Aktuelle Videos
GFDK TV Online

 

 

 

Das Brooklyner Duo The Hundred In The Hands bringt am 10. September

Bildergalerie
Veranstaltungen
Neujahrs-Empfang 2007: Ausstellung Johanna Rzepka "Dolly und die Voyeure" und Kirstin Dembny „Selected Sketches & Paints“
Koch-Show 2008 mit der Künstlerin Johanna Rzepka
Impressionen der 19. Potsdamer Tanztage im 2009 - Veran-staltungsbilder
Am Staatstheater Wiesbaden - Meeresfrüchte - Komödie nach dem Drehbuch des Films von Olivier Ducastel und Jacques Martineau
Ausstellungsempfehlungen

Die Ausstellung richtet den Blick auf Darstellungen von Kindern, wie die ...

Vitali Stesin wurde 1940 in Moskau geboren. Nach einem nicht...

Lieser/Brüssel (ots) - Seit Dionysos ist Wein Teil der abendländischen...

Das museum kunst palast, Düsseldorf, widmet Nam June Paik (1932-2006), dem...

Theaterempfehlungen

Als Georg Büchner 1837 im Alter von 23 Jahren starb, hinterließ er ein...

Wir sind inmitten einer dörflichen Kleinbürgerödnis. Ein Ort am Rand. Da...

Köln (ots) - WDR Funkhaus Europa und KölnMusik laden gemeinsam zu einem ...

Unter dem Motto: "Chinafest Nordrhein-Westfalen 2010 - Der Drache...

Bildergalerie
Kunstwerke
Barbara Rapp 2009: Rotkäppchen nimmt die Fäden in die Hand - Ausstellung vom 5. bis 28.2.2009 in Berlin
Suche nach Identität: Sage Vaughns Nobody´s young in der art agents gallery Hamburg bis 23.5.2009
Donumenta in Regensburg 20.9 bis 8.11.2009
Nude Visions: 150 Jahre Körper-bilder in der Fotografie in Hamburg bis 25.4.2010
Konzertempfehlungen

Köln (ots) - WDR Funkhaus Europa und KölnMusik laden gemeinsam zu einem ...

Leidenschaftlicher Kammermusiker ist András Schiff schon seit früher...

Harry Joy, Führungskraft einer Werbeagentur, scheint das Glück für sich...

Osnabrück (ots) - Die katholische Kirche gilt ja ...

welt.de Nachrichten
Exklusiv Interviews
Freunde der Künste

Exklusivinterview für freundederkuenste.de

Seine Stimme vermag nicht nur z

Pink ist ihre Lieblingsfarbe. Aus diesem Grund wiederholt sich die Knallbon

Ganz schön cool kommt sie daher, die junge Dame. Medina lautet ihr wohlklin

Werk der Woche

Alles ist möglich – aber in der zeitgenössischen Kunst entsteht ...

Stadt ART

Als Georg Büchner 1837 im Alter von 23 Jahren starb, hinterließ er ein...

Wir sind inmitten einer dörflichen Kleinbürgerödnis. Ein Ort am Rand. Da...

Die Ausstellung richtet den Blick auf Darstellungen von Kindern, wie die ...

Portrait des Monats

Elīna Garanča besitzt einfach alles: Musikalität, Technik,...

Buchempfehlungen

 

 

Thomas Bernhards zornig-ironischer Blick auf den ...

Basel (ots) - Pünktlich zum zweiten Jahrestag der Lehman-Brother-Pleite ...

"Menschen müssen, eher noch als Gegenstände, aufgebaut, ...

 

Was, wenn ein Zeitungserbe seinem Basset mehr Interesse entgegenbringt...

Musikempfehlungen/CD's

Berlin, 31.08.2010 - Zwei Neuheiten von Sony Classical haben es gleich in...

“Wir leben in einem Zeitalter von Wundern, wenn wir noch daran glauben,...

Soulsängerinnern gibt es wie Sand am Meer. Überall im Land, überall in der...

Seit Anfang August lässt sich in der SAT.1-Doku-Soap „Rock statt Rente! ...

Filmempfehlungen/DVD's

Mit klassischen Mitteln erzählte Romantikkomödie über eine Fernbeziehung,...

München, 30. August 2010 - Nach den EDI-Charts ist STEP UP 3D der ...

Die italienisch-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin Isabella...

Ein kinderloses Paar im Nachkriegs-Sarajewo. Luna arbeitet als...

Pressespiegel
Projekte GFDK
Kaisers-werther Kunst-preis 2006 - Werkzyklus Frida Kahlo - Viva la Vida von Kristin Dembny
Kaisers-werther Kunst-preis 2005: "Home Sweet Home" von Johanna Rzepka
"God sees no color" 2005 von Johanna Rzepka
Goethe-Festival 2004 "255 Jahre Goethe"

Kiss me Kate - am Staatstheater Wiesbaden 11.10.2009
01.jpg
Klicken Sie auf das Bild, um alle Galeriebilder zu sehen.

In der Tat steht bei Shakespeare was drin: Über Irrungen und Wirrungen von Liebe und Eifersucht der wahren menschlichen Komödie, die sich manchmal auf und manchmal ebenso hinter der Bühne ereignet, wird da so Einiges erzählt. Und gerade dieses Durch- und Miteinander von Theater und Leben, das den Geist des Shakespear’schen Theaters ausmacht, ist in Porters und Spewacks Musical ‚Kiss Me, Kate‘ zum dramaturgischen Prinzip erhoben.

