06.05.2018 08:13 Die Perle der Adria

Geschichten aus Venedig - Paläste, Casinos, Kirchen und Fillme

Palaeste, Museen und Kirchen, die Opern, das Casino, der Carneval und beruehmte Filme aus Venedig

Paläste, Museen und Kirchen, die Opern, das Casino, der Carneval und berühmte Filme aus Venedig. Die Perle der Adria ist immer eine Reise wert. Foto: (c) CC BY-SA 3.0 Unofeld781

Von: GFDK - Reisen und Urlaub

Geschichten aus Venedig - Die „Perle der Adria“ erleben. Geschichte und Kultur, atemberaubende Architektur und weltberümte Bauwerke. Venedig ist reich an Geschichten und Kultur. Der Markusplatz gilt unter den Reisenden als schönster Platz der Welt und ist seit Jahrhunderten das Wahrzeichen von Venedig.

Die berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Markusdom und der Dogenpalast locken die Touristenmassen aus aller Welt an. Das Glanzstück der byzantinischen Architektur ist der Markusdom, dieser gilt als einer der schönsten Kathedralen der Welt.

Paläste, Museen und Kirchen

Die imposanten Paläste und Kirchen lassen sich am besten bei einer Gondelfahrt auf dem Canal Grande genießen. Auch die Kunstliebhaber kommen in Venedig auf ihre Kosten. Kunstwerke der berühmten italienischen Künstler wie die von Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio, Pontormo, Andrea del Sarto, Allessando Allori und Orcagna kann man hier bestaunen.

Opern in Venedig

Die Oper hat in Venedig eine sehr lange Tradition. 1637 wurde das erste kommerzielle Opernhaus schon eröffnet. Venedig kann neben Mailand mit einigen der schönsten Opernhäuser in Italien aufwarten. Dazu gehören das Teatro del Parco im größten Park der Stadt, das Teatro La Fenice, das Teatro Goldoni, das Teatro Malibran und das Teatro Fondamenta Nuove. Mehr Oper geht nicht mehr.

Kirchen in Venedig

Über 200 Kirchen gibt es in Venedig und wer die alle besuchen wollte, würde Jahre dafür brauchen. Empfehlen können wir die Basilica di Santa Maria Gloriosa dei Frari, die Basilica di San Giovanni e Paolo, die Kirche San Zaccaria und die Kirche Santa Maria dei Miracoli. Aber auch die Kirche S. Maria Formosa sollte man besuchen.

Spielen in Venedig

Das älteste Casino der Welt ist das Casinò di Venezia. Der Palazzo Vendramin-Calergi wurde schon 1509 erbaut und galt als Treffpunkt der Schönen und Reichen. Er war das Zuhause und Wohnzimmer der Prominenten und des Adels. Aber schon 1638 wurde der Grande-Palast am Canale Grande in ein Spiel-Casino umgebaut.

Mehrere Jahrhunderte war Venedig der Hotspot in ganz Europa. Hier wurde gehandelt, gefeiert, geheiratet, Weltherrschaft geübt und natürlich auch gespielt. Berühmte Kaufmanns- und Bankiersfamilien wie die Medici brachten Geld, Macht und Ruhm in die Stadt.

Und was bitte wäre eine solche Stadt ohne Casino? Der Komponist Richard Wagner starb im Alter von 69 im Casinò di Venezia an einem plötzlichen Herzinfarkt, ob vor Glück oder Gram, ist nicht überliefert. Zu seinen Ehren wurde im Casino 1995 ein Richard-Wagner-Museum eröffnet.

Aber wie das so ist, geht mal das Geld aus. Venedig versank 2012 in den Schulden und mußte sich von seinen Juwelen trennen. Der Stadtrat plante den Verkauf mehrerer Palazzi, die einen unermesslichen historischen Wert darstellten.

Die Modegruppe Prada erwarb für 40 Millionen Euro den Palast "Ca' Corner della Regina", und Benetton schluckte für 53 Millionen Euro das prominente Bauwerk am Canal Grande "Fondaco dei Tedeschi".

Venedigs Spielcasino wurde auch nicht verschont und sollte veräußert werden. „Rien ne va plus – Nichts geht mehr“ hieß es aber nicht, das Casino hat nur einen neuen Betreiber. Die wohlhabenden Gäste sind bis heute nicht ausgeblieben. Und wer das Spielen noch nicht so richtig beherrscht, kann im Casinoclub spielen. Das Internet macht es ja möglich.

Berühmte Filme aus Venedig

1971 drehte Luchino Visconti nach der Novelle "Der Tod in Venedig von Thomas Mann" den Film Tod in Venedig. In den Hauptrollen spielten Dirk Bogarde den Gustav von Aschenbach und Björn Andrésen den Tadzio.

Golo Mann benannte "Der Tod in Venedig" als gelungenste filmische Umsetzung und befand, dass er „ein sehr schöner Film ist, beinahe zu schön“, der „sehr wichtige Aspekte der Novelle vollkommen wiedergibt“. Thomas Mann „wäre begeistert gewesen“

1973 drehte der britische Regisseurs Nicolas Roeg den Kassenschlager "Wenn die Gondeln Trauer tragen" in Venedig  nach einer Erzählung von Daphne du Maurier. Die US-Weltstars Julie Christie und Donald Sutherland spielten die Hauptrollen in diesem atemberaubenden Kino-Film.

Es gab sogar einen kleinen Skandal. Man vermutete, die Liebesszene zwischen Christie und Sutherland sei nicht gespielt gewesen. Der Film "Wenn die Gondeln Trauer tragen" zählt heute noch unter den Kritikern zu den besten Filmen aller Zeiten.

Was jetzt noch fehlt, ist der Karneval in Venedig, aber das ist eine andere Geschichte.

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