11.08.2017 08:59 emotionale Dimensionen

Werk der Woche: Nikita Schmitz sucht die Befreiung von gesetzten Grenzen

Nikita Schmitz La Belle Galerie Gerken

Die Unbegreiflichkeit von Innen und Außen bleibt das thematische Zentrum der Malerei von Nikita Schmitz, die der menschlichen Furcht vor Neuem eine fremde und magische Schönheit verleiht. Bild La Belle (c) Nikita Schmitz / courtesy Galerie Gerken

Nikita Schmitz caffee Galerie Gerken

Nikita Schmitz caffee Galerie Gerken

Nikita Schmitz Zeremonial Galerie Gerken

Nikita Schmitz Zeremonial Galerie Gerken

Nikita Schmitz Portrait Galerie Gerken

Nikita Schmitz Portrait Galerie Gerken

Von: GFDK - Helene Bosecker

Nikita Schmitz begreift Systeme und Programmatiken der heutigen Welt als statische rationale und empirische Prozesse.

Auch wenn sich die Geschichtsbücher aufgrund neuer Entdeckungen theoretisch alle vier Jahre einer Kompletterneuerung unterwerfen müssten, bleibt der Wunsch nach einer historischen Festlegung bestehen.

Nikita Schmitz thematisiert die Unbegreiflichkeit

Nikita Schmitz` Malerei sucht die Befreiung von eben diesen gesetzten Grenzen von wahr und falsch, möglich und unmöglich und fragt nach dem Geschehen hinter, vor und über logischen Denkweisen. Das Unbekannte, das die Angst als treuen Begleiter an der Hand hält, ist Inspiration und Motiv zugleich.

Neben einer abstrakten Formensprache sind gegenständliche Bezüge das Mittel, um an einen kollektiven Erinnerungsschatz anzuknüpfen und eröffnen dadurch emotionale Dimensionen.

Die Unbegreiflichkeit von Innen und Außen bleibt das thematische Zentrum der Malerei von Nikita Schmitz, die der menschlichen Furcht vor Neuem eine fremde und magische Schönheit verleiht.

 

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