Aktuelle Videos
GFDK TV Online

 

 

 

Das Brooklyner Duo The Hundred In The Hands bringt am 10. September

Bildergalerie
Veranstaltungen
"God sees no colors" 2005: Ausstellung und Performance von Johanna Rzepka
Kaisers-werther Kunstpreis 2005: "Home Sweet Home" von Johanna Rzepka
Kaisers-werther Kunstpreis 2008: "Back to the Roots" von Sala Lieber
Opera Divina 2008: Ausstellung von Dorothea Schüle
Ausstellungsempfehlungen

1977 durchforsteten Larry Sultan (1946-2009) und Mike Mandel (*1950)...

Der norwegische Künstler Matias Faldbakken ist für seine direkte,...

Künstler mit abgeschlossener Ausbildung können sich ab sofort um ein ...

Das Werk von Sister Corita Kent steht wie das von Evelyne Axell, Pauline...

Theaterempfehlungen

‚Warum tut man, was man nicht will?‘ Hasse Karlsson ist dreizehn. Er kennt...

Die Geschichte einer unmöglichen Liebe. Der Musiker Miller ahnt nichts...

Robert träumt von einer Karriere als Regisseur, Gloria ist eine erfolglose...

La Bohème, das ist die Geschichte des Dichters Rodolfo, des Malers...

Bildergalerie
Kunstwerke
Baccara Smart - Kicking Sawdust in der Galerie Morgen Berlin bis 18.4.2009
Lori Field - präsentiert von der Janinebean-Gallery in Berlin vom 12.6. bis 18.7.2009
Consciences and Frontiers: internationale Gruppen-ausstellung in Berlin vom 3. bis 24.10.2009
Fehmi Baumbach in der Galerie neongolden Wiesbaden
Konzertempfehlungen

HURTS: Die neue Eleganz des Pop Die britische Sensation auf großer...

„Das ist Musik, bei der man am besten Rum mit Cola trinkt und einfach ...

Das "Festival de música clásica Port de Sóller" geht in das...

Die Szene christlich motivierter Bands in den USA ist gewaltig, kommen...

welt.de Nachrichten
Exklusiv Interviews
Freunde der Künste

Seine Stimme vermag nicht nur zu beeindrucken, wenn er singt. Auch wenn er

Pink ist ihre Lieblingsfarbe. Aus diesem Grund wiederholt sich die Knallbon

Ganz schön cool kommt sie daher, die junge Dame. Medina lautet ihr wohlklin

Werk der Woche

Alles ist möglich – aber in der zeitgenössischen Kunst entsteht ...

Stadt ART

‚Warum tut man, was man nicht will?‘ Hasse Karlsson ist dreizehn. Er kennt...

Stuttgart. Bei seinem Debüt auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon...

HURTS: Die neue Eleganz des Pop Die britische Sensation auf großer...

Portrait des Monats

Elīna Garanča besitzt einfach alles: Musikalität, Technik,...

Buchempfehlungen

»Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf.« So beginnt Haruki Murakamis ...

 

 

Thomas Bernhards zornig-ironischer Blick auf den ...

Basel (ots) - Pünktlich zum zweiten Jahrestag der Lehman-Brother-Pleite ...

"Menschen müssen, eher noch als Gegenstände, aufgebaut, ...

Musikempfehlungen/CD's

„Das ist Musik, bei der man am besten Rum mit Cola trinkt und einfach ...

New York, 01.09.2010 - Die Aufnahmen des meistgesehenen Klassik-Konzertes...

 

Das Brooklyner Duo The Hundred In The Hands bringt am 10. September mit...

Berlin, 31.08.2010 - Zwei Neuheiten von Sony Classical haben es gleich in...

Filmempfehlungen/DVD's

Universum Film und SquareOne Entertainment präsentierenIhnen den...

“Africa Light / Gray Zone“, ein deutsch-namibischer Film von 2010, ist...

Mit klassischen Mitteln erzählte Romantikkomödie über eine Fernbeziehung,...

München, 30. August 2010 - Nach den EDI-Charts ist STEP UP 3D der ...

Pressespiegel
Projekte GFDK
Kaisers-werther Kunst-preis 2006 - Werkzyklus Frida Kahlo - Viva la Vida von Kristin Dembny
Kaisers-werther Kunst-preis 2005: "Home Sweet Home" von Johanna Rzepka
"God sees no color" 2005 von Johanna Rzepka
Goethe-Festival 2004 "255 Jahre Goethe"

Kiss me Kate - am Staatstheater Wiesbaden 11.10.2009
01.jpg
Klicken Sie auf das Bild, um alle Galeriebilder zu sehen.

In der Tat steht bei Shakespeare was drin: Über Irrungen und Wirrungen von Liebe und Eifersucht der wahren menschlichen Komödie, die sich manchmal auf und manchmal ebenso hinter der Bühne ereignet, wird da so Einiges erzählt. Und gerade dieses Durch- und Miteinander von Theater und Leben, das den Geist des Shakespear’schen Theaters ausmacht, ist in Porters und Spewacks Musical ‚Kiss Me, Kate‘ zum dramaturgischen Prinzip erhoben.

Hinter der Bühne eines kleinen Provinztheaters streiten und lieben sich Lilli Vanessi, die Diva der Truppe, und ihr Ex-Ehemann Fred Graham, zugleich Hauptdarsteller und Produzent. Zunächst geht es um Rollen, die man auf der Bühne spielen oder nicht spielen will, dann aber vor allem um Liebe, denn obwohl schon lange glücklich geschieden, lieben sich die beiden heimlich immer noch. Umso deftiger ist der Streit, den sie als Schauspieler der Hauptrollen von Katharina und Petruchio auch auf der Bühne in einer Version von Shakespeares Tragödie ‚Der Widerspenstigen Zähmung‘ austragen.

