07.07.2015 08:05 Bethanien jenseits des Jordan

UNESCO erklärt Taufstelle Jesu in Jordanien zum Weltkulturerbe

Bethanien jenseits des Jordan - jetzt Weltkulturerbe

Der Pilgerort ist neben Sehenswürdigkeiten wie der antiken Nabatäerstadt Petra bereits der fünfte Eintrag für Jordanien in die UNESCO Welterbeliste. Foto: Jordan Tourism Board

Von: GFDK - Lisa Reinshagen / Anita Goldmann

München - Bethanien jenseits des Jordan, wo Johannes der Täufer Jesus Christus taufte, wurde soeben in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Dies entschied das World Heritage Committee am vergangenen Freitag bei einer Sitzung in Bonn.

Der knapp zehn Kilometer nördlich des Toten Meeres gelegene Pilgerort ist neben Sehenswürdigkeiten wie der antiken Nabatäerstadt Petra und der reizvollen Wüstenlandschaft Wadi Rum bereits der fünfte Eintrag für das Haschemitische Königreich Jordanien in die UNESCO Welterbeliste.

Pilgerstätte für gläubige Christen

„Die Taufstelle Jesu gilt als eine der wichtigsten Pilgerstätten für gläubige Christen. Hier wurde Jesus getauft, von hier aus begann er mit der Verbreitung seines Glaubens“, erklärt Dr. Abed Al-Razzaq Arabiyat, Managing Director des Jordan Tourism Board. „Der Vatikan hat die Taufstelle als eine von fünf heiligen Pilgerstätten benannt. Wir fühlen uns geehrt, dass wir so viel Aufmerksamkeit von Organisationen rund um Globus für unsere kulturellen, religiösen und spirituellen Orte wie Bethanien jenseits des Jordan bekommen.“ Die UNESCO zählt die Ausgrabungen in der Region „zu den wichtigsten archäologischen Entdeckungen des heutigen Jordaniens.“

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