Hinter der Bühne eines kleinen Provinztheaters streiten und lieben sich Lilli Vanessi, die Diva der Truppe, und ihr Ex-Ehemann Fred Graham, zugleich Hauptdarsteller und Produzent. Zunächst geht es um Rollen, die man auf der Bühne spielen oder nicht spielen will, dann aber vor allem um Liebe, denn obwohl schon lange glücklich geschieden, lieben sich die beiden heimlich immer noch. Umso deftiger ist der Streit, den sie als Schauspieler der Hauptrollen von Katharina und Petruchio auch auf der Bühne in einer Version von Shakespeares Tragödie ‚Der Widerspenstigen Zähmung‘ austragen.

Wie das Leben und der Zufall so spielen: In Shakespeares Komödie geht es auch um den Dauerkrach eines Liebes- und späteren Ehepaares. Katharina gibt sich widerspenstig, unangepasst und kratzbürstig, während sich Petruchio in der Rolle des Macho versucht, herrisch und männlich unwiderstehlich. Doch leider unterliegen beide im Geschlechterkrieg ihren wahren Gefühlen. Lilli und Fred können ihre Rollen ebenso mit echtem Leben erfüllen wie sie umgekehrt ihren Bühnenkrieg heiter-lustvoll in der Realität fortsetzen.

Fred liebäugelt mit der schauspielerisch minder begabten, aber dennoch hochtalentierten Blondine Lois Lane, während Lilli ihr neues Lebensglück bei dem Militärgeneral Harrison Howell zu finden hofft. Zu allem Überfluss hat Fred auch noch Probleme mit zwei Kleinganoven, die angebliche Spielschulden bei Fred einlösen wollen, was ihm aber nur entgegen kommt, um Lilli als Hauptdarstellerin bei der Stange zu halten: Das Stück ‚Der Widerspenstigen Zähmung‘ muss der Kasseneinnahmen wegen ein Erfolg werden und dieser ist nur mit Lilli denkbar – auf den Brettern, die die Welt bedeuten und im wahren Leben.

Das amerikanische Broadway- Musical hat mit der Uraufführung von ‚Kiss Me, Kate‘ am 30. Dezember 1948 nach Erfolgsstucken wie ‚Show Boat‘ (1927) von Jerome Kern und ‚Oklahoma!‘ (1943) von Richard Rogers und Oscar Hammerstein einen ersten Hohepunkt der Gattungsgeschichte erlebt. Die Verwendung literarischer Vorlagen für das Musical war ebenso eine Erfolgsgarantie wie die vom Jazz und Swing beeinflusste Musik.

Bella und Samuel Spewack traten mit der Idee an Porter heran, Shakespeares Komödie ‚The Taming of the Shrew‘ (‚Der Widerspenstigen Zähmung‘) zu einer ‚musical comedy’ umzuformen und mit dem Alltag eines gewöhnlichen amerikanischen Broadway-Theaters zu verknüpfen, wo handfeste Streitereien und Eifersüchteleien unter den Künstlern ebenso auf der Tagesordnung stehen wie Korruption und Kleinkriminalität. Diese kunstvolle Verknüpfung von realistischem Theatermilieu und ästhetischer Illusionswelt des Shakespeare-Theaters öffnet ein komplexes thematisches Spektrum in der Wechselbeziehung zwischen Wirklichkeit und Kunst.

So wird die Idee der Verwandlung auf verschiedenen Ebenen durchgespielt und führt schließlich in der Verknüpfung aller Handlungsfäden zum glücklichen Ausgang der Liebesgeschichte hinter und auf der Bühne. ‚Kiss Me, Kate‘ gewann 1949 fünf ‚Tony Awards‘ und war auch in den Jahren danach das erfolgreichste und meist gespielte Musical am Broadway.

Der amerikanische Arrangeur Don Sebesky instrumentierte 1999 für den Broadway eine neue Fassung. Diese Version hatte 2008 als deutsche Erstaufführung einen Sensationserfolg an der Komischen Oper Berlin und wird nun auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gespielt.

Nach dem großen Erfolg von ‚My Fair Lady‘ inszeniert Iris Gerath- Prein wieder ein Hauptwerk des amerikanischen Broadwaymusicals mit Annette Luig und Dirk Schäfer in den Hauptrollen.

Buch von Samuel und Bella Spewack

Musik und Gesangstexte von Cole Porter

Neue Orchestration von Don Sebesky (Broadway 1999)

Deutsch von Susanne Felicitas Wolf

Premiere 11.10.2009, 18.00 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung Wolfgang Wengenroth

Choreografie Andrea Heil

Bühne und Kostüme Florian Etti

Choreinstudierung Christof Hilmer

Dramaturgie Bodo Busse

Mit:

Lilli Vanessi / Katharina Annette Luig

Fred Graham / Petruchio Dirk Schäfer

Lois Lane / Bianca Nina Vlaovic

Harry Trevor / Baptista Wolfgang Vater

Terry, Garderobiere Rosemarie Schubert

Erster Mann Erik Biegel

Bill Calhoun / Lucentio Brett Carter

Harrison Howell Axel Wagner

Raphi, Inspizientin Simone Brähler

Tom, der Pförtner Thomas Braun

Orchester, Chor, Statisterie und Extraballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Kontakt

Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Christian-Zais-Str. 3
65189 Wiesbaden

Tel.: 0611 / 132 325 (Karten)
Tel.: 0611 / 132 1 (Informationen)

Presse

Andrea Bartsch
Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon +49 (0)611-132 329
Fax +49 (0)611-132 307
pressereferat@staatstheater-wiesbaden.de
 
Fotos © Lena Obst

Links

http://www.staatstheater-wiesbaden.de/?page=spielplan

http://de.wikipedia.org/wiki/Kiss_Me,_Kate_(Musical)

http://de.wikipedia.org/wiki/Cole_Porter