18.12.2011 07:45 Nervenkitzel zwischen Himmel und Erde

Trendsport des Jahres: Snowkiten - die „winterliche Variante“ des Kitesurfens

Fotos (c) bfs, siehe text

Von: bfs /Julia Siegers

 

Was auf dem Wasser im Sommer als Kitesurfen funktioniert, klappt auch prima auf verschneiten Pisten oder zugefrorenen Seen. Sich von einem Zugdrachen (engl. kite) auf Skiern oder Snowboard ziehen zu lassen, ist der neue Trendsport des Winters. Das Prinzip klingt einfach: Eine Lenkstange, ein großer, fallschirmähnlicher Zugdrachen, Ski oder Snowboard an den Füßen, genügend Wind und schon kann’s losgehen. In der Praxis sind dann doch noch ein paar Übungseinheiten nötig, um das Sportgerät sicher und kontrolliert zu beherrschen und sich dann in rauschendem Tempo über den Schnee ziehen zu lassen – Glücksgefühle inklusive.

Immer mehr Skigebiete locken vor allem jüngeres Publikum mit dem Adrenalinkick der besonderen Art. Gut ausgebildete und geprüfte Lehrer machen mit dem großen Drachen vertraut, geben Hinweise für die richtige Haltung und Hilfestellung bei den ersten Flug- bzw. Fahrversuchen. Gut aufgehoben ist man z. B. bei Schulen, die nach den Richtlinien der KSA (Kite & Snowkite Association) oder des VDWS (Verband Deutscher Windsurfing- und Wassersportschulen) arbeiten. Da man fürs Snowkiting vor allem viel Platz braucht, sind breite Skipisten unerlässlich. Ein Hotspot des Winters ist das Rittner Horn in Südtirol. Auf 2200 m Höhe sind die Windverhältnisse zuverlässig, die Flächen riesig und der Tiefschnee nahezu garantiert. Fortgeschrittene können sich mit einem Führer sogar auf eine spannende Snowkite BackCountry Tour wagen. Auch der Feldberg im Schwarzwald oder österreichische Skigebiete um Zell am See oder Innsbruck bieten optimale Bedingungen. Zugefrorene Seen sind ebenfalls ein guter Ort, um das Snowkiting auszuprobieren. Als „Mekka“ der Snowkiter gelten im Moment z. B. der schweizerische Silvaplanersee im Engadin, der Zeller See in Österreich oder der Reschensee im Südtiroler Vinschgau. Auf Letzerem findet Anfang 2012 auch die Weltmeisterschaft der Snowkiter statt, bei der die Profis mit waghalsigen Sprüngen und rasanten Rides das Publikum beeindrucken werden.

Übrigens: Der aktuelle Geschwindigkeitsrekord liegt bei 111,2 km/h. Wer sich im Wintersport in das Abenteuer Snowkiting stürzen möchte, kann sich auf der Website www.urlaubindenbergen.de über den Trendsport informieren. In der Rubrik „Urlaubsthemen“ findet man einige Skiregionen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz, in denen die Sportart angeboten wird. Außerdem kann man gleich die passende Unterkunft dazubuchen und bekommt zusätzliche Informationen zu Anfahrt und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Als Highlight steht der Weltmeister Oliver Palmers auf der Website für Fragen rund ums Thema Snowkiten zur Verfügung. So steht abwechslungsreichen Ferien im Schnee nichts mehr im Wege.

 

Trendsport des Jahres

Was ist Snowkiten?

Die Trendsportart Snowkiting ist die „winterliche Variante“ des Kitesurfens. Auf verschneiten Pisten oder zugefrorenen Seen lässt sich der Wintersportler – entweder auf Snowboard oder Skiern – von einem Drachen ziehen. Ob bergauf oder bergab, auf einem See oder im Tiefschnee, Snowkiter lieben die Kraft des Windes und können auf ihren Brettern rasante Geschwindigkeiten erzeugen. Die Anfänge des Snowkiten liegen bereits in den 80er Jahren, als Wolf Beringer mit Schlitten skisegelte, um bei Polarexpeditionen große Distanzen zurückzulegen. Weitere Infos rund ums Snowkiten sowie zuentsprechende Skigebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen der Trendsport angeboten wird, gibt es auf der Homepage: www.urlaubindenbergen.de

 

Pressekontakt:

Beyond Five Stars, Am Glockenturm 6, D - 63814 Mainaschaff
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Bild 1 Foto: bfs / Volk Sports&Media

Bild 2: Foto: bfs / Windkraft Austria

Bild 3: Foto: bfs / Volk Sports&Media