12.07.2011 07:34 Im Rausch der Tempel

Reisen und Urlaub: Megastädte, Bollywood-Hype - Mit Djoser durch Indiens Westen

© Djoser Reisen GmbH

Von: Heino Schütten

Megastädte, Bollywood-Hype, Wachstumsraten von knapp neun Prozent – Indien ist das Boomland schlechthin. Doch im schrillen Stakkato der Superlative vergisst man fast, dass der Subkontinent vor allem eins ist: eine gigantische Schatztruhe voller Kultur. Der Veranstalter Djoser bietet darum eine 20-tägige Reise durch den Westen Indiens, die sich ganz auf die Zeugnisse aus 4000 Jahren Geschichte konzentriert. Die meisten Ziele zählen zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO und bieten allen Freunden indischer Architektur Kunstgenuss zum Zungeschnalzen.
 
Die erste Station Mumbai fasziniert als Indiens größte Metropole – ein Rausch von einer Stadt, in der keine Macht die Unterschiede gliedert und in der nichts ohne sein Gegenteil wahr ist. Doch das urbane Tollhaus steckt auch voller Preziosen. Dazu zählt etwa der Bahnhof Victoria Terminus, der mit seinen Wasserspeiern, Rosettenfenstern, Kuppeln, Balustraden, Türmen und Türmchen eine wahre Orgie des Eklektizismus ist. Gegenüber prunkt kaum weniger bombastisch das Gebäude der Stadtverwaltung wie ein florentinischer Palazzo. Und neben der im Stil der spätfranzösischen Gotik erbauten Universität gleicht ein achtzig Meter hoher Uhrenturm fast bis ins Detail dem Big Ben Tower in London.
 
Von Mumbai geht es mit dem Zug nach Aurangabad, das vor allem als Ausgangspunkt für die Höhlentempel von Ajanta und Ellora dient. Dabei macht die Pracht des Klosters von Ajanta augenblicklich demütig: Die 29 in mächtige Felsen gehauenen Höhlen mit ihren feinen Ornamenten und Skulpturen stammen aus dem 2. Jahrhundert vor Christus und formieren die bedeutendste buddhistische Stätte Indiens. Ähnlich geht es den Reisenden mit den Sakralbauten von Ellora, in denen Buddhismus, Hinduismus und Jainismus harmonisch ineinander greifen. Auf einer Länge von zwei Kilometern wurden über fünf Jahrhunderte lang Tempel voller Götterstatuen, Friesen und Wandmalereien geschaffen.
 
Mit Bijapur erwartet die Gruppe eine vitale islamische Stadt, die im 16. und 17. Jahrhundert die Kapitale eines von fünf Dekkan-Sultanaten war. Von den vielen prachtvollen Bauten dieser Zeit fasziniert etwa das Mausoleum Gol Gumbaz mit seiner kolossalen Kuppel oder die Freitagsmoschee. Von Bijapur ist es nicht weit nach Badami. Die einstige Hauptstadt der Chalukya-Dynastie ist heute nur noch ein Dorf. Aber ein großartiges: Sanfte Hügelketten, schroffe Felswände, Monolithen und ein flaschengrüner See lassen die Landschaft wirken wie ein Filmset. Um Badami herum prangen viele Höhlentempel im roten Stein und fesseln mit ihren ziselierten Friesen jeden Besucher.
 
Badami ist der Vorgeschmack auf Hampi, den unbestrittenen Höhepunkt der Reise. Bis zu seinem Untergang 1565 lag hier Vijayanagar, das einst mächtigste hinduistische Königreich. Auf 26 Quadratkilometern erstreckt sich das größte Ruinenfeld Indiens mit Dutzenden von atemberaubend detailliert gemeißelten Ruinen, zu denen etwa der majestätische Virupaksha-Tempel zählt. Die Bauwerke ragen zwischen Hügeln auf, die von Granitbrocken übersät sind, als hätte ein Riesenkind vergessen, seine Bauklötze aufzuräumen. Viele Rucksackreisende besuchen diesen magischen Ort. Manche von ihnen bleiben für Jahre.
 
Im Anschluss an Hampi führt die Reise über Kurnool und Alampur mit seinen Brahma-Tempeln nach Hyderabad – und damit zu eindrucksvollen Bauwerken wie dem kapriziösen Char Minar-Tor oder dem eleganten Chawmahalla-Palast. Die Reisenden erleben in der Millionenstadt wieder, wie Indiens Boom auf märchenhafte Architektur, wie Hightech auf das archaische Gewühl der Basare trifft. Mit dem Nachtzug geht es dann über Chennai nach Mahabalipuram, wo nicht nur erhabene Tempelanlagen besichtigt werden, sondern auch drei volle Badetage am palmengesäumten Strand der Ostküste Zeit bieten, all die kostbaren Eindrücke Revue passieren zu lassen.
 
Djoser bietet diese Reise ab 2045 Euro an. Die Termine im Jahr 2011 sind der 15. Oktober, der 5. November sowie der 17. Dezember. Informationen unter www.djoser.de.
 
Über Djoser Reisen
Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Seit fünf Jahren gibt es auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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