sofort eine ausgiebige Klangmassage anbot.

Der Klang spricht das ursprüngliche Vertrauen der Menschen an, wodurch eine schnelle Tiefen-Entspannung erreicht wird. Die Schwingungen der Klangschalen sind heilsam auf allen Ebenen. Anschließend besuchten wir noch den Gyensdiás Wochenmarkt mit den zahlreichen Bioprodukten, die von den Verkäufern selbst hergestellt wurden, bis es dann weiter ins 4.6 Kilometer entfernte Balatongyörök ging.

Man sagte uns wir sollten in Balatongyörök unbedingt das Hotel Panorama besuchen. Es wäre ein altes Bergmannshotel, wo verdiente Kumpel in der sozialistischen Zeit ihren Urlaub verbringen durften. Das Hotel wurde vorsichtig renoviert und so kam eine gelungene Mischung von Retro mit modernem Komfort heraus.

Während unseres Besuches trafen wir zufällig ein Münchner Ehepaar, das hellauf begeister, war über den Komfort und der Kulinarik des 3* Hauses. Besonders schön ist die Wellnessabteilung mit Blick auf den Plattensee. Im Hotel Panorama www.hotelpanorama.hu  nahmen wir unser Mittagessen ein und mussten feststellen das, dass Münchner Ehepaar wirklich recht hatte, was die Kulinarik im Hotel betrifft. Einfach fein!

Nach dem üppigen aber dennoch leicht gekochten Mahl entschlossen wir uns noch zu einer Partie Golf. Im Golfclub Imperial www.imperial-balaton.com fanden wir den richtigen Platz um uns etwas, zu bewegen. Nun, mit dem Bewegen wurde es nicht so recht denn der Golfplatz liegt an so einer atemberaubend schönen Stelle, dass man von der Aussicht auf den Balaton nicht mehr lassen kann.

Ist ja fast schon wie am Rhein unter der Lorelei nur für uns nicht so gefährlich wie für die Rheinschiffer. Golfbegeisterte werden aber sicher den 9 Bahnen Platz bespielen schon um ihr Handicap zu verbessern oder einfach nur zwecks der Freude am Spiel.

Fazit: Die Tourismusregion West-Balaton  ist mit Sicherheit eine gute Urlaubswahl. Nicht nur wegen der günstigen Preise und dem noch günstigeren Euro-Forint Wechselkurs sondern wegen der Vielseitigkeit, was diese Gebiet einem Urlauber bietet.

Nicht zuletzt sollte man auch das mediterrane Klima nicht vergessen, was einem ein Urlaubsvergnügen wie in südlichen Hemisphären garantiert. Wir können West-Balaton mit gutem Gewissen auch für Familien mit Kindern bestens empfehlen. Zu dieser Empfehlung trugen auch die vielen, sehr gepflegten und großzügig angelegten Freibäder der Region bei.

Weitere Informationen gibt es bei:

Nyugat-Balatoni Turisztikai Iroda, H-8360 Keszthely, Kossuth u. 30,  info@remove-this.west-balaton.hu , www.west-balaton.hu

Foto/Text: www.aktiveurlaubszeit.de / Okolicsanyi Zoltan – 08. 05. 2012 -

Okolicsányi Zoltán
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