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Kaisers-werther Kunst-preis 2005: "Home Sweet Home" von Johanna Rzepka
"God sees no color" 2005 von Johanna Rzepka
Goethe-Festival 2004 "255 Jahre Goethe"

Falstaff am Theater Wiesbaden ab 24.1.2010
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Sir John Falstaff ist in Geldnöten und sucht bei den reich verheirateten Damen Alice und Meg eine lukrative Liaison. Doch dummerweise kennen die beiden sich gut und zeigen einander die Liebesbriefe des Schürzenjägers. Sie beschließen, ihm eine Lektion zu erteilen. Das arrangierte Schein-Rendezvous mit Falstaff eskaliert, da Alices eifersüchtiger Ehemann Wind von der angeblichen Liaison bekommen hat.

Nur mit knapper Not entrinnt Falstaff der brenzligen Situation. In seinem unverwüstlichen Selbstvertrauen lässt er sich jedoch erneut auf ein Stelldichein mit den reichen Gattinnen ein. Beim nächtlichen Verwirrspiel, an dem sich auch die eingeweihten Männer beteiligen, kommt es zu Missverständnissen – und es ist nun nicht mehr nur Falstaff, der genarrt wird.

Mit ‚Falstaff’ beendet ein Komponist, dessen Name für die dramatischsten Tragödien der Opernwelt steht, sein Lebenswerk überraschenderweise mit einer Komödie. Verdi greift auch diesmal auf eine Vorlage Shakespeares zurück, der den durchtriebenen Ritter sogar in zwei seiner Dramen verewigt hat: in ‚Die Lustigen Weiber von Windsor’ und ‚Heinrich IV.’


Eine beschwingte Sprachmelodik verdrängt die große dramatische Gesangslinie und zeichnet fein differenzierte Bühnencharaktere. Mit besonderer Liebe gestaltet der Komponist seine nur vordergründig lächerliche Hauptfigur: ,Die ganze Welt ist Komödie’ lautet das weise Schlusswort, mit dem sich nicht nur Falstaff, sondern auch der achtzigjährige Verdi augenzwinkernd von der Opernbühne verabschiedet.

Christian Spuck, fester Choreograf des Stuttgarter Balletts, ist dem Wiesbadener Publikum seit den Maifestspielen 2008 durch sein hochdramatisches Handlungsballett ‚Lulu’ in bester Erinnerung. Drei Jahre zuvor hatte der Träger des ‚Deutschen Tanzpreises ZUKUNFT’ erstmals eine Oper inszeniert: ‚Berenice’ am Theater Heidelberg.

Im Sommer 2009 führt er an der Staatsoper Stuttgart Regie bei ‚Orpheus und Eurydike’ von Gluck. Er ist der dritte Choreograf – nach Maillot (Faust) und Pinto/Pollak (Armide) – den Intendant Manfred Beilharz zu einer Opernregie in Wiesbaden einlädt.

Komische Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Dichtung von Arrigo Boito nach William Shakespeare

In italienischer Sprache mit Übertiteln

Premiere am 24. Januar. 2010

Freitag, den 05.02.2010, 19.30 Uhr

Großes Haus

Sonntag, den 24.01.2010, 18.00 Uhr
Samstag, den 30.01.2010, 19.30 Uhr

Freitag, den 12.02.2010, 19.30 Uhr
Sonntag, den 28.02.2010, 19.30 Uhr
Freitag, den 05.03.2010, 19.30 Uhr
Dienstag, den 16.03.2010, 19.30 Uhr

Live-Übertragung in hr2-kultur
Der Deutschlandfunk sendet die Aufzeichnung am 6. März 2010

Musikalische Leitung

Regie

Bühne und Kostüme

Choreinstudierung

Dramaturgie

Mit:

Falstaff

Kiril Manolov, Thomas J. Mayer

Ford

Fenton

Dr. Cajus

Bardolph

Pistol

Alice Ford

Nannetta

Mrs. Quickley

Mrs. Meg Page

Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge

Orchester, Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Ansprechpartner:
Andrea Bartsch
Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon +49 (0)611-132 329
Fax +49 (0)611-132 307
pressereferat@staatstheater-wiesbaden.de
 
Martin Kaufhold
Theaterfotograf
Fon +49 (0)611-132 413
m.kaufhold@staatstheater-wiesbaden.de