Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2013: furiose Begegnung der Saxofonlegende Pharoah Sanders

 
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Das 44. Deutsche Jazzfestival Frankfurt bot vom 24. bis 26. Oktober mehrere Höhepunkte: die furiose Begegnung der Saxofonlegende Pharoah Sanders mit den Musikern aus Chicago und Sao Paulo um den Kornettisten Rob Mazurek und das organische Zusammenspiel der hr-Bigband mit dem libanesisch-französischen Trompeter Ibrahim Maalouf. Spektakulär war auch der Auftritt des französischen Elektronik-Saxofonisten Guillaume Perret mit seiner Band „Electric Epic“, die den diesjährigen Programmschwerpunkt „Bits’n’Bytes“ beispielhaft realisierte. Die Radiohörer konnten die ausverkauften Konzerte live in hr2-kultur verfolgen. Außerdem ist das Festival weiterhin als Video on Demand im Internet zu erleben: auf www.arteliveweb.com und auf www.jazzfestival.hr2-kultur.de. Das 45. Deutsche Jazzfestival Frankfurt findet im nächsten Jahr vom 23. bis 25. Oktober statt.

Mit seiner neuen Formation „Prism“ demonstrierte der einstige Miles-Davis-Weggefährte Dave Holland, dass nach Jahren rein akustischer Orientierung der elektrifizierte Jazz für ihn nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. Einen Schritt weiter ging das junge Londoner Trio „Troyka“. Seine klanglichen und rhythmischen Verwirrspiele begeisterten das Publikum. Noch risikofreudiger präsentierte sich das Projekt „Endknall“ des Frankfurter Soundvisionärs J. Peter Schwalm: Sich langsam aufladende Klangwolken entluden sich in einem elektronischen Gewitter.

Das 44. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2013 wurde vom Hessischen Rundfunk (hr2-kultur) in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main veranstaltet. Besonderer Dank gilt unserem Fahrzeug-Partner, der Škoda Auto Deutschland GmbH und unserem Hotel-Partner, dem Le Méridien Parkhotel Frankfurt.

(c) fotos hr


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Hanni Warnke, hr-Pressestelle, hanni.warnke@hr.de