Wie das Leben und der Zufall so spielen: In Shakespeares Komödie geht es auch um den Dauerkrach eines Liebes- und späteren Ehepaares. Katharina gibt sich widerspenstig, unangepasst und kratzbürstig, während sich Petruchio in der Rolle des Macho versucht, herrisch und männlich unwiderstehlich. Doch leider unterliegen beide im Geschlechterkrieg ihren wahren Gefühlen. Lilli und Fred können ihre Rollen ebenso mit echtem Leben erfüllen wie sie umgekehrt ihren Bühnenkrieg heiter-lustvoll in der Realität fortsetzen.

Fred liebäugelt mit der schauspielerisch minder begabten, aber dennoch hochtalentierten Blondine Lois Lane, während Lilli ihr neues Lebensglück bei dem Militärgeneral Harrison Howell zu finden hofft. Zu allem Überfluss hat Fred auch noch Probleme mit zwei Kleinganoven, die angebliche Spielschulden bei Fred einlösen wollen, was ihm aber nur entgegen kommt, um Lilli als Hauptdarstellerin bei der Stange zu halten: Das Stück ‚Der Widerspenstigen Zähmung‘ muss der Kasseneinnahmen wegen ein Erfolg werden und dieser ist nur mit Lilli denkbar – auf den Brettern, die die Welt bedeuten und im wahren Leben.

Das amerikanische Broadway- Musical hat mit der Uraufführung von ‚Kiss Me, Kate‘ am 30. Dezember 1948 nach Erfolgsstucken wie ‚Show Boat‘ (1927) von Jerome Kern und ‚Oklahoma!‘ (1943) von Richard Rogers und Oscar Hammerstein einen ersten Hohepunkt der Gattungsgeschichte erlebt. Die Verwendung literarischer Vorlagen für das Musical war ebenso eine Erfolgsgarantie wie die vom Jazz und Swing beeinflusste Musik.

Bella und Samuel Spewack traten mit der Idee an Porter heran, Shakespeares Komödie ‚The Taming of the Shrew‘ (‚Der Widerspenstigen Zähmung‘) zu einer ‚musical comedy’ umzuformen und mit dem Alltag eines gewöhnlichen amerikanischen Broadway-Theaters zu verknüpfen, wo handfeste Streitereien und Eifersüchteleien unter den Künstlern ebenso auf der Tagesordnung stehen wie Korruption und Kleinkriminalität. Diese kunstvolle Verknüpfung von realistischem Theatermilieu und ästhetischer Illusionswelt des Shakespeare-Theaters öffnet ein komplexes thematisches Spektrum in der Wechselbeziehung zwischen Wirklichkeit und Kunst.

So wird die Idee der Verwandlung auf verschiedenen Ebenen durchgespielt und führt schließlich in der Verknüpfung aller Handlungsfäden zum glücklichen Ausgang der Liebesgeschichte hinter und auf der Bühne. ‚Kiss Me, Kate‘ gewann 1949 fünf ‚Tony Awards‘ und war auch in den Jahren danach das erfolgreichste und meist gespielte Musical am Broadway.

Der amerikanische Arrangeur Don Sebesky instrumentierte 1999 für den Broadway eine neue Fassung. Diese Version hatte 2008 als deutsche Erstaufführung einen Sensationserfolg an der Komischen Oper Berlin und wird nun auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gespielt.

Nach dem großen Erfolg von ‚My Fair Lady‘ inszeniert Iris Gerath- Prein wieder ein Hauptwerk des amerikanischen Broadwaymusicals mit Annette Luig und Dirk Schäfer in den Hauptrollen.

Buch von Samuel und Bella Spewack

Musik und Gesangstexte von Cole Porter

Neue Orchestration von Don Sebesky (Broadway 1999)

Deutsch von Susanne Felicitas Wolf

Premiere 11.10.2009, 18.00 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung Wolfgang Wengenroth

Choreografie Andrea Heil

Bühne und Kostüme Florian Etti

Choreinstudierung Christof Hilmer

Dramaturgie Bodo Busse

Mit:

Lilli Vanessi / Katharina Annette Luig

Fred Graham / Petruchio Dirk Schäfer

Lois Lane / Bianca Nina Vlaovic

Harry Trevor / Baptista Wolfgang Vater

Terry, Garderobiere Rosemarie Schubert

Erster Mann Erik Biegel

Bill Calhoun / Lucentio Brett Carter

Harrison Howell Axel Wagner

Raphi, Inspizientin Simone Brähler

Tom, der Pförtner Thomas Braun

Orchester, Chor, Statisterie und Extraballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Kontakt

Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Christian-Zais-Str. 3
65189 Wiesbaden

Tel.: 0611 / 132 325 (Karten)
Tel.: 0611 / 132 1 (Informationen)

Presse

Andrea Bartsch
Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon +49 (0)611-132 329
Fax +49 (0)611-132 307
pressereferat@staatstheater-wiesbaden.de
 
Fotos © Lena Obst

Links

http://www.staatstheater-wiesbaden.de/?page=spielplan

http://de.wikipedia.org/wiki/Kiss_Me,_Kate_(Musical)

http://de.wikipedia.org/wiki/Cole_Porter