12.03.2014 08:40 Der Frühling steht bevor

Organisierte Radreisen und hilfreiche Tipps von „Die Mecklenburger Radtour“

Reisen Mecklenburger Radtour Thomas Eberl

Thomas Eberl, Gründer und Inhaber des Radreiseveranstalters "Die Mecklenburger Radtour" gibt Tipps zum Start in die Radsaison. © MRT

Reisen Mecklenburger Radtour die erste Radtour

Nach einem Fahrradcheck kann die erste Radtour des Jahres starten. © Röhrdanz

Von: Die Mecklenburger Radtour

Der Frühling steht in den Startlöchern und das Fahrrad noch immer im Keller – nach dem Winter oft nicht in optimalem Zustand. Was muss überprüft und erneuert werden und mit welcher Tour sollte ein „durchschnittlicher“ Radler nach längerer Pause starten? Thomas Eberl von dem Radreiseveranstalter „Die Mecklenburger Radtour“ kennt sich bestens aus und weiß, worauf es zur neuen Saison ankommt: „Vor der ersten Tour sollten zum Beispiel die Bremsen, das Licht und die Reifen samt Reifendruck überprüft werden.

Außerdem ist es empfehlenswert, alle Schrauben nachzuziehen und die Sattelhöhe zu kontrollieren. Das Knie muss beim Abstellen des Fußes auf der unteren Pedale durchgestreckt sein.“ Steht der erste Ausflug an, dürfen Flickzeug, Luftpumpe und Verbandsmaterial sowie ausreichend Proviant nicht fehlen. Für alle Fälle sind Regenkleidung – getrennt Jacke und Hose, kein Cape – sowie Ersatzunterwäsche empfehlenswert. Wie viele Kilometer schaffen „Wiedereinsteiger“ und was müssen sie beachten?

„Mit normaler Kondition und gemütlichem Radeln fahren auch Anfänger gut zehn bis 15 Kilometer Distanz in einer Stunde. Außerdem sind ausreichend Pausen wichtig“, rät Eberl. Wer mit einer organisierten Radreise locker in die neue Saison starten möchte, bucht zum Beispiel bei der Mecklenburger Radtour eine der viertägigen „Kurztouren“ mit nur zwei Tagestouren (ab 229,- EUR/Person) oder eine „Familientour“ mit kurzen Etappen zwischen 20 und 25 Kilometern (ab 329,- EUR/Person). Mehr Informationen zu den Kurztouren online.

Weitere Tipps von Thomas Eberl:

•      Aus Sicherheitsgründen sollte der Sattel so eingestellt sein, dass der Radler mit den Fußspitzen den Boden berühren kann.

•      Funktionskleidung ist die optimale Kleidung für eine Fahrradtour. Damit kann der Körper atmen, die Haut bleibt trocken und die Feuchtigkeit wird nach außen transportiert. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip“: So können sich die Radfahrer je nach Witterung und Temperatur an- oder ausziehen.

•      Die  Satteltasche hinten am Rad anbringen und nicht mehr als zehn Kilogramm mitnehmen. Je schwerer sie ist, desto mehr beeinflusst das Gewicht die Balance beim Fahren. Bei organisierten Touren ist der Gepäcktransport von Hotel zu Hotel inklusive.

•      Gerade bei körperlicher Betätigung ist es wichtig, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Empfehlenswert sind Wasser, dünne Saftschorlen aber auch alkoholfreies Bier. Bei hohen Temperaturen und erhöhtem Wasserverlust ist dieses ideal um den Mineralstoffhaushalt wieder aufzufüllen.

•      „Ein voller Magen arbeitet nicht gern“ – Radfahrer auf Touren sollten am Tag lieber kleine Mahlzeiten wählen und daran denken, dass sie noch bis zum Ziel weiter fahren wollen.

•      E-Bikes sollten vor allem gute Laufeigenschaften und eine hohe Akkulaufleistung mitbringen.

•      Die Mitnahme von Kindern ist in einem separaten Kindersitz/Anhänger ab zwei bis drei Jahren möglich, auf dem eigenen Rad erst ab circa sieben Jahren.

•      Hunde werden am besten im Körbchen oder im Anhänger transportiert.

•      Allgemein zugängliche Informationen für die Planung einer Radreise auf eigene Faust bieten die offiziellen Seiten der Radwege oder Radreiseführer. Einige Regionen bieten auch GPS-Daten an. Die Fernradwege wie Elberadweg, Ostseeradweg oder Gurkenradweg im Spreewald sind sehr gut ausgeschildert.

•      Vorteile einer organisierten, mehrtägigen Reise sind beispielsweise jahrelange Erfahrung und Expertise des Veranstalters (zum Beispiel radfreundliche Hotels, Kartenmaterial, Kenntnisse über die Region) sowie der gesamte Service von der Hotelbuchung bis zum Gepäcktransfer aus einer Hand. Radurlauber können sich so sorglos und
ohne Stress auf ihre Ferien vorbereiten.
 
Die  Mecklenburger Radtour:

Die Mecklenburger Radtour mit Sitz in Stralsund organisiert seit 21 Jahren individuelle Radreisen. Das Herzstück des Anbieters bilden die schönsten Radwege entlang der Küsten von Nord- und Ostsee sowie in den neuen Bundesländern. Hier entwickelt der Radspezialist Touren selbst und bietet den gesamten Service von der Hotelbuchung bis zum Gepäcktransfer aus einer Hand. Die vielseitigen und abwechslungsreichen Reiseprogramme bieten Aktivurlaub und Erholung zugleich. Thomas Eberl kommt ursprünglich aus dem Schwaben-Ländle und ist Gründer und Inhaber der Mecklenburger Radtour. Die Originaltouren werden von ihm selbst konzipiert und umgesetzt. Alle Routen werden laufend überprüft und bei Bedarf erneuert.

Pressekontakt: jp@ehrenberg-kommunikation.com