22.06.2015 10:08 Online-Supermärkte als Stressbremse

Neue Trends im Lebensmittel-Einzelhandel - Hier greifen Kunden immer lieber online zu

Bestellung per Mausklick auf myTime.de

Die Bestellung per Mausklick auf myTime.de eignet sich besonders für Artikel, mit denen gewöhnlich alle paar Wochen das Auto vollgestopft wird.

Von: GFDK - Redaktion

Seit dem 01. Mai sind die Pforten der Mailänder Expo 2015 geöffnet. Unter dem Titel "Den Planeten ernähren, Energie für das Leben" geht es hauptsächlich um die Menschheitsfrage, wie eine immer größer werdende Weltbevölkerung nachhaltig mit Nahrungsmitteln versorgt werden kann. Aber auch Innovationen rund um das Thema Essen stehen im Mittelpunkt. Eine davon ist zweifelsohne das Angebot, Lebensmittel online zu bestellen und sich nach Hause liefern zu lassen.

Zugriff auf viele Tausend verschiedene Lebensmittel

Tatsächlich bietet das Internet ideale Möglichkeiten, quasi einen ganzen Supermarkt auf den Computer-Bildschirm zu bringen. Die großen Online-Anbieter decken dabei ein Sortiment von mehreren 10.000 Artikeln inklusive Frisch-, Kühl- und Tiefkühlware ab. Praktisch alles, was im Haushalt benötigt wird, lässt sich online bestellen. Sogar für Delikatessen und internationale Spezialitäten gibt es einen Bring-Service.

Interessant für Berufstätige ist zudem, dass oft eine Zustellung zu Feierabendzeiten möglich ist. Dennoch gilt es zu beachten, dass Lieferungen in einem Zeitfenster von mehreren Stunden erfolgen. Ist also ein Termin ab 17.00 Uhr angegeben, kann es durchaus Abend werden, bis der Paketdienst klingelt. Die Versandkosten liegen üblicher Weise unter fünf Euro pro Bestellung und werden ab einem gewissen Warenwert meist vollständig erlassen.

Auch klassische Lebensmittelketten erweitern ihren Online-Service

Aktuell investieren auch traditionelle Lebensmittel-Anbieter von Edeka bis Rewe in ihr Internet-Angebot. Für sie ist es höchste Zeit, auch auf diesem Markt präsent zu sein. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit (z.B. die Buchhandelkrise durch Amazon) zeigen nämlich, wie schmerzhaft es sein kann, die Nutzung neuer, web-basierter Vertriebsideen zu versäumen.

Als größte Konkurrenz gelten hier reine Online-Häuser. Allerdings ist hier das Angebot an frischen und gekühlten Artikeln meist etwas beschränkt. Dass dies nicht immer so sein muss, deutet das positive Abschneiden von Mytime.de an. Hier werden mit Sicherheit aber auch andere Anbieter nachziehen müssen.


Online-Supermärkte als Stressbremse

Auch wenn Online praktisch alles für Kühlschrank und Vorratskammer zu haben ist, wird der Nutzer Prioritäten setzen. Die Bestellung per Mausklick eignet sich nämlich besonders für Artikel, mit denen gewöhnlich alle paar Wochen das Auto vollgestopft wird. Statt also einen Samstag mit Verkehrschaos, Parkplatzsuche und Schlangestehen vor der Kasse zu verbringen, können Vielbeschäftigte Tiefkühlwaren, Getränke und Co bequem von zu Hause aus ordern.

Oft lohnt sich der Lebensmitteleinkauf Online trotz etwas höherer Preise

Besonders sinnvoll ist das Angebot also für Menschen, deren Arbeitszeiten weitgehend deckungsgleich sind mit den Öffnungszeiten im Lebensmittel-Handel. Auch diejenigen, die auf das Privatauto verzichten wollen oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, brauchen so auf den Großeinkauf nicht zu verzichten.

Die etwas höheren Preise im Online-Supermarkt werden dabei gut durch nicht entstandene Sprit-Kosten, die Schonung der Nerven und die Einsparung wertvoller Freizeit aufgefangen. Außerdem werden im Online-Shop die verschiedenen Produkte "gleichberechtigter" präsentiert. Das heißt, sogenannte Impulskäufe, also ein Zugreifen auf besonders attraktiv platzierte Waren, können entfallen: Im Warenkorb landet nur das, was man wirklich braucht.

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