16.10.2013 08:10 Über 100 Betriebe nahmen teil

Wettbewerb: Das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich prämiert die schönsten Speisekarten

Die Gewinner des Speisekarten-Wettbewerbs

In der eleganten Beletage der k.u.k Hofzuckerbäckerei Demel wurden im Rahmen eines festlichen Gabelfrühstücks die Sieger aus 8 Bundesländern geehrt. © Katharina Stögmüller

Von: Kulinarisches Erbe Österreich

Originell, regional oder einfach nur schön? Speisekarten sind das wichtigste Kommunikationsinstrument zwischen Wirt und Gast und werden oft vernachlässigt, obwohl gerade der erste Eindruck zählt. Daher schrieb das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich während des Sommers einen Speisekarten-wettbewerb in der AMA-Gastrosiegel zertifizierten Gastronomie und Hotellerie aus. Wir wollten mit diesem Wettbewerb zeigen, welche tollen Ideen es für Speisekarten gibt und gleichzeitig die Gastronomen anregen, sich darüber noch mehr Gedanken zu machen und neben der Kreativität auch die Regionalität noch stärker in den Vordergrund zu rücken, so Dr. Stephan Mikinovic, Präsident des Kulinarischen Erbe Österreich.

Über 100 Betriebe nahmen schließlich an diesem kulinarischen Wettbewerb, der zum Teil sehr kreativ und innovativ gestaltete Exemplare zum Vorschein brachte, teil. Über die Sieger entschied eine kompetente Jury, bestehend aus Vertretern des Kulinarischen Erbe Österreich und der AMA-Marketing. Prämiert wurden Österreichs attraktivste Speisekarten in drei verschiedenen Kategorien.

Am 8. Oktober war es dann soweit. In der eleganten Beletage der k.u.k Hofzuckerbäckerei Demel wurden im Rahmen eines festlichen Gabelfrühstücks die Sieger aus 8 Bundesländern geehrt, wobei Oberösterreich und Niederösterreich die meisten Gewinner verzeichnen konnten. Während in der Kategorie "Originell" unter anderem "Der Tschebull" aus Kärnten die Jury begeisterte, gefiel in der Kategorie "Regional" besonders die Speisekarte des Gasthauses Karsteg mit seinen alten Originalrezepturen. "Das Schindler" aus Innsbruck etwa bot in der Kategorie ?Schönste? in seiner edlen wie schlichten Ausführung ein optisch schlüssiges Gesamtkonzept.

Ein abgestimmtes Menü zu konzipieren und es kunstvoll auf Papier zu bringen, ist in der heutigen Zeit eine wichtige Eigenschaft eines guten Gastgebers, denn die Ästhetik einer Speisekarte ist für den Gast von großer Bedeutung und darf nicht unterschätzt werden. Ich gratuliere den Gewinnern zu ihrer optimalen Umsetzung, so KR Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich und Vorstand im Kulinarischen Erbe Österreich.

Originellste Speisekarte - Kategorie 1

Gutsgasthaus "Zum Herztröpferl"
Oggau
Burgenland
"Der Tschebull"
Egg am Faakersee
Kärnten
Romantikhotel Almtalhof
Grünau im Almtal
Oberösterreich
Hilberger's Beisl-Restaurant-Weinbar
Kaprun
Salzburg
Landgasthof "Zur Linde"
Laaben
Niederösterreich

Regionalste Speisekarte - Kategorie 2

Gasthaus Karlsteg
Grinzling
Tirol
Neunläuf
Hobersdorf
Niederösterreich
Gasthaus Steinberg
Westendorf
Tirol
Gasthaus Langthaler
Emmersdorf
Niederösterreich
Alpahotel "Walser Stuba"
Riezlern
Vorarlberg

Schönste Speisekarte - Kategorie 3

Gasthaus Bauer
Kirchham
Oberösterreich
Hotel Aichinger
Nussdorf am Attersee
Oberösterreich
Gasthaus Hofwimmer
Wels
Oberösterreich
Restaurant Schaffelbad - Therme Loipersdorf
Loipersdorf
Steiermark
Das Schindler
Innsbruck
Tirol

Neben intensiven Bemühungen das Genussfestival Jahr für Jahr zum erfolgreichsten Gourmet-Event des Landes werden zu lassen, sammelt das Kulinarische Erbe Österreich seit mehr als einem Jahrzehnt Wissen über traditionelle österreichische Spezialitäten, alte Rezepturen und landwirtschaftliche Rohprodukte und Spezialitäten, die mindestens seit drei Generationen «tradiert», d.h. weitergegeben wurden und heute noch konsumiert und produziert werden. Seit einigen Jahren setzt das Kuratorium auch in Gastronomie und Presse höchst erfolgreiche Maßnahmen, die das kulinarische Erbe Österreichs und die dazugehörenden gewachsenen Strukturen für zukünftige Generationen erhalten sollen. Mehr unter: www.kulinarisches-erbe.at

Presselink: sylvia.sedlnitzky@netway.at