14.08.2011 08:19 3. September, 1. und 29. Oktober und 10. Dezember

Reisen und Urlaub: Sie bauten Sonnentempel und Wasserkanäle - Mit Djoser nach Peru und Bolivien - Unterm Weltraumhimmel

(c)Djoser Reisen

Von: Heino Schütten - 5 Bilder

Köln, - August 2011. Sie bauten Sonnentempel und Wasserkanäle, verständigten sich durch Meldeläufer und Knotenschnüre, schwelgten in Gold, und manche ihrer Herrscher hüllten sich in Mäntel aus Fledermausflügeln – die Inka gehören zu den bizarrsten untergegangenen Völkern.

Wer sich für ihre Welt und die ihrer Nachfahren begeistert, kommt an zwei Ländern unmöglich vorbei: Peru und Bolivien. Der Veranstalter Djoser macht sie zum Gegenstand einer 27-tägigen Reise.

Am Anfang steht jedoch das Erbe der spanischen Inka-Bezwinger im Vordergrund: Die Altstadt der ersten Station Lima strotzt vor wuchtigen Kirchen, Klöstern und Palästen aus der Kolonialzeit. Heute ist die Hauptstadt Perus mit ihren sieben Millionen Einwohnern 15-mal größer als zu ihrer Blüte im 17. Jahrhundert und ein schillernder Spiegel eines Landes im Aufbruch.

Nach einem Tag und einer Nacht in Lima geht es per Flugzeug nach Santa Cruz, der größten Stadt Boliviens am Rand des Amazonasgebiets. Von hier aus führt ein optionaler Ausflug zur Inka-Stätte El Fuerte, wo die größten Steingravuren der Welt zu finden sind. Die Spuren im Fels wirken so geheimnisvoll, dass sie der Autor Erich von Däniken für Ufo-Landeplätze hält.

Ebenso mit dem Flugzeug geht es tags darauf weiter nach Sucre, der für viele schönsten Stadt Boliviens. Das Weltkulturerbe der Unesco mit seinen weiß getünchten Häusern und prächtigen Museen ist auch der Ausgangspunkt für eine Tour zum Textilmarkt von Tarabuco, an dessen farbtrunkenen Inka-Trachten man sich gar nicht sattsehen kann.

Eine Nacht später startet der Bus nach Potosí. Kaum eine Großstadt der Welt liegt höher als diese Metropole auf 4070 Meter über dem Meer. Sie wird dominiert vom Cerro Rico, dem „reichen Hügel“, der einst voller Silber war und von Stollen durchlöchert ist wie ein Schweizer Käse.

Dass er Potosí einmal zu einer der reichsten Städte der Welt machte, kann man sich kaum vorstellen, wenn man mit den bitterarmen indianischen Minenarbeitern eine Exkursion ins Berginnere unternimmt.
 
Sechs weitere Stunden Busfahrt durch eine berauschende Wüstengegend trennen Potosí von einer der mystischsten Landschaften ganz Südamerikas – dem Salar de Uyuni. Der größte Salzsee der Erde ist elfmal so groß wie die Insel Rügen und breitet sich unter einem tintenblauen Weltraumhimmel aus wie ein gigantisches Geheimnis.

Aus ihm ragen Inseln wie die Isla Incahuasi, auf der 1000 Jahre alte Kakteen wachsen. Während der Fahrt über die grell-weiße Fläche sieht man immer wieder Aymara-Indianer im gleißenden Licht Salzblöcke aus dem Salar hacken.

Und als ob das alles nicht reichte, franst er an seinen Rändern aus in eine Landschaft, die mit ihren Schichtvulkanen und rätselhaft geformten Gesteinsbrocken nicht minder surreal wirkt.
 
Die nächste Station ist Boliviens Metropole La Paz, wo die Gruppe drei Nächte bleibt. Museen, Kirchen und Paläste kontrastieren hier mit indianischen Märkten wie dem Hexenmarkt, auf dem man vom Glück bringenden Lamafötus bis zu den Utensilien für schwarze Messen alles kaufen kann.

Von La Paz aus können unter anderem fakultativ die Ruinen von Tiahuanacu besucht oder die Besteigung des 5300 Meter hohen Chacaltaya in Angriff genommen werden. Via Puerto Perez führt die Reise weiter zum Titicacasee, wo auf der berühmten Sonneninsel übernachtet wird und viele Inka-Ruinen Einblick in eine sagenhafte Kultur gewähren.

Über den Wallfahrtsort Copacabana geht es weiter ins peruanische Puno. Hier starten Bootsausflüge zu den berühmten schwimmenden Inseln auf dem größten See Südamerikas, der den Bodensee 15-mal in sich aufnehmen könnte.

Dann steht die alte Inka-Hauptstadt Cusco auf dem Programm – mit zahllosen Relikten der Inka und grandiosen Kirchen, die oft auf deren Fundamenten entstanden sind. Cusco ist die Basis für Ausflüge zu den Ruinen von Machu Picchu und damit für den Höhepunkt jeder Andenreise.

Durch die Übernachtung im nahen Aguas Calientes bleibt den Teilnehmern viel Zeit, diesen legendären Ort angemessen zu würdigen. Wenn es am 26. Reisetag zurück nach Deutschland geht, wird seine Magie noch lange nachwirken.
 
Djoser bietet diese Reise ab 2895 Euro an. Die nächsten Termine 2011 sind 3. September, der 1. und 29. Oktober sowie der 10. Dezember. Informationen unter www.djoser.de.
 
Über Djoser Reisen
Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind.

Seit gut fünf Jahren gibt es auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

 

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