15.09.2017 15:00 urgemütlich

Designhotel Thomsn: Das Alpenquartier für Freigeister

Thomsn-Design-Hotel - Eingangshalle

Thomas Schwabl ist Chef und kreativer Freigeist des Thomsn-Design-Hotels in Saalbach-Hinterglemm. Fotos: (c) Thomsn Hotel

Design Hotel Thomsn HotelzimmerDesign Hotel Thomsn Alpenquartier
Von: GFDK - Daniela Illich

Wenn die Motorschlitten Ende des Jahres beim Formula Snow-Event über den Dorfplatz düsen, ist Ski-Opening in Saalbach-Hinterglemm und der ganze Ort im Einsatz. Auch Thomas Schwabl. Er ist Chef und kreativer Freigeist des Thomsn-Hotels.

Wie gut, dass das Thomsn nicht direkt neben der Rennstrecke liegt. Motorlärm, Gekreische und Partymusik sind nicht zu hören, aber trotzdem nah genug, um sofort mitten im Geschehen zu sein. Das ist genauso wie mit den Gondeln und dem Lift zum ultimativen Skivergnügen. Reiterkogel- und Zwölferkogelbahn sind in Gehweite, da hat Thomas mit seinem Haus wirklich einen Goldgriff gemacht – und Mut bewiesen.

Designhotel Thomsn

Sein Hotel garni gehörte früher nämlich guten Bekannten. Weil sie keine Nachkommen hatten, übernahm der Hotelierssohn und machte daraus ein unkonventionelles Alpenquartier. Das Grundgerüst dafür hat er im Kinderparadies Ellmauhof seiner Eltern mitbekommen. Überhaupt ist Hotelbusiness Familiensache, Cousin Alexander leitet das Alpin Juwel, beide Häuser sind ums Eck.

Für sein Thomsn wollte Thomas aber etwas anderes – smarte Traveller, Designfreaks und naturverbundene Individualisten. Zuerst gab er dem Hotel seinen Namen, dann begab er sich nach Holland und schickte von dort lasterweise Möbel zurück in die Heimat. Mit den Vintagestücken kreierte er Schlaflabore und richtete jedes unterschiedlich ein. Er engagierte einen eigenen Bettdesigner, schließlich ist das eines der wichtigsten Utensilien in einem Hotelzimmer.

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Weil der Jungchef immer schon gern reiste, schleuste er den American Way of Life in sein Hotel und ins angrenzende Rock-Café-Restaurant ein. Dort kommt das Biofleisch eines befreundeten Landwirtes nicht nur als Steak auf den Teller, sondern auch in die Burger.

Das Happy food wird vom Rastazopf-Max und vom braungebrannten, blauäugigen Sascha serviert – freigeistiger geht’s nicht. Und dann ist da noch der Rock, Musik der 60er- und 70er-Jahre vom Feinsten. So individuell, dass man spätestens dann genau weiß, dass man bei Thomas nicht nur wegen der Ruhe zu Gast ist.

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