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Sänger, Songwriter, Ex-Profi-Surfer, Familienvater und Umweltaktivist – J

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Veranstaltungen
Opera Divina 2008: Ausstellung von Dorothea Schüle
Crazy for you - Theater-premiere am 3.9.09 in Wiesbaden
Der Troubadour (Il Trovatore) - Opern-Premiere in Wiesbaden am 12.9.2009
Verdis Maskenball: Un ballo in maschera am Mainfrankentheater Würzburg bis 12.3.2010
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Kunstwerke
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Johanna Rzepka 2007: "Dolly und die Voyeure"
Isabel Tallos: Poetische Fotografie in der Galerie 100 Kubik in Köln bis 19.6.2009
Fehmi Baumbach in der Galerie neongolden Wiesbaden
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Pressespiegel
Projekte GFDK
Kaisers-werther Kunst-preis 2006 - Werkzyklus Frida Kahlo - Viva la Vida von Kristin Dembny
Kaisers-werther Kunst-preis 2005: "Home Sweet Home" von Johanna Rzepka
"God sees no color" 2005 von Johanna Rzepka
Goethe-Festival 2004 "255 Jahre Goethe"

Baccara Smart - Kicking Sawdust in der Galerie Morgen Berlin bis 18.4.2009
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Klicken Sie auf das Bild, um alle Galeriebilder zu sehen.

Mit den Bildern, Fotografien, Videos und Performances von Baccara Smart tauchen wir ein in eine seltsame Welt aus Masken, Kleidern, Geheimnissen, Magie, Kunststücken, Transformationen, Gesten, mimischen Ausdrucksformen, Pathos, Lachen und Weinen. Es sind teils zeichnerisch und malerisch gestaltete Bildwelten mit überzeichnenden, comicartig gesteigerten und collagierten Kompositionen, teils tänzerisch oder schauspielerisch umschriebene Handlungsformen, die uns eine private Sicht auf die Welt des Zirkus, der trainierten Verwandlungen, des Hintergründigen, der zweiten Realität des Seins offenbaren. Tiere oder tierartige Mischwesen, Menschen in Verkleidungen oder zu Monstern transformiert entstehen aus Farbe und Computergrafik, abstrakte Formen umschreiben malerische Paraphrasen bekannter künstlerischer Positionen, Erinnerungsbilder aus der Welt der Manege und der wunderkammerartigen Attraktionen werden mit Traumbildern zu stark kolorierten und zeichnerisch ausdrucksstarken Ikonen der Zirkuswelt geformt. Relikte der Scheinwelt und der überzeichneten Spassindustrie begegnen uns mit der Macht der malerischen Metaphorik.

Baccara Smart nutzt in ihrer Malerei die schöpferische Kraft des kollektiven Gedächtnisses, um uns in vielschichtig- kombinatorischen Collagen mit den Urängsten, Urwünschen und Freuden des menschlichen Daseins zu konfrontieren. Wir fühlen die Nähe zu den Werken von Frank Stella, Sigmar Polke oder Martin Kippenberger. In ihren Fotografien lenkt sie den Blick auf das Wesentliche der nach der Wirklichkeit gespielten Situationen und verwandelt die Szene in eine spielerisch theatralische inszenatorische Momentaufnahme. In ihren Videos tanzt sie auf den Spuren von Pipilotti Rist träumend durch die lachend-traurige Welt ihrer Familiengeschichte und des Zirkuslebens um ihren Vater, nicht ohne dem Ganzen eine dekadent traurige, sehr private Note zu geben. Reminiszensen an Videokünstler wie Bill Viola oder Douglas Gordon lassen sich ebenso spüren, wie der Wunsch nach einer Verdichtung von Aussagen aus den komplexen Informationswelten der Medien des Plakates, der Zeitung, des Films und des Fernsehens.

Baccara Smart ist eine reflektierende Träumerin im Dialog zwischen den Welten der privaten Biographie und des kollektiven Gedächtnisses.  

Ausstellungsort: Galerie Morgen, Oranienburgerstr 27, Berlin www.galerie-morgen.com (auch Sa von 12-18 Uhr geöffnet) email: angelika@galerie-morgen.com

Ausstellungsdauer: vom 20.2. bis 18.4.2009

 

Über die Galerie Morgen:

Im Mai 2008 eröffnet Angelika Watzl in der Oranienburger Straße 27 in Berlin Mitte auf knapp 200 qm die GALERIE MORGEN. Der Galeriename weist in seiner Frische auf eine zukunftsorientierte Ausrichtung des Programms, das in der Hauptsache zeitgenössische, internationale Malerei und Fotografie umgreifen wird. Im Vordergrund steht der Aufbau und die dauerhafte Etablierung von KünstlerInnen, die entweder am Beginn ihrer Entwicklung stehen, oder schon ein beachtliches Werk erarbeitet haben.

Ein besonderer Programmschwerpunkt liegt auf künstlerischen Ansätzen, die sich mit Fragen des Sinns der menschlichen Existenz, sowie der Stellung des Menschen in der heutigen Welt auseinandersetzen. Dabei stehen zunächst figurative Arbeiten mit betont sinnlichem Zugang im Mittelpunkt des Galerieinteresses. Eine individuelle, künstlerische Formkraft und ein gefestigtes Selbstbewußtsein der beteiligten KünstlerInnen sollen das Programm gegen modische Zitatkunst behaupten. Die ausgestellten Arbeiten werden die Vision einer hohen künstlerischen Qualität wiederspiegeln. Das bedeutet auch, daß die Kunst nicht in erster Linie nach dem persönlichen Geschmack der Galeristin, sondern aus Fragen nach der kunstimmanenten Relevanz der jeweiligen Haltungen ausgesucht wird.

Die GALERIE MORGEN will Kunst zeigen, die in der Zukunft ebenso Bestand haben wird, wie sie heute schon interessante Anziehungskräfte mobilisiert.