25.03.2017 13:57 Wie finde ich den richtigen Wein

Augen auf beim Weinkauf

Rotwein Weißwein oder lieber Rosé was biete ich meinen Gaesten an

Und schon wieder stellt sich die Frage, welchen Wein biete ich meinen Gästen an. Foto: (c) Fotolia

Von: GFDK Redaktion

Auch wenn man kein Weintrinker oder Kenner ist, wird man regelmäßig vor die Frage gestellt, welchen Wein biete ich meinen Gästen zum Jubiläum, zur Geburtstagsparty oder einfach zum netten abendlichen Umtrunk an.

Da die weiblichen Gäste nun einmal selten Biertrinker sind, besteht hier regelmäßig Handlungsbedarf. Und wer kennt das nicht, man steht vor dem riesigen Angebot wie der Ochs vorm Berg und kommt leicht ins Schwitzen beim Anblick der enormen Weinauswahl. Da ist jede Hilfe ganz nützlich.

Einfache Regeln für den richtigen Wein

Als Weinkenner ist der gezielte Griff ins Weinregal keine Kunst: Ein Wein aus Südtirol zum leckeren Menü, der smarte Rotwein für den gemütlichen Abend am Kamin und andere Köstlichkeiten sind schnell gewählt.

Doch wie soll man das richtige Tröpfchen finden, wenn die Kenntnis rund um den Wein noch fehlt. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt, mit der Sie den passenden Wein etwas schneller finden und zu besonderen Gelegenheiten nicht ganz daneben liegen.

Rotwein, Weißwein oder doch lieber Rosé?

Der passende Wein zum Essen lässt sich zwar nicht immer durch die Weinfarbe darlegen, erlaubt jedoch meist eine erste Grundrichtung: Weißwein passt zumeist zu hellem Fleisch, Fisch und leichten Köstlichkeiten, während rote Weine in der Regel zu dunklem Fleisch wie Rind, Grillgut oder Braten gereicht werden. Der Rosé zeigt sich als leichte Rotweinalternative, die sich zumeist am Esprit eines sommerlichen Weines orientiert.

Viele gute Weine bieten zusätzliche Hinweise auf der Flasche oder werden durch kundige Händler und Verkäufer entsprechend der optimalen Korrespondenz zu den Speisen mit solchen gekennzeichnet.

Zwischen "lieblich" und "trocken": Fachbegriffe erkennen

Ebenfalls schon auf dem Etikett der Weinflasche ersichtlich ist die geschmackliche Richtung des Weines. Süßliche Weine werden als "lieblich" bezeichnet, Weine, in denen die Säure sehr präsent ist, als "trocken". Dazwischen liegen die Bezeichnungen "feinherb" oder "halbtrocken", die je nach Weinregion identisch oder minimal differenziert genutzt werden.

Der "Hauswein" ist meist besonders süffig und lässt sich als schlichter, doch genussvoller Solist als Aushängeschild des Weingutes betrachten. Mitunter zeigt sich auch der Begriff der "Cuvée". Dabei handelt es sich um einen Wein, der aus verschiedenen Rebsorten gekeltert wurde. Regionale Alternativbezeichnungen sind in diesem Bereich möglich: Weine aus Österreich bekennen sich mit dem "Gemischten Satz" zur Verbindung mehrerer Rebsorten.

Bodenbeschaffenheit und Klima der Weinregion: Terroir beeinflusst den Charakter

Neben der Rebsorte prägt auch das Terroir den Charakter eines Weines, wodurch auch Feinschmecker ohne Weinkenntnisse auf einen unbekannten Wein aus bereits bekannter Weinlagen bauen können.

Während Weine der Mosel durch den schieferhaltigen Boden und das eher raue Klima meist fruchtig-mineralische Köstlichkeiten hervorbringen, zeigt sich ein Wein aus Südtirol unter dem Einfluss von Vulkangestein und mediterranen Wettereinflüssen mit charakterstarken, kernigen Rotweinen und fruchtig lebendigen Weißweinen überzeugen.

 

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