07.07.2013 08:15 Kulinarisches Ereignis in Dortmund

Einmaliges Erlebnis: das Dinner in the Dark findet im Restaurant "Zum Treppchen" statt

Dinner in the Dark Restaurant

Am 12. und 13. Juli 2013 gastiert „Finster on Tour“ mit einem einmaligen Gastspiel im Restaurant „Zum Treppchen“ in Dortmund. © Restaurant Finster

Personal Blinder Service

Serviert wird dann von blinden Kellnerinnen und Kellnern, allesamt erfahrene Servicekräfte des Restaurants „Finster“. © Restaurant Finster

Von: Restaurant „Finster“

Dinner in the Dark nun auch in Dortmund: Das seit über sechs Jahren in Essen bestens etablierte Dunkelrestaurant „Finster“ kommt endlich auch in die Westfalen-Metropole. Am 12. und 13. Juli 2013 gastiert „Finster on Tour“ mit einem einmaligen Gastspiel im Restaurant „Zum Treppchen“ in Dortmund. Die Kulinarikevents versprechen ein außergewöhnliches Erlebnis in vielerlei Hinsicht – einerseits lockt ein Vier-Gänge-Menü (auf Wunsch auch vegetarisch) mit Sektempfang, andererseits löst die gemeinschaftliche Erfahrung in völlliger Dunkelheit ein Feuerwerk der Sinne aus.

„Wie ein erfahrener Gourmet erlebt man bei unseren ‚Dinner in the Dark’ eine noch nie zuvor erlebte Gefühlsexplosion: Schecken, Riechen, Hören und Fühlen erlangen neue Bedeutung, denn Sehen fehlt ja nun“, beschreibt Diana Müller vom Team „Finster“ das einzigartige Restaurant- und Eventkonzept. Auch bei der „Tournee“ in Dortmund werden die Gäste nach einem Sektempfang Hand in Hand wie bei einer Polonaise durch eine Lichtschleuse in den absolut finsteren Dunkelraum geführt und paar- oder gruppenweise am Tisch platziert. Serviert wird dann von blinden Kellnerinnen und Kellnern, allesamt erfahrene Servicekräfte des Restaurants „Finster“.

Sie weisen die Gäste auch auf die Eigenheiten des gedeckten Tisches hin. Denn alles hat seinen angestammten Platz: Löffel, Messer, Gabel, Gläser und Servietten sind genau platziert. Getränke werden wie gewohnt auf Zuruf bestellt. Die Servicemitarbeiter sind den professionellen Umgang mit Speisen und Getränken in absoluter Finsternis ja gewohnt – doch die Gäste auch? Beim „Dinner in the Dark“ hilft man sich gegenseitig oder durch vorsichtiges Tasten. „Das ist eine sehr sinnliche Erfahrung“, weiß die Restaurantbetreiberin zu berichten.

„Alle unsere Gäste werden zuvorkommend betreut, auch bei einem Gang in Richtung Toilette“, berichtet Frau Müller. Der anhaltende Erfolg des Dunkelrestaurants „Finster“ in Essen zeigt, wie wichtig die Erfahrung ohne Sehkraft sein kann. „Wir wurden oft gefragt, wann das Konzept von ‚Finster’ auch in anderen Städten des Ruhrgebiets zu erleben ist – mit ‚Finster on Tour’ machen wir nun einen Anfang in Dortmund. Die Tickets dafür sind begrenzt und müssen vorbestellt werden – wer zuerst kommt, isst zuerst“, so Frau Müller.

Die Teilnahme an „Finster on Tour“ am 12. oder 13. Juli 2013 – jeweils ab 19 Uhr – kostet 39 Euro. Inklusive sind ein Sektempfang, ein Vier-Gänge-Menü und ein nachhaltiges kulinarisches und sinnliches Erlebnis. Weitere Getränke werden extra berechnet. Die Dauer des „Dinner in the Dark“ wird mit rund 2,5 Stunden angegeben. Weitere Informationen und Ticket-Bestellung: www.finster-essen.de

Das Restaurant „Zum Treppchen“ in Dortmund gehört zu den gastronomischen Leckerbissennicht nur inm Westfalen und Ruhrgebiet. Die Kulinarik in dem urigen, von 1763 stammenden Fachwerkhäuschen orientiert sich an heimischer Küche und Keller – ganz im Sinne der eigenen Historie. Einst nutzen Mönche die Gewölbekeller zum Bierbrauen. „Gäbe es einen Hausgeist, dann könnte dieser wohl viele spannende Geschichten aus den letzten Jahrhunderten erzählen“, meint Restaurantbetreiberin Melanie Milachowski. Und weiter: „Mit dem Dinnerevent ‚Finster on Tour’ wollen wir an die Bedeutung der eigenen Küchengeschichte anknüpfen und in Dortmund ein besinnliches Ereignis ganz nach dem modernen Zeitgeist schaffen.“

Über „Finster“ in Essen

Das Dunkelrestaurant „Finster“ in Essen besteht seit nunmehr sechs Jahren und ist das erste „Dinner in the Dark“-Konzept im Ruhrgebiet. Kai Pflaume dreht hier für die Sat1-Doku „Nur die Liebe zählt“ einen Heiratsantrag der ganz besonderen Art. Beim ersten wirklichen „Blind Date“ treffen sich hier regelmäßig 30 Frauen und 30 Männer zu einem Tète-a-Tète.

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